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EU-Rentenantrag - Begutachtung ein schlechter Witz

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E

ExitUser

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  Th.Starter/in  
#1
Ich wurde ja schon bei der Antragstellung vorgewarnt, daß man die ersten 1-2 Mal auf jeden Fall ablehnen würde und das unter den fadenscheinigsten Begründungen. Gut, man macht sich darauf gefaßt und wartet ab. Dann kam der Termin für eine Begutachtung. Und ich stellte fest, daß es noch wesentlich absurder wurde, als ich auch nur befürchten konnte. Begründeter Widerspruch ist natürlich bereits unterwegs.

Der Widerspruch gegen die Ablehnung der befristeten EU Rente gründet sich u.a. darauf, daß man ALLE Diagnosen, Befundberichte etc. der behandelnden Ärzte nicht haben wollte/nicht anforderte/vorhandenes ignorierte und sich alleine auf die Begutachtung einer Ärztin stützte, die nur für einen kleinen Teilbereich kompetent ist. Hier ignorierte diese Ärztin ebenfalls alle Diagnosen und kam zu einem Ergebnis, das bei meinen behandelnden Ärzten für intensive Erheiterung sorgte, weil es alle Fakten ignoriert und jedem bisherigen Untersuchungsergebnis und Gutachten entgegenläuft. Die Gutachterin wurde von mir auf die anderen Befunde angesprochen und meinte ausdrücklich, daß sie die nicht brauchen würde. Selbstüberschätzung? Wie kann eine Neurologin beispielsweise ein pneumologisches Problem, wie Schlafapnoe beurteilen, schon gar, wenn sie die Befunde nie gesehen hat?

Von Seiten des Klinikums wird beispielsweise absolut angezweifelt, daß es überhaupt möglich sei ein weiterreichendes Gutachten zu erstellen, wenn man aufgrund eines Todesfalles unter Schock steht, der sich so abgespielt hat, wie im Falle meiner Mutter, unter starken Medikamenten steht und man wochenlang so gut wie gar nicht geschlafen hat. Aber auch das wurde von der Gutachterin ignoriert. Ein solches Gutachten ist das Papier nicht wert auf dem es steht.

Ein kleines Beispiel zur Qualität der Begutachtung: Ich habe noch immer Probleme in den Händen und Armen trotz Nervenoperationen. Um nun feststellen zu können, wie der Zustand der Nervenleitung ist, benutzt man spezielle Geräte mit denen diese gemessen werden kann. Obwohl die Gutachterin in ihrer Praxis über die nötigen Geräte verfügte, wurden sie nicht benutzt. Die aktuellen Ergebnisse meiner behandelnden Ärztin jedoch wurden nicht angefordert. Anders kann man die notwendigen Daten aber nicht bekommen. Woraus will die Gutachterin also ihre Schlüsse nun gezogen haben, aus einer Kristallkugel im Nebenzimmer?

Desweiteren ignorierte sie die Tatsache, daß etliche Probleme erst NACH Zeitverzögerung auftreten, was u.a. aus den Ergebnissen der physikalischen Medizin im Klinikum Nord klar gewesen wäre und ich auch erwähnte. Sie testete den Momentanzustand und das reichte ihr. Daraus kann sie aber in diesem Fall keine Schlüsse ziehen. Das wäre als ob man jemandem, der nach 1000 Meter Herzbeschwerden bekommt, auf 100 Meter testen würde und daraus folgert, daß er auch 1000 Meter schafft. Blanker Unsinn.

Eine Begutachtung, die man nur als schlechten Scherz bezeichnen kann.
 
E

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  Th.Starter/in  
#2
*kopfschüttelkopfschüttel*
das ist ja wohl mehr als nur ein schlechter scherz

:kotz:
 

MissMarple

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#3
Hallo Tom

du hast du Möglichkeit die nach der Begutachtung mit dem Rententräger in Verbindung zu setzen, dich über die Begutachtung zu beschweren und auch um einen anderen Gutachter zu bitten.

Beim EU Rentenantrag ist man selbst schon am besten bedient, wenn man ALLE Befunde die man hat als Kopie dem Antrag beifügt.
Nicht nur der Gutachter entscheidet über die Rente, sondern auch nochmal ein Arzt des Rententrägers, der ebenfalls alle Befunde und Gutachten liest, die am Ende vorliegen. Bei einer Rente reicht aber keine Beurteilung nach reiner Aktenlage und daher werden vor Ort halt die Gutachter einbezogen.

Es wird nur das begutachtet, was deine Erwerbsminderung ausmachen könnte in erster Linie. Wenn dieses bei dir die Hände und Nerven sind, dann ist z.B das Asthma erst einmal sekundär.
Auch wenn du natürlich alles in deinem Antrag erwähnen und alle Befunde mitschicken solltest, ganz klar.

Vielleicht bringt die eine Begutachtung durch einen anderen Arzt mehr, wie am Ende ein WS gegen eine Rentenablehnun ?!
Das momentan dein Verfahren noch offen ist, würde ich das mit der Begutachtung einfach nochmal versuchen.
Die Mitarbeiter der RV wissen ja nicht, was vor Ort die Gutachter für Arbeit leisten und können nur reagieren, wenn sie Rückmeldungen erhalten.

MissM.
 
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#4
Hi,

soweit ich von einer Bekannten weiss, die durch diese Prozedur auch durch ist, wird, falls das ganze vors Sozialgericht geht, vom Gericht ein unabhängiger Gutachter bestellt, der dann wirklich unabhängig ist und nicht vom Rentenversichterungsträger bezahlt wird.

Diese Freundin hat mir erzählt daß ihr beim Rentenversichterungsträger jemand unter der Hand erzählt hat die hätten eine Quote, wievielen Leuten die EU Rente zugestanden werden darf und wieviel sie ablehenen müssen...


Wenn das wirklich stimmt...

Klag es durch!!!


Liebe Grüsse,

Petra
 
E

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  Th.Starter/in  
#5
Ich habe das Pech einen Hausarzt zu haben, der zwar an sich gut ist, aber bei Unterlagen die Meinung vertritt, ich schicke denen das zu, wenn sie etwas wollen.

Alles komplett zusammenzukriegen wird da zum ewigen Geduldspiel.

Bei der Antragstellung ging es von Anfang an darum, daß ein Zusammenwirken der verschiedenen Probleme vorliegt und in der Kombination die Schwierigkeiten auslöst.

Es war auch von Anfang an klar gemacht worden, als der Brief des Rentenversicherungsträgers kam, daß die Unterlagen bei meinen Arzt angefordert werden müßten bzw. bei einigen anderen Ärzten von denen die letzten Berichte noch nicht eingetroffen waren. Man sicherte mir das ausdrücklich zu. Angefordert hat man gar nichts.

Wie soll man etwas beilegen, wenn man es selber nicht hat?

So lag letztendlich nur das arbeitsmedizinische Gutachten vor und das wurde komplett ignoriert. Im Gegensatz zum Gutachten der Neurologin des Rentenversicherungsträgers waren hier aber Ärzte verschiedener Fachrichtungen beteiligt gewesen, die äußerst gründlich gearbeitet hatten. So dauerte alleine die internistische Begutachten ohne Wartezeiten über 5 Stunden. Hier kam man zum Ergebnis die Arbeitsfähigkeit läge unter 2 Stunden und zur Widerherstellung der Arbeitsfähigkeit wären umfangreiche Rehamaßnahmen erforderlich.

Selbst wenn man "nur" das Nervenproblem der Hände und Arme als Basis nehmen würde, selbst dann hätte die Neurologin ausgesprochen schlampig gearbeitet. Man kann halt den Zustand der Nervenleitung nicht ohne Messung feststellen. Man kann halt Probleme von denen bekannt ist, daß sie mit Verzögerung auftreten, nicht mit einem Momentantet verifizieren. Und wenn man dann noch alle Anmerkungen des Patienten ignoriert, wird man auch nicht weiterkommen.

Meine Versuche ihr vorsichtig bestimmte Dinge klarzumachen bzw. sie darauf hinzuweisen, wurde mir prompt negativ ausgelegt und finden sich im Gutachten wieder.

Bitte zu bedenken, daß ich die Begutachtung kurz nach dem Tod meiner Mutter noch weit vor der Trauerfeier hatte.

Ergänzung: Natürlich hatte ich dennoch Unterlagen dabei...nur eben nicht alle. Aber selbst die ich in Kopie dabei hatte, wollte die Gutachterin weder behalten noch überhaupt einsehen. Sie lagen nur eben nicht vor, weil die Gutachterin sie nie aus dem Umschlag genommen hat.
 

Heiko1961

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#6
Hallo ihr Lieben,
was Tom da schreibt, kommt mir sooooo bekannt vor. :lol: :motz:
Meine Frau war ja nun auch beim Gutachter- hatte ich schon in einem anderen Thread geschildert.
Heute kam nun die Ablehnung von der DRV (ehm. BfA). Was die geschrieben haben, würde hier den Rahmen sprengen. Nur soviel, der Gutachter hatte nur "eine Durchblutungsstörung der Herzens mit Herzinfarkt" festgestellt. :lol:
Gleich nach dem Gutachtertermin hatten wir eine Beschwerde über den Gutachter an die DRV geschickt. (siehe PDF- Datei)
Wir möchten am liebsten dieses Schreiben auch der Ärztekammer schicken. Was meint ihr?
Okay, wir hatten leider das Merkblatt "Gutachtertermin" (siehe PDF- Datei) zu spät gelesen. Also hatte meine Frau alles falsch gemacht, was man falsch machen konnte.
Auf jeden Fall werden wir Widerspruch einlegen.
 

Heiko1961

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#7
Ach so,
hat jemand einen Link für solche Widersprüche? :hmm:
Bin hier nicht fündig geworden. :kinn:
 

megman

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#8
Hallo Tom,

auch mir kommt das sehr Bekannt vor, da auch ich verschiedene Krankheiten habe.Habe jetzt nach üblichen Ablehnungen durch den D.RVB und bei der Klage schon 8!!! Gutachtertermine hinter mir und meist waren die Gutachter nur für eines zusändig und daher natürlich kein gutes Gesamtbild für mich (auch beim Sozialgericht). Leider kann man dem Gutachter keine Messung der Nervenleitbahnen usw.vorschreiben, darüber gibt es sogar schon Urteile, ich selbst habe auch Nervenprobleme. Zu den Unterlagen ,ich habe mir von meinen Ärzten immer ein zusätzliches Attest erstellen lassen (kostet leider) und diese immer sofort an Rententräger bzw.Sozialgericht geschickt.Jetzt habe ich Gutachten nach § 109 erstellen lassen und dieses beinhaltet wirklich alle Leiden und sieht somit viel besser aus für mich.Ich warte Tgl. auf Post da das Sozialgericht den DRVB schon angemahnt hat da sie die Frist zur Stellungnahme für dieses Gutachten schon überschritten haben aber wahrscheinlich überlegen die wie sie sich jetzt noch streuben könnten. Also kämpfe weiter !!! :daumen:
 

MissMarple

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#9
Oftmals geht so einem Gutachtertermin schon ein langer Rattenschwanz voraus, der aber bei der Rentenentscheidung nicht unerheblich sein könnte.

z.B
lag eine lange Arbeitsunfähigkeit vor der Rentenbeantragung vor
wurden in der Zeit schon Gutachten vom MDK über Arbeitsfähigkeiten erstellt

wurde man aus einer Reha - die meist einer Rente vorgeschaltet ist - arbeitsfähig, eingeschränkt arbeitsfähig oder arbeitsfähig entlassen

usw usw.
Ein Steinchen begründet sich hier immer auf den nächsten und ist auch nur EINMAL der Wurm drin, wiedersprüchliche Sachverhalten kommen auf oder oder - kann es mE schon gleich um einiges schwieriger werden am Ende.

Neben seiner Krankheit muss man daher immer und immer wieder penibel auf alles achten, Befunde sammeln, regelmässig zu seinen Ärzten gehen, Klinikbefunde zusammen schleppen etc.
Umso mehr Fakten, desto besser.

MissM.
 

Heiko1961

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#10
MissMarple sagte :
Oftmals geht so einem Gutachtertermin schon ein langer Rattenschwanz voraus, der aber bei der Rentenentscheidung nicht unerheblich sein könnte.

z.B
lag eine lange Arbeitsunfähigkeit vor der Rentenbeantragung vor
wurden in der Zeit schon Gutachten vom MDK über Arbeitsfähigkeiten erstellt

wurde man aus einer Reha - die meist einer Rente vorgeschaltet ist - arbeitsfähig, eingeschränkt arbeitsfähig oder arbeitsfähig entlassen
usw usw.
Ein Steinchen begründet sich hier immer auf den nächsten und ist auch nur EINMAL der Wurm drin, wiedersprüchliche Sachverhalten kommen auf oder oder - kann es mE schon gleich um einiges schwieriger werden am Ende.

Neben seiner Krankheit muss man daher immer und immer wieder penibel auf alles achten, Befunde sammeln, regelmässig zu seinen Ärzten gehen, Klinikbefunde zusammen schleppen etc.
Umso mehr Fakten, desto besser.

MissM.
Genau das ist bei meiner Frau Fakt- Reha. Der Bericht war nachweisbar erstunken und erlogen. Das Rehazentrum weiß das auch. Die DRV kennt ja den Sachverhalt und hat deshalb auch Probleme mit die.
Doch leider schwirrt der Bericht immer noch rum. Sollten wir uns jetzt noch mit dem Rehazentrum rumschlagen?
 
E

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  Th.Starter/in  
#11
wenn ich alleine an die Streitigkeiten mit dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen denke, deren Gutachten so schwachsinnig waren, daß der Gerichtsgutachter nur noch den Kopf schüttelte, weil eben medizinische unhaltbar...

