Erwerbsminderungsrente läuft zum 01.07.2019 aus, habe ich dann Anspruch auf ALG I und wie lange besteht dieser Anspruch?

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hamisch

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Amisch
Liebes Forum,
Ich wurde 01/2019 59 Jahre alt.
Ich habe noch volle EMR auf zeit (01.01.2018-01.07.2019).
Grund war ein Privatunfall (GDB=50%).
Die Einschätzung der DRV ist in meinem Beruf als Konditor
weniger 3 Stunden, aber auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
nach Prüfung letzte Woche mehr als 6 Stunden überwiegend
sitzend und mit geringer Anforderung an die Handfunktion.
Damit wird die EMR nicht verlängert.
Soll mich beim Arbeitsamt melden.
Ich habe Angst, dass ich keinen Job mehr finde.
Mein Arbeitsverhältnis ruht. Ich habe 38 Jahre in die
Arbeitslosenversicherung eingezahlt,
und war noch nie arbeitslos.
Vor der EMR war ich krank geschrieben.
Krankengeld ist ausgeschöpft.
Stünde mir ab 01.07.2019 gegebenenfalls ALG 1 zu?
Wie lange?
In 2 Jahren könnte ich mit 61 1/2 Jahren Altersrente
einreichen. Danke für Antworten.
 

Seepferdchen 2010

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hamisch und :welcome:

Ich war so frei und hab' den Titel Deines Fadens mal etwas griffiger gestaltet.

ich möchte dir noch mal in Erinnerung bringen die Forenregel 11, bitte immer eine aussagekräftige Überschrift

Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte sein - ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11

Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!!oder "ALG 1 nach EMR auf Zeit" oder Hilfeee!!!, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 150! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als ein bis drei Worte rein ...

und im Texteingabefeld bei der Überschrift findest du dazu auch den Hinweis.

schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:


Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

hamisch

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hamisch
Liebes Forum,
meine EM-Rente auf Zeit wird nicht verlängert und
läuft am 30.Juni 2019 aus.
Vor der EU-Rente war ich länger krank.
Krankengeld ist ausgeschöpft.
Ich bin 59 jahre alt und zu 50% schwerbehindert.
In meinem Beruf als Konditormeister
kann ich nicht mehr arbeiten.
Ich habe Angst, dass ich auf dem allgemeinen
Arbeitsmarkt deshalb keinen Job mehr finde.
Mein Arbeitsverhältnis ruht. Ich habe 38 Jahre
bis zur EU-Rente in die Arbeitslosenversicherung
eingezahlt, und war noch nie arbeitslos.
Ich meine, ich müsste 2 Jahre ALG1 bekommen können?
Danke für Antworten.
 

Doppeloma

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Hallo hamisch, :welcome:

Ich wurde 01/2019 59 Jahre alt.
Ich habe noch volle EMR auf zeit (01.01.2018-01.07.2019).

Dazu hast du inzwischen schon den Ablehnungsbescheid bekommen, wann ist das gewesen ?

Grund war ein Privatunfall (GDB=50%).
Die Einschätzung der DRV ist in meinem Beruf als Konditor
weniger 3 Stunden, aber auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt
nach Prüfung letzte Woche mehr als 6 Stunden überwiegend
sitzend und mit geringer Anforderung an die Handfunktion.
Damit wird die EMR nicht verlängert.

Wie siehst du selbst diese Einschätzung und wie sehen das deine Ärzte, bist du weiter in regelmäßiger Behandlung und wurden deine Ärzte auch dazu befragt nach dem Antrag auf Verlängerung der EM-Rente ???
Es ist ja eher nicht zu erwarten, dass der "allgemeine Arbeitsmarkt" auf dich wartet, da teile ich deine Befürchtungen, hat man dir nicht mal mehr eine berufliche Förderung (LTA =Leistungen zur beruflichen Teilhabe ?) angeboten wenn man dich für den Beruf als BU begutachtet hat ?

Du bist VOR dem 02.01.1961 geboren, da hast du noch "Berufsschutz" und es ist schon ziemlich frech von der DRV das einfach zu ignorieren und dich ins "kalte Wasser" des allgemeinen Arbeitsmarktes werfen zu wollen nach einer EM-Rente mit Befristung ohne wenigstens "Fördergelder für einen AG" (als LTA) anzubieten..
Das solltest du dir NICHT gefallen lassen und Widerspruch gegen die Ablehnung der Verlängerung einlegen, dafür hast du 1 Monat Zeit nach Erhalt des Bescheides, darum meine Frage ob das schon überschritten wurde ???
Ansonsten kann man auch noch über einen "Überprüfungs-Antrag" nachdenken ...

