Erwerbsminderungsrente 50% Schwerbehindert über 60 Jahre

jojo2002

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Ich habe eine Frage, bin über 60 Jahre (habe fast 40 Berufsjahre) und bekomme volle Erwerbsminderungsrente. Habe 50% SB unbefristet. Ab wann kann man in die Regelrente wechseln? Ist es Sinnvoll???
 

Doppeloma

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Hallo jojo2002,

Ich habe eine Frage, bin über 60 Jahre (habe fast 40 Berufsjahre) und bekomme volle Erwerbsminderungsrente.
EM-Rente ist befristet oder bereits auf Dauer bewilligt, bis zum Eintritt in die reguläre Altersrente ???
Wenn bereits bis zur Altersrente bewilligt macht es in der Regel keinen Sinn, vorher noch in eine andere (vorzeitige) Altersrente zu wechseln.

Habe 50% SB unbefristet. Ab wann kann man in die Regelrente wechseln? Ist es Sinnvoll???
Es wird kaum mehr Rente dabei herauskommen als du aktuell bekommst bzw. zum Zeitpunkt des Wechsels (in vielleicht 3 Jahren) eine Rente OHNE Abschläge gibt es NICHT mehr, bei direktem Übergang aus EM-Rente in eine Altersrente.

Die 10,8 % Abschlag auf eine EM-Rente bleiben bis zum Lebensende auf JEDER Rente ... Zuverdienst ist auch weiter begrenzt bis zur regulären Altersgrenze von 65 + X Jahren ... dann DARF man (wenn man KANN) soviel verdienen wie man will ... :peace:

Bin selber auch in EM-Rente inzwischen "unbefristet" und werde nun zum nächsten Sommer den Übergang in die reguläre Altersrente (mit 65,5 Jahren) beantragen, hätte (theoretisch) auch mit 63,5 Jahren schon in vorzeitige Altersrente gehen können, aber wozu ... :confused:

Am monatlichen Geld wird sich (vermutlich) nichts mehr ändern, egal wie viele Berufsjahre man mal hatte, NUR weniger als der Betrag der EM-Rente darf es gesetzlich nicht werden. :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

dallith

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Ich bin gerade mit 60 und 8 Monaten von der unbefristeten Erwerbsminderungsrente in die Schwerbehindertenrente gewechselt. Hatte bei der DRV nachgefragt, ab wann das möglich sei und bekam dann diesen Termin.
Ob es sinnvoll war, keine Ahnung, aber für mein Sicherheitsdenken war es gut, denn diese Rente kann mir keiner mehr nehmen, auch wenn ich weiss, dass eine unbefristete EM Rente auch sicher ist.
Finanziell war es kein Unterschied, denn weniger Rente als vorher darf nicht.
lieben Gruss
Dallith
 

Doppeloma

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Hallo dallith,

Ich bin gerade mit 60 und 8 Monaten von der unbefristeten Erwerbsminderungsrente in die Schwerbehindertenrente gewechselt. Hatte bei der DRV nachgefragt, ab wann das möglich sei und bekam dann diesen Termin.
Klar, wer kennt denn unsere Renten-Konten und die Möglichkeiten daraus besser als die DRV ;-)))

Ob es sinnvoll war, keine Ahnung, aber für mein Sicherheitsdenken war es gut, denn diese Rente kann mir keiner mehr nehmen, auch wenn ich weiss, dass eine unbefristete EM Rente auch sicher ist.
Letztlich wird das jeder für sich selbst entscheiden müssen.
Es hätte wohl nur einen "Vorteil", wenn man dazu arbeiten will (im Minijob und erlaubten Rahmen), dass man zeitlich flexibler ist, weil die tägliche Zeitgrenze dann keine Rolle mehr spielen dürfte.

Bei offizieller EM-Rente sollte man ja (besser) knapp unter 3 Stunden täglich bleiben, bei den anderen Rentenarten ist das zumindest egal wenn jemand lieber an 2 - 3 Tagen die Woche etwas länger arbeiten möchte, sofern er übers Jahr im Zuverdienst-Limit (6300 €) bleibt nach neuester Rechtslage.

Finanziell war es kein Unterschied, denn weniger Rente als vorher darf nicht.
Das sehe ich genau so, wo soll noch groß "mehr" herkommen können, wenn man schon eine EM-Rente bezogen hat ...

