Erste Folgeeinladung - Kann mich der SB zu einer Aussage zwingen?

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Metzlar

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Hallo,

mir droht eine 10% Sanktion. In der Folgeeinladung will der SB des JC Hamburg Barmbek-Uhlenhorst mir eine mündliche Sanktionsanhörung gemäß §24 SGB X andrehen in Kombination mit meiner beruflichen Situation die er auch noch besprechen möchte. Bin ich verpflichtet eine Begründung abzugeben? Ich möchte dort keine Aussage machen, da ich weis das die eh immer einem das Wort im Mund umdrehen.
Waren Folgeeinladungen mit mündlichen Anhörungen und anschließender Besprechung der beruflichen Situation nichtig bzw. unzulässig wenn die sich auf §309 des SGB III beziehen? Wer kan mir da weiter helfen?

MfG

Metzlar
 

Allimente

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Die Sanktionsanhörung ist für dich die Gelegenheit dagegen vorzugehen und Stellung zu den Vorwürfen zu nehmen, das kannst du mündlich (nur mit Beistand/Zeuge) oder auch schriftlich machen. Machst Du aber nichts, hast Du bereits verloren. Also solltest Du dich in jedem Fall dazu äußern und dich wehren.
 

Metzlar

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Ich wollte primär nur wissen ob die mich zu einer Aussage zwingen können. Anscheinend wird mein Text oben nicht zu Ende gelesen.
 

Vidya

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Waren Folgeeinladungen mit mündlichen Anhörungen und anschließender Besprechung der beruflichen Situation nichtig bzw. unzulässig wenn die sich auf §309 des SGB III beziehen? Wer kan mir da weiter helfen?

Hallo Metzlar,

solche Probleme und ähnliche gibt es hier immer wieder. Schau dazu mal hier in den nachfolgenden Link rein und hierbei besonders in den Post zu #5 der Antwort von der Auflehnende. Dessen Meinung dort teile ich auch für dieses Thema. Würde Dir ähnlich antworten. Schau Dir mal die ganze Geschichte dort an , da kannst du sicher auch was für Deinen Fall daraus entnehmen, auch wenn Dein Fall noch nicht so weit oder so genau gediehen oder sich vielleicht entwickeln könnte.

https://www.elo-forum.org/alg-ii-sa...hoerung-foermliche-zustellung-verschickt.html
 

Curt The Cat

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Ich wollte primär nur wissen ob die mich zu einer Aussage zwingen können. [...]
Mal im Ernst - wie soll das gehen. Wenn Du nix sagen willst, sagst Du eben nix. Fürchtest Du, der schickt Dich dann auf die Streckbank oder peitscht Dich mit der Neunschwänzigen ...? :icon_mad:

Der SB hat nur soviel Macht über Dich, wie Du ihm einräumst ...


:icon_wink:
 

Allimente

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Ich wollte primär nur wissen ob die mich zu einer Aussage zwingen können. Anscheinend wird mein Text oben nicht zu Ende gelesen.

Sorry, ich bin wohl fälschlicherweise davon ausgegangen, dass Du vorher mal ein wenig hier im Forum quer gelesen hast und dachte, dass Dir bewußt sei, welche Folgen Dein Handeln hat. Ich vergesse immer wieder, dass das leider die wenigsten tun.
 

#HIV#

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Meinem hinterfotzigen SB traue ich alles zu.

Wieso gehst du dann nicht gegen die Sanktion vor? Schildere uns genau was passiert und wir werden dir dabei helfen. Wenn du deinen SB als "Hinterfotzig" einstufst, wieso willst du ihm dann nicht ein wenig arbeit machen?

Gegen Sanktionen welcher Art auch immer kann, nein MUSS man sich wehren!
 

Metzlar

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Ich fürchte die Sanktion ist nicht anfechtbar.

