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zacharias

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#1
Ich hoffe das ich irgendjemand der in ähnlicher Situation ist hiermit Hilfestellung leisten kann.
Falls ich im falschen Bereich gepostet habe bitte ich die Mods den Beitrag gegebenenfalls zu verschieben.
Da ich leider die Briefe nicht als IMG einbinden kann, die Funktion habe ich nicht zur Verfügung, habe ich sie als Anhänge in den Beitrag gestellt

Zur Vorgeschichte:

2008 hatte ich mich von meiner damaligen Frau getrennt, besser gesagt sie sich von mir. Ich hatte dann eine Weile zusammen mit meinem ältesten Sohn eine möblierte Wohnung, brauchte also weder Bett noch Küche und ähnliche Lebenswichtige Dinge. Ende 2009 verzog mein Sohn in die Niederlande zu seiner Mutter um dort sein Studium zu beginnen. Die möblierte Wohnung war für mich alleine zu teuer und bevor die ARGE mir den Auzug antrug habe ich mich selber um eine neue Bleibe bemüht, die ich dann auch gegen Ende 2009 fand.
Diese Wohnung war nicht möbliert und die Anschaffung neuer Möbel sowie Kücheneinrichtung, Waschmaschine usw wurden notwendig. Die Wohnung wurde von der ArGE bewilligt, Umzugshilfe wurde mir telefonisch zugesichert aber die Wohnung war eben nackt.

Also richtete ich folgendes Schreiben an die ARGE:
Anhang: 01 Anfrage.jpg

Diesen Brief erhielt ich dann als Antwort, selbstverständlich mit negativem Ergebnis:
Anhang: 02 Ablehnung S1.jpg + 03 Ablehnung S2.jpg

Da diese Begründung näherer Betrachtung in keinster Weise standhielt kam hier meine Erwiderung/Widerspruch:
Anhang: 04 Antwort S1.jpg + 05 Antwort S2.jpg

Kurze Zeit später erhielt ich diese Antwort:
Anhang: 06 ARGE.jpg

Ich empfand dieses Schreiben als eine absolute Frechheit sollte ich doch beweisen etwas nicht gehabt zu haben und bereits 2 Tage nach meiner Antwort:
Anhang: 07 Antwort.jpg

standen die Herren Sozialdetektive bei mir auf der Matte und überzeugten sich das meine Wohnung wirklich leer war und ich nicht in überbordendem Luxus lebe.

Am 15.10 erhielt ich dann endlich den positiven Bescheid der ARGE das mir der fehlenden Hausrat zugesprochen wurde.
Anhang: 08 Annahme.jpg

Erst in Form von Möbelgutscheinen, einzulösen bei den bekannten Caritativen Stellen.
Nachdem ich dann 2 weiter Monate mit erfolglosen Suche nach geeigneten Stücken bei der Renatec, der Caritas und anderen verbracht hatte, wurde mir dann die Leistung in Form eines Pauschalbetrages von fast 1000 Euro ausgezahlt.

Es lohnt sich also in jedem Falle bei Ablehnungen von Anträgen Widerspruch zu erheben, den man allerdings fundiert begründen sollte.
Scheinbar verstoßen die ARGE Mitarbeiter wissentlich oder unwissentlich gegen geltendes Recht und reagieren auf solche Anträge erstmal mit Ablehnung.


:icon_Info:Auf jeden Fall nicht ins Bockshorn jagen lassen.
 

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ExitUser

Gast
#2
erstmal Glückwunsch!
Dann auch noch ein herzliches Dankeschön, denn genau diese Problematik wird demnächst auf einen guten Freund zukommen, ich kann mich dann wunderschön an den von Dir zitierten Urteilen orientieren, erspart mir ne Menge Sucherei, denn bei zuviel Suchen werde ich immer leicht :icon_mad:
lG
E.
 
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