EU-Haushalt: Geber- und Nehmerländer 2012 (1 Betrachter)

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P

Prek

Gast
Nun, ganz allgemein kann man sagen: das ist das, was man "Solidarität" nennt: der Starke unterstützt den Schwachen - und eigentlich soll das auch nicht immer so bleiben, sondern gerade diese Zahlungen sollen eigentlich bewirken, dass sich die Staaten mit der Zeit aneinander angleichen.

Soweit die Theorie ...

'Ob das in der Praxis Sinn macht'? Da stellt sich mir erstmal die Frage: machen überhaupt Staaten Sinn?

Etwas ist dabei komisch: zwischen den Staaten gibt es diese Solidarität - zumindest rein monetär. Warum dann eigentlich nicht innerhaqlb der einzelnen Staaten? Ist ja nicht nur in Deutschland so, dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter aufgeht ...

Wenn wir uns aufregen, dass Deutschland in der EU Nettozahler ist und das ablehnen, dann dürften wir uns eigentlich auch nicht wundern, wenn innerhalb der Bevölkerung die Reichen keinen Bock haben, Ausgleichszahlungen (Einkommenssteuern und ähnliches) an die Armen zu zahlen. Einen großen Unterschied gibt es da nämlich eigentlich nicht ....


Ausserdem: wie aus der Grafik hervor geht, zahlen wir ja auch nur 0,36 des Bruttonationaleinkommens (früher: Bruttosozialprodukt) - ist ja nicht gerade viel ....
 
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