Das zieht sich ewig. Diagnosen, noch mehr Diagnosen, jede anders, alle falsch, bis endlich ein Arzt den Knoten durchschlagen hat und die wirklichen Zusammenhänge aufdeckte. Da selber noch durchzublicken ist nahe zu unmöglich.
 

MissMarple

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#12
@Heiko

ich weiß nicht, ob da noch was zu machen ist, wie lange die Reha her ist ?!
Ich habe damals noch innerhalb der Reha um ein Gespräch mit der Chefin gebeten, weil man mich arbeitsfähig entlassen wollte.

Hintergrund:
da sie ja eh keine Arbeit haben, werden sie ja auch nicht gleich wieder los müssen

darauf mein Einwand:
das ist egal ! Sobald ich mich beim Arbeitsamt melde gelte ich als VOLL vermittelbar und sollte ich das eigentlich med. gar nicht sein und sie wissen das - dann wäre das "Erschleichung von Leistung" und ich werde diese Klinik hier namentlich erwähnen und unser Gespräch von eben genauso wiedergeben.

da war Stille im Saal und plötzlich war ich dann doch arbeitsunfähig.

Unabhängig davon hatte mein Rehabericht später auch viele sachliche Fehler und ich schrieb sofort eine Gegendarstellung an die RV.

Die Klinik wurde daraufhin angeschrieben, man hakte also wirklich nach !

Die Klinik antwortete dann sinngemäß: ich wäre wohl zu "überlastet", um zu erkennen, dass man eigentlich immer nur das Beste für mich gewollt hat blablabla
:lol:

Da ich aber eine sehr differenzierte Gegendarstellung erstellte, habe ich immer gehofft, dass die RV meine angebliche Überbelastung dann doch etwas relativierter sehen würde.
Am Ende hat mir dieser Rehabericht keine Probleme mehr gemacht, bei Gutachterterminen hatte ich ihn selbstverständlich nie mit, berief mich immer darauf, dass er ja der BfA vorliegt und dort die Entscheidungen getroffenen werden usw.
Wurde auch immer so hingenommen.

Thema MDK:
dort schickte man mir seinerzeit eine Kontrollfrau ins Haus, die checken sollte, ob ich aufrecht umher gehe ( also arbeitsfähig bin ) oder auf Brustwarzen kriechend die Tür öffne ( also nicht arbeiten kann ).
Ich erhielt dann tatsächlich eine Vorladung zum MDK, da man meine AU anzweifelte !
Dort schrieb man mich - trotz AU meines Arztes - gesund.

Somit lief ich einige Zeit arbeitsfähig im Arbeitsamt, dann schrieb mich mein Arzt wieder krank, wieder setzte Krankengeld ein - wieder rief mich die KV an und legte mir nahe, doch bitte zu meinem ARzt zu gehen, um mich gesund schreiben zu lassen - ansonsten muss ich wieder zum MDK und da weiß ich ja nun schon, wie das abläuft ( so der O Ton ! )
Mein Arzt schrieb mich nicht gesund - er wurde im Übrigen auch von meiner KV angerufen und ständig wegen meiner AU behelligt.

2`ter Termin, ich besser vorbereitet.
Wieder kam die Ärztin mit ihrer Aussage, dass ich doch "sicherlich irgendwie 6 Std. am Tag schaffen würde zu arbeiten "
darauf ich
"der Begriff Arbeitsunfähigkeit bezieht sich NUR und AUSSCHLIESSLICH um die zuletzt ausgeübte Tätigkeit und nicht auf ein IRGENDWIE" und in dieser Tätigkeit kann ich nicht mehr arbeiten, wurde deshalb auch gekündigt wie ihnen bekannt ist.

Plötzlich war meine Arbeitsunfähigkeit dann doch begründet.

Naja, das war nur ein kleiner Teil aus meinem Behördenalltag, vielleicht schreibe ich doch irgendwann nochmal ein Buch :mrgreen:

Grez
MissM.
 
E

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#13
Heiko1961 sagte :
Ach so,
hat jemand einen Link für solche Widersprüche? :hmm:
Bin hier nicht fündig geworden. :kinn:
Hallo Heiko, wenn Du noch nichts gefunden hast, schreib mich mal persönlich an. Kann Dir evtl. weiterhelfen.
 

Heiko1961

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#14
MissMarple sagte :
@Heiko

ich weiß nicht, ob da noch was zu machen ist, wie lange die Reha her ist ?!
Ich habe damals noch innerhalb der Reha um ein Gespräch mit der Chefin gebeten, weil man mich arbeitsfähig entlassen wollte.....
Aber Hallo, wir haben gleich bei der Entlassung Dampf gemacht und sofort einen ausführlichen Bericht (Gegendarstellung) an die DRV geschickt. Haben auch gleich mit der DRV telef. Kontakt aufgenommen.
Das Ding gegen die Reha läuft.
Ich möchte jetzt am Liebsten den Gutachter bei der Ärztekammer melden-also den ganzen Scheiß, was gelaufen ist.
Beim Widerspruch würden wir auch gleich ankündigen, dass wir über alle Instanzen gehen werden.
Was meint ihr, wäre das okay? :kinn:
 

kalle

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#15
Tja, das mit dem Bericht an die RV war schon okay, aber die Ärztekammer kannste Dir abschminken. Eine Krähe......... usw.

Das würde ausgehen wie das Hornberger Schießen.
 

MissMarple

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#16
Naja, also die Ärztekammer zeigte sich eigentlich sehr umgänglich als ich mich mal über eine Ärztin beschwerte, forschte da auch direkt nach etc.

Das war aber auf privater Ebene, wo es um die Ärztin an sich ging in ihrer Funktion als niedergelassene Ärztin und nicht als Gutachter für die RV.

Ich denke hier wäre dann wirklich eher die RV für Beschwerden zuständig.

Ein Arzt der begutachtet und niedergelassen ist, kann mE als normaler Arzt nämlich ein guter Doc sein ! Da sollte man sich nicht verschätzen.

Man kann sich bei der Kammer sicherlich aber einfach erstmal telefonisch schlau machen, aber ich tippe hier wirklich darauf, dass an die RV verwiesen werden würde
:kinn:

MissM.
 

Heiko1961

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#17
kalle sagte :
Tja, das mit dem Bericht an die RV war schon okay, aber die Ärztekammer kannste Dir abschminken. Eine Krähe......... usw.

Das würde ausgehen wie das Hornberger Schießen.
Da hast du schon Recht Kalle. Ärztekammer lass ich mal sein. :(

Ich habe eben im Web nach Musterwidersprüche gegen so einen Ablehnungsbescheid gesucht- vergebens. Wenn, dann kostenpflichtig. :cry:

Na ja, dann werden wir selber einen zurecht basteln. :?

Hi Tom,
was du mir per PN geschrieben hast, vergiss es ganz schnell. Nicht den Kopf in den Sand stecken und schon gar keine Du.........en machen. Du weißt schon.
;)
 
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#18
Heiko1961 sagte :
kalle sagte :
Tja, das mit dem Bericht an die RV war schon okay, aber die Ärztekammer kannste Dir abschminken. Eine Krähe......... usw.

Das würde ausgehen wie das Hornberger Schießen.
Da hast du schon Recht Kalle. Ärztekammer lass ich mal sein. :(

Ich habe eben im Web nach Musterwidersprüche gegen so einen Ablehnungsbescheid gesucht- vergebens. Wenn, dann kostenpflichtig. :cry:

Na ja, dann werden wir selber einen zurecht basteln. :?

Hi Tom,
was du mir per PN geschrieben hast, vergiss es ganz schnell. Nicht den Kopf in den Sand stecken und schon gar keine Du.........en machen. Du weißt schon.
;)
Hallo Heiko. Es gibt keinen Musterwiderspruch für Ablehnungsbescheide der Rentenversicherung. Wenn dann sind das lediglich Widersprüche, die kaum anders sind als fristwahrende Widersprüche mit Hinweis auf nachzureichende Begründung.

z. B.:

Sehr geehrte Damen und Herren,

gegen Ihren Bescheid vom ........................, bei mir eingegangen am ......................... lege ich hiermit fristgerecht

Widerspruch

ein.

Begründung:

................... Hier kommt dann die individuell notwendige Begründung, als auch weitere Anträge (z. B. Akteneinsicht nach SGB X § 25 "Akteneinsicht durch Beteiligte" und/oder Kopien der Gutachten usw.) ...........................


Ich bitte um schriftliche Eingangsbestätigung.

Mit freundlichen Grüßen
 

Heiko1961

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#19
Unabhängig von dieser quantitativen Grenze können aber auch bestimmte qualitative Einschränkungen zur vollen Erwerbsminderung führen, selbst dann, wenn bei Beachtung dieser Einschränkungen noch ein über drei- oder gar über sechsstündiges Leistungsvermögen vorliegt. Zu solchen Einschränkungen gehören z.B. die sogenannte Wegefähigkeit, also die Fähigkeit, einen Arbeitsplatz überhaupt erreichen zu können, oder die Summe vieler, ungewöhnlicher Einschränkungen, wie auch die Notwendigkeit betriebsunüblicher Pausen; kann die Erwerbstätigkeit nicht mehr regelmäßig ausgeübt werden, so liegt ebenfalls (volle) Erwerbsminderung vor.
Sagt mal, stimmt diese Aussage? :kinn: :kinn:
 

MissMarple

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#20
Soweit ich mich erinnere ja. Hatte da mal so einen Leitfaden der RV, wo es auch so ähnlich drin stand.

Daher auch immer die Fragestellung auf den Beguachtungsbögen wegen der Wegefähigkeit von 4x à 500m am Tag ( was den Arbeitsweg bzw. den Weg zur Haltestellte darstellen soll ) und auch die Fähigkeit öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen usw.

Die Fähigkeit eine Arbeitsstelle überhaupt erlangen zu können ist daher von wesentlicher Bedeutung bei der Befindung über die Erwerbsfähigkeit und daher ist es auch immer wichtig bei Begutachtungen seine Wegefähigkeiten genau darzulegen, auch wenn man viele Pausen braucht, nicht ohne Gehhilfen gehen kann usw usw.

hier auch mal ein Urteil dazu
http://rente.wordpress.com/2006/04/17/eingeschrankte-wegefahigkeit-fuhrt-zur-erwerbsminderungsrente/


MissM.
 

Heiko1961

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#21
Der Kampf geht weiter

Hallo Leute,
wir hatten ja nun Widerspruch eingelegt und die Gutachten angefordert. Haben heute die angeforderten Gutachten von der DRV bekommen.
Der Entlassungsbericht von der Reha (März 06), wie schon erwähnt, ist erstunken und erlogen. :shock:
Danach könnte meine Frau volle 8 Stunden im Schichtdienst arbeiten.
Ihre Narben waren ja auch verheilt und reizfrei-vier Wochen nach der OP. Nur gut, ich habe alles fotografiert. Noch im Juni waren die Narben stellenweise offen und meine Frau musste noch Fäden ziehen. Die DRV weiß, dass das Gutachten gelogen ist und wollten es auch aus dem Verkehr ziehen. Es wurden ja auch Leistungen abgerechnet, die nicht erbracht wurden. Warum sie noch extra zum Gutachter musste, fragen wir uns jetzt auch. Doch widererwartend ist dieses Gutachten für uns positiver ausgefallen. Der Gutachter- wir hatten uns ja über ihn beschwert- hat zwar einige Punkte sehr fragwürdig oder garnicht berücksichtigt, aber er meint, sie könnte nur noch 3-6 Stunden leichte Arbeiten verrichten. Der Gesundheitszustand würde sich nicht mehr bessern. Zur Orientierung hatte er aber auch nur den falschen Reha-Bericht vorliegen.
Doch sein Gutachten muss die DRV überhaupt nicht berücksichtigt haben.
Na ja, jetzt warten wir erst mal die Antwort vom Widerspruch ab und dann heißt es, Anwalt.
Wir müssen uns nur noch einen guten Anwalt suchen.
:kratz:

Auf Wunsch von megman habe ich meine letzten Beiträge in "109 § Gutachten" rausgenommen, diesen Thread entsperrt und aufgeräumt. Ich hoffe auf euer Verständnis. :x
 
E

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#22
Bei mir geht es auch weiter. Es sind neue Befunde der behandelnden Ärzte und deren Meinungen angefordert worden. Neue Begutachtung wird kommen sobald meine tagesklinische Behandlung abgeschlossen ist.

Gegen die erste Gutachterin habe ich Beschwerde eingelegt.
 

Heiko1961

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#23
Hi Tom,
da können wir uns ja die Hand reichen. Also, bei den nächsten Gutachtertermin gut vorbereiten. :hihi:
Aber was nutzt das beste Gutachten, wenn es nicht anerkannt wird. Siehe mein letztes Posting. Der Staat ist halt pleite. :motz:
Dann halten wir uns mal auf dem Laufenden.
 

Heiko1961

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#24
Hallo Leute,
wir haben auf den Widerspruch schon Antwort erhalten.
Gutachten- Vordrucke hat uns die Deutsche Rentenversicherung für unseren Hausarzt zugeschickt.

