Erwerbsloser Freund nimmt keine Hilfe an

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MartinaK

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Hallo,

ich hoffe, ich poste hier im richtigen Forum. Ein ehemaliger Kollege und Freund von mir ist jetzt schon über ein Jahr erwerbslos und nimmt einfach keine Hilfe an. Er hat keine besonderen Qualifikationen und nur wenig Berufserfahrung, darum habe ich ihm jetzt mehrfach geraten ein Praktikum zu machen, damit er so in einen Betrieb reinkommt und zeigen kann, was er drauf hat.

Aber er will einfach nicht, er meint, dass ist unter seiner Würde. Ich bin auch über ein Praktikum an meinen Job bekommen und über einen Bekannten konnte ich ihm jetzt bei einer Firma, die auf XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX auch richtig gut bewertet ist, ein Vorstellungsgespräch besorgen. Er weigert sich jetzt aber sich da auch nur mal vorzustellen.

Findet ihr, er hat Recht oder was kann ich sonst noch machen ihn irgendwie zu motivieren? Er hängt nur noch zuhause rum :(
 

MartinaK

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Er ist 25. Klar, ich kann ihm nichts vorschreiben, aber mir tut es einfach so leid zu sehen, wie er immer mehr ins Nichtstun und schlechte Laune abdriftet.
 

turbodrive

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Wie alt ist den dein Bekannter? Ab 18 ist man volljährig und kann selbst bestimmen.Oder er müsste entmündigt werden.
Aber viele Arbeitslose hängen nur rum , es scheint einigen zugefallen.
Jeder ist seines Glückes Schmied !

Dir müsste man den Strom abstellen und den Pc wegnehmen,dann steht wenigstens was gescheites im Forum drinnen.

Von wegen viele Arbeitslose hängen nur rum.
 

Fallbeil

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Ein ehemaliger Kollege und Freund?
Dann solltest du ihn nicht bevormunden wollen!
Oder brauchst du das für dein Ego?
Bist du so ein Gutmensch?
Oder brauchst du ein Erfolgserlebnis?

Geh tief in dich!
Nicht er hat das Problem!
Du hast ein Problem!
 

turbodrive

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Er ist 25. Klar, ich kann ihm nichts vorschreiben, aber mir tut es einfach so leid zu sehen, wie er immer mehr ins Nichtstun und schlechte Laune abdriftet.

Du kannst höchstens ihm nochmal ins gewissen reden und versuchen umzustimmen.Mehr kann man hir nicht tun,da es im endeffekt von ihm selber kommen muss..
 

MartinaK

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Ein ehemaliger Kollege und Freund?
Dann solltest du ihn nicht bevormunden wollen!
Oder brauchst du das für dein Ego?
Bist du so ein Gutmensch?
Oder brauchst du ein Erfolgserlebnis?

Geh tief in dich!
Nicht er hat das Problem!
Du hast ein Problem!

Von bevormunden kann hier keine Rede sein, ich mache mir Sorgen, dass er alleine da nicht rauskommt. Bin von deinem Ton bisschen geschockt, ich hab hier nach Rat gesucht und nicht nach irgendwelchen "Geh tief in dich"-Parolen

@turbodrive: Okay, danke. Ich dachte, vielleicht hat hier schon mal jemanden Erfahrungen damit gemacht und hätte einen Tipp parat. Aber wahrscheinlich hast du Recht und das ist der einzige Weg.
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Martina,

es ist schwer so aus dem Beitrag ein "Ganzes" zu machen, daher nur mal so ein Tipp
aus der Lebenserfahrung!!!!

Frage doch mal deinen Bekannnten nach seinen Träumen und Hoffnungen.

Ist ein Hobby vorhanden?

Und es ist super nicht so gleichgültig zu sein gegenüber deinem Bekannten.

Es ist nicht zufassen was "Fallbeil" und "Judy" hier schreiben ohne die persönliche
Lage zu kennen geschweige die Person, daher kann man nur "kleine Hinweise"
geben und nicht mehr!

