Es braucht in Europa Solidarität – mit den Flüchtlingen und untereinander --- Wie steht Ihr zur europäischen und der deutschen Flüchtlingspolitik ? (1 Betrachter)

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HermineL

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Derzeit ist die Presse wieder voll von Berichten über die Mittelmeerflüchtlinge. Ganz besonders dreht es sich in den letzten Tagen um die Kapitänin Rackete und um den italienischen Innenminister Salvini der bekanntlich zu den Rechtspopulisten zuzurechnen ist wie auch Orban, Kaczyński, Babis, Le Pen, Trump und viele andere. Auch bei uns haben diese Rechtspopulisten großen Zulauf und eine eindeutige Haltung gegenüber Flüchtlingen.

Wie seht ihr das eigentlich:
Sollte die EU alle Flüchtlinge ausnahmslos zurückschicken, z.B. nach Libyen ?
Sollte Deutschland auf dem Mittelmeer gerettet Flüchtlinge aufnehmen ?
Sollten Länder wie Deutschland, Frankreich, Schweden auch dann Flüchtlinge aufnehmen wenn sich andere EU Länder wie Polen, Ungarn usw. der Aufnahme und der Solidarität verweigern ?
Sollten den Ländern die sich weigern Flüchtlinge aufzunehmen die EU-Subventionen gestrichen werden ?
Sind die Seenotretter der NGO´s Schlepper und gehören verurteilt oder ist es richtig was sie machen ?
Hat Deutschland auf Grund seiner Geschichte nicht sogar die Pflicht Flüchtlinge aufzunehmen ?

Fragen über Fragen und das sind bei weitem nicht alle die sich stellen. Gerade auch in Bezug auf den Zulauf den die Rechtspopulisten haben finde ich die Frage interessant wie die Meinungsvielfalt sich hier im Forum gestaltet. Gerade auch weil die meisten hier ja von Transferleistungen abhängig sind und man nicht selten den Eindruck haben konnte das gerade dort viele meinen sie hätten durch die Flüchtlinge weniger.

Die zentrale Frage ist doch für uns kann Deutschland sich immer mehr Flüchtlinge leisten und wollen wir das überhaupt oder sollte Deutschland endlich die Reißleine ziehen und sich mehr auf die Seite der Länder stellen die sich der Aufnahme von Flüchtlingen verweigern ?

Wie sich die Bilder gleichen! Nach der „Sea Watch 3“ unter der couragierten Kapitänin Carola Rackete sind nun zwei weitere Schiffe vor Italiens Küste unterwegs, die die Namen „Alan Kurdi“ und „Alex“ tragen. Der Unterschied besteht darin, dass zumindest die „Alan Kurdi“ Italien einstweilen fern bleiben will. Nach Libyen wollen die Besatzungen nicht. Nach Italien sollen sie nicht. Der rechtsextreme Innenminister Matteo Salvini droht mit Konsequenzen.

Nun ist die Rechtslage, das zeigt der Fall Rackete, unübersichtlich. Politisch allerdings ist die Lage übersichtlicher, als es scheint. Denn erstens übernehmen private Seenotretter die Aufgaben, die eigentlich die Europäische Union übernehmen müsste, aber nicht mehr übernehmen will. Zweitens verdeutlicht Salvini die Widersprüche jener Politik, die er selbst verkörpert...…...
Quelle: Es braucht in Europa Solidarität – mit den Flüchtlingen und untereinander
Immer mehr Flüchtlinge! Immer mehr Flüchtlinge?
.....Und damit sind wir beim zweiten Eindruck dieses Weltflüchtlingstages: "Wir schaffen das", erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel im August 2015. In der Tat wurde Gigantisches geleistet in jenem Sommer und Herbst: Alle, die damals nach Deutschland gekommen waren, bekamen ein Dach über den Kopf, wurden verpflegt und ordentlich versorgt. Aber auch die deutsche Gesellschaft hat sich seither dramatisch verändert: Rechtspopulisten sitzen in allen deutschen Parlamenten, der gesellschaftliche Diskurs ist vergiftet. Und erstmals müssen wir in diesen Tagen zur Kenntnis nehmen, dass möglicherweise ein Politiker erschossen wurde, weil er sich öffentlich für eine großherzige Flüchtlingspolitik eingesetzt hat......
Quelle: Immer mehr Flüchtlinge! Immer mehr Flüchtlinge?
Der zynische Umgang mit den Flüchtlingen
Die Flüchtlingskrise des Jahres 2015 hat in Deutschland zu einem raren Augenblick der Einsicht geführt. Jahrelang habe man die Mittelmeerstaaten, vor allem Griechenland, mit der Aufgabe, Europas Grenzen zu schützen, allein gelassen, hieß es damals selbstkritisch von höchster Regierungsstelle. Jetzt aber habe man gelernt und forderte als nächstes Solidarität und die gleichmäßige Verteilung von Flüchtlingen ein. Die verlangte Solidarität blieb aus. Aber das machte nichts, im Gegenteil. In der Folge sah sich Deutschland von einem schlecht ausgeleuchteten Burggraben aus migrations- und flüchtlingsfeindlichen Staaten umgeben.

