ESF - LZA - das "neue" Monsterprogramm für Langzeitarbeitslose

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Texter50

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Hier entsteht ein reiner Informationströöt zum LZA-Bundesprogramm.
Der Trööt wird nach und nach mit Infos ergänzt, ganz so wie es meine Zeit erlaubt.

#1 - Inhaltsverzeichnis
#2 - Indizien, die auf eine versteckte Teilnahme hin deuten
#3 - das Programm in Kürze mit Links zu Informationsdokumenten
#4 - weitere Infos zum LZA, was den Teilnehmer erwartet
#5 - Links zu Trööts, eingestellt von ELOs, die es bereits erwischt hat
#6 - Brief 1 ans BMAS und die Antwort
#7 - Brief 2 ans BMAS und die Antwort
#8 - Brief 3 ans BMAS und die Antwort
#9 - Berichte über die geschenkten Jobs...
#10 - Mobilitätshilfen und die Umsetzung...
 
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Texter50

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AW: LZA - das "neue" Monsterprogramm für Langzeitarbeitslose

Wie wird zur LZA-Präsentation gebeten?

Das geht gerne recht flexibel per Einladung zum Meldetermin nach §59 SGBII i.V.m. §309 SGBIII :biggrin:

Kennzeichen, die darauf hinweisen, dass in diesen Fällen eine Standardeinladung vorgeschoben wird, um über das LZA-Programm zu "informieren":

- entweder ein fremdes SB schickt eine Einladung mit dem Einladungsgrund "... die aktuelle berufliche Situation besprechen." Vom LZA-Programm ist dabei natürlich keine Rede.
- das eigene SB schickt die Einladung zum Meldetermin und auch hier nennt sich der Meldegrund "... die aktuelle berufliche Situation besprechen.".
- bei mir war es ein um etwa zwei Wochen vorgezogener Meldetermin, beim eigenen SB und als Meldegrund durfte auch in meinem Fall "... die Besprechung der aktuellen beruflichen Situation." herhalten.

Generell gilt: der zusätzliche Meldegrund wird einfach in vielen Fällen nicht genannt.
Damit wird dem Betroffenen jedwede Möglichkeit genommen, sich vorher in aller Ruhe und gründlich mit der Thematik auseinander zu setzen. Ein Info-Zettel zum Programm vorab - so mit den Rechten und Pflichten für beide Seiten, das kann doch so teuer nicht sein, wenn man bedenkt, wie viele Kopien in unseren JC völlig überflüssig gezogen werden.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: es geht nach meinem Eindruck darum, die Leuts völlig unvorbereitet kalt zu erwischen, was man auch als Überrumpelungsversuch bezeichnen könnte?
Haustürgeschäfte sind aus genau diese m Grund mit einem Sonderkündigungsrecht belegt. Im Rahmen des LZA-Programms wird für mich mit genau diesen Methoden des Warenverkaufs an der Haustür gearbeitet, nur das Sonderkündigungsrecht wird den betroffenen ELOs vorenthalten - hier sollte eindeutig nachgebessert werden. :icon_stop:

Auf meine Frage, warum ich nichts von dem zusätzlichen Angebot in meiner Einladung gefunden habe, hieß es kurz und knapp von Seiten des SB: "Dann habe ich das wohl vergessen, da mit reinzuschreiben." :biggrin:

Ich gehe davon aus, dass auch andere ELOs eine vergleichbare Antwort erhalten würden, wären sie vorbereitet auf das Gespräch und würden fröhlich nachfragen. Komisch, dass die sehr umfangreiche EGV zu diesem Projekt meist nur kurz ausgedruckt werden muss. Die vorzubereiten, da hat man sich die Zeit genommen.
Ausführliche Infos beizulegen und / oder zumindest eine zusätzliche Zeile in die Einladung zu tackern, dazu reicht die Zeit dann nicht?
Oder ist es einfach dr mangelnde Respekt dem "Kunden" gegenüber?

