Erstausbildung oder Umschulung, was ist besser?

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Westbam

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Hallöchen : )

Ich habe ein Angebot bei einem Bildungsabieter bekommen und zwar eine Ausbildung als Kaufmann für Tourismus und Freizeit. Diese Ausbildung wird durch einen Bildungsgutschein gefördert. Ich hatte vorher eine 3 jährige Ausbildung als Bauzeichner,aber ohne Abschluß halt :(

Ich konnte mir nun beim Bildungsanbieter entscheiden, ob ich nun wieder eine Erstausbildung machen kann oder für eine Umschulung.
Was ist eigentlich besser? Wie sind die Chancen für den Arbeitsmarkt, wenn man eins von den beiden absolviert, oder ist das unrelevant?
 
A

Arco

Gast
Das kann ich dir so nicht sagen :kinn: :kinn:

... aber mal so angedacht, eine "reguläre" Ausbildung sieht irgendwie besser aus als eine Umschulung :hmm: :hmm:

Ist aber nur meine erste sofortige Meinung ....
 
E

ExitUser

Gast
Die Umschulung ist kürzer, in der Regel so 2 Jahre.
Es ist Überbetrieblich und man macht doch Praktika.

Die Erstausbildung dauert dann die volle Zeit, also ca. 3 -3,5 Jahre.

Es kommt auch daraufan, welche Vorbildung Du hast, wenn Du z. B. überhaupt keine Ahnung von dem neuen Beruf hättest, dann wäre eine längere Ausbildung sinnvoller. Aber liegt immer an einem selber, die Einen lernen schneller, die anderen brauchen länger.

Wie es bei einer Erstausbildung aussieht kann ich nur vermuten.
Ich denke mal mit Berufschule. (1 Tag/Woche)

Bei einer Umschulung hat man Blöcke, X Wochen Theorie (Schule) dann X Wochen Praxis (in Firmen)dann wieder Schule und dann wieder Praxis usw..
 

alpha

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Also ich will ehrlich sein @ Threadstarter:

Von kfm. Berufen würde ich heutzutage die Finger lassen...
auch wenn Dir wahrsch. erzählt wird, wie toll und zukunftsfähig
der Beruf ist....

Könnte ich die Zeit zurückdrehen, hätte ich auch lieber
etwas handwerkl. o. technisches machen sollen ( oder statt
faulenzen studieren ), leider habe ich meine Zeitmaschine
verlegt :(
 

Lasse

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alpha meinte:
Könnte ich die Zeit zurückdrehen, hätte ich auch lieber
etwas handwerkl. o. technisches machen sollen ( oder statt
faulenzen studieren ), leider habe ich meine Zeitmaschine
verlegt :(
Ich leider auch. In meiner Familie sind alle Maurer oder Zimmerleute, nur ich Idiot musste unbedingt Industriekaufmann werden. Alle haben Jobs, nur ich nicht. Wenn ich irgendwas handwerkliches gelernt hätte, würde ich sofort verschwinden aus Deutschland, ab nach Schweden oder Norwegen. Da gibt's jedenfalls noch Arbeit. Und die wird sogar so gut bezahlt, dass man davon leben kann. LEBEN, nicht nur existieren. Naja, dummerweise habe ich zwei linke Hände. So'n Pech ...
 

Martin Behrsing

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ich würde dir zu einer vernünftigen Ausbildung raten. Du wirst immer wieder in Stellenangeboten lesen (Keine Umschüler!), weil die Qualität fast durchwegs miserabel ist und das kurze Prakitkum überhaupt nicht ausreicht.
Um welchen Anbieter handelt es sich denn?
 

alpha

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Lasse meinte:
Ich leider auch. In meiner Familie sind alle Maurer oder Zimmerleute, nur ich Idiot musste unbedingt Industriekaufmann werden. Alle haben Jobs, nur ich nicht. Wenn ich irgendwas handwerkliches gelernt hätte, würde ich sofort verschwinden aus Deutschland, ab nach Schweden oder Norwegen. Da gibt's jedenfalls noch Arbeit. Und die wird sogar so gut bezahlt, dass man davon leben kann. LEBEN, nicht nur existieren. Naja, dummerweise habe ich zwei linke Hände. So'n Pech ...
Hey,

immerhin haben wir einen der hochwertigsten kaufm. Berufe. Kann man
sich zwar nichts für kaufen, aber wenigstens positiv denken :)

Es scheint aber eine Ausbildung reicht heute eh nicht mehr, hier die Anforderungen für einen Sachbearbeiter Posten (keine leitende Funktion)
im Einkauf:

Studium an der FH oder der Universität mit einem Abschluss
als Dipl.-Betriebswirt/in, Dipl.-Kaufmann/-frau mit technischer
Affinität, Wirtschafts-Ingenieur/in oder Ingenieur/in mit
mehrjähriger kaufmännischer Erfahrung

:shock:
 

klaus1233

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Ist auch eine Frage der Finanzierung. ARGE/BA finanziert nur max. 2 Jahre mit Bildungsgutschein so weit ich weiß.
 