Der Cordon macht eigene Brutalität überflüssig und lässt die eigenen humanitären Anstrengungen nun in besonders hellem Licht erstrahlen. "Jeder hat das Recht und die Pflicht, Menschen in Not zu retten", verlautete aus Berlin, als Italien zuletzt ein Rettungsschiff im Mittelmeer aufbrachte und die Besatzung vor Gericht zu stellen drohte. Zum Recht und der Pflicht zu retten bekennen wir uns gerne - und sorgen unterdessen dafür, dass wir unseren Worten keine Taten folgen lassen müssen. Wenn demnächst wieder Migrationslasten aufzuteilen sind, sollte das moralische Kapital bitte mitberücksichtigt werden.
Quelle: Der zynische Umgang mit den Flüchtlingen
 

pinguin

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Das Thema ist ein absolut heißes Eisen.

Die Aufnahmekapazität eines jeden Landes ist begrenzt.

Selbst Europa hat nicht die Möglichkeit, unbegrenzt viele Zuwanderer aufzunehmen, ohne die Versorgung mit Lebensmitteln, bspw., insgesamt zu gefährden.

Die langfristige Lösung kann nur lauten, die Lebensverhältnisse der Leute vor Ort zu verbessern, daß diese erst gar nicht in anderen Regionen um einen neuen Lebensschwerpunkt zu suchen brauchen.

Wobei wir uns aber auch nix vorzumachen brauchen, daß es derartige Wanderungsbewegungen schon immer gegeben hat; da genügt bei vielen Leuten der historische Blick ins eigene familiäre Umfeld.

Aber Integration ist letztlich auch eine Bringepflicht; Friedrich der Große, der ja viele Zuwanderer zur damaligen Zeit in Brandenburg aufgenommen hatte und denen auch durchaus Land gab, hätte viele wohl wieder weggeschickt, hätten diese Zuwanderer das einheimische Handwerk nicht positiv zum Vorteil von Brandenburg weiterentwickelt.

Diese Abschottungstendenzen, die es offenbar in jeder Großstadt hat, sind auf dem Land jedenfalls unpraktikabel, wo in Teilen die Leute heute noch aufeinander angewiesen sind.

Was als "historisch richtig" zu einem späteren Zeitpunkt mal festgestellt wird, kann heute keiner voraussehen.

Das Land Brandenburg wird in historischer Tradition jedenfalls keinen abweisen, der sich zum Wohle des Landes einbringt. Erste Voraussetzung ist das Erlernen der hier gesprochenen Sprache.
 

kaitexas1

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Es ist richtig vor Ort zu helfen. Nur damit ist es nicht getan . Helfen würde auch wenn die EU aufhören würde billiges Milchpulver, Gemüse u.s.w. in Afrika unter Wert zu verkaufen. Und somit den Menschen Ihre Lebensgrundnahme zu nehmen. Und wenn die Politiker endlich den grossen Lebensmittelkonzernen verbieten würden , z.B. wie Nestle billige Brühwürfel als hochwertige Lebensmittel (in Afrika) anzupreisen.
Aber das wird erst ein Ende haben , wenn der Mensch seine Habgier besiegt. Wie sagte schon Harald Kaup :" Die Gier einer weniger, tötet viele".
 

ZynHH

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Man muß diesen Schwachfug nicht auch noch wiederholen ...
Ich wünsche mir auch die Zeit vor dem Mauerfall zurück, 16 Millionen Wirtschaftsmigranten die zu Niedrigstlöhnen den deutschen Arbeitsmarkt fluten, das war einfach zuviel.... und heute hetzen ausgerechnet diese Migranten über Flüchtlinge....
 

pinguin

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Nur damit ist es nicht getan .
Hab' ich ja auch nicht geschrieben.

Aber Du kannst noch Tausende von Rezepten entwickeln, die alle nichts bewirken, wenn Du die Leute selbst und die gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen sie gelebt haben, unbeachtet läßt.

Menschen sind nun einmal alle keine Maschinen.

Die Erfahrungen, die sie mal gemacht haben, sind vorhanden und auch kaum je wieder herauszubringen; dem Menschen ist aber zu Eigen, daß individuell als positiv empfundene Erfahrungen die individuell als negativ empfundenen überlagern können.
 