Ein weiteres Merkmal, das man getrost als Hinweis sehen kann: die Bewerbungsunterlagen sollen erneut vollständig und ausgedruckt mitgebracht werden, selbst wenn das SB die Unterlagen schon längst / oder vor kurzer Zeit gesehen hat.

Nun frage ich mich da doch: Welchen Sinn kann es machen, diese Unterlagen zum Termin mitzubringen. Es wird doch immer ein ausführliches Profiling mit den neuen ALG II - Beziehern durchgeführt? Die Profile in der Jobbörse werden doch gehegt und gepflegt - oder etwa nicht?
Da könnte man sich doch, um sich als BAK (Betriebsaquisiteur) oder Coach mit den Betroffenen und deren Werdegang auseinander zu setzen, mit den vorhandenen Unterlagen beschäftigen.

Einer der Gründe dürfte wohl sein: Es gibt schlicht die Möglichkeit, die Betroffenen noch schnell in eine Wundertüte zu pöppen, da es ja recht unwahrscheinlich ist, dass der BAK sofort eine Stelle anbieten kann. Vorbereitende Maßnahmen lassen wieder Geld in die großen Taschen der Profiteure der Armuts- und Arbeitslosenindutrie plumpsen.
Auch ist hier zu hinterfragen, ob der Coach nicht schon zu einem MT-Hempel gehört, denn auch diese "Dienstleistungen" können vom JC eingekauft werden, wenn man im JC vor Ort keine passenden Leuts findet. Ein feines Beziehungsgeflecht (Filz) ist da bereits vorhanden, was man an der fragwürdigen Zuweiung von Wundertüten sehen kann. Achtung: da sind dem Datenmißbrauch gleich Tür und Tor geöffnet.
So einfach ist das.

Die mangelnde Vorbereitung dieser Einladungstermine erstreckt sich leider nicht auf die EGV zum LZA-Programm. Die ist scheints stets bereits vorbereitet, recht umfangreich und kann in windeseile ausgedruckt und den Leuts rüber geschoben werden.
Wer sich wie ich mit dem Programm nicht anfreunden mag, der hat dann ein recht ratloses SB vor sich, das nun eine komplett neue EGV in Anwesenheit des ELOs zusammenfrickeln kann. Schließlich geht so ein SB ja davon aus, dass das LZA- Programm ein Angebot ist, dass der ELO nicht ablehnen kann...
Nun gut, nen Pferdekopf hab ich nicht unter der Decke gefunden. :biggrin:
Das kann sich aber noch ändern, ich berichte dann...

Für Leuts, die nicht gleich ablehnen möchten, ein kurzer Hinweis:
Um sich hier nicht gleich ne Klatsche zu fassen, sollte man die Unterlagen maximal vorzeigen, aber nicht aus der Hand geben. Was das eigentliche SB nicht bekommt, sollte man hier auch nicht abgeben, denn es landet sicherlich genau da, wo man es nicht aufschlagen hören will.
Ich habe, um allem Stress aus dem Weg zu gehen, zu beginn der ALG II - Zeit das Zeuch einmal ausgedruckt. Wann immer wer den Wunsch hat, da Einblick zu nehmen, der bekommt diese Zettel vorgezeigt, die ansonsten im sicheren Ordner bei mit daheim abgeheftet werden.

Das LZA-Program läuft über einen Zeitraum von zwei / drei Jahren. Das ist ein recht umfangreicher Zeitraum, über die Teilnahme an einem derart zeitlich umfangreichen Programm sollte man doch erst einmal gründlich nachdenken können, sich auch anderweitig informieren dürfen?
Schließlich sind die vom Inhalt her recht schlicht gehaltenen Informationsblättchen, die man vielleicht ausgehändigt bekommt, leider nicht wirklich sonderlich informativ.
Ich persönlich sehe da eine deutliche Gemeinsamkeit zu den üblichen Schmierzettelchen (Flyer...:icon_hihi:) der MT-Profiteure, die einem ELO im JC mit freudigem Strahlen des SB aufgedrückt werden.

