Es braucht in Europa Solidarität – mit den Flüchtlingen und untereinander --- Wie steht Ihr zur europäischen und der deutschen Flüchtlingspolitik ?

ZynHH

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Die Flüchtlinge meinen auch durch vermeintliche Smart Phone Videos - Deutschland wäre das gelobte Land in Europa,
wo Milch und Honig fliesst - man stellt sich in Untertürkheim bei Daimler Benz an den Empfang füllt nen Bewerbungsbogen aus und 2 Minuten später hat man ne bestens bezahlte Festanstellung auf Lebenszeit. Diese Utopie wird denen teilweise auf Smartphone Videos vermittelt. Von Zeitarbeit und Altersarmut in Deutschland haben die noch nie was gehört. Woher auch. Den Flüchtlingen vor Ort zu helfen halte ich für mit das beste. Und das man endlich für einen fairen vernünftigen Verteilerschlüssel von Flüchtlingen in der EU sorgt oder die EU abschafft wegen Unfähigkeit. Man sollte den Flüchtlingen auch mal zeigen das wir hier auch vor gewaltigen Problemen stehen und das Deutschland nicht das gelobte Land ist wo Milch und Honig fliesst.
Das hat schon nach dem Mauerfall nicht funktioniert und das Problem war genau das gleiche.

Wenn die Afrikaner nicht flüchten sollen, dann müssen wir aufhören, ihre Wirtschaft durch EU subventionierte Exporte zu zerstören.
Und wir müssen ihnen helfen, durch Ausbildung, den gleichen Industriestandard zu erreichen.
Wir müssen sie in die Lage versetzen ohne Hilfe aus dem Ausland selbstständig zu funktionieren.

Das will nur niemand, es bedeutet das Millonen Arbeitsplätze bei uns verloren gehen, Gewinne nicht mehr von Jahr zu Jahr steigen....etc.

Welche international legalen Möglichkeiten hat es für einen Staat, sich in die Souveränität eines anderen Staates einzumischen?

Mehr als predigen kannst Du da nicht.
Der Westen überfällt regelmässig fremde Staaten, wenn diese nicht über das Stöckchen " Kapitalismus " springen oder es wagen eigene Preisvorstellungen für ihre Rohstoffe zu haben. Entweder sie werden wirtschaftlich ruiniert oder mit Terror überzogen, klappt immer...
 

spello

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Es wird immer Hilfe in den Herkunftsländern gefordert.Das ist richtig, doch mein Vorschlag an Politiker, den ich schon vor ca.15 Jahren gemacht habe,war folgender:
Man baut in den Herkunftsländern oder anderen großen Flächenländern neue Dörfer oder Städte die speziell zur Aufnahme von Flüchtlingen konzipiert werden,und das alles unter der Aufsicht und unter dem Schutz der UN oder EU.Die Dörfer sollten keine Containerlager sein sondern attraktive Wohnorte,wo die Flüchtlinge langfristig leben,arbeiten und zur Selbstversorgung beitragen können.
Man ist in der Lage,militärisch in den Ländern einzugreifen,wie zB.Afghanistan ,Irak oder Mali.Da müsste es doch auch möglich sein dort solche Schutzdörfer aufzubauen.Wieso schafft man es nicht in Lybien ein solches Dorf zu errichten?
Die Flüchtlinge hätten dann eine sichere Anlaufstelle.
 

hansklein

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Beim Gedanken daran dass die Leute dort genauso leben wie wir denken sich viele:
- wenn die auch alle Auto fahren, das ist ja katastrophal für das Klima
- wenn die auch Hochtechnologie haben sind die eine Konkurrenz für uns, wir verlieren da noch im Wettbewerb
Bist du mal in Afrika gewesen? Was ich da gesehen habe, ist Umweltmäßig erschreckend und auch nicht humanitär. Da fahren auch viele Autos - die Autos, die hier auf den Schrottplatz gehören. Siehe u.a. quelle
Was wir als unhaltbaren Zustand ansehen, bedeutet in vielen afrikanischen Ländern nur eine leichte Unannehmlichkeit, und so wird vielen Fahrzeugen, die hierzulande die letzte Fahrt auf den nächsten Schrottplatz antreten müssten, ein zweites Leben auf dem afrikanischen Kontinent geschenkt. ...
...Autos, die beispielsweise keine gültige Abgasuntersuchung mehr haben, dürfen hierzulande nicht mehr auf öffentlichen Straßen gefahren werden. Südlich von Europa hat man meist nicht den Luxus, sich mit Emissionswerten zu beschäftigen. Wenn es fährt, ist es gut genug.
Da fährt ein Umweltbelastender Schrott rum... Ich hab manchmal gedacht, kein Wunder, das hier einiges so günstig ist. Teurer dürfte man es den Menschen dort allerdings auch nicht machen, es mangelt so schon an vielem.