Soll mich beim Arbeitsamt melden. Ich habe Angst, dass ich keinen Job mehr finde.
Mein Arbeitsverhältnis ruht.
Ich habe 38 Jahre in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt,
und war noch nie arbeitslos.

Deine Sorge ist nicht unberechtigt und da kommen viele "Vermittlungs-Hemmnisse" zusammen, zudem dürfte auch den SB nicht viel an Tätigkeiten einfallen, wo man die Hände nicht weiter für brauchen wird ???
Es ist allerdings wohl korrekt, dass nun die AfA (Agentur für Arbeit) zuständig wäre, sofern du DIREKT VOR der Berentung auch noch ALGI bezogen hast (oder noch Krankengeld) das geht noch nicht eindeutig aus deinen Informationen hervor.

Da gibt es eine Sonderregelung bei der AfA (§ 145 SGB III) die dir den Anspruch auf ALGI auch nach einer EM-Zeitrente garantiert, dein ruhendes Arbeitsverhältnis ist dafür unerheblich (das "ruht" weiter).
Du brauchst aber trotzdem für deinen AG (und für diese Tätigkeit) wieder eine AU-Bescheinigung (vom behandelnden Arzt) ab Ende der EM-Rente (also ab dem 01.08.2019) sonst wärst du ja verpflichtet dort die Arbeit wieder aufzunehmen.

Vor der EMR war ich krank geschrieben.
Krankengeld ist ausgeschöpft.

Ein Anspruch auf Krankengeld ergibt sich aus einer EM-Zeitrente auch nicht aber ein Anspruch auf ALGI im Rahmen der sogenannten "Nahtlosigkeit nach § 145 SGB III", du meldest dich dann also NICHT "arbeitslos" (das bist du ja auch gar nicht), sondern wegen Ende der EM-Rente und weil die nicht verlängert wurde.

Mit einem Widerspruch (gegen die Ablehnung der Renten-Verlängerung) dazu würde man dich (vermutlich) dann auch vorerst in Ruhe lassen und gar nicht versuchen dich in "andere" Arbeit zu bringen, es steht dir natürlich frei das selber zu versuchen.
Es klingt aber nicht danach, dass du das unbedingt noch möchtest, was ich auch sofort verstehen kann und viele ältere (kranke) ELOs hier auch.

Stünde mir ab 01.07.2019 gegebenenfalls ALG 1 zu?
Wie lange?

Nach deinen bisherigen Angaben steht dir ALGI zu und das für 24 Monate Höchstdauer.

Du solltest trotzdem versuchen die Verlängerung der EM-Rente noch durchzusetzen, ich denke mir mal, dass du dann (auf die Dauer) weniger Verlust haben wirst (finanziell) als mit der Rente für Schwerbehinderte, da nimmst du ja auch noch (erneut) 10,8 % Abzüge (lebenslang) in Kauf.
Es könnte also weniger werden (vom Betrag her) als deine aktuelle EM-Rente, denn man schafft ja mit dieser Ablehnung aktuell eine "Lücke" im Rentenbezug und so muss der Betrag (deiner aktuellen EM-Rente) NICHT mehr erreicht werden, mit einer anderen vorgezogenen Renten-Art.

In 2 Jahren könnte ich mit 61 1/2 Jahren Altersrente
einreichen.

Ich hoffe, dass ich mich verständlich ausgedrückt habe dazu ...:icon_kinn:,
Musste selber (nach längerem Kampf mit der DRV) in EM-Rente gehen und habe die aber dann doch (mit der ersten Verlängerung) bis zum direkten Übergang in die reguläre Altersrente bezogen ...
So konnte der Betrag (bei mir) nicht mehr vermindert werden, den ich bis dahin als EM-Rente bezogen habe, das ist gesetzlich nicht erlaubt.

Bei dir versucht man (möglicherweise) schon wieder zu sparen, denn es ist eher ungewöhnlich, dass in deinem Alter eine EM-Rente nicht mehr verlängert wird wenn sie auch noch gar nicht so besonders lange bewilligt war ...
Bei der DRV dürfte ja auch bekannt sein, dass du einen Schwerbehinderten-Ausweis hast und damit auch Anspruch auf die Rente für Schwerbehinderte haben wirst ... gibt mir also "zu denken" wenn man dir da noch die Verlängerung der EM-Rente verweigert, damit du wieder völlig raus bist, ehe du eine Altersrente dann beziehen kannst. :icon_kinn:

Denn eine "Abschlagfreie" Rente bekommst du dann ja auch wieder nicht (mit 61,5 Jahren) ... es fehlen aber die (fiktiven) "Zurechnungs-Jahre" (in deinem Falle schon bis zum 62. Lebensjahr ?) aus deiner EM-Rente, für vorgezogene Altersrenten gelten nur noch die tatsächlichen (38) Beitragsjahre ...