Was ich von den Auskünften vieler JC zu halten habe, das weiß ich selber. Erste Rückmeldungen hier im Forum ergeben: der wirklich wesentliche Bestandteil, das Coaching, wird gerne herunter gespielt. Das kann nicht der Sinn der Sache sein? Schließlich kann ein Arbeitgeber auch ohne das Programm reichlich Geld aus der Staatskasse erhalten, wenn er nur einen Antrag stellt?
Warum müssen wir von den ELO-Initiativen die Aufgaben der Jobcenter übernehmen, das Recht des ELOs auf Information und Auskunft umzusetzen?

Vorsicht: auch selber gefundene Arbeitstellen können vom JC ins LZA-Programm aufgenommen werden.
 

Texter50

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AW: LZA - das "neue" Monsterprogramm für Langzeitarbeitslose

*Startseite des BVA*

- das BMAS hat das LZA-Programm konzipiert (die Nadeln müssen sehr dick gewesen sein...)
- es zahlt der europäische Steuerzahler

Schwerpunkt & Zielsetzung
- Intergration von Lanzeit-ELOs auf dem ersten Arbeitsmarkt
- nach Beschäftigungsaufnahme wird der ELO durch einen Coach begleitet und unterstützt (... denn den ELO trifft die Schuld...)
- Qualifizierungen sollen Defizite ausgleichen (man achte später auf die Qualität der Quali-Maßnahmen)
- der Arbeitgeber erhält Lohnkostenzuschüsse, die im Verlauf des Projekts abnehmen
- Betriebsaquisiteuere sollen Arbeitgeber gezielt für das Engagement für Langzeitarbeitslose gewinnen (die Gewinner des Projekts, sie erhalten Jobs für 2 Jahre - gerne befristet)

Die ersten Projekte starten am 01.05.2015, gefördert wird bis zum 31.07.2020.

-----------------------------------

Programmübersicht, teils kommentiert:

Bekanntmachung Förderrichtlinie zum ESF-Bundesprogramm zur Eingliederung langzeitarbeitsloser Leistungsberechtigter nach dem zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt in der Neufassung vom 23. Februar 2016 (Ersatz für die Fassung vom 23.02.2014)

