Erwerbsminderungsrente beantragt wegen Arthrose von Kopf bis Fuß. Wie sind die Aussichten ? (1 Betrachter)

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Zafira18

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Ich bin 55 Jahre und seit einem Jahr Krankgeschrieben. Mein Arbeitgeber hat mir inzwischen gekündigt.Ich habe Arthrose vom Kopf bis zu den Füßen. Hatte im November eine Skelettstinzinggraphie das Stammskelett und alle größeren und kleineren Knochen betroffen. Noch dazu kommen senk und Spreizfüße. Ich kann nicht lange stehen,sitzen,und gehen wegen der Schmerzen. Habe im November Erwerbsminderungsrente mit Hilfe des vdk beantragt. Nun meine Frage wer kann mir dazu was sagen,wer hat vielleicht das selbe und welche Erfolgsaussichten habe ich das die Rente genehmigt wird. Danke für eure Antworten.
 

Curt The Cat

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Moinsen Zafira18 und willkommen hier ...

Sei bitte so freundlich und überleg Dir bitte eine aussagekräftigere Überschrift als Erwerbsminderungsrente beantragt wegen Krankheit.

Am besten einen vollständigen Satz, verbunden mit einer Frage - soviel Zeit sollte sein.


Ergänzend verweise ich dazu auf Forenregel 11. Du kannst Deinen Beitrag, sowie den Thementitel eine Stunde lang nach Erstellung bearbeiten, jetzt also noch gute 50 Minuten.

Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf ausreichend! Zeichen erweitert. Da passt deutlich mehr als vier Worte rein ...

Im Editor der Überschrift findest Du zudem auch den Hinweis:
Themen-Überschrift, bitte den Themeninhalt (nicht zu) kurz beschreiben ...
Folge auch diesem Link ...! Hier erläutert @Admin2, weshalb ein aussagekräftiger Thementitel wichtig ist ...

Danke für Deine Mitwirkung und ich wünsche dir noch einen angenehmen Aufenthalt im Forum.


:icon_wink:
 

Kibini

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Hallo, Zafira18,

Meiner Erfahrung nach ist es schwierig, nur mit körperlichen Krankheiten eine volle EMR zu bekommen.
Du schreibst, dass du in den meisten Körperhaltungen (stehen, sitzen, gehen) Schmerzen hast. Lange andauernde Schmerzen führen in den meisten Fällen auch zu einer deutlichen Senkung der Lebensqualität, genauer gesagt zu Depressionen.
Wenn es bei dir so sein sollte: hast du schon einmal darüber nachgedacht, das deinem behandelndem Arzt zu offenbaren? Wenn nicht, solltest du das tun.

Liebe Grüße
 

Doppeloma

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Hallo Zafira18, :welcome:

Habe mir erlaubt deine Überschrift etwas zu ergänzen, damit sie aussagefähiger wird, eine EM-Rente wird (in der Regel) immer wegen Krankheit beantragt, das ist zu allgemein für deine konkreten Fragen ...
Bitte achte bei zukünftigen Themen darauf, dass man schon im Titel erkennen sollte, was das wirkliche Problem ist.
Danke für deine Aufmerksamkeit :icon_daumen:

Ich bin 55 Jahre und seit einem Jahr Krankgeschrieben. Mein Arbeitgeber hat mir inzwischen gekündigt.Ich habe Arthrose vom Kopf bis zu den Füßen. Hatte im November eine Skelettstinzinggraphie das Stammskelett und alle größeren und kleineren Knochen betroffen.
Seit wann hast du denn diese Probleme schon, welche Behandlungen wurden schon gemacht, warst du mal in einer Reha deswegen ???
Auch wenn es dir nicht gefallen wird gelten solche Probleme auch oft als "Alterserscheinungen" und führen nicht unbedingt zur Berentung weil man mal länger AU geschrieben ist ... :icon_evil:
Dafür zählen keine bestimmten Diagnosen sondern nur die Auswirkungen auf die gesamte Erwerbsfähigkeit, dass dein AG dich (vermutlich wegen der langen Krankheitszeit) entlassen hat, ist der Rentenkasse dabei völlig egal ...

Die DRV sieht durchaus oft noch viele andere Möglichkeiten (am allgemeinen Arbeitsmarkt) wieder zu arbeiten und dein Geld selber zu verdienen, zumindest wird man wissen wollen was du schon (zusammen mit deinen Ärzten) unternommen hast, um deinen Zustand zu bessern, deine Schmerzen zu lindern.
Die Bewilligung einer EM-Rente macht ja auch nicht gesund.

