erstes Beratergespräch ...gut oder schlecht?

Besucher und registrierte Nutzer in diesem Thema...

Stubenpilot

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 Januar 2019
Beiträge
72
Bewertungen
9
Guten Tag liebe Freunde
Gestern war es soweit, nach 4,5 Monate Krankheit ist nun auch die Kündigungsfrist abgelaufen und meine Frau ist nun offiziell arbeitslos. (ALG1) Ich hatte noch "versucht" eine ununterbrochene Krankschreibung zu erreichen, es scheiterte aber an den Psychologen der "erst-mal-einige-Sitzungen-haben-will" bevor er einschätzen kann, ob eine Krankschreibung erforderlich ist. Der Mann hat zwar als Doktor Recht, aber hat mir die perfekte"Kette" kaputt gemacht. Egal. meine Frau geht da nun zu jeden Termin der Psychoteraphie hin, damit es überhaupt auch von der Seite Einträge in Ihre Krankenakte gibt.
Vorab noch mal zur Erinnerung:

(Unser Ziel ist eine Erwerbsminderungsrente nach nun 42 Jahren "am Stück" (in unterschiedliche Firmen) arbeiten und einer von Frechheit strotzenden "ordendlichen Kündigung" des letzten Arbeitgebers) (Frau wird im November 58)

Nun wurde Sie offiziell in der AfA nun nach den Krankmeldungen nun aufgenommen, aber ich als quasi "begleitende Person" habe auf den Gesundheitszustand (nervlich) hingewiesen und dass unser Hausarzt und ein Neurologe Depressionen und völliges Ausgebrannt sein festegestellt haben und Sie nun in einer Pychotherapie ist. Die AfA Dame hörte angeregt zu, man sah Ihr auch nicht an, dass Sie irgend etwas "Böses" plante und als Sie die Infos hatte, sagte Sie, dass Sie erst mal eine Eingliederungsvereinbarung jetzt macht in welcher "nur" drinne steht, dass Sie einen Fragebogen für den MD der AfA ausstellen sollte. Und mehr stand da auch nicht drinne, nix von Bewerben oder anderen Auflagen. Sie wolle erst mal abwarten wenn die Gutachten da sind, was der MD dazu sagt zu dem Zustand und wie dann weiter vorgegangen wird.

Ich denke dass geht in die richtige Richtung?

Nun habe ich hier in den Foren seit über 8 Monate kräftig gelesen und mir ist folgendes Aufgefallen....zwecks "Schweigepflicht und Weitergabe von Ärztlichen Befunden"
Wir haben den Ärztlichen Bericht (kein Gutachten!) vom Facharzt Neurologie und es liegt eine Einschätzung des Hausarztes vor. Mehr noch nicht und der Psychologe hat ja erst zwei Sitzungen gemacht.
Nun liegt der Fragebogen der AfA vor mir und der sollte ausgefüllt werden.
Fragen über den Gesundheitszustand, wie man sich fühlt, wo man glaubt Einschränkungen zu haben usw.
Hinten als Anlagen dann minimum fünf "Entbindungen von der Schweigepflicht" für jeden und alle Behörden wo meine Frau bislang in Behandlung war. Sprich: Die AfA will sich Auskünfte einholen und kann es nur, mit der Aufhebung der Schweigepflicht machen, welche meine Frau zustimmen muss.

Und hier frage ich mich.....(???) stand hier nicht immer geschrieben, dass man niemals eigene Daten zur Gesundheit der AfA bereitstellen sollte, stand hier nicht geschrieben, dass sich die AfA "selber ein Bild machen muss" ????
Verweigere ich nun die Unterschrift für die Aufhebung der Schweigepflicht sämtlicher Doktoren, mache ich ja genau das Gegenteil? Oder?
Oder "könnte" es sogar gut sein und förderlich wenn schon zwei quasi "Meinungen" vorliegen und der MD der AfA das zur Kentniss nimmt? Oder wird das ein Eigentor?

Ich vermute mal, dass die nicht gleich Hurra schreien werden und mit einer Zustimmung für den Antrag der Erwerbsminderungsrente winken werden. Ich glaube sogar den kann man auch ohne die Behörden stellen. Gut also:
Wie verhält man sich da?
"Wirkt man mit" und zeigt Bereitschaft den Gesundheitszustand offen zu legen? Dann "könnte" der MD ja sehen dass die (meine) Frau schon sehr zu knabberen hat und es Ihr wirklich nicht gut geht.
Ich weiss nicht was ich machen soll in dieser Situation. (und ja es liegt von meiner Frau auch eine Art Trotzreaktion vor...nach dem Motto: "Ihr habt mich so am Wagen gepisst Ihr Arbeitgeber insgesamt, für Euch mache ich nix mehr in mein Leben!"

Zeitgleich haben wir aber uns eine zweite "Alternative" eingebaut, denn es ist ja auch nicht absehbar ob die AfA nur-so-friedlich-tut, und dann doch nicht zustimmt und dann der Meinung ist dass die Frau durchaus arbeiten sollte, aber dann müsste auch der Job passen, denn Sie hat keinen Führerschein, kennt sich nicht mit Handys aus, ist noch nie öffendlich im Nahverkehr gefahren, Sie hat immer nur an meine Seite gearbeitet Ihr Leben lang. Obendrein wohnen wir in einer sehr ländlichen Gegend. Und klappt das "Alles" nicht und die 1,5 Jahre ALG1 gehen vorbei gibt es kein H4 weil ich 1650 € Netto habe.... also fällt die Frau nach 42 Arbeitsjahren ins "Nichts".

