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Erwerbsminderungsrente + BU Rente unbefristet mit 30 Jahren geht das ?

Moggimog

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#1
abend, es geht um einen Freund der 25 Jahre alt ist. Ihm geht es phsysisch nicht so gut, Kindheit, todesfälle, burnout usw...
Er geht seitdem er 17 Jahre alt ist arbeiten, er ist ( was er mir alles erzählt ) stark depressiv, ich merke das er mir nichts vormacht.
Er sagt von sich aus, das er es maximal noch 5 Jahre aushält....er hat suizid gedanken sollte ich auch lieber erwähnen...
er sagt von sich selbst aus das er nicht so einfach“ Gesund“ werden kann und er den Sinn nicht versteht warum er überhaupt noch arbeiten gehe,
da ihn das zusätzlich noch belaste...mobbing und er hat einfach keine Kraft mehr ( ich weiß echt nicht wie er es aushält )
er geht zur Arbeit, hat gute Konditionen, Verdient gut, hat überdurchschnittlich viele Urlaubstage, seine Arbeit ist nur 10km entfernt und er hat gute Arbeitszeiten.
Trotzdem ist er einfach nur KO, er kommt von der Arbeit und sitzt nur zu Hause und ruht sich aus, er interessiert sich einfach für nichts mehr.
Er spielt MIR auch nichzs vor, ich wusste wie er vor 10 Jahren war, deswegen denke ich auch nicht das er faul ist...
aber wie wäre es denn wenn er eine BU-Versicherung ( er war vor 5 Jahren das letzte mal beim Artzt wegen einer Grippe sonst wegen nichts! )
und EU-Rente ( oder steht die Erwerbsminderungs-Rente jedem verfügbar ? ) abschließt und nach 1-2 Jahren langsam zum Artzt geht
damit er sich wenigstens krankschreiben lassen kann, zum Gutachter gehen kann...was halt alles so dazu gehört damit man es „bewilligt“ kriegt...
ich weiß das es echt verrückt ist aber ich denke seine einzige Chance, aber hat er damit eine Chance ? Zahlen die überhaupt ein Lebenlang für phsychische erkrankungen ?
ich kenne mich selbst nichts so gut aus, ich möchte ihn einfach helfen, er tut mir unglaublich leid.
Selbst seine eigene Familie sind aufgrund seiner „krankheit“ nicht auf seiner Seite... aber es kümmert ihn nicht mal,
weil er so „depressiv“ ist, er möchte einfach seine „ruhe“ inform von arbeit usw , hartz4 wäre nichts für ihn, da es doch zu wenig sei... was denkt ihr ?
Ist er doch nur faul ? Oder kann man ihn irgendwie helfen ? Er weiß nicht das ich es gepostet habe,
ich würde ihn gerne helfen....oder was würde ihr ihm empfehlen, außer sofort zum Artzt zu gehen und sich zwangseinweisen zu lassen....?

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Larsson

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#2
Wenn er Depressionen hat, dann gehört er in ärztliche Behandlung. Es ist eine ernstzunehmende Erkrankung.
Den Rest den du dir so vorstellst, vergiss mal lieber, denn das macht einen Menschen nicht gesund.
Wir leben in einem Sozialstaat, auch wenn es manchmal nicht so anmutet und manche für Ihre Rechte kämpfen müssen. Zumal auch garnicht gesagt ist, dass er dauerhaft erwerbsunfähig ist durch seine Erkrankung. Denn auch bei Depressionen gibt es Unterschiede und nicht jede ist chronisch.
 

Kerstin_K

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#3
Erstmal soll er zum Arzt gehen. Dann kann man weiter sehen. Der Arzt kann ihn auch erstmal eine Weile krankschreiben. Dann koennte man auch eine Reha beantragen. Aber das alles ist daran geknüpft, dass er zum Arzt geht.

Und vergiss das mit der Zwangseinweisung. Man kann auch freiwillig in eine Klinik gehen, für akute Situationen gibt es Ambulanzen. Aber vielleicht muss das alles gar nicht sein.
 

Moggimog

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#4
Leute, es geht in wirklichkeit um mich. Ich schäme mich einfach das ich erst 25 Jahre alt bin und ich mich zur arbeit quäle... es geht mit immer schlechter, wenn ich recht überlege geht es mir schon seit 10 Jahren so, nur verstehe ich es erst jetzt immer mehr...
Ich weiß das es mir ohne arbeit etwas besser gehen wird, mich mit mir selbst zu beschäftigen.. ich habe einfach unglaublich viel druck im Kopf. Ich selbst bin mir sebst sicher das es nicht weg gehen wird, mit arbeit sowieso nicht: ich habe einfach nichts mehr im Leben wofür ich mich interessiere oder spass haben kann...
Deswegen habe ich gefragt,
Ob es nicht schlauer, sich davor um eine bu versicherung zu kümmern und dort halt alles „wahrheitsgemäß“ angeben was die Krankenakte und Ärtzte zu bieten habe. Wie gesagt nichts phsychisches... es geht mir immer schlechter meine gelenke tuen weh und plötzlich krieg ich öfter Nasenbluten ohne Grund, alles auf der Arbeit. Wenn feierabend ist, gehts einigermaßen wieder... aber dieser druck im Kopf, ich bin zu 100% kein simulant es geht nur nicht mehr , andere könnten es vielleicht ich nicht...
 
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#6
Grundsätzlich kannst du jede Versicherung abschließen wie dir es gefällt.

ABER.... du musst Gesundheitsfragen beantworten die 5 bis 10 Jahre zurückliegen....ehrlich! In manchen wird auch abgefragt, ob aktuelle Beschwerden vorliegen. Und da wird es schon schwierig.

Und nehmen wir mal an, du willst in 3-4 Jahren Ansprüche aus der Versicherung gelten machen kann es dir passieren, dass dir die Versicherung wegen arglistiger Täuschung gekündigt kann/wird. Also.....keine BU-Rente und die gezahlten Beiträge sind auch weg. Warum, weil die Versicherung anfängt zu suchen und vielleicht findet.

Gerade im Bereich psychische Erkrankungen sind die Versicherungen sehr vorsichtig und fragen ganz genau nach.

Wenn du trotzdem diesen Weg gehen willst, dann solltest du erst einmal die Informationen besorgen die bei den Ärzten und bei der Krankenkasse vorliegen. Manche Ärzte greifen ja gerne mal auf ICD 10 - F-Diagnosen (Psychische und Verhaltensstörungen) zu obwohl das so nicht ganz korrekt ist. Das wäre dann das aus für eine BU-Versicherung.

Aktuell sollte das aber alles das kleinste Problem sein. Geht zum Arzt!

Auch eine Versicherung ist kein Garant, dass du tatsächlich eine Rente ausgezahlt bekommst. Das kann ein verdammt langer Weg sein und hilft dir aktuell nicht.
 
