Erste Mal Einladung bei ZAF nach VV - Tipps, wie ich damit umgeh

karuso

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Warum soll man Kompromisse machen was die Fahrtkosten (Dienstfahrten)angeht.Ich würde zu verstehen geben das man morgens zu seiner Firma kommt dort einstempelt um den Beginn der Arbeitszeit dokumentieren zu können und ab da ist die ZAF sowieso dafür Zuständig wie sie ihre Mitarbeiter zum Kunden bekommt.Privates Eigentum steht leider für betriebliche Belange nicht zur Verfügung und das muß man auch nicht.Es gibt kein Paragraph im BGB der sowas vorschreibt.Und wenn man nach der Arbeit wieder zurück ist bei der ZAF wird ausgestempelt.In dieser Zeit ist alles Arbeitszeit abzüglich Frühstück,Mittag und natürlich die sogenannten Raucherpausen.Da bin ich mit der ZAF fertig.Natürlich bleibe ich bei sowas freundlich.Wenn die ZAF nicht bereit ist ihre Mitarbeiter zum Einsatzort zu bringen hat sie halt Pech.Wer die Kapelle bestellt soll sie auch bezahlen.:icon_mrgreen::icon_mrgreen::icon_mrgreen:
 

elomon

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Karuso: Normalerweise läuft es also so, dass der AN direkt zur Leihfirma fährt und du meinst, man solle darauf plädieren zur ZAF zu fahren und ab da sollen die sich dann kümmern wie der AN zum Leihbetrieb kommt? Damit kommt man dann durch???

Viele schreiben von der Fahrtkosten übernahme ab gewissen Kilometern. Kann dazu nochmal jemand etwas genaueres sagen? Ich habe so viel gelesen und finde einige Sachen einfach nicht mehr. Ansonsten helft ihr mir wirklich großartig. Danke dafür!
 

avalanche

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Die Sache mit dem AZK und Annahmeverzug ist ganz dünnes Eis aus meiner Sicht, da beides eindeutig im TV und AV geregelt ist. Da könnte man erst nach der ersten Lohnabrechnung was machen.

Das Thema heißt hier Fahrtkosten. Die würde ich beim JC oder der AfA beantragen und bei der ZAFFE würde ich auf eine schriftliche Regelung der Fahrtkosten bestehen. Leiharbeit mache ich seit 2003 bei ca. 20 ZAFs und hatte wohl an die 50 VGs hierfür. Schriftlich geregelt wurde das nie. Wenn man da noch einen draufsetzen will, fordert oder beantragt man bei der ZAF einen Vorschuss, damit man zur Arbeit kommen kann. Das machen die nie und man hat bei einer möglichen Sanktion eine begründete Handhabe, warum der ZA-Job nicht angenommen werden konnte.

Den AV erst zur Prüfung mit nach Hause zu nehmen, ist wohl selbstverständlich. Dann gibt es immer noch genug Zeit, Fahrtkostenanträge beim Amt zu stellen. Außerdem solltest du auch Aufstockung beim Amt beantragen. Dafür gibt es auch gute Beiträge hier im Forum.

Glück auf ave
 

faalk

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Die Sache mit dem AZK und Annahmeverzug ist ganz dünnes Eis aus meiner Sicht, da beides eindeutig im TV und AV geregelt ist. Da könnte man erst nach der ersten Lohnabrechnung was machen.
Da dieser Passus laut AÜG garnicht erst im TV bzw. AV auftauchen dürfte, kann man ruhig auch schon beim Bewerbungsgespräch um aufklärung bitten. :wink:

"Das Recht des Leiharbeitnehmers auf Vergütung bei Annahmeverzug des Verleihers (§ 615 Satz 1 des Bürgerlichen Gesetzbuchs) kann nicht durch Vertrag aufgehoben oder beschränkt werden"
 

dagobert1

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Angenommen die haben auch ein Zeitkonto und wollen Überstunden nehmen um Annahmeverzug zu überbrücken. Kann ich dann sanktioniert werden wenn ich nicht unterschreibe mit der Begründung, dass ich nichts illegales unterschreibe was gegen das AÜG Gesetz verstößt?
Nein.
Der Haken:
Du müsstest in so einem Fall beweisen können, dass die ZAF rechtswidrig handelt, aber diesen Beweis wirst du im VG sicherlich nicht bekommen.