Um das vorsoglich verhinderen zu können, könnte Sie ein Job bekommen, der nur 5 Kilometer entfernt ist, wo wir schon vorgesprochen haben und die Chefin sagte, dass Sie "versucht" das klug anzugehen und meine Frau durch das Alter als "schwer vermittelbar" einzustellen und somit auch eine Förderung von der AfA bekommen könnte. Die AfA hat ja nun gesehen dass meine Frau nicht so salopp einen Job finden wird, bzw. jeden Job annehmen könnte, und so könnte Sie mit viel Glück als "schwer Vermittelbar" als Status bekommen und die AfA würde froh sein diesen "komischen Fall" vom Tisch zu haben.

Dieses Angebot für solch Job, bekommt Sie garantiert so-fix-nicht noch mal......(habe ich privat gefunden)--- diese Changse (mit Zustimmung meiner Frau natürlich) wollen wir uns nicht entgehen lassen, denn reale Arbeit die dann auch "machbar" ist bringt immer mehr als ALG1 oder später mehr als NIX....(zwinker)...Nun wissen wir nicht ob die eventuelle Chefin auch Wort-hält, denn Sie sagte, dass wir meine Frau erst mal offizeill da in der AfA arbeitssuchend melden sollten (ist getan) und dann wartet Sie noch gute 14 Tage und dann geht Sie zur AfA hin, (wir sollen nix machen mit der AfA bezüglich dieses Jobs) und Sie die Chefin sagt dann dass Sie meine Frau haben möchte zwecks Probearbeit.

Mit diesem Job würden wir eine Sicherheit haben, aber könnten uns zeitgleich aber eine "Türe-zu-machen" zwecks MD der AfA, die dann zu dem Schluss kommen könnten, dass diese Frau durchaus arbeiten will und somit fällt eine Erwerbsminderungsrente bzw. die Einschätzung negativaus dass Sie nicht mehr als 3 Stunden am Tag arbeiten könnte. Es besteht dennoch immer die Gefahr, dass die eventuelle Chefin sich auch überhaupt nicht meldet.... kann auch passieren...

Ich weiss nicht wie ich mich verhalten soll. Echt nicht.
(VdK bin ih eingetretn mit meiner Frau und die beginnt am 1. August zu wirken)
nette Grüße vom Jörg
 

Stubenpilot

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 Januar 2019
Beiträge
72
Bewertungen
9
Eine Frage bzw. Situation welche absolut nicht in mein Kopf rein geht:
(es geht nicht um Tricks und Möglichkeiten sich zu drücken...absolut nicht!)
Ich beobachte für meine Frau den Arbeitsmarkt und sehe wirklich so einige Stellenangebote seit Februar dieses Jahres (wir haben August jetzt) welche ständig und immzu angeboten werden. (Jobs wie in der Reinigung oder Verkäuferin bei Netto / oder Kleidungsgeschäfte KICK..... als Beispiele)
"Wenn" ich betone "Wenn" das System der Jobvermittlung / System der zumutbaren Arbeit, das System der ALG1 Sanktionen (Kürzungen) ...usw. funktionieren würde, dann dürften doch diese Jobs über 6 Monate lang überhaupt nicht mehr verfügbar sein. Wo ich wohne gibt es haufenweise Arbeitslose und würde das so funktionieren....würde es heißen, dass es überhaupt kein Arbeitslosen geben könnte, denn diese Person könnte ja quasi "mit Sanktionen" dazu gezwungen werden den Job anzunehmen.

Es sei denn die Jobs verstoßen gegen Vorgaben, dann würden die aber gemeldet werden und dann würden die ja nicht von der AfA ins Angebot aufgenommen werden.
Wie also ist das zu erklären?

Warum frage ich? Nun es steht zu befürchten, dass die ganze Sache mit der nervlichen Einschränkung nicht funktioniert, der erste ALG1 Bescheitd flatterte rein, wo man meine Frau statt 6 Stunden (vorherrige Arbeitszeit) nur noch 5 Stunden bewilligt und auch bezahlt. (509 € monatlich) Das mag gut sein für eine eventuelle Erwerbsminderungs-Rente... aber je mehr ich lese...desto fürchterlicher sind die Gesetze zu verstehen....(ist man unter 63 bekommt man nur die hable EMR usw.... all DAS jagt uns Angst ein.

Die AfA hat nun uns ein Fragebogen gegeben ...und wie bekannt (siehe oben) prüft der ärtzliche Dienst in-wie-weit meine Frau berufstauglich ist. Wie man aber das "System" kennt...wird da sicher raus-kommen, dass Sie berufsfähig ist... Und dann kommen die "Arbeitsvorschläge" genau SOLCHER Jobs...welche seit Monaten verfügbar sind. Ist man nun blöde...(wie wir) dann werden die wohl das sofort merken und dann die "Keule auspacken"....und meine Frau dann dazu zwingen einen dieser Jobs anzunehmen. Nebenbei....ist die Arbeit "machbar" und kommt Sie da auch hin mit öffendlichen Verkehrsmitteln...dann steht dem ja nix im Wege. Aber es muss doch einen Grund haben...warum trotz hoher Arbeitslosigkeit, Jobs monate-lang in der Angebotsliste stehen. oder?