Gruß Seepferdchen:icon_pause:
 

Fallbeil

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Von bevormunden kann hier keine Rede sein, ich mache mir Sorgen, dass er alleine da nicht rauskommt. Bin von deinem Ton bisschen geschockt, ich hab hier nach Rat gesucht und nicht nach irgendwelchen "Geh tief in dich"-Parolen

Das ist keine Parole, das ist mein ernst gemeinter Rat!
Wenn du ihm eine wirkliche Freundin bist, dann versuch ihn nicht zu verbiegen. Lass ihn doch machen. Was ist schon so schlimm daran.
8 Mio hängen am Hartz4 Tropf, es gibt aber nicht mal 1 Mio offene Stellen! Auch wenn diese besetzt würden, es bleiben immer noch 7 Mio über. Die Zahlen kannste drehen wie du willst.

Nicht JEDER ist bereit ein Praktikum zu machen, sich auch noch freiwillig ausbeuten zu lassen. In der hoffnung, vielleicht ergattere ich einen festen Job. Dafür gibt es keine Garantie, auch dein Job ist keine Garantie dafür das du nicht wieder erwerbslos wirst.

Also, lass ihn einfach!
Wenn es dich belastet, such dir einfach Freunde die nicht erwerbslos sind. Arbeit ist nicht alles!
Was bleibt von einem Menschen der sich nur über seine Arbeit definiert und diese verliert?
Denk einfach mal darüber nach, vielleicht ist er ja nicht zum Arbeiten geboren, vielleicht hat er andere Qualitäten.
Vielleicht nimmt er sich Zeit um seinen Freunden oder vermeinlichen Freunden zuzuhören welchen Stress sie auf der Arbeit wieder hatten. Vielleicht lässt er es auch zu das er als menschlicher Mülleimer missbraucht wird? Man kann auf ihn einreden und dann einfach verschwinden. dann nach belieben wieder erscheinen und ihn vollquatschen.
Und das sogar ohne das er ausrastet!

Also, denk bitte mal nach wer von euch beiden das Problem hat!
 

HimbeerTony

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Fakt ist aber auch -und das gilt für alle Bereiche-, dass man gegen den Willen des Betroffenen nicht helfen kann und es auch nicht mit aller macht versuchen sollte. Solange der Betroffene nicht selber zur Einsicht kommt, sind Hilfsversuche eher kontraproduktiv.

Grüße !
 
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Hallo,
Ich bin auch über ein Praktikum an meinen Job bekommen und über einen Bekannten konnte ich.....(


hm, ich bin der Meinung, Du solltest keine Vergleiche ziehen, denn jeder ist ein Unikat ...

Auch finde ich es nicht gut, dass Du mit einem Bekannten über ihn gesprochen hast ohne ihn gefragt zu haben, ob ihm das recht ist - das ist ein Vertrauensbruch .

Sprich mit ihm von Mann zu Mann und sage ihm klipp und klar, dass Du bereit bist, mit ihm Wege zu gehen Lösungen zu suchen und Hiklfestellungen zu geben, ihm zu helfen, dass Du aber nicht bereit bist, seinen Weg für ihn zu gehen und ihm einen Schnuller in den Mund zu stecken.

Wie Seepferdchen schon schrieb, gehe mit ihm seine Hobbys durch usw und vor allen Dingen, stelle ihn nie vor anderen zum Idioten hin, falle ihm nie in den Rücken und mache nie was ohne sein Einverständnis - Untreue ist das Schlimmste, was sich zwischen einer Freundschaft aufbauen kann!

Hilfe kann manchmal schnerzlich sein aber dann ist man dankbar- vorausgesetzt ist, dass er einen gesunden Menschenverstand hat.

Das wichtigste ist, dass er erkennt, dass Du sein Freund bist und bleibst und mit Dir über alles reden kann, ohne Angst haben zu müssen.....
 

stummelbeinchen

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Hallo,

ich hoffe, ich poste hier im richtigen Forum. Ein ehemaliger Kollege und Freund von mir ist jetzt schon über ein Jahr erwerbslos und nimmt einfach keine Hilfe an. Er hat keine besonderen Qualifikationen und nur wenig Berufserfahrung, darum habe ich ihm jetzt mehrfach geraten ein Praktikum zu machen, damit er so in einen Betrieb reinkommt und zeigen kann, was er drauf hat.

