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Erste Optionskommune droht zu scheitern.

Stuhoy

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Zitat:
Die Bundesagentur für Arbeit will die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen vom Kreis Schleswig-Flensburg übernehmen. Das Angebot kommt bei der Politik gut an. Der Verwaltung ist es ein Dorn im Auge.

Alle Hilfe aus einer Hand – das war der Leitgedanke, als der Kreis vor acht Jahren begann, in Eigenregie die Betreuung und Vermittlung von Langzeitarbeitslosen zu übernehmen (Option). Acht Jahre, in denen es der Kreis nicht geschafft hat, die Abläufe reibungslos zu gestalten. Im Vergleich mit allen anderem Städten und Kreisen trägt Schleswig-Flensburg bei der Vermittlung in Arbeit seit Jahren die rote Laterne. Der Anteil Langzeitarbeitsloser im Kreis ist mit 46 Prozent aller Erwerbslosen wesentlich höher als im Landesdurchschnitt (34 Prozent). Eine weitere Reformoffensive, 2013 beschlossen und im April angeschoben, soll die Wende bringen, droht jetzt jedoch ins Stocken zu geraten. Denn die Bundesagentur für Arbeit (BA) bietet ein Alternativmodell an, das SPD und CDU im Kreistag ins Grübeln bringt Quelle: Options-Modell: Sozialpolitiker setzen Kreis unter Druck | shz.de
.
 

gelibeh

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Erklärtes Ziel ist es, den Betreuungsbestand um 13 Bedarfsgemeinschaften pro Monat zu reduzieren.
Und da die Jobs da oben nicht gerade auf den Bäumen wachsen, kann man sich vorstellen, wie sie das erreichen werden.
 

Texter50

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Die begreifen es nicht - oder wolles es nicht begreifen - was in acht Jahren nicht funktioniert hat, weil es die Arbeitsplätze nicht gibt, wird auch in 2 Jahren nicht zu schaffen sein.
Ich fürchte, die LEs werden sich auf gehäufte Wundertüten für die Statistik freuen dürfen. Das hat ja bisher immer ausgereicht, um die geforderten Zahlen zu liefern. :icon_motz:
Herr, lass Gehirn regnen - möglichst reichlich über den Verantwortlichen. :biggrin:
 

Der Ratlose

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Und da die Jobs da oben nicht gerade auf den Bäumen wachsen, kann man sich vorstellen, wie sie das erreichen werden.
Es gibt für einen gesunden und volleinsetzbaren Leistungsempfänger eigentlich immer eine Perspektive und einen gut bezahlten Job.

Die Verwaltung ist nur leider nicht in der Lage diese Perspektive den Leuten aufzuzeigen bzw. den Leuten zu helfen wenn diese eine gewisse Zeit der Überbrückung benötigen.
Ich habe bisher noch keinen Arbeitsvermittler getroffen der selbst schonmal richtig gearbeitet hatte und daher Plan vom arbeiten hatte.

So eigentlich ist das doch eigentlich.
 

Charlot

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Es gibt für einen gesunden und volleinsetzbaren Leistungsempfänger eigentlich immer eine Perspektive und einen gut bezahlten Job.
Wo denn ?

Wenn 20 gut bezahlte Arbeitsplätze frei sind, aber 50 Leute für diesen Arbeitsplatz geeignet wären und diesen Job auch haben wollen.
Wie kann es dann für alle einen gut bezahlten Job geben ?
 

Stuhoy

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*hust*Benchlearing*hust*

Dann gibt es im Kreis Schleswig-Flensburg sicher bald Vollbeschäftigung und alle Menschen im Kreis lebten glücklich und zufrieden bis an ihr Lebensende.
Von Vollbeschäftigung sind wir leider weit wech. Bei den ganzen 400 Euro Jobs kann man Glück haben mal eine Vollzeitstelle zu erwischen und ohne Dänisch wird man eh nur durch Vitamin B einen Job finden (Randlage halt)

Ich vermute durch Sanktionen oder Zwangsverentung werden sie ihre Ziele erreichen.
 

*kampfpaar*radikal.A

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356
.
Es gibt für einen gesunden und volleinsetzbaren Leistungsempfänger eigentlich
immer eine Perspektive und einen gut bezahlten Job.


So eigentlich ist das doch eigentlich.
.

Eigentlich (< ein Wort, das ich hasse :icon_knutsch:) ... eigentlich sollte man auf DEN TYPEN gar nicht
mehr reagieren!

Aber was soll`s:

Bestand an irgendwo offenen Arbeitsstellen:

2014 (Schnitt): 436.888
? Bestand an offenen Arbeitsstellen im Jahresdurchschnitt bis 2014 | Statistik
.

Wahrscheinlich hatte Der Ratlose `nen Rad ab /los, als er die Arbeitslosen zählen
wollte und konnte beim 400.000stem nicht mehr zum Zählen weiterfahren ...

:cool: ... Der Ratlose hat Rad ab / SPENDENAUFRUF ... für ein NeuRad ...
.

 

gelibeh

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Ich vermute durch Sanktionen oder Zwangsverentung werden sie ihre Ziele erreichen.
Die schreiben 13 Bedarfsgemeinschaften im Monat aus dem Bezug. Bei einer BG mit mehreren Personen dürfte das mit einer Sanktion nicht klappen, da nur die "böse" Person sanktioniert werden kann, es sei denn die OPK bastelt sich mal wieder ihr eigenes Recht. Also blieben für diese Möglichkeit nur die Single-BGs übrig.
 

Texter50

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Die schreiben 13 Bedarfsgemeinschaften im Monat aus dem Bezug. Bei einer BG mit mehreren Personen dürfte das mit einer Sanktion nicht klappen, da nur die "böse" Person sanktioniert werden kann, es sei denn die OPK bastelt sich mal wieder ihr eigenes Recht. Also blieben für diese Möglichkeit nur die Single-BGs übrig.
Da bleiben noch die Wundertüten?
50plus haben die bestimmt auch, die nehmen dann eben auch Leute, bei denen zu erwarten ist, dass die das mit den 50 vielleicht schaffen könnten. Problem gelöst... :icon_knutsch:
 
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