Erster Termin bei Schuldnerberatung (1 Betrachter)

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Bruno1st

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Ein etwas unsortierter Beitrag, denn ich weiß nicht, was eine Schuldnerberatung zu machen hat.

Ich hatte heute meinen Besuch beim Schuldnerberater (Landkreis und Mit-ARGE-Betreiber). Der Ablauf war ganz interessant.
Zuerst 5 Monate auf Termin warten, dann kam ein Brief mit 2 Flyern und dem Hinweis, daß ich mich innerhalb von 14 tagen telefonisch für einen Termin melden muß, weil sonst alles gestoppt wird.
Beim Termin eine Analyse und Hinweise, daß die Schuldnerberatung/Abwicklung zwar kostenlos sein soll (zu möglichen Gerichtskosten, usw. wurde nichts gesagt) - aber man muß mitarbeiten.
Zur Schuldenverursachung durch die ARGE habe ich die üblichen Scheinargumente gehört "alles neu, kompliziert,..." - und das man an die ARGE nur apellieren kann, den Menschen auch darüber zu informieren, was ihm zusteht.
Ich wurde auch nach dem Namen meiner FM/SB gefragt - wieso ? er wollte denen mitteilen, daß ich den Termin wahrgenommen habe. Dagegen habe ich protestiert, denn ich kam auf eigene Initiative auf die Schuldnerberatung zu und möchte keine Nachricht an die ARGE. Denen habe ich mitgeteilt, das sie mich ruinieren (finanziell und gesundheitlich) und das haben die bisher ignoriert. Ich wette aber, daß der kurze Dienstweg nach dem Termin benutzt wurde.
Mir wurde geraten, das Girokonto einfach "brachliegen" zu lassen, bis die Bank es selbst kündigt und den Dispo zurückfordert. Das sind meine einzigen Schulden.
Ebenso wurde "durchdacht", die Wohnung bei Nacht und Nebenl zu verlassen, damit ich anderswo zumindest Arbeit aufnehmen kann. Das dies an der ARGE scheiterte interessierte nicht - auch nicht, daß dann meine Vermieterin in ALG-II gestürzt wird, denn die muß ja dann alles bezahlen/vorstrecken und ich könnte dann ja Insolvenz anmelden. Mir wurde beinahe übel dabei.
Das auf die ARGE zugegangen wird, damit die endlich ordentlich arbeiten und der Landkreis dadurch Kosten spart, hatte ich mr vorher schon gar nicht angeschminkt. Das interesiert niemanden - die denken maximal für die eigene Abteilung.
Ergebnis : ich muß einfach meine Kosten senken
- billigere Wohnung (dabei sind 270,- für 30qm hier schon sehr günstig - von den Umzugskosten ganz zu schweigen. Ignoriert wurde auch, daß die ARGE weder die lange Mietzeit (über 18 Jahre) noch die für meinen Rücken notwendige Badewanne berücksichtigt hat, von einer Wirtschaftlichkeitsberechnung des Umzuges ganz zu schweigen.
- Kosten für Essen senken - das nächste Mal nehme ich mir ein paar Fallmanger zum grillen für zwischendurch mit nach Hause
- Versicherungen reduzieren (macht 15,- €/Monat) - das ich keine Haftpflicht angegeben hatte, ist mir erst später aufgefallen - wären also 20,- €/Monat einzusparen. Aber das ein BERATER so eine wichtige Versicherung übrsieht, also deren fehlen und dann empfiehlt Versicherungen als Einsparpotential zu nehmen, finde ich "stark".
- mehr ist nicht drin.

Ebenso, daß ich meine Bank einfach auflaufen lasse und jahrelange Zusammenarbeit zerstöre - ebenso meine Vermieterin linken soll (nur angedacht).
Vielleicht war für ihn die ganze Sache zu klein oder die ARGE Problematik doch zu nah.
Seine Zielrichtung war eher, daß ich im Moment nichts machen soll, weil ein Insolvenzverfahren nicht hilft. Denn durch die gekürzte Miete (40,-), fehlender Diabetes Mehrbedarf (51,-), selbst zu kaufende Medikamente - entsteht automatisch ein neuer Fehlbetrag und die Sanierung ist deshalb nicht möglich.
Diese Überlegung stimmt zwar, aber das keine Hinweise in Richtung ARGE gegeben wurden, stört mich. Gab es vielleicht bei euch mehr Unterstützung - weil der Verursacher keine ARGE war ? z.B. überhöhte Zinsen, Inkassokosten, usw.

