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Erwerbsminderungsrente und Mitwirkungspflicht bei beruflichen Rehamaßnahmen

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smily1971

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#1
Liebe Forenmitglieder, ich bin von Geburt an sehr stark sehbehindert, durch eine angeborene Aniridie. Ich bin ein gelernter Reiseverkehrskaufmann lange Zeit diesem Beruf gearbeitet.
Nun hat sich mein Sehvermögen drastisch verschlechtert, z.B. durch das Zunehmen einer Linsentrübung, des Grauen Stars. Seit kurzer Zeit bekomme ich eine Erwerbsminderungsrente von 100%. Nun meint man bei der Deutschen Rentenversicherung, dass man mich wieder für das Berufsleben fit machen muss, d.h. Berufliche Rehabilitationsmaßnahmen sollen durchgeführt werden. Man möchte mich gern nach Halle schicken, für 14 Tage in eine Einrichtung wo geprüft wird ob ich z.B. die Blindenschrift erlernen kann, man wird täglich von einem Psychologen empfangen etc.
In meinem erlernten Beruf bekomme ich mit meinem jetzigen unumkehrbaren Gesundheitszustand, sprich Sehvermögen ist fast gleich null, verständlicherweise keine Anstellung mehr. Daher meint man bei der Rentenversicherung nun mich mit so einem Programm für andere Tätigkeiten fit machen zu können. Z.B. für die Arbeit in einer Behindertenwerkstatt. Ist so etwas zulässig bzw. muss ich mir so etwas bieten lassen ?
Es gibt ja die sogenannte Mitwirkungspflicht bei von der Rentenversicherung angewiesenen beruflichen Reha Maßnahmen, auf die immer wieder hingewiesen wird.
Meine Frage zu dem Thema berufliche Reha-Maßnahmen lautet wie folgt.
In wie weit muss ich eine von der Deutschen Rentenversicherung vorgeschlagene Reha Maßnahme annehmen, bzw. wie und in welchem Umfang kann ich eigene Vorschläge einbringen, z.B. einen Fernkursus zur beruflichen Weiterbildung bei dem z.B. mit u.a. mit Tonträgern gearbeitet wird. Außerdem interessiert mich auch sehr,, was die sogenannte Mitwirkungspflicht in einem solchen Fall besagt bzw. meiner Person vorgibt.
Vielen Dank für Ihre Tipps und Ratschläge
 
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#2
Hallo smily,

dein Fall ist sehr speziell und ich kann eigentlich nur raten, mit deinen Ärzten Kontakt aufzunehmen. Sie können dir ja zumindest sagen, ob du mit deiner gesundheitlichen Einschränkung an der beruflichen Reha teilnehmen kannst (Unterbringung außerhalb ist für Sehverminderte schon sehr belastend, oder?).

Ja, diese Mitwirkungspflicht... die besteht. Aber was nicht geht, geht nicht; Mitwirkungspflicht hin oder her.

Lass dich mal von einem Anwalt für Sozialrecht beraten; zusammen mit deinen Ärzten sollte sich dann für dich eine Lösung finden lassen.

Liebe Grüße
Schlaentierchen
 
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