EU-Rente Ablehnung und immer noch ALGII

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Hallo an alle,

ich bin neu hier, weil ich nicht mehr wirklich weiter weiß. Ich bin Anfang 40, weiblich und seit Jahren schon ohne Job,

Leider spielt meine Gesundheit nicht mehr mit. Ich habe schon mehrere Anläufe versucht um volle Eu-Rente zu bekommen. Selbst beim Jobcenter krieg ich da jetzt auf einmal Unterstützung (hängt wohl immer vom Sachbearbeiter ab), das ich die Rente bekommen soll. Das Ganze nach dem 3. Anlauf liegt schon seit Ende letzten Jahres beim Anwalt. Der ist speziell für Hartz IV .

Nun haben die aber gesagt, das ich Jahre warten müsste, das da überhaupt was passiert. Ich würde bei meiner EU-Rente mehr Geld haben, als jetzt, wo ich jeden Cent 2x umdrehen muss.Selbst Medikamente muss ich teilweise selber bestreiten, weil ich nie die 50 Euro zusammen kriege, die ich brauche. Das finanzielle belastet mich daher auch am meisten und ich kriege auch keine andere Wohnung, obwohl ich hier drngend raus müsste. Mit Schufa wird es dann noch doppelt schwer. Schimmelbefall! Längere Geschichte, gehört hier derzeit nicht her.

In der letzten EGV steht auch direkt drin,das ich mich bemühen soll um EU-Rente zu bekommen.Nun frag ich mich so langsam, ob ich wirklich Jahre warten muss, das was passiert. Normal wird man doch irgendwann von der ARGE ausgesteuert und bekäme Sozialhilfe und Grundsicherung. Wäre sicher auch etwas mehr als Hartz IV : Zudem hab ich vor 1 Monat einen Antrag auf Schwerbehinderung gestellt. Bei mir kommt einiges zusammen.

Nur die Rentenversicherung sieht es wohl in meinen Fall nicht als erwiesen an, mich trotz Behinderung in Rente zu lassen. Beim letzten Mal wurde sogar NUR nach Aktenlage entschieden und davor hatte ich 2x den gleichen Gutachter. Das kann es ja wohl nicht sein.

Das Jobcenter hat vieles versucht bei mir. Die letzten Sachen da musste ich bereits nach ein paar Tagen passen, weil ich nicht mehr konnte und das war eigentlich nur Theorie. Also nix schwer wiegendes. Aber auch da hab ich schlapp gemacht (langes Sitzen mit meinen u.a. Rücken unmöglich).Wie kommt also die Rentenversicherung auf die Idee, das die jedesmal schreibt, ich wäre noch in der Lage mindestens 6 Stunden zu arbeiten?

Sollte ich es doch noch mal mit einem Neuantrag versuchen oder mich bei oberster Stelle (ohne Anwalt) beschweren? Es ist ja nicht nur der Rücken der Probleme macht,es kommen noch etliche andere Sachen hinzu. Ich leide auch sehr stark an sehr vielen Unveträglichkeiten, so dass ich das jobmäßig auch genug Abstriche machen muss.

Gruß Schmetterling74
 

knallmanager

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Ich kann Dir nur empfehlen, einen Sozialanwalt deines Vertrauens zu engagieren, der Deine Interessen auch energisch bei Konflikten diesbezüglicher Probleme mit jeglichen Behörden in Deinem vollsten Interesse einbringt. Habe bisher immer versucht meine Meinung außen vor zuhalten, aber in deinem Fall wäre es vielleicht sinnvoll den Rechtsanwalt zu wechseln. Mit meinem Sozialanwalt bin zufrieden, vor einem Termin bei Ihm habe ich immer wichtige Stichpunkte und Fragen aufgeschrieben. Einige Male habe ich Ihn auch mit bohrenden Fragen genervt. Es wurde auch immer konkret besprochen, wie man weiter verfahren und welche Fristen man einhalten muss. Ich hoffe konnte Dir ein wenig helfen........
 

Klausi111

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Hi,

eine EU-Rente zu bekommen, ist mehr als schwer. Das weiss ich aus eigener Erfahrung.
Ich habe diese Rente bekommen, aber nur, weil ich 5 (!) Jahre dafür gekämpft habe.
Geschenkt wird Dir soetwas nicht.
Du müsstest einen neuen Rentenantrag stellen. Auf jeden Fall brauchst Du gute Ärzte, die Dich voll unterstützen. Ich kenne Deine Krankheiten nicht - aber wenn psychische Sachen da mit `reinspielen, brauchst Du natürlich auch entsprechende Psychiater und Psychologen.
Sie müssen bescheinigen, dass Du nur unter 3 Stunden am Tag arbeiten kannst.
Dann musst Du in einen Sozialverband eintreten. Es gibt derer zwei. Einmal den SoVD oder aber den VdK . Ohne diese Verbände ist Dein Vorhaben aussichtslos.
Die machen die Korrespondenz und kämpfen Deine Angelegenheit mit Ihren Anwälten durch.

Du musst aber auf jeden Fall die versicherungsrechtlichen Voraussetzungen erfüllen. Heisst:
5 Jahre gearbeitet, in den letzten 5 Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung mindestens 3 Jahre versichert gewesen sein (3/5 - Regelung).
Wenn das nicht erfüllt ist, werden die medizinischen Aspekte gar nicht erst geprüft.

Stelle Dich mal auf einen langen Kampf ein. Die DRV will eines nicht: Dir die Rente geben.

Wenn Du nicht einem Sozialverband beitreten möchtest, gibt es noch die Möglichkeit, einen Fachanwalt für Sozialrecht heranzuziehen. Aber ohne Anwalt geht gar nichts.
Die Gegenseite hat auch Anwälte.
 
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Oh dankeschön für die ersten Antworten.

Noch mal zu meiner Person. Ich bin seit über 7 Jahren schon arbeitslos und hatte mich, obwohl ich da schon nicht mehr so gut konnte mich noch um meine pflegebedürftige Mutter gekümmert, die damals noch bevor ins Heim kam zuhause wohnte.

5 Jahre hab ich voll gearbeitet und die Rentenversicherungsbeiträge sind laut den Unterlagen auch voll erfüllt (war im öffentlichen Dienst tätig gewesen).

Doofe Frage, aber wo ist bitte der Unterschied bei einem Sozialanwalt und bei jemand der sich mit Hartz IV beschäftigt? Sozialverband wurde mir auch schon empfohlen, aber da ich wirklich am Minimum lebe und das Geld dafür eigentlich nicht über habe, hab ich das erst mal sein lassen. In meiner Stadt gibt es den Sozialverband. Ist ja meist in allen Großstädten der Fall.

Psychotherapien hatte ich schon einige (auch vom Jobcenter gefördert) hat aber nicht wirklich was gebracht. war mit der Psychotherapeutin am Ende nicht wirklich klar gekommen.... Aber der Nachweis ist da und es ist leider sehr schwer überhaupt einen guten Pyschologen zu finden, da ich familär auch einiges aufarbeiten müsste. Bin derzeit Single und lebe allein. Stört mich aber nicht weiter.

Seit meiner Kindheit leide ich unter der Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, nachdem ich nun noch Unterlagen gefunden habe, geht daraus hervor, das ich damals schon in einen Kindergarten für Behinderte mit Sprachförderung gegangen bin und auf eine Vor-Sonderschule, ebenfalls für Förderung mit Sprachstörungen. Leider leide ich da akut drunter und wurde bis jetzt auf JEDER Arbeitsstelle gemobbt, weil ich nicht richtig einiges aussprechen kann. Leider ist mir das bis heute nicht als Behinderung anerkannt worden und meine Eltern haben sich anscheinend nicht weiter drum gekümmert.

Hinzu kommt noch mein chronisches Asthma Bronchiale (entstanden durch meine Allergie) nebst vieler Unverträglichkeiten (Waschpulver, Nahrungsmittel, Koffein usw.) dadurch musste ich bereits eine Umschulung abbrechen. Dazu folgen noch Rückenprobleme und jetzt wird mein Sehvermögen (Ursache bislang unbekannt) immer schlechter und ich stürze dadurch häufiger (wobei ich noch nicht so alt bin). Der letzte Sturz war Anfang des Jahres in den Öffis, zum Glück nur Prellungen. Hab das alles auch dem Jobcenter gemeldet und brauchte da jetzt nicht mehr zum Termin erscheinen. Ging da nur um die neue EGV wegen der Rente. Einiges an Notoperatioren habe ich in meiner Kindheit ebenfalls durch. Muss man die alten Befundberichte noch anfordern von den Krankenhäusern? Zum Glück teilweise noch bei einigen vorhanden.