Sprich diesen Punkt (und möglicherweise noch andere z.B. Fahrtkosten) bei deinem AG in den "Vertragsverhandlungen" an, damit bist du nicht einverstanden, das würde dich doch sehr benachteiligen. Man könnte den Punkt ja abändern, wenigstens ein kleines Bissl mehr zu deinen Gunsten.
[...]
Als Begründung - sollte eine solche nötig sein - kannst du dem JC wahrheisgemäß vermitteln, dass der AG leider keinerlei Bereitschaft zeigte, einen für beide Seiten akzeptablen Vertrag zu vereinbaren.
Könnte funktionieren.
Dabei immer im Hinterkopf behalten, dass in den ZAF-Tarifen keine Fahrtkostenregelung drin ist, sowas also im Arbeitsvertrag geregelt werden sollte.

Die Sache mit dem AZK und Annahmeverzug ist ganz dünnes Eis aus meiner Sicht, da beides eindeutig im TV und AV geregelt ist.
"Annahmeverzug über AZK" steht im Tarif? Da hast du dich wohl verlesen, so blöd sind nicht mal die Leihbuden, dass sie den Verstoss gegen ein gesetzliches Verbot (§ 11 Abs. 4 Satz 2 AÜG) beweissicher im Tarifvertrag verankern.
 

karuso

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Grundsetzlich fahre ich immer zur Firma wo man angestellt ist.Ab Firma ist alles Arbeitgeber Angelegenheit er hat dafür zu sorgen wie er den Arbeitnehmer zum auswertigen Arbeitsort bekommt.Es ist sein Auftrag dann hat er auch finanziel dafür zu sorgen wie er seine Mitarbeiter dort hin bekommt.Privatfahrzeug setze ich grundsetzlich nicht für betriebliche Belange ein.Privatfahrzeug ist privat und bleibt privat.Natürlich sind die Dienstfahrten auch schon Arbeitszeit.Wer die Kapelle bestellt soll sie auch bezahlen.:icon_mrgreen::icon_mrgreen::icon_mrgreen:
 
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Tja, klappt leider nicht immer Karuso.
Ich habe z.B. einen VV für eine ZAF in Duisburg bekommen.
Einsatzort wäre Krefeld.
Das würde bedeuten, 40 km nach Duisburg fahren, obwohl Krefeld ca 30 km von mir entfernt ist.

Gut, hat sich eh erledigt, da sich die ZAF nach meiner Bewerbung gar nicht mehr gemeldet hat:icon_hihi:
 

karuso

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In diesem Falle schlecht.Darum hat man für eine ZAF kein Fahrzeug und kein Führerschein zu haben.:biggrin:
 

elomon

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Kann mir das mit den Fahrkosten nochmal jemand genau erklären? Also ich bezahle nur die Fahrkosten bis zur ZAF und auf die Kosten von ZAF nach Leihbetrieb haben die zu tragen oder wie läuft das? Ich habe das alles noch nicht verstanden mit den Fahrkosten und überall steht etwas anderes wie Kilometer-Pauschale usw.
 
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ExitUser

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Kann mir das mit den Fahrkosten nochmal jemand genau erklären? Also ich bezahle nur die Fahrkosten bis zur ZAF und auf die Kosten von ZAF nach Leihbetrieb haben die zu tragen oder wie läuft das? Ich habe das alles noch nicht verstanden mit den Fahrkosten und überall steht etwas anderes wie Kilometer-Pauschale usw.
Dein Arbeitgeber ist die ZAF.