Mein SB ist deshalb von mir so eingestuft worden, weil ich das letzte mal wo ich bei ihm ohne Beistand war (der hatte sich verspätet wegen Parkplatzsuche), er seine Maske fallen ließ. Aggressiver Ton, Beschuldigungen und Beschimpfungen waren an der Tagesordnung. Und jetzt am 23. Mai um 8 Uhr hoffe ich das, wenn ich wieder mit Beistand da antanze, es hoffentlich wieder gesitteter zugeht. Arbeit wird er von mir bekommen. Erstens Antrag für Fahrtkosten. Und einen Termin für das nächste mal. Er weigerte sich immer mir Stellen auszudrucken. Dieses mal werde ich mich dann wohl leider weigern zu gehen bis er dem nachkommt. Und mich aus dem Büro zu tragen, für den Fall das er die Security von unten oder die Polizei im linken Teil des Gebäudes ruft dürfte etwas schwer fallen :bigsmile:
 

Metzlar

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Er schickt dann meistens aber den Mist per Post und so wird mir aber die Möglichkeit genommen vor Ort zu prüfen ob ich die erforderlichen Kenntnisse habe.
 

Vidya

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Er schickt dann meistens aber den Mist per Post und so wird mir aber die Möglichkeit genommen vor Ort zu prüfen ob ich die erforderlichen Kenntnisse habe.

Wenn der so mies tickt, dann tust du dem doch einen Gefallen, wenn du auch noch überprüfst, wie wirksam sein Mist ist bzw. das die VV vielleicht noch passgenau sind und spielst dem in die Hände.Das ist dessen Aufgabe und nicht Deine. Bei einem solchen SB bekommt man meistens nur unpassende VV ausgedruckt. Bewerbungen auf solche Stellen sind mit etwas Übung überhaupt kein Problem. Genommen wird man da sowieso nicht, je tiefer der dabei in den Lokus Pool der unpassenden Stellen greift, um so weniger Probleme, sich bei einer solchen Stelle rausreden zu müssen,wenn Dir daran irgendetwas nicht passt . Da kann und muss man dann nur bei der Wahrheit bleiben .... sofern dabei überhaupt mal ein Vorstellungsgespräch daraus wird -so jedenfalls meine bisherige Erfahrung mit solchen SBs

Bei mir sind und waren die meisten VV auch nur Müll. Besonders, was Zeitarbeit betrifft. Wäre es denn besser, wenn die Stelle passen aber die Bezahlung und die Arbeitszeiten etc vieleicht mies wären? Alles ist nie passend. Kannst dir doch selbst passende Stellen online suchen. Wo ist denn hierbei das Problem? Ich habe die besten Stellen immer selbst gesucht und gefunden. Nur leider andere auch. Und bei 600 Bewerbern auf eine Stelle ist die Chance , die Stelle zu bekommen mit einem Lottogewinn zu vergleichen. Manche haben dabei Glück -andere nie.

Wichtig nur: Darauf achten, dass der SB Dir gleichzeitig einen Antrag auf Erstattung von Reisekosten aushändigt. Oder Du immer einen Blanko-Antrag zu Hause hast. Die Anträge kannst Du übrigens auch kopieren. Du brauchst nicht das Original des Blanko-Antrages abgeben. Geliches gilt übrigens für den Antrag auf Erstattung von Bewerbungskosten.

Das Problem sehe ich eher darin ,wenn Dir ein solcher SB irgendwelche Maßnahmen aus dem Hut zaubert, die nicht ESF gefördert sind. Da ist die Abwehr meist wesentlich aufwändiger.

Nachtrag:

Waren Folgeeinladungen mit mündlichen Anhörungen und anschließender Besprechung der beruflichen Situation nichtig bzw. unzulässig wenn die sich auf §309 des SGB III beziehen?

Hilfreiche Antworten -so denke ich - findest Du zu Dieser Frage ergänzend in diesem Link.

https://www.elo-forum.org/alg-ii/18...anhoerung-ablehnen-schriftliche-bestehen.html
 
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