Sowhat

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Was soll man da sagen? Wir schaffen das, ich habe gestern in den Medien gehört, dass 70 deutsche Großstädte sich anbieten die Flüchtlinge aufzunehmen. Ich bin für bessere Verteilung in alle EU-Länder, wir haben auch nicht Wohnraum und Arbeit ohne Ende.
Ich finde es nicht gut, dass kurz vor der Lybischen Küste die Leute aufgesammelt werden aus dem Wasser und nach Italien oder Griechenland gebracht werden. Das ist wirklich eine Unterstützung der Schlepper, aber andererseits heisst es ja, wenn man die Menschen nach Lybien zurückbringt, dann werden sie dort gefoltert.
Gestern haben sie auch gezeigt, dass ausser den 13 schwangeren Frauen, die ja schon von Bord liesen sonst fast nur unbegleitete männliche Füchtlinge an Bord wären. Geht das also weiter, mit Unterbringung in Wohnheimen für Jugendliche und dann dürfen sie irgendwann die restliche Familie nachholen. Nebenbei wissen wir ja nicht mal, ob diese Flüchtling wirklich minderjährig sind, zwischen 16 und 18jährigen kann man doch kaum unterscheiden.
Wir müssen sie aber anlegen lassen und aufnehmen, jetzt sind sie nun mal da und ewig auf den Rettungsschiffen herfahren lassen ist ja auch keine Lösung, da brechen dann irgendwann wieder Krankheiten aus, die wir längst nicht mehr kennen.

Es ist alles schwierig und es ist natürlich auch so, dass diese Menschen eigentlich nicht nach Ungarn, Spanien, Griechenland etc. wollen, denn da dürfte es wesentlich weniger Sozialleistungen geben. Nein, die meisten wollen nach Deutschland, Österreich, Schweden etc. das ginge unsereins doch nicht anders, wenn wir ehrlich sind.
Heute ist übrigens das Thema mal auf Eis gelegt in den Medien, wir sollen auch mal was anderes lesen.
Mir ist übrigens aufgefallen, dass fast bei keiner Internetreportage über dieses Thema egal ob t-online, Welt, Zeit oder die gängigen Zeitungen mehr Kommentare zugelassen werden. Soviel zu unserer Meinungsfreiheit.
 

Sowhat

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Ich finde es halt ein bisschen viel. wenn es fast nirgendwo mehr eine Kommentarfunktion gibt. Aber reg dich ab, ich habe sowieso nie mitgeschrieben, die Meinungen nur gerne mal gelesen.
 

hansklein

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Sollte die EU alle Flüchtlinge ausnahmslos zurückschicken, z.B. nach Libyen ?
Sollte Deutschland auf dem Mittelmeer gerettet Flüchtlinge aufnehmen ?
Sollten Länder wie Deutschland, Frankreich, Schweden auch dann Flüchtlinge aufnehmen wenn sich andere EU Länder wie Polen, Ungarn usw. der Aufnahme und der Solidarität verweigern ?
Sollten den Ländern die sich weigern Flüchtlinge aufzunehmen die EU-Subventionen gestrichen werden ?
Sind die Seenotretter der NGO´s Schlepper und gehören verurteilt oder ist es richtig was sie machen ?
Hat Deutschland auf Grund seiner Geschichte nicht sogar die Pflicht Flüchtlinge aufzunehmen ?
Das sind sehr viele Fragen, auf die es keine einfachen, humanen Antworten gibt. Die Flüchtlinge zurückschicken - ist eine Option, aber nicht vor dem Hintergrund, sie nicht aufnehmen und Migrieren zu müssen, sondern um den Anreiz zu nehmen, über eine gefährliche Strecke zu fliehen, sich in Lebensgefahr zu begeben und dafür noch ein Vermögen für Schlepper auszugeben. Das sind wahre Gewinner, in diesem Wahnsinn. Es dürfte erst gar nicht dazu kommen, das die Menschen flüchten. Dafür müsste die Situation vor Ort, für die Menschen, grundlegend verändert werden.

Ein anderes Problem ist, das Europa nicht alleine die Welt retten kann. Wohnraum, Nahrung, Trinken, Arbeit sind alles begrenzt vorhandene Resourcen, die sich irgendwann dem Ende neigen. Wobei wir hier noch dazu in einem Land sind, wo kein Geld da ist, um es für die eigenen Bürger, wenn sie finanziell arm dran sind, aufzuwenden( Rentner, ALG2, Sozialhilfebetroffene, Obdachlose, Geringveriener etc.), respektive es umverteilen zu wollen. Das wird nach meiner Meinung die Spannungen in der Gesellschaft weiter aufheizen.

