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Essensgeld in der Schule

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Eka

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#1
Hallo
Habe schon hier durchgeguckt aber nichts gefunden. Es geht um das Essensgeld für die Schule. Mein Sohn geht auf eine Grundschule für Erziehungshilfe (ADHS Kind) und die Schule hat 3 Mal in der Woche Ganztags, somit würde er dort auch Mittagessen. Er wird auch mit dem Taxi abgeholt und wieder hingebracht.
Nun ist es so das sie ca. 40 Euro für das Mittagessen haben wollen. Es läuft hier über Kreis Lippe. Ich finde es aber unverschämt, da in der Regelleistung für Kinder bis 14 Jahre nur ein Essensbetrag von 78,66 Euro monatlich zur Verfügung steht. Das macht pro Tag bei 30 Tagen einen Betrag von 2,62 Euro aus durch 3 Mahlzeiten geteilt pro Mahlzeit dann 0,87 Euro. Er bekommt also dementsprechend ca. 12 Tage im Monat Mittagessen. Wenn ich 12 Tage x 0,87 euro nehme, käme für mich ein Betrag von 10,44 Euro heraus. Den wäre ich sogar gewillt zu zahlen, aber nicht 40 Euro! Ich möchte ihn auch nicht zugucken lassen, wenn all die anderen ihre warme Mahlzeit einnehmen!
Kann mir jemand einen Tip geben wie ich evntl. dagegen angehen kann einen Betrag von 40 Euro zu zahlen? Sozialhilfeempfänger sind nach wie vor freigestellt, alle die ALG2 beziehen nicht mehr, obwohl sie doch die Sozialhilfe soweit mir bekannt ist, auf den ALG2 Satz angehoben haben oder?


LG
Eka
 

Eka

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#3
Danke Martin,

ich lese sie mir mal gründlich durch. Ich hoffe ich kann die Gerichtsurteile in meinem Widerspruchsbescheid verwenden. :)



LG Eka
 

Martin Behrsing

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#4
ja mache es mal. Allerdings hat das SG Detmold eine gegenteilige Entscheidung getroffen. Dies muss aber nichts heißen, da ja in Gerichten mehr als ein Richter/In arbeitet.
 

Arco

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#5
Eka sagte :
Danke Martin,

ich lese sie mir mal gründlich durch. Ich hoffe ich kann die Gerichtsurteile in meinem Widerspruchsbescheid verwenden. :)

LG Eka
.... ich habe mir auch mal die beiden Urteile angesehen und habe da meine Bedenken ob die den sogenannten Umkehrschluß auch berücksichtigen.

Also, keine Regelsatzkürzung in diesen Fällen - demnach Kostenübernahme der zus. Kosten :kinn: :kinn:

Das heißt nicht das du es nicht versuchen sollst, aber du kannst dich da eigentlich nur auf den Umkehrschluß beziehen dort kostenloses Essen und keine Anrechnung - bei dir kostenpflichtiges Essen und Übernahme....

Sehe aber da leider in den Bestimmungen für Mehrbedarfe keinen weiteren Bezug - aber ich hoffe da das ich mich IRRE :!: :!:
 

Arania

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#6
Bei uns in der Stadt hat der Stadtrat entschieden das Kinder von ALG II Empfängern zumindest nur die halbe Gebühr für das Essen bezahlen müssen, ich würde es mal über eine Eingabe an den Sozialausschuss der Stadt versuchen, gerichtlich sehe ich da leider wenig Chancen
 
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