Berechnet wird so: Fahrtstrecke von Deinem Zuhause bis zum Entleiher minus der Fahrtstrecke von Deinem Zuhause bis zur ZAF.

Ist der Weg von Dir zur ZAF 10 km, der Weg zum Entleihbetrieb 30 km, so müsste Dir die ZAF 20 km Wegstrecke erstatten. 40km bei Hin- und Rückfahrt.
Ebenso verhält es sich mit der Fahrzeit, die als Arbeitszeit gilt.
 

karuso

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Ist der Weg von Dir zur ZAF 10 km, der Weg zum Entleihbetrieb 30 km, so müsste Dir die ZAF 20 km Wegstrecke erstatten. 40km bei Hin- und Rückfahrt.
Ebenso verhält es sich mit der Fahrzeit, die als Arbeitszeit gilt.
Hallo elomon

Verlange mindestens 0,30 € pro km und die Fahrzeit als Arbeitszeit. Schaue mal beim ADAC Internetseite vorbei dort gibt es eine Fahrzeugliste was ein Fahrzeug pro km mit allen Kosten zusammen pro km kostet.Sollte dein Auto mehr kosten, dann mehr pro km veranschlagen.Wichtig alles schriftlich im Arbeitsvertrag festhalten. So etwas steht nicht bei die im Arbeitsvertrag.Wenn die das nicht wollen steht das Fahrzeug eben nicht zur Verfügung.Privateigentum muß man nicht für betriebliche Belange einsetzen.Dann haben sie Pech dann müßen die dich eben jeden Tag dort hinbringen.:icon_mrgreen::icon_mrgreen::icon_mrgreen:
 

avalanche

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Fahrtkosten sind ein weites Feld. So wie ich es verstanden habe, hat der TE einen FS, aber kein Auto. Beim VG fragt die ZAFFE sicherlich, wie der TE denn zum Entleiher zu kommen gedenkt.

Strategie 1:
TE nimmt den ÖPNV und kauft für jede Woche ein Fahrticket. Nach meiner Erfahrung sind die Kosten hierfür erstmal vom TE auszulegen, die Karte ist im Original (vorher kopieren oder scannen) bei der ZAFFE abzugeben, damit die Fahrtkosten abgerechnet werden können. Ist zeit- und arbeitsintensiv und ob die Fahrtkosten dann vollständig gezahlt werden, darf zumindest bezweifelt werden. Ablehnung ginge hier über §140 SGB III, da TE wohl länger als 13h/Tag unterwegs ist.

Strategie 2:
ZAFFE stellt ein Firmenfahrzeug. Als Beifahrer würde TE wohl 4€/Arbeitstag zahlen, wird dann mit dem Lohn verrechnet. Als Fahrer könnte der TE das Fahrzeug wohl mit nach Hause nehmen, bekommt 2% vom Lohn abgezogen, hat aber ein eigenes Fahrzeug etwa zum Einkaufen und die Fahrtzeit gilt als Arbeitszeit. Beides dürfte zumutbar sein im Sinne des SGB.

Strategie 3:
TE hat neben FS auch KFZ, dass er aber nicht angibt. Als Fahrtkosten rechnet er gestaffelt nach Entfernung zum Entleiher 5 - 10€ VMA/Arbeitstag ab. Eventuell lässt sich eine Fahrgemeinschaft zum Entleiher etablieren, so dass TE nur jede 4. Woche fährt, aber für jeden Arbeitstag VMA mitnimmt und am Jahresende die gefahrenen Kilometer beim FA absetzt. Dies ginge natürlich nur, wenn KFZ vorhanden ist.