So solltest du dir diese Ablehnung nicht ohne Gegenwehr gefallen lassen, es könnte sich sehr negativ (und dauerhaft) auf deine zukünftige Altersrente auswirken, wenn du darauf jetzt verzichtest, die Verlängerung der EM-Rente vielleicht doch noch durchzusetzen.

Die AfA hat noch Zeit, du bekommst ja deine letzte EM-Rente noch Ende Juli überwiesen, die AfA zahlt also erst ab Monat August und auch immer zum Ende des Monats.
Lies dir hier noch wichtige Informationen dazu durch, es wird bei dir dann sehr ähnlich ablaufen, wie nach der Aussteuerung aus dem Krankengeld ...
Es dürfte genügen wenn du Ende Juli / Anfang August bei der AfA persönlich vorstellig wirst (um die Antragsunterlagen zu holen) weil deine EM-Rente zum Ende Juli abgelaufen ist.


Du musst IMMER bereit sein, dich mit deinem "Restleistungsvermögen" der Arbeitsvermittlung zur Verfügung zu stellen, bitte stelle ALLE weiteren Fragen dazu HIER in deinem Thema, damit der Überblick nicht verloren geht.
Lass dich von der AfA nicht auf den Online-Antrag verweisen, der ist noch lange keine "Pflicht" (wie man dir möglicherweise erzählen wird) und taugt NICHTS für deinen Fall, verlange das Papierformular, dafür haben wir dann auch eine "Ausfüllhilfe" ...

Bitte glaube nicht, dass es sinnvoller wäre sehr viel früher die AfA aufzusuchen, damit du dann pünktlich dein Geld bekommen wirst, das klappt auch noch wenn du dir Zeit lässt damit, die nerven dich noch früh genug, wie du im anderen Foren-Bereich häufig nachlesen kannst.

Aus dem Krankengeld ausgesteuerte und "Kunden" direkt aus EM-Renten mit Befristung sind nicht unbedingt die "Lieblinge" der AfA, die kosten nur Geld und man kann NICHTS mit ihnen anfangen ..., das wird man dir natürlich gerne ganz anders darstellen wollen.
Deine beste Vorbereitung darauf findest du hier im Forum, dann werden es die AfA-SB (Sachbearbeiter / Arbeitsvermittler = SB) auch nicht zu leicht mit dir haben ... :icon_daumen:

MfG Doppeloma
 

Susanne42

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neben den Antrag auf Nathlosigkeitsregelung kannst du auch einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe zu stellen ( falls du das möchtest).
Wenn du für deinen Beruf unter 3 Stunden leistungsunfähig bist, hast du einen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente, da du ja noch berufsschutz hast ( aufgrund deines Alter), also das mit den „allgemeinen Arbeitsmarkt“ zählt gar nicht bei dir, deshalb sollte ein Widerspruch guten Erfolg haben
 

hamisch

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Hallo hamisch, :welcome:



Dazu hast du inzwischen schon den Ablehnungsbescheid bekommen, wann ist das gewesen ?

(................)

Guten Tag Doppeloma,
danke für Deine sehr ausführliche Antwort. Mir raucht erst mal der Kopf.
Ich werde wohl ein paar Tage brauchen, um alles zu verarbeiten.
Meine Zeitangabe war etwas fehlerhaft. Meine EMR endet am 30.Juni,
im Juli gibt es also kein Geld mehr.
Es gibt aber Positives: Ich habe noch keinen schriftlichen
Ablehnungsbescheid, sondern hatte diesbezüglich ein Telefonat,
in dem mir die Ablehnung angekündigt wurde.
Ich wurde nicht angerufen, sondern habe angerufen.
Vielleicht etwas blöd.
Danach habe ich mich anschliessend per Mail
ziemlich verärgert darüber beschwert.
Bin auch im VDK, und habe das geschrieben.
Heute morgen wurde ich angerufen, und man sagte
mir, dass da wohl einige Missverstädnisse waren.
Auf meine Frage, ob abgelehnt oder nicht,
wurde ich allerdings vertröstet.
Es wäre noch nicht alles geklärt, und ich solle noch
etwas (ca. einen Monat) Geduld haben.
Jetzt bin ich erst mal beruhigt, weil ich ja so wie Du
schreibst 2 Jahre ALG1 Anspruch habe.
Ich hatte Angst, dass durch die EMR irgendwelche
Fristen nicht mehr passen.
Ich will nur möglichst wenig Ärger.
Manche Ärzte sind auch ganz schön unverschämt!
Morgen habe ich noch ein Gespräch mit meinem Neurologen.
Also vorerst nochmal Danke
hamisch
 

Doppeloma

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Hallo Susanne42,

neben den Antrag auf Nathlosigkeitsregelung kannst du auch einen Antrag auf Leistungen zur Teilhabe zu stellen ( falls du das möchtest).