Schlußbemerkungen :
- ich habe die ganze Zeit (90 Minuten) von der ARGE als Behörde gesprochen - ja ich weiß - doch ich wurde kein einziges Mal korrigiert und auf die Realität hingwiesen!
- durch eine ausliegende Broschüre wurde ich auf eine bestimmte Existenzgründungsberatungsfirma aufmerksam gemacht - mit der auch die ARGE eng zusammenarbeitet. Der Geschäftsführer war dabei interessant - allerbeste Verbindungen in die kommunalen Kreise, sozusagen eine Garantie, die neutralen Beratungen durchführen zu können, die Steuergelder mitzunehmen und die Interessenten in die Falle "Eigeninitiative - Schulden" zu manövrieren. Denn am Ende heißt es : die Situation/Wirtschaft hat sich geändert, blabalbla - bis zu Sie haben nicht genug gearbeitet/geplant/usw. Schema F, bzw. Schema K(assieren)A(bhaken)V(ergessen)E(entsorgen- zurück zur ARGE)

Ich bitte um Hinweise, wie es euch persönlich ergangen ist - auch gerne per PN. Irgendwie habe ich das Gefühl, zumindest "leicht" verschaukelt worden zu sein. Denn meinem Gefühl nach wurden mir Informationen vorenthalten (z.B. ARGE Status).

Doch für heute ist Schluß - wenn ich nur an den angedachten Umzug denke, dann wird mir wieder übel.
 

ladydi12

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Hallo Bruno,

sag mal, was ist denn das für eine komische Schuldenberatung?
Ich war, weil auch ich Schulden habe, schon bei zweien (eine in Berlin wegen Weiterbildung und eine in Gelsenkirchen, die ich erneut in Anspruch nehmen werde) und beide haben nicht so eine gequirlte Schei*** wie dir erzählt.
Bestes "Beispiel" ist ja das mit der Wohnung und dem Girokonto bei dir.

Zitat Bruno1st:
Mir wurde geraten, das Girokonto einfach "brachliegen" zu lassen, bis die Bank es selbst kündigt und den Dispo zurückfordert. Das sind meine einzigen Schulden.
Ebenso wurde "durchdacht", die Wohnung bei Nacht und Nebenl zu verlassen, damit ich anderswo zumindest Arbeit aufnehmen kann.

Das Konto kann man nach §850ZPO von der Pfändung bis zur Höhe des Pfändungsfreibetrages freistellen lassen (Pfändungsschutz siehe auch www.forum-schuldnerberatung.de. Dort dürften auch Anschriften von seriösen Schuldenberatungsstellen zu finden sein).
Bei der wohnung frag ich mal, wo du schlafen sollst. Preiswerter Wohnraum ist ja soooo "ausreichend" vorhanden :(

Was mir grade eben auffiel ist das hier

Zitat Bruno1st
Ich hatte heute meinen Besuch beim Schuldnerberater (Landkreis und Mit-ARGE-Betreiber). Der Ablauf war ganz interessant.

Da ich deine Geschichte auf deiner homepage gelesen habe, ist mir natürlich alles klar
(weitere Strategie, um dir eine zu verplätten)

Tipp von mir:
Hol dir, was deine Schulden betrifft, eine zweite Expertise (Link siehe weiter oben)


fragt ladydi12
 

Bruno1st

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sag mal, was ist denn das für eine komische Schuldenberatung?

es scheint, die wollen einfach nur Ihr Schema durchziehen - Insolvenz vermeiden, auch indem man den Kollegen der ARGE in den Hintern tritt, ist nicht der Aufgabe (Abteilung). Denn ein Insolvenzverfahren macht nur eine gewisse Arbeit, ist aber abschätzbar - Engagement in die Verhinderung ist aber riskant.

Zitat Bruno1st:
Mir wurde geraten, das Girokonto einfach "brachliegen" zu lassen, bis die Bank es selbst kündigt und den Dispo zurückfordert. Das sind meine einzigen Schulden.
Ebenso wurde "durchdacht", die Wohnung bei Nacht und Nebenl zu verlassen, damit ich anderswo zumindest Arbeit aufnehmen kann.

