Es geht auch ohne Zivis (1 Betrachter)

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roterhusar

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Zum Schreien. Wir haben den Zivildienstleistenden vorgeworfen, dass sie nicht wirklich den Kriegsdienst verweigern, und nun werden sie einfach ersetzt.
 

Clint

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Zum Schreien. Wir haben den Zivildienstleistenden vorgeworfen, dass sie nicht wirklich den Kriegsdienst verweigern, und nun werden sie einfach ersetzt.
@Daedalos
Argumentationskette wie folgt:
Durch Zivis an der "Heimatfront" werden Kräfte freigesetzt für die "Ostfront". Beim Adolf gabs Kranfahrerinnen, Dreherinnen, LKW-Fahrerinnen, und das bei dem seinen Weltbild, und die normalen Arbeitnehmer waren dann in Rußland, Nordafrika, Frankreich, erschossen oder sonstwo.
Also: Der Zivi ermöglicht den Wehrdienst des Krankenpflegers.

Der Gag ist ein anderer.
Das Geschrei der Sozialverbände ist nur Theaterdonner. Wozu Zivis wenn man, als Ersatz für den herben Verlust, 1€-Kräfte kriegen kann, die man dann genauso verbotswiedrig einsetzt. Und die kosten noch nichtmals die 9,45 die bringen sogar noch Geld mit.

LG

Clint
 

twaini

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Da sieht man doch mal wieder wo die Gelder gespart werden.

Und wen sie dann nun doch Leutz dafür einstellen müssen,heist es wieder wie immer dann kostet es wieder mehr, also alles wie immer.
 
E

ExitUser

Gast
Der Zivildienst soll bis zu 24 Monate andauern und auch Frauen offen stehen, so eine Radiomeldung letzte Nacht.

Schon hatte ich befürchtet, dass wieder nur ich das gehört haben sollte, aber nein:

Kleiner, aber besser - so stellt sich Guttenberg die Bundeswehr der Zukunft vor. Die Streitkräfte sollen fast um ein Drittel schrumpfen. Von 190 000 Berufs- und Zeitsoldaten sollen nur noch 156 000 übrig bleiben. Die Wehrpflicht soll ausgesetzt und durch einen Freiwilligendienst ersetzt werden. Der soll 12 bis 23 Monate dauern und auch jungen Frauen offen stehen. Mit durchschnittlich 7500 Freiwilligen rechnet das Verteidigungsministerium.
Analyse: Guttenbergs Bundeswehrvision - Nachrichten - Gieener Allgemeine Zeitung

Jetzt frag ich mich, müssen Deutschlands Frauen sich nun bei der Bundeswehr melden, wenn sie Dienst in soz. Einrichtungen verrichten wollen?
 

Volker

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Das Geschrei der Sozialverbände ist nur Theaterdonner. Wozu Zivis wenn man, als Ersatz für den herben Verlust, 1€-Kräfte kriegen kann, die man dann genauso verbotswiedrig einsetzt. Und die kosten noch nichtmals die 9,45 die bringen sogar noch Geld mit.
Geld das den Sozialverbänden an anderer Stelle gestrischen wird...

Will ich mal anmerken.
 
F

FrankyBoy

Gast
Wenn die Gelder, die Einrichtungen für die Demütigungen von 1,-- € Jobber erhalten dazu verwendet, aus Zivis tariflich entlohnte Arbeitsplätze zu schaffen, währe viel gewonnen und zwar relativ kostenneutral.

Es ist doch einfach nicht mehr hinnehmbar wie "normale Arbeitsplätze" durch 1,-- € Jobs, Zivildienstleistende, Jugendlichen in einem sog. freiwiligem, sozialen Jahr ableisten etc. verdrängt werden!

Ich bin dafür das wir die Parlamente entmisten und unser freiwilliges, soziales Jahr auf den Abgeordnetenbänken antreten und diese Volksverräter mit Gesetzen belegen, die sie selber geschaffen haben!

Für alle anderen Mitbürger gäbe es so immerhin eine wirkliche Demokratie und keine Vettern- und Schmiergeldwirtschaft mehr und der neue Artikel 1 Absatz 4 Grundgesetz würde lauten: Lobbyismus wird mit Freiheitsstrafe, nicht unter 500 Mio. Jahre geahndet.
 
E

ExitUser

Gast
Warum das? Zivildienstleiste können sich dann direkt an das Bundesamt für den Zivildienst wenden. Bei freiwilligen Wehrdienst entfällt ja die Procedure der Kriegstdienstverweigerung.
Warum sollte sich bspw. meine Nachbarin (Altenpflegerin) beim Bundesamt für den Zivildienst melden?

Der Zivildienst wurde erschaffen, um Kriegsdienstverweigerer zu maßregeln? Was sollen also da jetzt Frauen ... Ich versteh's nicht.
 
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