Erwerbsminderungsrente bei Arthrose

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Speedy01

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Hallo Forenmitglieder, bin neu hier und bitte mal um paar Meinungen.

Bin 60 Jahre alt und habe Arthrose im Sprunggelenk Grad 3 bis 4 bestätigt lt. MRT. Die Arthrose resultiert aus Verletzungen der Jugendzeit. Die Beschwerden sind unterschiedlich, mal kann ich keine 100Meter spazieren gehen, mal kann ich 10Km im Wald rum joggen, also für Laien völlig unverständlich. Für Orthopäden und Chirurgen ist dieser Zustand normal. Arbeitsmäßig habe ich einen Stehberuf der mir seit einem Jahr doch hin und wieder Schmerzen bereitet, und ich nun nicht weiß wie lange das Gelenk sich noch so (relativ) brav verhält, will ich schon mal Vorsorge treffen. Maßnahmen zu einer Heilung gibt es nicht, es gibt nur das Gelenk versteifen oder eine Prothese, die aber beim Sprunggelenk eine heikle Angelegenheit ist.

Nun zu meinen Fragen:

1. Habe ich eine Chance die volle EM-Rente zu bekommen?

2. Müsste ich dazu erst mal längere Ausfallzeiten durch Krankschreibungen vorweisen ? (War nämlich noch keinen einzigen Tag krank geschrieben hab mich immer durch gebissen)

3. Müsste ich mir erst mal Kortison ins Gelenk spritzen lassen um eine weitere Genesung oder Besserung zu erzwingen? (Hab auf die Spritzen kein Bock)

Wie gesagt, die Schmerzen und die damit verbundene Bewegungseinschränkung (kann nur noch humpeln) kommen ohne Vorwarnung aus heiterem Himmel, und bleiben 2 bis 5 Tage und auch mal wesentlich länger - Plötzlich gehts dann wieder Monate lang ohne Probleme.

Vielen Dank schon mal vorab für die Antworten.
 

Anna B.

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tja, da kann ich dir m.E. keine guten Hoffnungen machen...

ich war 2007 8 Wochen Au wegen akutem Bandscheibenvorfällen....

es wurde nicht viel besser, aber da ich meinte, unbedingt wieder arbeiten zu müssen, schleppte ich mich zur Arbeit...

abwechselnd stehen, gehen, sitzen und viel Streß und viel Außendienst mit dem PKW...

die Schmerzen wurden schlimmer....Anfang 09 ging gar nichts mehr, ich hab eine Woche gearbeitet, eine Woche au usw...bis ich dann ab Febr. komplett zu Hause geblieben bin...
es resultierten dann etliche Diagnosen: u.a. Bandscheibenvorfälle, Arthrose in Handgelenken, Fingern, Sprunggelenk, HWS und LWS,
Fibromyalgie
chron. Schmerzerkrankung nach Gerbershagen Stad. 3
Depressionen und Panikattacken...
und und und...

die Rente wurde abgelehnt, seit 10/10 klage ich gegen eine Rentenablehnung..bin 58 Jahre alt und habe 40 Jahre durchgehend gearbeitet...

GDB von 50 liegt dauerhaft vor, interessiert die DRV aber überhaupt nicht...

die werden dir sicherlich eine andere Tätigkeit empfehlen...Pförtner oder Call-Center...dabei kannst du überwiegend sitzen und stehst somit trotz deiner Erkrankung dem Arbeitsmarkt zur Verfügung...
 

Speedy01

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Ist ja echt der Hammer, daß man so behandelt wird nach einem langen Arbeitsleben. Ist bei mir auch nicht anders, nach der Volksschule ab ins Berufsleben, unterbrochen durch Bundeswehr, die mich übrigens aufgrund der damals schon vorhandenen Sprunggelenksverletzung als untauglich entlassen haben, aber wen interessiert das heute noch?
Im Grunde isses halt so, ich kann mir längere Ausfallzeiten nicht leisten, da die Firma sehr klein strukturiert ist, und jeder fehlende Mann gleich teure Lücken reißt. Bin mir sicher, die schmerzfreien Zeiten sind bald vorbei, man spürt es ja selber am besten, und so ein "Dahinmogeln" mal krank, mal arbeiten werd ich sicher nicht mitmachen, zumal die Arbeit ja zum großen Teil liegen bleibt und dann zusätzlich Stress verursacht, Liefertermin überschritten, usw. usw. - Nein Danke.