Die EU Länder, sie sich Grundsätzlich der Solidarität verweigern - ich würde sie fragen, was sie hier in der EU überhaupt machen, außer Gelder beanspruchen zu wollen. Ich pers. würde Strafzahlungen verhängen und sie fragen, wann die EU denn nun zerbrechen soll und aus welchen Gründen. Findet die EU gemeinsam keine Linie, wenn es darum geht, Not anderer Menschen zu lindern, dann ist es eine arme, nicht wirklich zusammengehörige EU.

Die Seenotretter spielen, aus mir verständlichen Gründen, den Schleppern in die Hände und verschlimmern die Situation unbewusst und unbeabsichtigt, eher noch.

Hat Deutschland auf Grund seiner Geschichte nicht sogar die Pflicht Flüchtlinge aufzunehmen ?
Diese hätten andere Länder genauso. Da sind einige beim Ausbeuten ganz groß, wenn sie dann allerdings bei den ausgebeuteten etwas positiv verändern sollten, möchten sie davon nichts wissen.
Bei der Aufnahme von Flüchtlingen muss auch klar sein, was ein Land machen will. Dauerhafte Aufnahme mit vollständiger Migration, zeitlich befristete Aufnahme bis sich die Lage entspannt hat und dann Rückführung, oder was auch immer.

Es ist mir allerdings immer noch schleierhaft, warum vorwiegend junge Männer kommen und die Frauen und Kinder weniger. Es ist kein Argument zu sagen, wegen dem Risiko der Flucht. Das Risiko, in einem Krieg zuhause zu sterben, gefoltert und mißbraucht zu werden, ist wahrscheinlich eher nicht geringer sondern größer. Viele Fragen, auf die es bei vielen keine schnellen, für alle zufriedenstellende Lösungen geben wird, fürchte ich.
 

apfelkuchen

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Es ist mir allerdings immer noch schleierhaft, warum vorwiegend junge Männer kommen und die Frauen und Kinder weniger.
Weil die Wahrscheinlichkeit, eine Flucht zu überleben, für junge Männer höher ist als für Kinder, Frauen und alte Männer. Das Risiko mag zu Hause wegen des Krieges bestehen und vielleicht sogar für Frauen und Kinder höher sein, aber die Wahrscheinlichkeit, die Flucht zu überstehen, ist für junge gesunde physisch starke Männer einfach am höchsten. Und dann machen halt die sich auf den Weg, wenn das Geld in der Familie nur für einen Schlepper reicht, auch wenn die nicht mal das höchste Risiko zu Hause im Kriegsgebiet haben.

sowhat meinte:
Ich finde es halt ein bisschen viel. wenn es fast nirgendwo mehr eine Kommentarfunktion gibt.Aber reg dich ab, ich habe sowieso nie mitgeschrieben, die Meinungen nur gerne mal gelesen.
Wundert dich das ernsthaft angesichts der Kommentare, die da teilweise kamen?
Ansonsten unterlasse bitte die Unterstellungen, über so Meinungsfreiheitsgejammer rege ich mich nicht auf, da hast du was fehlinterpretiert.
Dein Kommentar zur Meinungsfreiheit klang halt wie das übliche Geseiere von Leuten, die mit Konsequenzen ihres Handelns nicht klarkommen. Man darf schon ne Meinung haben, aber man hat weder Anspruch drauf, die überall äußern zu dürfen noch, dass geäußerte Meinungen keine sozialen Konsequenzen haben. Das ist nicht in Meinungsfreiheit inkludiert, wird aber gerne von den Jammernden vergessen.
 
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Gelöschtes Mitglied 66567

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Das Thema ist leider schon wieder "brandheiß", aber ich denke, mit einem kühlen Kopf lassen sich Probleme besser angehen.

Wer nicht weiter denkt als bis zur Rettung von Flüchtlingen, der denkt nicht genug. Denn es geht eher um die Zeit danach. Da sollte man wissen, wie man sich selbst die Zukunft dieser Menschen vorstellt. Was natürlich die Betroffenen nicht daran hindert, auch anderer Meinung zu sein.

Sie werden - egal, wie lange sie hier leben - ihre Werte, ihre Religion, ihre Maßstäbe behalten. Das muß man sehen, und dann weiterhin sagen: "Ja, wir schaffen das." Leute aus dem Wasser zu ziehen, sie an Land zu bringen, sie in eine Sammelunterkunft zu stecken, ist zu kurz gedacht.
 

Sprotte

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Für die,die es interressiert.