Das sollte er ganz sicher NICHT machen, wenn er die Verlängerung seiner EM-Rente noch durchsetzen möchte, auch wenn es (rein theoretisch) kein falscher Gedanke ist, dieses "Angebot" hätte (eigentlich) von der DRV kommen müssen wenn man meint die EM-Rente muss nicht mehr verlängert werden.

Wenn du für deinen Beruf unter 3 Stunden leistungsunfähig bist, hast du einen Anspruch auf Erwerbsminderungsrente, da du ja noch berufsschutz hast ( aufgrund deines Alter), also das mit den „allgemeinen Arbeitsmarkt“ zählt gar nicht bei dir, deshalb sollte ein Widerspruch guten Erfolg haben

Das ist nicht korrekt, der "allgemeine Arbeitsmarkt" zählt genau so wie bei anderen auch wenn im Beruf nicht mehr gearbeitet werden kann (lt. Feststellungen der DRV), der Betroffene hat aber Anspruch auf berufliche Förderung ( = LTA) damit er dort noch einigermaßen wieder Geld verdienen könnte.

Dafür möchte die DRV aber auch kein Geld mehr ausgeben (müssen) und die (theoretisch noch mögliche) DRV-BU-Rente wird gar nicht erst in Betracht gezogen ... aber die ist auch eine "Mogelpackung" ... es gibt daraus keine "Arbeitsmarktrente", weil man am allgemeinen Arbeitsmarkt noch weiter als Vollzeit vermittelbar gilt.

Einen Anspruch auf reguläre EM-Vollrente hat man deswegen nicht, die wurde aber dem TE schon mal bewilligt, also gilt es jetzt die Verlängerung durchzusetzen, nach der kurzen Rentenzeit (und in dem Alter) ist es doch eher unwahrscheinlich, dass die gesundheitlichen Probleme nun alle wieder behoben sein sollen ... :icon_kinn:
Von selber würde ich da KEINE berufliche Förderung mehr einfordern wollen, damit dokumentiert man ja eher, dass man durchaus noch arbeiten "könnte" ...

LTA mit fast 60 Jahren bedeutet (in der Regel) einen AG-Zuschuss (dem Grunde nach bewilligt) zu bekommen, wenn sich Jemand findet der einstellen möchte (so wie man ist) ... und die EM-Rente ist damit "gestorben" ...
Diesen AG wird man damit aber auch nicht mehr finden und die DRV hat ihr Ziel erreicht und das völlig kostenfrei ... ganz sicher keine Verlängerung der EM-Rente mehr aber auch keine Kosten für einen AG ...

Von der AfA gibt es keine berufliche Förderung (LTA) mehr wenn man bereits Ansprüche an die DRV dafür hat. :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Doppeloma

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Hallo hamisch,

danke für Deine sehr ausführliche Antwort. Mir raucht erst mal der Kopf.
Ich werde wohl ein paar Tage brauchen, um alles zu verarbeiten.

Kein Problem, lies dir notfalls alles noch mehrfach durch und zur Not kannst du dir das auch ausdrucken, ich weiß es ist viel Stoff und ich habe viele Jahre gebraucht, das alles zu erfassen.
Als ich 2008 dauerhaft erkrankt bin wusste ich noch nicht mal, dass ich nach dem Krankengeld dann noch ALGI zu bekommen habe und bekam schon Angst direkt Hartz 4 beziehen zu müssen, obwohl ich doch auch immer noch im festen Arbeitsvertrag gewesen bin.

Meine Zeitangabe war etwas fehlerhaft. Meine EMR endet am 30.Juni,
im Juli gibt es also kein Geld mehr.

Ist nicht so schlimm, dann gibt es erst Recht noch keinen Grund schon bei der AfA zu erscheinen.
Die würden auch nur raten erst mal abzuwarten, ob deine EM-Rente nicht doch noch verlängert wird, im Extrem kann die DRV sich damit bis Ende Juli noch Zeit nehmen und trotzdem noch rechtzeitig weiter zahlen.