Es täte dem Klima und den Menschen gut, wenn sie dort vernünftigere, Umweltfreundliche Autos fahren würden. Dabei könnte gegebenenfalls auf anfällige, elektronische Technik z.T. verzichtet werden. Ganz ab von den auch noch möglicherweise entstehenden Arbeitsplätzen und einer besseren Zukunft. Am Autobau hängt ja einiges. Allerdings würde sich die normale Bevölkerung dort auch lange kein neues, eigenes Auto kaufen können. Wobei es auch wichtig wäre, das Hochtechnolgie eingesetzt würde, damit die Menschen dort genügend zu Essen haben, Strom und Wasser.

Das dicke Problem, das ich sehe, wäre dann die Regierungen dort dazu bewegen, vernünftig mit den Menschen umzugehen. Wobei ich da allerdings denke, das Sanktionen Wunder wirken könnten, statt dafür zu zahlen, das die Flüchtlinge nicht nach Europa kommen können.

Ob Hochtechnologie jetzt, von Gleich auf Heute dort einzusetzen möglich wäre, bezweifle ich, wegen der Infrastruktur und den klimatischen Bedingungen. Da müsste einiges eingesetzt werden, damit brauch- und verträgliches Wasser aus den Hähnen fließt. Stromerzeugung müsste erweitert werden ( Wobei das wahrscheinlich eher ein geringeres Problem wäre, bei den heutigen Umweltverträglichen Möglichkeiten) uvm. müsste verbessert werden. Zugunsten der Menschen dort, des Klimas hier. Die schlechte Luft macht nun mal nicht an Grenzen halt, egal woher sie kommt.
 
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hansklein

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Kannst du das Begründen @Ottokar? Sonnenenergie dürfte dort kaum ein Problem sein und auch nicht zu teuer, wie es da mit Wind aussieht, weiss ich nicht.
 

erwerbsuchend

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Das Teure bei der Gewinnung von elektrischen Strom aus Sonnenlicht ist die Beschaffung und Unterhaltung der Photovoltaikanlagen. Gleiches gilt auch für die Hardware für Solarthermieanlagen. Wer soll dies bezahlen? Private Investoren zahlen solche Anlagen nur dann, wenn sie damit auch langfristig Rendite erzielen werden.
 

Ronald BW

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Gerade das wäre auch für Afrika der teuerste Weg
Geld stellt Volkswirtschaftlich keinen Hinderungsgrund dar auch nicht in Afrika
Das es nicht da ankommt wo es gebraucht wird ist dann nochmal was anderes
und das es da abgezogen wird wo eh kaum was ist, bewirkt nochmal eine Verschärfung des Elends

Es werden Bank technisch gerade mal 8000€ gebraucht um 100 000€ zu finanzieren, im Mittel, was ist daran teuer

Ganz realistisch gerechnet sind es sogar nur 5556€ zu finanzieren ist also rein Volkswirtschaftlich betrachtet alles was Sinn macht und vor allem Geld generiert
Was ja der Sinn der Übung Investition sein sollte

Vor dem Hintergrund das Banken schon dafür entschädigt wurden weil Ihnen Gewinne auf nicht vorhandenes Geld entgangen sind allemal machbar
 

Kampfmops

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Wer soll dies bezahlen?
Die Frage kann ich echt nicht mehr hören/lesen.
Soziale Themen, wie H4-Erhöhung, Grundrente, Ausbau von Schulen: "Wer soll das bezahlen???"
Subventionen von Firmen, die ohne Zuschüsse nicht überleben können, Geld für einen riesen Verwaltungs-Apperat, Bauen von Gebäuden ohne Plan...wird sofort gezahlt.

Deutschland gehört zu einem der wohlhabensten Ländern, nur leider wird das Geld (das den Menschen helfen könnte) an anderen Stellen zum Fenster raus geworfen, als gäbe es keinen Morgen mehr. Das interessiert komischerweise keine Sau. Genauso die Umverteilung von Unten nach Oben, interessiert keinen.

Bei Wohnraum gibt es ein Problem, das Stimmt. Durch die vielen Modernisierungen (danke an die Mietpreis-Schubse) wurden aus vielen ehemaligen Sozialwohnungen, Wohnungen der Mittelschicht (die leider immer weniger wird) oder gar Luxuswohnungen. Da besteht Nachholbedarf.

Bei Nahrung sollte man dem Beispiel von Frankreich folgen und es verbieten, Essen weg zu werfen. Dadurch hätten die Tafeln mehr, bzw. würden in Geschäften auch Nahrungsmittel günstiger angeboten oder verschenkt.