Aber er will einfach nicht, er meint, dass ist unter seiner Würde. Ich bin auch über ein Praktikum an meinen Job bekommen und über einen Bekannten konnte ich ihm jetzt bei einer Firma, die auf www.meinpraktikum.de auch richtig gut bewertet ist, ein Vorstellungsgespräch besorgen. Er weigert sich jetzt aber sich da auch nur mal vorzustellen.

Findet ihr, er hat Recht oder was kann ich sonst noch machen ihn irgendwie zu motivieren? Er hängt nur noch zuhause rum :(

Hach das ist immer so eine Sache. Solange jemand Deine Hilfe nicht annimmt, kannst Du nichts tun. Du hast meines Erachtens schon genug getan. Wenn er das nicht annehmen möchte, dann ist es aus seiner Sicht für ihn nicht das Richtige. Daran kannst Du (leider) nichts ändern.
Jemand hat hier den Vorschlag gemacht ihn zu fragen, was er sich so vorstellt. Find ich gut. Was plant er denn für sein Leben? Hat er sich darüber schon Gedanken gemacht? Was und wo will er in 6 Monaten sein, in 1 Jahr, in 3 Jahren? Vielleicht traut er sich auch nicht darüber nachzudenken oder weiß nicht, was er will. Frag ihn und schau mal nach seiner Antwort.

P.S. Gibt einen guten Spruch: "Des Menschen Wille ist sein Himmelreich." Versuch den zu beherzigen, obwohl ich weiß wie schwer das ist, jemanden zu sehen, der - vom eigenen Standpunkt aus gesehen - ins offene Messer rennt und man muss daneben stehen und zuschauen. Aber das ist nun mal nicht zu ändern. Kopf hoch.:icon_knutsch:
 

Paolo_Pinkel

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Hallo,

ich hoffe, ich poste hier im richtigen Forum. Ein ehemaliger Kollege und Freund von mir ist jetzt schon über ein Jahr erwerbslos und nimmt einfach keine Hilfe an.
Vielleicht aus gutem Grund?
Er hat keine besonderen Qualifikationen und nur wenig Berufserfahrung, darum habe ich ihm jetzt mehrfach geraten ein Praktikum zu machen, damit er so in einen Betrieb reinkommt und zeigen kann, was er drauf hat.
Leute die sowas raten haben vielleicht Berufs- aber keine Lebenserfahrung. Ein Praktikum führt in den seltensten Fällen in ein existenzsicherndes und festes Arbeitsverhältnis. Außerdem ist dein Freund keine 16 mehr, wo man sich beruflich noch orientiert. Der AG hat die Probezeit. Ende! Außerdem gibt es garnicht so viel Arbeit wie man bräuchte, um alle zu vermitteln. Vielleicht hat das dein Freund früher erkannt als du?

Aber er will einfach nicht, er meint, dass ist unter seiner Würde.
Da gebe ich deinem Freund recht aus o. g. Gründen.
Ich bin auch über ein Praktikum an meinen Job bekommen und über einen Bekannten konnte ich ihm jetzt bei einer Firma, die auf www.meinpraktikum.de auch richtig gut bewertet ist, ein Vorstellungsgespräch besorgen.
Das mag bei dir funktioniert haben. Muss aber nicht als Patentrezept herhalten. Und wenn der Betrieb angeblich so gut bewertet ist, durch die Seite, für die du wirbst, dann dürfte es sicherlich kein Problem sein, den Menschen in der Probezeit zu erproben. Oder hältst du nicht so viel von deinem Freund, dass du ihm die Probezeit nicht zutraust? Überhaupt verstehe ich nicht, warum bei Vitamin B noch ein Praktikum zu absolvieren ist?!
Er weigert sich jetzt aber sich da auch nur mal vorzustellen.
Er wird schon seine Gründe haben.
Findet ihr, er hat Recht oder was kann ich sonst noch machen ihn irgendwie zu motivieren?
Ja, als Arbeitsvermittler und "Freund" solltest du ihm eine ARBEIT vermitteln von die er leben kann und nicht so einen Quatsch wie ein Praktikum!
Er hängt nur noch zuhause rum :(
Woher willst du das wissen? Schläfst du bei ihm? Kennst du seinen Tagesablauf? Woher willst du wissen, dass dein Freund sich nicht vielleicht ehrenamtlich engagiert, Sport treibt oder andere Dinge macht, die leider nicht vergütet werden? Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr:icon_kotz:
 
