Erstausstattung abgelehnt,nur warum?

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regina86

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Hallo zusammen

Ich habe vor 1 1/2 Wochen einen Antrag auf erstausstattung gestellt,aber nur das,was ich wirklich benötige. Es waren 2 Matrazen,da ich zwar ein Schlafzimmer habe ,aber keine Lattenroste und Matrazen. Das Schlafzimmer war ein Geschenk,die Lattenrostte gehörten nicht dazu und die Matrazen wurden entsorgt,da die bereits mehrere Jahre alt waren und "durch" waren.

Zusätzlich habe ich einen Kühlschrank beantrag,den jetzigen habe ich mir nur geliehen und muss den auch irgendwann wieder zurückgeben zumal das Ding auch ca 15 Jahre alt ist. Nun kam gestern das Antwortschreiben,dass diese Sachen nicht genehmigt werden,weil sie ja im Leistungsbezug mit berücksichtigt werden und ich mir die Sachen davon kaufen könnte. Was mir angeboten wurde,war ein Darlehen,was ich beantragen kann für diese Sachen. Das will ich eigentlich nicht so. Muss ich das so hinnehmen oder sollte ich die alternative des Darlehens annehmen. Wobei ich mal denke,dass das auch nicht klappt,da wir ja ein Darlehn bereits schon haben,wegen der Kaution und dort jeden Monat 30 Euro abgehalten werden.

Danke und Gruß
 

Chosyma

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Moin,

da wir ja ein Darlehn bereits schon haben,wegen der Kaution und dort jeden Monat 30 Euro abgehalten werden.
Danke und Gruß

da kannst du versuchen die Rückzahlung für die Zukunft aufheben zu lassen siehe dazu:

"... Sozialgerichts Schleswig hat mit Urteil vom 03. März 2009, Az. S 1 As 201/06, entschieden, dass als Darlehen übernommene Mietkaution durch Aufrechnung mit laufenden Leistungen während des Leistungsbezuges zu tilgen, rechtswidrig ist..."

Aufrechnung geht nur wenn du damit einverstanden bist! So lese ich das Urteil. Und das Einverständnis kann man meiner Meinung nach jederzeit zurückziehen.

Zur Erstausstattung würde ich ein Darlehen beantragen und nach Genehmigung einen Antrag auf "tilgungsfreies Darlehen" stellen, denn mit dem Regelsatz seit ihr wahrscheinlich unter der Pfändungsfreigrenze (guggle mal, wie hoch der Betrag für deine BG ist). Dann wird die Rückzahlung erst fällig, wenn wieder ein ausreichendes Einkommen vorhanden ist. (Ein Restrisiko, dass du zurückzahlen musst, bleibt allerdings, halte ich aber nicht für allzu groß)

Du kannst allerdings davon ausgehen, dass die ARGE das alles nicht freiwillig macht, aber Anträge stellen und gegebenenfalls Widerspruch und Klage ist nun mal Alltag für Erwerbslose, also wenn du kämpfen willst um dein Recht dann versuch es einfach...

LG Antje
 
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