Es gibt aber Positives: Ich habe noch keinen schriftlichen
Ablehnungsbescheid, sondern hatte diesbezüglich ein Telefonat,
in dem mir die Ablehnung angekündigt wurde.
Ich wurde nicht angerufen, sondern habe angerufen.
Vielleicht etwas blöd.

Es war nicht unbedingt "blöd" aber telefonische Anfragen und Auskünfte sind (leider) bei den Behörden meist nicht viel wert und man hat dazu dann NICHTS in der Hand, was da wirklich so alles "gesagt" wurde ...
Es ist auch rechtlich völlig unverbindlich, darauf kann man sich später nicht ernsthaft berufen wollen, das Gleiche gilt auch für Mail-Informationen.

Rechtlich verbindlich sind NUR schriftliche Mitteilungen, so ganz "altmodisch auf Papier" mit Stempel der Behörde ... das solltest du dir vorsichtshalber auch schon für den Umgang mit der AfA merken.
Wann hast du denn den Verlängerungs-Antrag gestellt und wie lange ist das "Gutachten" her ???

Danach habe ich mich anschliessend per Mail
ziemlich verärgert darüber beschwert.
Bin auch im VDK, und habe das geschrieben.
Heute morgen wurde ich angerufen, und man sagte
mir, dass da wohl einige Missverstädnisse waren.

Na-Ja, wirklich weiter gebracht hat dich das ja auch nicht und der VDK macht der DRV auch schon lange keine "Angst" mehr ... teile mir doch bitte mal mit, seit wann dein Antrag auf Verlängerung schon läuft.

Behörden haben allerdings bis zu 6 Monaten Zeit für die Bearbeitung von Anträgen aber man kann durchaus (so nach 3 - 4 Monaten spätestens) eine schriftliche "Sachstand-Anfrage" machen, auf die man dann auch eine schriftliche Antwort bekommen sollte.

Auf meine Frage, ob abgelehnt oder nicht,
wurde ich allerdings vertröstet.
Es wäre noch nicht alles geklärt, und ich solle noch
etwas (ca. einen Monat) Geduld haben.

Bitte unterlasse das mit den Telefonaten, es bringt dich nicht weiter, zum Ergebnis wird konkret am Telefon nur sehr selten was gesagt, dann wird plötzlich der "Datenschutz" vorgeschoben, (dass man deswegen am Telefon dazu keine Auskunft geben könne) ... haben wir gerade vor kurzem bei der Pflegekasse wieder erlebt.

Es ist durchaus möglich, dass dein Antrag / Gutachten noch beim Med. Dienst der DRV liegt, das dürfen ja auch nicht die SB prüfen was den medizinischen Teil betrifft, die sind ja keine Ärzte.
Du kannst aber bei deinen Ärzten direkt mal nachfragen, ob sie (von der DRV) deswegen angeschrieben wurden wenn du ohnehin gerade dort bist ... :icon_kinn:

Jetzt bin ich erst mal beruhigt, weil ich ja so wie Du
schreibst 2 Jahre ALG1 Anspruch habe.
Ich hatte Angst, dass durch die EMR irgendwelche Fristen nicht mehr passen.

Die "üblichen" Fristen (für normale Arbeitslose) gelten dafür nicht, darum ist es ja eine "Sonderregelung", die durch eine EM-Rente (nur bei Befristung) aufrechterhalten wird, jedenfalls wenn man vorher auch noch Anspruch auf ALGI hatte.
Die "Begeisterung" der AfA hält sich allerdings auch in Grenzen dann für schwer leistungseingeschränkte "Kunden" auch zahlen zu müssen, weil eine solche EM-Rente (zunächst) nicht verlängert wurde.

In der Regel sind die Betroffenen ja gar nicht wirklich wieder gesund (und Vermittlungsfähig) geworden in der EM-Rentenzeit ... trotzdem fällt die EM-Rente ja nach Ablauf der Befristung erst mal weg ... bis das mal wieder anders entschieden wird.

Ich will nur möglichst wenig Ärger.

Das kann ich dir nicht versprechen, ich kann dir nur beschreiben wie du Ärger möglichst vermeiden kannst (bei der AfA falls doch erforderlich) und wie man versuchen wird dich dort "hinters Licht zu führen", denn auch die AfA möchte lieber Geld sparen ... auch wenn dein Anspruch unbestritten besteht.

Manche Ärzte sind auch ganz schön unverschämt!
Morgen habe ich noch ein Gespräch mit meinem Neurologen.

Welche Ärzte meinst du jetzt genau ?

Deinen Neurologen solltest du auch gleich mal fragen, ob er von der DRV angeschrieben wurde wegen der EM-Renten-Verlängerung, um eine aktuelle Stellungnahme abzugeben.
Hattest du aktuelle Behandlungsberichte / Befunde mit eingereicht beim Verlängerungsantrag ?