Zusammenfassung der letzten Tage Mittelmeer :

Kurz nachdem SeaWatch3 (Niederlande) festgesetzt wurde,liegt derzeit in Licata,lief die Open Arms (Spanien) von Palma kommend in die SARzone vor Libyen.
Echo3 Open Arms (Spanien) lag derweil in der DreiMeilenZone Lampedusas,wo Open Arms kurz hinlief,kurz danach war Echo 3 nicht mehr zu sehen.
Die Alex (Italien ,kleine Segelyacht von Mediterranea,fährt ohne Signal) nahm 54 Menschen auf.
Lampedusa verweigerte einlaufen und verwies auf Valetta,Malta....das verweigerte die Alex zwar nicht,meldete aber,das sie keine 14/15 Stunden unter diesen Verhältnissen an Bord segeln könne.
Open Arms,mit Arzt an Bord,leistete medizinische Hilfe und bot an zu übernehmen und nach Malta zu bringen,das lehnte Valetta ab,mit dem Hinweis,das Open Arms ,aus politischen Gründen = Malta , Einlaufverbot hätte,Valetta wartete auf weitere Anweisungen.......zu dem Zeitpunkt lagen ausser Open Arms noch Echo 3 und Echo 1 ( 1 meistens ohne Signal) dicht bei der Alex.
Alex entschloss sich dann trotz Verbot nach Lampedusa zu laufen und im Hafen anzulegen.
Vermutlich ist die Alex beschlagnahmt.
Alan Kurdi kreuzte in der gleichen Zeit innerhalb der SARzone vor Libyen,dort nahm sie,in Sicht eines libyschen Küstenschutzbootes,65 Menschen an Bord,versuchte Kontakt mit den Leitstellen aufzunehmen,die erst nicht antworteten,dann einen Hafen in Libyen zuwiesen,den die Alan Kurdi ablehnte......mit der Bremer Seenotleitstelle bekam die Alan Kurdi schnell Kontakt,die widerum sofort die entsprechenden Ministerien unterrichteten.
Was Seehofer in die Lage versetzte sich pronto einzuschalten ( Brüssel),
Alan Kurdi lief dann Richtung Lampedusa ,trotz Verbots,blieb aber vor der DreiMeilenZone in Warteposition,wo dem Boot das Verbot-Dekret Salvinis von der "Finanzpolizei" überbracht wurde.
Alan Kurdi entschloss sich nach Malta zu laufen......dort ist sie jetzt,ausserhalb der DreiMeilenZone und konfrontiert mit dem nächsten Problem : Malta verbietet die Einfahrt in ihre Hoheitsgewässer und in den Hafen.

Derweil streiten sich Salvini und Seehofer weiter..........

Wie ihr sehen könnt waren 5 Schiffe vor Ort.....trotzdem verschwanden in genau diesen Tagen in den Weiten des Meeres 80 Menschen,die ersten wurden tot gefunden.....vermutlich hat keiner überlebt.... :cry:
 
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Heidschnucke

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Bevor ich hier etwas ungehalten werde, ich bin voll und ganz dafür wie es in unseren Grundgesetz steht, und da gibt es keine Diskussion, wer aber die Voraussetzungen nicht erfüllt oder falsche Angaben macht straffällig ist hat Deutschland auf eigene Kosten sofort zu verlassen.


Im übrigen frage ich mich was Italien für ein Problem hat die Flüchtlinge die von Schiffen im Mittelmeer aufgesammelt werden und unter Deutscher Flagge fahren betreten damit Deutschen Boden und laut Schengen Abkommen müssen die Flüchtlinge da einen Asyl Antrag stellen wo sie das erste Mal in einen Schengen Staat angekommen sind, in den Fall also Deutschland, wenn ich nun Salvini wäre würde ich die alle in den nächsten Flieger nach Deutschland setzen und ab, und da würde ich selbst Urlauber auf Rückreise stehen lassen! Und alle Kosten die anfallen würde ich von den „Hilfsorganisationen“ einfordern, auch hier in Deutschland, erst wenn das Asyl bewilligt wird würde es Leistungen vom Staat geben. Und so lange würde ich auch die Bewegungsfreiheit einschränken!


Im übrigen frage ich mich in wie weit das ein Asyl Grund ist wenn man mit einer Seenot Rettung rechnet, wenn man sich wissentlich und unter Vorsatz in Gefahr bringt!


Und noch was, ich Frage mich wo sind die ganzen Frauen, ich sehe zum weit aus größten Teil nur Junge Männer, und die Masse bringt hier das Soziale Gleichgewicht ins Schwanken. Die Männer haben sicher auch Bedürfnisse oder sind das alles … also auch wenn es jetzt etwas doof klingt aber eine „weiße deutsche“ Frau die sich auf so was einlässt ist bei mir ein NO GO ich gehe auch nicht mit einer farbigen Frau ins Bett weil ich mit einer „farbigen“ Sex haben will eine langfristige Lebensplanung wäre kann ich nachvollziehen. In der Wohnanlage in der ich wohne (24 WE) Wohnungen von 37 – 50 qm sind in den letzten vier Jahren alle neu Vermietungen an schwarz Afrikaner gegangen, (12) und alle haben vom Amt eine komplette Einrichtung bekommen, und einen Sozialarbeiter der sich um alles kümmert. Das alte Klientel verlässt nach und nach das Quartier, und wer nicht von allein geht wird von der Staatsmacht vertrieben, im letzten Jahr hatten wir fünf Einsätze vom SEK in unserer Wohnanlage und drei Mal davon haben sie die Falsche Wohnung demoliert, wer will hier noch wohnen?


