EU - „Kein eigenes Süppchen kochen“

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Neu-Isenburg - Nie zuvor hat sich die Europäische Union mehr um die Meinung der Bürger ihrer 27 Mitgliedsstaaten gesorgt, als in den vergangenen Monaten. Im Europawahljahr will Brüssel Flagge zeigen und die Menschen des Kontinents am europäischen Einigungsprozess beteiligen.


Sylvia Junker und Petra Obach aus Neu-Isenburg wurden gefragt, ob sie sich beteiligen wollen - und die beiden politisch eigentlich nicht engagierten Damen stimmten neugierig zu: „Europa ist für viele sehr weit weg, aber man sollte sich engagieren, denn viele Gesetze, die in Brüssel beschlossen werden, wirken sich direkt auf das Leben von uns allen aus.“


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49 unterschiedliche Ideenkomplexe arbeiteten die Europabürger in letztlich zehn konkrete Empfehlungen etwa zur Bildungs- und Sozialpolitik oder zur Wirtschaft aus. Diese wollen Brüssel beziehungsweise die Europapolitiker in Straßburg und der europäischen Hauptstadt künftig bei politischen Initiativen und Gesetzestexten berücksichtigen - so zumindest die Absichtserklärung der Verantwortlichen.
„Wir haben versucht, dass viele Themen, die wir zuvor in Neu-Isenburg ausgearbeitet haben, in die Abschlusserklärung von Berlin übernommen werden“, berichtet Sylvia Junker.


Teilweise sehr kontrovers wurde in Berlin diskutiert und auch gestritten - und längst nicht alles wurde am Ende auch in der Abschlusserklärung berücksichtigt: „Das Steuerrecht müsste endlich vereinfacht werden“, meint Petra Obach, diese Absichtserklärung fehlte am Ende. „Wir hatten einen Hartz-IV-Empfänger bei uns am Tisch und auch dessen Vorschläge sind am Ende leider untergegangen.“


Ein wenig enttäuscht war das Duo auch von den anwesenden Politikern, die allzu oft Vorschläge der Konferenzteilnehmer rundweg abgeschmettert hätten: „Sie haben einem die Hoffnung genommen, meinten, dass es viel zu lange dauere, bestimmte Themen umzusetzen.“
So etwa das Thema Mindestlöhne oder bestimmte Sozialstandards - eines der zentralen Themen des Isenburger Forums im Oktober: „Das sei so nicht möglich, hieß es lapidar.“ Abgeschmettert wurde auch die Forderung der Bürger nach einem einzigen EU-Sitz - Brüssel oder Straßburg -, um Kosten zu sparen.
„Kein eigenes Süppchen kochen“ - Neu-Isenburg - Lokalmeldungen - Lokales - op-online.de
 
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