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Larsson

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#7
Also erstmal, schämen mzsst du dich nicht, sucht sich ja keiner aus.
Ich habe selbst seit meiner Jugend Depressionen. Mit 22 war ich das erste Mal in einer Klinik, danach konnte ich Jahre auch wieder arbeiten. Deinen Wunsch nach Ruhe kann ich sehr gut verstehen, aber nur weil man nicht mehr arbeitet, verschwindet die Depression nicht, das ist ein Trugschluss.
Du solltest dich daher dringend in ärztl. Behandlung begeben. Denn evtl. ist auch mit einer begleitenden medikamentösen Therapie deine Arbeitsfähigkeit durchaus wieder gegeben. Evtl. braucht es wirklich eine Auszeit, vielleicht ist ein Klinikaufenthalt auch fördernd, aber das alles musst du mit einem Arzt besprechen.
Wenn du ein vertrauenvolles Verhältnis zu deinem Hausarzt hast, dann wäre das ein erster guter Ansprechpartner. Für Medikamente ist ein Psychiater zuständig, evtl. kann dein Hausarzt da intervenieren, dass du dort einen schnellen Termin bekommst.
 

Moggimog

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#8
Danke leute, ich denke aber nicht das ich in naher zukunft einen artzt aufsuchen werden... immerhin wurde mir dieses Gefühl schon seit 2 Jahren klar... funktionieren tue ich also noch. Ich möchte nur „vorsorgen“ und wie gesagt, wenn ich bei der BU-Versicherung nichts angeben ( weil es auch stimmt, ich war deswegen noch nie beim Artzt, also woher wollen die es wissen ? ) dann stimmt meine Aussage doch oder nicht, ja wie geht es mir im moment, könnte doch schreiben ohne Beschwerden und plötzlich nach 2 Jahrwn würde es mir Theoretisch halt nicht mehr so gut gehen...
Ich weiß das eine unbefristete Rente mich nicht von jetzt auf gleich heilen wird, mir geht es nur um diesen unglaublichen Druck im Kopf ich weiß das ich mit der Arbeit mit meinen Problemem im Kopf nicht weiter kommen werde, ich kann mir auch nichr vorstellen das ein Medikament oder eine auszeit mir diesen druck nehmen wird, da ich mit den ganzen gedanken die ich im kopf trage, zusätzlich den gedanken im Kopf kriegen werden mich zu Arbeit quälen zu müssen... ich verstehe mich selbst nicht, leute gehen zb bei Wind und Regen zu schlechten Konditionen auf die Baustelle und beschweren sich nicht. Ich kann einfach nicht mehr und will nicht mehr, alles ist so sinnlos für mich
 
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#11
Ich möchte nur „vorsorgen“ und wie gesagt, wenn ich bei der BU-Versicherung nichts angeben ( weil es auch stimmt, ich war deswegen noch nie beim Artzt, also woher wollen die es wissen ? ) dann stimmt meine Aussage doch oder nicht, ja wie geht es mir im moment, könnte doch schreiben ohne Beschwerden und plötzlich nach 2 Jahrwn würde es mir Theoretisch halt nicht mehr so gut gehen...
Ich halte 2 Jahre für einen zu kurzen Abstand.

Behalte im Hinterkopf....eine solche Versicherung ist kein Garant das diese tatsächlich auch zahlt. Viele stehen jahrelang vor Gericht um ihre Ansprüche durchzusetzen.


Ich weiß das eine unbefristete Rente mich nicht von jetzt auf gleich heilen wird, mir geht es nur um diesen unglaublichen Druck im Kopf ich weiß das ich mit der Arbeit mit meinen Problemem im Kopf nicht weiter kommen werde, ich kann mir auch nichr vorstellen das ein Medikament oder eine auszeit mir diesen druck nehmen wird, da ich mit den ganzen gedanken die ich im kopf trage, zusätzlich den gedanken im Kopf kriegen werden mich zu Arbeit quälen zu müssen... ich verstehe mich selbst nicht, leute gehen zb bei Wind und Regen zu schlechten Konditionen auf die Baustelle und beschweren sich nicht. Ich kann einfach nicht mehr und will nicht mehr, alles ist so sinnlos für mich
Eine Rentenzahlung wird dich gar nicht heilen und der Druck verschwindet dadurch auch nicht. Das ist etwas was du dir jetzt erhoffst.

Warum nicht zweitgleisig fahren und trotzdem zum Arzt gehen. Du kannst dich doch auch für eine längere Weile krankschreiben lassen. Allerdings ist das für eine BU-Versicherung ein no-go....natürlich abhängig von der Diagnose.
 

Larsson

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#12
Du musst dir klar machen, das eine Depression dir auch "Dinge suggerriert", z.B. das Medikamente oder Auszeit nicht helfen. Ich weiss auch, dass du mir das nicht glaubst. Ich habe in meinen Schüben auch immer geglaubt, die anderen lügen sowieso und das wird nicht besser,... Dann kann ich nur appelieren mir zu glauben und ich weiss wovon ich rede.
 

Moggimog

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#13
Leute danke, mir geht es doch im ersten moment garnicht um die Bu oder Erwerbsminderungsrente... ich werde zum Artzt gehen ICH WILL GEHEILT WERDEN, ich hab nur gefragt ob eine Bu Rente im fall der fälle sinnvoll wäre, in den akten stehe ich als „Gesund“ danach kann ich mich krankschreiben usw. das würde ich auch wenn ich die Versicherung nicht hätte. Aber warum sollte ich dadrauf verzichten? Ich glaube ihr versteht mich nicht,
vielleicht drück ich mich auch falsch aus. Ich sag ja nicht das ich die rente usw kriege und danach gesund werden...was passiert im worst case wenn der gutachter ärtzte mich so diagnostizieren wie ich es euch erzähle... was hab ich im schlimmsten fall davon ? Natürlich geht es mir AUCH ums Geld. Oder soll ich besser nicht geheilt werden und auf alles verzichten ?
 

Doppeloma

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#14
Hallo Moggimog, :welcome:

Aber warum sollte ich dadrauf verzichten? Ich glaube ihr versteht mich nicht,
vielleicht drück ich mich auch falsch aus.
Warum nimmst du an, dass wir dich nicht verstehen, hier gibt es viele Betroffene (jung oder älter) die mit Depressionen unterschiedlicher Schweregrade zu kämpfen haben.
Die konkreten Ursachen bei dir können nur ärztlich / therapeutisch herausgefunden werden (sofern du nicht schon weißt wann und warum das so geworden ist) und erst dann kann man ernsthaft und gezielt versuchen was daran zu ändern.

Du schreibst oben es wäre Jemand "Anders" aber du weißt, dass er "ehrlich" ist und gibst sehr schenll zu, dass du es selbst bist der betroffen ist.
Glaubst du ernsthaft, dass du in der Lage bist einem Versicherungs-Vertreter vorzumachen, dass du "fitt" wie ein Turnschuh bist, nur weil du bisher selten beim Arzt gewesen bist mit deinen Problemen ... und nie AU geschrieben warst deswegen ???
Die wollen (in der Regel) trotzdem Schweigepflicht-Entbindungen haben, um sich bei den Ärzten zu erkundigen, wo du schon mal in Behandlung gewesen bist, die müssen sich nicht auf das verlassen was du erzählst und im Antrag ankreuzen wirst dazu.
Es genügt bereits, dass sich Anhaltspunkte dafür in irgendeiner Krankenakte finden, dann versichert man dich zumindest für diesen Diagnose-Bereich GAR NICHT mehr auf Berufs-Unfähigkeit, das wird dann als "Leistungsfall" direkt schon vertraglich ausgeschlossen.