Und wo sind die Arbeitsplätze?
Kurz: Werden weiterhin von der Wirtschaft abgebaut. Aber hey, dafür entstehen neue Minijobs und Zeitarbeits-Stellen. Bald sind evtl. alle Aufstocker. :sneaky:

Insgesammt wird eh immer nur gemeckert. Mal ein erfundenes Extrembeispiel:
Alle meckern Elos wären faul (kennen wir ja). Mal angenommen, nun fängt ein JC an, sinnvolle Umschulungen oder Weiterbildungen zu verteilen, die einen in Arbeit bringen können.
Würden dabei die Elos richtig motiviert bei der Sache sein, super Abschlüsse machen und dadurch gute Stellen bekommen, würde es sicher heissen: "Die Elos nehmen uns die Jobs weg!" und die Flüchtlinge sind plötzlich unwichtig.

Das Gemecker und der Hass in der Bevölkerung gehen mir teilweise echt auf den Senkel. Gerade bei denen, die eh alle unten angelangt sind (Armutsrentner, Aufstocker, Elos, Flüchtlinge) sollte der Zusammenhalt größer sein. Denn diese Gruppen sind ALLE von der Politik vernächtlässigt und denen wohl auch relativ egal (ausser bei Wahlen, da werden die Themen mal kurz als "wichtiges Projekt" angepriesen...und später wieder vergessen). Stattdessen hetzt man gegeneinander und kratzt sich die Augen aus.
 

pinguin

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Wird tlw. aneinander vorbeidiskutiert?

In Afrika und auch in einigen anderen Regionen der Welt ist doch schon die Mentalität eine andere; Mülltrennung, bspw., könnten sie alle doch heute schon betreiben?

Was nützt es, mit durchaus auch gutem Beispiel voranzugehen, wenn es von den Leuten nicht begriffen wird?

Entwicklungsspezifisch liegen zwischen Europa und Afrika Welten, wie auch Europa und Amerika inzwischen tlw. den Anschluß an Asien verlieren.

Und dann haben wir immer auch das "Problem" der regionalen geographischen wie temperaturspezifischen Anforderungen; man wird in der tropischen Feuchigkeit keine in Teilen derart langlebigen Güter schaffen können, wie im noch gemäßigten Europa.

Man wird in 3.000 Metern Höhe und darüber, (siehe Nepal, Andenregion und Co.), kaum jene Industrie realisieren können, wie es in den entwickelten Industrieländern möglich ist, weil auch die Leistungsfähigkeit des Menschen trotz einer gewissen Langzeitanpassungsfähigkeit an regionale Besonderheiten begrenzt ist.

Der Westen hätte sich garantiert längst auch den Regionen industrietechnisch niedergelassen, wenn Kosten und Nutzen in vertretbarem Maße gehalten werden könnten.

Die nachhaltige Entwicklung für weite Teile nicht nur in Afrika besteht tatsächlich im sog. Ökotourismus, im noch vorhanden Tierreichtum bei aktiver Einbeziehung der lokalen Bevölkerung, zu Preisen, die sowohl die Besucher bezahlen können, wie auch die lokale Bevölkerung davon leben läßt. Einige Beispiele dafür hat es ja wohl schon?

(Man könnte ja auch mal im Urwald einen Baumkronenpfad anlegen, mit natürlichen Mitteln realisiert, ohne die Bäume selber zu schädigen).
 

pinguin

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Mülltrennung ist inzwischen ungefähr so intelligent wie ein Klo mit Wasserspülung
Da gibt es heute bei beiden bessere Lösungen, finanziell wie praktisch, beides sind Technik von gestern und überholt
Orientiere Dich doch mal an der Realität.

Und das Mülltrennung überholt sei, meinst Du doch nicht wirklich ernst?

Willst Du wirklich wieder alles nur in 1 Container werfen? Papier zu Glas zu Essensresten zu Plastik zu Metall? Viel Freude beim "Einschmelzen" von Papier. Oder stehst Du bloß auf steigende Abfallgebühren? Die wären letztlich nämlich die Folge, wenn die Entsorgungsunternehmen die nötigen Grundtrennungen selber durchführen müssten.

Oder hast Du für den Begriff "Müll" eine eigene, allgemein ungebräuchliche Deutung?

"Müll" ist international allgemeinen alles, was jemand nicht mehr benötigt und entsorgt.
 

ZynHH

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Wird tlw. aneinander vorbeidiskutiert?

In Afrika und auch in einigen anderen Regionen der Welt ist doch schon die Mentalität eine andere; Mülltrennung, bspw., könnten sie alle doch heute schon betreiben?

Was nützt es, mit durchaus auch gutem Beispiel voranzugehen, wenn es von den Leuten nicht begriffen wird?

Entwicklungsspezifisch liegen zwischen Europa und Afrika Welten, wie auch Europa und Amerika inzwischen tlw. den Anschluß an Asien verlieren.

