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Erwerbslosen Forum ruft zu Kampf gegen Kinderarmut auf

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wolliohne

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#1
Das Erwerbslosen Forum Deutschland ruft die Bundesregierung auf, im neuen Jahr verstärkt gegen Kinderarmut vorzugehen. Gerade Kinder und Heranwachsende könnten angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht auf die eigene Kraft und die Stärken Deutschlands vertrauen, erklärte das Forum mit Sitz in Bonn.

Zwar werde das Kindergeld zum 1. Januar erhöht. Kinder aus Hartz-IV-Familien würden aber ausgegrenzt, weil die Erhöhung voll von ihrem Regelsatz abgezogen werde. Für 7- bis 17-Jährige gebe es weiter einen gekürzten Regelsatz.


Erwerbslosen Forum ruft zu Kampf gegen Kinderarmut auf - Nachrichten - WDR.de
 
E

ExitUser

Gast
#2
Das Erwerbslosen Forum Deutschland ruft die Bundesregierung auf, im neuen Jahr verstärkt gegen Kinderarmut vorzugehen. Gerade Kinder und Heranwachsende könnten angesichts der Finanz- und Wirtschaftskrise nicht auf die eigene Kraft und die Stärken Deutschlands vertrauen, erklärte das Forum mit Sitz in Bonn.

Zwar werde das Kindergeld zum 1. Januar erhöht. Kinder aus Hartz-IV-Familien würden aber ausgegrenzt, weil die Erhöhung voll von ihrem Regelsatz abgezogen werde. Für 7- bis 17-Jährige gebe es weiter einen gekürzten Regelsatz.


Erwerbslosen Forum ruft zu Kampf gegen Kinderarmut auf - Nachrichten - WDR.de
Sieht aber gerade auch bei Kranken, Behinderten und Alten nicht besser aus.
 

galadriel

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#3
Sieht aber gerade auch bei Kranken, Behinderten und Alten nicht besser aus.
Seh ich auch so.

Im Prinzip sollte generell gegen die durch Hartz IV verursachte Armut aufgerufen werden.
 
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ExitUser

Gast
#4
Seh ich auch so.

Im Prinzip sollte generell gegen die durch Hartz IV verursachte Armut aufgerufen werden.
Arm macht es alle, aber es gibt halt auch Gruppen bei denen es besonders krass ausfällt. Die Regelsätze bei GRUSI oder Sozialgeld sind ja auch nicht höher, aber die Schonvermögen drastisch niedriger. Nicht einmal 2000 Euro darf man behalten. Hier wäre dringend eine zumindest Gleichstellung mit ALG II vorrangig und dann die Verbesserung darüber hinaus.
 

Martin Behrsing

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#5
Tom du irrst. Gerade bei Kinder zwischen sieben und 17 Jahren wurde der Regelsatz drastisch gekürzt. Und das muss als erstes rückgängig gemacht werden. Es kann ja wohl nicht sein, dass deren erhöhter Ernährungsbedarf einfach ignoriert wird und sie gleich gesetzt werden mit Säuglingen bzw. Erwachsenen.
Wenn wir uns nicht zuerst für sie einsetzen, dann brauche wir uns erst gar nicht für andere Gruppen einsetzen. Das sollte doch wohl unser aller Ziel sein, dass wir uns für die einsetzen, die keine Möglichkeit haben sich selbst zu wehren. Jeder Erwachsene und damit sind auch Rentner und der größte Teil der Behindeten gemeint, ist in der Lage sich zu wehren. Kinder können es nun mal nicht.
Lasst uns den Druckl wirklich so aufbauen, dass wir immer SPD, Union, FDP und zig Wohlfahrtverbände fragen, warum habt ihr das gemacht bwz. zugelassen und das nur 50 Jahre, nachdem die Nichtanerkennung des Wachstumsbedarfs aus der Nazizeit, 1955 endlich abgeschafft wurde, man es 2005 wieder einführte.
Wenn uns es gelingt so einen Druck aufzubauen, dann können wir auch eine Regelsatzerhöhung durchsetzen. Es gilt die kleinen und machbaren Schritte zuerst umzusetzen.
Sieht aber gerade auch bei Kranken, Behinderten und Alten nicht besser aus.
 

FrankyBoy

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#6
Liebe Mitstreiter, unsere gesamte Gesetzgebung ist derart ausgerichtet, dass sich "kleine Leute" immer schlechter wehren können so wurde z. B. mit Hartz IV das Recht auf umfassende Beratung seitens der Antragsteller abgeschafft.

Es ist nicht mehr hinnehmbar; ich selber kenne beide Lebenslagen - bitter arm und wohlhabend; die Unterschiede sind kaum zu beschreiben; alleine das Lebensgefühl eröffnet Chancen, die die Armen nicht haben und außerdem: Wo sind denn die ganzen gut bezahlten Arbeitsstellen für die Eltern armer Kinder? Unsere Politik ist zur Farce verkommen!
 
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