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Erwerbsunfähig mit 25

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Milla

Elo-User/in

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#1
Hallo,

ich bin Milla, bin 25 Jahre alt und habe gestern meinen entgültige ERWERBSUNFÄHIGKEITSBESCHEID bekommen. Ich versuche meinen werdegang möglichst kurz zu erklären.

Nach vielen erkrankungen und bleibenden schäden habe ich mittlerweile einen gbd von 80 G.
Ich habe erst noch mein Abi , und dann eine Ausbildung zur physiotherapeutin gemacht. Dann habe ich über 300 bewerbungen geschrieben aber keine Stelle bekommen. Erst über ein Jahr nach der ausbildung habe ich einen Teilzeitjob und eine 400 euro stelle bekommen.
doch dann wurde ich wieder krank und bekam die kündigung ( nach 4 Tagen krankheit wärend ich im Koma auf der intensiv lag!!!!) aus wirtschaftlichen gründen.
dann habe ich Krankengeld bezogen aber da das so wenig war noch ALG2 als zuschuss dazu.
Im august din ich dann in die reha gefahren und leider haben mich 4 unterschiedliche Ärze in ihrem fachgebiet als erwerbsunfähig eingestuft.
im dezember lief das krankengeld aus, und die Arge bestand darauf das ich einen Rentenantrag einreiche.
jetzt habe ich den bescheid gestern zurück erhalten.

ALSO: Voll Erwerbsunfähig bis 30.6.2015, aber durch die zu kurzen einzahlungszeiten KEINE rente = Grundsicherung.

jetzt hab ich natürlich einige Fragen denn ansich bin ich am boden zerstört.
da ich chronisch krank bin sehen die gutachter wenig changse auf besserung heisst dass jetzt wirklich ich soll bis zum Tod von ca 750 euro leben? Nochmal ich bin 25????!!!!!!

Gelten die Zeiten des Krankengeldes nicht auch als einzahlung für die Rentenversicherung? Weil jetzt hat die RV die zeiten nich mit zu gerechnet.

Darf man sich überhaupt offiziell was dazu verdienen und wenn ja wieviel?

wie sieht so ein antrag auf grundsicherung aus ? wieder das gleiche wie bei ALG 2 oder können die das irgendwie übernehmen.

Was mache ich in der zeit bis der grundsicherungsantrag durch ist, aber ALG 2 gekündigt ist. die haben mir gesagt das ich mich sofort melden muss wenn ich was von der Rentenversicherung gehört habe. Also morgen.

Habt ihr sonst vielleicht noch irgendeinen Rat wie ich damit umgehen soll. Ich kann einfach nicht mehr ich habe das gefühl das ich schwer erkrankt bin und man mir dennoch nur steine in den weg legt.


bin für alle tipps DANKBAR, habe ich irgendein recht auf Ansprüche???

gruss MILLA
 

gelibeh

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#2
Ist schon übel, wie es Dir geht.

Ein Grundsicherungsantrag sieht anders aus als ein ALGII Antrag. Übernehmen kann man da nichts. Aber die wollen die gleichen Unterlagen sehen, wie das ALGII Amt. (Mietvertrag, Heizkosten usw.) Da Du befristet erwerbsunfähig bist musst Du einen Antrag auf Hilfe zum Lebensunterhalt stellen.

Theoretisch kann man sich was dazuverdienen und davon 30% behalten.

Mit der Krankenversicherung und Rente weiß ich jetzt nicht, aber wäre die Rente so hoch, dass Du keine Grundsicherung brauchst? Ich denke mal, nicht.

Hast Du schon den Aufhebungsbescheid vom ALGII?
 

mathias74

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#4
Verstehe ich das richtig, man kann mit 25 Jahren Rente bekommen und bekommt 750,- € im Monat ausbezahlt :confused:, genau so viel wenn einer dafür 30 Jahre lang Arbeiten muß, dann wär doch am besten wir stellen das Arbeiten ein und gehen alle in Rente :icon_kotz:

@ Milla, das hat mit dir nichts zu tun
 

Linchen0307

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#5
Verstehe ich das richtig, man kann mit 25 Jahren Rente bekommen und bekommt 750,- € im Monat ausbezahlt :confused:, genau so viel wenn einer dafür 30 Jahre lang Arbeiten muß, dann wär doch am besten wir stellen das Arbeiten ein und gehen alle in Rente :icon_kotz:

@ Milla, das hat mit dir nichts zu tun




Um Rente zu bekommen, bedarf das zunächst einer Untersuchung und die meisten EM Rentner würden gern tauschen und wieder ins Erwerbsleben einsteigen.. soviel dazu, Mathias 74
 
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ExitUser

Gast
#6
Verstehe ich das richtig, man kann mit 25 Jahren Rente bekommen und bekommt 750,- € im Monat ausbezahlt :confused:, genau so viel wenn einer dafür 30 Jahre lang Arbeiten muß, dann wär doch am besten wir stellen das Arbeiten ein und gehen alle in Rente :icon_kotz:

@ Milla, das hat mit dir nichts zu tun
Warum postet Du das dann? Nur um Unfrieden zu säen? Ansonsten würdest Du ja die Krankheiten nicht bewußt übersehen?
 
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ExitUser

Gast
#7
Milla, die Wartezeit beträgt 60 Monate. Will heisen: Es müssen 60 Monate lang Beiträge einbezahlt worden sein um überhaupt einen Anspruch zu haben.

Krankengelt ist meines Wissens auch als Pflichtbeitragszeit zu verrechnen. (Vergl. hier SGB IV §166 Asatz 4).

Vielleicht beantragst du mal schnell einen Versicherungsverlauf oder noch besser, du schaust mal bei dir am Ort, wer da Rentenberater ist und wo/wie du ihn erreichen kannst.
 
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