Kapiert habe ich auch....das die Jobvermittler auch eine Zeitarbeitsfirma "anbieten" können...damit ist man dann RAUS aus der AfA und unterliegt rein systematisch dann der Zeitarbeitsfirma. Wenn man sich dann dort vorstellen"muss"...(weil die AfA das so vorschlägt)...dann kommt es sicher zu einem Vorstellungsgespräch mit der Zeitarbeitsfirma... wenn man dort dann sagt...also keine Fahrerlaubnis und somit sind selbt mit öffendlichen Verkehr Jobs welche nur 15 Km entfernt sind..... mir in Kombination Bus-Bahn erreichbar mit einer Fahrzeit bis zu einer Stunde (pro Fahrt) und man putzt dann 4 Stunden und fährt wieder 1 Stunde heim...oder wo der Bus seine Haltestelle hat...ab dort muss man noch gute 900 meter durch ein Wald laufen um dort zum Job zu kommen und in der heutigen zeit in der Dunkelheit 900 Meter durch Waldgebiet ist schon wirklich sehr sehr heikel!....dann fressen ja die Kosten der Beförderung ja den Monatslohn zur Hälfte auf.... usw. Also sollte die eventeulle Zeitarbeitsfirma doch dann mitbekommen, dass die arbeitslsuchende Frau nicht mal fix im Objekt XYZ im Ort XYZ eingesetzt werden kann...quasi wird Sie eine Karteileiche. Oder? Dann dürfte ein Vertrag mit der Zeitarbeitsfirma ja nicht zustande kommen.

Geht es aber um Jobs wie Verkäuferin...welche direkt im Wohnort liegen und es um Klamotten geht...so komme ich wieder zur Eingangsfrage zurück:
Das "könnte" doch fast jede Frau...aber warum sind dann diese Stellen dauerhaft verfügbar? Da stimmt doch was nicht oder?
nette Grüße vom Jörg
 

Larsson

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
2 Januar 2019
Beiträge
959
Bewertungen
1.726
Und hier frage ich mich.....(???) stand hier nicht immer geschrieben, dass man niemals eigene Daten zur Gesundheit der AfA bereitstellen sollte, stand hier nicht geschrieben, dass sich die AfA "selber ein Bild machen muss" ????
Verweigere ich nun die Unterschrift für die Aufhebung der Schweigepflicht sämtlicher Doktoren, mache ich ja genau das Gegenteil? Oder?
Oder "könnte" es sogar gut sein und förderlich wenn schon zwei quasi "Meinungen" vorliegen und der MD der AfA das zur Kentniss nimmt? Oder wird das ein Eigentor?
Du sollst es ja nicht der AfA zur Verfügung stellen, sondern dem MD der AfA. Ich würde, wenn du ja Berichte hast, diese inklusive des Selbsteinschätzungsbogens direkt beim MD der AfA abgeben. Ichwürde das nicht über den Tisch des SB der AfA laufen lassen.
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
14.126
Bewertungen
21.793
Habt Ihr bei der Anmeldung bei der AfA vielleicht angegeben, deine Frau könne nur noch "teilweise" oder "Teilzeit" arbeiten?
Dann wäre das mit den reduzierten Stunden verständlich.
Ich meine aber mich zu erinnern, dass genau davor hier immer gewarnt wurde und gesagt: sie muss sich als "arbeitsfähig" mit ihrem restlichen Leistungsvermögen voll zur Verfügung stellen - damit sie das volle ALG I bekommt - und daneben werden dann die tatsächlichen Verhältnisse über den ÄD (nicht MD) geprüft, ob sie dann ins sog. "Nahtlosigkeitsverfahren" kann - mit Blick auf eine volle Erwerbsminderung und später Rente. Das würde dann weiter geprüft ... inzwischen fällt sie aber nichts "ins Leere", sondern bekommt das volle ALGI bis die Rentenversicherung entschieden hat.

Es wäre sicher nun mal besser, du nimmst dir eine Beratung/Anwalt für Sozialrecht zur Seite und lässt diesen Bescheid und die Umstände prüfen - vielleicht kann man noch mit einem Widerspruch hier was ändern!

Um irgendwelche Jobs für deine Frau würde ich mir JETZT die allerwenigsten Sorgen machen!
Bis man da mal einen Vermittlungsvorschlag für sie rausschickt - bis da eine Bewerbung geschrieben ist - und bis man in dem Alter auch noch ein Vorstellungsgespräch bekommt ... fließt ne Menge Wasser den Rhein runter!
JETZT sind erstmal andere Sachen dran und wenn sie Therapie macht, ist das schon mal der richtige Weg!
 