Wie schaut das mit der Anerkennung meiner Sprachbehinderung aus? Habe auch auf dem Schwerbehindertenantrag ein aG und B vermerkt, da ich oft falle, wäre das ratsam. Zudem habe ich jetzt noch neurologische Erkrankungen (wie Taubheitsgefühle im Fuß etc.) hin zu gekommen, was noch weiter verfolgt werden muss. Kann also weder noch lange stehen oder stundenlang sitzen, da mein Fuß taub wird.

Am meisten leide ich unter dem ständigen Mobbing bezüglich meiner Sprachstörung. Das hab ich dem Amt auch schon mehrmals mitgeteilt. In der letzten Weiterbildung fing das auch wieder so an - dann abgebrochen, weil mir das psychisch zu schaffen macht.

Gruß Schmetterling74
 

Klausi111

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Ein Fachanwalt fuer Sozialrecht ist ein Spezialist eben auf diesem Gebiet. Jemand, der sich mit Hartz IV auskennt, arbeitet wohl im Jobcenter.
Die Sozialverbände haben auch meist Fachanwälte. Aber die Kosten sind geringer.
Die Mitgliedschaft in einem Sozialverband kostet 6 € im Monat. Ein Fachanwalt ist um ein Vielfaches teurer.
Wenn Du unter Mobbing wegen Deines Sprachproblems leidest, ist das eine sehr ernste Angelegenheit.
Da braucht es dann schon eines Psychiaters bzw. Psychologen.
Deine anderen Erkrankungen (Asthma, Sehvermögen) müssen von den jeweiligen Fachärzten begutachtet werden. Deine Erwerbsfähigkeit wird dann entsprechend eingeschätzt.
Alle Ärzte muessen Dir letztendlich bescheinigen, dass Du nur noch unter 3 Stunden erwerbsfaehig bist.
Nur mit diesen aussagekraeftigen Unterlagen macht es ueberhaupt erst Sinn, an eine Rente zu denken.
 
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Okay danke für die schnelle Info. Dann schau ich mich danach am besten mal um. Mir wurde mein jetziger Anwalt von einer kostenlosen Hartz IV Beratungsstelle empfohlen.

Ja unter dem Mobbing leide ich mich am meisten. Gerade wenn man im Büro tätig ist, bleibt es auch nicht aus, das man ans Telefon gehen muss und damit hab ich zumindest beruflich mittlerweile ein massives Problem, Ich kann doch nix dazu, das ich diese "Behinderung" habe - was man mir konkret äußerlich nicht ansieht (außer bei meinen schon sehr starken Brillengläsern, was sich im Laufe der Jahre noch verschlechtern wird).

Ich weiß auch nicht wie man in so einem Fall, was schon teilweise massive Auswirkungen auf meine Psyche genommen hat, noch machen kann. Desweiteren leide ich auch noch an akuten Schlafstörungen (sicher auch psychisch bedingt). Medikamente in der Art lehne ich ab, weil man davon abhängig werden kann, möchte ich aber nicht.

Es kann doch einfach nicht sein, das solche Menschen mit Behinderungen, manchmal wie Menschen als das 5. Rad am Wagen gelten, obwohl ich eigentich beruflich viel aufm Kasten habe. Und nennt mir mal Jobs wo man nicht groß reden, telefonieren usw. muss. Und ich habe damals bereits 18 Jahre Sprachtherapie hinter mir - zusätzlich Gesangsunterricht genommen, aber so ganz bleibt ja doch immer was zurück, beim Sprechen. Darum verstehe ich die Rentenversicherung nicht, das die jetzt das 3. Mal abgelehnt hat, obwohl ich diesen Punkt auch mit angegeben habe.

Kann ich eigentlich Einsicht nehmen (außer mein Anwalt) in die Unterlagen, was die in das Gutachten reingeschrieben haben? Ich hatte denen auch mitgeteilt, das ich bereits für die ARGE als "erwerbsunfähig gelte", aber das hat denen anscheinend auch nicht gereicht.

Nur wie findet man in der heutigen Zeit einen guten Psychologen, der mir das bescheinigt? Habe sämtliche angerufen bis zu einer Wartezeit von 1 Jahr oder nehmen gar keine neuen mehr auf. Und da wo man selbst zahlen muss, dafür hab ich das Geld leider auch nicht über.

Gruß Schmetterling24
 

Klausi111

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Es ist schrecklich, wie mit Menschen mit Behinderung umgegangen wird. Du kannst nichts dafür, aber die Gesellschaft hat hier ein grosses Problem.
Ich kenne das aus eigener Erfahrung, da ich von Geburt an behindert bin.
Sei dennoch foh, dass Du in Deutschland lebst. Hier bekommst Du - irgendwann - doch die Leistungen, auch wenn der Staat das am Anfang alles ablehnt.
In vielen anderen Ländern dieser Welt bekommst Du als Behinderter nichts. Entweder sorgt Deine Familie für Dich oder - Dein Leben endet deutlich früher als gedacht.
Für die Rentenversicherung bist Du leider ein "Kostenfresser". Du bringst nichts ein und kostest nur. Solche Menschen sind unerwünscht, weil es eben alles nur um´s Geld geht.
Die Rentenanstalt will nicht zahlen und lehnt erst mal alles ab. Es kann ja sein, dass einige Antragsteller vorzeitig aufgeben. Dann hat die Rentenanstalt Geld gespart.
Deswegen muss man ggf. auch vor Gericht ziehen, um die (berechtigte) Rente zu bekommen.
Freiillig zahlt die Rentenanstalt nicht. Menschlichkeit gibt es da nicht. Es geht nur um das Finanzielle.
Einsicht nehmen in Deine Unterlagen kannst Du, wenn Du von einem Anwalt vertreten bist. Nur der hat Akteneinsicht. Bei Eintritt in einen Sozialverband ist das kein Problem.
 
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Ja und das hatte ich in der letzten Weiterbildung gleich nach den 1. Tag erlebt, obwohl grad in dem Bereich wo ich eigentlich gar nicht hin wollte, die das doch am besten wissen müssen,wie man solchen Menschen umgeht, aber es hat dann wirklich genervt, ob ich nicht endlich mal lauter und deutlicher sprechen könnte, wobei ich gleich bei der Vorstellung gesagt habe,das ich einen Sprachfehler habe.

Dann wurde stets darauf herum geritten und dann hab ich natürlich innerlich dicht gemacht und nach dem 4. Tag ging da schon nix mehr. Menschlichkeit sieht eigentlich anders aus. Mein Freundeskreis weiß das und die behandeln mich auch anders. Warum geht das nicht überall so=

Ja die wollen am besten gar nicht zahlen, wenn man bedenkt, das man schon bis 70 arbeiten soll, bei manchen Berufen einfach undenkbar. Mich wollten sie bei der letzten Weiterbildung auch als Pflegefachkraft ausbilden, obwohl ich körperlich dafür gar nicht geeignet bin. Darauf hin war ich auch 4 Monate (auch wegen meinen tauben Fuß und meiner Stürze) dauerhaft erst mal krank geschrieben, damit die es merken,das sowas eine Fehlentscheidung gewesen ist.

Und solche Sprüche, wenn die erst mal anfangen, ist schon für mich beginnendes Mobbing,damit komme ich nicht klar. ich hoffe ja wenigstens, das mein Schwerbehindertenausweis Aussicht auf Erfolg hat. Ich warte jetzt auch schon 1 Monat auf Antwort. Da hab ich beim Antrag die Thematik auch mit meinen Sprachfehler noch mal angesprochen. Mal sehen, ob mir das was bringt. Finanzielle Vorteile schon, wenn ich 50% bekommen würde plus den ag Vermerk mit Begleitperson (da ich oft falle durch mein schlechtes Sehvermögen) und auch hab ich gehört, das ich 17% mehr ALG II bekommen würde. Ist das richtig diese Auskunft?