Das Konto kann man nach §850ZPO von der Pfändung bis zur Höhe des Pfändungsfreibetrages freistellen lassen (Pfändungsschutz siehe auch www.forum-schuldnerberatung.de. Dort dürften auch Anschriften von seriösen Schuldenberatungsstellen zu finden sein).

Die wollen einfach die Bank unter Druck setzen - sozusagen denen die Aktion überlassen und einfach wechseln. Aber ich bin seit Jahren bei der Bank, habe dort auch meine wenigen Versicherungen. Außerdem ist das für mich kein Geschäftsgebahren - ich möchte die Menschen dort auch noch grüßen können. Aber hier scheint die Methode der ganz kleinen "Denker" (Bürokraten) alles durchseucht zu haben.

Zitat Bruno1st
Ich hatte heute meinen Besuch beim Schuldnerberater (Landkreis und Mit-ARGE-Betreiber). Der Ablauf war ganz interessant.
Da ich deine Geschichte auf deiner homepage gelesen habe, ist mir natürlich alles klar
(weitere Strategie, um dir eine zu verplätten)

dafür habe ich mich jetzt an den Landrat gewandt - unten, zwar nicht ganz geschliffen, aber nun läuft die Zeit

Tipp von mir:
Hol dir, was deine Schulden betrifft, eine zweite Expertise (Link siehe weiter oben)

danke, habe ich gemacht - das mit dem Konto scheint üblich (für mich nicht normal zu sein - verbrannte Erde) trotzdem werde ich noch weitermachen und wenn es zur Insolvenz kommt, dann ist der Landkreis als Berater dran - Dr. Jekyll & Mr. Hyde

fragt ladydi12
10.10.2007

Herr Glaeser
Landrat
Stadtstraße 2
79104 Freiburg im Breisgau

per Fax: 0761/2187-78000 Seiten : 2


- Schuldnerberatung Landratsamt und Schuldenverursachung ARGE




Sehr geehrter Herr Glaeser,

gestern hatte ich nach einer Wartezeit von 5 Monaten einen ersten Termin bei der Schuldnerberatung des Landratsamtes.

Erstaunt hat mich dabei, dass der Landkreis völlig problem- und widerspruchlos sowohl die Schuldnerberatung finanziert, wie auch die Schuldenverursachung durch die ARGE Breisgau-Hochschwarzwald. Daher möchte ich gerne Ihre persönliche Stellungnahme, ob dies alles rechtens und sinnvoll ist oder ob es doch eine Möglichkeit gibt, hier endlich normale Arbeits-, Umgangs-, und Kontrollformen einzuführen. Das die Insolvenz nun erst eskalieren muss und langjährige Bankverbindungen zu Bruch gehen müssen, hat für mich nichts mit Beratung zu tun. Es ist noch genügend Zeit, die Karre aus dem Dreck zu ziehen, doch da scheint die ARGE ein anderes Ziel zu verfolgen.

