Essstörung Mehrbedarf (1 Betrachter)

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sober

Gast
Hallo @ll,

ich bin ganz nei in diesem Forum und schaue mich noch ein wenig um.

Weiß jemand, ob je ein Mehrbedarf bei diagnostizierter Esstörung gewährt wurde?

Über Anregungen bzw Ratschläge würde ich mich sehr freuen :)
 
S

sober

Gast
Ich danke euch beiden.
Hatte selbst schon gesucht und einige Stellen angeschrieben- offenbar gibt es da nichts.
 
S

Spitzbart

Gast
Ich danke euch beiden.
Hatte selbst schon gesucht und einige Stellen angeschrieben- offenbar gibt es da nichts.
Der Vollständigkeit halber muss ich erwähnen, dass die Listen welche im Netz kursieren, nicht komplett sind. Deshalb halte ich es für das Klügste, mal direkt beim Sozialamt anzurufen oder persönlich dort zu erscheinen mit der Bitte um eine vollständige Liste.

Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert. :icon_smile:
 

esbe

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Wenn man bedenkt, dass schon mal Mehrbedarf gewährt wurde für jemanden, der unter Waschzwang leidet und daher mehr Wasser verbraucht ... vielleicht entscheidet ein Gericht im Einzelfall zu deinen Gunsten? Einen Versuch wäre es wert, wenn du den Weg zu gehen bereit bist ...
 

Purzelina

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Der Weg führt zunächst über einen akribischen Nachweis (Quittungen, Belege) eines unabwendbaren Mehrbedarfes im Vergleich zum "Normalverbraucher".
 
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ExitUser

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Darf ich fragen, um was für eine Ess-Störung es sich handelt?

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Das sind die, die ich kenne.
 

Regelsatzkämpfer

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Bitte daran denken, dass es sich letztendlich immer um Einzelfallentscheidung handelt. Das Sozialgesetz ist (auch wenn die Regierung es gerne so hätte) immer auf die Besonderheiten des des Einzelfalls zu beziehen. Entsprechend ist vorzugehen.

Die Listen der Sozialämter etc. basieren auf Empfehlungen des Deutschen Vereins. Wohlgemerkt handelt sich dabei um Empfehlungen die keine rechtliche Bindungskraft haben, wie auch schon das BSG feststellte. Die Ämter dürfen nicht allein auf der Basis dieser Empfehlungen entscheiden, sondern müssen immer exakte Prüfungen des Einzelfalls vornehmen. Vorsicht: Hier wird in der Regel dann das Gesundheitsamt eingeschaltet. Nur selten kommen dabei korrekte und vernünftige Entscheidungen heraus. In der Regel wird nur auf die Sparwünsche der Verwaltung abgestimmt.

Wichtiger sind die Einschätzungen der behandelnden Ärzte und exakte Aufzeichnungen über Mehrkosten mit Nachweisen.

Allerdings sollte man sich auf den Klageweg einstellen und sich nicht von einer "verlorenen" Klage vor dem SG abhalten lassen, sondern eher auf das jeweilige LSG setzen.
 

Regelsatzkämpfer

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Der Weg führt zunächst über einen akribischen Nachweis (Quittungen, Belege) eines unabwendbaren Mehrbedarfes im Vergleich zum "Normalverbraucher".
Genauso...und dort wo man keine exakte Beweise führen kann ist eine eidesstattliche Erklärung alternativ sinnvoll mit ergänzenden Fachinformationen über die jeweilige Erkrankung und die üblichen Problematiken und Kosten. Hier können die behandelnden Ärzte, sowie Fachabteilungen der Kliniken, Kurkliniken und Rehaeinrichtungen weiterhelfen.
 
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sober

Gast
So, wie ich es hier inzwischen gelesen habe, wird es da keinerlei Hilfe geben.
Mehr, als mir eine weitere stationäre Therapie, wird man mir nicht vorschlagen können.

Ich danke euch, dass ihr meine Anfrage gelesen und euch bemüht habt.
 
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