Erste Islambank für Deutschland (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

G

Gast1

Gast
AW: Erste Schariabank Deutschlands

Aha, soll also das Thema drohende Islamisierung wieder ins Forum gebracht werden? Spitzbart hat sich heute erst angemeldet.

"Schariabank" klingt bedrohlicher als "Islamic Banking".

Islamic Banking verbietet aber Zinsen. Und, ist das etwa bedrohlich oder schlecht?
 
E

ExitUser

Gast
AW: Erste Schariabank Deutschlands

Aha, soll also das Thema drohende Islamisierung wieder ins Forum gebracht werden?
Wurde das schon erfolgreich politisch korrekt bekämpft?

Spitzbart hat sich heute erst angemeldet.
Dann musst schreiben (ich zitiere mal nen Arbeitslosen aus Holland):
"Du willst doch dieses Forum nur zerstören! Verschwinde wieder und nimm deine rechten KamAraden gleich mit!"
 
G

Gast1

Gast
AW: Erste Islambank Deutschlands

derBayer hat Humor:

Dann musst schreiben (ich zitiere mal nen Arbeitslosen aus Holland):
"Du willst doch dieses Forum nur zerstören! Verschwinde wieder und nimm deine rechten KamAraden gleich mit!"
:biggrin:

Jau, Ihr seid besser bei PI aufgehoben als hier.
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.613
Bewertungen
2.631
AW: Erste Schariabank Deutschlands

Aha, soll also das Thema drohende Islamisierung wieder ins Forum gebracht werden? Spitzbart hat sich heute erst angemeldet.

"Schariabank" klingt bedrohlicher als "Islamic Banking".

Islamic Banking verbietet aber Zinsen. Und, ist das etwa bedrohlich oder schlecht?
Die halten sich im Gegensatz zu anderen doch nur an ihre religiösen Normen:

Amen!!!!:biggrin:

Ebenso wie der Islam kennen auch das Judentum und das Christentum ein Zinsverbot. Das Verbot des Zinsnehmens geht auf Passagen des Alten Testaments zurück und erlangte auf diese Weise für Juden und Christen gleichermaßen eine Bedeutung.

Das biblische Zinsverbot basiert im Wesentlichen auf folgenden Textstellen des Alten Testaments:

2. Buch Mose (Exodus) 22 , Vers 24:
„(24) Wenn du Geld verleihst an einen aus meinem Volk, an einen Armen neben dir, so sollst du an ihm nicht wie ein Wucherer handeln; du sollst keinerlei Zinsen von ihm nehmen."

3. Buch Mose (Levitikus) 25, Vers 35-38:
„(35) Wenn dein Bruder neben dir verarmt und nicht mehr bestehen kann, so sollst du dich seiner annehmen wie eines Fremdlings oder Beisassen, dass er neben dir leben könne; (36) und du sollst nicht Zinsen von ihm nehmen noch Aufschlag, sondern sollst dich vor deinem Gott fürchten, dass dein Bruder neben dir leben könne. (37) Denn du sollst ihm dein Geld nicht auf Zinsen leihen noch Speise geben gegen Aufschlag. (38) Ich bin der HERR, euer Gott, der euch aus Ägyptenland geführt hat, um euch das Land Kanaan zu geben und euer Gott zu sein."

5. Buch Mose (Deuteronomium) 23, Vers 20-21:
„(20) Du sollst von deinem Bruder nicht Zinsen nehmen, weder für Geld noch für Speise noch für alles, wofür man Zinsen nehmen kann. (21) Von dem Ausländer darfst du Zinsen nehmen, aber nicht von deinem Bruder, auf dass dich der HERR, dein Gott, segne in allem, was du unternimmst in dem Lande, dahin du kommst, es einzunehmen."


Obgleich sowohl Juden als auch Christen aus den selben religiösen Quellen schöpften, ergaben sich für beide Religionsgemeinschaften im europäischen Mittelalter hieraus zwei unterschiedliche, einander gegenläufige Konsequenzen.


Link:

Zinsverbot im Judentum und im Christentum
 

hemmi

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
16 Juni 2010
Beiträge
2.161
Bewertungen
52
Eine Nichtinvestmentbank lebt von Zinsen, egal welcher Religion.:icon_knutsch:
 

Sinuhe

Elo-User*in
Mitglied seit
13 März 2012
Beiträge
1.741
Bewertungen
285
Zinsverbot

Für das Bankgeschäft ist das Zinsverbot (Sure 2, Vers 278 u.a.; ‏ربا‎ riba, in engerer Auslegung ‚Wucher‘) von besonderer Wichtigkeit. Im weiteren Sinne darf man nicht mit Geld Geld verdienen.
Eine daraus schon sehr früh resultierende Praxis wird von manchen Kritikern als Umgehungsgeschäft betrachtet: Statt dem Käufer einen Kredit zu gewähren, kauft die Bank die Ware direkt beim Verkäufer und verkauft sie zu einem höheren Preis an den Käufer, der seinen Kaufpreis in Raten abbezahlt. Dabei wechselt die Ware die Eigentumsverhältnisse, aber nicht den Besitz bei gleichzeitiger Geldauszahlung.
Islamisches Bankwesen
 
Oben Unten