Stubenpilot

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 Januar 2019
Beiträge
72
Bewertungen
9
Danke @gila ja sie macht einne Psychotherapie....hat Morgen die dritte Sitzung....damit es Ihr geitig erst Mal irgendwann besser geht. Und Ja hier wurde gewarnt im Forum, dass man sich "voll" zur Verfügung stellen sollte...sonst wird gekürzt...und genau "davon" haben wir ja rein NIX gesagt...weder dass Sie die volle Kraft hat noch dass Sie nur noch 5 Stunden zur Verfügung steht....die haben das mit der Abstufung von 6 auf 5 Stunden "alleine" gemacht... nun es wird aber der richtige Schritt sein um irgendwann man aus diesen Hexenkreis zu entkommen. (geht ja nur bei 5 Stunden oder weniger) Logisch ein kleiner Schock...von 1412 € Brutto auf 508 € ALG1 runter zu fallen ist schon sehr komisch.
Und Ja....... Du hast Recht....warten wir mal ab was da mit dem ärztlichen Dienst da raus kommt. Aber stellt Euch mal vor...die sagen.....3 Stunden pro Tag sind durchaus machbar....(?) was dann? Kürzen die dann das ALG1 von 5 Stunden (jetzt) auf nur noch 3 Stunden? Wenn dem so ist....gibt es ja noch weniger als bei einem 450e Job oder H4....dann kann man die AfA ja gleich ignorieren....oder?
Danke sagt der Jörg
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
14.126
Bewertungen
21.793
Und Ja....... Du hast Recht....warten wir mal ab was da mit dem ärztlichen Dienst da raus kommt. Aber stellt Euch mal vor...die sagen.....3 Stunden pro Tag sind durchaus machbar....(?) was dann? Kürzen die dann das ALG1 von 5 Stunden (jetzt) auf nur noch 3 Stunden? Wenn dem so ist....gibt es ja noch weniger als bei einem 450e Job oder H4....dann kann man die AfA ja gleich ignorieren....oder?

Neee. du hast es noch nicht ganz verstanden - sie muss sich VOLL zur Verfügung stellen um VOLL ALG I zu bekommen.
Da man ja noch nicht weiß, was später dann Sache ist ... dann schickt man sie zum ÄD.
Wenn der nun sagt unter 3 Stunden - stellt man Rentenantrag. Und solange das nicht entschieden ist (ne Reha kommt ja dann auch erst noch), bekommt man sein ALG I. Kriegt man die Rente durch - bekommt die AfA schon mal rückwirkend was zurück, je nachdem ob die DRV feststellt, dass man schon zu einem früheren Zeitpunkt Anspruch hatte.
Aber jetzt hat sie voll gearbeitet und Anspruch auf volles ALG I - stellt sich dem Arbeitsmarkt zur Verfügung (keine AU jetzt mehr an die AfA, sonst steht sich nicht zur Verfügung)

Wenn du den Bescheid mal schwärzen kannst und hier einstellen ...?
Am besten ein Anwalt schaut sich das an und macht ggf. Widerspruch, damit sie ihr Geld voll bekommt!
Was war denn DAS für eine "Beratung"?
 

Stubenpilot

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 Januar 2019
Beiträge
72
Bewertungen
9
Das heißt was ? Hiersollte ich also gegen-an-gehen wegen der 5 Stunden statt 6 Stunden? Also ein Einspruch / Wiederspruch einlegen? Wo macht man das und hoffendlich gibt es dazu keine Frist zwecks Einspruch, denn der kam letzte Woche Mittwoch bei uns an. Ich kann leider nix scannen bzw. kopieren ....der Bescheid ist so "schammig" das kapiert sowieso kein Mensch. ich glaube das Klügste ist also... zu erreichen das die vollen 6 Stunden geleistet werden an ALG1. Was später der ÄD sagt ist dann eine andere Sache. Muss nur noch kucken "wie und wo" ich diesen Einspruch machen kann.
danke sagt Jörg
 

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
14.126
Bewertungen
21.793
Für einen Widerspruch hat man 4 Wochen Zeit.
Den Widerspruch reicht man dann der AfA ein. Aber ohne den Bescheid mal zu sehen wird es schwierig.
 

Stubenpilot

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 Januar 2019
Beiträge
72
Bewertungen
9
ich habe die Seiten fotografiert und bearbeite die mal fix dann stelle ich die hier mal rein... einen Moment bitte.

Ich hoffe Ihr könnt damit was anfangen? ich nicht.... ernsthaft. ich sehe das es 508 € monatlich geben wird.......

Wer soll da durchschauen?
Leistungsbetrag 16,96
Besmessungsgeld täglich 41,40
Leistungsgeld 28,26
Was soll das?
Täglich ist 7 tage die Woche oder nur 5 Arbeitstage die Woche? Gibt es nun die 508 € oder noch weniger?
Oh Mann was soll das?
 

Anhänge

  • Forum 1.jpg
    Forum 1.jpg
    326,7 KB · Aufrufe: 152
  • Forum 2.jpg
    Forum 2.jpg
    381,4 KB · Aufrufe: 163
  • Forum 4.jpg
    Forum 4.jpg
    357,2 KB · Aufrufe: 151
  • Forum 5.jpg
    Forum 5.jpg
    461,8 KB · Aufrufe: 149
  • Forum 6.jpg
    Forum 6.jpg
    369,3 KB · Aufrufe: 149
  • Forum 3.jpg
    Forum 3.jpg
    349,1 KB · Aufrufe: 140

gila

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
20 Dezember 2008
Beiträge
14.126
Bewertungen
21.793
Also ich kann das jetzt hier nicht ganz so deutlich sehen, mein PC ist schon aus, ich gucke auf dem Handy... aber auf Bild 5 und 6 steht extra der Satz drin "Sie wollen nicht mehr die volle Stundenzahl von früher 30 Stunden wöchentlich leisten...." und dann muss das irgendjemand bei der Beantragung angegeben haben?

Mir fällt jetzt auf die Schnelle nur ein, dass man einen Widerspruch macht und sagt, das muss sich um ein Versehen handeln... es wäre davon nicht die Rede gewesen.
Muss das morgen noch mal neu anschauen und mit Sicherheit melden sich auch noch andere.
 