Männe hätte vor einigen Monaten auch in die Rente für Schwerbehinderte wechseln können aber das weiß die DRV doch auch wenn sie vor hätte ihm die aktuelle EM-Rente "streitig" zu machen, wir wurden auch beide bisher nie dazu "überprüft" ...

So machen wir das auch erst fertig wenn er in reguläre Altersrente gehen kann das dauert noch einige Jahre, nebenbei arbeiten gehen können wir sowieso nicht mehr, also ist diese Überlegung unwichtig für uns.

MfG Doppeloma
 

doppelhexe

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... Wenn bereits bis zur Altersrente bewilligt macht es in der Regel keinen Sinn, vorher noch in eine andere (vorzeitige) Altersrente zu wechseln.
nur mal so ne "denkfrage"

auch bis zur altersrente bewilligte EM-renten können theoretisch wieder entzogen werden, wenn der DRV was ins köpfchen schiessen würde... kann man zwar gegen vorgehen und wird wohl meist auch gewinnen... aber KÖNNTE ... ist ein ziemlich böses wort...

und dem gesetzgeber trau ich in sachen renteneintrittsalter auch nicht mehr wirklich, was wenn die nächstes jahr alles übern haufen schmeissen und generell 70 jahre festmachen?

dann muss mann mit 64 vielleicht noch damit rechnen, das die DRV einem die EM rente nach 3 maliger verlängerung nicht endlich dauerhaft gibt, sondern schnell noch mal das spiel mit der arbeitsmarkt-rente spielt?

wenn sich an der höhe der rente eh nichts ändert würde ich (und das werde ich im falle eine falles auch tun) zum frühstmöglichen datum in die reguläre (schwerbehinderten-) rente wechseln...

was man (sicher) hat, das hat man... was heut geplant und gesetz ist, kann morgen schon wieder ganz anders aussehen...
 

Doppeloma

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Hallo doppelhexe,

auch bis zur altersrente bewilligte EM-renten können theoretisch wieder entzogen werden, wenn der DRV was ins köpfchen schiessen würde... kann man zwar gegen vorgehen und wird wohl meist auch gewinnen... aber KÖNNTE ... ist ein ziemlich böses wort...
Nun mach mal keine unnötige "Panik-Dose" dazu auf, wie schon beschrieben weiß doch die DRV genau ab wann man (nach gültiger Rechtslage) in welche Rente wechseln "könnte", also wie soll sich da ein versuchter "Entzug" (noch dazu ohne jeden Anlass dafür) denn gestalten nach deiner Ansicht ???

Da könnte man doch immer noch "Ersatzweise" die weiteren Möglichkeiten nutzen und ein Entzug der EM-Rente "auf Dauer" ist gar nicht mehr so einfach für die DRV, die muss nämlich weiter zahlen (über Widerspruch und Klage bei Bedarf), ehe sie beweisen konnte, dass der Betroffene nun gesundheitlich nicht mehr EM sein soll ...

Ich könnte seit 63,5 in Alters-Rente sein (als langjährig Versicherte), also wäre es doch ganz einfach für mich dann diese Rente in Anspruch zu nehmen, die MUSS man mir auch JETZT noch bewilligen, die muss man ja NICHT zu diesem Zeitpunkt schon beantragen, das geht auch noch danach.

und dem gesetzgeber trau ich in sachen renteneintrittsalter auch nicht mehr wirklich, was wenn die nächstes jahr alles übern haufen schmeissen und generell 70 jahre festmachen?
Ich auch nicht aber da gibt es trotzdem noch "Übergangsfristen"und die schrittweisen "Verschiebungen" wie aktuell zur Rente mit 67 ... ich gehe nächstes Jahr mit 65,5 Jahren in Altersrente und ich werde mir davor KEINE panischen Gedanken mehr machen (oder machen lassen) ;-)))

Bisher ist doch noch nicht mal klar, wie die "neue" Regierung konkret mal aussehen wird ... die "käsen" sich doch auch nicht aus ...
Woher willst du denn wissen, ob "da oben" Keiner vor hat die Schwebi-Rente auch abzuschaffen (oder zu verschieben / zu erschweren?), ich glaube man sollte es wirklich nicht übertreiben ...

Leider sind Smilys gerade wieder "aus " ... :-(((

MfG Doppeloma
 

saurbier

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Hallo Doppeloma,

ich hab da mal einer Frage, weil mich die Aussage eines Bekannten völlig irretiert hat.

Bei uns zieht man ja 10,8% von der EMR ab.