Und wann bekommt man Mehrbedarf? Ich leide unter sehr vielen Unverträglichkeiten und da schrumpft mein Geldbeutel auch, weil ich auch viel auf frische Lebensmittel zurück greifen muss, auch bei einer Person geht sowas ins Geld. Putzen geht auch schon nur eingeschränkt bei mir. Nur mit Mundschutz und Handschuhe weil ich auch eine sehr große Hausstauballergie habe.

Gruß Schmetterling74
 

cerebellum

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hallo,

ich lese, das du schon 7 jahren arbeitslos bist.

hast du da überhaupt noch anspruch auf eine emr der drv ?
ich dachte immer, das die arge /jobcenter nicht in die rentenkasse einzahlt,
und das es dann eine art grundsicherung von sozialamt ist?
ich meine sowas habe ich mal gelesen?

aber vielleicht kann ein experte mal was zu meiner frage schreiben?

und es gibt schon sehr lange keine eu rente mehr, sondern das heißt
emr = erwerbsminderungsrente

verstehe meine frage bitte nicht falsch! ich gönne dir die rente von herzen!
und nicht jeder hat soviel probleme die volle emr zu erhalten, wie klausi.

ich habe in verbindung mit der emr nie einen gutachter gesehen,
weder bei den 2 verlängerungen, noch bei dem bescheid über die volle
unbefristete emr. sowas gibt es auch!
allerdings weiß ich, dass das nicht die regel ist!

viel erfolg!
 

Doppeloma

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Hallo cerebellum,

ich lese, das du schon 7 jahren arbeitslos bist.
hast du da überhaupt noch anspruch auf eine emr der drv ?

Ja hat die TE vermutlich, wenn sie ohne Unterbrechung im Leistungsbezug ist seit der letzten Beschäftigung (KK / ALGI / JC ) halten auch ALG II -Zeiten den Anspruch weiter aufrecht.

ich dachte immer, das die arge /jobcenter nicht in die rentenkasse einzahlt, und das es dann eine art grundsicherung von sozialamt ist?
ich meine sowas habe ich mal gelesen?

Dafür ist es nicht (mehr) notwendig, dass vom JC noch Beiträge gezahlt werden, es genügt der Nachweis an die DRV , dass man im Leistungsbezug gewesen ist wegen Arbeitslosigkeit und das muss vom JC jedes Kalenderjahr an die DRV gemeldet werden.

aber vielleicht kann ein experte mal was zu meiner frage schreiben?

Hier sind keine "Experten", du bist doch auch schon länger hier angemeldet, dazu wurde schon mehr als einmal aufgeklärt in verschiedenen Themenbereichen, besonders hier in diesem.

Grundsicherung aus dem SGB XII gibt es nur bei bereits nachgewiesener (mit Entscheidung der DRV belegbar) EM-Rente auf Dauer, wennn die Rente nicht reicht oder kein Geldanspruch an die DRV besteht, das Gleiche gilt für die Altersrente.

Bisher lehnt die DRV bei der TE aber ab, dass eine Erwerbsminderung überhaupt besteht also ist weiterhin das JC zuständig für den Lebensunterhalt.

verstehe meine frage bitte nicht falsch! ich gönne dir die rente von herzen!
und nicht jeder hat soviel probleme die volle emr zu erhalten, wie klausi.

Da hast du "Glück" gehabt, ich kenne genug Fälle, wo das auch sehr mühsam war und Jahre gedauert hat, einschließlich meines eigenen Falles (über 3 Jahre ab Antragstellung bis zum Gericht) und dem meines Partners (fast 5 Jahre mit 2 Anträgen auf EM-Rente) ...

MfG Doppeloma
 

Doppeloma

Super-Moderation
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Hallo Schmetterling74, :welcome:

greife mal deinen Erstbeitrag noch mal auf, denn darin ergeben sich für mich schon einige Nachfragen.

ich bin neu hier, weil ich nicht mehr wirklich weiter weiß. Ich bin Anfang 40, weiblich und seit Jahren schon ohne Job,

Für Arbeitslosigkeit ist ja nicht die DRV zuständig mit EM-Rente, es erschwert die Sache allerdings wenn man schon so lange arbeitslos ist, das sollte man als Argument in dem Zusammenhang lieber gar nicht zu stark erwähnen.

Da sieht die DRV auch eher den "Wunsch" mit der Rente besser versorgt zu sein (als mit Hartz 4 , wie du ja selber schon berechnet hast) im Vordergrund stehen und mit Anfang 40 möchte die Rentenkasse da nicht unbedingt eine Rente zahlen müssen. :sorry:

Keine Sorge, das meine ich nicht persönlich, ich kenne auch sehr junge Leute die anders nicht mehr existieren können, weil sie schwer krank sind und ich war schon Mitte 50 als ich meinen Antrag gestellt habe (stellen musste), sogar mit Arbeitsplatz, das hat die DRV auch nicht gehindert meinen Antrag abzulehnen.

Leider spielt meine Gesundheit nicht mehr mit. Ich habe schon mehrere Anläufe versucht um volle Eu-Rente zu bekommen.

Was konkret hast du denn schon mehrmals versucht, bist du schon in Reha gewesen, in deinem Alter wird es ohne Reha bestimmt keine Entscheidung zu einer EM-Rente geben ???

Selbst beim Jobcenter krieg ich da jetzt auf einmal Unterstützung (hängt wohl immer vom Sachbearbeiter ab), das ich die Rente bekommen soll.

Diese "Unterstützung" bekommst du, weil das JC dich endlich los werden will und nicht weil man so viel Verständnis für dich hätte ... wie sieht denn diese "Unterstützung" konkret aus, bei uns hat das JC nur mit "gewartet", ob und wann die DRV mal was entscheiden wird.

Mir ist auch nicht bekannt, dass die da irgendwas machen können, um die DRV zu "überzeugen", dass die "lieber" für dich zahlen soll ... :icon_evil:

Das Ganze nach dem 3. Anlauf liegt schon seit Ende letzten Jahres beim Anwalt. Der ist speziell für Hartz IV .

Vielleicht magst du das ja mal genauer schildern, was da für "Anläufe" gemeint sind ... hast du schon mehrfach einen Antrag auf EM-Rente gestellt und immer wieder neu wenn der abgelehnt wurde ... :icon_kinn:

So kommt das jedenfalls rüber, das wäre allerdings grundfalsch in der Handlungsweise, da "lacht" die Rentenkasse doch nur noch drüber ... :sorry:

Ein Anwalt für "Hartz 4 " muss nicht unbedingt viel Ahnung haben wie man eine EM-Rente durchbringen kann, das hat miteinander gar nichts zu tun.
Es gibt 12 dicke Gesetzbücher im Sozialrecht, Rentenrecht (SGB VI) ist ziemlich kompliziert (Hartz 4 auch / SGB II), die können da auch nicht in allen Bereichen genau so gut Bescheid wissen.

Nun haben die aber gesagt, das ich Jahre warten müsste, das da überhaupt was passiert.

Wer konkret hat da "WAS" dazu "gesagt", was die so alle "sagen" ist irrelevant, was gibt es schriftlich dazu und von WEM ???
Hast du einen Ablehnungsbescheid (wann) von der DRV bekommen ?
Wurde Widerspruch eingelegt oder läuft bereits eine Klage am Sozialgericht ...

Ich würde bei meiner EU-Rente mehr Geld haben, als jetzt, wo ich jeden Cent 2x umdrehen muss.

Dazu habe ich dir oben schon was geschrieben, die EM-Rente ist NICHT dafür vorgesehen, dass es dir finanziell besser gehen soll als in Hartz 4 , die EM-Rente gibt es NUR aus rein gesundheitlichen Gründen, wenn man damit (nachweislich) nicht mehr arbeiten KANN.

Wann das der Fall ist wird letztlich die DRV entscheiden, ihr med. Dienst, ihre Gutachter und auch ihre Reha-Kliniken ... und NICHT dein aktueller Kontostand. :icon_evil:

Selbst Medikamente muss ich teilweise selber bestreiten, weil ich nie die 50 Euro zusammen kriege, die ich brauche.

Verstehe ich gerade nicht, welche 50 € bekommst du nicht zusammen ???
Wenn du die gesetzlichen Zuzahlungen meinst sollten die wohl längst erreicht sein, bei vielen verschreibungspflichtigen Medikamenten.