Die ARGE hat z.B. meine Mietzahlung um € 40,- gekürzt, ohne Berücksichtigung der über 18-jährigen Mietdauer, einen gewissen Ausstattungsbedarf im Bad zu klären. Von einer Wirtschaftlichkeitsberechnung vor der Kürzung ganz zu schweigen. Die Umzugskosten wurden völlig unrealistisch als reine Transportkosten definiert. Wie die tatsächlichen Kosten zu finanzieren sind, interessiert die ARGE nicht.
Das Mehrbedarf wg. Diabetes gestrichen wird, Bewerbungskosten zuerst schriftlich zugesagt und dann wieder zurückgenommen werden, Vorenthalten von Fahrtkosten zur ARGE, Medikamentenkosten, Nötigung zur Unterschrift unter einen 1€J-Vertrag, usw. ganz zu schweigen.
Die Krönung ist aber die jahrelange Stellensabotage durch die ARGE und deren Vertuschungsversuche. Anders kann ich mir das Vorgehen des ARGE Geschäftsführers nicht erklären, als ich den dubiosen Fallmanagerbericht und die Stellenverhinderung aufgeklärt haben wollte. Zuerst hieß es "der Bericht ist Basis der weiteren Zusammenarbeit", danach dann ein sehr dubioses "Bericht liegt so nicht vor" – wie kam es dann zur ersten Abwimmelung - und zuletzt ein "weitere Nachforschungen sind nicht zielführend". Kann die ARGE in eigener Sache einfach eigene Fehler beerdigen? Sozusagen auf Gutsherrenart oder Gottesurteil durch den Geschäftsführer? Durch die ARGE bin ich seit über 2 Jahren unnötig arbeitslos. Andere Arbeitsangebote wurden auf ähnliche Weise verhindert. Zuletzt im Februar, als ich wochenlang auf Informationen warten musste, nur um dann kurz vor dem entscheidenden Vorstellungsgespräch am 10.Feb. von der ARGE zu erfahren, dass ich am 16.Feb. sowieso einen Termin in der ARGE habe und man es dann da besprechen kann. Trotz meines Hinweises, dass es dann zu spät ist, wurde ich ignoriert. Welche Arbeitsvorgaben stecken hinter diesem Verhalten?
Das Regierungspräsidium verwies darauf, dass der Landkreis "nur" für die Kosten der Unterkunft zuständig sein soll. Da die ARGE durch die fehlende Unterstützung und Aufklärung die Arbeitsaufnahme verhindert hat, verursacht sie auch unnötige Unterkunftskosten. Doch nicht einmal dies scheint ein Ansatz für eine neutrale Kontrolle zu sein. Dazu gehört für mich auch die Untersuchung fehlender Informationen und Aufklärung durch die ARGE, z.B. die lange Mietdauer, Badausstattung, usw. wird einfach wortlos ignoriert und ist offensichtlich nur auf ruinieren gezielt.

Mit dieser Anfrage möchte ich auch sichergehen, dass die unteren Ebenen nicht einen Fehler gemacht haben, zu diesem nicht stehen möchten, bzw. eine Aufklärung fürchten müssen und deshalb weiter blockieren.

Hier meine Fragen an Sie :
Wird die Stellensabotage der ARGE zum 1.Aug. 05/10. Feb. 07/usw. neutral untersucht?
Wird die Mietkürzung neutral untersucht?
Wird die Steuerverschwendung durch die ARGE neutral untersucht?
Ist die Verursachung einer Insolvenz durch die ARGE und Beratung durch den Landkreis normal? Der Verursacher ist dann gleichzeitig der Notarzt (Dr. Jekyll & Mr. Hyde).
Billigen Sie es, dass die ARGE anscheinend planmäßig Bedürftige in den Ruin treibt? Was unternehmen Sie dagegen?
Ist es für Sie legal, wenn ohne Wirtschaftlichkeitsberechnung, usw. einfach die Miete um € 40,- gekürzt wird?
Welche Kontrollen gibt es über die ARGE? Hier hat der Geschäftsführer selbst von einer Kontrollfreiheit gesprochen "es gibt keine übergeordnete Dienststelle".
Oder darf die ARGE völlig kontrollfrei wirken?
Gibt der Landkreis einfach Gelder an die ARGE, ohne Kontrollmöglichkeit?
Darf die ARGE durch eigenes Verschulden unnötige Kosten bei der BA/Landkreis verursachen und sich selbst von einer Kontrolle freisprechen?
Werden Sie eine Untersuchung der Steuerverschwendung durch die ARGE einleiten?
Akzeptieren Sie die bisherige Arbeitsweise des Geschäftsführers – oder führt er die Anweisungen des Landkreises aus?


Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
 

Borgi

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Der Brief ist zwar etwas lang geraten, aber so viel Zeit muss sein:smile:

Leider bist du im Brief nicht auf die Machenschaften der Schuldnerberatung eingegangen. Die Schuldnerberatung muss doch für ihre falsche Beratung haften, oder? Auch werden Schuldnerberatungen von der Kommune unterstützt.
Wie wäre es, wenn du eine Stellungnahme von deiner Vermieterin und deiner Bank einholst? Sind die mit der Beratung der Schuldnerberatung zufrieden?
Warum hast du bei der Schuldnerberatung nicht angegeben, dass du ein Vermögen von 33.000 Euro hast, dir aber der Zugriff verweigert wird? Wenn die Schuldnerberatung mit der ARGE zusammenarbeitet, dann kommt das an die richtige Stelle an!