*PDF_Dokument*

Auf 11 Seiten wird as Programm vorgestellt, hier eine Inhaltsübersicht:
Vorwort zu den Änderungen
1
1.1 Zuwendungszweck
- an wen richtet sich das Programm?
1.2 Rechtsgrundlagen
2. Gegenstand der Förderung
2.1 Förderfähige Zielgruppe und Ausnahmen
a) seit mind. 2 Jahren ohne Unterbrechung arbeitslos
b) das 35. Lebensjahr vollendet
c) keinen / keinen verwertbaren Berufsabschluss und
d) voraussichtlich nicht auf andere Weise in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf dem
allgemeinen Arbeitsmarkt einzugliedern (Prognoseentscheidung! = Willkür der JC!?)
- die Ausübung einer Beschäftigung oder selbstständige Tätigkeit mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von unter 15 Stunden steht der Arbeitslosigkeit nach a) nicht entgegen (hier wurde nachgebessert, der Kreis der Berechtigten wurde erweitert!?)
- es folgen die schädlichen Unterbrechungen der Arbeitslosigkeit, auch hier wude geändert, der Kreis
erweitert!?
- Achtung: gefördert werden kann auch unter bestimmten Bedingungen, wenn der ELO unter 35 ist!
2.2 Förderfähige Maßnahmen / Förderplan
2.2.1 Betriebsaquisiteuere (BAK) in den JC
- Beschreibung der Anforderungen an den BAK
- dazu sei auf Seite 1 verwiesen: Vereinfachung der Qualifikationsanforderungen...
2.2.2 Individuelles Coaching
- wie der Coach aus einem erwachsenen dan Ex-ELO ein Kleinkind machen soll...
- insgesamt kann man die Punkte auch als Beschreibung des ELO aus Sicht der JC sehen: dumm und faul und sozial inkompetent
- zu diesem Punkt verweise ich auf mein Schreiben ans BMAS undas passende Antwortschreiben!
2.2.3 Qualifizierungsmaßnahme für Teilnehmer
- man achte auf die Qualität der Weiterbildung, die für mich Rückschlüsse auf die Sicht der Behörden auf die ELOs zeigt - und zwar deutlich
- weiter würde ich bei der Qualität der Weiterbildung auf die Qualität der Jobs schließen wollen...
2.2.4 Mobilitätshilfen für die Teilnehmer
- Pendelkosten im ersten Monat
- Zuschüsse für Führerschein / Fahrzeug
- insgesamt nicht mehr als 1500 Euronen
2.2.5 Lohnkostenzuschüsse den Arbeitgeber
2.2.6 Förderplan
- da würde ich vom baugleichen Märchen wie beim Profiling im JC ausgehen, sind ja auch die gleichen SBs?
2.3 Intensivförderung
2.3.1 Zielgruppe
- ... Personen, die über in 2.1 hinaus reichende Vermittlungshemmnisse aufzeigen
- in den letzten 5 Jahren ohne Job
- ein weiteres, in ihrer Person liegendes Vermittlungshemmnis muss vorliegen wie eine Behinderung, Schwerbehinderung...
2.3.2 Zuwendungsfähige Ausgaben für die Intensivförderung
- hier mal in die Tabelle auf Seite 7 schauen
3 Projektlaufzeit/Beginn der Förderung
- spätestens am 01.08.2015 (wurde mir als total neu angepriesen)
- der individuelle Eintritt für Teilnehmer beginnt mit der Aufnahme des Beschäftigungsverhältnisses
4. Zuwendungsempfänger
- betrifft eher JC / AG
5. Zuwendngsvoraussetzungen
- betifft eher JC / AG
6. Art und Umfang, Höhe der Zuwendungen und deren regionale Verteilung
- woher kommt die Knete
- wie sollen die Teilnehmer ausgesucht werden (da kann ich mir die Prognoseeinschätzung der JC sehr gut vorstellen...)
7. Sonstige Zuwendungsbestimmungen
- was muss das JC beachten, wenn es die Knete haben möchte, ohne selber zahlen zu müssn
- hier findet der aufmerksame Leser auch, in welchem Umfang da wieder Daten gesammelt und verschoben werden
8. Verfahren
8.1 Antragsverfahren
8.2 Bewilligungsverfahren / Zuwendungsbescheid
9. Inkrafttreten

=================================

Eine etwas ausführlichere Beschreibung, die sich auf die Förderrichtlinien stützt:

Leitfaden zum LZA-Programm

*PDF-Dokument*

Stand 03.05.2016

Eine etwas ausführlichere Dokumentation zum Progamm
Interessant sind folgen Punkte:

2.5 Einstellung eines Projekteilnehmenden
Beschreibt die Voraussetzungen, um an dem Spässken teilnehmen zu dürfen
- wer mehrere Sanktionen erhalten hat, der darf nicht mehr! :biggrin:
- nicht gemeldete OAW ist auch ein Ausschlusskriterium! :biggrin:

- ein wichtiges Thema: das Coaching unter 2.5.12

2.6 Zuwendungsfähige Ausgaben für Teilnehmende (Qualifizierung)
2.7 Zuwendungsfähige Ausgaben für Mobilität
2.8 Zuwendungsfähige Ausgaben für Lohnkosen an AG
- hier den Punkt 2.8.1.2 Nicht zuwendungsfähiges Entgelt und hier bis zum Punkt verleihfreie Zeiten scrollen, denn ab hier geht es um ZAFs als Nutznießer :icon_stop:
2.8.3 Nachbeschäftigungspflicht