Eine andere Tätigkeit können sie mir nach den gültigen Regeln nicht aufzwängen, dies gilt nur für jüngere Jahrgänge.
 

Muzel

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Ich kann Anna nur zustimmen. Eine Arthose in einem Gelenk ist kein Grund für eine EM-Rente. Meine Kniegelenkarthrose wurde nicht einmal wahrgenommen bei der Entscheidung über meine EM-Rente.
 

Speedy01

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Das bedeutet, wenn Du nicht arbeiten kannst, schreibt der Arzt Dich krank ? Macht der Arbeitgeber das dann über längere Zeit mit ?

Ist bei mir undenkbar und auch gar nicht möglich...........:icon_kotz2:
 

Sani73

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Hallo,

ich glaube auch nicht das man wegen einer Arthrose Rente bekommt.

Ich habe eine hinter der Kniescheibe, eine Hüftdysplasie, Skoliose, schmerzhafte Schultersteife und wegen Mobbing am Arbeitsplatz psychische Probleme wie Angst und Panik Anpassungsstörungen.

Da ich einen Beruf habe in dem ich knieen und hocken, meine Schulter teilweise stark beansprucht wird und mir der Kundenkontakt schwer fällt habe ich einen LTA Antrag bei der DRV gestellt.
Wurde natürlich abgelehnt und auch den Widerspruch wollen die abschmettern.

Gut jetzt muss noch dein Alter eine Rolle spielen. Ich bin noch keine 40.
Was meint denn dein Arzt dazu?

Gruß
Sani
 

Anna B.

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Hallo,

ich weiß jetzt nicht genau, wer gemeint ist....aber wenn man arbeitsunfähig ist, und die Arbeit nicht mehr ausüben kann, wegen der Erkrankung, wird man vom Arzt arbeitsunfähig geschrieben..
so lange, bis es wieder geht...

das ist ein Recht auf soziale Absicherung...und wenn der Arbeitgeber einen dann rausschmeissen will, muss man kämpfen...Kündigungsschutzklage...
 
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Hallo,.

Ich habe eine hinter der Kniescheibe, eine Hüftdysplasie, Skoliose, schmerzhafte Schultersteife und wegen Mobbing am Arbeitsplatz psychische Probleme wie Angst und Panik Anpassungsstörungen.

Da ich einen Beruf habe in dem ich knieen und hocken, meine Schulter teilweise stark beansprucht wird und mir der Kundenkontakt schwer fällt habe ich einen LTA Antrag bei der DRV gestellt.
Wurde natürlich abgelehnt und auch den Widerspruch wollen die abschmettern.

Gruß
Sani

Das ist schon derbe sowas, ich habe meine LTA ohne Probleme genehmigt bekommen, ich habe nur das Gegenstück zu Skoliose, die Hyperkyphose.....
mehr ist da nicht, und schwupps LTA genehmigt, ohne mich auch gesehen zu haben, gibt schon krasse Unterschiede.Konnte aus dem vollem schöpfen alles möglich incl. Umschulung.....

Ich würde klagen dann an deiner Stelle wenn noch möglich....




@TE


keine Chance, die werden dich eher noch auslachen damit.....
Und selbst wenn da der Hauch einer Chance bestünde, dann erst Reha.....
und die würde ich dir auch empfehlen.....
 

Speedy01

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Hallo,

ich glaube auch nicht das man wegen einer Arthrose Rente bekommt.

Ich habe eine hinter der Kniescheibe, eine Hüftdysplasie, Skoliose, schmerzhafte Schultersteife und wegen Mobbing am Arbeitsplatz psychische Probleme wie Angst und Panik Anpassungsstörungen.