Der bestellte Arzt (Gutachter von den ich berichtet hatte) hatte zwar ein Gutachten abgegeben, aber bei der DRV waren sie wohl überrascht, wie das Gutachten ausgefallen ist. Wir allerdings auch. :? Der Gutachter hatte sich bei seiner Untersuchung jedoch zu sehr auf den falschen Befund von der Reha gestützt und dadurch viele Sachen nicht berücksichtigt. Er hat beim zeitlichen Umfang einer Tätigkeit 3 bis 6 Stunden angekreuzt. Das würde bedeuten, er befürwortet schon mal eine teilweise Erwerbsminderungsrente. Doch meine Frau sieht sich wirklich nicht im Stande, überhaupt 3 Stunden am Stück zu arbeiten.
Es ist schon nicht einfach. Erst die gesundheitlichen Problem und dann die Probleme mit den Behörden. Die Einen sagen, wir können sie nicht mehr vermitteln, sie bekommen keine Arbeit mehr, beantragen sie bitte die EU- Rente und die Anderen (DRV) sind sich noch nicht ganz schlüssig, ob oder ob nicht. Da schicken die plötzlich Vordrucke für den Hausarzt, mit der Begründung- dass sie schon gute Erfahrungen mit den entsprechenden Hausärzten gemacht hätten.
Wozu dann noch Gutachter. Die sind echt nicht ganz knusper. :hmm:
 

MissMarple

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#25
zumindest klingt das nicht schlecht. Ich drücke da in jedem Falle die Daumen ! Ihr kennt die Ärztin, die nun begutachten soll ???
Also das könnte wirklich gut ausehen für euch.

Gutachter werden EIGENTLICH eingeschaltet, wenn eingereichte Befunde nicht zu einem Urteil wegen einer Rente langen.
Ich kenne aber wiederum keinen, der NICHT zum Gutachter musste und die eingereichten Befunde je gelangt hätten.

MissM.
 

Heiko1961

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#26
Siehst du ja Miss Marple,
bei uns ist es umgekehrt. :lol: :lol: Wir sind schon gespannt, was unserer Arzt schreiben wird. :kinn:

Ist schon alles ein Kreuz in Deutschland. Lieber reich und gesund als arm und krank. :hihi:
 
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#27
Diese Formulare liegen auch schon bei mir. Mein Hausarzt will aber noch die Ergebnisse der tagesklinischen Behandlung abwarten.

Bisher ist die dortige Diagnose unterändert nach vier Wochen Behandlung: fortgeschrittenes Burnout Syndrom, posttraumatische Belastungsstörung
 

megman

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#28
EU-Rentenantrag -Begutachtung

Hallo , habe ja hier im Forum über meinen Verlauf berichtet,jetzt ja endlich mit voller unbefristeter EM-Rente erfolgreich beendet.

Aus meiner Erfahrung kann ich nur sagen ,ich habe nach dem 1.Widerspruch auch diese Unterlagen vom Rententräger erhalten.
Aber mit dem Erfolg das nach dem Ausfüllen dieser , durch meine Ärzte ,nämlich dann dadurch, durch den Rententräger, erneut Gutachter speziel nach den Aussagen und Befunden meiner Ärzte benannt wurden (Fachrichtung). Endeffekt war ( nach 3 weiteren Gutachten)erneute Ablehnung und somit der Gang zum Sozialgericht und wo ich zum Schluss auch nur durch die Nutzung des § 109 zum Erfolg kam.

also drann bleiben ;)
 

Heiko1961

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#29
Begutachtungen gehen weiter

So Leute,
wir hatten ja nun das Gutachten vom Hausarzt zur DRV geschickt. Jetzt kam ein Schreiben, dass die Begutachtung weiter geht. Wir sollen unsere Zustimmung geben, damit der nächste Gutachter den Reha- Bericht bekommen darf. Ja spinnen die? Beim letzten Gutachter hatten die auch nicht extra gefragt.:icon_neutral:
Egal, der Reha- Bericht wurde von der Reha- Klinik berichtigt. Den hat unser Hausarzt uns gegeben. Natürlich stimmt der immernoch nicht.
Beweise, wie Fotos, tägliche Behandlungstermine und falsch abgerechnete Leistungen, hatten wir der DRV ja noch zukommen lassen.
Naja, warten wir mal den nächsten Gutachtertermin ab. Da sind wir aber besser vorbereitet.
Ach so, der letzte Gutachter und unserer Hausarzt hatten beide geschrieben, dass meine Frau nur max. 3h/täglich leichte Tätigkeiten ausführen darf.
Na mal sehen, wie lange sich das noch hinzieht.:icon_kinn:
 

Heiko1961

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#30
Wir sollen unsere Zustimmung geben, damit der nächste Gutachter den Reha- Bericht bekommen darf.
Sorry, dazu wollte ich ja noch ne Fräge frägen.
Die DRV-Tante meinte am Telefon, wir können dies auch ablehnen.
Ich meine, der Reha- Bericht ist ja immernoch falsch. Was meint ihr, würden uns bei Ablehnung, evtl. Nachteile entstehen?:icon_frown:
Blöde Situation.:icon_rolleyes:
 

Heiko1961

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#31
Na gut, hätte ja sein können, dass jemand damit schon Erfahrung gemacht.:wink:
 

Arania

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#32
Oder vielleicht den Beitrag noch nicht gefunden hat? Aber ich denke Du kannst Dir selber beantworten das alles möglich ist, es können Nachteile entstehen wenn Ihr Euch weigert wegen mangelnder Kooperation
 
E

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#33
richtig, nicht gefunden.;)

Heiko, wenn der Reha-Bericht immer noch nicht den Tatsachen entspricht, würde ich die Weiterleitung mit genau diesem Hinweis ablehnen. DAS ist dem neuen Gutachter mit Sicherheit lieber, als wenn er einen Bericht erhielte, in erst einmal diverse Punkte korrigiert werden müssen. Das schmeisst dann auch seine gesamte Untersuchung durcheinander.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in diesem Fall Nachteile hageln könnte.
 

Heiko1961

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#34
Wir haben auch schon überlegt, vor den Untersuchungstermin, dem Gutachter den Widerspruch- den wir wegen den Rehabericht an die DRV geschickt hatten- zukommen zu lassen. Das heißt, ihn auf die Fehler im Vorfeld hinweisen- mit Beweise.

Mist, ich weiß wirklich nicht, was nun am Besten ist.:icon_kratz:
 

Arania

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#35
Das weiss man leider in den seltensten Fällen vorher genau, da wirst Du Dich wohl auf Dein Bauch-Gefühl verlassen müssen
 

Heiko1961

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#36
Das weiss man leider in den seltensten Fällen vorher genau, da wirst Du Dich wohl auf Dein Bauch-Gefühl verlassen müssen
Jou, sehe ich auch so. Ich denke, wir werden es so machen wie zuletzt von mir beschrieben.:icon_question:
 

Heiko1961

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#37
So, morgen ist es soweit. Meine Frau hat den 2. Gutachtertermin. Sie hat schon richtig Schiss. Sie ist aber jetzt besser vorbereitet. Immerhin konnte sie schon im Vorfeld einen 4 seitigen Fragebogen ausfüllen und das Merkblatt ist auch eine sehr gute Hilfe.
Wir wissen worauf es ankommt. Doch Fehler können sich immer einschleichen.

Ich melde mich, wenn alles gelaufen ist.:wink:
 

Heiko1961

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#40
2. Begutachtung

So, wir sind wieder zurück. "Begutachtung ein schlechter Witz?"
Naja, war diesmal jedenfalls besser als das letzte Mal. Trotzdem, warum hat man immer das Gefühl, der Gutachter arbeitet gegen einem. Warum überhaupt noch dieses Gutachten. Unser Hausarzt und der letzte Gutachter hatten doch schon geschrieben, max. 3h/täglich nur leichte Tätigkeit. Okay, auch egal.
Jedenfalls dauerte die Untersuchung u. Gespräch beim Arzt 25 min. EKG u.s.w. nicht reingerechnet. Warum stellen die Ärzte Fragen, wenn sie doch nicht zuhören oder ständig ins Wort fallen? Sie konnte nie richtig ausreden und auf einige Sachen ist er nicht eingegangen. Die anderen, ärztlichen Unterlagen, die wir mitbringen sollten, hatte er nur kurz überflogen. Ein bisschen untersucht wurde sie ja. EKG, Belastungs-EKG, An,-u- Ausziehen und Blutdruckmessen. Das Beste, sie hat extra einen aktuellen Blutbefund von unserem Hausarzt mitgenommen, weil die meisten Schwestern beim Blutabnehmen bei ihr verzweifeln. Aber angeblich sind die Werte, die er benötigt nicht drauf. Was sollte der Quatsch? Na gut, die Schwester hatte wenigstens beim zweiten Versuch, Blut gefunden. Das "Gute" war, meiner Frau geht es zur Zeit wirklich nicht gut, d.h. sie brauchte sich bei ihren Bewegungsabläufen nicht verstellen. Schauspielern liegt ihr eh nicht. Da der Gutachter auch Kardiologe ist, macht er am Dienstag noch einen Herz- Ultraschall.
Jetzt heißt es abwarten.:icon_kinn:
Alles in Allem, es war nicht sehr prickelnd. Gutachter arbeiten eh nur für den Staat. :icon_neutral:
 
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#41
Das ist alles hilfreich, was man hier so liest, denn ich trage mich auch mit dem Gedanken, diese Tortur zu machen.
Allerdings frage ich mich dabei, was ist, wenn sich jemand nicht so gut auskennt in seinen Rechten, so wie Viele hier.
Wenn man keine Kämpfernatur ist?
Außerdem habe ich gestern etwas ziemlich Beunruhigendes gehört. Daß es nämlich in Ostdeutschland viel mehr EU-Rentner gibt, als in West.
Wie das ? Ich gehe mal davon aus, daß wir körperlich hier im Westen auch nicht anders gebaut sind, als im Osten.
Das zeigt doch, daß es sehr viel damit zu tun hat,
welchen Arzt man hat und welche Gutachter.
Oder gibt es dort mehr Hilfen, von denen ich z. B. als Wessi nichts weiß?

*******Was die Gutachter betrifft, so ist das wohl eine besondere Sorte Mensch. Ich glaube, (habe Erfahrungen, weil ich mal wegen einer Kur zum "Vertrauensarzt musste)
daß man bereits, wenn man den Raum betritt, entweder von vorneherein gewonnen oder verloren hat.
Jener wollte von mir überhaupt nichts wissen, hat nur in seine Kartei geguckt, dann auf ein Band gesprochen und mich mal mit dem Hämmerchen abgeklopft.
Dann sagte er wieder nix, als ich ging, ob OK oder nicht, aber nach ein paar Wochen hatte ich meine Kur-Genehmigung.
Anscheinend bekommen die Gutachter sofort beigebracht, daß sie mit dem Deliquenten auf keinen Fall freundlich umgehen sollen.
Vor 20 Jahren musste man z.B. sich schon in einer Kabine ausziehen und hatte nackt durch den Raum an den Schreibtisch des Vertrauensmanns der AOK zu treten.
Damit man sich auch sofort recht mies und klein vorkommt. Ich wurde doof angemacht, weil ich mich nur dort entblöße, wo es für die Untersuchung notwendig war.
 

Heiko1961

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#42
Das ist alles hilfreich, was man hier so liest, denn ich trage mich auch mit dem Gedanken, diese Tortur zu machen.
Mache es, nichts unversucht lassen.
Allerdings frage ich mich dabei, was ist, wenn sich jemand nicht so gut auskennt in seinen Rechten, so wie Viele hier.
Wenn man keine Kämpfernatur ist?
Dann muss man versuchen, Hilfe zu bekommen und da bist du hier schon richtig.
Außerdem habe ich gestern etwas ziemlich Beunruhigendes gehört. Daß es nämlich in Ostdeutschland viel mehr EU-Rentner gibt, als in West.
Wie das ? Ich gehe mal davon aus, daß wir körperlich hier im Westen auch nicht anders gebaut sind, als im Osten.
Das zeigt doch, daß es sehr viel damit zu tun hat,
welchen Arzt man hat und welche Gutachter.
Oder gibt es dort mehr Hilfen, von denen ich z. B. als Wessi nichts weiß?
Davon habe ich nichts gehört.:icon_kinn:
 

heinbloede

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#43
Begutachtung ist oft nicht nur ein schlechter Witz.

Das erste Gutachten, ich wurde wie ein an Grippe erkrankter an+abgehört und für Mittelschwere Tätigkeit über 6Std. für gut befunden.
Als Grundlage dienten hier mein Krankenhaus und der Reha-Bericht.
Das zweite Gutachten, ich wurde Gehbehindert auf dem Laufband von zwei Arzthelferinnen festgehalten, sie konnten es nicht verantworten das ich dort herunter falle.
Untersuchung von 8:00h - 14:30h - Nüchtern ohne Essen + Trinken.
Der Befund zum Wiederspruch, ich konnte leichte Tätigkeiten über 6Stunden machen.
Jetzt kommt der Witz des Gutachters:
ohne Einwirkung von Kälte + Hitze, ohne Schichtdienst, ohne Akkordarbeit, ohne gefährdende Stoffe, ohne Hockerstellung, im Knien, ohne besteigen von Leitern + Gerüsten, ohne besondere Anforderung an das Hörvermögen, ohne überwiegend stehender und gehender Arbeithaltung, ohne Zurücklegen größerer Wegstrecken usw.
Das dritte Gutachten, es wurde Festgestellt das sich durch die Teilnahme in einer Herzsportgruppe ein Besserung der Gesundheit eingestellt hat, ich bin weiter in der Lage über 6 Stunden bei leichter Tätigkeit Körperlich zu arbeiten.
Nun: Ich warte auf die vierte Untersuchung und frage mich, wenn ich doch so Gesund bin, warum nehme ich überhaupt am Morgen 4, am Mittag 2, am Abend 1 und zur Nacht 1 Tablette (Betablock-er, Acc hemmer usw )ein.
Ein schlechter Witz ist nach meiner Meinung in einem Gutachten:
Das Ärzte als Taktisches Zeichen ein Schlange haben, sich so drehen, winden und ab und zu mit gespaltener Zunge reden.