Strategie 4:
TE nimmt 0,30€/km wie beim FA, also 015€/gefahrenen km. Wird die ZAFFE aber ablehnen mit dem Hinweis, dass diese Fahrtkosten so beim FA am Jahresende geltend zu machen sind. ZAFFE nimmt dann den TE nicht und macht Meldung ans Amt. Amt schließt sich der Argumentation an und sanktioniert, weil die Arbeitsaufnahme vereitelt wurde wegen zu hoher Fahrtkosten. Dürfte dann m. E. schwer für den TE werden, dies zu widerlegen.


In Fällen wie diesen bin ich Strategie 1 oder 2 gefahren, habe dann 4 Wochen gearbeitet und die Arbeit danach vor die Wand gefahren.

Viel Erfolg beim VG,
ave
 

Porks

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hi
es müsste doch Gerichtsurteile geben wie es ist wenn der Arbeitgeber(Zeitbude) will das man beim Auftraggeber zu einer bestimmten Zeit und Ort sein soll.

Bei Handwerkern ist es doch so entweder Arbeitsbeginn auf dem Firmenhof oder wenn es beim Kunden ist gibt es Fahrgeld(je nach Entfernung) gestaffelt oder halt Auslöse.

Und mit der Steuer kann es auch nicht sein erst mal muss man genug Verdienen um Steuern zu zahlen und dann auch Geld haben zu den Einsätzen zu kommen .


Es kann doch kein Rechtsfreier Raum sein wo jeder es so macht wie er denkt und dann soll man noch Geld mitbringen oder bekommt eine Sperre wenn man sich das nicht Leisten kann/will.
 

karuso

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Bei Handwerkern ist es doch so entweder Arbeitsbeginn auf dem Firmenhof oder wenn es beim Kunden ist gibt es Fahrgeld(je nach Entfernung) gestaffelt oder halt Auslöse.
Ich gehe mal vom Baugewerbe aus.Dort trift man sich grundsetzlich auf dem Firmenhof und dann geht es mit dem Firmentransporter zu den Baustellen.Die Fahrzeit hin und zurück ist Arbeitszeit und das arbeiten auf der Baustelle.Mit Privatfahrzeug wird nicht auf die Baustelle gefahren :icon_evil:außer die Baustelle wäre von der Wohnung kürzer oder gleich enfernt als wenn man zur Firma fahren würde.Dienstfahrten werden mit Firmenfahrzeug erledigt.:icon_mrgreen::icon_mrgreen:
Und so muß man es auch bei einer ZAF handhaben sie haben kein Sonderstatus sind anderen Firmen gleichgestellt. Sie haben nur eine Arbeitnehmerüberlassung nichts weiter.
 

karuso

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Fahrtkosten sind ein weites Feld.
Würde ich nicht sagen.Der Arbeitgeber (ZAF) ist verpflichtet alle Kosten zu tragen die sich aus seinem Auftrag ergeben den er sich an Land gezogen hat.Das beinhaltet natürlich die Fahrtkosten zum Entleiher und die Fahrzeit als Arbeitszeit. Immer darauf bestehen und schriftlich festhalten.Wenn die das ablehnen wollen muss man sich das Fahrgeld im vorraus geben lassen im Büro.Ansonsten hat man eben kein Geld um zum Einsatz zu kommen das tut mir aber sehr sehr sehr leid würde ich sagen.:icon_hihi::icon_hihi::icon_hihi:
 

AnonNemo

Vorlagenmoderation
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Dimino meinte:
Das würde bedeuten, 40 km nach Duisburg fahren, obwohl Krefeld ca 30 km von mir entfernt ist.
Wenn du es so machen würdest wie von @karuso vorgeschlagen, müsstest du jeden Tag 80km pendeln und die ZAF müsste dich ca. 50km chauffieren und ca. 50 Min. Arbeitszeit bezahlen.
So pendelst du 60km am Tag kostenfrei für die ZAF. Ob der nächste Einsatz auch so kostengünstig für dich liegt?
Du könntest in Leverkusen eingesetzt werden :wink:

Ich würde im VG(!!!) jeden Tag die 10km mehr pendeln, nur um der ZAF klarzumachen, dass sie für die kompletten 50km & 50 Min. von Duisburg nach Krefeld aufkommen muss. Dies hätte auch zur Konsequenz, dass ich im Krefelder Einsatzbetrieb nur noch 6h arbeiten müsste!

avalanche meinte:
Strategie 1:
TE nimmt den ÖPNV und kauft für jede Woche ein Fahrticket. Nach meiner Erfahrung sind die Kosten hierfür erstmal vom TE auszulegen, die Karte ist im Original (vorher kopieren oder scannen) bei der ZAFFE abzugeben, damit die Fahrtkosten abgerechnet werden können.
Nöö, für einen (unseriösen Niedriglohn-)Arbeitgeber werde ich nicht in Vorleistung gehen!
Sobald der Arbeitsvertrag unterschrieben ist, gehören die Dienstfahrten zum Problem, welches die ZAF zu lösen hat. Ich werde jeden Tag im ZAF-Büro auftauchen :icon_hmm:

avalanche meinte:
Ablehnung ginge hier über §140 SGB III, da TE wohl länger als 13h/Tag unterwegs ist.
So wie ich es verstehe bringst du da etwas durcheinander!
Im 140er sind deine 13h uninteressant ... da geht es um die tägliche Pendelzeit.
Und, sobald man den ZAF-AV unterschrieben hat ... ist der 140er auch nicht mehr zuständig.

Da kommen dann das Arbeitszeitgesetz und der § 670 BGB und ggf. § 669 BGB (Vorschuss) ins Spiel.

avalanche meinte:
Strategie 2:
ZAFFE stellt ein Firmenfahrzeug. Als Beifahrer würde TE wohl 4€/Arbeitstag zahlen, wird dann mit dem Lohn verrechnet. Als Fahrer könnte der TE das Fahrzeug wohl mit nach Hause nehmen, bekommt 2% vom Lohn abgezogen, hat aber ein eigenes Fahrzeug etwa zum Einkaufen und die Fahrtzeit gilt als Arbeitszeit. Beides dürfte zumutbar sein im Sinne des SGB.
Bitte???
@TE hätte ein Firmen- und kein Dienstfahrzeug!
Also vergiss ganz schnell die 4EUR für den Shuttledienst und die 2% Dienstwagensteuer!
Frag mal einen Heizungsmonteur, ob er auch 2% für seinen Firmenwagen bezahlen muss.

avalanche meinte:
Strategie 3:
TE hat neben FS auch KFZ, dass er aber nicht angibt. Als Fahrtkosten rechnet er gestaffelt nach Entfernung zum Entleiher 5 - 10€ VMA/Arbeitstag ab. Eventuell lässt sich eine Fahrgemeinschaft zum Entleiher etablieren, so dass TE nur jede 4. Woche fährt, aber für jeden Arbeitstag VMA mitnimmt und am Jahresende die gefahrenen Kilometer beim FA absetzt. Dies ginge natürlich nur, wenn KFZ vorhanden ist.
Sag mal, drehst du jetzt völlig ab?
Was hat der Verpflegungsmehraufwand aka Auslöse aka Spesen mit den (Dienst-)Fahrtkosten zu tun?

avalanche meinte:
Strategie 4:
TE nimmt 0,30€/km wie beim FA, also 015€/gefahrenen km.
Super Vorschlag :icon_neutral:
Hast du eigentlich schon mitbekommen, dass ein Arbeitnehmer gem. § 670 BGB die angefallenen und selbst ausgelegten Fahrtkosten für jeden gefahrenen km einfordern kann?
Wenn ich mit meinem 911er Turbo von der ZAF auf Dienstfahrt geschickt werde, braucht sie sich nicht wundern, dass ich mir die kompletten angefallenen Kosten erstatten lasse.
Dafür hat der ADAC auf seiner Seite eine schöne Tabelle, wo ich die km-Kosten finden kann.
avalanche meinte:
Wird die ZAFFE aber ablehnen mit dem Hinweis, dass diese Fahrtkosten so beim FA am Jahresende geltend zu machen sind.
... und ich als (zukünftiger) LAN bestehe darauf, dass die ZAF sich an den § 670 BGB zu halten hat und lasse mich ganz sicher nicht mit dem Finanzamt abspeisen ~> dafür zahle ich als LAN einfach zu wenig Steuern, damit sich die Abrechnung über das Finanzamt rentiert.