P.S. im übrigen finde ich es doof von schwarzen oder farbigen zu Sprechen/schreiben, es widerstrebt mir da was zu sortieren, in aller erster Linie sind es Menschen wie jeder andere auch!
 

Heidschnucke

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@apfelkuchen
@Kreativlos
Danke für eure Bewertung und den Kommentar, und da ich mich durchaus als Demokrat bezeichne akzeptiere ich eure Meinung, es ist euer gutes Recht und das soll so bleiben.
Aber ich hätte da mal einen Rat von euch:
Ich letztens mit meiner Lebensgefährtin und ein paar Freunden auf einen großen Volksfest in einer Norddeutschen großen Hanse Stadt gewesen. Auf dem Bahnhofsvorplatz kamen zwei junge schwarz Afrikaner auf uns zu und sprachen unsere Frauen an, auch meine, obwohl wir direkt daneben standen mit den Worten „Du ficki, ficki machen?“!!! ; auf den Weg zum Festgelände wurden wir mehrfach auch von schwarz Afrikaner Angesprochen, ob wir Drogen kaufen wollen, und die Auswahl war durchaus beeindruckend, und auf dem Festgelände wurde versucht unsere Frauen durch antanzen zu belästigen und auszurauben und das mehrfach, und das alles am helligen Tag.
Bitte was meint Ihr wie sollten oder soll man sich da verhalten?
Ist das das neue Deutschland, Deutschland 3.0; müssen wir uns daran gewöhnen?
Wir wollten einen schönen Nachmittag und Abend verbringen, ganz friedlich! 81
 
G

Gelöschtes Mitglied 63723

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@ Heidschnucke,
Du steckt gerade alle in eine Schublade.
Das könnte ich auch, ich könnte alle die gegen Flüchtlinge wettern als Rassisten oder Nazis bezeichnen.
Und weisst Du auch warum?
Meine Frau, in Deutschland geboren, aber mit Eltern ausländischer Abstammung, meine Frau eben wurde seit letztes Jahr mehrmals rassistisch beleidigt. Und dies in einer Kleinstadt.

Mir geht dieses Schubladendenken unheimlich auf dem Sack.
 

apfelkuchen

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Ach Heidschnucke, das ist jetzt ein etwas durchschaubares Späßchen, du willst garantiert nicht wirklich einen Rat von mir oder anderen, aber bitte.

Nein, das Verhalten ist natürlich nicht in Ordnung und das muss sich ändern und da muss man sich wehren.

Ich könnte jetzt genug Geschichten erzählen von weißen Deutschen, die sich vielleicht besser ausgedrückt haben, aber im groben und ganzen das gleiche Verhalten an den Tag gelegt haben, oder vom Baugerüst dümmliche sexuelle Parolen gebrüllt haben zu Frauen, die einfach auf der Straße langgingen. Ist das Deutschland 3.0 und wie sollen wir uns da verhalten? Warum haben die offenbar hier sozialisierten nicht gelernt, wie man sich Frauen gegenüber anständig benimmt?
Warum gibt es noch Deutsche, die Einbrüche begehen? Haben die das nicht kapiert, wie es hier in unserem Land zugehen soll und was die Werte und Normen sind? Wie können wir von anderen erwarten, dass sie sich an unsere Werte halten, wenn selbst die eigene Bevölkerung es nicht schafft, sich dran zu halten? Ja, das ist jetzt etwas überspitzt, aber sag doch mal, was ist deine Idee dazu?
 
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AsbachUralt

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@apfelkuchen
Für mich macht es schon einen Unterschied, ob jemand Deutscher ist und Verbrechen begeht, oder ob er als Flüchtling zu uns kommt, Hilfe sucht und bekommt, in dem man ihn mit Essen, Unterkunft und Geld versorgt und ihm die Möglichkeit gibt, ein gutes Leben zu führen.
Wenn aber so jemand das Gastrecht mit Füßen tritt und Straftaten begeht, dann hat er das Bleiberecht verloren.
 