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.754
Bewertungen
9.265
Hallo Stibenpilot,

ich greife mal das von gila gesagte auf, denn mein PC ist on.

Also zuerst einmal ganz WICHTIG, bei jedem Bescheid ist eine (bzw. sollte eine) Rchtsbelehrung angefügt sein, in dessen Erläuterung man dir ausdrücklich mitteilt, das du ab Zugang des Bescheides 4 Wochen Zeit hast diesen zu überprüfen - selbst oder per Anwalt -.

Des weiterem ist dem Bescheid zu entnehmen, daß hier ausdrücklich auf eine Reduzierung der wöchentlichen Arbeitszeit hingewiesen wird.

Entweder hat die SB euch im Gespräch eine zeitliche Selbsteinschätzung abgerungen, oder aber ihr hab dieser (was ich eher vermute) irgend ein Schreiben unterschrieben, das deine Frau nur noch 25 Wochenstunden arbeiten will. Genau damit habt ihr dann freiwillig auf ALG-I verzichtet.

Ich und andere haben auf einer deiner unzähligen Threads ausdrücklich darauf hingewiesen, daß deine Frau sich im ALG-I Antrag nirgends darauf einlassen soll, freiwillig ihre bisherige Arbeitszeit zu reduzieren. Sie soll und muß sich stets mit dem Restleistungsvermögen entsprechend der ärztlichen Begutachtung der Arbeitsvermittlung zur Verfügung stellen.

Wenn du auf diese 5 Stunden nicht verzichten willst, nun dann mußt du jetzt dagegen in Widerspruch gehen. Das würde dann aber auch bedeuten, dasß du überhaupt weist wie es zu dieser zeitlichen Reduzierung kam, nicht war.

Als weiteres entnimmt man dem Bescheid, das deine Frau ihr ALG-I ja nach entsprechender Steuerklasse erhält (hier als Steuerklasse V) und da wird schon viel abgezogen. Lt. dem ALG-I Muster-Rechner der AfA kämen bei 1490,40 € mtl. Brutto dann eben 550,80 € Netto als ALG-I Leistung für max. 540 tage heraus, was allerdings ja nur Annäherungswerte sind.

Es liegt also an dir, ob du jetzt 5 Wochenstunden weniger oder mehr ALG-I berechnet haben möchtest. Du kannst ja mal den jetzigen Tagessatz von 16,96 € durch 5 Std. teilen um dann mit 6 Std. zu multiplizieren um dann nochmals mit 30 (Monat) zu multiplizieren. Dann würde da 610,56 € bei heraus kommen, also gut 102,-€/mtl. mehr. Mir scheint es da schon interessant mal nachzuforschen wieso hier 1 Arbeitsstunde pro Tag gestrichen wird, auf die ich niemals freiwillig verzichten würde, wozu auch.


Grüße saurbier
 

Doppeloma

Super-Moderation
Mitglied seit
30 November 2009
Beiträge
11.440
Bewertungen
15.183
Hallo Stubenpilot,

Das heißt was ? Hiersollte ich also gegen-an-gehen wegen der 5 Stunden statt 6 Stunden? Also ein Einspruch / Wiederspruch einlegen? Wo macht man das und hoffendlich gibt es dazu keine Frist zwecks Einspruch, denn der kam letzte Woche Mittwoch bei uns an.

Wie dir schon geschrieben wurde, ist wohl irgendwie in irgendwas "reininterpretiert" worden, dass deine Frau sich in der letzten Arbeitszeit nicht mehr "zur Verfügung" stellen möchte, dafür müsste sie aber erst eine "Verfügbarkeits-Erklärung" unterschreiben, dass sie tatsächlich und bewusst auf ihr vollen ALGI verzichten möchte.

Ich gehe mal davon aus, dass es eine solche Unterschrift auf ein entsprechendes (amtliches) AfA-Formular nicht gegeben hat (davon bekommt man dann auch selbst eine Kopie) und auch auf dem ALGI-Antrag nicht versehentlich was dazu angekreuzt wurde ???

Liegt euch eine Kopie des Antrages vor, dann sieh bitte nach was eingetragen wurde, auf diese Fragen nach der zukünftigen Zeit für die Arbeitsvermittlung, ob man die einschränken will aus bestimmten Gründen.

Einfach so im Bescheid behaupten, sie würde sich nicht mehr für die früheren 30 Wochenstunden zur Verfügung stellen wollen, das geht jedenfalls NICHT. :icon_evil:

Also hat sie Anspruch auf das volle ALGI entsprechend ihrer letzten Arbeitszeit (ob das nun über 5 oder 7 Tage gewesen ist kann dir dabei egal sein) ... es geht NUR um die Anzahl der Wochenstunden bei der AfA ... und die versuchen natürlich immer zu sparen und hoffen inzwischen oft genug der Betroffene "merkt NIX mehr" ...

Ich kann leider nix scannen bzw. kopieren ....der Bescheid ist so "schammig" das kapiert sowieso kein Mensch. ich glaube das Klügste ist also... zu erreichen das die vollen 6 Stunden geleistet werden an ALG1.

Na-Ja, es gibt Schlimmeres als einen Bescheid zum ALGI verstehen zu wollen und den "Knack-Punkt" hast du doch selber schon gefunden, es gibt (deiner Schilderung zu Folge) keinen Grund ihr die Arbeitszeit und damit das ALGI "zu kürzen" ... über diese finanzielle Folge hätte man sie zumindest aufklären müssen, wenn darüber gesprochen wurde, ob sie für 6 Stunden ( = 30 Wochenstunden) vermittelt werden möchte.