Der Rest zeigt, wie da gearbeitet wird, welch an Moloch an Bürokratie da geschaffen wurde. :icon_stop:
 

Texter50

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AW: LZA - das "neue" Monsterprogramm für Langzeitarbeitslose

Zur Datenerhebung gibt es richtich viele Zettel, die einmal Erklärungen bieten sollen.
Ob der ELO die wirklich alle zu Gesicht bekommt, wage ich zu bezweifeln. :biggrin:

Die Datenerhebung soll auf Wunsch des ELO mit dem BAK / Coach / SB erfolgen. Die bisher geschilderte reine Befragung durch die Mitarbeiter kann ich den Dokumenten nicht entnehmen... :icon_evil:

Diese Zettel erklären das Ausfüllen des Fragebogens in kleinen Schritten (das könnte Teil E sein):
Anlage_Teilnehmerfragebogen_Eintritt_s1
Anlage_Teilnehmerfragebogen_Eintritt_s2
Anlage_Teilnehmerfragebogen_Eintritt_s3
Anlage_Teilnehmerfragebogen_Eintritt_s4
Anlage_Teilnehmerfragebogen_Eintritt_s5

Eine generelle Erläuterung, was mit den Daten geschehen wird:
Teil_B_Hinweise_Teilnehmer_s1
Teil_B_Hinweise_Teilnehmer_s2

Mit der Unterschrift unter diese Erklärung gibt der ELO seine Rechte ab:
Teil_C_Einwilligungserklärung_der_Teilnehmer_s1
Teil_C_Einwilligungserklärung_der_Teilnehmer_s1

Der eigentliche Fragebogen, Seite 1 ist eine reien Informationsseite (eine Textwüste in denen so ein Passus wie ausreichend mit mir besprochen schnell unter geht):
Teil_D_Fragebogen_s1
Teil_D_Fragebogen_s2
Teil_D_Fragebogen_s3

Betrachtet man die Fragen, sind das alles Daten, die bereits im System erfasst oder vielleicht nicht ins System aufgenomemen werden / werden dürfen.

Für mich steht fest, bekommt der ELO den Fragebogen nicht in die Finger, kann er die Unterschrift für die Teilnahme gar nicht leisten - er weiß ja nicht, was er unterschreibt. :icon_stop:

------------------------------------------------

Hinweis: Alle Dokumente sind als als Word-Dokumente abzurufen unter:

- auf der Startseite des Programms des BVA nach unten scrollen
- im Abschnitt "Mehr zum Thema" den Link "LZA-Vordrucke anklicken"
- auf der Dokumentenseite zum Abschnitt Berichtswesen scrollen.

LZA_Einwilligungserklärung_Teilnehmende.docx
LZA_Fragebogen_Teilnehmer_Eintritt.docx
LZA_Hinweise_Teilnehmende.docx
LZA_Anlage_Fragebogen_Teilnehmer.docx
 

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Texter50

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AW: LZA - das "neue" Monsterprogramm für Langzeitrbeitslose

Links zu Trööts, eingestellt von ELOs, die es bereits erwischt hat
Inhalte folgen...

1) Trööt von chris76
Diesen TE hat es gleich bös erwischt: zuerst die EGV mit dem LZA-Programm, die nicht unterschrieben wurde.
Anschließend wollte man ihn wohl maßnehmen, da er das Angebot abgelehnt hatte.
Ist aber gut ausgegangen. :icon_mrgreen:

*KLICK*

2) Trööt von Brave Heart
Auch hier wurde die Teilnahme dankend abgelehnt, da auf Verfolgungsbetreuung kein Wert gelegt wurde.

*KLICK*

3) Trööt von Dagegen72
Interessante Beschreibung über den ablauf eines LZA-Verkaufsgesprächs.