Noch dazu kommen senk und Spreizfüße.
Bitte nicht übel nehmen aber darunter leiden etwa 90 % der Bevölkerung, das ist ganz sicher kein Grund für eine EM-Rente ... diese Feststellungen hat man mir schon in früher Jugend mitgeteilt und mit dem richtigen (bequemen) Schuhwerk habe ich trotzdem fast 40 Jahre gearbeitet. o_O

Ich kann nicht lange stehen,sitzen,und gehen wegen der Schmerzen.
Sehr wichtig sind die bisherigen Behandlungen und bei welchen Ärzten du in Behandlung bist, warst du mal in einer speziellen Schmerz-Klinik, bist du bei einem Schmerztherapeuten in Behandlung ???
Dem Hinweis auf die "Psycho-Schiene" zu gehen kann ich nur bedingt folgen, darüber wissen auch Schmerztherapeuten sehr gut Bescheid, wie das auch die Psyche belastet wenn man immer unter Schmerzen leidet.

Ich selbst kenne solche Probleme zwar nicht aber ich weiß das von meinem Männe, der viele Jahre unter den schmerzhaften Folgen seiner Bandscheiben-OPs und vieler weiterer orthopädischer Probleme gelitten hat, er mußte trotzdem sehr lange um die EM-Rente kämpfen.
Selbst habe ich eine große Herz-OP hinter mir (in deinem Alter durchgeführt) und musste auch bis zum Gericht um (nach fast 3 Jahren Kampf) die EM-Rente zu bekommen, zu diesem Zeitpunkt war ich schon fast 4 Jahre (durchgehend vom Psychiater) AU geschrieben.

Habe im November Erwerbsminderungsrente mit Hilfe des vdk beantragt. Nun meine Frage wer kann mir dazu was sagen,wer hat vielleicht das selbe und welche Erfolgsaussichten habe ich das die Rente genehmigt wird.
Niemand hier kann dir ernsthaft was zu deinen persönlichen Aussichten dabei schreiben, selbst dann nicht wenn er die gleichen Diagnosen hat ... "genau das Gleiche" haben zwei verschiedene Menschen normalerweise nicht und sie leiden auch nicht im genau gleichen Maße daran ... :icon_evil:

Ob das bei dir ausreichen kann wird nur die DRV zu entscheiden haben, welche Informationen hast du denn seit der Antragstellung schon dazu bekommen ???
Ich wurde damals nach rund 4 Monaten zu 2 Gutachtern der DRV geschickt und anschließend kam die Ablehnung ...
Mein Antrag wurde übrigens auch über den VDK gestellt, beim Widerspruch hat man mich dann schon im Stich gelassen ... wie steht denn der VDK bei dir zu den Aussichten, stehen deine Ärzte hinter dir, wurden Arztberichte / Befunde gleich mit eingereicht zum Antrag ???

Die DRV ist üblicherweise nicht sehr fleißig sich das alles selber zu besorgen und mehr draran interessiert keine EM-Rente zahlen zu müssen ...
Aus meinen eigenen Erfahrungen kann ich dir leider kein großen Hoffnungen machen, du bist jetzt (erst) seit rund einem Jahr AU geschrieben, da sieht die DRV sicher noch "viel Potential" für mögliche Besserung bei der richtigen Behandlung (Reha / manuelle Therapien und Medikamente) ...
Vielleicht bekommst du auch bald die Einladung für eine Reha, wenn du bisher noch nie eine gemacht hast ist das auch möglich ...
Es ist schwer zu ergründen was die DRV noch mit dir vor haben könnte, dafür hast du auch noch zu wenige Infos zum bisherigen Krankheits- und Behandlungsverlauf gegeben ... vielleicht magst du ja einige meiner Fragen beantworten.

MfG Doppeloma
 

Zafira18

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Liebe Doppeloma.
Die Schmerzen hab ich schon Jahre. Habe eine Odyssee von Ärzten hinter mir. Und jeder meint das selbe (Schmerzmittel) ibu. Bei einem Schmerzterapeuten war ich noch nicht. Was macht der eigentlich? Reha war ich 4 Wochen lang krank entlassen unter 3 Stunden in meinen Job aber über 6 Stunden in einem anderen leichten. Nach der Reha kamen erst alle anderen Befunde. Da ließ ich mich erst richtig untersuchen. Ich weiß das ich so nicht Arbeiten kann. Depessionen kommen jetzt dazu . Psychiater Termin seht auch schon. L.G.
 

SusaHa

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Ich kann dir nur einen Schmerztherapeuten ans Herz legen. Ich bin selbst bei einem in Behandlung, aufgrund einer chronischen Erkrankung und habe so meiner Mama dort einen Termin besorgt. Das war manchmal etwas schwierig (er bezeichnete Tilidin als Hustenbonbons und hat ihr btm Mittel verschrieben, das hat anfangs große Überwindungen gekostet sowas zu nehmen, seitdem hat sich ihre Lebensqualität aber stark verbessert, endlich nicht mehr diese schlimmen Schmerzen). Er hat sie ebenfalls stark beim Rentenantrag unterstützt und wusste ziemlich genau, was er im Bericht schreiben muss. Ibuprofen macht deinen Magen kaputt aber es ist billig, als dauermedikation ist es nicht geeignet.
Ich habe als Spätfolge von einem Unfall Arthrose im linken Sprunggelenk, im ganzen Körper mag ich mir das gar nicht vorstellen.
 