Wir brauchten dafür nicht mal einen Monat und dann kann man den Befreiungs-Ausweis bei der KK beantragen und wird den auch bekommen.

Medikamente ohne Rezept muss man allerdings IMMER selber bezahlen, auch wenn man bereits (von den gesetzlichen Zuzahlungen / Rezeptgebühren) befreit wurde, den Zusammenhang mit den 50 € verstehe ich da ehrlich gesagt überhaupt nicht.

Das finanzielle belastet mich daher auch am meisten und ich kriege auch keine andere Wohnung, obwohl ich hier drngend raus müsste.

Wen belastet das Finanzielle nicht besonders, wenn das dein vorrangiges Argument bei der DRV für den Rentenantrag ist, wirst du aber keinen Erfolg damit haben können, die sind auch nicht für deine Wohnungsprobleme zuständig zu machen.

Welche konkreten gesundheitlichen Probleme du hast geht uns hier auch im Einzelnen nichts an, aber irgendwie kommen sehr viele andere Gründe für deinen Wunsch nach der EM-Rente und das sind alles Gründe, die man durch eine Arbeitsaufnahme lösen sollte / könnte aber nicht mit einer EM-Rente gelöst bekommt.

Mit Schufa wird es dann noch doppelt schwer. Schimmelbefall! Längere Geschichte, gehört hier derzeit nicht her.

Was hat nun noch die Schufa damit zu tun, wenn du aus gesundheitlichen Gründen eine andere Wohnung brauchst kannst du dir das von deinen Ärzten schriftlich geben lassen und das JC muss notfalls auch einen Umzug genehmigen und finanziell unterstützen.

In der letzten EGV steht auch direkt drin,das ich mich bemühen soll um EU-Rente zu bekommen.

Ich dachte immer eine EGV soll dafür "gut" sein, sich um Arbeit zu bemühen, mit LE "zweifelhafter Erwerbsfähigkeit" darf gar keine EGV abgeschlossen werden, bist du schon mal beim ÄD vom JC gewesen oder wie kommt man bei deinem JC überhaupt darauf, dass du eine EM-Rente brauchst.

Die SB sind ja keine Ärzte und haben das bei Bedarf dann vom med. Dienst des JC klären zu lassen ... was du so als "besondere Fürsorge" deines JC zu betrachten scheinst, ist "hilfloser" Aktionismus, der überhaupt keinen Sinn ergibt.

Man weiß schlicht NICHTS mit dir anzufangen und an das Sozial-AMT (SGB XII) KANN man dich auch nicht abschieben so lange die DRV bestreitet, dass du Erwerbsgemindert bist ...

Nun frag ich mich so langsam, ob ich wirklich Jahre warten muss, das was passiert. Normal wird man doch irgendwann von der ARGE ausgesteuert und bekäme Sozialhilfe und Grundsicherung.

Was du so alles zu wissen glaubst, die "arge " gibt es auch schon seit Jahren nicht mehr, die heißt jetzt JobCenter (JC ) und "ausgesteuert" wird man aus dem Krankengeld aber nicht aus Hartz 4 , Sozial-HILFE gibt es aber NICHT für Erwerbsfähige und Grundsicherung (SGB XII) noch weniger, wenn die Rentenkasse dich NICHT für erwerbsgemindert erklärt.

Das versucht man ja schon seit Jahren (offenbar) vergeblich, weil die DRV immer wieder ganz anderer Meinung ist hat sich das JC danach zu richten, es gilt § 44a SGB II ...

(2) Die gutachterliche Stellungnahme des Rentenversicherungsträgers zur Erwerbsfähigkeit ist für alle gesetzlichen Leistungsträger nach dem Zweiten, Dritten, Fünften, Sechsten und Zwölften Buch bindend; ...

Quelle

§ 44a SGB II Feststellung von Erwerbsfähigkeit und Hilfebedürftigkeit

Das ist doch klar und eindeutig geregelt, hat dir so klar und ehrlich nur bisher noch KEINER mitgeteilt ... die DRV bestätigt doch immer wieder, dass du dort NICHT hingehörst ...

Wäre sicher auch etwas mehr als Hartz IV :

Wie kommst du jetzt darauf, SGB XII ist auch nicht "mehr" als Hartz 4 und in der Sozial-HILFE (SGB XII / nach Kapitel 3) werden erst noch andere Unterhaltsverpflichtete (Eltern / Kinder) überprüft ...

Zudem hab ich vor 1 Monat einen Antrag auf Schwerbehinderung gestellt. Bei mir kommt einiges zusammen.

Mag ja sein, dass da Einiges zusammen kommt aber ein GdB oder Schwerbehinderten-Ausweis beeindruckt die DRV auch nicht im Geringsten, es gibt Schwerstbehinderte die Vollzeit arbeiten gehen (an einem geeigneten Arbeitsplatz), beim Versorgungsamt gelten ganz andere Kriterien als bei der Rentenkasse.

Nur die Rentenversicherung sieht es wohl in meinen Fall nicht als erwiesen an, mich trotz Behinderung in Rente zu lassen. Beim letzten Mal wurde sogar NUR nach Aktenlage entschieden und davor hatte ich 2x den gleichen Gutachter. Das kann es ja wohl nicht sein.

Wenn du den Antrag gerade erst gestellt hast liegt ja offiziell noch gar keine bestätigte Behinderung vor, welche "Aktenlage" gab es denn wurde im Widerspruchsverfahren Akteneinsicht genommen, kennst du diese Gutachten ... oder wurde gar kein Widerspruch eingelegt ???

In welchen Abständen hast du denn den Antrag auf EM-Rente eingereicht, die spielen doch mit dir "Katz und Maus" wenn du nach der Ablehnung immer gleich aufgegeben hast ... :icon_neutral:

Wie kommt also die Rentenversicherung auf die Idee, das die jedesmal schreibt, ich wäre noch in der Lage mindestens 6 Stunden zu arbeiten?

Auf die Idee kommen die meist schon deswegen, weil sie nicht gerne eine EM-Rente zahlen wollen die dich besser stellen würde als mit Hartz 4 , aber das stellen die auch bei anderen Antragstellern gerne fest, sogar wenn die nicht arbeitslos sind und die Rente geringer wäre ...

Welche Ärzte hast du denn hinter dir, die dich bei deinen Anträgen unterstützen ... das mit dem Sitzen kenne ich auch von Männe.

Das war der DRV auch völlig egal, er sollte auch weiter Vollzeit arbeiten können nach 2 großen Bandscheiben - OP (mit inzwischen chronischer Schmerzkrankheit) und nach 35 Jahren harter Arbeit bis zum Antrag auf EM-Rente, weil ihn unsere Ärztin nicht mehr vor jeder 12- Stunden-Schicht "fitt spritzen" wollte.

Sollte ich es doch noch mal mit einem Neuantrag versuchen oder mich bei oberster Stelle (ohne Anwalt) beschweren?

Ich denke dein Antrag Nr. X (?) läuft noch, du solltest mal Widerspruch einlegen (fristgerecht) wenn die Ablehnung kommt und nicht immer gleich alles hinwerfen ... dann kannst du den Rest deines Lebens mit Anträgen auf EM-Rente verbringen.

Es kann dann auch Jahre dauern, bis man am Gericht vielleicht Erfolg haben könnte aber wenn du schon im Antragsverfahren immer gleich aufgibst, wo willst du dich denn darüber beschweren können ... deine "Beschwerde-Möglichkeiten" sind Widerspruch und Klage ...

Es ist ja nicht nur der Rücken der Probleme macht,es kommen noch etliche andere Sachen hinzu. Ich leide auch sehr stark an sehr vielen Unveträglichkeiten, so dass ich das jobmäßig auch genug Abstriche machen muss.

Wegen vieler "Unverträglichkeiten" bekommt man aber keine EM-Rente, ob du "Abstriche" machen musst bei einem Job oder nicht wird die DRV auch nicht besonders interessieren.
Du musst ca. "2 Köpfe unter dem Arm tragen" gesundheitlich damit die DRV (vielleicht) akzeptiert, dass du wirklich nicht mehr für deinen Lebensunterhalt arbeiten kannst, GAR NICHT ...