Mal abgesehen davon, dass Depressionen / psychische Probleme nicht nur in bestimmten Berufen auftreten, das kann JEDEM passieren, egal welchen Beruf er ausübt ... und genau das wird man dir dann erzählen wenn du aus so einer Versicherung mal eine Rente haben möchtest.
Bei einer BU-Versicherung muss es aber konkret, um die versicherte Tätigkeit gehen die du vorrangig ausüben wirst.
Ich habe mal in diesem Bereich gearbeitet und du darfst mir glauben, dass ich die Bedingungen für eine BU (bei privater Versicherung) ziemlich gut kenne, die gibt es NICHT ohne gründlichste Gesundheitsprüfung und es kann auch durchaus eine Untersuchung beim Gutachter erfolgen, ehe man dir überhaupt eine Zusage geben möchte.

Willst du das nicht, dann gibt es eben KEINE Versicherung = FERTIG ... die können sich ihre "Versicherungs-Kunden" schließlich aussuchen.

Ich sag ja nicht das ich die rente usw kriege und danach gesund werden...was passiert im worst case wenn der gutachter ärtzte mich so diagnostizieren wie ich es euch erzähle... was hab ich im schlimmsten fall davon ?
Im besten Falle die Chance endlich die nötige Hilfe zu bekommen und vielleicht wieder ganz gesund zu werden, du schreibst ja oben selbst, dass du vor 10 Jahren noch "ein ganz anderer Mensch" gewesen bist ... gib dir doch die Möglichkeit diesen Menschen wieder zu "neuem Leben zu erwecken" und beginne mit einem Termin bei einem Facharzt (Psychiater), der dich dabei am Besten begleiten könnte ...

Welche Behandlungen / Therapien dann für dich die Richtigen sein werden, gilt es dann zusammen herauszufinden, da gibt es auch keine "Allheilmittel" die bei Jedem "passend" sind ... und du hast IMMER ein Mitspracherecht, du musst NICHTS machen was dir nicht sinnvoll erscheint, du bist krank aber nicht "entmündigt" ...

Natürlich geht es mir AUCH ums Geld. Oder soll ich besser nicht geheilt werden und auf alles verzichten ?
Worauf verzichtest du denn wenn du NICHT geheilt werden kannst, vor Allem doch darauf dein Leben noch wieder anders (lebenswerter) zu gestalten als es JETZT ist ...
Wenn du bisher noch nicht länger AU gewesen bist, dann such dir einen vernünftigen Arzt und wenn der das für richtig hält, dann kann der dich bis zu 78 Wochen krank schreiben, in der Zeit hast du (nach 6 Wochen Lohnfortzahlung) Krankengeld zu bekommen.

Da kann man viel machen für eine Genesung (wenigstens für eine Besserung) wenn man das selber wirklich WILL, denn ohne deinen wahren WILLEN dazu wird das nie was werden ... den kann dir auch ein anonymes Internet-Forum nicht "übermitteln", das MUSS aus dir selber kommen ... wer nicht selbst bereit ist sich helfen zu lassen, dem KANN man auch nicht helfen ... :icon_evil:

Der Arzt und / oder die KK wird dich auch zu Tageskliniken oder Reha-Maßnahmen beraten können, in solchen Reha -Kliniken (das ist KEIN Akut-Krankenhaus und keine Psychiatrie !!!) ist es auch üblich zu prüfen, ob du tatsächlich eine längere Auszeit mit einer Rente wegen Erwerbsminderung brauchst ...

Dazu entscheidet dann die Rentenkasse und den (versicherungsrechtlichen) Anspruch dürftest du aus deinem Berufsleben bereits erworben haben ... zunächst mal möchte aber auch die DRV ( Rentenkasse) merken, dass du was tust, um wieder gesund werden zu können ...
Diese EM-Rente gibt es in deinem Alter meist auch nur auf Zeit (befristet bis zu 3 Jahren am Stück, dann wird geprüft ob verlängert werden muss), denn die DRV ist auch nicht daran interessiert für dich schon lebenslang Rente zahlen zu müssen. :icon_evil:

Das soll dann vorrangig dazu dienen dir mehr Zeit zu geben für deine Genesung / deine Therapien ohne finanzielle Not zu leiden ... ob dein Geld-Anspruch (von der DRV) dafür dann komplett reichen kann ist hier nicht zu beurteilen, aber dazu kann man auch noch Sozial-Leistungen beziehen wenn es anders nicht reicht.

Es sollte dir also vorrangig um deine Gesundheit und ein besseres Lebensgefühl für deine persönliche Zukunft gehen und nicht nur um Geld, das du ja in deiner Depression gefangen auch nicht wirklich genießen kannst.
Glaube mir, ohne zu schlimme Depressionen kann man auch mit wenig Geld wieder sehr zufrieden und glücklich sein ... wenigstens überwiegend ... Geld alleine macht weder glücklich noch gesund wenn man nicht selber was dafür tut wieder gesünder werden zu können ...

MfG Doppeloma
 

Moggimog

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#15
Hallo Moggimog, :welcome:



Warum nimmst du an, dass wir dich nicht verstehen, (.........................)
Ich danke dir, du machst mir Mut in Zukunft eine Therapie zu machen...
Mir geht es wegen dem Geld nur um die Existenzängste...

Ich verdiene zurzeit 2000€ Netto bin ledig, das ist mehr als genug, mir geht es garnicht um das Geld. Mir würden ums „überleben“ auch 1200€ reichen.
Ich hab nur Angst, das wenn ich mich so lange Krankschreiben lasse ( 72 Wochen !? ) und danach wieder zur Arbeit auftauche das die Kollegin mich noch mehr mobben und auch so. ( Job kann ich nicht wechseln...)
Ich war nie der Typ der sich krankschreiben gelassen hat, ich weiß nicht wieso...
Ich kann einfach diesen druck nicht von meinem Kopf lassen...

Ich habe diese fragen nur gestellt, um zu wissen wie es alles für mich aussehen könnte, falls der Artz es so wie ich mich fühle Diagnostiziert...
könnte man zb ausrechnen wie viel Erwerbsminderungsrente ich kriegen könnte?

Mit der Bu-Versicherung verstehe ich es auch nicht, weiß nicht ob ich eventuell sogar eine Persönlichkeitsstörung habe, ABER ich stell es mir so.

Die Versicherung gibt mir einen Zettel oder redet persönlich mit mir und fragt mich nach meinen Gesundheitszustand, dazu sage ich einfach das ich derzeitig keine Beschwerden habe, zur Sicherheit gehe ich noch zu meiner Krankasse und frage nach der Krankenakte der letzten 5 Jahre.

Ich weiß nicht wo das Problem liegt und später auftauchen könnte, dass es nicht mit versichert sein soll, schließlich war ich noch nie wegen irgendwelchen psychischen Problemen beim Artzt.

Ich war mal vor 2 Jahren einen Monat lang krankgeschrieben wegen einer Grippe/Infektion, mehr nicht.
Verstehe nicht was die da herausfinden wollen, können die in mein Kopf schauen ?

Nach abschluss der BU-Versicherung und weiteren 2 „gesunden“ Jahren würde ich dann langsam zum Artzt gehen, mich krankschreiben lassen und (ich weiß klingt gerade widersprüchlich ) mich dan in Therapie begeben falls nötig und das wichtigste mir helfen lassen, würde dann auch alles mit machen: Reha, Gutachter, das einzige was ich nicht unbedingt mit machen würde ist Pillen nehmen...