Zafira18

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Liebe Doppeloma.
Die Schmerzen hab ich schon Jahre. Habe eine Odyssee von Ärzten hinter mir. Und jeder meint das selbe (Schmerzmittel) ibu. Bei einem Schmerzterapeuten war ich noch nicht. Was macht der eigentlich? Reha war ich 4 Wochen lang krank entlassen unter 3 Stunden in meinen Job aber über 6 Stunden in einem anderen leichten. Nach der Reha kamen erst alle anderen Befunde. Da ließ ich mich erst richtig untersuchen. Ich weiß das ich so nicht Arbeiten kann. Depessionen kommen jetzt dazu . Psychiater Termin seht auch schon. L.G. Habe 40 Jahre Arbeit hinter mir. Mein Arzt unterstützt mich sehr.Schwerbehinderten Ausweis ist auch beantragt.habe 30 Prozent bekommen und jetzt erst mal wiederspruch eingelegt. Ich weiß das wird ein langer Weg.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Ich kann dir nur einen Schmerztherapeuten ans Herz legen. Ich bin selbst bei einem in Behandlung, aufgrund einer chronischen Erkrankung und habe so meiner Mama dort einen Termin besorgt. Das war manchmal etwas schwierig (er bezeichnete Tilidin als Hustenbonbons und hat ihr btm Mittel verschrieben, das hat anfangs große Überwindungen gekostet sowas zu nehmen, seitdem hat sich ihre Lebensqualität aber stark verbessert, endlich nicht mehr diese schlimmen Schmerzen). Er hat sie ebenfalls stark beim Rentenantrag unterstützt und wusste ziemlich genau, was er im Bericht schreiben muss. Ibuprofen macht deinen Magen kaputt aber es ist billig, als dauermedikation ist es nicht geeignet.
Ich habe als Spätfolge von einem Unfall Arthrose im linken Sprunggelenk, im ganzen Körper mag ich mir das gar nicht vorstellen.
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Danke SusaHa für deine Antwort.IBU nehm ich nur wenn ich es von Schmerzen gar nicht mehr aushalte. Muss mal mit meinem Arzt sprechen wegen Schmerzterapeuten
.
 

SusaHa

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Ich bin nur am Handy, daher nur kurz. Ich bin der Meinung, kein Mensch sollte Schmerzen haben. Und wenn du wartest, bis es nicht mehr auszuhalten ist benötigst du Eine viel höhere Dosis um wieder schmerzfrei zu werden. Schau dich wirklich mal nach einem Schmerztherapeuten um.
 

MaunziMaunz

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@Zafira18
War lange "nur" wegen kaputtem USG und mittelschwerer Arthrose in Schmerztherapie (24 Procain-Basen-Infusionen). Hat geholfen. War ein Anästhesist mit Zusatzausbildung für Schmerztherapie. Vorher Diagnose Morbus Sudeck/CRPS - chronisch - 4 Ibu täglich, 10 Monate lang...
Procain ist ein Schmerz-/Betäubungsmittel, ca. 1,5 Stunden am Tropf hängen. Gleichzeitig wird Dein Körper entsäuert (was Entzündungen lindert), deshalb BASEN-Infusion. Keine Sorge, man kann sich hinterher ganz normal bewegen...

Hab auch meine Ernährung umgestellt. Viel fetter Fisch, Hagebuttenpulver, 1 Salatgurke täglich, entzündungshemmende Lebensmittel...Kurkuma, Muskat, Kreuzkümmel...Findest Du über die Suchmaschine gockel "Ernährung bei Arthrose"...
Klappt wirklich!

Leider soll ja Bewegung sein. Ich schwimme und mache leichte Gymnastik und Dehnübungen. Ganz moderat, eher Zeitlupenthempo Nordic Walking.

Bei einem Schmerztherapeuten bist Du, da Du ja von oben bis unten Schmerzen hast, auf alle Fälle in guten Händen! Außerdem wird das von der Krankenkasse bezahlt. Der war damals Labsal für mich.
Ohne Infusionen und mit der Ernährung, hauptsächliche Hagebuttenpulver (500 gr. Dose von G r e e n Valley kosten in der Apo ca. 30 Euro, Versandapotheken billiger - 1x am Tag bei mir ca. 10 gr. in Wasser oder Joghurt einrühren) waren plötzlich 13 Monate ohne Schmerztherapeut um. Auch noch mit den richtigen orthopädischen Einlagen.

Gestern war ich beim Heilpraktiker, der mir um den Knöchel 4 Blutegel gesetzt hat. Hatte, da ich das Arbeiten angefangen habe mit viel Treppensteigen wieder Schmerzlevel. Gestern keine Schmerzen, heute auch nicht. Kostet halt enorm! Sollte im günstigsten Fall monatelang anhalten. Die Igelchen geben über 150 oder mehr schmerzlindernde Substanzen ab...Hab mich auch im I-Net schlau gemacht.