Und nun der Teil den ich nun wirklich gar nicht verstehe: Warum bist du ohne Beistand dorthin? Mit Beistand (und der ist zugelassen) hätten die bestimmt nicht so eine Scheiße gelabert. Du bist doch bereits ein verbranntes (gebrannt warst du vor 3 Jahren) Kind und müsstest doch wissen, dass die ARGE dich fertig machen will!

Ich war bisher nie bei einer Schuldnerberatung, aber wenn mir ein Berater so eine Scheiße vor den Kopp knallt, dann wird zurück geschossen. Gibt es keinen Bundesverband für Schuldnerberatungsstellen?
 

Bruno1st

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Der Brief ist zwar etwas lang geraten, aber so viel Zeit muss sein:smile:

ich arbeite gerne ausführlich - so kann keiner von denen sagen "das habe ich nicht gewußt / das hätten Sie sagen müssen" - jetzt sind die dran.

Leider bist du im Brief nicht auf die Machenschaften der Schuldnerberatung eingegangen. Die Schuldnerberatung muss doch für ihre falsche Beratung haften, oder? Auch werden Schuldnerberatungen von der Kommune unterstützt.

Problem : lief unter vier Augen - schauen wir mal, wie der Landrat damit umgeht.

Wie wäre es, wenn du eine Stellungnahme von deiner Vermieterin und deiner Bank einholst? Sind die mit der Beratung der Schuldnerberatung zufrieden?

bei der Bank habe ich morgen mittag einen Termin und werde zuerst ausloten, was die eigentlich wollen - denn das Dispokonto mit 50,- €/Monat zu bedienen rechnet sich nicht - das verschiebt nur alles. Am Ende verkaufen die meine Schulden an einen russischen Kredithai :) dann könnte ich Whisky gegen Tilgung tauschen :)))

Warum hast du bei der Schuldnerberatung nicht angegeben, dass du ein Vermögen von 33.000 Euro hast, dir aber der Zugriff verweigert wird? Wenn die Schuldnerberatung mit der ARGE zusammenarbeitet, dann kommt das an die richtige Stelle an!

alles habe ich auch nicht geschrieben - der Landrat darf sich ja auf meiner Webseite umschauen
Ich habe immer mehr das Gefühl, das bei dem Schuldnerberater doch gewisse Vorkenntnisse über mich vorhanden waren oder er tatsächlich nur sein Schema abarbeitete - ja nichts, was darüber hinaus geht. Indivualität kennen Bürokraten nicht und wollen es nicht.
Die arbeiten zwar mit der ARGE zusammen, aber wie schon bemerkt, bekommen die dann Bedürftige "zugewiesen" denen sie dann "helfen" dürfen. Am Ende sind das doch alles Kollegen. Vielleicht hatte er auch nur Angst, in einer Mailingaktion aufzutauchen und wollte deshalb kein Wort zuviel sagen. Nichts genaues weiß man nicht.

Und nun der Teil den ich nun wirklich gar nicht verstehe: Warum bist du ohne Beistand dorthin? Mit Beistand (und der ist zugelassen) hätten die bestimmt nicht so eine Scheiße gelabert. Du bist doch bereits ein verbranntes (gebrannt warst du vor 3 Jahren) Kind und müsstest doch wissen, dass die ARGE dich fertig machen will!

Beistand ist schwer/nicht zu kriegen - die ganzen Kontakte gingen mit ALGII den Bach runter - und die Elektronik ist nicht zuverlässig.

Ich war bisher nie bei einer Schuldnerberatung, aber wenn mir ein Berater so eine Scheiße vor den Kopp knallt, dann wird zurück geschossen. Gibt es keinen Bundesverband für Schuldnerberatungsstellen?
kam bei dem gar nicht an - Gedankensprünge, wie ich es z.B. von qualifizierten* Menschen gewohnt bin, haben überfordert. Sozusagen jeder wirft seine Wissensteile auf den Tisch und gemeinsam werden die sortiert, geht da nicht. Bei denen ist Wissen = Macht und mich "kotzt" es an, daß ich als finanziell Bedürftiger als komplett hilflose Person angesehen werde, der "man" helfen muß. Bei mir gilt eher der Grundsatz, daß kein Feind mehr Schaden anrichten kann, wie Personen, die blind helfen möchten oder es "gut meinen". Außerdem, wieso soll man dumme Leute schlau machen - die werden nur gefährlicher und können die Dummheit noch besser verstecken.