Ich will Gesund werden, das alles dient doch nur falls mir kein Arzt/Psychotherapeut helfen kann und ich eine Erwerbsminderungsrente und vielleicht auch noch die Bu-Rente kriegen könnte.
Ich weiß ja nicht wie die Hoch das ist.

Aber wenn ich faul oder sonst etwas wäre, würde ich auch einfach harzen, mir die Wohnung vom Amt bezahlen lassen und halt so leben... wie gesagt nur Vorsorge falls alles schief läuft....

Achja das ich so gelogen habe und es dan sofort zugegeben habe, ich hatte Zeitdruck und damit man mir halt besser helfen kann, war ne doofe Idee, jedoch kann man ein Anonymes Forum nicht mit einem persönlichen realen Versicherer vergleichen ( dadrauf wollte ich hinaus )
Ich habe ein gutes Pokerface nehme ich an....schließlich hat mich sonst auch niemand auf irgend etwas angesprochen. Einerseits gut, anderseits auch wieder traurig...
 
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Kerstin_K

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#16
Du willst doch nicht ernsthaft noch 2 Jahre warten, bis Du zum Arzt gehst? An Deiner Stelle wäre ich morgen früh beim Hausarzt.

Wie hoch Deine Erwerbsunfähigkeitsrente wäre, kannst Du Deiner Renteninformation entnehmen. Ich bin mir nicht sicher, ob Du die in Deunem Alter schon automatisch zugeschickt bekommst, ansonsten kannst Du die bei der DRV abfordern, ich meine, dass das sogar online geht.

Bei den Dort genannten Zahlen ist allerdings zu bedenken, dass davon noch Sozialversicherungsbeiträge abgezogen werden und dass Du die Rente versteuern musst.
 

ckl1969

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#17
Sofern bei dir tatsächlich aus der Vergangenheit noch keine (wesentlichen) dokumentierten Krankheiten vorliegen sollten, wäre dir der Abschluß einer BU Versicherung grundsätzlich sogar zu empfehlen. Zumal du ja selbst schreibst, daß die Finanzierung kein Problem wäre.

Auch eine Krankentagegeldversicherung (NICHT KRANKENHAUStagegeld!) könntest du zusätzlich in Betracht ziehen. Wenn du 20 Euro oder 30 Euro Krankentagegeld versicherst, sind die durchaus sehr erschwinglich. Ich hatte eine über 15 Euro täglich = 450 Euro monatlich. Hab dafür so um die 50 Euro im Jahr bezahlt und über die Zeit knappe 18.000 Euro von denen bekommen.

Wichtig! Die BU Versicherung als reine Risikoversicherung.

Noch wichtiger!!!! Wenn absehbar ist, daß du die BU in Anspruch nehmen willst, UNBEDINGT BEVOR du den Antrag bei der BU Versicherung stellst, eine Rechtsschutzversicherung abschließen! Gleiches wäre auch sinnvoll, vor dem Antrag auf EMR bei der DRV.

Das mal so rein zum „Versicherungstechnischen“. Dazu, wie die „Erfolgsaussichten“ mit 30 dauerhaft und sorgenfrei verrentet zu werden sind, mag ich mich jetzt nicht äußern. Da die private BU wirklich explizit „nur“ Berufsunfähigkeit voraussetzt, könnte dir das sogar eher gelingen als eine Erwerbsminderungsrente von der DRV zu bekommen.
 

Larsson

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#18
Ich persönlich halte es grundlegend für sinnvoller sich Hilfe zu suchen, als zu versuchen, sich etwas zusammenzutrixen, was am Ende auch keine Garantien gibt.

Und zum Thema Klinik möchte ich mal folgendes aus Erfahrung geben:
Es gibt reine Rehakliniken, da ist der Kostenträger die DRV
Es gibt Akutkliniken, da ist der Kostenträger die KK
Es gibt Kliniken, die über beide Kostenträger abrechnen.
Ich war immer über Akuteinweisung in Kliniken, wobei mir reine Akutkliniken sehr viel besser geholfen haben.
Und reine Akutkliniken, das hat nichts, aber auch wirklich nichts mit geschlossener Psychiatrie zu tun.
Desweiteren ist zu beachten, dass man bei einem Klinikaufenthalt Zuzahlungspflichtig ist, sofern man nicht befreit ist. Bei der Krankenkasse sind das 10€ für ich glaube 21 Tage, bei der DRV allerdings sind es m. Wissens 42 Tage 10€.
 

Moggimog

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#19
Sofern bei dir tatsächlich aus der Vergangenheit noch keine (wesentlichen) dokumentierten Krankheiten vorliegen sollten, wäre dir der Abschluß(..............).
Danke dir für deine Antwort, das hatte ich sogar alles noch vor, falls ich es wirklich „durchziehen“ möchte. Ich hab hier nach Rat gefragt, hilfe werd ich mir so oder so besorgen. Ich weiß von mir aus das ich diese „Qual“ noch 5 Jahre aushalte. Kriegt man zu dem Krankengeld ( in deinem Fall 450€ ) noch zusätzlich etwas, immerhin waren es bei dir 4 Jahre..? Bist du wieder Gesund ? Es geht mir ja nicht drum dauerhaft berentet zu werden
( natürlich wäre es aber mein Wunsch!), ich auch wieder Gesund werden. Wer weiß ob der Artzt überhaupt irgendeine Krankheit in mit sieht. Oder ob ich mich anstelle, aber ich kann mir nicht vorstellen das ich so „schwach“ bin und Gesund. Ich sehe einfach keinen Sinn und bin im inneren einfach nur todestraurig, denke immer an das was ich als Kind nicht hatte ( damit meine ich keine Spielsachen) und Todesfälle von Geschwistern, ich habe nur eine „Mutter“ gehabt die mich nicht liebt, Freunde will ich nicht bzw hasse Teilweise schob Menschen will mit denen nichts zutun haben und ja ich denke das andere Menschen nur schlechtes von mir wollen, damit sind jetzt aber keine Ärtzte gemeint... ist das vielleicht doch normal und ich stell mich an oder hat das irgend etwas phychisches...?

Ich persönlich halte es grundlegend für sinnvoller sich Hilfe zu suchen, als zu versuchen, sich etwas zusammenzutrixen, was am Ende auch keine Garantien gibt.
Ich will nichts zusammentrixen...ich weiß das ich es ohne Hilfe noch 5 Jahre aushalten kann. Vielleicht auch nicht, aufjedenfall will ich erst die Sachen erledigt haben bevor ich zu einem Artzt gehe, dann kann ich nämlich die BU versicherung vergessen...
 
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Kerstin_K

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#20
Danke dir für deine Antwort, das hatte ich sogar alles noch vor, falls ich es wirklich „durchziehen“ möchte. Ich hab hier nach Rat gefragt, hilfe werd ich mir so oder so besorgen. Ich weiß von mir aus das ich diese „Qual“ noch 5 Jahre aushalte....Freunde will ich nicht bzw hasse Teilweise schob Menschen will mit denen nichts zutun haben und ja ich denke das andere Menschen nur schlechtes von mir wollen, damit sind jetzt aber keine Ärtzte gemeint... ist das vielleicht doch normal und ich stell mich an oder hat das irgend etwas phychisches...?
Sag mal, willst du uns fuer blöd verkaufen?
 