In Deinem Fall, weil lange von Kopf bis Fuß, wird die schnelle Linderung wahrscheinlich erst einmal nur durch den Schmerztherapeuten erfolgen.
Chronisch krank kann man auch in einem Krankenhaus eine multimodale Schmerztherapie bekommen.
Wie gesagt, das übernimmt die Krankenkasse.
Da war ich damals im ALG2 sehr dankbar.
Wenn es Dir dann besser geht und einige Gelenke eher wieder schmerzen, dann könnte -je nach Finanzlage und ob Du für so etwas aufgeschloßen bist- die Blutegel gezielt an gewisse Stellen gesetzt werden.

Achte darauf, dass Dein Schmerztherapeut etwas längere Erfahrung mit Schmerzpatienten hat. Die waren bis 2016 alle Mangelware, gab zu wenig von ihnen.
Das sollte mMn. bei Deinen Leiden schon ein Profi sein und kein "Frischling", der erst seit einem halben Jahr das so nebenbei macht.

Ich wünsche Dir von Herzen das Allerbeste. Hol Dir wieder Lebensqualität zurück, der Wahnsinn, dass Arthrose den ganzen Körper übernehmen kann.
Bin auch in Deinem Alter...und mit den Schmerzen nur 3,5 Jahre dabei...was können die einen verändern.

Hast Du (auf eigene Kosten so ca. 40 Euro) schon einmal eine Knochendichtemessung machen lassen? Bei mir war die nicht so optimal, mein VitaminD-Spiegel war auch zu niedrig. Ging dann besser, als ich lt. Hausarzt grad im Winter noch extra VitaminD eingenommen habe.

LG MaunziMaunz
 

franzi

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Ab einem gewissen Alter wird die Knochendichtemessung von der Kasse bezahlt, und dann alle 5 Jahre wieder.
Vitamin-D-Mangel zeigt sich im Blutbild.

Hagebuttenpulver muss man mindestens 6 Monate täglich nehmen, bis sich bei Arthrose eine Besserung zeigt.

Von Schmerztherapeuten sollte man sich nicht zu viel erwarten. Ich bin auch seit Jahren bei einem, der verschreibt auch nur Ibuprofen oder Spritzen.
 

MaunziMaunz

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Ab einem gewissen Alter wird die Knochendichtemessung von der Kasse bezahlt, und dann alle 5 Jahre wieder.
Vitamin-D-Mangel zeigt sich im Blutbild.

Hagebuttenpulver muss man mindestens 6 Monate täglich nehmen, bis sich bei Arthrose eine Besserung zeigt.

Von Schmerztherapeuten sollte man sich nicht zu viel erwarten. Ich bin auch seit Jahren bei einem, der verschreibt auch nur Ibuprofen oder Spritzen.
Hab mit 56 die Messung selber bezahlt...
Bei meinem Arzt/großes Blutbild ist nicht das VitaminD dabei, mußte extra gemacht werden...
Hagebuttenpulver greift bei mir schon deutlich nach 2-3 Wochen.
Mein "Anästhesist mit Zusatzausbildung Schmerztherapie" verschrieb nie Ibu oder gab nur Spritzen, allerdings gibt es eine Schmerztherapie auch bei einem Orthopäden, die arbeiten ganz ganz anders und konnten auch die Schmerztherapie, die der Fußchirurg empfohlen hat, nicht durchführen. An Morbus Sudeck/CRPS ham sich die Orthopäden nicht mehr ran gewagt...

Mit meinem Schmerztherapeuten war ich nach den Infusionen nach dem 4./5. mal schon wieder fast normal gehfähig. Nur 1 Monat, wöchentlich 1x, Dosierung dann gesteigert. Der brennende Schmerz auf der Haut 24 Stunden monatelang hat auch aufgehört. Sonst hätte ich ja nicht so lange mitgemacht. Mit ner 9 auf der Schmerzskala bin ich damals da aufgeschlagen, dann gings mit ne 2/3.
Je nach Umständen, viel schleppen, schonen, Wochenende, jetzt Arbeit waren die Jahre dazwischen mal: nix, ne 1..mal wieder rauf auf max. 5 und selber ideenreich sein.
Eine 9 bin ich los und höher als ne 5 überschreite ich nicht mehr (da war aber dann das volle Belastungsprogramm dabei).
Ich wünsche allen einen guten Schmerztherapeuten!
 

little

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Von Schmerztherapeuten sollte man sich nicht zu viel erwarten. Ich bin auch seit Jahren bei einem, der verschreibt auch nur Ibuprofen oder Spritzen.
Mit Verlaub, aber dann bist du entweder beim falschen Schmerztherapeuten oder dein Schmerzemfinden/deine Diagnosen sind nicht so ....