Bundesverband gibt es sicher (bald) und sei es nur, um ein weiteres Endlager für Politiker/Bürokraten zu haben.

Jetzt bin ich erst mal auf die Bank gespannt. Ein Ausweichkonto für den absoluten Notfall habe ich mir schon organisiert.

* Nachtrag : qualifiziert - ich unterscheide hier zwischen "auswendig gelernt" und "eigene" Erfahrungen gesammelt, auch mal etwas verändert - doch das lassen die Dienstvorschriften nicht vor.
 

Silvia V

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Das ist wirklich der Hammer.Ich war selbst in einer Schuldnerberatung tätig,aber derartige Aussagen habe ich ja noch nie gehört.

Das wenn die Insolvenz beantragt wird,ab einem gewissen Zeitpunkt kein Gläubiger mehr bevorzugt werden darf,das ist normal,jedoch diese "Ratschläge" sind schon fast kriminell.

Sollte Dir daraus ein Schaden entstehen,dann wäre die Frage der Haftung schon relevant.Eigentlich haben diese Beratungsstellen alle das "Qualitätsmerkmal" geeignete Stelle und die Kriterien diesbezüglich sind eindeutig...........aaaaber....es läuft anscheinend wie fast überall.....


Schuldnerberatungsstellen findest Du hier...

https://www.bag-schuldnerberatung.de/
 

Bruno1st

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Das ist wirklich der Hammer.Ich war selbst in einer Schuldnerberatung tätig,aber derartige Aussagen habe ich ja noch nie gehört.
es hat sich noch gesteigert - und es ist interessant zu sehen, wie Leute mit Geld rechnen, das nicht vorhanden ist - die ARGE ist überall.
Ich komme gerade von der Bank, dort wurde mir eine Umschuldung empfohlen, damit ich nur noch 9,75% Zinsen bezahlen muß.
Als monatlich Unkostensumme wurden 570,- €/Monat gerechnet, damit könnte ich dann auch die 100,- oder 75,- € Zinsen/Monat bezahlen und würde auch noch etwas Zinsen sparen. Das die Position "Essen" nicht nachgefragt wurde, gab mir aber etwas zu denken :)

Auch das Problem, daß ich eine neue Darlehensverpflichtung eingehe, obwohl die Deckung eher mehr wie ungewiss ist, wurd enicht zufriedenstellend beantwortet. Es kann sein, daß es legal ist, kurz vor einer Pleite ein neues Darlehen aufzunehmen, aber mich stört das einfach.

Jetzt habe ich Zeit bis Montag, um mich zu entscheiden - sofortige oder absehbare Pleite.

So langsam zweifle ich aber am Realitätsbewußtsein anderer Leute, die gleichzeitig mein Geld x-mal verteilen, obwohl es nur einmal vorhanden ist.
 

ladydi12

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hallo Bruno,

hol dir am besten noch eine zweite Expertise bei einer Schuldnerberatung z.B. Caritas, Diakonie außerhalb deines Wohnortes, so wie ich es auch gemacht habe (erst Berlin, dann Gelsenkirchen).

meint ladydi12
 

Jenie

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das ist keine seriöse beratung...

Ich war damals auch bei so einer beratung ( caritas) die haben sogar die schulden vom Arbeitsamt mit gestoppt........

letztlich wurde mir zur insolvenz geraten wegen meiner rente...

ich habe dann selbst veranlasst durch einen Anwalt ( über prozesskostenbeihilfe) die 3000 euro schulden ( das ist nicht wirklich viel und doch viel) so verhandeln zu lassen mit der androhung auf insolvenz, das ich jetzt nur noch 30 Prozent davon bezahlen muss... und zwar sogar so wie ich das kann. miniabzahlungen von 50 euro Pro monat fertig nächstes jahr bin ich schuldenfrei innerhalb von eineinhalb jahren statt sechs jahren insolvenz und die arge hat ihre forderungen komplett eingestellt.........
 