R

Rounddancer

Gast
ich hoffe, ich poste hier im richtigen Forum. Ein ehemaliger Kollege und Freund von mir ist jetzt schon über ein Jahr erwerbslos und nimmt einfach keine Hilfe an. Er hat keine besonderen Qualifikationen und nur wenig Berufserfahrung, darum habe ich ihm jetzt mehrfach geraten ein Praktikum zu machen, damit er so in einen Betrieb reinkommt und zeigen kann, was er drauf hat.

Aber er will einfach nicht, er meint, dass ist unter seiner Würde.

Das sind leider die, die uns, die wir nach Arbeit bisher vergeblich verlechtzen, an jeder Ecke, in jedem Biergarten und weiß Gott noch wo vorgehalten werden mit der Behauptung, alle erwerbslosen Menschen seien faul und arbeitsscheu, bekämen vielzuviel Geld, und würden davon ihre Miete nicht zahlen und Wohnungen heruntergewirtschaftet und vollgemüllt hinterlassen.

Was tun? Man kann einem Menschen nicht gegen seinen Willen helfen. Ok, im Rettungsschwimmer-, und Sanikurs lernt man, man müsse manchmal einen sich gegen seine Rettung sträubenden Ertrinkenden kurz niederschlagen. Und ihn dann retten.
Doch das kann nicht jeder und jede.

Selbst Fachleute kommen an Menschen mit Problemen -wenn überhaupt- nur dann ran, wenn die Chemie stimmt und wenn der Betroffene sich öffnet.

Ich glaube, Du hat schon Dein Möglichstes getan. In so einem Fall würde ich dem Betroffenen klar sagen, daß er sich melden könne, wenn er bereit ist, seine Entscheidung zu ändern,- oder wenn er reden mag. Er wisse ja, wo ich zu finden sei.
Und dann würde ich mich da zurücknehmen, und was anderes tun.

Der Volksmund sagt zurecht: Man kann den Hund nicht zum Jagen tragen!"

Gott, unser Herr, gab uns die Gabe, zu entscheiden. Die Konsequenzen unserer Handlungen müssen wir dann aber auch tragen.

Also: Laß ihn seinen Weg gehen,- auch wenn Du weißt, daß es für Dich der falsche Weg wäre.
 

Paolo_Pinkel

Super-Moderation
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Das sind leider die, die uns, die wir nach Arbeit bisher vergeblich verlechtzen, an jeder Ecke, in jedem Biergarten und weiß Gott noch wo vorgehalten werden mit der Behauptung, alle erwerbslosen Menschen seien faul und arbeitsscheu, bekämen vielzuviel Geld, und würden davon ihre Miete nicht zahlen und Wohnungen heruntergewirtschaftet und vollgemüllt hinterlassen.
Selber schuld, wenn du dir diese Schuhe anziehst. Die Realitäten sehen anders aus. Es ist nachwievor so, dass es immens mehr Suchende gibt als Stellen. Daher ist damit schon jeder Nazi-Kommentar zu entkräften.
Selbst Fachleute kommen an Menschen mit Problemen -wenn überhaupt- nur dann ran, wenn die Chemie stimmt und wenn der Betroffene sich öffnet.
Solange man nicht mit der Person, um die es hier geht, spricht, kann man viel philosophieren. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Person seine Gründe hat und die sollte man akzeptieren, anstatt die Person "anzupassen".
Ich glaube, Du hat schon Dein Möglichstes getan. In so einem Fall würde ich dem Betroffenen klar sagen, daß er sich melden könne, wenn er bereit ist, seine Entscheidung zu ändern,- oder wenn er reden mag. Er wisse ja, wo ich zu finden sei.
Und dann würde ich mich da zurücknehmen, und was anderes tun.
Vielleicht wäre das i.S.d. Freundes das beste. Wer will schon Freunde haben die Praktikas mit Hilfe gleichsetzen:icon_neutral:

Der Volksmund sagt zurecht: Man kann den Hund nicht zum Jagen tragen!"
Der Volksmund ist ein degeneriertes Pack, dass die Bild-Zeitung liest.

Gott, unser Herr, gab uns die Gabe, zu entscheiden. Die Konsequenzen unserer Handlungen müssen wir dann aber auch tragen.
Amen, Pastor Traumtänzer! Du hast ja auch damals im Christy-Schwundeck-Thread die Meinung vertreten, dass Sie besser hätte betteln gehen sollen.
 

Konstabler

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darum habe ich ihm jetzt mehrfach geraten ein Praktikum zu machen, damit er so in einen Betrieb reinkommt und zeigen kann, was er drauf hat.

Das Problem dabei wäre das Jobcenter.

Für ein kostenloses Praktikum benötigt man die Bewiligung des Jobcenters.

Tritt man eigenmächtig ein kostenloses Praktikum an, verliert man für diese Zeit seine Unterstützung (komplett).

Das SGB II und SGB III wurden zum 1.4.2012 geändert, meiner Kenntnis nach benötigt man neuerdings dazu einen AVGS Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein gemäss § 45 SGB III.

Alleine die Vorstellung, dass man zum Jobcenter latscht, um so einen AVGS zu erbetteln und fruchtlose Diskussionen führen zu müssen, lässt einen in Schweiss ausbrechen.
 

Sonntagsmaja

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@ all:

Noch niemand auf die Idee gekommen, daß der von MartinaK geschilderte Fall eher fikiv sein könnte um so ganz nebenbei im Eingangsbeitrag für ein bestimmtes Internet-Portal zu werben?:icon_kinn:
 
E

ExitUser

Gast
@ Paolo + Maja

Ihr habt Recht - so ein Schmarrn!

Im Übrigen, wenn mir jemand vorschlagen würde ein kostenloses (wohlgemerkt f.d. AG) Praktikum zu machen, würde ich diesen Schlauberger kopfschüttelnd stehen lassen.

Ich förder doch nicht die Ausbeutung meiner Person + gleichzeitige Bereicherung irgendwelcher Unternehmer!!! :icon_neutral:
 

Konstabler

Accountproblem bitte Admin informieren.
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Selbst wenn der Thread nur zum Zwecke der Umleitung von Usern in ein anderes Forum initiiert wurde, ist die Problemstellung real.

Ich sehe den Problemschwerpunkt eher im Bereih U25, aber dadurch ändert sich die Problemstellung als solche nicht.

Ich will garnicht wissen, was in Familien los ist, wo der Filius oder Töchterlein den Schulabschluss haben, vielelicht nicht ganz so billiant wie erwartet, keine Lehrstelle haben und stapelweise Bewerbungsabsagen auf dem Schreibtisch liegen. Da brennt garantiert die Hütte.
 
C

ColinArcher

Gast
Moin, Moin MartinaK,

Du schreibst:
darum habe ich ihm jetzt mehrfach geraten ein Praktikum zu machen, damit er so in einen Betrieb reinkommt und zeigen kann, was er drauf hat.

*Kopf kratz* was soll er denn zeigen? Er hat ja nichts drauf wie Du selber schreibst.
< Er hat keine besonderen Qualifikationen und nur wenig Berufserfahrung >
Also was soll er zeigen?

Lass ihn doch einfach seinen Weg gehen und kümmere Dich um eigene Belange damit Du etwas drauf kriegst.

Abi und Studium kommen immer gut an.

Gruß
 
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