Bin seit 2 Jahren infolge von 2 Bandscheibenvorfällen und mehr in Behandlung und erhalte 3x/tägl. u.a. Tilidin!
 

grün_fink

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Die Knochendichtemessung wurde bei mir zum ersten Mal mit knapp 40 durchgeführt. Damals gab es eine medizinische Vorgeschichte und ein Ereignis, was zusammen den Anlass dazu gab. Dann gab es nach Jahren nochmal eine, dann nicht mehr.
 

saurbier

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Ich würde mich da mal voll little anschließen.

Ich bin seit Jahren bei einem sehr guten Schmerztherapeuten in Behandlung und der arme Mann ist inzwischen dermaßen überlaufen das er eine ganze Station im KH plus diverse Kollegen bekommen hat. Der hat nicht nur mich relativ gut mit meinen Schmerzen im Griff sondern auch vielen anderen
Menschen massiv geholfen.

Wenn du franzi mit deinem Schmerztherapeuten nicht zufrieden bist, dann solltest du dir vielleicht mal Gedanken darüber machen den zu wechseln, denn wer seit Jahren Ibu (Indikation Symptomatische Behandlung von - leichten bis mäßig starken Schmerzen - Fieber) als Schmerztherapie erhält - sorry für die Aussage - der kann keine wirklich großartigen Schmerzen haben. Ich erhalten BTM wie viele andere die ich inzwischen kenne und das seit Jahren. Oxycodon z.B. ist mit eines der starken Schmerzmittel und wer sowas bekommt für den sind Ibu lediglich Drops zum naschen die null Wirkung zeigen. Fentanyl hab ich einige Zeit als Schmerzpflaster erhalten, nur absorbierte ich den Wirkstoff leider infolge starken schwitzens viel zu schnell, sodass es trotz guter Wirkung wieder abgesetzt werden mußte.

Wer extreme Schmerzen hat, der wird kaum von einem Schmerztherapeuten mit Ibu behandelt, auch nicht von nicht gerade guten Schmerztherapeuten. Mein ersten (auch nicht guter) Schmerztherapeut fing anfang 2000 bei mir mit 600mg Tramal Tabletten an und den hab ich dann nach 1 Jahr sinnloser behandlung hin zu meinem jetzigen Schwerztherapeuten gewechselt. Alleine das der mich anfangs mal zuerst über 6 Std. gründlichst untersucht hat, zeigt bereits wie dieser Arzt sich seinem Patienten annimmt. In der nachfolgenden stationären Behandlung bekam ich dann über 10 Tage eine Schmerzpumpe mittel Spinalkatheter zur direkten Versorgung mittels BTM, was mir erstmals nach jahren fast vollkommene Schmerzfreiheit (von 10 auf 2) brachte. In dem Zusammenhang dann gleich mal auch 3 Infusionen mit Aufbaupräparaten welche sich auf mein Wohlbefinden auswirkten (Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Gereitztheit etc. pp.). Als ich aus dem KH zurück kam, bestätigten mir alle in meinem Umfeld das ich plötzlich wie ausgewechselt wäre. Nun ja das ist jetzt auch wieder jahre her, aber so einmal eingestellt komm ich bis heute relativ gut mit meinem Medikament klar und kann mich angemessen bewegen, auch wenn sich die Dosis minimal im Laufe der Jahre auch etwas erhöht hat.
 

HermineL

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Wenn du franzi mit deinem Schmerztherapeuten nicht zufrieden bist, dann solltest du dir vielleicht mal Gedanken darüber machen den zu wechseln, denn wer seit Jahren Ibu (Indikation Symptomatische Behandlung von - leichten bis mäßig starken Schmerzen - Fieber) als Schmerztherapie erhält - sorry für die Aussage - der kann keine wirklich großartigen Schmerzen haben. Ich erhalten BTM wie viele andere die ich inzwischen kenne und das seit Jahren. Oxycodon z.B. ist mit eines der starken Schmerzmittel und wer sowas bekommt für den sind Ibu lediglich Drops zum naschen die null Wirkung zeigen. Fentanyl hab ich einige Zeit als Schmerzpflaster erhalten, nur absorbierte ich den Wirkstoff leider infolge starken schwitzens viel zu schnell, sodass es trotz guter Wirkung wieder abgesetzt werden mußte.
Dto. kann ich nur bestätigen. Ich nehme Oxycodon Akut, also nicht retardiert. Die wirken innerhalb von wenigen Minuten. Retardierte will ich nicht mehr weil man dann einen permanent unter Schmerzmitteln steht. Ibu oder Tilidin die man noch auf normalen Rezept bekommt helfen mir null und gerade die Ibu machen nur die Leber kaputt.
 

saurbier

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Ein Arzt der dauerhaft und auch noch über Jahre Ibu als einziges Schmerzmedikament verschreibt, der kann kein guter Schmerztherapeut sein.

Allerdings stellt sich dann schon die Frage, wenn ein Patient sowas jahre mitmacht, wie schlimm ihn die Schmerzen tatsächlich plagen mögen.