Larsson

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#21
ich weiß das ich es ohne Hilfe noch 5 Jahre aushalten kann. Vielleicht auch nicht, aufjedenfall will ich erst die Sachen erledigt haben bevor ich zu einem Artzt gehe, dann kann ich nämlich die BU versicherung vergessen...
Wenn du glaubst, dass du nich 5 Jahre durchhälst, dann scheint der Leidensdruck noch nicht groß genug.
Und zur zusätzl. Krankentagegeldversicherung, mich haben sie dann nach 3 Jahren rausgeschmissen, nachdem klar war, dass ich nicht mehr gesund werde.
 

ckl1969

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#22
Kriegt man zu dem Krankengeld ( in deinem Fall 450€ ) noch zusätzlich etwas, immerhin waren es bei dir 4 Jahre..? Bist du wieder Gesund ?
Da ich nicht vier Jahre am Stück krank war, habe ich halt auch immer das Krankengeld der GKV gehabt. Nein, ich bin nicht wieder gesund, bekomme seit 4 Jahren eine Erwerbsminderrungsrente.

Es geht mir ja nicht drum dauerhaft berentet zu werden
Worum geht es dir denn wirklich? Für jemanden der psychisch angeschlagen ist schreibst du ziemlich zackig und strukturiert. Wenn du wirklich krank bist und Sorge hast irgendwann nicht mehr arbeiten zu können, schließ schleunigst die Versicherung ab und geh zum Arzt!

Du bist übrigens der/die erste psychisch Kranke, von der/dem ich die Aussage höre/gehört habe, „ich halte diese Qual noch 5 Jahre aus“. In der Regel denken psychisch Kranke, so sie denn ihre Situation als Qual einstufen, eher in Stunden, Tagen, maximal in Wochen. Aber in Monaten oder gar Jahren?

Falls du dabei bist, deinen finanziell abgesicherten vorzeitigen/frühzeitigen „Ausstieg“ für in 5 bis x Jahren zu planen und glaubst, eine psychische Krankheit sei dazu ne gute Gelegenheit, sei dir gesagt, daß an diesem Vorhaben schon einige trotz guter Absicherungen/Versicherungen gescheitert sind. Da mußt du nämlich ne Menge Ärzte, Psychologen, Gutachter etc. etc. über einen doch nicht grade kurzen Zeitraum sehr überzeugend davon überzeugen, daß du krank bist. In diesem Sinne: Unbedingt frühzeitig an den Facebook, Instragram etc. etc. „Stammbaum“ denken!
 

Moggimog

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#23
Da ich nicht vier Jahre am Stück krank war, habe ich halt auch immer das Krankengeld der GKV gehabt. Nein, ich bin nicht wieder gesund, bekomme seit 4 Jahren eine Erwerbsminderrungsrente.
(............)
Was meinst du mit Stammbaum ? Ich habe schon lange keine sozialen Netzwerke. Warum ich DENKE das ich es 5 Jahre aushalten kann. Ich halte es schon 10 Jahre aus und werde hier noch von der Kerstin doof angemacht....ich kann mir nicht vorstellen das man mit 25 Jahren schon so oft krank machen kann oder so einen Weg geht, ich verstehe es nicht. Ich weiß nicht ob ich verwirrt bin und deswegen so etwas sage, aber ich hab einfach das gefühl das ich noch 5 Jahre ertragen kann....

Wenn dein Arm gebrochen ist und die einzigste möglichkeit ist 2 Wochenlang einen langen weg. Bleibst du dann einfach stehen ?

Strukturiert nur in maßen, da ich mich manchmal mit dek Thema
Befasse, was alles passieren könnte usw. hätte ich hier jeglichen Plan würd ich hier nichts mehr schreiben und mich in einem anderen forum anmelden, aber nein ich muss mich hier verteidigen das es mir scheiße geht, jedoch das gefühl habe es noch etwas aushalten zu können...
 

Moggimog

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#25
Keine Sorge, die Kerstin macht dich nicht doof an! Die Kerstin ist halt ganz einfach nur lebenserfahren genug um zu merken wenn sie jemand verarschen will!
Ich verstehe nur noch Bahnhof, aber egal...
Wie wäre es mit einer direkten Antwort ? Das ist hier alles anonym, warum sollt ich in der tatsachen zu meinem Gesundheit lügen wenn ich mich so fühle ? ( bei der BU versicherung ist das in meine Augen etwas anderes ) Das der Beitrag eigentlich einem Freund diente war nochmal zur anonymität, aber diese „lüge“ ändert ja doch nichts an meinem Zustand ? Naja sinnlos...und aus genau solchen Grund hasse ich zb Menschen, zusammen tuen und gegen ein sein, weil ihr euch irgendwas im Kopf zusammentut, ist ja klar das man phychisch angeknackst wird wenn man mit solchen Menschen tagtäglich zu tun hat und NEIN ich versuch gerad nicht in die Opferrolle zu schlüpfen, davon hab ich nichts
 

Moggimog

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#27
Fuer mich gibt es genau 2 Moeglichkeiten:

Entweder, du nimmst uns hier alle auf den Arm, oder du bist so krank, dass du es selber nicht mehr merkst.
Kannst du mir mal bitte sagen ganz genau sagen in welcher Zeile ich euch auf den Arm nehmen soll oder weswegen du es glaubst ? Wegen den 5 Jahren? Ich weiß nicht warum es so ist, es isz nunmal so. Und nein bei meinen“problemen“ hab ich bestimmt keine zeit für solche „späße“meinst du wegen meiner kindheit vielleicht ? Ich meinte das ich nichts in der Kindheit hatte->eine Person die zu mir stand bei den todesfällen oder irgendeinen Vater der mir irgend was beigebracht hat und ich sah bei meinen damaligen freunden und klassenkameraden usw wie glücklich alle waren, alles hatten worauf ich als kind/erwachsener keinen einfluss hatte...ich hab dich nun 3 mal gefragt weswegen du es glaubst oder so was schreibst und kriege keine vernüftige antwort, sowas macht mich allein schon fragwürdig sogar fast schon aggressiv ich versteh nicht was ich falsch gemacht habe, ich schreibe über meine GEFÜHLE ich troll hier bestimmt niemanden, warum macht es den eindruck ...?
 
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#28
Moggimog, Gegenwind bekommst du auch bei der Beantragung von Versicherungsleistungen. Sowohl von der DRV und der BU-Versicherungen. Damit wirst du immer und überall rechnen müssen.

Ich denke, du stellst dir das etwas zu einfach vor. Der "Plan" ist ja nicht der schlechteste, aber hier sind viele unterwegs die viele Erfahrungen mit der DRV und den Versicherungen sammeln durften. Und einfach war es bei den wenigsten.

Ich kann dich aber sehr gut verstehen. Meinem Sohn ging und geht es ähnlich wie dir.
 