Meinem Bekannten (Unfall und hat einen Rentenantrag am laufen) hat man gesagt, daß er bereits mit 61 Jahren in die SchwerB-Rente gehen könne, dann aber mit 10,8% Abzug. Wenn er keinen Abzug wolle, dann müßte er noch 3 Jahre warten.

Wie sieht das denn bei uns Altfällen aus, denen man bereits die 10,8% abzieht.


Grüße saurbier
 

dallith

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@saurbier
der SB der DRV nannte mir ja den Termin f. Schwerbehindertenrente mit 60+8Monate,da ich die 10,8% ja sowieso schon durch die EM Rente hatte. Er sagte," da Sie die Abzüge eh haben, ändert sich für Sie nichts".
Da ich mich sicherer fühle mit einer Rente, die mir keiner mehr wegnehmen kann, bin ich jetzt in die Schw. Beh. Rente gewechselt, obwohl der SB meinte, es wäre unwahrscheinlich, meine unbefristete EM Rente zu verlieren.
lieben Gruss Dallith
 
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Doppeloma

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Hallo saurbier,

Bei uns zieht man ja 10,8% von der EMR ab.
Richtig (oder nicht richtig aber leider nicht zu ändern :idea:), das bleibt auch so egal welche Altersrente du (direkt) anschließend in Anspruch nehmen wirst bis an dein Lebensende.

Meinem Bekannten (Unfall und hat einen Rentenantrag am laufen) hat man gesagt, daß er bereits mit 61 Jahren in die SchwerB-Rente gehen könne, dann aber mit 10,8% Abzug.
Wenn er jetzt schon eine Rente beantragt hat, wird es ja (vermutlich) eine EM-Rente sein ???

Auch die Schwebi-Rente ist (nach Geburtsdatum) "gestaffelt" und beginnt mit Abschlägen, die aber auf 10,8 % begrenzt sind.

Bei anderen vorzeitigen Altersrenten können die (lebenslangen) Abschläge durchaus noch höher sein und werden auch immer höher, je näher man der regulären Altersgrenze mit 67 Jahren kommt (und je weiter man davon noch weg ist bei Renten-Eintritt).

Diese Staffelungen kann eigentlich jeder nur noch selber über die DRV-Berechnungen herausfinden oder muss sich eine aktuelle Renten-Auskunft einholen.

Wenn er keinen Abzug wolle, dann müßte er noch 3 Jahre warten.
Kann schon sein, hängt eben von seinem genauen Geburtstag ab, denn der mögliche Eintritt in die Schwebi-Rente verschiebt sich ja auch immer weiter nach hinten, aktuell können noch Einige mit 63 OHNE Abschläge und irgendwann geht das erst mit 65 Jahren ...

Wie sieht das denn bei uns Altfällen aus, denen man bereits die 10,8% abzieht.
Ich weiß nicht so ganz worauf du hinaus willst, wer schon EM-Rente mit 10,8 % Abschlägen bezieht bekommt (nach aktueller Rechtslage) KEINE andere Renten-Art mehr OHNE oder mit weniger Abschlägen ... jedenfalls nicht bei "nahtlosem Übergang" in eine Altersrente (in welche auch immer). :icon_evil:

Wenn also dein Bekannter aktuell EM-Rente beantragt hat und die auch bewilligt wird, dann bekommt er in 3 Jahren auch KEINE abschlagfreie Schwebi-Rente mehr ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

saurbier

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Danke Doppeloma.

Nun ich frag da auch wegen meiner Situation.

Ich hab ja aktuell die Arbeitsmarktrente und 100% SchwerB.

Mein letzte Rentenverlängerung erfolgte ja bis Sommer 2019 und ab da wäre lt. DRV-Rechner eben die SchwerB-Rente mit 10,8% Abschlag möglich, die ich ja schon als Arbeitsmarktrentner habe.

Besonders viel bringen würde es mir nicht, einzig die Unsicherheiten bei den Überprüfungen bis zur regulären Altersrente würden dann wegfallen, wenngleich eh fraglich ist ob die DRV da nicht doch auch auf die unbefristete volle EMR wechselt.

Ich frage mich halt, ob ich die überhaupt so in Anspruch nehmen könnte.


Grüße saurbier
 

Doppeloma

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Hallo saurbier,

Ich hab ja aktuell die Arbeitsmarktrente und 100% SchwerB.
Dazu bekommst du aktuell (meiner Erinnerung nach) noch "Aufstockung" vom JC weil die Rente nicht reicht, um dein Existenz-Minimum zu sichern ?