Deine Befürchtungen oben, dass man sie nun zügig in "irgendeinen Job" stecken könnte dürften überflüssig sein, bisher entscheiden immer noch die AG SELBER ob sie Jemanden zur Vorstellung einladen und tatsächlich dann auch einstellen werden.

So wie du deine Frau beschreibst sehe ich da KEINE Gefahr, dass man sie gerne irgendwo (in Bekleidungsgeschäften ?) einstellen möchte und das wird auch der Grund sein warum solche Stellen immer noch oder immer wieder angeboten werden ... gerade von den (von dir genannten "Billig-Läden") hört und liest man auch nicht viel "Gutes", wie sie mit ihren Angestellten so umgehen.

Meist sind das auch nur "Mini-Jobs" auf "Abruf" wenn es voll im Laden wird hat man dann anzutanzen ... die stellen doch alle gar keine Vollzeitkräfte mehr ein (oder für wenigstens 30 Wochenstunden) und wenn dann nur für den "Mindestlohn" ...
Das muss man auch mal bedenken wenn man meint, "es gäbe doch genug Arbeit warum gibt es dann noch so viel Arbeitslose" ...

Es taugt auch nicht jeder Arbeitslose zum Bekleidungs-Verkäufer, aber das nur nebenbei ...

Was später der ÄD sagt ist dann eine andere Sache.

Was der ÄD mal "sagt" oder eher schreibt, darf auch NICHT dazu führen dass ihr ALGI gekürzt wird, solange sie SELBER immer dabei bleibt, dass sie für diese 30 Wochenstunden der Vermittlung "zur Verfügung" stehen WILL ... !!!

Muss nur noch kucken "wie und wo" ich diesen Einspruch machen kann.

Steht doch ALLES drauf auf dem Bescheid (letzte Seite), auch die Stelle wo das dann hingehört ...
Üblicherweise an die AfA die diesen Bescheid erstellt hat ... ist auch der Widerspruch gegen diese Entscheidung zu richten.
Bitte unbedingt nachweislich !!!

Bei persönlicher Abgabe mit Stempel auf einer Kopie vom Widerspruch und ansonsten per Übergabe-Einschreiben mit der Post schicken ... ist sehr wichtig um die Einhaltung der Widerspruchsfrist später beweisen zu können.

Postsendungen kanst du hier verfolgen und den Einlieferungs-Nachweis (beim Empfänger) dann für euch ausdrucken ...


Sollte auch umgehend gemacht werden damit die Korrektur (möglichst) noch vor der ersten Zahlung erfolgt ...

Üblicher Briefkopf ... und dann etwa so ...

Widerspruch zu Ihrem Bescheid vom XX
Kunden-Nummer: 123 456

Sehr geehrte Damen und Herren,

Hiermit lege ich fristgerecht Widerspruch ein gegen den ALGI-Leistungsbescheid vom XX ...
Die Berechnung mit 25 Wochenstunden ist falsch, ich habe Anspruch auf ALGI für 30 Wochenstunden aus meinem letzten Arbeitsverhältnis, dazu wurden von mir keine anderen Angaben gemacht und auch nichts Anderes unterschrieben.

Mit freundlichem Gruß


Ihre Kundin

Datum und Unterschrift nicht vergessen !!!

Mehr würde ich da gar nicht schreiben, wenn es so den Tatsachen entspricht.
Weitere Begründungen sind überflüssig und die Frist bleibt schon mal gewahrt.
In der Regel stellt man das dann gerne als bedauerliches "Versehen" hin, was ja überall mal passieren könne wo Menschen arbeiten ...
Schade nur, dass so was in letzter Zeit (bei allen Behörden) immer häufiger passiert, da fällt es langsam schwer immer an ein "Versehen" zu glauben.

MfG Doppeloma
 

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.754
Bewertungen
9.265
Nun ja, bei mir kam die AfA mit diesem Spiel schon 2012.

Und bei einigen anderen hier im Forum hat die AfA dann auch wie von Doppeloma ja erwähnt sich eigene Formblätter ausgedacht und den Leuten untergeschoben - sorry anders kann man es leider nicht bezeichnen -.

Sowas entbehrt eh jeder Grundlage (eigene Formblätter) denn im ALG-I Antrag kann jeder von sich aus freiwillige Angaben zur gewünschten Arbeitszeit machen (siehe Abschnitt 2g des Antrages).