Ich z.B. hätte die letzten Jahre gar nicht halbtags noch arbeiten können (weshalb mich der Schmerztherapeut ja auch so schnell stationär aufgenommen hat), hätte ich nicht mein BTM erhalten. Selbst heute habe ich Tage je nach Wetterlage wo ich mich ohne mein Medikament kaum bewegen könnte.

Das du HermineL mit den retadierten nicht klar kommst, nun das kann ich anhand deiner Krankengeschichte nachvollziehen. Nach meiner Meinung wäre da wohl eher eine implantierte Schmerzpumpe angezeigt.
 

franzi

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Das ist der einzige Schmerztherapeut in meinem näheren Umkreis. Der ist auch Reha- und Sportmediziner.
Dennoch hat er mir außer Ibu und Spritzen noch nie etwas anderes angeboten. Der macht nur das Minimal-Programm.
Wenn man nach anderen Behandlungsalternativen frägt, wird er gleich pampig.
Im Befundbericht für die DRV hatte er angegeben, er habe mir Opiate verschrieben. Habe ich aber nie bekommen.

Die Knochendichtemessung hatte ich das erste Mal mit 45 Jahren. Wurde von der Krankenkasse bezahlt. Alle weiteren Untersuchungen gibt es im 5-jährlichen Rhythmus.
 

pinguin

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Glaubst du, dass Arthrose von Kopf bis zu den Füßen dazugehört?
Als Nichtbetroffener meine ich, daß es definitv dazugehört.

Mir genügen schon meine Knochenbrüche, die sich bei Wetterumschwüngen deutlich bemerkbar machen; für mich ist es deswegen mehr als nachvollziehbar, daß Arthrose, die, wie geschildert deutlich nachgewiesen ist, zu Dauerproblemen führt und jede längere Inaktivität des Körpers zu Schmerzen führt.
 

Doppeloma

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Hallo Zafira18,

Reha war ich 4 Wochen lang krank entlassen unter 3 Stunden in meinen Job aber über 6 Stunden in einem anderen leichten.
Wann wurde diese Reha-Maßnahme durchgeführt ?
Liegt dir der komplette Reha-Bericht vor, die DRV wird den ganz sicher wieder in die Hand nehmen wenn es um deinen Antrag auf EM-Rente geht.
Die AU-Entlassung und sonstige Feststellungen lassen nicht auf eine baldige EM-Rente hoffen, für den "allgemeinen Arbeitsmarkt" bist du (nach Ansicht der Reha-Klinik) noch voll einsatzfähig, wie ich es oben schon vermutet hatte.
Welche Aussichten du da am Arbeitsmarkt hast auf eine andere "passende" Stelle wegen der gesundheitlichen Einschränkungen + aktuellem Lebensalter ist der DRV dabei ziemlich egal, dafür ist die Arbeitsvermittlung bei der AfA zuständig.

Nach der Reha kamen erst alle anderen Befunde. Da ließ ich mich erst richtig untersuchen. Ich weiß das ich so nicht Arbeiten kann.
Dann hast du deinen Antrag auf EM-Rente auf jeden Fall zu früh gestellt, denn diese Befunde / Arztberichte sind erforderlich um der DRV nachzuweisen, dass eine Berentung notwendig ist ... deine eigene Ansicht zu deiner Arbeitsfähigkeit ist dafür nicht wichtig, wurden deine Ärzte schon angeschrieben von der DRV ... hast du mal nachgefragt ???

Ansonsten solltest du ALLE neuen Befunde und Berichte umgehend (in Kopie und nachweislich per Einschreiben) zur DRV schicken, damit die erst mal wissen was mit dir los ist, normalerweise ist es sinnvoller den Antrag erst zu stellen wenn man auch schon genug medizinische Beweise dafür hat (und gleich mitschicken kann), dass man aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr arbeiten kann.

Die DRV wird zunächst mal deinen Reha-Bericht nehmen und sich fragen warum du EM-Rente haben willst wenn es sonst nichts weiter gibt, die vertrauen da sehr auf die Feststellungen der eigenen Reha-Kliniken und hinterfragen auch nicht gerne, ob das alles auch so stimmt. :icon_evil:

In diesem Zusammenhang ist es auch sehr wichtig z.B. Berichte einer DRV-unabhängigen Schmerzklinik (schau mal nach "Kliniken für manuelle Therapie") vorweisen zu können und eine (möglichst schon langfristige) schmerztherapeutische Behandlung ambulant.
Die gehen da ganz anders heran als der Hausarzt oder wer dich damit bisher sonst behandelt hat, mit IBU-Tabletten kommt man nicht weit bei dauerhaften und schweren Schmerz-Zuständen, dazu wurde dir ja schon Einiges von anderen Usern mit ähnlichen Problemen geschrieben.

Auch welche negativen Folgen auf die sonstige Gesundheit die Dauereinnahme hat wurde dir schon beschrieben, mein Männe wurde (in der Schmerzklinik) zunächst auf Opioide und später vom Schmerztherapeuten auf Morphine eingestellt.
Das erfolgt meist in der Klinik und unter ärztlicher Beobachtung bis es für dich "passt" und tragbar ist, denn unerwünschte Nebenwirkungen gibt es eigentlich immer ... meist aber nur am Beginn der Behandlung.

