Erwerbseinschränkung Umzugskosten

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verona

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Hallo,

kann man bei amtsärztlich festgestellten Erwerbseinschränkungen (kein Schwerbehindertenausweis) mehr als die übliche Kostenerstattung für den Umzug bekommen, beantragen?

Jetzt erhalte ich 50€ für 2 Arbeitskräfte und 75€ für Transporter.

Mein Problem ich finde keine Leute, auf die ich mich wirklich verlassen kann. Es ist alles sehr unsicher und ich kann nur wenig tragen und schleppen.

Außerdem muss ich für den Monat Mai wahrscheinlich zwei Mieten zahlen. Ließ sich nicht anders regeln, sonst hätte ich keine Whg. bekommen und die Räumungsklage am Hals. Jetztige Whg. muss zum 01.06 geräumt sein, bzw Mietvertrag läuft solange.

V.G. verona
 

redfly

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Liegt eine schriftliche Zusicherung / Genehmigung zum Umzug vor? Wenn ja, muß das Jobcenter alle damit verbundenen Kosten übernehmen.

Du schreibst "mehr als die übliche Kostenerstattung". Was soll das bedeuten? Es sind sowieso nur Einzelfallentscheidungen, in jeder Region fallen die Kosten anders aus, z. B. für eine Umzugsfirma. Da gibt es keine Einheitspreise!
 

wolliohne

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Bei schirftl.Umzugsaufforderung bzw.Kostensenkung des Amtes
müssen auch "alle Kosten" übernommen werden.

wer die Musik bestellt.
 

verona

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Danke für eure Antworten.

Wo steht das? Welches Gesetz besagt das? Der Sachbearbeiter sagte mir es können 50€ + 75€ bewilligt werden. Auch für die Renovierung der jetztigen Wgh. wegen Schönheitsreparaturen. Aber alles sei Ermässenssache.
verona


Bei schirftl.Umzugsaufforderung bzw.Kostensenkung des Amtes
müssen auch "alle Kosten" übernommen werden.

wer die Musik bestellt.
 

redfly

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Steht alles in § 22 SGB II

Beantworte doch bitte mal die Fragen.


Wurde der Umzug schriftlich genehmigt/zugesichert?
 
G

Gelöschtes Mitglied 4560

Gast
Pauschalierung ist unzulässig. ARGE hat die tatsächlichen Kosten zu übernehmen. Nicht die gewünschten, geratenen oder ausgewürfelten. ARGE hat den Umzug genehmigt, jetzt zahlt ARGEauch die notwendigen Kosten.
Das mit dem Darlehen für Kaution ist rechtens, wenn dies zins- und tilgungsfrei währred des ALG II Bezuges bleibt.
 

redfly

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Kaution aber als tilgungsfreies Darlehen, zumindest solange wie du im Leistungsbezug bist. Eine gewisse "Eigenleistung" wird man von dir schon erwarten, es sei denn du bist krank. Dann muß die ARGE auch eine Umzugsfirma bezahlen. Am besten 3 Kostenvoranschläge einreichen. Die 125 EUR sind höchstens nur die Kosten für ein Mietwagen.
 

verona

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ich war zweimal persönlich beim Sb und auchtelefonisch. Er kopierte den Mietvertrag und erwartete, dass ich das Schreiben mit Darlehn auf Kaution und Ratenrückzahlung bei 400€-Job unterschrieb. Hier werde ich aber nach Einzug widersprechen. War schon mehr Erpressung, aber dadurch hat er ja erstmal den Umzug anerkannt. War übrigens wegen Eigenbedarfskündigung.
Ich habe mir das Schreiben mit den Erstattung der Umzugskosten nochmal angeschaut. Es geht nicht deutlich hervor, dass gezahlt wird, nur was mir zustehen könnte.

Aus dem SGb (glaube §22) geht aber auch hervor, dass die Erstattung eine Kannleistung ist.
Was tun?
verona
 

redfly

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In deinem Fall müssen aber die Kosten übernommen werden. Lege doch bitte 3 Angebote von Umzugsfirmen vor. Du bist krank, den Mietwagen kann keiner fahren und du hast auch keine Helfer, da im Bekanntenkreis alle am arbeiten sind. Fertig. Und wenn die ARGE dann nicht einlenkt, bitte sie um einen Vorschlag wie deine Möbel von A nach B kommen.
 

verona

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Danke für Eure Anworten, werden einen Antrag schreiben.:icon_smile:
verona
 
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