Die JC machen den "Arbeitsmarktrentnern" ja gerne das Leben schwer, weil sie glauben es mit den "leidensgerechten/ versicherungspflichtigen" Teilzeit-Arbeitsplätzen besser zu wissen, als es von DRV und AfA schon geklärt wurde ...

Wenn ich so was lese bin ich immer wieder froh, dass wir mit meiner ersten (Arbeitsmarktrente) vom JC komplett unabhängig wurden.

Da machte es für mich eigentlich keinen Unterschied mehr, ob da ein "Haken" an der Rente wegen "voller Erwerbsminderung" war, nämlich der Arbeitsmarkt-"Haken". :icon_evil:

Mein letzte Rentenverlängerung erfolgte ja bis Sommer 2019 und ab da wäre lt. DRV-Rechner eben die SchwerB-Rente mit 10,8% Abschlag möglich, die ich ja schon als Arbeitsmarktrentner habe.
Du meinst jetzt 1919 könntest du in die Rente für Schwerbehinderte wechseln ?
Wenn es zeitlich "passt" kannst du dir auch den Verlängerungs-Antrag der Arbeitsmarktrente sparen und direkt den Übergang in die Schwebi-Rente beantragen ...

Und NUN das "ABER" dazu ...

Mit einer vorzeitigen (aber freiwilligen) Altersrente für Schwerbehinderte hast du noch keinen Anspruch auf Grundsicherung nach dem SGB XII / Kapitel 4, sondern nur Anspruch nach Kapitel 3 (HLU) wenn du weiter zusätzliche Sozial-Leistungen benötigst.

Das JC wäre ja dann raus (mit einer echten Voll-Rente wegen Schwerbehinderung) die sind ja mit einer solchen Rente nicht mehr zuständig, sofern du nicht in BG mit einer weiteren (noch) Erwerbsfähigen Person lebst.

Der Abzug 10,8 % ändert sich nicht (mehr) und weniger Geld als mit der "Arbeitsmarktrente" darf es auch nicht werden (mehr wird es bei der Vergleichsrechnung aber vermutlich auch nicht), du gehst ja trotzdem direkt aus einer EM-Rente in eine vorzeitige Altersrente.

Besonders viel bringen würde es mir nicht, einzig die Unsicherheiten bei den Überprüfungen bis zur regulären Altersrente würden dann wegfallen,
Gab es denn schon solche "Überprüfungen" bisher bei dir, bisher ging es doch immer, um die regulären Verlängerungen, soweit ich das im Gedächtnis habe.

Bei uns wurde noch nie was "geprüft" nach Bewilligung der vollen EM-Rente "auf Dauer", es ist wohl nun auch nicht mehr zu erwarten, weil es selbst für die DRV keinen Sinn mehr ergeben würde (Männe ist 62 und ich bin 65 inzwischen).

Dann nehmen wir eben eine andere Renten-Art in Anspruch, an unserer Rente können die jetzt NICHT mehr sparen, wie schon erwähnt, erreiche ich im nächsten Sommer die Regel-Altersgrenze. :icon_evil:

Die haben NIX mehr davon, außer zusätzlicher Arbeit ... und Geld aus dem SGB XII (in unserem Falle wäre Kapitel 4 schon zuständig wegen EM "auf Dauer") bekommen wir auch nicht dazu, dafür sind wir schon knapp überall "zu reich", jedenfalls nach dem Brutto-Einkommen, was dafür immer genommen wird ... :peace:

wenngleich eh fraglich ist ob die DRV da nicht doch auch auf die unbefristete volle EMR wechselt.
Dort könnte aber für dich der relevante Unterschied liegen, zwischen vorzeitiger Schwebi-Rente (Zuschuss nur nach SGB XII Kapitel 3 bis zur regulären Altersgrenze) ODER Bewilligung EM-Vollrente (in der nächsten Verlängerung 2019 OHNE neue Befristung), dann hast du damit auch schon Anspruch auf SGB XII nach Kapitel 4.

Im Rentenbetrag ändert sich also nichts (auch nicht bei den Abschlägen von 10.8 %), es wird sich aber der Leistungsträger ändern, für deine finanzielle "Aufstockung" ...

In der Hinsicht hatte ich dann doch noch ein wenig "Glück", bei der ersten Verlängerung (2013) bekam ich ja schon die reguläre EM-Voll-Rente bis zur Regel-Altersgrenze bewilligt.