Larsson

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#29
Lieber TE,
ich versuche nochmal ein bisschen die Lanze für dich zu brechen.
In einer Depression kann man durchaus auch mal ein paar lichte Momente haben. Und man ist nicht zwangsläufig in allen Lebensbereichen unstruktuiert. Eine Depression verläuft in Schüben mit verschiedenen Abstufungen. Und manchmal weist die Depression Lösungen auf, die keine sind, meist gipfelt es dann mit dem Todeswunsch, der einem als einzig wahre Möglichkeit erscheint, das Leiden (nicht das Leben) zu beenden.
Ich lese beim TE durchaus eine gewisse Verzweiflung, die nicht darauf beruht, möglichst zeitnah aus dem Erwerbsleben auszusteigen, um sich dann ein schönes Leben am Strand zu machen.
Trotz allem muss ich dir sagen, lieber TE, dein Ansinnen ist Schwachsinn. Du hast um Rat gesucht.
Den einzigen vernünftigen Rat, den ich dir geben kann ist, dich in ärztl. Behandlung zu geben.
 

Zeitkind

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#30
Kannst du mir mal bitte sagen ganz genau sagen in welcher Zeile ich euch auf den Arm nehmen soll oder weswegen du es glaubst ?
Manche Reaktion solltest Du anhand Deiner Legende
es geht um einen Freund der 25 Jahre alt ist.
Leute, es geht in wirklichkeit um mich.
ich denke aber nicht das ich in naher zukunft einen artzt aufsuchen werde
ich werde zum Artzt gehen ICH WILL GEHEILT WERDEN
nicht als böswillig einschätzen.
Auch wenn Du in Deinen Beiträgen "etwas" durcheinander rüberkommst, wurden Dir doch tatsächlich hilfreiche Ratschläge gegeben.
Daß Du hier nicht reale Einschätzungen Deines Problemes erwarten kannst, sollte Dir schon bewußt sein, denn wir sind keine Spezialisten.
Dafür solltest Du schon dem primären Rat folgen, Dich an einen Facharzt zu wenden. :icon_wink:
 

Moggimog

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#32
Was macht der Artzt dann eigentlich...
Könnt ich auch direkt eine Überweisung für einen Therapeuten etc. verlangen ? Oder entscheidet er ? Und wenn die mir zuhören, wie wollen die mir überhaupt helfen, meine denkweise wird sich ja bestimmt nicht einfach so ändern weil auf mich eingeredet wird. Was ist den wenn er mich als schmarotzer ansieht und nur krank schreibt. Ich weiß echt nicht wie man aus so einer Phase, Denkweise oder Depression raus kommen soll, ich sehe nur Baustellen. Ich kann mich im moment nicht mit mir selbst beschäftigen ich weiß nicht ob es an der Arbeit liegt. Ich sag ja von mir selbst aus das ich mich selbst nicht verstehe und es alles keinen Sinn für mich macht.
 

Larsson

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#34
Was macht der Artzt dann eigentlich...
Könnt ich auch direkt eine Überweisung für einen Therapeuten etc. verlangen ? Oder entscheidet er ? Und wenn die mir zuhören, wie wollen die mir überhaupt helfen, meine denkweise wird sich ja bestimmt nicht einfach so ändern weil auf mich eingeredet wird. Was ist den wenn er mich als schmarotzer ansieht und nur krank schreibt. Ich weiß echt nicht wie man aus so einer Phase, Denkweise oder Depression raus kommen soll, ich sehe nur Baustellen. Ich kann mich im moment nicht mit mir selbst beschäftigen ich weiß nicht ob es an der Arbeit liegt. Ich sag ja von mir selbst aus das ich mich selbst nicht verstehe und es alles keinen Sinn für mich macht.
Für eine Therapie gibt es leider lange Wartezeiten, 6-12 Monate sind da durchaus normal.
Deswegen solltest du dich in jedem Fall bei einem Psychiater vorstellen, evtl. geht das noch schneller, wenn dein Hausarzt einen Termin für dich vereinbart. Meiner hat das zumindest gemacht, wenn er der Meinung war ein Facharzttermin sei dringlich.
Bei einer Therapie gegen Depressionen wird meist begleitend mit Medikamenten gearbeitet und das macht auch Sinn. Denn meist tritt durch die Medikamente eine Besserung ein, damit du für eine Therapie erstmal zugänglich wirst. Und bevor du wieder schreist " Ich nehme auf keinen Fall Pillen", überlege folgendes. Wenn du starke körperliche Schmerzen hast, dann nimmst du sicherlich eine Schmerztablette. Warum sollte das bei seelischen Schmerzen anders sein? Wenn diese Medikamente wirken (nicht immer gleich der Fall, manchmal muss man auch verschiedene probieren) dann können sie ein Segen sein.
Wie eine Therapie dann letztlich bei dir aussieht und was sinnvoll ist, entscheidest du zusammen mit dem Arzt.
 

Yuki85

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#35
Ich kann ja mal kurz meine Erfahrung schildern vielleicht hilft das nur minimal :

ich bin 33 und in Zeitrente.
Die verschreiben im Grunde Niemanden die Perm Rente der nicht mindestens 3h pro Woche arbeiten könnte ....

So mein Stand der Dinge nach ca 7 Jahren Ärzte, Psychologen, Gutachten usw ...


nun zur zusammenfassung meiner Erfahrungen.

ich erkrankte ( leider nennt man das ja so ) vor ca 8 Jahren an burnout, damals kannt ichs nicht als diese Krankheit für mich wars einfach Faulheit und Ermüdung.
Nachdem ich jeden Monat mit Fieber/Erkältung beim Arzt sahs mir wieder und wieder und immer wieder ne Au einkassiert habe obwohl ich nur Medikamente wollte ..... hat man mir dann die Mandeln rausnehmen müssen weil sie hinüber waren.
Von dieversen Nebenerscheinungen wie bauchschmerzen, Durchfall, Kopfschmerzen die einhergingen mal ganz abgesehen.
Nach über einem Jahr, hab ich dann dem Arzt gesagt das meine batterie alle is und ich so wies grade läuft nich weiter machen kann.
Daraufhin meinte er nur na endlich , er hatte gehofft das ich das selber bemerke ... und gab mir die Diagnose Burnout ... ich war damals im Höhepunkt meines Lebens, machte grade eine Ausbildung und hatte alles was ich im Leben erreichen wollte im Angriff genommen.
Danach liefs für mich nur noch Bergab.

Sobald ich in die AU auf unbefristet fiehl , sackte ich in das Loch das man allein fast nicht mehr verlassen kann , wenn man einmal drin ist.
Hier rede ich nicht von der Arbeitslosigkeit sondern von der "Ausruh, Hilfslos, Krank- Phase"

Fakt ist je mehr man sich schont, desto mehr rostet man ein und gewöhnt sich an dem Nichtstun ...und das ist pures Gift.
Mittlerweile frage ich mich ob es die Richtige Wahl war ....


Nun aber wieder zu meinem Fall.

ich wurde dann 2012 in eine Tagesklinik gesteckt, die mir auch absolut super gut tat, ich fühlte mich zum ersten Mal nicht gehetzt, verstanden und gut aufgehoben. Es fühlte sich beschämender Weise an wie Urlaub... Ich lernte dort Leute kennen denen es bei Weiten schlimmer ging, die regelrechte Krämpfe hatten oder eine sehr hohe Position inne wohnten und diese dann wegen Burnout oder Depressionen oder Zwangsstörungen verloren/Pausierten.
Fakt ist, es kann jeden treffen !