Auch die schon erwähnte Schmerz-Pumpe ist eine Variante aber eben auch nicht bei jedem Schmerzpatienten möglich, mein Männe konnte die nicht bekommen wegen anderer (zusätzlicher) Gesundheitsprobleme, das sollte wirklich von den Fachärzten mit dir zusammen "ausprobiert" werden und nicht durch Tipps in einem Laien-Forum.

Depessionen kommen jetzt dazu . Psychiater Termin seht auch schon.
Es gibt auch Psychiater mit einer zusätzlichen Ausbildung als Schmerztherapeut, ansonsten nützt es dir auch nicht viel wenn dich ein Psychiater mit Psycho-Pillen vollstopft und das eigentliche Grundproblem (deine Arthrose und die Schmerzen dadurch) nicht behandelt wird ...

Dass die Psyche darunter leidet ist ganz normal aber es muss am Auslöser der Schmerzen gearbeitet werden und nicht nur am "psychischen Ergebnis" ...
Wenn es dir insgesamt körperlich und mit den Schmerzen wieder besser geht, dann wird sich dein psychischer Zustand auch wieder bessern, die sonstigen existenziellen Probleme müssen natürlich auch gelöst werden, das trägt ja alles zu Depressionen bei und wird sich nicht mit Tabletten vom Psychiater ändern lassen ...

Diesen psychisch belastenden Teil betreffend weiß ich sehr gut wovon ich dir hier schreibe, existenzielle Unsicherheit macht auch ohne Schmerzen psychisch ziemlich krank ... je länger das andauert, umso schlimmer wird das ... leider helfen dagegen aber auch keine Pillen sondern nur die positive Veränderung der gesamten Lebens-Umstände.

Über lange Zeit ist es mir nun gelungen aus diesem "Teufelskreis" wieder herauszukommen, das geht natürlich dann auch nicht von "jetzt auf gleich" wenn man den EM-Rentenbescheid endlich im Briefkasten hat, es braucht seine Zeit aber man kann es dann auch ohne Extra-Pillen schaffen im Rahmen der gesundheitlichen Möglichkeiten wieder ein normales Leben zu führen.

MfG Doppeloma
 

Zafira18

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Liebe Doppeloma! Die Reh war letztes Jahr Juni/Juli. Da war nachweislich Arthrose im knie festgestellt. Und das im Rücken was nicht in Ordnung ist. Als ich entlassen wurde hab ich mich dann von Kopf bis Fuß untersuchen lassen, dann wurde erst festgestellt das Arthrose im ganzen Skelett ist. Ja ich habe den gesamten Reha Abschlussbericht mit zur Rentenversicherung geschickt,und alles ander auch. Ich bin mir auch ziemlich sicher das die Erwerbsminderungsrente erst mal abgelehnt wird. Ich werde nicht aufgeben, denn in was für einer Gesellschaft leben wir den, das jemand der sein ganzes Leben körperlich Schwer gearbeitet hat ( und Arthrose ist nicht heilbar ) mit Schmerzmittel behandelt wird das er wieder arbeiten kann. Nur schön weiter in die Rentenversicherung einzahlen! Und arbeiten bis zum umfallen und dann mit 70 die wollen ja das renteneintrittsalter raufsetzen kann man dann den Sargdeckel über mir zumachen. (Glückwunsch wieder rentenauszahlung gespart wieder einer der ein Leben lang eingezahlt hat und nichts davon hat.) Es gibt genug junge Leute ohne Job die arbeiten könnten. Wie gesagt Arthrose ist nicht heilbar. Ich Sehne mich auch jeden Tag an die Zeit zurück an der ich noch keine Schmerzen hatte.Aber mich mit Medikamenten vollpumpen zu lassen das ich wieder Arbeiten kann (wo leben wir denn?) jetzt habe ich mal meinen Frust von der Seele geschrieben und hoffe das niemand sich hier angegriffen fühlt. Ich werde kämpfen und wenn es das letzte ist was ich tu.
 

MaunziMaunz

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Das ist der einzige Schmerztherapeut in meinem näheren Umkreis. Der ist auch Reha- und Sportmediziner.
Dennoch hat er mir außer Ibu und Spritzen noch nie etwas anderes angeboten. Der macht nur das Minimal-Programm.
Wenn man nach anderen Behandlungsalternativen frägt, wird er gleich pampig.
Im Befundbericht für die DRV hatte er angegeben, er habe mir Opiate verschrieben. Habe ich aber nie bekommen.