Um die aktuelle Lebenslage und Finanzlage etwas zu verbessern bekommt man keine EM-Rente ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 
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so ich fasse noch mal alles zusammen. Natürlich meinte ich die volle Erwerbsminderungsrente, war jetzt mit EU-Rente auch meine eigene Abkürzung gewesen. Sorry dafür.

Das Problem ist, was ich seit Jahren schon durch mache beim Amt, das ich dort auch bereits schon massiv gemobbt worden bin, selbst von einigen Sachbearbeiterinnen.Bei einer ist es sogar soweit gegangen das die mich komplett aus dem Vermittlungsbudget umstylen wollte, das sie mir teure Sachen von Esprit mir was gute tun wollte. War ja am Anfang noch begeistert, aber mir ging das eindeutig zu weit, wo sie sagte, sie würde mich dann aber zum Shoppen begleiten und ehrlich gesagt, ich bin kein Markenklamottenträger gute Sachen tun es auch bei Kik.

Eine hatte mich soweit drangsaliert, das ich diese bescheuerten Idiotentests (für was man beruflich geeignet war) fast nahe zu 3x kurz nacheinander machen musste. Das Ergebnis war natürlich immer das Gleiche und ich bin dann mit Widerwillen und krank hingegangen. Hatte sogar ne Krankmeldung, das hat sie nicht gejuckt und sogar gedroht, wenn ich das beim nächsten Mal zum Termin nicht mache, würde sie mich sanktionieren und das konnte ich mir natürlich nicht erlauben.

Das ging sogar soweit das beim Gespräch die Türe auf blieb, damit sie sich wohl absichern wollte, was ich sage und alles. Hier hatte ich Beschwerde beim Abteilungsleiter schriftlich eingereicht, das ich eine andere haben möchte. Aber hier kratzt natürlich keiner Krähe der anderen ein Auge aus.

Für das was ich gerne beruflich machen möchte, sei ich natürlich angeblich nicht geeignet und sollte doch direkt wieder ins Büro gehen,wo das ganze mit dem Mobbing wieder von vorne los geht. Ich sehe eigentlich normal aus, auch wenn ich bei einer Größe von ca. 1,55 recht klein bin starke Brillengläser leider habe, aber sicher trotzdem nicht aufm Kopf gefallen bin,.

Zudem wurde ich von dem AG auch stark gemobbt (der hieß damals LVA) und ist heute selbst die DRV , da hab ich schon Bedenken,das die schon in den Personalakten nachgesehen haben, das ich dort mal1 Jahr lang tätig war und ich befürchten muss, das ich deswegen die Rente einfach nicht bekomme.

Das ist mir auch klar, das man mit den ganzen Unverträglichkeiten nicht eine Rente bekommt, aber bei mir ist es langsam psychisch ein Problem, zuhause hatte ich damals auch noch häusliche Gewalt mit im Spiel (wurde geschlagen von meinen Eltern) die mir übrigens auch nicht meinen Berufswunsch damals nachgingen, weil sie der Meinung waren, das dies unter Bezahlung ist. Besser gesagt 2 Traumberufe waren es. In der heutigen Zeit haben die auch ganz andere Namen usw.

Meine Lehre hab ich dann nur widerwillig durch gezogen, weil ich keine andere Wahl hatte und noch zuhause wohnte. Das kommt leider auch noch erschwert dazu und ist für mich ein massives Belastungsproblem,. Rede auch nur sehr ungerne über dies Thema, weil das ja schon solange zurück liegt, aber mein beruflicher Weg wäre sicher anders verlaufen, wenn ich damals in meinen Traumjobs freie Wahl gehabt hätte, in den Bereichen hatte ich auch sehr gute Schülerpraktiken abgeschlossen, um es zu zeigen,das ich das Wissen und das Interesse habe. Mittlerweile haben sich auch meine Interessen ein wenig geändert, klar wenn man älter wird, passiert das schon, aber die Berufswünsche sind weitgehend noch die gleichen, Den Realabschluss hab ich in der Tasche und war im öffentlichen Dienst tätig (Auch Amtsgericht, wo ich gar nicht hin wollte).

Vielleicht hilft Euch das weiter. Und vor allen Dingen wie ich weiter vorzugehen habe. Um die Zeit zu überbrücken, fange ich an derzeit an Chroniken zu schreiben, weil mir das Schreiben zumindest noch liegt. Was dabei raus kommt, ob das in die Veröffentlichung geht, weiß ich alles noch nicht. Aber nur zuhause rum sitzen tu ich natürlich auch nicht, soweit es meine Gesundheit zulässt. Habe auch sehr starke Konzentrationsprobleme und Schlafstörungen.

Dies sind alles Faktoren, die ich aber auch beim Rentenantrag angegeben habe und die ich für wichtig halte. Eine Reha wurde mir bis jetzt nicht auferlegt. Vor allen Dingen bringt sowas nichts, wenn man das nicht beruflich machen möchte, wo man selber seine Stärken und Schwächen hat und dann am Ende doch nix bei rauskommt.

Gruß Schmetterling

PS: Mit dem Zitieren klappt bei mir leider noch nicht so, da sich der Laptop aufhängt und ich bin froh, wenn ich mal was ohne Aufhängen zuende schreiben kann. Bitte daher um etwas Nachsicht bei mir. Mit der alten Gurke bin ich froh, überhaupt noch ins Netz zu kommen.
 

Doppeloma

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Hallo Schmetterling74,

so ich fasse noch mal alles zusammen. Natürlich meinte ich die volle Erwerbsminderungsrente, war jetzt mit EU-Rente auch meine eigene Abkürzung gewesen. Sorry dafür.

Das ist an sich kein Problem aber die EU-Rente (Rente wegen Erwerbs-Unfähigkeit) gab es früher tatsächlich mal, das ist also nicht "deine" Erfindung, sondern sorgt für Verwirrung.

Wie Manches Andere auch in deiner Anfrage, denn es klingt leider mehr nach "Wenn ich schon keine Arbeit finde und mir dabei keiner hilft, dann versuche ich EM-Rente zu bekommen und habe endlich meine Ruhe", das ist aber nicht Sinn der EM-Rente. :icon_evil:

Solltest du eigentlich wissen wenn du mal bei der DRV gearbeitet hast ???


Das Problem ist, was ich seit Jahren schon durch mache beim Amt, das ich dort auch bereits schon massiv gemobbt worden bin, selbst von einigen Sachbearbeiterinnen.Bei einer ist es sogar soweit gegangen das die mich komplett aus dem Vermittlungsbudget umstylen wollte, das sie mir teure Sachen von Esprit mir was gute tun wollte.

Ganz ehrlich, das glaubt dir hier kein Mensch, dass man staatliche Mittel bereit stellen wollte, um dich "markengerecht" einzukleiden, erzählen können die viel wenn der Tag lang ist, dazu hast du bestimmt niemals was schriftlich bekommen.

War ja am Anfang noch begeistert, aber mir ging das eindeutig zu weit, wo sie sagte, sie würde mich dann aber zum Shoppen begleiten und ehrlich gesagt, ich bin kein Markenklamottenträger gute Sachen tun es auch bei Kik.

Das JC ist doch nicht der Weihnachtsmann und die SB haben sicher anderes zu tun als mit dir "shoppen" zu gehen, ich glaube veralbern können wir uns hier ganz gut alleine. :peace:

Eine hatte mich soweit drangsaliert, das ich diese bescheuerten Idiotentests (für was man beruflich geeignet war) fast nahe zu 3x kurz nacheinander machen musste.

Was für "Idioten-Tests" meinst du denn, so was machen keine Arbeitsvermittler, das dürfen nur Ärzte und Psychologen machen.

Hast du denn mal selber Ansprüche konkretisiert und entsprechende Anträge nachweislich / schriftlich gestellt auf Ausbildung / Weiterbildung, wenn man was haben will vom Amt (was Sinn ergeben könnte) dann ist das der einzig richtige Weg.

Oben habe ich dich schon gefragt ob du mal in einer DRV -Reha gewesen bist und wie viele Anträge auf EM-Rente du nun schon gestellt hast und welcher Stand aktuell so gerade ist.

Wir sind hier nicht im "Märchenland" und so wäre es gut wenn du diese Fragen mal beantworten würdest, vom ausgiebigen "bedauert werden" kommst du auch nicht weiter.