Und dann haben wir immer auch das "Problem" der regionalen geographischen wie temperaturspezifischen Anforderungen; man wird in der tropischen Feuchigkeit keine in Teilen derart langlebigen Güter schaffen können, wie im noch gemäßigten Europa.

Man wird in 3.000 Metern Höhe und darüber, (siehe Nepal, Andenregion und Co.), kaum jene Industrie realisieren können, wie es in den entwickelten Industrieländern möglich ist, weil auch die Leistungsfähigkeit des Menschen trotz einer gewissen Langzeitanpassungsfähigkeit an regionale Besonderheiten begrenzt ist.

Der Westen hätte sich garantiert längst auch den Regionen industrietechnisch niedergelassen, wenn Kosten und Nutzen in vertretbarem Maße gehalten werden könnten.

Die nachhaltige Entwicklung für weite Teile nicht nur in Afrika besteht tatsächlich im sog. Ökotourismus, im noch vorhanden Tierreichtum bei aktiver Einbeziehung der lokalen Bevölkerung, zu Preisen, die sowohl die Besucher bezahlen können, wie auch die lokale Bevölkerung davon leben läßt. Einige Beispiele dafür hat es ja wohl schon?

(Man könnte ja auch mal im Urwald einen Baumkronenpfad anlegen, mit natürlichen Mitteln realisiert, ohne die Bäume selber zu schädigen).
Also wie immer?
Erstmal gucken, was nicht geht und deshalb alles unterlassen, was geht?
So haben wir es schon die vergangenen Jahrhunderte gemacht.
 

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hansklein

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Um nicht vom Thema Flüchtlinge wegzukommen. Die Regierungen bekommen derzeit viel Geld dafür, das sie dafür sorgen, das die Menschen eben nicht nach Europa kommen. Die bekommen Geld dafür, Menschen zu unterdrücken. Von daher sehe ich nicht, warum kein Geld da sein sollte, das für die Bevölkerung eingesetzt wird. Sogar Deutschland zahlt für diese "Mission", statt zu schauen, das es für die Bevölkerung genutzt wird. Quelle
In Agadez, einer Stadt im Norden des Landes, zählte die Internationale Organisation für Migration (IOM) einst bis zu 150.000 durchreisende Migranten und Flüchtlinge pro Jahr. Heute sind es nicht mal 10.000. Das hat auch mit Angela Merkel zu tun. Mit dem Geld, das aus Deutschland nach Niger fließt. Und mit der Eucap-Mission. Denn die Polizisten in Niamey lernen nicht nur, wie man Drogen und Waffen konfisziert, sondern auch, wie man Migranten und Flüchtlinge stoppt.
Ich finde, da läuft einiges ziemlich daneben. Dafür muss man sich eig. schämen. Das ist "Entwicklungshilfe" praktisch. Logisch, das für die dort lebende Bevölkerung kaum was ankommt. Ich finde, da müssen die Geldmittel ganz anders und kontrolliert eingesetzt werden, damit sich Menschen nicht in Gefahr begeben müssen, aus ihrem Land zu flüchten, zu ertrinken oder in der Wüste zu sterben. Aber dafür, scheint dann kein Geld mehr übrig zu sein.
 

Elgaucho

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Ich bin auch für Entwicklungshilfe vor Ort - also Hilfe zur Selbsthilfe - aber wie wird das eigentlich genau kontrolliert ??? Wenn Deutschland jetzt nur mal als fiktiven Beispielbetrag einem afrikanischen Staat X - 30 Millionen Euro Entwicklungshilfe für Modernisierung und Ausbau der Agrarwirtschaft gibt - welche deutsche Behörde überprüft eigentlich ob die 30 Millionen Euro auch exakt dafür verwendet werden und nicht zum großen Teil in korrupten Kanälen versickern. Viele afrikanische Staaten sind korrupt und ich könnte mir gut vorstellen das ein Großteil von Entwicklungshilfe überhaupt nicht explizit da ankommt wo sie ankommen soll - bzw. erheblich was davon unerlaubter Weise abgezweigt wird. Klar kenne ich auch Organisationen wie die GTZ - staatliche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit - aber überwachen die auch ob tatsächlich die Kohle eins zu eins auch für den jeweiligen Einsatzzweck verwendet wird ???
 

AsbachUralt

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Mit 3 Millionen aufgenommener Syrern kommt wohl die Türkei langsam an ihre Grenzen und das schlägt sich in zunehmender Fremdenfeindlichkeit nieder:

Mehr als drei Millionen Syrer leben in der Türkei. Der Fremdenhass gegen sie wächst. Selbst der für seinen versöhnlichen Ton bekannte Istanbuler Bürgermeister Ekrem Imamoglu warnt vor Überfremdung.

Es muss bald eine Lösung geben, sonst werden weitere Unruheherde im Nahen Osten aufbrechen. Aber es sieht er nach dem Gegenteil aus.
 
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