Da ich einen Beruf habe in dem ich knieen und hocken, meine Schulter teilweise stark beansprucht wird und mir der Kundenkontakt schwer fällt habe ich einen LTA Antrag bei der DRV gestellt.
Wurde natürlich abgelehnt und auch den Widerspruch wollen die abschmettern.

Gut jetzt muss noch dein Alter eine Rolle spielen. Ich bin noch keine 40.
Was meint denn dein Arzt dazu?

Gruß
Sani

Habe mit dem Arzt noch nicht drüber gesprochen. Natürlich kennt er die Situation und er weiß, daß meine Wege kürzer werden, die sportlichen Hobbys nimmer möglich sind. Die Fakten sind mit dem MRT klar belegt - Arthrose Grad 3 bis 4 ist Endstadium. Jeder Gutachter muß wissen, eine Heilung gibt es bei Arthrose nicht. Viele Menschen machen in diesem Stadium keinen normalen schmerzfreien Schritt mehr, nur die "Harten" wo Muskeln und Sehnen samt Bindegewebe noch gut sind, können den Alltag noch etwas länger meistern.
Wie es auch kommt, egal, der Weg wird nicht einfach, ich mache solange, bis der Körper sagt, jetzt ist Schluß.
 

Sani73

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Hallo Speedy,

aus eigener Erfahrung weiß ich das der DRV egal ist was ein MRT angeht.
Ich habe meinen letzten MRT Befund auch zur DRV gefaxt. Daraufhin habe ich eine Aufforderung bekommen das ich bitte neue Befunde usw. einreichen soll. Auf meine Nachfrage warum die das wollen weil die neusten Befunde nicht mal einen Monat alt waren kam die Antwort: Unser Arzt kann mit ihren Befunden nichts anfangen. Im MRT wurde eine Retropatellare Arthrose, ein Gelenkerguss, Meniskusschaden und lockere Bänder festgestellt.
Was daran ein Arzt nicht versteht, verstehe ich nicht.

Ich habe hier mal einige Links zur Begutachtungen durch die DRV:
https://www.deutsche-rentenversiche...t_stuetz_bewegungsapparat_langfassung_pdf.pdf

https://www.deutsche-rentenversiche...iches_gutachten_hinweise_begutachtung_pdf.pdf

https://ediss.sub.uni-hamburg.de/volltexte/2011/5241/pdf/Dissertation.pdf

....................Die 54-jährige deutschstämmige weibliche ehemalige Küchenhilfe und inzwischen
langjährig arbeitslose Versicherte wurde zu ihrem 3. Rentenantrag durch die
Versicherungsanstalt zunächst 6/2003 allgemeinmedizinisch begutachtet; bei
Wirbelsäulensyndrom, Schulter-Arm-Syndrom links und Gonarthrose rechts wurde ein
vollschichtiges Leistungsbild beschrieben. Die orthopädisch-chirurgische Begutachtung
im Widerspruchsverfahren bestätigte diese Leistungseinschätzung. Im
Sozialgerichtsverfahren kam der allgemeinmedizinische Gutachter 2004 zur selben
Ansicht. Das auf Wunsch der Versicherten erstellte orthopädische Gutachten nach § 109
SGG 2006 führte die vorbeschriebenen Erkrankungen ohne gravierende Veränderungen
auf, gab jedoch das Leistungsvermögen mit „ 6, besser 4 Stunden täglicher Arbeitszeit
als realistisch…bei humaner Einschätzung“ an; die Abweichung zu den Vorgutachten
wurde mit dem individuellen Ermessensspielraum von Gutachtern erklärt. Auf
Rückfrage des Gerichts bestätigte der Gutachter fachspezifisch orthopädisch dann
vollschichtiges Leistungsvermögen. Der Rentenantrag wurde abschließend abgelehnt. .........................
 

Anna B.