Das ging sogar soweit das beim Gespräch die Türe auf blieb, damit sie sich wohl absichern wollte, was ich sage und alles. Hier hatte ich Beschwerde beim Abteilungsleiter schriftlich eingereicht, das ich eine andere haben möchte. Aber hier kratzt natürlich keiner Krähe der anderen ein Auge aus.

Die Türe hat aber zu zu bleiben, denn deine privaten Dinge gehen andere Mitarbeiter gar nichts an, wenn sich die SB meinte "vor dir schützen zu müssen" ist sie dort am falschen Platz aber es macht eher den Eindruck, dass du das "geborene JC -Opfer" bist und alles dafür tust diesen Status aufrecht zu erhalten.

Für das was ich gerne beruflich machen möchte, sei ich natürlich angeblich nicht geeignet und sollte doch direkt wieder ins Büro gehen,wo das ganze mit dem Mobbing wieder von vorne los geht.

Gemobbt werden kann man in JEDEM anderen Berufsbereich auch, das passiert nicht nur im Büro, du kannst nicht alles ablehnen, nur weil du schon meinst zu wissen, was in einem anderen Büro wieder sein würde.

Ich sehe eigentlich normal aus, auch wenn ich bei einer Größe von ca. 1,55 recht klein bin starke Brillengläser leider habe, aber sicher trotzdem nicht aufm Kopf gefallen bin,.

Ich glaube deine Probleme liegen viel tiefer begraben als du selbst zugeben möchtest, du hast einfach keinerlei Selbstbewusstsein ... was betonst du hier deine (vermeintlich geringe) Körpergröße und, dass du eine starke Brille trägst, das ist doch alles kein Grund sich deswegen für (wahrscheinlich) EM zu halten. :icon_evil:

Bin noch einen Zentimeter kleiner als du und habe fast 40 Jahre (in vielen verschiedenen Tätigkeiten) gearbeitet und sogar 2 Kinder bekommen, sehe auch ansonsten "ganz normal" aus (was immer das nun heißen soll :love:), allerdings habe ich mich trotzdem nie "unterbuttern" lassen.

Zudem wurde ich von dem AG auch stark gemobbt (der hieß damals LVA) und ist heute selbst die DRV , da hab ich schon Bedenken,das die schon in den Personalakten nachgesehen haben, das ich dort mal1 Jahr lang tätig war und ich befürchten muss, das ich deswegen die Rente einfach nicht bekomme.

Das wirst du kaum beweisen können aber mit deiner bisherigen Argumentation sehe ich auch noch keine EM-Renten-Notwendigkeit, dafür sind deine (möglichst umfangreichen) Krankenakten erforderlich und nicht deine frühere Personalakte. :icon_evil:

Das ist mir auch klar, das man mit den ganzen Unverträglichkeiten nicht eine Rente bekommt, aber bei mir ist es langsam psychisch ein Problem,

Nach so vielen Jahren Hartz 4 und beruflicher "Verlorenheit" hat wohl (fast) jeder irgendwann mit psychischen Problemen zu kämpfen, hier verwechselst du wohl eher Ursache und Wirkung, dieses System macht KRANK, es ist wohl für keinen Menschen besonders gesundheitsfördernd, auf lange Sicht "ohne berufliche Zukunft und ohne Aussicht auf Besserung" zu sein. :icon_evil:

zuhause hatte ich damals auch noch häusliche Gewalt mit im Spiel (wurde geschlagen von meinen Eltern) ...

Man kann sich aber nicht den Rest des Lebens auf seine traurige Kindheit berufen (wollen), um damit dauerhaft begründen zu können, warum man es später (aus eigener Kraft) auch zu NIX gebracht hat.

Besser gesagt 2 Traumberufe waren es. In der heutigen Zeit haben die auch ganz andere Namen usw.

Wahrscheinlich haben die andere Namen, weil sich die Anforderungen geändert haben, trotzdem kann man doch beschreiben worum es dabei gehen soll ... sorry aber du "eierst" nur herum und immer sind die "anderen Schuld", dass dir selbst im Leben noch nicht viel gelungen ist.

Wenn der eigene Lebensweg irgendwann mal anders laufen soll, dann kann man da durchaus was machen auch wenn Kindheit und Jugend nicht so "rosig" verlaufen sind ...

Was hättest du in 7 Jahren Hartz 4 nicht schon alles an Berufsabschlüssen machen können, wenn du dich mal richtig durchgesetzt und deine Rechte eingefordert hättest ... ob es nun gerade deine Traumberufe geworden wären vermag ich nicht zu beurteilen aber auch dafür muss man KÄMPFEN ...

Vielleicht hilft Euch das weiter. Und vor allen Dingen wie ich weiter vorzugehen habe.

Nee, nicht wirklich und das wird wohl der Grund sein warum so wenig Resonanz auf deine Anfrage kommt, du schreibst viel dazu was in deinem Leben so alles schon schief gegangen ist, besonders beruflich aber das was gefragt wird beantwortest du nicht.

Bisher sehe ich keinen Grund dafür warum man dir eine EM-Rente geben muss aus rein gesundheitlichen Gründen, dir fehlt Selbstbewusstsein und ein konkretes berufliches Ziel, dass du auch angehen und durchsetzen wirst gegen ALLE Widerstände die sich in den Weg stellen könnten.

Um die Zeit zu überbrücken, fange ich an derzeit an Chroniken zu schreiben, weil mir das Schreiben zumindest noch liegt. Was dabei raus kommt, ob das in die Veröffentlichung geht, weiß ich alles noch nicht.

Was für Chroniken schreibst du denn, für mich ist dein Schreibstil eher verwirrend und zusammenhanglos, inzwischen glauben Viele damit Geld verdienen zu können, wenn sie in der Lage sind einen fehlerfreien Satz zu bilden ...

Dies sind alles Faktoren, die ich aber auch beim Rentenantrag angegeben habe und die ich für wichtig halte.

Dann wundert es mich nicht besonders, dass die EM-Rente abgelehnt wurde, das sind doch alles keine Gründe NICHT arbeiten zu können.

Eine Reha wurde mir bis jetzt nicht auferlegt. Vor allen Dingen bringt sowas nichts, wenn man das nicht beruflich machen möchte, wo man selber seine Stärken und Schwächen hat und dann am Ende doch nix bei rauskommt.

Du hast also bei der DRV gearbeitet und weißt noch nicht mal wofür eine medizinische Reha gut sein soll ???

Das Prinzip der Rentenkasse "Reha kommt VOR Rente" solltest du aber mindestens kennen, ob du das für sinnvoll halten möchtest oder nicht ist der DRV dabei ziemlich egal.

Du sollst ja dort nicht arbeiten und man möchte dich dort auch nicht gleich "umschulen", dort wird medizinisch (über längere Zeit) geprüft, ob du wirklich so krank bist, dass eine EM-Rente zu zahlen wäre.

PS: Mit dem Zitieren klappt bei mir leider noch nicht so, da sich der Laptop aufhängt und ich bin froh, wenn ich mal was ohne Aufhängen zuende schreiben kann. Bitte daher um etwas Nachsicht bei mir. Mit der alten Gurke bin ich froh, überhaupt noch ins Netz zu kommen.

Wenn man ins Netz und ins Forum kommt, dann kann man auch zitieren, das dürfte dem Laptop ziemlich egal sein, was du konkret im Netz damit machst ...

https://www.elo-forum.org/infos-ant...trierte-nutzer-gaeste/39619-a.html#post554047

Dann befasse dich mal damit, denn richtiges Zitieren gehört zum "guten" Ton in einem Forum und wenn du Chroniken schreiben willst, solltest du das auch können und beachten, da darf man auch keine Urheber-Rechte bei verletzen.

MfG Doppeloma
 
E

ExitUser

Gast
Ich lese in jedem Beitra einzig und allein Hinderisse und Verschwörungen gegen die eigene Person.
Die Psyche kann einen Menschen komplett umkrempeln, allerdings sollte man es sich selbst irgendwann selbst so viel wert sein, eine Therapie zu machen. Aber hier schriebst du ja auch bereits, dass dir das alles nichts bringt.1Natürlich nicht, weil du eine einzige "Dagegen" Mentalität an den Tag legst. Nichts geht, alles sind böse und gegen dich.