*KLICK*

4) Trööt von Texter50
Hier geht es nur im #24 um das Programm.
In der Einladung stand nix vom LZA-Programm. Ich hatte keine Lust, mir erzählen zu lassen, was ich bereits vom BVA und vom BMAS wußte.

*KLICK*

5) Trööt von Mate
Da hat das SB etwas Papier ausgehändigt,ein weiterer Termin steht an-

*KLICK*

6) Trööt von Dagegen72
In die Zange genommen, das kommt bei solchen Terminen auch raus

*KLICK*

7) Trööt von faalk
Und wieder werden Märchen erzählt...
*KLICK*

8) Trööt von Neukunde
Hier wird für die Wundertüte LZA zuvor eine kleine und zusätzliche Wundertüte angepriesen.
*KLICK*
 

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AW: LZA - das "neue" Monsterprogramm für Langzeitarbeitslose

Brief 1 ans BMAS und die Antwort:

Bereits im Frühjahr 2015 zeichnete sich ab, was da wieder einmal mit heißer Nadel gestrickt, auf die ELOs zukommt.
Also ging ich auf die Suche, um weitere Informatinen zu bekommen, ich bin nun einmal neugierig.
Über den Ablauf des Programms gibt es zahlreiche Unterlagen, die bei mir als potentiell betroffenem ELO allerdings weitere Fragen aufwerfen. Diese Fragen habe ich gesammelt und sortiert und zunächst ans BMAS geschickt. Und: Ich habe Antworten bekommen... :icon_mrgreen:

Der erste Fragenkatalog beschäftigte sich vorwiegend mit der Freiwilligkeit und deren Umsetzung innerhalb des Ablaufs.
Die Fragen findet Ihr in der angehängten PDF-Datei, die Antworten sind auf den angehängten Grafiken zu finden. :icon_stop:
 

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AW: LZA - das "neue" Monsterprogramm für Langzeitarbeitslose

Brief 2 ans BMAS und die Antwort:

Der zweite Fragenkatalog beschäftigte sich vorwiegend mit dem Coaching und dessen Umsetzung innerhalb des Ablaufs. Immerhin bedeutet das Coaching eine fortgesetzte Kontolle des ELOs, auch wenn dieser keine Leistungen mehr vom JC bezieht. Damit sind wir der Zwangsbetreuung, an der sich manche Leuts eine goldene Nase verdienen, schon einen Schritt näher gekommen... :icon_stop:

Die Fragen findet Ihr in der angehängten PDF - Datei, die Antworten sind auf den angehängten Grafiken zu finden.
 

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AW: LZA - das "neue" Monsterprogramm für Langzeitarbeitslose

Brief 3 ans BMAS und die Antwort:

Der dritte Fragenkatalog beschäftigte sich vorwiegend mit der Situation, der ELO hat die Arbeit während des Progamms aufgenommen und was passiert wenn... :icon_stop:
Hier wird eindeutig in Richtung JC verwiesen, was bedeutet, die Herrschaften dürfen schalten und walten wie se lustich sind - keine gute Idee, sage ich da nur!

Die Fragen findet Ihr in der angehängten PDF - Datei, die Antworten sind auf den angehängten Grafiken zu finden.
 

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AW: LZA - das "neue" Monsterprogramm für Langzeitarbeitslose

In diesem Beitrag möchte ich Berichte aus der Presse sammeln.


1) Trööt von Frozen Smile
Hier wurde einer Frau eine Stelle als Reinigungskraft im sexy Berlin zugewiesen. :eek:

*KLCK*


Eine Bitte:
Wer weitere Links aus der Presse findet, möge mir den Link per PN schicken!
 

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AW: LZA - das "neue" Monsterprogramm für Langzeitarbeitslose

Mobilitätshilfen, so lautet das Zauberwort, mit dem ELOs gerne geködert werden, wenn es darum geht, sie schnell und günstig aus der Statistik zu bekommen.