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ich bin ja in einigen Foren unterwegs und mir ist etwas ganz Entscheidendes aufgefallen...

in der Mehrzahl der Fälle wird eine Erwerbsminderung abgelehnt...Ende aus..

aber....in etlichen Fällen wird auch in kürzester Zeit eine Erwerbsminderung festgestellt, aber eine Rentenzahlung wegen fehlender Vorversicherungszeiten abgelehnt..

das ist doch Hohn und Spott, für diejenigen, die Beiträge jahrzehntelang eingezahlt haben..wenn die krank werden, wird eine Erwerbsminderung verneint...

bei anderen, wo keine Gefahr besteht, Rente zahlen zu müssen..wird schuppdiwupp eine Erwerbsminderung anerkannt, aber es gibt keinen Anspruch, wegen fehlender Zeiten..

das wäre etwas für eine kleine Anfrage "die Linke"....

wie viele Erwerbsminderungen festgestellt wurden..wie lang das Verfahren dauert..speziell bei denen, wo gar keine Ansprüche bestehen..

ich hab den VErdacht, dass sie da viel großzügiger auf EM entscheiden, weil nicht die Gefahr besteht, zahlen zu müssen...

Schelm, wer Böses dabei denkt..
 

Sinuhe

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Trixi2011

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Ich sage mal, was man mir gesagt hat, als ich den Antrag letztes Jahr im September gestellt habe - BIS HEUTE HABE ICH NOCH NICHT MAL EINEN TERMIN BEIM AMTSARZT BEKOMMEN! Das sagt für mich schon mal mehr aus, als mir recht sein kann, nämlich, das mein Antrag noch nicht mal ernst genommen wird.

"Wat will die mit 33 Jahren in Rente nur wegen GdB von 80% unbefristet und Merkzeichen G / B? Nie richtig gearbeitet, nix geleistet..." :icon_lol:

Jedenfalls, wurde mir gesagt, dass eine EM Rente wirklich nur dann in Frage kommt, wenn wirklich absolut keine Möglichkeit mehr hat in seinen erlernten Beruf, seinen ausgeübten Beruf oder sonst einer regulären Tätigkeit auszuüben. Zumal gilt der Passus REHA VOR RENTE und es müssen natürlich diese ganzen anderen Voraussetzungen erfüllt werden...

Wenn du nach amtsärztlicher Untersuchung, also nicht wirklich vollkommen hinüber bist und die dich für fit genug halten z.B. Regal aufzufüllen oder Zeitungen auszutragen, dann werden sie dir garantiert keine Rente geben.

Was du selber von deiner Leistungsfähigkeit hältst, interessiert niemanden. Deine Behinderung inkl. Einschränkungen, ist nicht ausschlaggebend für die Entscheidung.
 

Reha1

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Hallo Speedy,
Hast du schon Antrag gemacht beim Versorgungsamt wegen GdB?
Und wie wäre es mit einer orthopädische Reha?
lg
 

Sani73

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Ich sage mal, was man mir gesagt hat, als ich den Antrag letztes Jahr im September gestellt habe - BIS HEUTE HABE ICH NOCH NICHT MAL EINEN TERMIN BEIM AMTSARZT BEKOMMEN! Das sagt für mich schon mal mehr aus, als mir recht sein kann, nämlich, das mein Antrag noch nicht mal ernst genommen wird.

Nach meiner Ablehnung hatte ich Akteneinsicht. In meiner Akte fand sich nicht eine einzige Stellungnahme von einem Arzt des ärztlichen Dienstes der DRV. Warum genau abgelehnt wurde weiß ich nicht. Es sind nur Vermutungen das es was mit der Rehaklinik zu tun hat.
Zu meinem Widerspruch habe ich neue offensichtliche Befunde bei der DRV eingereicht.
Nach einigen Wochen habe ich dann mal nachgefragt wie weit die Bearbeitung ist. 2 Tage später habe ich die Aufforderung erhalten neue Befunde vorzulegen auch von Ärzten wo ich nicht in Behandlung bin. Auf meine Frage wie ich das denn machen soll wurde mir gesagt das der ärztliche Dienst nichts mit meinen Befunden anfangen kann. :icon_kratz:
Habe dann mit meinem Hausarzt gesprochen und dem das Schreiben gezeigt wo auch drin stand das der Arzt für eine neue Befundung um die 17€ bekommen sollte. Mein Hausdoc. sagte mir dann viel spass bei der Ärztesuche keiner seiner Kollegen würde ein Gutachten für 17€ erstellen. Denn darum ging es hauptsächlich. Habe auch keinen Arzt gefunden der das machte.
Ich hatte der DRV dann mitgeteilt das ich der Aufforderung nicht nachkommen kann. Es dauerte nicht lange und ich bekam einen Brief in dem stand das mein Widerspruch zurück zur Widerspruchsstelle gegangen sei damit er abgelehnt wird.
Mein Anwalt versucht jetzt das mein Fall neu geprüft wird und auch das die mich zu einem Gutachter schicken.