MfG Heinbloede
 

Elfriede

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#44
Gutachter

Hallo heinbloede,
bin neu hier und es hat mich erschreckt was du geschrieben hast,das alles ist mir auch passiert,seid zwei jahren und fünf monaten kämpfe ich nun um EU Rente,am montag hatte ich gerichtstermin,mußte die klage zurücknehmen weil alle gutachter zwar meine krankheiten anerkannt haben,mich aber für 6-8 std.arbeitsfähig halten,ich mich aber weder bücken,recken,strecken darf,ich finde es sowieso unmöglich,daß solche gutachter die einen noch nie im leben gesehen haben solche gutachten schreiben können,meine ärzte sind dann wohl alle lügner oder was
MfG Elfriede:mad:
 

Heiko1961

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#45
Hallo Elfriede, herzlich
hier im Forum.
Kurze Frage, hast du dir den ganzen Thread durchgelesen?
 
E

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  Th.Starter/in  
#46
Hallo heinbloede,
bin neu hier und es hat mich erschreckt was du geschrieben hast,das alles ist mir auch passiert,seid zwei jahren und fünf monaten kämpfe ich nun um EU Rente,am montag hatte ich gerichtstermin,mußte die klage zurücknehmen weil alle gutachter zwar meine krankheiten anerkannt haben,mich aber für 6-8 std.arbeitsfähig halten,ich mich aber weder bücken,recken,strecken darf,ich finde es sowieso unmöglich,daß solche gutachter die einen noch nie im leben gesehen haben solche gutachten schreiben können,meine ärzte sind dann wohl alle lügner oder was
MfG Elfriede:mad:
Kann ich nachvollziehen, kämpfe seit 2 Jahren und 6 Monaten um Erwerbsminderungsrente. Nun sitzt so ein Arzt beim ärztlichen Dienst der RV in Berlin, der nach Aktenlage entscheidet, was für mich gut sein soll. Weder das Gericht noch die Gegenseite hat bisher auch nur ein einziges Mal auf meine Ausführungen (durch Anwalt) Bezug genommen oder sich dazu geäußert. Ich mit meinen Vorschlägen bzw. Einwendungen werde vollkommen ignoriert, während dieser Sesselfurzer einfach irgendwelche Entscheidungen treffen kann. Ein Arzt, der mich persönlich noch nie gesehen hat. Nicht umsonst hat einmal einer meiner Chefärzte gesagt, als ich noch im aktiven Pflegedienst war: "Amtsärzte werden doch meistens nur die Kollegen, die im Stationseinsatz nichts taugen!"
 

Gabi73

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#47
Hallo!

Sozialgericht: Nutzung des § 109 zum Erfolg kam....
was heißt das genau?

Andere Frage: wie kann ich mich auf einen Gutachter Termin vorbereiten?
 

dGriebe

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#48
Erwerbsmiderung

Hallo Leute,

ich habe einen bekannten der bei der BFA in Berlin tätig ist.

ich bin seit November 2007 schwerbehindert "G" mit 60 % nach erstantrag. ich leide unter pAVK, Aorto-Bifemorale Bypass seit 2004 und bereits zwei Noteingriffe wegen Thromben in der Leistengegend über mich ergehen lassen. Hinzukommt eine satte COPD und Herzinfarkt also KHK. Jedenfalls war ich vor zwei Jahren bei der Amtsärzliche Untersuchung seitens der ARGE und laut Standardkatalog deren Ärzte Arbeitsfähig mit Katalogmäßigen Einschränkungen, nicht dauernd stehen, sitzen, keine Zwangshaltung, keine Treppen oder Leiter, keine Nachtschichten.

Nun bin ich beim Jobcenter an eine spezielle Gruppe nur für menschen mit behinderung galandet. "Scherzhaft von mir Mitarbeiterlounge genannt" gelandet. Jetzt soll ich wieder mal zum Amtsarzt ende Januar da ich bis dahin beide Halsschlagader die zu jeweils 50 und 70 % zu sind, aufgebohrt haben sollte. Also erstens kann das Amt mich nicht dazu zwingen einen operativen Eingriff einzuwilligen zumal dieser nicht ohne erheblichen risiko (shlaganfall beim Eingriff, u.s.w.) abläuft. Zweitens hege ich den Verdacht das ich jetzt per Amtsarzt die BFA zugeschoben werde, und jetzt kommts, meinen Bekannten hat sich wie folgt geaussert; Es werden alle anträge die das Ableben des Antragstellenden binnen Jahresfrist nicht gewährleisten per Verfahrensanweisung abgelehnt.

Kann dias Stimmen ? oder will derjenige mich verarschen.



wäre für evtl. erfahrungen hiermit sehr dankbar. :redface:
 

ethos07

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#49
Huuch dGriebe,...

das ist ja echt schlimm, was du mitteilst. Aber ein gutes unabhängiges DRV- (BfA wurde Deutsche Rentenversicherung - meinst du die?) Forum habe ich bisher auch schon mehrfach vergeblich gesucht, wo man Dinge, die einem dort aufstossen, neutral diskutieren könnte.
Also, ich glaube zwar, dass dein Bekannter dich hier auf den Ärmel nimmt.
Frage ihn doch ob er seine Aussage auch bei einem großen Sozialverband oder einer Zeitung nochmals machen würde? Wenn er verneint, ist kaum etwas dran...
Aber zur Sicherheit,würde ich das doch einmal z.B. vom VdK prüfen lassen - entweder, wenn du dort Mitglied und rechtsversichert bist, direkt über deinen Anwalt dort oder ansonsten über eine entsprechende schriftliche Bitte um dringende Überprüfung.
 
E

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  Th.Starter/in  
#50
Sagen wir einmal so, es werden grundsätzlich erst einmal so gut wie alle Anträge abgelehnt und viele erst auf dem Gerichtsweg geklärt. Erfahrungswert der Mitarbeiter des Versicherungsamts Nürnberg. Wurde mir schon bei der Antragstellung klargemacht.
 

andrea35

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#51
also einige Bekannte von mir hatten im letzten Jahr EM Rente beantragt und nach dem Widerspruch bekamen alle im Dezember die EM Rente auf Zeit gewährt.
Was sehr überrascht wie schnell dies bei manchen geht. Sie hatten alle unterschiedliche Krankheiten.
andrea
 

Heiko1961

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#52
Sagen wir einmal so, es werden grundsätzlich erst einmal so gut wie alle Anträge abgelehnt und viele erst auf dem Gerichtsweg geklärt. Erfahrungswert der Mitarbeiter des Versicherungsamts Nürnberg. Wurde mir schon bei der Antragstellung klargemacht.
Logisch, das ist Taktik. War doch bei meiner Frau auch so.

Aber das,
Es werden alle anträge die das Ableben des Antragstellenden binnen Jahresfrist nicht gewährleisten per Verfahrensanweisung abgelehnt.
wäre ja wohl der Hammer.
 
E

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  Th.Starter/in  
#53
Richtiges Verhalten bei Ablehnung?

Meine Mutter ist schwerbehindert und psychisch sehr labil, ich sehe sie eigentlich nur noch weinen. Jetzt hat sie vom Gutachter einen Bescheid erhalten, dass sie 6-Stunden am Tag arbeiten gehen kann und somit ist auch ihr Antrag auf EU-Rente dahin.

Zumal das Gutachten voll gespickt mit Fehlern ist, es geht dabei um ihre Person und ihren Leidensweg. Sie hatte ihm alle nötigen Dokumente und Unterlagen mitgebracht, auf die er natürlich verweist, die er aber wahrscheinlich nie gelesen hat. In früheren Gutachten wurde manchmal so viel ausgedachtets Zeug geschrieben, Sie sei Weißrussin, trinkt ab und zu ein Gläschen Wein, sei Dolmetscherin ...
Dabei ist sie gebürtige Lettin, mit deutschem Pass, hat als Architektin im öffentlichen Dienst gearbeitet.
Der letzte Gutachter hat sich anscheinend nach ihrem Treffen viel davon abgeschrieben.
Und jetzt der Hammer, das Gespräch dass sie hatten war kaum länger als 30 Minuten, er hat eine Stunde und 10 Minuten daraus gemacht...
Und und und, er hat sie angeschrien, gefragt warum sie nicht zurück in ihre Heimat fahren will und hat scheinbar nur belangloses Zeug gefragt (was macht der Vater, was macht der Sohn, ...)
Die Verabschiedung war: "Da ist die Tür!"

Wie soll man sich bei so einem Gutachten verhalten, es ist ja offensichtlich, dass viele seiner Grundannahmen, schon zur Person meiner Mutter falsch sind. Zählt dann nicht auch das Gutachten als falsch, zumal sie alles belegen kann, sogar die Dauer der Untersuchung, sie hatte vorsichtshalber die Zugtickets aufgehoben...

Ich hoffe ihr könnt mir helfen, ich weiß einfach nicht wie ich ihr helfen kann...
 

kalle

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#54
Gegen so ein Gutachten kann und sollte man umgehend Widerspruch einlegen.:icon_dampf:
 

MiHRO

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#55
Hallo,

kann mir eventuell jemand helfen.

Ich erlitt bei einem LKW Unfall schwerste Kopf und Hirnverletzungen. Seit dem Unfall hab ich auf dem rechten Auge nur noch eine Sehkraft von 3%, ständige Schmerzen in der rechten Gesichtshälfte, kann nicht richtig sprechen. Konzentrationsfähigkeit von max. 1 h, Angstzustände bis hin zu körperlichen Handicap ähnlich Symptome MS.

Der Antrag wurde abgelehnt-nach einer 30 minütigen Untersuchen der Körpergröße, Gewicht, normalem Reflextest-mit der Bemerkung, sein sie froh nicht dem Alkohol verfallen zu sein befand mich der Arzt für täglich 6 h Arbeitsfähig. In den Ablehnungsschreiben sind genau wie es herbert.tester beschrieben hat Dinge verdreht worden, einfach ausgelassen worden, Verletzung , wie vom Unfallkrankenhaus diagnostiziert einfach ignoriert worden.

Der Widerspruch wurde auch abgelehnt. Jetzt geh ich vors Sozialgericht.
Meine Frage: Was hat es auf sich mit dem §109?
Hat eventuell jemand Tips für mich oder weis wie sowas abläuft?

Vielen Dank
Lg Mike
 

tattom

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#56
Hi Mihro,
zunächst wäre wichtig alle Gänge prinzipiell nur mit Anwalt.
Ich lass strittige Fragen mitLVA,BG und Arge nur noch vom Anwalt klären,der normale Bürger wird sonst übelst über den Tisch gezogen.Ich bin übrigens nach 2 Bandscheiben ops,kaputten Knien und Nieren zu 50 % schwerbehindert.Ich bin vor 1961 geboren unterliege daher dem Berufsschutz.Nach mehr als 18 monatiger Arbeitslosigkeit habe ich Anrecht auf die sogenannte "Arbeitsmarktrente"wenn ich aufgrund der Gutachten nicht mehr in meinem Beruf arbeiten kann.Alle die nach 1961 (ich meine der Stichtag wäre der 1.April,ist aber nicht 100 % sicher)geboren sind haben Pech gehabt.Sie können im Falle das das Gutachten 3-6 Std.ermöglicht an jeden xbeliebigen Arbeitsplatz gesteckt werden und bekommen daher nur die verminderte Erwerbsrente maximal.Und natürlich auch verminderten Lohn.ggg
Ich hatte das Glück rechtzeitig an einen Rechtsschutz zu denken,und wenn sie ein Sozialgerichtsverfahren bezahlt haben(was sie normalerweise auch tun),sind sie laut Gesetz verpflichtet auch die anderen damit verbundenen sozialgerichtsverfahren zu bezahlen,das heisst sie können dich nicht solange noch Verfahren laufen rausschmeissen aus der Versicherung.Solltest du keine Versicherung haben gibts noch den Weg übers Armenrecht wobei einfach auf dem zuständigen Gericht Rechtsbeihilfe beantragt wird(dürfte als Hartzi kein Prob sein,da diese Beihilfe Einkommensabhängig ist).
richte dich schon mal auf einen steinigen Weg ein,desshalb lass es den Anwalt machen,spart Nerven.
gutachten wie deines sind dazu da widersprochen zu werden,da steckt aber System dahinter.Deswegen solltest du dich auf 3-5 Jahre einrichten,bei den Assis (wobei man den bisher so Benannten Unrecht tut,Unmenschen wäre besser)die nur ihre gewinnzahlen vor den Augen haben kann man nicht erwarten das korrekt gearbeitet wird.Die entblöden sich nicht mal ,sich beim Richter zu entschuldigen für die Nichteinhaltung des Abgabetermins der Akten.Da wird absichtlich getrödelt.
Ich warte jetzt seit 4 jahren und 2 monaten auf die Verhandlung mit der BG.die ist jetzt für den 13.3 geplant.Wenn ich hochrechne vom Zeitpunkt des Gutachtens bis zum Gerichtstermin,habe ich Glück wenn die Verhandlung mit der LVA noch dieses Jahr ist.
Die warten drauf das der Antragsteller vereckt.
Aber genau das soll einen nicht abschrecken,im Gegenteil jetzt heissts jetzt erst recht.
Sollte es noch länger dauern wie bis Herbst werde ich den Weg der Öffentlichkeit suchen,das ist zwar Stress aber die wollens scheints nicht anders.
Ich habe mittlerweile ca 250 mailadressen von Funk,Fernsehen ,zeitung und ca. 100 Seiten "Tagebuch" der Steine die einem in den weg gelegt werden,ich bin sicher irgendjemand ist bereit darüber mal eine Sendung oder einen Bericht zu machen.
Wenn du SGB § 109 googlst,da findest du ihn ,wenn du das SGB meinst,wovon ich ausgehe.
Also mein Tip:Anwalt-Widerspruch-Gericht,eine andere Sprache verstehen die nicht.Und Geduld.ggg
Gruss Tom
 
E

ExitUser

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  Th.Starter/in  
#57
Gegen so ein Gutachten kann und sollte man umgehend Widerspruch einlegen.
Habe ich damals gemacht und inzwischen Rente. Plötzlich zählten nur noch die Diagnosen meiner behandelnden Ärzte.
 

catwoman666666

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#58
Hallo tatoom,

ich habe deinen Beitrag mit großem Interesse gelesen.