Versuche möglichst ruhig und geduldig zu sein und wenn sich bis Ende März noch nichts weiter ergeben hat, solltest du eine schriftliche Anfrage machen (per Übergabe-Einschreiben) wie der Bearbeitungsstand ist für deinen Verlängerungs-Antrag vom XX.

Es gibt aktuell noch keinen Grund zur Panik auch wenn ich mir deine Unruhe gut vorstellen kann ... mein Bescheid zur regulären Altersrente (wirksam ab 01.06.2018, frühzeitig beantragt) kam doch glatt "schon" Mitte Juni 2018, im Mai hatte ich die letzte EM-Rente (lt. Bescheid) überwiesen bekommen. :icon_klatsch:

Obwohl man mir die Altersrente ja nicht mehr streitig machen konnte, war es wieder "wie auf heißen Kohlen sitzen", wir sind ja auf unsere Renten angewiesen ...

Noch hast du ja etwas "Luft" und wenn du vorher keinen Ablehnungs-Bescheid bekommst (was ich dir nicht wünsche), dann genügt der Gang zur AfA auch nach der letzten Renten-Überweisung (also Ende Juni) ... da versäumst du keine Fristen. :icon_daumen:

MfG Doppeloma
 

hamisch

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Hallo hamisch,

Kein Problem, lies dir notfalls alles noch mehrfach durch und zur Not kannst du dir das auch ausdrucken, ich weiß es ist viel Stoff und ich habe viele Jahre gebraucht, das alles zu erfassen.


Hallo Doppeloma,
vielen Dank für Deine kompetenten Anregungen.
Ich werde jetzt erst mal, wie Du ja auch sagst,
ruhig und geduldig sein.
Das telefonieren werde ich auch einstellen;
geht halt schnell, aber auch daneben.
Meinen Antrag habe ich gleich am Anfang dieses Jahres gestellt,
weil mir das eine Bekannte so geraten hat.
Meinen Neurologen werde ich wechseln müssen.
Er glaubt mir irgendwie nicht so richtig.
Ich habe keinerlei psychische Probleme,
sondern eine Radialisparese vom Unfall (Fallhand),
die sich aber Gott sei Dank ständig bessert.
Die Fingerfunktion ist noch stark eingeschränkt.
Deshalb eingeschränkte Handfunktion.
Mein Hauptproblem sind aber Extreme Schmerzen
im Lendenwirbelbereich. Weiss oft nicht,
ob ich stehen liegen oder sitzen soll.
Man sieht im CD auch, dass
der 5. Lendenwirbel angebrochen war.
Hatte aber keine Lähmungserscheinungen.
Schlucke starke Schmerzmittel.
Mein Neurologe formuliert jetzt immer so:
"Herr X sagt, er habe starke Schmerzen...."
So ein Schreiben vom Neurologen
an den Hausarzt hat hat die DRV leider auch von mir
mit dem Antrag bekommen. Dazu ein Schreiben vom
Hausarzt, der meine Angaben für absolut glaubwürdig hält.
Meine 50% GdB beziehen sich übrigens auf eine
Chondromalazie und eine Schulterverletzung und
bestehen schon über 10 Jahre. Habe damit uneingeschränkt
als Konditormeister gearbeitet. Bin noch ungekündigt.
Jetzt warte ich erst mal.
Mit freundlichen Grüssen hamisch
 

Seepferdchen 2010

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Hallo hamisch

mal ein Hinweis in eigener Sache, schau dir bitte mal diesen Thread an
zum Thema richtiges zitieren, hier wird das Schritt für Schritt erklärt.


Bedenke richtiges zitieren spart dem Forum Ressourcen

(Server) daher schau dir mal diesen Beitrag aus dem Forum an, hier ist

Schritt für Schritt und bildlich gut von @Texter50 und von @Zeitkind erklärt zum Thema richtiges zitieren.

Auch sollte man an die user denken die mit dem Handy/ Smartphone in das Forum kommen und ggf. erst "ellenlang" Zitate lesen sollen.

Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

Doppeloma

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Hallo hamisch,

Mein Hauptproblem sind aber Extreme Schmerzen
im Lendenwirbelbereich. Weiss oft nicht, ob ich stehen liegen oder sitzen soll.
Man sieht im CD auch, dass der 5. Lendenwirbel angebrochen war.
Hatte aber keine Lähmungserscheinungen. Schlucke starke Schmerzmittel.

