Europa: Armut führt in die Ramsch-Ökonomie (1 Betrachter)

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Die europäische Sparpolitik der Bundeskanzlerin ist gefährlich: Die Rezession erfasst immer mehr Länder und ruiniert die Ertragslage der Unternehmen. Die Insolvenzgefahr steigt. Die Arbeitslosigkeit nimmt zu. Immer mehr Firmen stellen sich dauerhaft auf die neue Armut ein.

Merkels heile Welt hört sich nett und nachhaltig an: Kein Wachstum auf Pump, kein Wohlstand auf Pump, keine Zukunft auf Pump – also Nix auf Pump. Außerdem keine hohen Lohnforderungen zulasten der Wettbewerbsfähigkeit. Stattdessen Bescheidenheit auf der ganzen Linie.

Das Ergebnis ist grotesk. Übersetzt in die Realität Europas, ist Merkels Vision sogar gefährlich: Die Rezession bleibt hartnäckig, erfasst immer mehr Länder und ruiniert die Ertragslage der Unternehmen. Die Insolvenzgefahr steigt. Die Arbeitslosigkeit nimmt zu und trifft vor allem Jugendliche, die in einem prekären Umfeld sozialisiert werden und jetzt lernen, dass sich Bildung und Qualifikation nicht lohnen, weil sie am Ende abgehängt werden…

Merkels Vision eines Europas führt uns in die Armutsfalle und fördert eine Ramsch-Ökonomie. Armutslöhne verdrängen gute Jobs, Billigprodukte ersetzen qualitativ hochwertige Waren, Nachhaltigkeit bleibt auf der Strecke. ...
DGB - Bundesvorstand | Europa: Armut führt in die Ramsch-Ökonomie
 
F

FrankyBoy

Gast
Die Murksel ist aber andererseits ohne Ende Großzügig so lange es um die Interessen der Heuschrecken, Bänkster und Ackermänner geht - die Seite muss man mittlerweile ja schon in Billionen € messen weil der Zahlensalat ansonsten zu unübersichtlich wird.

Diese vielen Hundert Milliarden € die da aus dem Nichts geschaffen, ausschließlich den Spekulanten zur Verfügung gestellt werden müssen genau so erarbeitet werden wie die Pfennige, die die Leistungsempfänger erhalten - das ist nicht nur pervers und superasozial sondern die Bankrotterklärung der Sozialen Marktwirtschaft, die durch asoziale Vetternwirtschaft abgelöst wurde!
 

1957er

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Sehe ich genauso. Es wird auch immer schlimmer mit der Arbeit. Am besten umsonst Arbeiten ist heute angesagt.

Wie oft bekommt man heute zu hören, erstmal Probearbeit für ein paar Tage, Praktikum und so weiter. Natürlich alles kostenlos für die Betriebe und auf Kosten der Steuerzahler.

Das kann nicht mehr lange gutgehen. Symbolisch gesehen ist der Ballon kurz vorm platzen.


Die Murksel ist aber andererseits ohne Ende Großzügig so lange es um die Interessen der Heuschrecken, Bänkster und Ackermänner geht - die Seite muss man mittlerweile ja schon in Billionen € messen weil der Zahlensalat ansonsten zu unübersichtlich wird.

Diese vielen Hundert Milliarden € die da aus dem Nichts geschaffen, ausschließlich den Spekulanten zur Verfügung gestellt werden müssen genau so erarbeitet werden wie die Pfennige, die die Leistungsempfänger erhalten - das ist nicht nur pervers und superasozial sondern die Bankrotterklärung der Sozialen Marktwirtschaft, die durch asoziale Vetternwirtschaft abgelöst wurde!
 
H

Huemmel

Gast
Arbeitslosigkeit in der EU auf Rekordhoch - 18.000.000 ohne Job - N24.de


Im Juli hat die Zahl der Arbeitslosen in den 17 Euro-Ländern einen neuen Negativrekord erreicht.
18 Millionen Menschen waren ohne Job, das entspricht einer Quote von 11,3 Prozent, teilte das Europäische Statistikamt Eurostat in Luxemburg mit. Das waren 88.000 Arbeitslose mehr als noch im Juni und gut zwei Millionen mehr als vor einem Jahr. Vor allem in den Euro-Krisenländern wächst die Arbeitslosigkeit weiter rasant.
und das ist bestimmt noch untertrieben !?
 
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