Ein Freund von mir ist in einer ähnlichen Situation.

Er ist von Beruf Schreinermeister und kann aufgrund schwerer Krankheiten (Grad der Behinderung 80) in seinem erlernten Berug nicht mehr arbeiten. Er ist Jahrgang 1959 und ist seit Jahren arbeitslos. letztes Jahr versuchte er eine Teilhabe am Arbeitsleben, die abgebrochen werden musste.

Kannst du mir weiterführende Infos oder Links zukommen lassen?

Ich bin der Meinung, er ist ein Fall für die Frühverrrentung, aber er soll mit aller Macht in ein Callenter gepresst werden, denn sitzen kann er noch 3 Stunden am Tag. Er ist Schreinermeister und kein Verkäufer und er kann keine Handyverträge, Zeitungsabbonements etc. verkaufen.
Zur Zeit bekommt er Krankengeld.

Wie wäre in seinem Fall weiter zu verfahren?

Vielen herzlichen Dank
catwoman

Für weiter
 

tattom

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#59
Hi Catwoman,
also da gibts nur eins ,sich umgehend weiter krankschreiben lassen.Bei LVA und BG einen Rentenantrag auf Vollrente(Erwerbsminderungsrente) stellen und Anerkennung als Berufskrankheit einfordern.
Wenn man eine Krankmeldung bringen kann stecken die einen nirgendwo hin.Sollten sie weiter Druck machen kann man auch direkt gegen den Druckmacher vorgehen,z.B. wegen körperverletzung(das ist aber das letzte Mittel,da das arme Schwein meistens von oben zu solchen Sachen genötigt wird.Das wichtigste ist Geduld und Stehvermögen,mit einem Behinderungsgrad von 80 % sollte es eigentlich schnell gehen mit der Verrentung.Ein Bekannter von mir mit dem gleichen Behinderungsgrad war in nem Jahr damit durch.Übrigens muss er als Schreiner mit Sicherheit nicht in ein Callcenter,da er als Jahrgang 59 Berufsschutz hat.Wer was anderes behauptet lügt,guckst du Google.
Und vor allen Dingen nicht einschüchtern lassen,und gleich auf schnellstem Wege einen Anwalt einschalten,dann seid ihr auf der sicheren Seite.(Entweder selber bezahlen,aber besser übers Armenrecht Rechtsbeihilfe verlangen.)Übrigens so eine Teilhabe Sache habe ich anfangs auch versucht und abbrechen müssen.Das soll er sich abschminken,wenn die Rente durch ist,darf man ja was dazuverdienen und da sucht man sich halt nen 400 € job.Mit der Rente und dem Job kommst du locker aus dem Hartz raus.Mal auf der ARGE nachfragen welche Träger mit Behinderten arbeiten,da gibts welche die solche Jobs vermitteln.Was weiss ich (Kugelschreiber zusammenbauen etc.),ist zwar kein Top Job aber mit der Rente zusammen hat man ein Auskommen.Das er jemals als Schreinermeister wieder arbeiten kann halte ich in seinem Fall für ein Gerücht,aber er hat Berufsschutz,daher können sie ihn nicht einfach in ein Callcenter stecken.Aber unbedingt alles mit Anwalt machen,da ein "Normalo" die ganzen eingebauten Fallstricke leicht übersieht.google Tipps:Arbeitsmarktrente,Berufsschutz,§ 109 SGB,und dann einfach ein wenig stöbern
hallo Tom,
wie lange hats bei dir gedauert und welche Tips hast du für uns.
Gruss Tattom
 
E

ExitUser

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  Th.Starter/in  
#60
hallo Tom,
wie lange hats bei dir gedauert und welche Tips hast du für uns.
Ich war der Threaderöffner. Meine Erfahrungen mit der Begutachtung durch die Rentenversicherung waren schlecht. Wenn man bedenkt, daß die selbe Praxis mich heute behandelt und eine andere Ärztin aus der selbigen die korrekte Diagnose später stellte, dann wird es noch merkwürdiger.

Meine Erfahrung war, daß man grundsätzlich mit einer Ablehnung rechnen sollte, wenn es sich um ein komplexes Krankheitsbild mit mehreren Ursachen handelt, da Wechselwirkungen etc. schwer zu beurteilen sind. Sinnvoll ist es, wenn außer regulären Facharztpraxen auch eine Klinik an der Diagnose bzw. Behandlung beteiligt ist. Die klinischen Berichte werden ernster genommen.

Man hatte mir bei Antragstellung schon gesagt, daß fast immer zuerst eine Ablehnung erfolgen würde. Ich solle die aber nicht ernst nehmen und Widerspruch einlegen. Das tat ich dann genauso. Die Begutachtungsergebnisse hatten mit meinen tatsächlichen Problemen wenig zu tun. Operationsfolgen wurden als "Hypochondrie" abgetan. Und das obwohl diese Folgen mittels Nervenleitfähigkeitsmessungen bestätigt worden waren und der Bericht bei der Begutachtung vorlag.

In meinem Widerspruch begründete ich unter Verwendung der Diagnosen meiner behandelnden Ärzte wieso das Gutachten falsch war. Daraufhin erfolgten keine weiteren Gutachten mehr und man schickte mir Formulare für meine behandelnden Ärzte und stützte sich in Folge nur noch auf diese. Von Dezember 2006 bis Februar 2007 war ich dann in tagesklinischer Behandlung und der Bericht der Klinik gab dann endgültig den Ausschlag. Ohne weitere Debatten kam ein Rentenbescheid. Allerdings gewährt man nur jahresweise, da ein Teil der Problematik psychosomatisch (nicht mit psychisch verwechseln!) ist und auf Behandlung noch ansprechen könnte.

Mein Rat: Nicht unterkriegen lassen. Ablehnungen nicht persönlich nehmen. Sachlich und fundiert widersprechen. Kennt man sich selbst nicht so aus, den behandelnden Arzt hinzuziehen. Ein gleichzeitiger Kurantrag hilft interessanterweise oft. Lieber wird dann erst einmal für ein Jahr die Rente genehmigt, als die Kur zahlen zu wollen.

Bei mir dauerte alles zusammen 14 Monate. Die Rente wurde aber nicht ab Datum der Antragstellung (September 2006)gewährt, sondern merkwürdigerweise erst ab April 2007. Eine Anfrage deswegen blieb unbeantwortet.
 

catwoman666666

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#61
Dieser Freund ist bis auf Weiteres krankgeschrieben und ein Reha-Antrag ist auch gestellt. Bringt die Reha nicht den gewünschten Erfolg, gilt der Antrag auf Reha automatisch als Rentenantrag. Bringt ihn die Reha gesundheitlich voran, möchte er die Teilhabe am Arbeitsleben noch machen, aber Callcenter geht überhaupt nicht. Als Verkäufer muss man geboren sein und er ist eben ein Handwerker. Ich werde auf jedenfall weiterberichten, wenn sich was Neues tut oder Fragen auftauchen.
Danke für die Info
Catwoman
 

tattom

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#62
Hi,ich wäre da aber Vorsichtig durch eine Teilnahme kann der Berufsschutz verfallen,daher sollte man sich wirklich kundig machen bevor man aus falschem Arbeitswillen hinterher in die Röhre guckt
gruss Tom
 

catwoman666666

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#63
tja, das wird schwierig werden, denn dieser Freund möchte auf jedenfall probieren, ob er nochmal ins Erwerbsleben zurückkehren kann.

Bei der letzten Teilhabe am Arbeitsleben hat er eine Praktikumsstelle bei dem örtlichen Diakonieverein als Ausbilder der dortigen Schreinerei ergattert. Diese konnte er dann aus gesundheitlichen Gründen nicht antreten. Er hat sich die Option offengehalten, einen CNC-Kurs über so eine Teilhabe am Arbeitsleben zu machen, immer mit Blick, in seinem erlernten Beruf wieder zu arbeiten.

Heute hat er die Zusage zu seiner med. REHA bekommen. Diese wird vorraussichtlich im Mai sein. Danach wird man weitersehen.

Solltet ihr weitere Infos zum Thema Berufsschutz haben, immer her damit. Ich bin euch dankbar.

Alles gute
catwoman
 

Reni

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#64
Oh, oh ... ich habe mich heute den ganzen Nachmittag hier und durch alle möglichen Infoseiten gelesen.
Mir ist ja nun schon lange Angst und Bange, doch wenn ich Euch so lese, könnte ich die Flinte ganz ins Korn schmeißen.
Mensch Meier, die erste Gutachterin hat Dinge in mein Gutachten geschrieben, da könnte der Mensch vom Glauben abfallen. Zügiger Gang .... das konnte sie an drei Schritten erkennen, obwohl ich es einige Male wiederholen sollte, da es ihr nicht zügig genug war. Sie stellte sich hinter mich und riss mir so unverhofft abwechselnd die Arme hoch, dass ich zum Schreien gar nicht kam ... das sind nur Kleinigkeiten innerhalb von zwanzig Minuten. Dass mir anschließend die Tränen vor Schmerzen liefen bezeichnete sie als "labil". Selbstverständlich folgte eine Antragsablehnung, Widerspruch, erneuter Gutachtertermin mit vierstündigem Anfahrtsweg. Da ich über längere Zeit nicht sitzen kann und deswegen telefonisch darum bat, mich an einen näheren Gutachter zu überweisen, bot man mir eine Terminverschiebung um eine Stunde nach hinten, am gleichen Ort an. Ironie pur, denn die Fahrtzeit konnte sich dadurch nun mal nicht verändern. Also plante ich fünf Stunden und mehr Pausen ein.
Diese Gutachterin quälte mich zwar lange nicht so, denn sie war der Meinung, ich sollte nur die Kunststückchen vorführen, die mir keine Schmerzen bereiten - das waren so gut, wie keine. Dass mein Nervenkostüm völlig durchlöchert ist, bestätigte sie mir ohne wenn und aber. Die zweite Ablehnung kam mit der Begründung, dass ich zwar nicht mehr in meinem Beruf als Verkäuferin tätig sein könnte, auch nicht mehr in meinem zuletzt ausgeführten Job einer Näherin, doch letztendlich lief dieses unter der Tätigkeitsbezeichnung Produktionsarbeiterin. Deswegen könnte ich immer noch Produktionshelferin sein oder Zureichungen an Produktionshelfer verrichten. Nun sagt mir mal einer, was ist das denn?
Widerwillig, aber notgedrungen werde ich nun den Weg zum Sozialgericht beschreiten und habe mächtig Angst davor.
Ich wollte schon alles hinter mir lassen, doch mit Verstand betrachtet, weiß ich - so wollen sie es nur.
Ich schaffe meine kleinen häuslichen Arbeiten mit Mühe, die tägliche Körperreinigung ist die pure Anstrengung, für den Weg zur Arbeit bräuchte ich in jedem Fall ein Auto, zu dessen Betätigung ich schon lange nicht mehr in der Lage bin, aber sechs Stunden und mehr könnte ich täglich arbeiten.
Ein medizinisches Gutachten meiner KK bestätigt mir Arbeitsunfähigkeit und eine fortschreitende Erkrankung.
Das Böse ist, dass ich mir meine Brötchen tatsächlich gerne alleine verdienen möchte. Über ein Jahr habe ich gebraucht, bis in meinem Kopf angekommen ist, was meine Krankheit bedeutet, dass ich mir meine Schmerzen nicht einbilde und keine Leistung mehr erbringen kann.
Diese Erkenntis ist weiß Gott belastend genug, da braucht der Mensch keine "klugen Köpfe", die innerhalb von Minuten einen Patienten besser einschätzen können, als langjährig behandelnde Spezialisten.
Es ist kein Trost zu lesen, wie vielen Menschen es nicht besser geht oder die es noch schlimmer erwischt hat.
Das Gebaren der Rentenversicherer geht schlichtweg gegen die menschliche Würde.
Ob wir im Arbeitsleben Steuern und Beiträge bezahlen wollen, wird gar nicht erst gefragt, das geht wie von Zauberhand.
Doch wenn man krankheitsbedingt nicht mehr in der Lage ist zu arbeiten, muss man nicht nur für jämmerliche Kröten zum Lebensunterhalt betteln, nein man wird dann auch noch in den Dreck getreten.
Ich wünsche Euch allen den größten Erfolg für den Erhalt der Rente und so wenig Schmerzen und Behinderungen im täglichen Leben, wie nur möglich.
Gebt nicht auf - ich werde es auch nicht tun!
Einige Tipps konnte ich hier finden und bedanke mich dafür!
 
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#65
Hi,

soweit ich von einer Bekannten weiss, die durch diese Prozedur auch durch ist, wird, falls das ganze vors Sozialgericht geht, vom Gericht ein unabhängiger Gutachter bestellt, der dann wirklich unabhängig ist und nicht vom Rentenversichterungsträger bezahlt wird.

Diese Freundin hat mir erzählt daß ihr beim Rentenversichterungsträger jemand unter der Hand erzählt hat die hätten eine Quote, wievielen Leuten die EU Rente zugestanden werden darf und wieviel sie ablehenen müssen...