Die Knochendichtemessung hatte ich das erste Mal mit 45 Jahren. Wurde von der Krankenkasse bezahlt. Alle weiteren Untersuchungen gibt es im 5-jährlichen Rhythmus.
Frag Dich mal, warum Dein "Schmerztherapeut" dann so pampig Dir gegenüber ist. Weil Du ihm längst schon auf die Schliche gekommen bist, was er für eine Lusche ist! Der zockt Dich bzw. die KK ab und das alles auf Deinem Gesundheitsbuckel. Opiate, die Du nie bekommen hast, abrechnen...gehört ja der KK oder der Ärztekammer gemeldet. Der Kerl kann gar nichts!
 

MaunziMaunz

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Liebe Doppeloma! Die Reh war letztes Jahr Juni/Juli. Da war nachweislich Arthrose im knie festgestellt. Und das im Rücken was nicht in Ordnung ist. Als ich entlassen wurde hab ich mich dann von Kopf bis Fuß untersuchen lassen, dann wurde erst festgestellt das Arthrose im ganzen Skelett ist. Ja ich habe den gesamten Reha Abschlussbericht mit zur Rentenversicherung geschickt,und alles ander auch. Ich bin mir auch ziemlich sicher das die Erwerbsminderungsrente erst mal abgelehnt wird. Ich werde nicht aufgeben, denn in was für einer Gesellschaft leben wir den, das jemand der sein ganzes Leben körperlich Schwer gearbeitet hat ( und Arthrose ist nicht heilbar ) mit Schmerzmittel behandelt wird das er wieder arbeiten kann. Nur schön weiter in die Rentenversicherung einzahlen! Und arbeiten bis zum umfallen und dann mit 70 die wollen ja das renteneintrittsalter raufsetzen kann man dann den Sargdeckel über mir zumachen. (Glückwunsch wieder rentenauszahlung gespart wieder einer der ein Leben lang eingezahlt hat und nichts davon hat.) Es gibt genug junge Leute ohne Job die arbeiten könnten. Wie gesagt Arthrose ist nicht heilbar. Ich Sehne mich auch jeden Tag an die Zeit zurück an der ich noch keine Schmerzen hatte.Aber mich mit Medikamenten vollpumpen zu lassen das ich wieder Arbeiten kann (wo leben wir denn?) jetzt habe ich mal meinen Frust von der Seele geschrieben und hoffe das niemand sich hier angegriffen fühlt. Ich werde kämpfen und wenn es das letzte ist was ich tu.
Stimmt Arthrose ist nicht heilbar - es gibt aber doch viel, um sie zu lindern bzw. damit sie nicht ständig aktiv(iert) ist und für ordentlich Schmerzen sorgt.
Und egal, was gerade ist oder drum herum im Leben stattfindet, schwer genug: mach's Dir a bissi leichter mit ner Arthrose-Diät...ist ja keine Diät, nur Ernährungsumstellung.

Leider und da beißt sich der Hund immer wieder im Kreis in den Schwanz: Ärger, Streß, falsche Lebensmittel, die den Körper übersäuern, lieben Deine Arthrose!
Was hatte ich für Wut und Zorn auf Ärzte, JC, Dummschwätzer, die mich auch bis ich umfalle in Arbeit kriegen wollten und man schreit dageben es geht nicht!
Ich hab einen Tag vor meiner Ernährungsumstellung, noch dazu mit Intervallfasten, mich hier in der Bude ausgetobt, mit Fäusten aufs Bett geschlagen, alles losgelassen, dann alles umgestellt. Ich habe wie Du dann gekämpft, aber für das Gute, was MIR endlich zusteht!
Im Frühling hab ich angefangen, aber wirklich ganz böse konsequent den Zucker, Weißmehl, alle Fertiggerichte, Fleisch, Wurst, Gepökeltes, Nudeln, Reis, Soßen, Limos, Kuchen und den Mist wegzulassen, gegessen habe ich abends um 20 Uhr - wichtigste Mahlzeit bei mir - und dann gab es erst am nächsten Tag mittags das erste Essen.

Dazwischen Hagebuttenpulver, Sommer genießen, schwimmen. Wurde 15 kg leichter ohne Hungern.
FDH hilft bei mir nicht. Also gleich den ganzen Schrott weggelassen.
Hatte gute Laune, mehr Energie, ich wußte nur noch anhand der Befunde, dass ich Arthrose habe.
Dinge regeln, Pause zwischendurch, an sich selbst denken.
Ist schwer umzusetzen.

Habs nicht ganz durchgehalten. Hatte danach viel Streß, Ärger mit JC, brauchte Nervennahrung, neuen Job angefangen. Wieder alles gefuttert, mich geärgert, locker 20 Kilo jojo drauf...in der Arbeit brauch ich jetzt was zum Essen.
Aber zumindest weiß ich, dass über 1 Jahr mit gesunder Ernährung es einem besser gehen kann.
Wir haben bald Frühling...das wird ganz schnell wieder geändert. Hab keinen Bock darauf, im Sommer mit mehr Schmerzen rumzulaufen, als es nötig wäre. Der Sommer ist zum Schwimmen und Freuen und Rausgehen da. Im Bett bin ich lange genug gelegen...
Alles Liebe
 
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