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Gelöschtes Mitglied 66109

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Ich letztens mit meiner Lebensgefährtin und ein paar Freunden auf einen großen Volksfest in einer Norddeutschen großen Hanse Stadt gewesen. Auf dem Bahnhofsvorplatz kamen zwei junge schwarz Afrikaner auf uns zu und sprachen unsere Frauen an, auch meine, obwohl wir direkt daneben standen mit den Worten „Du ficki, ficki machen?“!!! ; auf den Weg zum Festgelände wurden wir mehrfach auch von schwarz Afrikaner Angesprochen, ob wir Drogen kaufen wollen, und die Auswahl war durchaus beeindruckend, und auf dem Festgelände wurde versucht unsere Frauen durch antanzen zu belästigen und auszurauben und das mehrfach, und das alles am helligen Tag.
Weißt du, wir haben hier in München regelmäßig jedes Jahr eine 2 Wochen Veranstaltung auf der du (so gut wie) keine Afrikaner, Araber etc. antriffst. Europäer, Amerikaner, Australier, Japaner etc. sind da quasi unter sich.

Dennoch gibt es dort eine Anlaufstelle auf dem Festgelände, die speziell für Frauen eingerichtet wurde/ist, die auf diesem Fest Opfer von Gewalttaten wurden. „Antanzen“ scheint dort auch kein häufiges Vorkommnis zu sein. Da wird ohne Umwege zur Sache gekommen. Man ist halt „zupackend“.

Drogen werden dir da auch an jeder Ecke angeboten. Vom hellhäutigem Partyvolk.

Du siehst, geht alles auch ganz ohne das Afrikaner und Araber dabei sind.
 

Kansteknicken

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@apfelkuchen
Für mich macht es schon einen Unterschied, ob jemand Deutscher ist und Verbrechen begeht, oder ob er als Flüchtling zu uns kommt, Hilfe sucht und bekommt, in dem man ihn mit Essen, Unterkunft und Geld versorgt und ihm die Möglichkeit gibt, ein gutes Leben zu führen.
Wenn aber so jemand das Gastrecht mit Füßen tritt und Straftaten begeht, dann hat er das Bleiberecht verloren.
Ich sehe jetzt nicht den großen Unterschied von einem Deutschen oder einem Flüchtling abgestochen, vergewaltigt, zusammengeschlagen oder ausgeraubt zu werden. Der Effekt ist derselbe. Aber einen gravierenden Unterschied gibt es da doch schon. Der Deutsche kommt in den Kanst und kann erstmal nicht mehr abgestechen, vergewaltigen, zusammenschlagen oder ausrauben, während der Abgeschobene defacto in Freiheit bleibt und wo anders jetzt abgestechen, vergewaltigen, zusammenschlagen oder ausrauben kann. Wenn einem die Menschen in dem anderen Land egal sind...ok. Mir ist es nicht egal und daher gehört, wer auch immer ein Verbrechen begeht, schlicht in den Knast und nicht abgeschoben.
 

hansklein

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Warum gibt es noch Deutsche, die Einbrüche begehen? Haben die das nicht kapiert, wie es hier in unserem Land zugehen soll und was die Werte und Normen sind? Wie können wir von anderen erwarten, dass sie sich an unsere Werte halten, wenn selbst die eigene Bevölkerung es nicht schafft, sich dran zu halten? Ja, das ist jetzt etwas überspitzt, aber sag doch mal, was ist deine Idee dazu?
Das ist ein Deutsches Problem. Straftäter gibt es nat. in jedem Land. Wobei ich persönlich finde, das hier relativ wenig Gewalttaten passieren, im Gegensatz zu einigen anderen Ländern. Straftaten werden entsprechend auch geahndet, Straftäter verfolgt. Es laufen Programme, die Probleme angehen. Zuwenige, nach meiner Meinung, aber es gibt welche. Weggeschickt werden können Einheimische Straftäter auch nicht, wobei ich in extremem Fällen durchaus nicht dagegen wäre.

Wer aber nach Deutschland kommt, muss sich hier beweisen und repräsentiert selbstverständlich auch eine Bevölkerungsgruppe. Wer sich dann hier daneben benimmt - und auch diese Bevölkerungsgruppe, wo er/sie/es jeweils herkommt, verunglimpft, sollte auch wieder in seine Heimat zurückgehen. Wobei leider oft nicht klar ist, wer derjenige ist, der nach hier kommt. Sogar das wahre Alter ist manchmal nicht klar, auch nicht, ob in der jeweiligen Heimat Straftaten begangen wurden etc. Das lässt sich, bei geborenen Deutschen, rel. leicht feststellen.