Petra
Das habe ich auch so erzählt bekommen
 

denki01

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#66
Hi
Ich kämpfe für meinen Mann seit Jahren bei allen Behörden.Er ist Diabetiker Typ 1 seit über 45 jahren! Bis 2004 hat er noch in 3 Schichten gearbeitet.Dann kam eine Komplikation nach der anderen.Vor 2,5 Jahren haben wir bereits einen Antrag auf EU-Rente gestellt.Wir haben Gutachten von über 5 Fachärzten erbracht.Alle kamen unabhängig voneinander zu dem Ergebnis,dass er nicht arbeitsfähig ist.Leider ging die gesamte Akte auf dem Behördenweg "verloren" !!!!Im April 2007 stellten wir einen zweiten Antrag.Wieder erbrachten wir alle geforderten Gutachten.Auch in diesen wurde er als nicht arbeitsfähig beurteilt.Im Gutachten der Arbeitsagentur wurde er als nicht vermittlungsfähig eingeschätzt.Vor 4 Wochen kam die Ablehnung des Antrages.Mit der Begründung:Er ist in der Lage 8 Stunden am Tag zu arbeiten!!!!!! Und hat somit keinen Anspruch auf EU-Rente. Widerspruch haben wir eingelegt doch ich bin fix und fertig und weiss nicht mehr was ich noch tun soll.Mein Mann kann seit Jahren die Wohnung schon nicht mehr verlassen und ist auf ständige Hilfe angewiesen.Er lag letztes Jahr wegen eines Leberversagens lange auf einer Intensivstation und hat es nur knapp überlebt.Er hat wegen einer Retinopathie starke Sehprobleme.In beiden Oberschenkeln sind die Arterien verschlossen,was auch durch Operationen nicht behoben werden konnte.Daher kann er auch nur unter grossen Schmerzen nur wenige Meter in der Wohnung laufen.Seit dem Leberversagen hat er eine Hirnschädigung.All dies steht in sämtlichen Gutachten!Und trotzdem wird er durch einen "unabhängigen neutralen " Gutachter der Rentenversicherung als arbeitsfähig beurteilt.Wie krank muss man eigentlich noch werden?Von der Rentenversicherungsstelle erhielt ich gestern auf meine Frage wie es zu dieser Beurteilung kommen kann die Antwort: Wir wissen eben,dass in den angeforderten Gutachten immer zu gunsten des Antragstellers übertrieben wird.Ich bin einfach sprachlos............. hat vielleicht noch jemand einen guten Tip wohin ich mich noch wenden kann?Liebe Grüsse Manu
 

kalle

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#67
So leid es mir tut das sagen zu müssen: Da wird es wohl auf eine Klage beim Sozialgericht hinauslaufen.
Dort wird dann vom Gericht ein Gutachter bestellt, der Deinen Mann dann nochmal untersuchen wird. Direkt und persönlich.
Ein Rat kann eigentlich nur in die Richtung gehen:
Entweder einen guten Rechtsanwalt suchen oder Mitglied beim Sozialverband oder einer anderen Organisation werden. Die Klagen dann auch mit Euch.

Solche Ignoranz bei den Rentenversicherern ist nichts neues. Es sind schon viele Menschen "Arbeitsfähig" geschrieben worden, die es nicht waren.
 
E

ExitUser

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#68
die Antwort: Wir wissen eben,dass in den angeforderten Gutachten immer zu gunsten des Antragstellers übertrieben wird.
Ignoranz, Überheblichkeit, ein kaltes Herz und pauschale Unterstellungen scheinen die Grundvoraussetzungen für einen Sachbearbeiter und Gutachter bei der Rentenversicherung zu sein. Nun ja, Ersparnis und Menschenwürde sind zwei grundverschiedene, gegensätzliche Faktoren. Wir sind ja alle die "bösen, faulen, geldgierigen Hypochonder", die den Beitragszahler um seine schwer verdienten Kröten bringen wollen. So wird es meist uns gegenüber offenbart. Jedoch geht es nie um den Beitragszahler, oder auch den Erwerbstätigen, sondern es geht um den nimmersatten Gierschlund staatlicher Verwaltung und seinen Selbstbedienern, als auch um die "übliche" Zweckentfremdung von Rentenbeiträgen. Mal böse ausgedrückt, die Gelder die vorhanden sind, die sind schon längst ausgegeben! Aber nicht für Rentenzahlungen - ja, wo kämen wir denn dahin wenn wir auch noch neue Renten zahlen würden?? :mad:
 

Hondaklaus

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#69
Nach meiner Erfahrung wird man von Gutachtern der LVA erst arbeitsunfähig beurteilt wenn man in einer Holzkiste liegt und alle Leute in Schwarz um einem herumstehen.....

Ich war einige Jahre Mischmeister in einem Betonwerk bis ich diabetiker war und einen Herzinfarkt hatte. Nach dem Herzinfarkt habe ich den Job noch 5 Monate machen können bis mein Hausarzt mit geraten hat sofort damit aufzuhören wenn ich noch eine Weile leben will.
Irgendwann hat dann ein Gutachter der LVA festgestellt dass ich den Job problemlos weiter machen kann.....
Eine Kurzbeschreibung des Gutachters: Ca. 70 Jahre alt und so zittrig dass er eigentlich ins Altersheim gehört.
Der Mann hatte von der Arbeit die ein Mischmeister tut keinen blassen Dunst, will aber wissen dass das problemlos geht......
 

Reni

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#70
... und was für Widersprüche sich auftun, gegen die wir kleinen Leutchen gar nicht ankommen.
Wir haben das jetzt im Doppelpack, mein Mann und ich.
Die Krankenkasse hat uns ausgesteuert, für das AA sind wir unter 3 Stunden arbeitsfähig und somit unvermittelbar, für die Rentenkasse sind wir 6 Stunden und mehr arbeitsfähig, müssen in ständiger ärztlicher Behandlung bleiben, dürfen aber nur Arbeiten durchführen ohne Gliedmaßen einzusetzen, im Wechsel zwischen sitzen, gehen, stehen arbeiten ...
Kurz gesagt, jede Einrichtung entscheidet zu ihren Gunsten, schmeißt uns noch große Felsbrocken hinter her und wir bleiben total auf der Strecke. Auch das Sozialgericht wird nicht sozial, sondern zu Gunsten des Staatsäckels entscheiden.
Wir hatten schon, unabhängig voneinander, Augenblicke in denen wir freiwillig abtreten wollten. Zum Glück waren es Sekundengedanken. Als wir uns das Tage später gestanden war der Schreck beiderseits enorm groß.
Wir sind beide auf Suche nach Arbeit und uns klar darüber, dass kein Arbeitgeber auf fast sechszigjährige Bewerber wartet, denen man die Gebrechen aus der Ferne ansieht. Da nützt zusammen reißen auch nichts.
Gehen wir eben zum Sozialamt! Ich habe jetzt genug geweint, das hat mich stark gemacht und meinen Mann habe ich auch fast aus seinen Depressionen geholt.
Gutachter sind auch nur Menschen ... glaubt mir, ein jeder bekommt irgendwann einmal das zurück, was er in seinem Leben gegeben hat.
Ich kann das Wort Liebe schlecht definieren, weil ich sie nie an einen Menschen, sondern auf viele Menschen und Tiere verteilt habe. Dadurch bekomme ich von jedem ein winziges Teilchen zurück, was insgesamt sehr viel ist.
Ob so manch ein "Gummigesetzgeber" "Verunordner" oder ein "Fürsichgutachter" diese Liebe auch genießen kann? Besonders, wenn er irgendwann einmal einsam und alt ist? Denn dann ist ein hohes angescheffeltes Konto gar nichts mehr wert!

Ich drücke allen die Daumen und wünsche Euch alles Gute!
 

kalle

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#71
Liebe Reni!
Das hast Du schön geschrieben.
Schwerbehinderte Menschen sind immer die am A.... gekniffenen Menschen.
Leben ohne große Aussicht auf Besserung unter dem Existenzminimum. USW.

Aber es nützt uns auch nichts, wenn wir aufgeben. Wir sollten uns auf die wenigen schönen Momente in unserem Leben konzentrieren und immer weiter kämpfen. Wenn nicht wir, wer dann. Und wenn ich so bedenke: Ich kann mich wehren. Aber wieviele andere können dieses nicht? Und müssen die Willkür der SB´s so hinnehmen.

Also, in diesem Sinne::icon_daumen:

Und nie aufgeben.

LG
Kalle
 

denki01

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#72
Hallo
Wir sind mittlerweile wieder in der "Gutachterschleife" da wir so unverschämt waren Widerspruch einzulegen.(sagt die Rentenversicherung)
Einen Termin haben wir schon hinter uns-ein weiterer ist noch offen.Wir sollten zu einem Neurologe nach Markkleeberg.Wir wohnen allerdings in Chemnitz.Habe zu meinem Mann gesagt,dass wir dort wie auch immer antreten werden.Dann gab es nur ein Problem.Mein Mann sitzt mittlerweile im Rollstuhl.An laufen ist nicht mehr zu denken.Und der Gutachter befindet sich in der 3.Etage-natürlich ohne Fahrstuhl.Nicht mal die Fusswege um die Praxis wären Rollstuhlgeeigenet.Für die Rentenversicherung war das kein Problem-wir könne ja auf eigenen Kosten einen Krankentransport bestellen.Dann habe ich den Gutachter angerufen und er meinte,das er sich schon gewundert hatte,dass wir von "so weit " anreisen wollen,obwohl es doch in Chemnitz reichlich Gutachter gibt.Nachdem ich ihm den Zustand meines Mannes beschrieben habe wendet er sich jetzt selbst an die Rentenversicherung und erklärt denen ,dass wir tatsächlich einen ortsnahen Termin und eine mit Rollstuhl erreichbare Arztpraxis brauchen.Vielleicht glauben sie dem ja mehr als uns!Da wir jetzt aber bereits 2 Termine nicht in Anspruch nehmen konnten werden wir "Gutachtertechnisch" erst einmal ein Paar Wochen für eine Neuzuteilung durch denRentenversicherungsträger gesperrt.Ist dort so üblich.Macht ja nichts.Der Antrag wurde ja erst vor über 2,5 Jahren gestellt.Und wenn alle Gutachten dann da sind,dann wird erst unser Widerspruch bearbeitet.Das dauert dann noch mal 3 Monate.Bisher hat uns der Rentenversicherungsträger immer gesagt,was regen sie sich denn auf,die Rente wird doch dann mal rüchwirkend zum Tag der Antragstellung gezaht! Nun sagen sie ab dem Tag der Rentenzusage.Na lustig.Wir leben seit 15 Monaten von einem Gehalt.Für Sozilhilfe verdiene ich 100 Euro zu viel.Dazu musste ich meinen Mann freiwillig Krankenversichern.Das kostet mich über 300 Euro monatlich.Meiner Meinung nach haben wir also 200 Euro im Monat zu wenig zum Leben,aber das sehen nur wie so....
Nun gut ich hoffe mal,dass doch irgendwann noch alles gut wird und wir zu unserem Recht kommen.Ich hoffe nur mein Mann ist dann noch am Leben.......
Gruss Manu
 

Reni

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#73
och Manu,

es ist elendig das zu lesen!
Was tut man Deinem Mann und Dir nur an?
Habt Ihr keinen Rechtschutz oder seid in irgendeinem Verein, z.B. Sozialverband?

Bei uns laufen nun die Klagen über das Sozialgericht. Da wir friedfertige Menschen sind haben wir nie eine Rechtschutzversicherung abgeschlossen. Jetzt sind wir allerdings in den Sozialverband eingetreten. Da müssen wir uns zwar ein Jahr Mitgliedschaft kaufen und auch den Beistand bezahlen, ist aber solala bezahlbar.

Ist es nicht traurig, dass der Mensch sich seine bestehende Krankheit erstreiten muss?

Manu ich wünsche Deinem Mann und Dir, sowie allen Betroffenen alles Gute, viel Kraft und so viel Gesundheit um diese Strapazen zu überstehen!
 

mandala

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#74
Hallo Leute, brauche dringend euren Rat: Mein Freund ist jetzt 42 Jahre alt. 2006 hatte er einen Herzinfarkt(was wir damals nicht wußten und die starke schmerzen im linken Arm und alle andere Anzeichen auf seinen Rückenproblemen bezogen haben und als eine folge der Akupunkturbehandlung, die er am selben Tag hatte.) Paar Tage später fiel er plötzlich hin und wurde blau im Gesicht (Diagnose später Kammerflimmern), in meiner verzweifelung rief ich den 112 an und instinktiv versuchte durch Mund zu Mund Beatmung und Herzmassage bis Ankunft den Krankenwagen, was zu machen. Er hat überlebt, allerdings wurde am Herzen operiert ( 4 Fache Beipass OP) er arbeitet bei einer deutschen Fluggesellschaft in Cargo(Schichtarbeit) schon davor hatte er starke Rückenprobleme und Bandscheibenvorfall. Dazu kommt, dass er durch Grünen Star an einem Auge fast blind ist. Wir wollten für Ihn Behindertenausweis beantragen und Frührente. In seiner jetzigen Zustand, wenn er weiter bei Cargo arbeitet, wird er vielleicht nicht mehr lange am Leben bleiben. Die Herzlose Amtsärztin hat bei ihm 20% Behinderung anerkannt!! Das reicht nicht mal für einen Behindertenausweis. Als ob es ziemlich normal wäre mit 42 eine 4 fache Beipass operation zu haben.
was können wir machen? Sollen wir diese so hinnehmen?