Nur so viel dazu was Gutachten angeht.
 

Speedy01

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Hallo Speedy,
Hast du schon Antrag gemacht beim Versorgungsamt wegen GdB?
Und wie wäre es mit einer orthopädische Reha?
lg

Nein, ich habe noch gar nichts gemacht. Der Ortophäde ist der Ansicht, daß sämtliche Maßnahmen wie Reha oder Kortisonspritzen ins Gelenk keine Besserung bringen, ich könne es versuchen, aber es wird ihnen nicht weiter helfen. Ich habe mich im Jahr 2012 3 Monate lang gequält, als es dann besser wurde ging ich zu weiteren Spezialisten - Die Antwort war nur: Schmerzen werden sie immer wieder überraschen, nehmen sie Diclos mehr kann man zu diesem Zeitpunkt nicht machen !!! Natürlich kann man versteifen, macht man aber erst wenn gar nix mehr geht, klaro, soweit ist es noch nicht, Gott sei Dank. Jetzt, anfang Januar 13 ging es wieder los, Diclos helfen herzlich wenig, ich habe zwischendurch gute Tage und dann wieder Schlechte, d.h. manchmal muß ich einen Klotz aufs Gaspedal klemmen um es durch drücken zu können. Wie gesagt, der Tag wird kommen, und dann bin ich krank, bis die Kasse nimmer zahlt. Und dann folgt zwangsläufig die EM-Rente, anders gehts ja wohl nicht.
 

Sinuhe

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Wie gesagt, der Tag wird kommen, und dann bin ich krank, bis die Kasse nimmer zahlt. Und dann folgt zwangsläufig die EM-Rente, anders gehts ja wohl nicht.


Ein EM-Rente folgt nicht zwangsläufig.Ohne zwingende medizinische Gründe schon garnicht.Eine Arthrose im Fuß fällt da allerdings nicht darunter.

Wenn Du von der Krankenkasse Ausgesteuert wirst,fällst Du in Alg II.Und dann prüft deren Amtsarzt Deine Erwerbsfähigkeit und 3 mal darfst Du raten,was dabei herauskommt.
Man wird Dich auf sitzende Tätigkeiten verweisen,das wars dann schon.
 

Sani73

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Nein, ich habe noch gar nichts gemacht. Der Ortophäde ist der Ansicht, daß sämtliche Maßnahmen wie Reha oder Kortisonspritzen ins Gelenk keine Besserung bringen, ich könne es versuchen, aber es wird ihnen nicht weiter helfen. Ich habe mich im Jahr 2012 3 Monate lang gequält, als es dann besser wurde ging ich zu weiteren Spezialisten - Die Antwort war nur: Schmerzen werden sie immer wieder überraschen, nehmen sie Diclos mehr kann man zu diesem Zeitpunkt nicht machen !!! Natürlich kann man versteifen, macht man aber erst wenn gar nix mehr geht, klaro, soweit ist es noch nicht, Gott sei Dank. Jetzt, anfang Januar 13 ging es wieder los, Diclos helfen herzlich wenig, ich habe zwischendurch gute Tage und dann wieder Schlechte, d.h. manchmal muß ich einen Klotz aufs Gaspedal klemmen um es durch drücken zu können. Wie gesagt, der Tag wird kommen, und dann bin ich krank, bis die Kasse nimmer zahlt. Und dann folgt zwangsläufig die EM-Rente, anders gehts ja wohl nicht.

Speedy, warst du schon bei einem Schmerztherapeuten?
Gehe seit Feb. zu einem und muss sagen das es die beste Entscheidung war die ich hätte treffen können.

