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erwerbsmdg./erwerbsunfähig/ Amtsarzt

hertz 4

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#1
erwerbsminderung/ erwerbsunfähigkeit Amtsarzt

war vor längerer Zeit bei einem Neurologen/ Psychiater der mich Untersucht hatte. ganze ging zum Amtsarzt der mich nach Aktenlage in die Stufe Erwerbsminderung/unfähigkeit eingestuft hatte
bin mit Ergebnis nicht zufrieden ( hatte eine Krise)...wußte nicht wie ich dagegen Widerspruch einlegen konnte
jetzt ist es so das ich vor Existenzverlust stehe und nicht weiter weis womit ich meine Miete, Nebenkosten, Verpflegung weiter bezahlen kann.Obdachlosigkeit.( an welches Amt wenden)
bräuchte wohl einen Juristen / Anwalt der sich im Bereich Sozialrecht, Arbeitsrecht auskennt und mich wenn nötig auch vor Gericht gegen Jobcenter/ Agentur vertritt.
meine Frage wäre was kostet ein Beratungsschein, wo bekomme ich den und welcher Jurist/ Anwalt in Wuppertal kann mir da weiterhelfen ( guten) möchte nichts anderes als wieder in Arbeit sprich auf allg. Arbeitsmarkt kommen und das geklärt wird das die Gesundheit wieder hergestellt ist ( Krise)... wurde falsch Diagnostiziert/ eingestuft. hatte eine depression...alles zuviel gewesen ( Konzentration) Psych. Druck
 

hertz 4

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#3
erwerbsmdg./ unfähigkeit

wurde von Amtsarzt so eingestuft bin aber damit nicht zufrieden möchte wieder arbeiten ( Vollzeit) wie ist das weitere vorgehen ??
kann Rentenvers. mir da helfen....einfach Vollzeit Job annehmen, AGH, Widerspruch ?? in welcher Zeit ??? möchte normal arbeiten brauche höchstens aufbau ( durch Arbeit) an wen muss ich mich da wenden
 

hanni

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#4
AW: erwerbsmdg./ unfähigkeit

wurde von Amtsarzt so eingestuft bin aber damit nicht zufrieden möchte wieder arbeiten ( Vollzeit) wie ist das weitere vorgehen ??
kann Rentenvers. mir da helfen....einfach Vollzeit Job annehmen, AGH, Widerspruch ?? in welcher Zeit ??? möchte normal arbeiten brauche höchstens aufbau ( durch Arbeit) an wen muss ich mich da wenden

bei der DRV einen Antrag auf Teilhabe zum Arbeitsleben stellen, evtl dort vorher beraten lassen

Deutsche Rentenversicherung Bund - Teilhabe am Arbeitsleben
 
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#5
AW: erwerbsmdg./ unfähigkeit

Niemand kann Dich doch zwingen, EM zu beantragen...
 

hanni

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#6
AW: erwerbsmdg./ unfähigkeit

Niemand kann Dich doch zwingen, EM zu beantragen...
Doch, denn EM-Rente ist eine vorrangige Leistung.
Notfalls kann das Jobcenter sogar selber den Antrag für den TE stellen:

SGB II
§ 5 Verhältnis zu anderen Leistungen


(3) Stellen Hilfebedürftige trotz Aufforderung einen erforderlichen Antrag auf Leistungen eines anderen Trägers nicht, können die Leistungsträger nach diesem Buch den Antrag stellen sowie Rechtsbehelfe und Rechtsmittel einlegen. Der Ablauf von Fristen, die ohne Verschulden der Leistungsträger nach diesem Buch verstrichen sind, wirkt nicht gegen die Leistungsträger nach diesem Buch; dies gilt nicht für Verfahrensfristen, soweit die Leistungsträger nach diesem Buch das Verfahren selbst betreiben.
 
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ExitUser

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#7
AW: erwerbsmdg./ unfähigkeit

Doch, denn EM-Rente ist eine vorrangige Leistung.
Notfalls kann das Jobcenter sogar selber den Antrag für den TE stellen:
Wenn ich denke, ich kann arbeiten gehen, dann geh ich arbeiten. Wer will mir das verwehren?
 

hanni

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#8
AW: erwerbsmdg./ unfähigkeit

das hat auch niemand bestritten, aber man kann sich halt nicht "aussuchen", im SGBII zu bleiben.
 

hanni

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#10
AW: erwerbsmdg./ unfähigkeit

*seufz*
es hindert ihn auch niemand daran, eine Arbeit aufzunehmen,
er kann sogar noch Unterstützung dabei bekommen,
siehe mein Beitrag:






bei der DRV einen Antrag auf Teilhabe zum Arbeitsleben stellen, evtl dort vorher beraten lassen

Deutsche Rentenversicherung Bund - Teilhabe am Arbeitsleben

Du hast das mit dem"Zwang" eingebracht und ich habe die dafür geltende Rechtsgrundlage gepostet.

Solange er keine nachrangigen Leistungen erhält, muß er keine EM-Rente beantragen, das ist ja klar.

Aber falls er auch nur einen Euro bei einem nachrangigen Leistungsträger beantragt, wird dieser selbstverständlich auf Beantragung vorrangiger Leistungen bestehen.
 

hertz 4

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#11
wenn der Amtsarzt mich für erwerbsmdg/ unfähig eingestuft hat ( wohl gemerkt nur Amtsarzt und nicht Rentenversicherung) und ich meine ich könnte arbeiten und nehme eine Vollzeitstelle auf dem allg. Arbeitsmarkt an (ZA oder normale Stelle) könnte/ dürfte ich das ?? würde damit ja widerlegen das ich doch arbeiten kann und nicht wie vermutet/ eingestuft nicht in der Lage....wie sieht es Versicherungsmäßig aus ??? ( mit der Gesundheit weis Amtsarzt und FM) nur FM will mich scheinbar nicht vermitteln nur wie sieht es aus wenn ich von meiner Seite einfach was annehme....
 

nordlicht22

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#13
wenn der Amtsarzt mich für erwerbsmdg/ unfähig eingestuft hat ( wohl gemerkt nur Amtsarzt und nicht Rentenversicherung) und ich meine ich könnte arbeiten und nehme eine Vollzeitstelle auf dem allg. Arbeitsmarkt an (ZA oder normale Stelle) könnte/ dürfte ich das ?? würde damit ja widerlegen das ich doch arbeiten kann und nicht wie vermutet/ eingestuft nicht in der Lage....wie sieht es Versicherungsmäßig aus ??? ( mit der Gesundheit weis Amtsarzt und FM) nur FM will mich scheinbar nicht vermitteln nur wie sieht es aus wenn ich von meiner Seite einfach was annehme....

Du kannst machen was Du für Dich für richtig hälst. Ich gehe mal davon aus, dass Du keinen Betreuer hast und vollumfänglich geschäftsfähig machen. Wenn das so ist steht es Dir frei zu arbeiten wo und was Du willst.

Allerdings solltest Du bedenken, das eine Depression schnell wieder kommen kann und damit die nächste Krise. Vielleicht schließt Du einen Kompromiss und lernst, wie Du eine Krise bewältigen kannst.
 
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