Ich war dann eine Weile in Behandlung, erfolglos .....
Ich hab überall mitgemacht, alles angenommen was man mir in die Hände gab, ich wollte wieder gesund werden, aber ... mit jedem Arzt kamen mehr und mehr Stempel auf mich was alles nicht stimmen würde.
Kleine Macken, kleine Charaktereigenschaften waren auf einmal ganze Krankheitssymptome.
Nach 2 Jahren !! In denen ich mein Bestes gab um wieder fit zu werden, mich zu entspannen, wieder zu mir selbst zu finden, steckten sie mich dann in die Rha für Wiedereingliederung ....

Diese Reha bestand aus Jugendlichen und anderen Alkoholikern, Straßenkindern, Drogensüchtigen, die ihren Weg zurück ins Leben finden sollten um wieder arbeiten zu können ..........
Kurz um ich war da sowas von falsch aufgehoben.
Meine Thematik wurde in den 2 Jahren so verdreht, das ich dann in einer Reha mit Extremfällen landete.
nur zum Beispiel - ein ehemaliger Obdachloser alkoholabhängiger, der gewalttätig war und verbal aggressiv lebte in der Gruppe, - eine andere Gruppe über uns im Haus hatte eine ältere Frau mit Wahnvorstellungen die ständig Märchen erzählte wie etwa ICH sei aus einem 50cm Dachfenster gesprungen bzw hätte es versucht zu einer Zeit als ich nichtmal im Haus war...es war ne Heidenaufregung weil ihr einige glaubten, und ich nun wirklich nicht so kaputt bin/war um sowas verrücktes durch zuziehen. zg glaubten mir wenigstens die Ärzte, immerhin war ich nichtmal im Haus ;P

Nach 3 Monaten Aufenthalt brach ich die Reha ab, da man mich seitens der beiden "Aufpasser" auf der Station und unzähligen Vorfällen mit anderen Patienten soviel enttäuschte und kaputter machte als ich war. Jemand ritze sich nur um mir zu zeigen ich sollte ihn beachten, andere bedrohten mich wenn ich nicht tat was sie wollten usw ..... Kurz um die Hölle für jemanden der gesund werden wollte. Der Abschiedsgruß der Cheffin war dann: wenn du irgend jemand was negatives über die Reha sagst, verklage ich dich gnadenlos.! Dieser Satz brannte sich so in meinen Kopf das er bis heute noch darin existiert.


Nach der Reha, habe ich dann weiter ambulante Betreuung bekommen, auch eine weitere Tagesklinikeinheit in 2013 stand an, jedoch ohne Erfolg, diesesmal fühlte ich mich einfach nicht mehr dazu gehörig, ich war erfolgreich kaputt gemacht worden, weil ich aus dem normalen sozialen Umfeld rausgerissen wurde, in welchem noch halbwegs normale Menschen mit normalen Gesprächen und Verhalten meinen kaputten Part ergänzt hätten.

Jedes halbe Jahr musste ich zu einem Gutachten um vom Arbeitsamt bestätigen zu lassen das ich nicht arbeitsfähig bin.
Eine Aussage war dann, diese Gutachten machen wir solange wie sie mindestens noch ihren Kopf haben, denn auch damit könnten sie immerhin noch im Callcenter arbeiten .................
Ein hoch auf die Menschlichkeit. ( Mein Beileid für alle Gelähmten dieser Welt)

Irgendwann habe ich dann auch bei der endlosen Diagnoseliste keien Ärzte mehr bekommen die mich behandeln wollten, weil zuviele Diagnose, zu kompliziert, und sie wollten sich nicht ran wagen.

von Burnout ging es nun über Borderline !! bis hin zu Depressiv, Traumagestört und andere Diagnosen, wovon ein Psychoterapeut mitlerweile die hälfte wieder weggestrichen hat.
ABER sie wegen der AU - Rente wieder aufgelistet wurden -.-

Seit dem , habe ich so viel mehr Probleme das ich einfach nur kotzen möchte.

ich habe mir dann eine gesetzliche Betreuerin aufhalsen lassen die sich um all die Anträge kümmert.
mittlerweile muss ich fast monatlich eine Verlängerung der Rente stellen, da sie jedesmal nur noch für 1 Monat bewilligt wird, längstenfalls 3-6 Monate.
Nachdem ein Arzt vom Arbeitsamt sagte länger als 6 Monate AU - gings zur Rentenversicherung.
Die überprüfte ob ich genug gearbeitet habe, das hatte ich erstaunlicherweise.
Leider reichte das bisschen nicht um die Kosten zu decken sodass ich einen Zweitantrag an Sozialhilfe stellen musste ( bzw nun die gesetzliche Betreuerin)
Seither bekomme ich von zwei Stellen Geld.

Das Sozialamt zahlt die Aufstockung, ohne zu Fragen.
Sie wollen jedes Jahr alle Nebenkostenabrechnungen, bei Nachzahlungen stocken sie auf und ich habe somit keine Eigenbeteiligung.
Es ist ebenfalls viel Papierkram, aber unbefristet, und dafür bin ich sehr sehr dankbar.

Die Rente hingegen, will ständig Gutachten, man muss jeden Monat bangen das wieder was ist, und das Geld nicht kommt und man da steht und dem Vermieter sagen muss sry, kein Geld kommt später.... Es ist ein Kampf, jeden Monat aufs Neue.
Als würde man ständig seinen Job verlieren.

Nun nach 7 Jahren, haben sie mich vor die Wahl gestellt, stationäre Reha , oder Geld weg.

Ich nenn das Pistole auf die Brust.
Ich habe 5 Jahre dafür gekämpft eine Reha zu bekommen, nach der eskalierten.... und nichts wurde diesbezüglich bewilligt.
Dann habe ich mir zwei Katzen zugelegt um mir seelischen Beistand zu leisten, und sie tun mir unglaublich gut, sie bringen mich jeden Tag zum Lachen, und ich habe wieder eine Aufgabe, eine Verantwortung und ne Menge Abenteuer.

Vor zwei Jahren habe ich angefangen ehrenamtlich zu arbeiten erst einmal dann zweimal die Woche für je 4-5 Stunden.
Diese Arbeit habe ich dann abgelegt, da wir dort Kollegen hatten die nur am meckern über Gott und die WElt waren, und mich das fertig machte, weil am Ende ihr Ventil dann auf alle fielen die sie trafen.
Ein halbes Jahr vor meiner Einstellung des Jobs, verstarb einer meiner liebsten Arbeitskollegen nach einer Op , was mir dann nochmal ein Seitenhieb verpasste.
Die Arbeit an sich war körperlich sehr aufreibend, und da ich meine ganzen Jahre über nur auf die Psyche fixiert war habe ich das körperliche erneut ignoriert, was mich mit dem langem Zuhause sein also nur weiter runter brachte, und weg vom Arbeitsmarkt.
( Nur um zu zeigen das ich das Ruder selber in die Hand nehmen wollte und werde)

Status Januar 2019 = ich muss in die stationäre Reha, ob Katzen ist denen egal. ( also bitte keine Haustiere zulegen... das macht nur noch mehr Stress solang man nicht alle medizinischen Sachen abgeschlossen hat.)