VG und Danke für jede
Antwort
 

kalle

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#75
Die Versorgungsämter geben immer erst einmal zu wenig Prozente. Hier sollte und muss man immer Widerspruch einlegen.
Meistens wird dann schon von alleine erhöht.
Wenn man nicht die richtige GdB erreicht, dann sollte man klagen. Hier wäre die Unterstützung der Haus- und Klinikärzte sinnvoll und wünschenswert.
Also vorher mal mit den Ärzten reden.

Auf alle Fälle würde ich Widerspruch einlegen und dieses nochmal mit den Krankheiten gut begründen.
 

AsbachUralt

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#76
Hallo Leute, brauche dringend euren Rat: Mein Freund ist jetzt 42 Jahre alt. 2006 hatte er einen Herzinfarkt(was wir damals nicht wußten und die starke schmerzen im linken Arm und alle andere Anzeichen auf seinen Rückenproblemen bezogen haben und als eine folge der Akupunkturbehandlung, die er am selben Tag hatte.) Paar Tage später fiel er plötzlich hin und wurde blau im Gesicht (Diagnose später Kammerflimmern), in meiner verzweifelung rief ich den 112 an und instinktiv versuchte durch Mund zu Mund Beatmung und Herzmassage bis Ankunft den Krankenwagen, was zu machen. Er hat überlebt, allerdings wurde am Herzen operiert ( 4 Fache Beipass OP) er arbeitet bei einer deutschen Fluggesellschaft in Cargo(Schichtarbeit) schon davor hatte er starke Rückenprobleme und Bandscheibenvorfall. Dazu kommt, dass er durch Grünen Star an einem Auge fast blind ist. Wir wollten für Ihn Behindertenausweis beantragen und Frührente. In seiner jetzigen Zustand, wenn er weiter bei Cargo arbeitet, wird er vielleicht nicht mehr lange am Leben bleiben. Die Herzlose Amtsärztin hat bei ihm 20% Behinderung anerkannt!! Das reicht nicht mal für einen Behindertenausweis. Als ob es ziemlich normal wäre mit 42 eine 4 fache Beipass operation zu haben.
was können wir machen? Sollen wir diese so hinnehmen?

VG und Danke für jede
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Hallo,
hier:
Herz und Kreislauf
ein paar Anhaltspunkte zum GdB.Es wird aber nicht einfach addiert sondern dann ein Gesamtpaket gewichtet.
Eine Rente wird solange er arbeitet so gut wie unmöglich erreichbar sein.Denn Voraussetzung ist ja das er nicht arbeiten kann.Meistens muß da erstmal eine längere Karrier mit Krankmeldung,Krankenhaus und Reha vorliegen.
Zuerst einmal würde ich Widerspruch gegen den GdB einlegen,kann formlos erfolgen,eventuell wurden ja nicht alle Symptome berücksichtigt.
 
E

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#77
Mein GdB war im Erstversuch 30. Nach Widerspruch dann 40. Ich denke mit dem Verschlechterungsantrag kriege ich ihn jetzt wohl auf 50 oder drüber.

Man sollte da nicht aufgeben.

Außerdem kann man gegen einen GdB auch klagen. Ein Bekannter von mir bekam zuerst nur 30 bei MS und durch die Klage ist er jetzt bei 50.

Rentenantrag: Zuerst viel BlaBla und eine lächerliche Begutachtung. Dann Widerspruch und ohne Gericht ging die Rente durch. Heute bekam ich ohne weitere Untersuchungen die Verlängerung bis 12/2009.

Gebt nur nicht auf.
 

Reni

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#78
Die Versorgungsämter geben immer erst einmal zu wenig Prozente. Hier sollte und muss man immer Widerspruch einlegen.
Meistens wird dann schon von alleine erhöht.
Wenn man nicht die richtige GdB erreicht, dann sollte man klagen. Hier wäre die Unterstützung der Haus- und Klinikärzte sinnvoll und wünschenswert.
Also vorher mal mit den Ärzten reden.

Auf alle Fälle würde ich Widerspruch einlegen und dieses nochmal mit den Krankheiten gut begründen.
Auf Anraten meiner Hausärztin, stellte ich 2007 den Antrag beim Versorgungsamt.
Mein Mann erhielt 30 %, unsere Tochter (Epileptikerin) 40 % für drei Monate, ab dann 30 % und ich bekam die Antwort "Rheuma ist kein Grund!"
Anfang diesen Jahres stellte ich erneut einen Antrag und erhielt sofort 50% ohne Zusatz und einen Ausweis ... ist irgendwie verwirrend manchmal, das ganze System!
 

Reni

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#79
Mein GdB war im Erstversuch 30. Nach Widerspruch dann 40. Ich denke mit dem Verschlechterungsantrag kriege ich ihn jetzt wohl auf 50 oder drüber.

Man sollte da nicht aufgeben.

Außerdem kann man gegen einen GdB auch klagen. Ein Bekannter von mir bekam zuerst nur 30 bei MS und durch die Klage ist er jetzt bei 50.

Rentenantrag: Zuerst viel BlaBla und eine lächerliche Begutachtung. Dann Widerspruch und ohne Gericht ging die Rente durch. Heute bekam ich ohne weitere Untersuchungen die Verlängerung bis 12/2009.

Gebt nur nicht auf.
Herzlichen Glückwunsch, Tom :icon_daumen:
dann kannst Du Dich nun endlich entspannt zurück lehnen :icon_pause:
 

kalle

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#80
Aus diesem Grunde sollte man auch immer einen Widerspruch einlegen.
Die Ämter arbeiten ja auch immer gerne nach dem Prinzip: Versuch macht kluch.......:icon_twisted:
 

RudiRatlos

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#81
Antrag auf Verlängerung der EM- Rente...

Die befristete EM- Rente läuft bei meiner Frau nächstes Jahr aus. Wie wird die Verlängerung beantragt, auch erst mal formlos oder wieder den "Neuantrag" ausfüllen? Oder meldet sich die DRV bei uns vor Ablauf?:icon_kinn:
 

denki01

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#82
WIR HABEN ES ENDLICH GESCHAFFT !!:icon_klatsch:
Nachdem wir vor 3 Jahren für meinen Mann einen Antrag auf EU-Rente gestellt haben ist es jetzt endlich geschafft.
Anfang des Jahres wurde unser Antrag abgeleht. Begründung:er ist in der Lage 6x wöchentlich 6 Stunden zu arbeiten.Alle Gutachten in denen bescheinigt wurde,dass er nicht mehr in der Lage ist zu arbeiten wurden ignoriert.Als ich beim zuständigen Rentenversicherungsträger anrief sagte man mir:uns ist bekannt,dass in Gutachten immer übertrieben wird!Und ich habe mich zudem gefragt,seit wann es in Deutschland wieder die 6 Tage Arbeitswoche gibt.Als haben wir Widerspruch eingelegt.2 Gutachten sollten danach noch einmal erfolgen.Das erste ging schnell über die Bühne-der Gutachter war erschüttert,dass wir uns im Widerspruch befanden,denn mein Mann hat für das Erreichen der ersten Etage des Hauses fast eine Stunde gebraucht.Der Gutachter meinte den Zustand meines Mannes könne er mit den geforderten Fragen der Rentenstelle gar nicht beschreiben.Also hat er noch ein Extraschreiben aufgesetzt,indem er beschrieben hat wie es meinem mann tatsächlich geht.
Das 2. Gutachten hat dann wieder Monate gebraucht.Wir brauchten einen Gutachter in unserer Nähe,der für Rollstuhlfahrer erreichbar ist. Damit hat sich die Rentenstelle mehr als schwer getan.Der 1.Termin war in Marienberg-wir wohnen in Chemnitz.Das wäre etwa 60 Kilometer entfert.Die Strecke wäre nicht das Problem gewesen-doch der Arzt befand sich im 3.Stock ohne Fahrstuhl.Also wieder bei der Gutachterstelle angerufen und zum zigsten mal ein Schreiben aufgesetzt,indem dich den Zustand meines Mannes geschreibe und darum bitte einen Heimatnahen Gutachter zu finden,dessen Praxis auch für Rollstuhlfahrer zu erreichen ist.Daraufhin bekamen wir einen Termin in Markkleeberg.Ich musste erst mal im Atlas nachschlagen wo das liegt.-130 !!!! Kilometer entfernt.Wieder im 3. Stock, wieder ohne Fahrstuhl.Hab also wieder in Berlin angerufen und gefragt,wie es zu solchen Gutachtervergaben kommen kann. Das wüssten sie auch nicht bekam ich zur Antwort!? Man gab mir aber den Tipp,dass ich doch zu dem Gutachtertermin noch 3 kräftige Männer aus unserem Bekanntenkreis mitnehmen kann,die meinen Mann im Rollstuhl die Treppen hinauftragen könnten.Da ist wir wirklich alles aus dem Gesicht gefallen,als ich diese Antwort hörte.Ausserdem könne man uns nicht schon wieder einen neuen Gutachter zuteilen-wir wären nicht die einzigen die auf Termine warten.Ich bat dann mir dies schriftlich zu geben inclusive den Hinweis den Rollstuhl doch von anderen 3 Etagen tragen zu lassen. Man soll es nicht glauben aber genau das haben die mir auch zugeschickt !!!!
Damit hatten die sich natürlich ein absolutes Eigentor geschossen.Denn genau das Schreiben habe ich an deren Präsidenten geschickt!Und nach nicht mal 5 Tagen hatten wir einen Termin 100 Meter von unserer Wohnung entfernt und eine Entschuldigung des Präsidenten zur Arbeitsweise seiner Mitarbeiter dazu. Unser Glück hat dann aber nur kurz angehalten-denn als alle Gutachten vorlagen war wieder die gesamte Akte meines Mannes verlorengegangen.Man meinte:am besten sie stellen noch einmal einen neuen Antrag auf EU-Rente......Dies teilte man uns dann auch schriftlich mit,dass bedauerlicherweise die Akte nicht mehr auffindbar sei und man uns um Neubeantragung bittet......
Na Gut,dann eben mal wieder 55 Cent investiert und an den Präsidenten geschrieben--- und auf einmal war die Akte wieder da,mit der Bitte der Sachbearbeiter, dass ich mich doch nicht gleich an den Präsidenten wenden muss,mann könne es doch auch anders klären!!!So so .....
Eine Woche nach diesem Schreiben erhielten wir die Zusage der Rente- und sogar ohne Befristung sondern bis zum regelrechten Eintritt ins Rentenalter meines Mannes.
Ich hoffe sehr,dass mein Mann wenigstens noch einige Zeit etwas davon hat.Er ist ein Pflegefall,kann nicht mehr laufen sieht kaum noch etwas und dass wir es mit der Rente endlich geschafft haben vergisst er auf Grund seiner Hirnschädigung ab und zu.
Ich bin trotz allem stolz auf mich, dass ich das für meinen Mann noch tun konnte und nicht aufgegeben habe zu kämpfen-auch wenn ich mehr als nur 1x einfach nicht mehr konnte und am Ende war.
Ich hoffe nun,dass uns noch etwas gemeinsame Zeit bleibt........
Ich wünsche euch allen viel viel Durchhaltevermögen!
Viele Grüsse Manuela und Stefan:icon_klatsch:
 

bettina1963

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#83
Hallo an alle Gleichgesinnte,
mir kommt das hier alles sooo bekannt vor.Will mich so kurz wie möglich fassen.
Habe von 1997-2000 drei Jahre umgeschult zur exam. Altenpflegerin abgeschlossen mir "sehr gut".leider konnte ich nicht lange in den Beruf arbeiten,weil man mich jahrelang verarscht hat.Ich leide seit meiner Jugend an Rückenproblemen,war auch immer bei Ärzten,wurde immer gesagt alles o.k..Irgendwie verlässt man sich drauf trotz der Schmerzen.Ich hatte vor der Umschulung schon massive Probleme mit dem Rücken u. hätte nie in die Pflege gehen dürfen.Alle Untersuchungen sogar die Eignungsu.immer alles o.k.2003 wegen stärkster Schmerzen krank geschrieben.A-Amt hat mich weg geschickt,soll mich krank schreiben lassen,es folgen, MDK,Reha,Austeuern,2004 Rentenantrag,hochdosierte Morphine u. Nervenblokker,Antidepressiva,-Analgetika,Schmerzpflaster täglich,TENS Gerät,OP 2006,Diagnosen:Morbus Scheuermann,HWS,BWS;LWS;Spinalkanalstenose;3Bandscheibenvorfälle LWS,2Banscheibenvorfälle HWS,Arthrose in der ganzen Wirbelsäule,Beckenschäden;Spondylose;hochgradige Nervenschäden,Durchblutungsstörungen,u.s.w.80 % Schwerbehinderung,Mein Weg den ich seit dem Rentenanrtag gegangen bin kann ich hier nicht schildern,würde den Rahmen sprengen.Mittlerweile gibt es zwei orthopädische Gutachten,3 neurologische,ein neurologisches Privatgutachten hat 1500€gekostet die Kosten vom Anwalt möchte ich nicht erwähnen.Widerspruch,Klage,Rente abgelehnt,alle Gutachten sagen aus das ich 8 Stunden arbeitfähig bin.Habe seit einem Jahr Pflegestufe 1.Werde als Simulant dargestellt.Bin jetzt in Berufung,aber habe den Glauben an ein gutes Ende verloren.Was hier los ist unglaublich,mit 80% GDB und Pflegestufe 1 soll ich acht Stunden arbeiten.Bin froh das ich jeden Tag einigermaßen überstehe.Kann mir jemand sagen was das alles soll?Geht es hier wirklich nur ums Geld,zählt der Mensch nichts mehr.Zu dem ganzen Elend und der Krankheit,den wahnsinnigen Schmerzen kommt noch die Armut,ich habe den Glauben an Gerechtigkeit verloren. Ein wenig trost das ich nicht die einzige bin,was ich hier lese .....naja.Hat jemand auch bis zur Berufung gekämpft u. welche Erfahrung gemacht?Danke u. Grüße Bettina
 

RudiRatlos

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#84
Hi bettina und herzlich Willkommen hier im Forum.
Ist ganz schön heftig, was du durch hast.
Was soll ich da sagen? Der Staat ist pleite. Ausbügeln müssen das die Ärmsten.:icon_neutral:

Ach so, meine Frage hat sich erledigt. Die DRV hat von sich aus den Antrag auf Weiterzahlung (R120) geschickt. Man staune, man staune.:icon_twisted:
 

Reni

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#85
Manuela,

herzlichen Glückwunsch. Dein langer Kampf hat sich gelohnt. Habt beide noch ein eine gute Zeit miteinander und genießt das Weihnachtsfest!