avalanche meinte:
ZAFFE nimmt dann den TE nicht und macht Meldung ans Amt. Amt schließt sich der Argumentation an und sanktioniert, weil die Arbeitsaufnahme vereitelt wurde wegen zu hoher Fahrtkosten.
Von welchen Fahrtkosten redest du da?
Meinen Pendelkosten zum Arbeitgeber ~> da würden die §§ 140 SGB III bzw. 10 SGB II zum tragen kommen ... Danke ZAF für die Bestätigung, dass die Stelle unzumutbar ist.
Den Dienstfahrtkosten vom ZAF-Büro zum Einsatzbetrieb ~> da ist das Arbeitsgericht und nicht das Sozialgericht zuständig.

avalanche meinte:
Dürfte dann m. E. schwer für den TE werden, dies zu widerlegen.
So wie du es in deinem Beitrag erklärt hast ... kann es mit deinen Erfahrungen (~> m. E. = meine Erfahrung) nicht weit her sein. Da hast du zu viele falsche Erklärungen gebracht :icon_hmm:
 

karuso

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Grundsätzlich muß man die Dienstfahrtkosten pro km und der daraus ergebenen Fahrzeit vor Unterzeichnung des Arbeitsvertrag schriftlich festhalten.Ist der Vertrag einmal unterzeichnet und nichts schriftlich festgehalten haben die ZAFs Gedächnisschwund.
Hallo avalanche:
Bei Dienstfahrten kannst du die gesammten km hin und zurück voll ansetzen.
Grundsätzlich sich nie unter 0,30€ pro km abspeisen lassen und alles im Arbeitsvertrag schriftlich niederlegen.Sollte das Fahrzeug teurer sein als 0,30€ pro km zu erfragen bei ADAC Liste dann diese schriftlich vordern.Ansonnsten nichts mit Dienstfahrt.:icon_mrgreen::icon_mrgreen::icon_mrgreen:
 

gelibeh

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Berechnet wird so: Fahrtstrecke von Deinem Zuhause bis zum Entleiher minus der Fahrtstrecke von Deinem Zuhause bis zur ZAF.
Ich weiß jetzt nicht ob sich das zu 1986 geändert hat. Bei mir war das so, dass der Hauptsitz der ZAF- Firma in einer kleinen Stadt in der Nähe Hamburgs war. Von dort aus wurde die Entfernung gerechnet und gezahlt. Das konnte eine nette Summe bringen, wenn die Entleihfirma bei mir um die Ecke war, denn ich wohne ziemlich in der Mitte von HH.:biggrin:
 

karuso

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Ich würde sagen so gut wie keine ZAF zahlt Fahrtkosten für Dienstfahrten.Bei allen wo ich durch Zwangs VV mit RFB war das immer ein Reizthema.Lohn für Dienstfahrt gefordert wurde dicke Backen gemacht und danach das Zeitkonto angesprochen in Verbindung mit einsatzfreier Zeit und das Vorstellungsgespräch war ganz schnell wieder vorbei.:icon_hihi::icon_mrgreen:
 
E

ExitUser

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Ich weiß nicht ob es dir jemand geschrieben hat, aber dich kann niemand zwingen Schulden zu machen für ein Auto. Von welchem Wert darf es den sein das Auto was du dir kaufen sollst.
 
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