Dann solltest du mal über Behandlung bei einem spezialisierten Schmerztherapeuten nachdenken, das sind auch oft Psychiater / Neurologen oder auch Anästhesisten, manchmal sogar Orthopäden, solche chronischen Schmerz-Zustände haben immer auch einen Einfluss auf die Psyche ... bei einem Patienten mehr und bei einem Anderen weniger.

Mein Neurologe formuliert jetzt immer so:
"Herr X sagt, er habe starke Schmerzen...."
So ein Schreiben vom Neurologen
an den Hausarzt hat hat die DRV leider auch von mir
mit dem Antrag bekommen.

Dieser Neurologe scheint KEINE spezielle Fortbildung als Schmerztherapeut zu haben, hast du schon mal Schmerzfragebögen ausgefüllt, das wirst du bei einem Schmerztherapeuten zuerst machen müssen ...
Ich kenne das Alles sehr gut von meinem Männe, orthopädische Probleme gehören seit er etwas über 30 ist zu seinem "Programm", inzwischen hat er 2 Bandscheiben OP hinter sich und es gibt kaum noch einen Knochen der nicht schon mal operiert wurde ...

Er ist seit ca. 15 Jahren in schmerztherapeutischer Behandlung und war auch schon mehrfach in entsprechenden Spezial-Kliniken für manuelle Therapien, er bekommt inzwischen (von der KK) lebenslang Physio-Therapie (2 Mal die Woche), als Verordnung außerhalb des Regelfalles und nimmt nach Opiaten (damit hat er noch einige Zeit gearbeitet) inzwischen Morphine, damit er die Dauerschmerzen aushalten kann.

Rein psychisch gesehen ist er trotzdem stabiler als ich manchmal, er hat gelernt damit umzugehen (in Reha-Kliniken und in den Schmerz-Kliniken) aber arbeiten KANN er damit schon seit vielen Jahren nun nicht mehr. :icon_evil:
Es war trotzdem nicht leicht die DRV auch davon zu überzeugen, mit rein orthopädischen Problemen gibt es (angeblich) immer noch irgendwelche (eher theoretischen) Möglichkeiten seinen Lebensunterhalt weiter selber zu verdienen.
Der gerichtliche "Gutachter" (reiner Orthopäde im 1. EM-Rentenverfahren) hat ihm geraten, einfach mehr Tabletten (es waren schon Opiate) in höherer Dosierung zu nehmen, dann könne er auch schmerzfrei Vollzeit arbeiten. :icon_dampf:

Dazu ein Schreiben vom Hausarzt, der meine Angaben für absolut glaubwürdig hält.

Was dein Hausarzt dazu schreibt wird die DRV nicht sonderlich beeindrucken, dass er dir die Schmerzen glaubt reicht der DRV wahrscheinlich nicht aus, die wollen was von Schmerz-Fachleuten oder entsprechenden Kliniken dazu haben und selbst das reicht oft nicht aus ...
Dürfte aber in deinem Falle vielleicht bewirken, dass man die EM-Rente verlängern wird wenn du eine spezielle Behandlung wegen "chronischer Schmerzkrankheit" aufgenommen hast, die noch längere Zeit in Anspruch nehmen wird ... :icon_kinn:

Meine 50% GdB beziehen sich übrigens auf eine
Chondromalazie und eine Schulterverletzung und
bestehen schon über 10 Jahre. Habe damit uneingeschränkt
als Konditormeister gearbeitet. Bin noch ungekündigt.

Das habe ich schon registriert, dass du noch im ruhenden Arbeitsverhältnis bist, das behalte mal auch bei, bis du mal endgültig in Rente gehen kannst, dein AG kann dich ja versuchen zu kündigen, wenn er dich los werden will ... da muss er aber (wahrscheinlich) erst am Intergrations-Amt vorbei ... das sollte aber nicht dein Problem sein.

Es sieht (auch für die DRV) immer "besser" aus wenn man nicht arbeitslos ist, da unterstellen die gerne man wolle sich mit der EM-Rente nur "aus der Arbeitslosigkeit" retten können, weil man am heutigen Arbeitsmarkt schlechte Vermittlungs-Aussichten hat, besonders im höheren Lebensalter.

Wir hatten auch noch beide unsere Arbeitsplätze bis die EM-Renten unbefristet bewilligt waren.

MfG Doppeloma
 

hamisch

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Hallo hamisch

mal ein Hinweis in eigener Sache, schau dir bitte mal diesen Thread an
zum Thema richtiges zitieren, hier wird das Schritt für Schritt erklärt.


Bedenke richtiges zitieren spart dem Forum Ressourcen

(Server) daher schau dir mal diesen Beitrag aus dem Forum an, hier ist

Schritt für Schritt und bildlich gut von @Texter50 und von @Zeitkind erklärt zum Thema richtiges zitieren.