Grüße saurbier
 

Stubenpilot

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 Januar 2019
Beiträge
72
Bewertungen
9
Hallo liebe Freunde.
In die Falle getappt! Bei der Antragstellung des ALG1 für meine Frau war überhaupt nicht das Thema, "was Sie vorher an Stundenzahl gearbeitet" hat bzw. auch nicht das Thema wie-Hoch und "auf-was" sich das kommende ALG1 beziehen wird. Da es meiner Frau zum Zeitpunkt der Antragstellung für ALG1 nicht sonderlich gut ging....fragte die Dame von der AfA unverblühmt folgendes:
"Was können Sie sich an Stundenzahl für Ihre künfigen Jobangebote vorstellen?" Wir anworteten, dass es so um die 25 Stunden sein könnte....je nachdem wie sich dann meine Frau fühlt nervlich. Und so wurde das festgehalten.
Ich in meiner Unwissenheit ging davon aus....das dieses ALG1 was nun 1,5 Jahre kommen darf...(Sie ist 57 Jahre alt).....das es berechnet wird aus dem letzten Verdienst vor der Arbeitslosigkeit. Also die 60% Regel....... nun kam mitte Juli dann der ALG1 Bescheid mit einer für uns unverständlichen Mitteilung und Zahlen-Wirr-warrr und am Ende standen dann 503€ monatliche Auszahlung. ) ich habe sogar den Bescheid hier fotografiert und in diesem Forum online gestellt...es kam von Euch keine Antwort)....Gut bei einem letzten Brutto von 1442€ ist das etwas "komisch" aber wir warteten bis zum ersten offiziellen Gespräch mit der in Zukunft zuständigen Dame der AfA.. Das war jetzt am 14. Oktober.
Hier im Forum habe ich dann gelesen und auch dann von der Dame der AfA erfahren....das überhaupt nicht der letzte Verdienst als Grundlage genommen wird zur Auszahlung, sonderen die Stundenzahl....mit Welcher man sich bereit erklärt in Zukunft für den Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stehen. Die Dame der AfA hier vor Ort meinte dann...dass "es nicht Sache der AfA vor Ort sei mit der Vergütung , sonderen Trier macht die ALG1 Geschichten".
Daraufhin ließ ich am 14. Oktober sofort die Stundenzahl auf 30 Wochenstunden hoch-setzten. Und kontaktierte Trier...welche dann nach 2 Tagen aus 503€ dann 562€ zauberten.Damit war ich nicht einverstanden denn immerhin sind das 20 Arbeiststunden im Monat mehr!
Nun kamen auf mein Wiederspruch heute die Ablehnung des Wiederspruches mit der Begründung dass ich die EIN-MOnats-Frist verpasst hätte zwecks Wiederspruch. Da fragt man sich aber ernsthaft...... ehe man kapiert dass man seich selber beschissen hat, ehe man lernt im Interent / Foren....das die Angabe der "künftigen" Stundenzahl entscheidend ist...da ist der Monat vorbei. Und: Man "vertraut" auf die Richtigkeit der Arbeit der Mitarbeiter der AfA.
Nun meine Frage:
Lohnt es sich überhaupt mit der VdK oder einem echten Rechtsanwalt dagegen vor-zu-gehen?
Hätte ich statt 30 lieber 42 Stunden gesagt würde das ALG1 enorm durch die Decke gehen nach oben oder?
Habt Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?
nette Grüße vom Jörg
 

HermineL

Super-Moderation
Mitglied seit
4 September 2017
Beiträge
6.134
Bewertungen
19.083
Es macht keinen Sinn einen Thread mit der gleichen Sachlage zu eröffnen daher habe ich deinen Beitrag hierher verschoben.

Die AFA zahlt ALG I nur in der Höhe wie man auch dem Arbeitsmarkt zur Verfügung steht. Habt Ihr weniger
als 40 Wochenstunden angegeben so ist dies Teilzeit und das ALG I wird entsprechend gekürzt. Der Fehler
lag also an der Stundenzahl die Ihr angegeben habt.

Sollte jetzt die Widerspruchsfrist abgelaufen sein, so deute ich das was du schriebst, so gibt es die Möglichkeit
eines Überprüfungsantrages nach § 44 SGB X. Viel Hoffnung sehe ich aber hier nur für zukünftige Leistungen.

Lohnt es sich überhaupt mit der VdK oder einem echten Rechtsanwalt dagegen vor-zu-gehen?
Wenn die Widerspruchsfrist abgelaufen ist bringt das nichts mehr. Den VDK schon mal gar nicht.
 

Stubenpilot

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 Januar 2019
Beiträge
72
Bewertungen
9
Sorry HermineL ich sehe absolut nicht das System hier im Forum "wo-was-stehen-könnte"
Es kommen aber noch weitere Fragen dazu:
Jetzt ist Ende Oktober 2019... und wir stehen zu 98% davor im Juli 2020 einen festen Vertrag zu bekommen in Süddeutschland. (Als Ehepaar).... sofern wir den Vertrag "unterschrieben" vorliegen haben....kann die AfA meine Frau für die nächsten 10 Monate in einen "Zwischen-Job" drängen? Nehmen wir an....die Situation klappt...und Sie bleibt weiterhin Arbeitslos mit der Zuversicht einen festen Vertrag zu haben für Juli 2020. Geht Sie jetzt für die Zwischenzeit Arbeiten laut den jetzt eintrudelnden "Vermittlungsvorschlägen"...dann muss Sie ja im Juni 2020 kündigen....bekommt weil Sie selber gekündigt hat eine Sperre....was nicht schlimm ist....denn Sie hat ja den Folge-Job....ABER die AfA müsste den kompletten Umzug bezahlen...(sofern Sie arbeitssuchend ist)...verläßt Sie nun sagen wir jetzt im November den Status "Arbeitssuchend" können wir ja den Umzug komplett alleine bezahlen (etwa 2000€ Umzugskosten)......
Was ist Eure Erfahrung?
Anders "könnte die AfA ja sagen...."okay Sie haben einenn neuen Job ab Juli 2020...und stehen jetzt dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung" und somit bekommt Sie bis Juli 2020 kein ALG1 mehr?
ich weiss nicht was wir machen sollen?
 

