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Es geht weiter -> "Spass" mit der ARGE

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LennyB

Elo-User/in

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#1
Einmal mehr Hallo!
Ersteinmal schönen Dank an alle die mir bisher so tatkräftig halfen. Den Besuch bei der SB trotz AU-Bescheinigung konnte ich mit Eurer Hilfe verhindern. Ihr erinnert Euch?

http://www.elo-forum.org/alg-ii/61213-einladung-trotz-arbeitsunfaehigkeit-geht.html

Ok, Ich habe der SB geschrieben, daß ich den Termin wegen andauernder AU nicht wahr nehmen kann und will und habe sie auf die klare Rechtslage bezüglich Bettlägerigkeitsbescheinigungen hingewiesen. Exakt einen Tag nach dem Termin bekam ich aber noch ein Schreiben mit einer 2. Einladung und Sanktionsdrohungen. Ich dachte "Na die ist ja dreist! Ignoriert einfach mein Schreiben und geltendes Recht und macht weiter als wäre das alles Luft!". Aber nein: Noch einen tag später erhielt ich die im folgenden als Bilder verlinkten Schriftstücke:

http://img39.imageshack.us/img39/3222/image0001yr.jpg
http://img824.imageshack.us/img824/5452/48123461.jpg
http://img521.imageshack.us/img521/9114/35553302.jpg
http://img36.imageshack.us/img36/8834/46750695.jpg

Also der Termin morgen ist damit hinfällig. So weit habe ich das verstanden. Aber der Rest, da bin ich mir noch nicht so ganz sicher. Und ehe ich nun irgend etwas dummes, falsches oder etwas wozu ich gar nicht verpflichtet bin tue, frage ich lieber nochmal hier nach ob ich das ganze richtig verstehe und ob das nötig ist. Zudem gibt es da noch eine kleine Komplikation. Aber der Reihe nach:

Ich habe das jetzt so verstanden, daß ich diese Formulare da dem Hausarzt zum Ausfüllen vorlege und die dann der ARGE zusende, richtig?

Was ich daran nicht verstehe ist ja,daß die Amtsärztin, zwar nur ungefähr richtig meinen Fall beschrieben hat, aber immerhin. Wozu braucht die ARGE jetzt noch ein Attest? Ich musste ja schliesslich schon vor dem amtsärztlichen Termin schweigepflichtsmässig die Hosen runterlassen und somit dürfte die ARGE oder zumindest der Medizinische Dienst der AA alles über mich wissen...

Mein Problem ist nun, daß ich mich vor Kurzem mit meiner bisherigen (15 Jahre lang) Hausärztin verkracht habe und am 15. einen Termin bei einem absolut frischen Hausarzt habe. Dieser kann schlecht ein Attest ausstellen, da er mich ja noch gar nicht kennt. Von meinem Psychiater als Facharzt habe ich mich, nachdem er mir als Depressionspatienten nach 7 (!!!) Antidepressiva Präparaten in einem halben Jahr ein Mittel gegen Schizophrenie verschrieben hat ebenfalls wütend verabschiedet. Also ist es auch eher eine schlechte Idee dort wegen eines Attestes aufzulaufen... zumal ich befürchte, daß dieser Irre mir Schizo diagnostiziert und dadurch alles schlimmer wird.

So weit so schlecht. Also was tun? Ist dieses Attest nötig? Kann der neue Hausarzt mir (nach Euren vielleicht vorhandenen Erfahrungen) ein Attest ausstellen?

Einmal mehr Danke
Lenny

PS: Ach ja, beinahe vergessen: Vor kurzem habe ich eine Psychotherapie, also Gesprächstherapie begonnen.
 
E

ExitUser

Gast
#2
Die Entbindung von der Schweigepflicht ist und bleibt Dir überlassen.
Warum ein Attest von der Schweigepflichtentbindung abhängig sein soll, kann ich nicht so wirklich nachvollziehen.

Spreche mit dem Arzt darüber! Er unterliegt nämlich der .....
 

LennyB

Elo-User/in

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#3
Danke Stefan! Tja, das mit der Schweigepflicht hat mich auch etwas gewundert.. wobei... bei dieser SB wundert mich rein gar nichts mehr. Die hat noch weniger Ahnung vom SGBII als ich, benimmt sich wie eine Mischung aus Axt im Walde und Despot. Was ich mit der guten Dame ab dem ersten Tage der Antragstellung schon für Schoten erlebt habe, geht auf keine Kuhhaut. Tja, mal sehen was der Arzt am 15. zu diesem Kram sagt. Geld bekomme ich zur Zeit ja aus unerfindlichen Gründen eh nicht. Schon zwei Schreiben hingeschickt -> keine Antwort. Bleibt wohl einmal mehr nur der Weg zum Sozialgericht.
 
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