Allein schaffst du es nicht, Hilfen sind grundsätzlich gegen dich. Was soll da noch jemand raten?
 

Klausi111

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Du wirst wahrscheinlich nicht umhinkommen, eine Therapie zu machen.
Wo auch Dein angeknackstes Selbstbewusstsein wieder aufgebaut wird
(zumindest wird das versucht). Da sehe ich auch das Hauptproblem bei Dir.
Ob man Dir deswegen eine EM-Rente zuerkennt, lasse ich mal aussen vor ...
Gönnen tu´ich Dir das, aber ob Du sie auch bekommst ?
Ich habe 5 Jahre gekämpft mit einer sichtbaren Behinderung.
Ich kann damit aber wirklich nicht arbeiten.
Deine Erkrankungen sind nicht schön - aber könnte man damit nicht doch arbeiten, wenn ..., ja wenn Du eine Therapie gemacht hast ?
Verstehst du ? Rente nur für die Leute, die wirklich nicht können.
 
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Gast
ich muss noch mal was zu Therapie und Reha los werden. Ich habe doch schon geschrieben, das ich bereits mehrfache Therapien hinter mir habe, aber die auch keinen Erfolg beim JC gebracht hatten. Zudem hab ich ja über 7 Jahre nicht nur daheim gesessen sondern musste mich bis vor 2 Jahren noch um meine pflegebedürftige Mutter kümmern, das ist dann auch alles nicht einfach und das JC hat dann auch in der Zeit mich nachweislich zum Glück dann in Ruhe gelassen.

Auch wo ich einen Termin hatte hatt ich an dem Tag ein Anruf bekommen vom Heim, das sie einen 4, Schlaganfall erlitten hatte und ich den Termin kurzfristig nicht wahrnehmen konnte, aber nachweisen konnte, das meine Mutter so schlecht ging. Die Zeiten sind zum Glück vorbei.

Mit REHA hab ich auch schon mehrmalfs probiert, wurde abgelehnt und wo ich mich um Muttern kümmmern musste, konnte ich ja nicht einfach mal eben wegfahren. Logisch. Ich habe jetzt einen Kurantrag gestellt, den ich noch ausfüllen und abschicken muss.

Es ist ja so das ich nicht arbeiten will, sondern einfach kaputt bin, weil ich nicht mehr kann, scheint hier keiner so richtig zu verstehen und ich wäre die letzte die jammern würde, nachdem was ich schon alles durch gemacht habe.

Das sind doch diese Tests wo man auch Termin bekommt, wo man da hin muss und auch mit Psychologen spricht, aber die haben mir auch gar nicht richtig zugehört und auch schon gemeint, das die Rente dann eher der bessere Weg wäre für mich. Habe auch sehr vieles in Eigeninitiave unternommen selbst für ehrenamtliche Tätigenkeiten war ich mir nicht zu schade.

Würde gerne noch mehr draus machen, grad weil sich meine Interessen geändert haben. Zudem kann ich mit dem alten Ausbildungsberuf eh nix mehr anfangen, den gibt es nicht mehr. Amtsgericht hat dahingehend auch einiges beruflich geändert und Justiz war bislang nie mein Ding gewesen. Würde sehr gerne das Abitur noch nachholen, aber Fernstudium ist einfach zu teuer und Abenschule kommt für mich nicht infrage, da ich abends so spät nicht mehr mich auf was konzentrieren kann und auch zeitig ins Bett gehe. Und Kolleg hatte das JC abgelehnt, weil sie der Meinung waren, das ich dem Arbeitsmarkt dann nicht mehr zur Verfügung stehen würde. Also wo man konnte, wird einem nur Steine in den Weg gelegt, seitdem es Hartz iv gibt.

Gruss Schmetterling
 

Klausi111

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Okay, erfolglose Therapien hast Du durch.
REHA hat auch nicht geklappt.
Eine Weiterbildung kommt nicht mehr in Frage, wie Du sagst.
Dann bist Du fuer mich ein Rentenfall.
Aber: Und das sagte ich ja schon eingangs: Alle Ãrzte muessen Dir letztendlich bescheinigen, dass Du nur noch unter 3 Stunden erwerbsfaehig bist.
Deine Ãrzte sind jetzt Deine Verbuendeten. Nur mit ihren Gutachten / Befundberichten kannst Du die DRV ueberzeugen, dass bei Dir nichts mehr geht.
Bei einer Rentenantragstellung musst Du aber hoechstwahrscheinlich zur REHA.
Die werden Dir dann sagen, dass Du arbeitsfaehig bist.
Dann bliebe fuer Dich nur noch die Klage vor dem Sozialgericht mit Amtsarzt.
Dann wird der Richter entscheiden nach den ihm vorliegenden Unterlagen.
Das alles ist ein langer Weg, aber den wirst Du dann gehen muessen. .
 
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Ja das stimmt. Da ich schon mehrere Anläufe genommen habe und alles nix gebracht hat, ist wirklich Ende im Gelände. Das sieht ja mittlerweile nach dem letzten Stand der Dinge das JC auch ein. Ich brauche bei denen erst mal nix weiter machen.

Wenn die auch die EM-Rente wollen, muss ich von denen nicht auch was schriftliches in der Hand haben außer von meinen Ärzten? Die wissen aber um meine Lage auch Bescheid. Vielleicht würde ich die EM Rente eher durchbringen, da das JC in der Hinsicht jetzt auch voll und ganz hinter mich steht. Immerhin steht es so in der aktuellen EGV auch drin.

Eine Umschulung / Weiterbildung würde auch nicht groß was bringen, da ich dann auch schon bald Mitte 40 sein werde, wenn ich eine Umschulung überhaupt mal zu ende bringen würde und dann wäre ich zwischendurch sicher immer ewig krank geschrieben. Da hab ich ja auch von dem letzten Fall berichtet, wo nach 4 Tagen schon beim Theorieunterricht Ende im Gelände war, weil nix mehr ging und der Träger dort hatte mich schon nach Hause schicken wollen. Und wenn ich im Büro arbeiten sollte, kann ich das stundenlang auch nicht mehr, weil das zu sehr auf mein Rücken und auf meine Augen geht. Und das wurde mir auch vom Orthopäden und vom Augenarzt ebenfalls schon untersagt. Also da hab ich nicht mehr viel an Auswahl über. Schwer heben darf ich auch nicht, da liegt auch der 5kg Schein vor beim Amt. Die wissen da auch Bescheid.

Alles in einem jetzt muss es nur noch die DRV kapieren, das bei mir nix mehr zu machen ist. Sport kann ich auch nur noch eingeschränkt machen. Joggen geht nicht, aber wenn das Wetter es zulässt und ich mich einigermaßen fühle, mache ich gerne mal kleinere Spaziergänge in der Natur, aber hinterher bin ich so kaputt, das ich mich erstmal hinlegen muss, damit ich wieder etwas fitter werde. So hab ich mir das in meinen Alter auch nicht vorgestellt, aber nun hoffe ich doch, das die RV endlich einknickt. Was ist eigentlich, wenn das nach der Klage auch nicht fruchtet? Muss ich dann weiterhin ALGII beziehen und das Spielchen geht wieder von vorne los? Darauf hab ich ehrlich gesagt auch keine Lust, dann hin und her geschoben zu werden.

Gruß Schmetterling
 

Bitas

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Der DRV ist es total egal was der ÄD der AfA /JC von Deinem Gesundheitszustand hält.
Dir muss erst mal klar werden das "keiner" (DRV ,KK ,AfA ,JC ) "freiwillig" für Dich zahlen möchte und alles tun werden um das zu verhindern. Du bist ein Spielball der Behörden, wie viele andre Bürger dieses Landes auch, Deine Gesundheit Interessiert "Keinen" von denen....das musst Du erst mal kapieren, es geht "nur" ums Geld (einsparen).

Du brauchst jetzt Ärzte die 100% hinter Dir stehen und das ist schon sehr schwer solche zu finden.........die haben mit solchen Patienten auch nur "mehrArbeit".
Dann wirst Du einen anagierten Anwalt bzw. Sozialverband brauchen, auch das ist nicht einfach zu finden.
Und zu guter letzt...viel Durchhaltevermögen und Kraft!
 