Gruß
Sani
 
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Würde ich auch machen, dann bekommst du wesentlich stärkere Medikamente, dein Doc hätte dir wenigstens mal was verschreiben können, die Diclos sind ja garnix gegenüber der Medikamente der Stufe 2 /Tillidin,Tramadol etc...) und Stufe 3 (die kann dir dein Hausarzt nicht verschreiben da BTM)
 

Anna B.

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Hallo,

ein HA darf auch die BTM verschreiben....aber das machen sie nicht, weil sie alle Angst um ihr Budget haben..

Fachärzte für Schmerzmedizin haben ein weitaus höheres Budget für Medikamente und Physiotherapie als andere Ärzte...

man hat bei mir mit den normalen Schmerzmitteln angefangen..was außer zu einem kaputten Magen zu nichts geführt hat...

dann Schmerzarzt und der begann vorsichtig mit Valoron 50mg....die habe ich gut vertragen, aber der Schmerzlevel ging nicht runter...

seit ungefähr 2 Jahren nehme ich nun Targin (Oxicodon) und bin bestens zufrieden mit den Tabletten....Magen wird nicht angegriffen, Schmerzen reduzieren sich...perfekt..

allerdings habe ich diese und letzte Woche wieder mal ein Auf und AB.....so starke Schmerzen gestern und heute, dass ich zusätzlich noch eine Oxigesic akut 10mg einwerfen mußte...zur normalen Dosis von täglich 30mg Targin...retardiert...

aber ich bin froh, den Schmerzarzt gefunden zu haben...der verschreibt mir auch lfd. Physiotherapie..ohne das ich aussetzen muss...der jammert nicht, dass ihm sein Budget später mal ausfällt....
der verordnet, der lebt für seine Patienten..

die Praxis sieht aus, die dürfte dringend mal gemacht werden....aber...das sieht er nicht so, ihm reicht das, und wichtiger ist doch, dass den Patienten geholfen wird...

toller Arzt..
 

Muzel

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Also, ich quäle mich schon mehrere Jahre mit Kortisonspritzen durch. Mein Orthopäde möchte den Gelenkersatz, aber ich komme mit den Spritzen zurecht. Für mich ist das neue Gelenk auch ein neues Risiko. Aber jeder muss das Risiko für sich selbst abstecken. Das ist meine Meinung.
 

Anna B.

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Hallo,l

du weißt aber schon, dass diese Kortisonspritzen auch die Knochen und die Sehnen usw. angreifen?

man darf nicht zu viele von diesen Spritzen sich geben lassen...das macht später im alter alles nur noch schlimmer...

deswegen habe ich nach der 10. Spritze in die Wirbelsäule auch aufgehört, mir derartige Spritzen verpassen zu lassen...
jeder Spritze verursacht auch kleinstes Narbengewebe..und bei "zuviel" kann auch das auf die nerven drücken...

da die Spritzen eh nicht geholfen haben...lass ich es ...
 

Muzel

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Bevor ich mir den Rücken aufschneiden ließe, würde ich mir einen anderen Arzt suchen. Spritzen kann nicht jeder Arzt gut.
 

Anna B.

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ich habe so vieles probiert:

Radiologe ambulant: 2x keine Veränderung..

stat. im City-Krankenhaus...2x keine Besserung

stat. in Münster in einer Klinik. 2x keine Besserung

2 ambulant beim Orthopäden..keine Besserung...

seit dem...für mich "Finger weg von Kortisonspritzen"...
 

Sinuhe

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die Praxis sieht aus, die dürfte dringend mal gemacht werden....aber...das sieht er nicht so, ihm reicht das, und wichtiger ist doch, dass den Patienten geholfen wird...

toller Arzt..


Ich war vor einigen Jahren auch bei einem Schmerztherapeuten in Behandlung.Der sagte mir damlas nach 2 Jahren Behandlung,er dürfe mich nun laut irgendwelcher Bestimmungen nicht weiter behandeln.
Hat sich das inzwischen geändert?

Die Praxis ging übrigens wenig später pleite.Vielleicht sind die Einnahmen eines solchen FA nicht besonders hoch?
 
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