Bruno1st

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ladydi12;166483[B meinte:
hol dir am besten noch eine zweite Expertise bei einer Schuldnerberatung[/B] z.B. Caritas, Diakonie außerhalb deines Wohnortes, so wie ich es auch gemacht habe (erst Berlin, dann Gelsenkirchen).
hier ist da Zeitproblem - die alssen einem erst mal ein paar Monate schmoren - für diesen Termin hatte ich mich schon im Mai gemeldet, weil Insolvenz damals die schlimmste Alternative war.

das ist keine seriöse beratung...

Ich war damals auch bei so einer beratung ( caritas) die haben sogar die schulden vom Arbeitsamt mit gestoppt........
???

letztlich wurde mir zur insolvenz geraten wegen meiner rente...

Schema F - wir sind Insolvenzberater, also machen wir nur Insolvenzen
ich sortiere die ganzen Möglichkeiten noch weiter durch und arbeite mich in die Materie ein. Einfach arbeten gehen, wäre garantiert einfacher wie der ganze Mist - aber ich sichere ja Arbetsplätze in der Bürokratie :)))

Bevor ich heute morgen zum Arzt bin, habe ich die ARGE, BA, AA, Regierunsgpräsidium und Landkreis aufgescheucht. Nachdem die nichts gegen meine Aussagen "2 Jahre arbeitslos - dank der Stellensabotage der ARGE" hatten, werden sie sicher auch "Ruin statt Arbeit - dank der ARGE/BA/AA/Landkreis" akzeptieren. Dürfte auch eine nette Schlagzeile werden.
Doch jetzt erstmal eine Bewerbung schreiben - es hat sich über private Kanäle etwas aufgetan - Chancen ? überlege ich auch nicht, sondern schreibe einfach. Das Angebot für August bekam auch ich vor 2 Jahren.


12.10.2007
Arbeitsgemeinschaft Breisgau-Hochschw.
Frau Waller, Fr. Wehrle, Hr. Wiesemer, (0761 - 2710-669)
BA Hr. Weise (0911-179-21123), AA H. Biwer (0761-2710-499)
Landrat Breisgau-Hochschwarzwald Hr. Glaeser (0761/2187-78000)
EILT
Lehener Str. 77

79106 Freiburg

per Fax : Seiten : 2


Stellensabotage und Ruin durch die ARGE Breisgau-Hochschwarzwald


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich muss Ihnen mitteilen, dass die Arbeitsweise der ARGE "Stellensabotage u. Informationsverweigerung" die letzten Früchte trägt. Am Montag steht die Insolvenz ins Haus und damit ein sehr großes, unnötiges Vermittlungshindernis für die Arbeitssuche. Während angebotene Stellen jahrelang daran scheiterten, das die Umzugsfinanzierung unklar war, werde ich nun bereits bei der Vorauswahl aussortiert. Dies habe ich der ARGE zu verdanken. Sie hat systematisch darauf hingearbeitet und nun das Ziel erreicht. Anders kann ich das bisherige ARGE Vorgehen nicht erklären.
Wieso werden bekannte Fehler u. Probleme in der ARGE ebenso ignoriert, wie meine Anfragen? Wieso besteht Frau Wehrle auf einem unfinanzierbaren Umzug wegen angeblich zu hoher Miete (40,- €/Monat - ohne Kostenzusage) und kürzt einfach. Ohne Berücksichtigung der jahrelangen Mietdauer (max. € 17,- zuviel), gesundheitliche Notwendigkeiten, die erforderliche Wirtschaftlichkeitsberechnung des Umzuges und vor allem ohne eine Untersuchung gegen die Kollegin in der Vermittlung, die die Arbeitsaufnahme behindert hat. Das Drama "Ich mache nur Miete", spielt die Vermittlerin Frau Waller ebenso "Ich mache nur Vermittlung". Das die Mietkürzung weniger Geld für Bewerbungen bedeutet, wird geflissentlich ignoriert. Das eine Insolvenz einem Einstellungsstopp im EDV-Bereich gleichkommt, sollte ein qualifizierte Arbeitsvermittler wissen und verhindern helfen. Ich hatte bereits vor Monaten geschrieben, dass die Konsequenz der ARGE Aktivitäten nur der Ruin ist, wurde wieder ignoriert. Nun brennt es lichterloh und die Brandstifter stehen fest.
Das Leistungen vorenthalten werden und auf dem langen Gerichtsweg erstritten werden müssen, ist ein weiterer Beleg für die absichtliche Ruinierung durch die ARGE. Dazu gehört auch das Vorenthalten von Fahrtkosten zur ARGE, unterschieben von falschen Fahrtkostenanträgen zur Unterschrift und damit versuchte Kriminalisierung, die unaufgeklärte Nötigung zur Blankounterschrift unter einen 1€J-Vertrag, ebenso wie die konsequente Informationsverweigerung, oder die Streichung meines Mehrbedarfs für Diabetiker. Ich muss sogar in Widerspruch gehen, um eine Überzahlung von Fahrtkosten zu einem Vorstellungsgespräch aufzuklären. Womit sich bald und völlig unnötig die Sozialgerichte beschäftigen müssen.
Dies alles wird von der ARGE ebenso ignoriert, wie die Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Geschäftsführer H. Wiesemer. Es kann sein, dass dieser die Arbeitsvorgaben gegeben hat, besonders nachdem er die erste Stellensabotage mit abstrusen Vorwänden unter den Teppich gekehrt hat. Oder die ARGE für "selbstständig", ohne Kontrolle durch eine vorgesetzte Dienststelle/Auftraggeber erklärt hatte, ohne dabei die