Bei Bedarf wäre dann die Grundsicherung des SGB XII nach Kapitel 4 schon direkt zuständig gewesen, wir haben aber auch kein besonderes Problem damit (zumindest vorerst) KEINE Sozial-Leistungen mehr zu benötigen.

Obwohl das auch nicht immer einfach ist, denn wir bekommen auch dann NICHTS wenn es mal Extra-Ausgaben und dadurch finanzielle Engpässe gibt, es hat eben immer alles 2 Seiten.

MfG Doppeloma
 

saurbier

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Hallo Doppeloma,

Vielen Dank für deine Bemühungen.

Dazu bekommst du aktuell (meiner Erinnerung nach) noch "Aufstockung" vom JC weil die Rente nicht reicht, um dein Existenz-Minimum zu sichern ?
Dazu darf ich dir sagen, daß ich zwar 6 Monate Leistungen vom JC erhalten habe (Januar bis Juni), aber nach der nächsten Rentenerhöhung bereits rausgefallen war.

Meine damalige Meldung beim JC erfolgte ja auch nur, weil das hiesige Wohnungsamt mich dorthin verwies, eben wegen dem Anspruch auf KdU als Arbeitsmarktrentner, weil ich mich lächerliche 15,-€ unterhalb der Grenze befand.

Wie du ja sicherlich auch inzwischen mitbekommen hast, hab ich einen sehr leichten Minijob (2Std./tägl.) gefunden und wäre damit auch entgültig raus aus dem JC, was natürlich sehr beruhigend ist.

Ich fragte ja auch nur deshalb zur Absicherung nochmals nach, ob ich wirklich die frühzeitige SchwerB-Rente in Anspruch nehmen könnte/kann, einfach um mögliche Irrungen der DRV im Bezug auf meine derzeitige Arbeitsmarktrente zu vermeiden.

Wer weiß denn heute schon, wie die Herrschaften in 2019 noch mit uns Arbeitsmarktrentnern umgehen, auch wenn man jenseits der 60 ist.

Klar dürfte sich die Arbeitsmarktsituation keineswegs verbessern - wohl eher verschlechtern, aber man steckt eben bei Behörden nicht drin. Wer weiß da schon was denen zur Statistik Verbesserung noch so alles einfällt.

Das sich meine Rente nicht verbessert, ist mir schon klar.

Die hat sich ja auch in all den Jahren wo ich neben meiner BU-Rente noch halbtags mit Zustimmung der DRV im alten Betrieb in gleicher Position gearbeitet hatte nicht wirklich merklich verbessert.

Genauso witzig ist es ja auch, daß es hier (ZAF´s u. normale Stellenausschreibungen) für meine erlernte Tätigkeit viele offene Stellen gibt, aber dennoch niemand bereit ist jemanden wie mich halbtags einzustellen - trotz massiver Förderungsmöglichkeiten -.

Nun gut, es könnte natürlich seitens der DRV beim nächsten Weiterbewilligungsantrag in 2019 auch so kommen, daß man sich nach dann 7 Jahren Arbeitsmarktrente unter Berücksichtung aufs Alter dazu entschließt bei mir die Akte zu schließen und mir dann doch die unbefristete volle EMR zu gewähren.

Mich verwunderte halt in dem Zusammenhang nur, daß man mir die letzte Verlängerung trotz unveränderter Ausgangslage eben nur über 2 Jahre bis 2019 gewährte, zumal sich in meiner DRV-Akte ja seit Prozeßende (Klage BU-Rente) auch der Nachweis über meinen GDB 30 befindet. Den neuerlichen SchwerB Status hab ich denen ja nicht mitgeteilt, weils aktuell eh nichts bringt.

Obwohl das auch nicht immer einfach ist, denn wir bekommen auch dann NICHTS wenn es mal Extra-Ausgaben und dadurch finanzielle Engpässe gibt, es hat eben immer alles 2 Seiten.
Na ja, da geht es dir wohl nicht viel anders als mir und den vielen anderen Leidensgenossen. Auch ich muss jede größere Neuanschaffung finanziell genau planen. Wie z.B. aktuell mein Auto was nach nun 24 Jahren den TÜV leider nicht mehr auf Anhieb geschafft hat, da ist die Überlegung billiges "altes" neu holen oder alten mit eigener Hände Aufwand nochmals durch den TÜV bringen.


Also nochmals Danke für deine Ausführungen.


Grüße saurbier
 
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