Die Reha soll mindestens 6 Wochen gehen, und wird sich auf Psychosomatische Schwerpunkte festlegen.
Amüsanterweise, wurde meiner gesetzlichen Betreuerin gesagt ! das man nicht glaubt das ich von den 6 Wochen wieder fit werde, aber der Gesetzgeber SCHREIBT EINE REHA VOR !!!

Erst danach können sie mir wieder längerfristig ( wers glaubt) Rente zahlen.
Aufgrund meines Alters ( 33) will man also jetzt ( nach 7 Jahren) versuchen mich wieder arbeitsfähig zu machen.
Das traurige ist ...die Alternative ist eine Behindertenwerkstatt, in der Menschen arbeiten, 6-8 h täglich, die im Rollstuhl sitzen, oder GEistig behindert sind und auf dem ersten Arbeitsmarkt nicht mehr akzeptiert werden.

Ich habe also die Wahl, entweder belüge ich mich selber und geh wieder normal arbeiten, oder ich geh in diese Reha, spiel deren Spiel komme nach 6 Wochen aus der Station, in denen ich weder nach Hause durfte, noch sonstwas und kein Schimmer habe ob meine Katzen noch leben ...oder die Wohnung noch steht( Katzensitter wurde beauftragt)

Oder ich geh in eine Werkstatt Schrauben zählen, Lampen bauen Holz sägen zwischen Geistig und körperlich stark eingeschränkten Menschen.
Nun die Werkstatt bietet einen Kantinenessen, eine gute Versicherung sodass ich dann sollte ich in 30 Jahren in Rente gehen.... eine doppelt so hohe Rente wie jetzt bekäme sowie Abholdienst.

Solang ich ehrenamtlich gearbeitet hatte, haben sie mich scheinbar in Ruhe gelassen, nun aber nicht mehr,....

Mein Leben sollte ich also mein Kampf mit den Ämtern betiteln.
Je mehr man sich zurück zieht, desto mehr Behörden machen einen Druck.
Wenn man selber nicht am Ball bleibt und kämpft, dann kämpfen andere "für" einen.

Trotz all der Gutachten von Ärzten und all dem Sie wird nicht mehr arbeiten können, versuchen sie es jedes mal aufs Neue.

Und der eiskalte Grund : weil keiner zahlen will , wenn du zur Last wirst.
Ich hab all die Jahre immer gesagt ihr da sind wieder faule arbeitslose, mittlerweile sag ich nich ih sondern hab ne wut, weil die wo körperlich gesund sind, und nicht arbeiten wollen weil man bekommt ja Harz 4 , ärgern mich. Menschen die nicht arbeiten können, sehe ich nach wie vor in anderem Licht.

das mag hart klingen, aber wenn man krank ist, und arbeiten will aber es nicht gebacken bekommt, beneidet die gesunden sehr sehr stark.
Ich seh jede Woche Jobs überall in der Stadt, und wenns nur 400 euro basis ist, aber ich würde dort in meinem jetzigen Zustand kein Monat überleben.

Ich wünsche jedem der in unserer Lage ist, viel Kraft all die Ämter zu überleben, und gesund zu werden , soweit das er selber wieder das Geld verdienen kann, das ihn ernährt.
Denn das ständige, kann ichs mir leisten? keine Ratenzahlung für Arge II /rente Leute , nervt gewaltig, man ist so gefesselt und abgestempelt in der unteren Schicht ...
 

Heike.B

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#36
@Yuki85
Das hast Du so gut beschrieben. Ich hatte das gleiche Problem, ich musste ein Psych.Reha antreten und wusste nicht was ich in den 5 Wochen mit meinem Hund machen sollte.:-( da hat mir meine Therapeutin gesagt, es gäbe Wahlrecht. Und siehe da, ich hatte Glück und war im Juni mit (!) meinem Hund in einer Reha. Aber für mich wäre die Reha leider nur eine Geldmaschine.Patienten wurden strikt durchgereicht, meine Problematik wurde nicht ansatzweise behandelt.Im Gegenteil, das was ich alles nach jahrelanger Arbeit mit meiner Therapeutin " im Keller eingesperrt" hatte, kam alles wieder hoch. ( PTBS u.a.)
 
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Yuki85

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#37
@Heike.B
jap ganz genauso sollte eien Reha verlaufen die langfristig ist, aber keine Kurzfristige, da man in 6 Wochen solche Tiefen Dinge einfach nicht bearbeiten kann. in meiner ersten Chaosreha wurden solche Themata überhaupt nicht behandelt., da gings nur wie gehts ihnen heute, nicht so gut wieso , blah blah und stunde war um .... sry aber dafür sitz ich keine 5 Tage rum nur um an einem Tag mein Leid zu klagen dann kann ich auch ein ambulanten Therapeut besuchen. Irgendwas läuft hier gewaltig schief in dem Land, nicht nur das jeder mehr Diagnosen bekommt als ihm gut tut, wir haben zu wenig Ärzte und die Rehas sind vollgestopft mit Leuten die erstmal andere Baustellen abarbeiten sollten.... war in der Tagesklinik nich anders, da waren nich Leute drin die kurze Probleme haben sondern welche die seit Jahren ausfallen, die hinüber sind..... aber Hauptsache irgendwas vorweisen können, damit gezahlt wird. .... Finds ehrlich gesagt ziemlich fies. Ich werd versuchen eine Reha zu finden bis März , um meine Katzen mitzunehmen ODER ambulant was zu machen, mir wars auch egal ob 6 Monate dauert solang ich meine Tiere sehen kann. Grade für Menschen die Psychisch labil sind oder einfach viel Mist durch haben, sind Tiere doch die beste Medizin. Und mal ganz ehrlich ... ich werde sicherlich keine Reha oder andere Einrichtung unterstützen die Tiertherapie anbietet, wenn ich dafür meine eigenen Tiere weglassen muss O.O . Die Macken meiner Katzen kenn ich am besten, und bei jedem Tiersitter kann was passieren und dann macht man sich in der Reha ununterbrochen sorgen ... was wäre wenn... und wie soll man sich da bitte dann erholen/ genesen/ konzentrieren? Für mich sind meine zwei mein Halt, mein Lachserum, aber wie soll ich lachen in einer Reha die 400+ km weg ist, wenn meine Katzen daheim kläglich an der Tür jaulen weil sie mich suchen? Hat dafür irgend ein Amtsträger mal eine gute Antwort ? Sicher nicht....
 
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Heike.B

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#38
@Yuki85
Genauso sieht es aus. Die Klinik die ich mir ausgesucht hatte, hatte eine Warteliste von 7 Monaten. Dank meinerseits Therapeutin und Hausarzt, habe ich auch meine Wunschklinik bekommen. Mit Hund 😁.
Es gab 12 Zimmer, also einen Flur und es war tatsächlich auch eine Mitpatientin mit ihrer Katze da. Was mir am meisten guttat war das ich mit meinem Hund in einer traumhaften Umgebung lange Spaziergänge machen konnte. Schön war auch das Miteinander mit den Patienten, mein Hund wurde immer " Seelenhund" genannt und hat sich viel mit anderen Patienten in der Freizeit beschäftigt. Wenn jetzt noch mein Aufenthalt top gewesen wäre und ich gestärkt die Klinik entlassen hätte, wäre ich froh gewesen.
 
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