Kontrolle durch den Landkreis und die Arbeitsagentur zu erwähnen. Aber Sie Fr. Waller u. Fr. Wehrle wussten von allen Problemen und hatten z.B. die Möglichkeit den Personalrat einzuschalten. Ebenso die anderen beteiligten Kollegen. Das es hier nun durch Ihre Arbeitsweise soweit kommt, ist für mich kein Fehler mehr, sondern schlicht Vorsatz.

Die bisher in der ARGE beteiligten Mitarbeiter haben in meinen Augen nicht nur die Stellensabotage und dadurch den Ruin vorsätzlich vorangetrieben, sondern auch den Steuerzahler um über € 17.000,- geschädigt. Hätte die ARGE nicht im Juli 2005 versagt, hätte ich die damalige Stelle antreten können. Damit wäre ich nicht mehr arbeitslos gewesen, hätte verdient und der Steuerzahler über € 17.000,- gespart. Stattdessen wurde aber alles getan, um den Fall zu verbergen. Wozu als Schlusspunkt mein Ruin gehört. Dabei hätte man das erste ARGE Versagen auffangen und reparieren können. Es hat einfach nur an der Klärung der Umzugskosten, der anfangs doppelten Wohnkosten gefehlt und das Eigeninteresse der ARGE ordentliche Arbeit zu machen und Schaden zu verhindern. Doch statt Schadensminimierung wurde mein Ruin angestrebt. Dadurch verliere ich fast jede Chance wieder Geld zu verdienen. Da bereits das Geld für Fahrten zum Arzt fehlt, reicht es auch nicht für Anwälte und damit haben die Verantwortlichen Ihrer Ruhe.

Ich erwarte Ihre Nachricht noch heute, Freitag 12.10.07, ob die ARGE oder deren Auftraggeber ein Interesse haben, den Ruin mit einem Kraftakt doch noch zu vermeiden. Oder ob vorsätzlich und unnötig weitere Vermittlungshemmnisse aufgebaut, weiter Steuergelder verschwendet werden und die Auftraggeber diese Methoden unterstützen.

Ebenso verlange ich nochmals die Einleitung einer neutralen und öffentlichen Untersuchung der Vorgänge in der ARGE Breisgau-Hochschwarzwald. Vor allem, wieso niemand in der ARGE selbst eine externe Untersuchung eingeleitet hat, obwohl die Parteilichkeit klar erkennbar ist. Dies hätte spätestens beim Vorwurf der Steuerverschwendung geschehen müssen.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
 

Jenie

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???

Die SChuldenberatung der caritas .... sie schlugen insolvenz vor... ja genau schema F

Zumindest aber haben die sich trotz das ich es anderst über einen Anwalt machte dafür gesorgt das das Arbeitsamt nichts bekommt...

Die Traten von ihren Darlehensforderungen komplett zurück

schuldige hatte mich wohl ein wenig unglücklich ausgedrückt
 
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