Gerne wird von Seiten der SBs darauf hingewiesen, der ELO kauft sich einfach ein Fahrzeug, und schon klappt das mit dem neuen Arbeitsplatz. Innerhalb des LZA-Programms wirft man da scheinbar mit Geld förmlich um sich – für den ins Programm geschwafelten ELO ist uns nichts zu teuer! :biggrin:

Wirklich nicht?

Nun, die Fakten schauen, wenn ich meine rosa Brille absetze, dann doch weniger rosig aus.

1) Fahrtkostenzuschuss im ersten Monat:

Schaue ich mir den Zettel mit dem viel gepriesenen Zuschuss zu den Fahrtkosten im ersten Monat an, da fallen mir doch gleich einige Zeilen auf.
- Name des Arbeitgebers ist klar, denn sonst weiß man ja nicht, was da an Fahrtkosten anfällt. Der Arbeitgeber muss erst einmal gefunden werden...
- Streckenermittlung per Routenplaner, was in der Praxis nicht immer besonders zielführend ist, die Fahrzeit durchaus wesentlich verlängern kann
- Fahrkarte liegt im Original vor – was für mich bedeutet, der ELO streckt das vor? Wovon, doch nicht etwas vom Regelsatz? Das erste Gehalt kommt erst zum Monatsende...

2) Der Erwerb eines nagelneuen Führerscheins:

Wer nur schnell einen Führerschein benötigt, um dann das Auto des Arbeitgebers zu ruinieren, der kann bis zu 1500,- Euro für den nagelneuen Führerschein erhalten. Ein paar Angebote von verschiedenen Fahrschulen einholen - die Rede ist da von mindestens 3 Angeboten - flugs im JC einreichen und dann klappt das schon. Das JC zahlt die Kosten direkt an die Fahrschule. So einfach geht das...
Aber halt, zuerst wird nachzuweisen sein, dass der Erwerb des Führerscheins zwingend erforderlich ist und hier liegt die Entscheidung als Ermessensentscheidung beim JC. Da kann man nur hoffen, dass innerhalb des LZA-Programms die Bearbeitungsdauer stark verkürzt ist. :biggrin:
Das mit dem Führerschein ist schon fast der günstigste Fall, denn der Arbeitgeber kümmert sich um Steuern, Versicherung, Reparaturen, Treibstoff und mehr.
Soll ja bei einem Fahranfänger schon vorgekommen sein, dass die Parklücke plötzlich geschrumpft ist. :icon_eek:

Der Führerschein, soweit er zwingend nötig ist, kann eine gute Ausstiegsstrategie darstellen. Man gehe fleißig in die Fahrschule und falle dann durch eine der beiden Prüfungen - oder gleich durch beide Prüfungen, was auch schon passiert sein soll. Damit löst sich der Arbeitsplatz, so der Führerschein zwingend benötigt wird, dann gleich in Luft auf.

Die Frage kann hier durchaus lauten:
„Wer zahlt im Zweifel die Nachprüfung?“
„Wird das weitere Folgen für den ELO haben?“
„Wie wird das mit den Mindeststunden in der Fahrschule geregelt?“
"Wer zahlt den Weg zur Fahrschule, wenn die günstigste Fahrschule weiter entfernt liegt?"

*Kosten für den Führerschein*

*Preisunterschiede Führerschein*

3) Der Erwerb eines fahrbaren Untersatzes

Gehen wir davon aus, der Führerschein ist vorhanden, das Auto fehlt, ist aber nachweislich zwingend notwendig: die Arbeitsstelle ist sonst einfach nicht erreichbar. In diesem Fall geht der ELO los und besorgt sich wieder 3? Angebote, reicht sie ein und das Geld kommt – auch hier stehen 1500,- Euro im Raum - wird direkt dem Händler überwiesen.
Natürlich sind auch an diese Zuwendung ein paar Bedingungen geknüpft, wie ein noch mindestens 12 Monate gültiger TÜV/AU für das Auto. Weiter darf ein gründlicher Nachweis geführt werden, dass die Arbeitsstelle anders nicht erreichbar ist.