Ich muss auch sehen, wo die Menschen herkommen, die in ein Gastland - als Flüchtlinge vorübergehend, so ist meine Ansicht - Zuflucht suchen.
Viele sind mit Gewalt aufgewachsen, einige haben sich mit Straftaten durch das Leben geboxt. Frauen haben in den afrikanischen Ländern ( oder auch in streng Muslemischen ) ganz andere Rechte und Anerkennung wie hier, das wird von unabhängigen Stellen betrachtet: Frauen in Afrika und Ihre Rechte. Ich persönlich denke, das dieses auch ein Grund ist, warum vorwiegend Männer nach hier kommen. Diese nehmen erstmal hier ihre "gewohnheitsmäßigen" Rechte und Gepflogenheiten war. Von daher gibt es auch ein anderes Gewalt- und Konflikt- und Konfliktslösungspotential. Strafen, die hier als angemessen angesehen werden, sind woanders halt "Peanuts". Da müssen passende Programme her, um die Menschen entsprechend zu migrieren, in deutsche Gepflogenheiten, Moralvorstellungen, ethische Werte u.a. zu unterichten und zu schaun, ob die Menschen diese annehmen möchten. Wer das nicht möchte, will nach meiner Annahme in seinem eigenen Kulturkreis bleiben, was so nicht möglich sein sollte. Dann muss er in seine Heimat zurück, wo er nach seinen Wertevorstellungen leben kann.
 

Zeitkind

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Wenn aus einem defekten Faß Wasser austritt, hinterfrage ich nicht die austretende Wassermenge,
sondern die Herkunft des ausfließenden Wassers und wie das Leck entstanden ist.
Es ist erklärtes Ziel der Verursacher, daß über Folgen und nicht über Ursachen diskutiert wird.
Spalte und herrsche ...

Solange das Leck nicht geschlossen wird, dürfte sich die Wassemenge vervielfachen.
Beschaffenheit, Temperatur oder Durchflußmenge des Wassers spielen dabei eine untergeordnete Rolle.
Das Wiedereinfüllen ausgetretenen Wassers in das gleiche Faß kann den Schaden ebenso wenig beheben.
 

HermineL

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Vorstoß für neue EU-Rettungsmission im Mittelmeer
„Es ist in der derzeitigen Kriegslage in Libyen unausweichlich, dass Menschen versuchen, über das Mittelmeer aus dem Land zu fliehen. Die Europäische Union sollte schnell mit Schiffen der Mitgliedstaaten eine neue EU-Seerettungsmission im zentralen Mittelmeer starten, um Flüchtlinge und Migranten vor dem Ertrinken zu retten“, sagte der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn WELT.

Damit könnte die EU die Arbeit der privaten Hilfsorganisationen (NGO) auf dem Mittelmeer unterstützen, erklärte der Minister, der in seinem Land auch für Migrationspolitik zuständig ist, weiter.

Quelle: Vorstoß für neue EU-Rettungsmission im Mittelmeer
Es ist schon ein Trauerspiel das alle bisherigen Rettungsmissionen eingestellt wurden. Es ist schon
lange überfällig dort wieder eine aktive Rettungsmission zu starten anstatt die NGO´s zu kriminalisieren
die hier eigentlich nur die Aufgabe übernehmen die von den EU-Staaten geleistet werden müsste.



Quelle Marian Kamensky via Facebook
 
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hansklein

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„Es ist in der derzeitigen Kriegslage in Libyen unausweichlich, dass Menschen versuchen, über das Mittelmeer aus dem Land zu fliehen. Die Europäische Union sollte schnell mit Schiffen der Mitgliedstaaten eine neue EU-Seerettungsmission im zentralen Mittelmeer starten, um Flüchtlinge und Migranten vor dem Ertrinken zu retten“, sagte der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn WELT.

Damit könnte die EU die Arbeit der privaten Hilfsorganisationen (NGO) auf dem Mittelmeer unterstützen, erklärte der Minister, der in seinem Land auch für Migrationspolitik zuständig ist, weiter.

Quelle: Vorstoß für neue EU-Rettungsmission im Mittelmeer
Mir stellt sich dabei eine ganz andere Frage:
Warum muss eine bestimmte Auswahl von Menschen ( die es sich, ohne Wertung, warum auch immer leisten können müssen) erst durch Schlepper, die auch noch gut daran verdienen, auf das Mittelmeer gebracht werden, um dann vor dem Ertrinken gerettet zu werden? Das empfinde ich pers. als äußerst zynisch. Dringlicher wäre es, nur meine Meinung, die Menschen, die es sich nicht leisten können ( Darunter viele Alte), Menschen die keine Chance bekommen oder es sich nicht leisten können ( darunter viele Mütter und Kinder), noch an Land zu helfen. Dabei könnten die jungen Menschen, die eig. Flüchten möchten, wertvolle Hilfe leisten. Da müssen nach meiner Ansicht andere Maßnahmen her, als erst zu warten, das die Menschen flüchten, um sie dann vor dem Ertrinken zu retten. In was für einer Zeit leben wir
 
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