Sorry, aber dies hier sind meine ersten Gehversuche in einem Forum.

Auch sollte man an die user denken die mit dem Handy/ Smartphone in das Forum kommen und ggf. erst "ellenlang" Zitate lesen sollen.

Die meisten Beiträge hier möchte ich nicht zusammen mit dem "Einkaufszettel" im Supermarkt nebenbei auf dem Smartphone daddeln,
dazu sind sie mir zu wichtig, vom Antwortproblem mal ganz abgesehen.


Ich wünsche dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt im Forum.
 

hamisch

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Hallo hamisch,



Dann solltest du mal über Behandlung bei einem spezialisierten Schmerztherapeuten nachdenken, das sind auch oft Psychiater / Neurologen oder auch Anästhesisten, manchmal sogar Orthopäden, solche chronischen Schmerz-Zustände haben immer auch einen Einfluss auf die Psyche ... bei einem Patienten mehr und bei einem Anderen weniger.



Dieser Neurologe scheint KEINE spezielle Fortbildung als Schmerztherapeut zu haben, hast du schon mal Schmerzfragebögen ausgefüllt, das wirst du bei einem Schmerztherapeuten zuerst machen müssen ...
Ich kenne das Alles sehr gut von meinem Männe, orthopädische Probleme gehören seit er etwas über 30 ist zu seinem "Programm", inzwischen hat er 2 Bandscheiben OP hinter sich und es gibt kaum noch einen Knochen der nicht schon mal operiert wurde ...

Er ist seit ca. 15 Jahren in schmerztherapeutischer Behandlung und war auch schon mehrfach in entsprechenden Spezial-Kliniken für manuelle Therapien, er bekommt inzwischen (von der KK) lebenslang Physio-Therapie (2 Mal die Woche), als Verordnung außerhalb des Regelfalles und nimmt nach Opiaten (damit hat er noch einige Zeit gearbeitet) inzwischen Morphine, damit er die Dauerschmerzen aushalten kann.

Rein psychisch gesehen ist er trotzdem stabiler als ich manchmal, er hat gelernt damit umzugehen (in Reha-Kliniken und in den Schmerz-Kliniken) aber arbeiten KANN er damit schon seit vielen Jahren nun nicht mehr. :icon_evil:
Es war trotzdem nicht leicht die DRV auch davon zu überzeugen, mit rein orthopädischen Problemen gibt es (angeblich) immer noch irgendwelche (eher theoretischen) Möglichkeiten seinen Lebensunterhalt weiter selber zu verdienen.
Der gerichtliche "Gutachter" (reiner Orthopäde im 1. EM-Rentenverfahren) hat ihm geraten, einfach mehr Tabletten (es waren schon Opiate) in höherer Dosierung zu nehmen, dann könne er auch schmerzfrei Vollzeit arbeiten. :icon_dampf:



Was dein Hausarzt dazu schreibt wird die DRV nicht sonderlich beeindrucken, dass er dir die Schmerzen glaubt reicht der DRV wahrscheinlich nicht aus, die wollen was von Schmerz-Fachleuten oder entsprechenden Kliniken dazu haben und selbst das reicht oft nicht aus ...
Dürfte aber in deinem Falle vielleicht bewirken, dass man die EM-Rente verlängern wird wenn du eine spezielle Behandlung wegen "chronischer Schmerzkrankheit" aufgenommen hast, die noch längere Zeit in Anspruch nehmen wird ... :icon_kinn:



Das habe ich schon registriert, dass du noch im ruhenden Arbeitsverhältnis bist, das behalte mal auch bei, bis du mal endgültig in Rente gehen kannst, dein AG kann dich ja versuchen zu kündigen, wenn er dich los werden will ... da muss er aber (wahrscheinlich) erst am Intergrations-Amt vorbei ... das sollte aber nicht dein Problem sein.

Es sieht (auch für die DRV) immer "besser" aus wenn man nicht arbeitslos ist, da unterstellen die gerne man wolle sich mit der EM-Rente nur "aus der Arbeitslosigkeit" retten können, weil man am heutigen Arbeitsmarkt schlechte Vermittlungs-Aussichten hat, besonders im höheren Lebensalter.

Wir hatten auch noch beide unsere Arbeitsplätze bis die EM-Renten unbefristet bewilligt waren.

MfG Doppeloma

Hallo Doppeloma,
wiedermal Danke für die guten Tipps, hoffentlich habe ich nicht wieder falsch zitiert.
MfG Hamisch
 
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