Bettina,

das ist ja fürchterlich, was Du erleben musst.
Nein, ohne das große Geld zählt der Mensch in heutiger Zeit gar nichts mehr. Ich wünsche Dir, dass Du schnell ans Ziel kommst. Hab trotz allem, ein schönes Weihnachtsfest!

Rudi,

so ein Folgeantrag ist, glaube ich, nicht mehr so umfangreich und eigentlich nur noch Formsache. Die sind doch auch froh, wenn der ganze Stress nicht noch mal von vorne beginnt. So ist jedenfalls mein Eindruck. Dir und Deiner Frau ein entspanntes Weihnachtsfest!

Bei meinem Mann und mir laufen immer noch die Klageverfahren. Das ist nervenaufreibend, aber wir können nur abwarten. Mein Mann hat zwischenzeitlich seine depressiver Phasen. Ich muss ihn immer wieder ablenken und aufrichten, was mir zu Gute kommt. Dadurch habe ich selbst kaum Zeit zum Grübeln, sonst würde ich wohl in der Klapper landen.

Ein gemütliches Weihnachtsfest wünsche ich allen!
 

Muzel

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#86
Macht euch doch nichts vor. Ob das nun die Sachbearbeiter von der Rentenversicherung oder die Richter des Sozialgerichts sind. Es sind keine Mediziner. Beide greifen zu den Sachverständigen, mit denen sie immer zusammengearbeitet haben. Ob die gut sind, ist eine völlig andere Frage. Weder der Sachbearbeiter noch der Richter kann es mit eigenem Sachverstand lösen. Man kann nur mit eigenen Gutachten dagegen etwas unternehmen.
 

Muzel

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#87
Macht euch doch nichts vor. Ob das nun die Sachbearbeiter von der Rentenversicherung oder die Richter des Sozialgerichts sind. Es sind keine Mediziner. Beide greifen zu den Sachverständigen, mit denen sie immer zusammengearbeitet haben. Ob die gut sind, ist eine völlig andere Frage. Weder der Sachbearbeiter noch der Richter kann die Qualität des Gutachtens mit eigenem Sachverstand lösen. Als Betroffener kann nur mit eigenen Gutachten dagegen etwas unternehmen.
 

Muzel

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#88
Hallo Betina 1963!

Du könntest versuchen eine Petition beim Bund beziehungsweise Land zustellen, je nach dem, welche Rentenversicherung für dich zuständig ist. Hast du dir schon überlegt die Bildzeitung anzuschreiben. Für keinen vernünftig denkenden Menschen ist es nachvollziehbar, wie ein Mensch mit Pflegestufe 1 und einem GdB von 80 voll schichtig arbeitsfähig sein soll. Den Petitionsausschuss kann man ohne weiteres anschreiben. Aber die "Bild", das will sehr gut überlegt sein.
Was sagt denn dein Anwalt?
 

RudiRatlos

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#89
@Rentenberechner,
diesen Thread habe ich extra für dich weider hoch geholt.:cool:
 

funix1

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#90
Es gibt in deurtschland keinen Unabhängigen gutachter alle Arbeiten für jeden ,nur der Arzt deines Vertrauens darf dich nicht für die Gegenseite Begutachten.
MfG
funix


Hi,vom Gericht ein unabhängiger Gutachter bestellt,


Es gibt in deurtschland keinen Unabhängigen gutachter alle Arbeiten für jeden ,nur der Arzt deines Vertrauens darf dich nicht für die Gegenseite Begutachten.
MfG
funix

soweit ich von einer Bekannten weiss, die durch diese Prozedur auch durch ist, wird, falls das ganze vors Sozialgericht geht, der dann wirklich unabhängig ist und nicht vom Rentenversichterungsträger bezahlt wird.

Diese Freundin hat mir erzählt daß ihr beim Rentenversichterungsträger jemand unter der Hand erzählt hat die hätten eine Quote, wievielen Leuten die EU Rente zugestanden werden darf und wieviel sie ablehenen müssen...


Wenn das wirklich stimmt...

Klag es durch!!!


Liebe Grüsse,

Petra
 

xossix

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#91
Hi,

soweit ich von einer Bekannten weiss, die durch diese Prozedur auch durch ist, wird, falls das ganze vors Sozialgericht geht, vom Gericht ein unabhängiger Gutachter bestellt, der dann wirklich unabhängig ist und nicht vom Rentenversichterungsträger bezahlt wird.

Diese Freundin hat mir erzählt daß ihr beim Rentenversichterungsträger jemand unter der Hand erzählt hat die hätten eine Quote, wievielen Leuten die EU Rente zugestanden werden darf und wieviel sie ablehenen müssen...

Wenn das wirklich stimmt...


ich bin jetzt 5 mal,in einem jahr,durch ärzte der lva untersucht worden.ein nächster termin ist mir gestern ins haus geflattert.wann hat das entlich ein ende,ich bin schon fix und foxy.alle ärzte sagten mir das es da nicht´s mehr zu rehabeletieren gäbe,die lva sieht das scheinbar anders.was sollten denn diese ganzen untersuchungen wenn die lva nichs drum gibt ???
was kann,b.z.w kann ich machen,ich bin echt fertig.:icon_sad:
 

FAR2009

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#92
Hallo Tom_ ,

setz dich mal mit Dr. Binz in Trier in Verbindung.
Meine Frau war dort auch wegen neurologischem Gutachten.
Ist eine bundesweite Koryphae auf diesem Gebiet und ein beherzter Streiter
gegen soziale Willkür.
Kannst ja vorab mal googeln
 

funix1

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#93
Hi,

soweit ich von einer Bekannten weiss, die durch diese Prozedur auch durch ist, wird, falls das ganze vors Sozialgericht geht, vom Gericht ein unabhängiger Gutachter bestellt, der dann wirklich unabhängig ist und nicht vom Rentenversichterungsträger bezahlt wird.

Diese Freundin hat mir erzählt daß ihr beim Rentenversichterungsträger jemand unter der Hand erzählt hat die hätten eine Quote, wievielen Leuten die EU Rente zugestanden werden darf und wieviel sie ablehenen müssen...


Wenn das wirklich stimmt...

Klag es durch!!!


Liebe Grüsse,

Petra
Das,das Gericht einen Gutachter Bestelt ist richtig aber unabhängig ist der ganz bestimmt auch nicht weil fast alle gutachter die von der DRV sowieso, und der Rest auch von der DRV beauftragt werden.

Deine Freundin hat zum teil recht nur die sollen alle ablehnen.
 

funix1

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#94
Hallo
Dann antworte ich mir mal selber!
Am anfang hatte ich mich geschämmt, ich hatte ja 35 Jahre bei 8 Monaten saison bedingter arbeitslosigkeit gearbeitet.

Und ich glaubte dadurch ein höheres ansehen zu geniessen aber ein satz mit X das war wohl nichts.

Heute ärgere ich mich das ich nicht mit 16 beschlossen habe das arbeiten was für dumme ist......................................

Ich werde nämlich genauso behandelt wie jeder andere arbeitscheue hansel auch.

MfG
 

Muzel

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#95
Funix, Kopf hoch! Du bist arbeitslos und da kannst du nichts dafür. Ich muss dir sicher nicht sagen, dass Arbeitslosigkeit Not und mangelnde Integration bedeutet. Ich bin langzeitarbeitslos und habe ein Kind. Die Arbeitslosigkeit soll für mein Kind keine Zukunftsperspektive sein.
 

funix1

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#96
hallo
ja muzel hast recht seit 6 wochen! aber arbeitslos so richtig nicht nur in der nahtlosigkeit aber zu tun habe ich auch nichts.(Bin BU aus der Reha Entlassen worden) Bin wahrscheinlich einer der sehr gut einen Herzinfarkt simulieren konnte und jetzt die Narbe am herzen simuliert und so gut simuliert das der Arzt bei max 100 watt Abbricht ist aber wahrscheinlich alles nur eine Trainingsfrage ich solte man in die Muckie Bude gehen oder Training mit Sylvester stellone machen dan kan ich bestimmt bis 90 im Akkord
Interessant wäre immer in diesem threat das geburts jahr weil vor 1961 geboren ist noch ein bischen was anders, Und so Krank wie einige andere hier bin ich auch nicht nur als vor 1961 geborener brauche ich mich ja nicht auf alles verweisen zu lassen. Sondern nur eine Stufe unter meine alte Tätigkeit und nicht auf den algemeinen Arbeitsmarkt.
Nur das macht bei den gutachtern dan wieder andere Schwierigkeiten weil die meinen zwar Berufsunfähig ja klar aber sie können ja noch als onkel vom klo, jojo hat er oder haben sie sogar recht. Nur wen se keine anständige verweisungstätigkeit finden müssen se rente zahlen oder umschulen mit 50 und 50 % Schwerbehinderung mit 60 gehe ich in altersrente für Schwerbehinderte. Beim Arbeitsamt sagte der SB zu mir was wollen se den noch die paar jahre machen?
Det wes ick doch nich schich mich doch ers mal zur Berufberatung sagt er zu mir ob ick ihn verarschen will habe ick gesagt ob er keinen spaars Versteht.

Um auf die Gutachter Zurück zu kommen für die bin ick zwar BU aber eigentlich asozial und ein simuland.
MfG
 

Esox

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#97
Hallo Tom,

habe auch gerade eine med. Begutachtung hinter mich gebracht, das Gutachten ist im warsten Sinne des Wortes ein Schlag ins Gesicht. Das schlimmste hierbei ist, das dieses Gutachten ( Dauer 30 Minuten ) in nur einem Fall anfechtbar ist, indem ich 700 - 1000 € selbst für ein neues Gutachten bezahle. Mein EU-Rentenantrag läuft seit 2005, wurde immer mal wieder "eingefroren", da ich 2 Berufsförderungswerke besuchte, dieses aber wegen starker Schmerzen abbrechen musste.
Habe mir Hilfe beim VdK gesucht und gefunden, denn ohne rechtlichen Beistand geht heute gar nichts mehr. Aber auf Grund des Gutachtens wird meine Klage nicht von Erfolg gekrönt sein, auch da hilft mein GdB 50 ( Schwerbehindert ) nicht weiter.
Es ist einfach traurig, von Gesetz her ist man Schwerbehindert, dieses hat aber bei der Beantragung auf EU-Rente keinen Zusammenhang.
Hier hilft nur der Spruch: Nicht unterkriegen lassen...ich spreche aus Erfahrung.
 

funix1

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#98
Hallo
1. Wieso Tom?
2. Interessant währe dein alter zu wissen um was sagen zu können ist einzig wichtig.
Mfg
funix
 

Esox

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#99
Bin auch gerade frisch "begutachtet" worden, bei einem Ortophädden in Plau am See, dafür musste ich mich von meiner Tochter hinfahren lassen, satte 210 km Hin und Rückfahrt, für 30 Minuten Untersuchung.
Habe einen GdB von 50, also Schwerbehindert!
Der "Gutachter" bescheinigte mir eine Arbeitsfähigkeit von täglich 8 Stunden und mehr bis zu mittelschweren Tätigkeiten. :icon_neutral:
Habe nun rausgefunden das der "Gutachter" in Bochum für die LVA begutachtet hat, gegen die hier mein Rechtsstreit läuft.
Das "Gutachten" ist das Papier nicht wert auf dem es geschrieben wurde, schade das dass Papier so glatt ist, sonst hätte ich es nochmal aufem WC verwenden können.
Werde mich mit hoher Wahrscheinlichkeit damit an die Öffendlichkeit wenden, mal sehen ob der "Spiegel" oder "Akte 09" dafür Verwendung hat, so gehts nicht weiter.
 
E

ExitUser

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Bin auch gerade frisch "begutachtet" worden, bei einem Ortophädden in Plau am See, dafür musste ich mich von meiner Tochter hinfahren lassen, satte 210 km Hin und Rückfahrt, für 30 Minuten Untersuchung.
Habe einen GdB von 50, also Schwerbehindert!
Der "Gutachter" bescheinigte mir eine Arbeitsfähigkeit von täglich 8 Stunden und mehr bis zu mittelschweren Tätigkeiten. :icon_neutral:
Habe nun rausgefunden das der "Gutachter" in Bochum für die LVA begutachtet hat, gegen die hier mein Rechtsstreit läuft.
Das "Gutachten" ist das Papier nicht wert auf dem es geschrieben wurde, schade das dass Papier so glatt ist, sonst hätte ich es nochmal aufem WC verwenden können.
Werde mich mit hoher Wahrscheinlichkeit damit an die Öffendlichkeit wenden, mal sehen ob der "Spiegel" oder "Akte 09" dafür Verwendung hat, so gehts nicht weiter.
Wirst Du von jemanden vertreten in dieser Angelegenheit (Widerspruch oder Klage?), VDK oder so?

Hast Du die Merkblätter im Thema Schwerbehinderung gelesen vor Begutachtung?
 
Status
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