Klausi111

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Wenn die Klage vor dem Sozialgericht abgewiesen wird, hast Du noch die Möglichkeit, vor dem Landessozialgericht zu klagen. Das ist eine Gerichtsinstanz höher. Das Gericht ist anders besetzt, hat mehr Richter. Dann werden wieder Gutachten eingefordert, der Amtsarzt kommt wieder ins Spiel - und dann wird das Gericht ein Urteil fällen.
Solltest Du wieder abgewiesen werden, bleibt Dir nur, einen neuen Rentenantrag zu stellen.
Dann geht alles wieder von vorne los.
Aber soweit wird es eigentlich nicht kommen. Gerichte zu bemühen kostet enorm viel Geld, der Steuerzahler darf das dann alles bezahlen.
Meist wird in der 1. Gerichtsinstanz (Sozialgericht) alles klar gemacht.

Mache Dir eines klar: Es geht hier nur um´s Geld, nicht um Deine Gesundheit. Die interessiert hier keinen (so ist es leider).
So sozial ist Deutschland nicht. Da hat sich vieles verändert seit Hartz IV .
 
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So ich komme grad vom Hausarzt. Mittlerweile haben die in meinen Fall auch ihre Meinung geändert und stehen jetzt auch hinter mir. Das ist schon mal sehr positiv. Besonders nach dem letzten Sturz. Es wurde auch festgestellt, das ich zur häufigen Sturzneigung neige, durch mein verschlechtertes Sehvermögen, da kann man derzeit auch leider nix dran ändern.

Wäe sogar noch mal bereit, eine Psychotherapie zu versuchen, auch wenn ich weiß, das es nix weiter bringen wird, außer das die mir evtl. noch bescheinigen, das ich nicht mehr in der Lage bin, über 3 Stunden tätig zu sein.

Notfalls werde ich doch beim Sozialverband Mitglied. Mein verstorbener Onkel hatte mir im letzten Jahr (weil er auch sehr rasch Frührentner wurde, aber für über 40 Jahren schon) da noch den Tipp mitgegben. Ich werde jetzt noch mal komplett fachärztlich durchgecheckt, nicht nur beim Hausarzt und reiche die aktuellen Befunde noch beim Anwalt für das Widerspruchsverfahren ein. Vielleicht bringt es ja mal was.

Hartz IV ist leider nicht das gelbe vom Ei. Auch ich habe am Anfang sinnlose Maßnahmen besuchen müssen, wo die mich dann schon gefragt hatten, was ich da überhaupt soll und war dann mehr oder weniger für diejenigen da und hatte geholfen, die nicht so gut deutsch konnten usw. Aber ich bin erst mal froh, das ich das soweit vom Tisch habe und mich erst mal nur um meine Gesundheit kümmern muss.

Gruß Schmetterling74
 
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Wie soll eine Therapie helfen, wenn du eh nicht an eine positive Entwicklung glaubst. Auch hier muss man schon selber aktiv mitarbeiten.
Mit deiner Empfindung möchte ich dich im Namen all jener auf Wartelisten bitten, von einer Therapiebewerbung Abstand zu nehmen.

PS: Eine Therapie macht man ganz allein für sich selbst, um mit sich und im Zusammenspiel mit seiner Umwelt besser zurecht zu kommen. Nicht wegen eines JC , einer DRV oder dem Mann im Mond.
 
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Die Entscheidung ob ich noch mal überhaupt eine Therapie machen soll, ist ja mir dann eigentlich eher selbst überlassen, da lass ich mir auch nicht reinreden.

Nur wenn die Chemie von Anfang nicht stimmt, bringt das Ganze auch nix und mir richtig helfen damals, wo ich die ganzen Probleme mit meiner Mutter hatte, das meiste musste ich eh schon alleine ausbaden, weil ich sonst auch keine weitere familiäre Unterstützung hatte. Beruflich wurden wir mir sowieso nur Steine in den Weg gelegt. Das was ich gerne machen wollte und woi ich nachweisliches Wissen habe, hat mich das JC regelrecht für doof erklärt und sowas ist ja dann weniger gut. Und jetzt sind sie bei mir an einen Punkt gekommen, wo die anscheinend selber nicht mal wissen, wie es weiter geht und sagen dann natürlich am besten EM Rente. ich habe sehr vieles aus eigener Kraft versucht, bin aber leider immer nur auf taube Ohren gestoßen, weil die meinen Wünschen und meinen Fachwissen einfach nicht nachgekommen sind. Für kreative Berufe finden die dort beim JC anscheinend absolut kein Gehör und das ärgert mich schon. Ich würde es gerne noch mal selber versuchen ohne JC , aber dazu fehlt mir leider definitiv das Geld, ohne finanzielle Unterstützung hab ich da auch nicht die Möglichkeit, das was ich wirklich kann und möchte, weiter zu kommen. Sprich auch das Abitur nach zu machen.

Gruß Schmetterling74
 
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Neues Krankheitsbild - wie vorgehen?

Hallo an alle,

ich war jetzt länger nicht hier (brauchte auch mal für mich ne Auszeit). Ich war jetzt auch schon bei einer neuen Psychotherapeutin gewesen und das Gespräch war sehr gut und die erste die wirklich zugehört hat und sehr nett war. Jetzt hab ich auch ein neues Krankheitsbild bekommen, hört sich für mich nicht so schön an, aber sie ist auch schon der Meinung, das ich nicht mehr erwerbsfähig sein kann.

Mittlerweile hab ich deswegen schon einen Termin beim Neurologen gemacht, Freitag bin ich sowieso beim Hausarzt und dann noch zu meiner Internistin. Sie hat die Diagnose gestellt, das ich schon anfange unter Depressionen zu leiden und das auch vieles bei mir in der Tat psychisch bedingt ist (auch meine häufigen Stürze innerhalb eines Jahres 3x bin ich gestürzt - zum Glück glimpflich nur Prellungen und Hämatome, aber auch schmerzhaft) können bei mir eine psychische Ursache haben. Ich habe das bei den letzten Malen der DRV schon versucht in meinen Anträgen klar zu machen, aber die wollten das bislang immer noch nicht wahr haben.

Die Psychotherapeutin hat mir jetzt eine stationäre Rehamaßnahme empfohlen. Aber dann reicht es in meinen Fall nicht aus, das ich es nur von der Lungenfachärztin wegen mein Asthma behandelt bekomme (fahre allerdings weniger an die See, eher in die Berge - kann auch nicht schwimmen). Jedenfalls muss der Neurologe da noch was ausfüllen und mein Hausarzt. Mittlerweile sind meine eigenen Ärzte auch schon auf den Standpunkt, das ich nicht mehr so in dem Zustand überhaupt arbeiten kann.

Zudem könnte es sein, das jetzt beim Anwalt, da wohl auch einiges nicht richtig läuft, weil das letzte Widerspruchsverfahren einfach zu lange dauert. Diesbezüglich hab ich mich auch kundig gemacht. Wenn die Reha bei mir auch nix bringt (nur bedingt wegen meiner Allergien, Asthma) dann müssten die ja von dort aus direkt ein Bericht schreiben, das ich nicht mehr arbeitsfähig sein werde. Jedenfalls ergeht es so einen FB Freund von mir (macht aber eine berufliche Reha - ambulant 1 Jahr), Bei mir soll das jetzt nur ein paar Wochen sein (reicht mir aber auch). da ich hier noch genug wegen der Wohnung zu tun habe (Renovierung macht sich auch nicht von selbst).

Bei meinen FB Freund ist es bei ihm auch fast das gleiche Krankheitsbild (wir haben sehr viel gemeinsam - kennen uns persönlich - um das klar zu stellen), der soll nämlich auch schon versuchen mitten in der Reha-Maßnahme die EM-Rente zu beantragen. Was ist jetzt, wenn die wieder ablehnen oder nur nach Aktenlage wieder entscheiden? Klar Widerspruch einlegen, aber kann man sich da nicht auch an eine Beschwerdestelle wenden? Sowas gibt es doch überall, selbst aufm JC .

Gruß Schmetterling74
 

hanna8

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AW: Neues Krankheitsbild - wie vorgehen?

Diese Beschwerdestelle nennt sich Sozialgericht. Bei abgelehntem Widerspruch darfst du dort klagen. Dann entscheidet der Richter unter Sichtung aller Unterlagen und unter Anhörung aller Beteiligten.
 
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