Ameise

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Wenn du die Chance auf eine 'normale' Ausbildung hast, dann ziehe sie der Umschulung in jedem Fall vor.
Als Umschüler wirst du nur mild belächelt und was du lernst ist wirklich ein Hohn.
 
E

ExitUser

Gast
westbam schrieb:
Erstausbildung oder Umschulung, was ist besser?

Kommt darauf an - was bist Du denn nachher lieber?

Erstausgebildeter Arbeitsloser oder arbeitsloser Umschüler?

:lol:
 
A

Arco

Gast
Jau selten so gelacht :| :|

Hier wurde mal eine ernsthafte Frage gestellt :pfeiff: :pfeiff:
 
E

ExitUser

Gast
arco schrieb:Hier wurde mal eine ernsthafte Frage gestellt

genau! Meine Antwort hat ja auch einen ernsten Hintergrund!
 
A

Arco

Gast
aufgemerkt meinte:
arco schrieb:Hier wurde mal eine ernsthafte Frage gestellt

genau! Meine Antwort hat ja auch einen ernsten Hintergrund!
ja - aber man kann sie auch anders auffassen ( :lol: :lol: )
 

Westbam

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Martin Behrsing meinte:
ich würde dir zu einer vernünftigen Ausbildung raten. Du wirst immer wieder in Stellenangeboten lesen (Keine Umschüler!), weil die Qualität fast durchwegs miserabel ist und das kurze Prakitkum überhaupt nicht ausreicht.
Um welchen Anbieter handelt es sich denn?

eine betriebliche Ausbildung werd ich wohl nicht mehr erleben, wenn man schon 3 Jahre eine Ausbildung hat,ohne abschluß und man ist 23 Jahre alt greift man ja zu jedem Strohhalm.

Der Bildungsanbieter nennt sich GPB (Gesellschaft für Personalentwicklung und Bildung) und ist in Berlin. man kann ja googlen, weiß ja nicht ob werbung hier erlaubt ist : )


Gestern war ich beim Arbeitsamt und hab bei der Vermittlerin erzählt,dass das Bewerbungsgespräch und Eignungstest erfolgreich war. Sie meinte ich müßte noch bis zum 22. August warten,ob ich den Bildungsgutschein bekomme.
Warum es noch so lange dauert hat sie mir nicht verraten. Ich hab da ein ungutes Gefühl, weil sie mir schon so einige Steine bisher vor meine öhm Füße gelegt hat

( zb. behauptet sie, ist nicht zuständig für Ausbildung, wobei sie Jugendlichenvermittlerin ist, monatelang hingehalten wegen einer ausbildung und ich konnte sie nicht nehmen usw)
Sie hat mich schon sehr oft schikaniert .

Wer darf eigentlich bzw wer ist berechtigt, jemand einen Bildungsgutschein zu geben beim Arbeitsamt? Ich hoffe nicht meine Vermittlerin. Kann man deswegen nicht woanders beim Arbeitsamt hin? Die ewige Warterei bei Entscheidungen rauben einem die Nerven : ((
 

alpha

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Soweit ich weiß, werden Umschulungen so gut wie gar nicht mehr finanziert. Ausser bei Reha Maßnahmen evtl. Es kommt darauf an, ob Mittel vorhanden sind.
 

Arania

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eine meiner Freundinnen ist 31, und macht jetzt eine betriebliche Ausbildung, nichts ist unmöglich , in der Berufsschule trifft sie sogar eine Menge Leute die im gleichen Alter sind
 

alpha

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Arania meinte:
eine meiner Freundinnen ist 31, und macht jetzt eine betriebliche Ausbildung, nichts ist unmöglich , in der Berufsschule trifft sie sogar eine Menge Leute die im gleichen Alter sind
Aber der Herr hier will eine Umschulung per Bildungsgutschein machen.

Wenn er eine normale Ausbildungstelle findet, ist das natürlich besser.
 

Arania

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Ja Alpha ich weiß, über diesen Einstieg war ich schon etwas raus, weil es hier auch um die Altersfrage ging und ich etwas von 23 las und das man das schon als alt empfindet ;)
 

alpha

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Arania meinte:
Ja Alpha ich weiß, über diesen Einstieg war ich schon etwas raus, weil es hier auch um die Altersfrage ging und ich etwas von 23 las und das man das schon als alt empfindet ;)
Achso, naja, alles über 30 ist sowieso Alteisen.. :twisted:
 

Arania

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na dann werde ich mich mal als Schrott anmelden :D
 
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