HermineL

Super-Moderation
Mitglied seit
4 September 2017
Beiträge
6.134
Bewertungen
19.083
Sorry HermineL ich sehe absolut nicht das System hier im Forum "wo-was-stehen-könnte"

Es kommen aber noch weitere Fragen dazu:
Das hat nichts mit irgendeinem System hier im Forum zu tun sondern simpel damit das in dem Trööt hier
schon die meisten relevanten Daten vorhanden sind die in einem neuen Trööt wieder abgefragt würden
oder sich alle Herlferlein mühsam in verschiedenen Trööts zusammensuchen müssten.

Natürlich muss sie in der Zwischenzeit zur Verfügung stehen.
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen es sei den man möchte auch auf die Leistungen verzichten.
 

Stubenpilot

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
17 Januar 2019
Beiträge
72
Bewertungen
9
Ja aber Kerstin dann schießt Sie sich ja ins "eigene bein" dann ist Sie direkt bevor der neue Vertrag greift im Juli 2020 dann ist ja ja nicht arbeitssuchend und somit bekommt Sie auch keine Umzugskosten.... Sie hat vorher 42 Jahre am Stück ohne Arbeitslosigkeit gearbeitet...nun sollte doch mal eine Pause zur "Selbstfindung" drinne sein ? Oder streichen die dann komplett das ALG1 in der Zwischenzeit?
 

saurbier

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 März 2013
Beiträge
5.754
Bewertungen
9.265
Hallo Stubenpilot,

Sie hat vorher 42 Jahre am Stück ohne Arbeitslosigkeit gearbeitet...nun sollte doch mal eine Pause zur "Selbstfindung" drinne sein ?

Nun doch mal langsam, ALG-I ist doch kein Urlaubsgeld um sich mal zu erholen. Sorry aber hier sollte man schon etwas realistisch bleiben.

ALG-I soll als Versicherungsleistung im Falle einer Arbeitslosigkeit die Zeit für die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz absichern, damit man nicht Mittellos da steht, nicht mehr und nicht weniger.

Das deine Frau nun leider auf die Fallen bei der AfA hinsichtlich der Antragstellung - sagen wir herein gefallen ist - nun ja, ich glaube dazu wird hier im Forum - im Bereich ALG-I, oder auch Nahtlosigkeit - mehr als oft genug hingewiesen. Dazu muß man halt mal auch in die betreffenden Foren herein schauen, das ist leider nun mal so, vor allem wenn deine Frau doch auch deren Bereiche tangiert - sie ist Arbeitslos und ausgesteuert aus dem KG - soviel mir noch bekannt, oder nicht. Warum dann jetzt dein Beitrag hier im ü50 Bereich.

Wenn deine Frau jetzt vielleicht zu wenig ALG-I erhält, weil ihr da falsch reagiert habt und die Widerspruchsfrist versäumt wurde, dann bliebe immer noch die Möglichkeit den ganzen Fall über § 44 SGB X neu aufzurollen. Dazu würde ich dir aber wenn überhaupt raten, einen Fachanwalt aufzusuchen.

Ich z.B. rate bei der Arbeitszeit bei Antragstellung schon aus eigener Erfahrung heraus immer dazu, sich grundsätzlich mit der selben Arbeitszeit arbeitssuchend zu melden, wie man zuletzt gearbeitet hat, ganz egal wie man sich gesundheitlich fühlt. Mir kam die SB auch mit solch schönen Worten sie können doch nicht mehr soviel arbeiten und versuchte damit die Arbeitszeit zu reduzieren. Anderen hat man sogar selbst entworfene Formschriftstücke dazu vorgelegt um es als rechtmäßig erscheinen zu lassen. Sorry all das sind nur Tricks um das ALG-I zu reduzieren, nicht um jemanden entgegen zu kommen weil er nicht mehr kann.

Wenn deine Frau für die Vermittlung zur Verfügung steht, hierbei muß man dann allerdings auf die möglichen gesundheitlichen Einschränkungen im äD-Gutachten sehr genau achten, dann muß sie sich leider auch entsprechend Bewerben, so ist das nun mal.

Was da wohlmöglich noch bis Juli 2020 so geschieht, spielt aktuell keinerlei Rolle dabei. Vor allem solltet ihr jetzt nicht noch anfangen der SB davon etwas zu erzählen, was ihr zu dem zeitpunkt plant bzw. in Aussicht habt/hättet, nicht das das ein Schutz nach hinten wird. Eben weil die SB darin ggf. einen Versuch erkennen könnte weshalb deine Frau sich nicht wirklich ernsthaft um eine neue Stelle bewirbt.

Zumal selbst wenn ihr heute einen neuen Arbeitsvertrag für Juli 2020 unterschreibt, wer garantiert euch das im Juli 2020 noch die Voraussetzungen von heute vorliegen, hallo bis dahin fließt leider noch viel Wasser den Rhein hinunter, da kann noch vieles passieren.

Schon die Vergangenheit dürfte euch gezeigt haben, daß vieles anders kommt als man denkt bzw. plant, oder.

Und darauf zu spekulieren das die AfA einen teueren Umzug bezahlt, nun das dürfte wohl etwas naiv sein. Wie war das mit deinem Arbeitsplatzwechsel nach Spanien, da wolltest du doch auch gerne die AfA an den Umzugskosten beteiligen, oder wie.

Im übrigen bliebe jetzt eh erst einmal abzuwarten, ob die AfA für deine Frau eine passende Stelle findet, denn so jung ist sie nun ja auch nicht mehr.


Grüße saurbier
 
Oben Unten