Achtung: wer Führerschein und Fahrzeug benötigt, der hat jetzt ein Problem: auch für beide Posten zusammen gibt es lediglich 1500 Euro, was den Preis für Auto und Führerschein jeweils deutlich senkt. Auch wird hier gerne das Wort Zuschuss genutzt.
Das klingt für mich danach, dass man vielleicht sogar erwartet, dass der Ex-ELO den Rest mit einem Kredit abfedert, den er ja als Arbeitnehmer jetzt bekommen könnte? Fest steht, ein verschuldeter Arbeitnehmer ist ein williger Arbeitnehmer, es bleibt ihm gar nichts weiter übrig...
:icon_stop:

In einigen Fällen besteht die Möglichkeit, einen Zuschuss für ein Kraftrad (Moped / Roller bis zu 750,- Euro), ein Mofa bis zu 600,- Euro) oder gar ein Fahrrad (für bis zu 250,- Euro) zu erhalten. Aber auch hier wird teils ein Führerschein benötigt, geeignete Kleidung (Helm etc.) und es fallen natürlich weitere Kosten an, die dann an wem hängen bleiben?

Hat sich in der Behörde schon wer Gedanken darüber gemacht, das ein Fahrzeug gleich welcher Art auch nach dem Kauf noch Geld kostet? :icon_lol:

Also sollte, wer als ELO an dem LZA-Programm teilnehmen will, als ELO erst einmal ein paar Monate oder länger einen Teil seines Regelsatzes sparen, um dann eine Arbeit aufzunehmen?
Als Arbeitnehmer hat der ELO dann auch kaum mehr als den Regelsatz, weil Raten für einen Teil des Autos und Kosten für den Unterhalt des Fahrzeugs anfallen?
Hier geht das Programm in meinen Augen eindeutig zu Lasten des ELOs... :icon_stop:
 

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Pseudobericht der ARD in der Sendung FAKT aus dem Januar 2018, der zweite Beitrag der Sendung.

+++ Langzeitarbeitslosigkeit: Warum staatliche Programme scheitern +++

Hab ich jetzt hier außerhalb der Mediathek gefunden:
Sendung Verpasst | FAKT, FAKT auf ARD

Sollte ich nen DuTube Link finden, wird der nachgereicht!
In diesem Sinne! :biggrin:
 

Texter50

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Nie wurde und wird es komplett ganz vergessen, mein gutes altes LZA – Programm. :peace:

LZA Zwischenbericht aus dem Juni 2017 und 2019

Vorsicht: es gibt satte 136 Seiten / 175 Seiten zu lesen und es muss klar sein, hier wird wesentlich aus dem Blickwinkel der Veranstalter berichtet.
Der eigentliche Abschlussbericht wird es erst 2020 zu erwarten sein.

Das Lesen der Zwischenberichte erst gibt die Informationen, die ich mir wesentlich eher gewünscht hätte: Hier handelt es sich scheinbar um die steuerfinanzierte Erprobung von neuen Techniken in den JC – wie kann man die Verfolgungsbetreuung erweitern, mehr Kontrolle über andere Menschen ausüben – auch wenn sie gar keine Leistungen mehr beziehen.

Weiter wäre ein generelle Übertragung der erprobten Methoden auf die „Arbeit“ im JC eine absolute Arbeitsplatzabsicherung – wo sollte man auch mit diesen Mitarbeitern hin? :biggrin:
 

Anhänge

  • LZA_Bericht_2017.pdf
    2,3 MB · Aufrufe: 93
  • LZA_Bericht_2019.pdf
    3,7 MB · Aufrufe: 105
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