Erstausbildung im Berufsförderungswerk , wie Miete am Heimatort finanzieren ? (1 Betrachter)

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ExitUser

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Hallo,

ich bin momentan so verzweifelt , ich weiß weder ein noch aus. Mein erstes Problem habe ich ja bereits hier https://www.elo-forum.org/alg-ii/121302-riesen-rueckzahlung-nichts.html erzählt. Da hat sich noch nichts ergeben, da ich noch nicht den Bescheid über das Ausbildungsgeld bekommen habe.


Ich habe ja wie in dem obigen Thread erwähnt bis jetzt ALG II bezogen. Jetzt falle ich da ich grad den beruflichen Teil einer RPK mache wohl ins Ausbildungsgeld und das ALG II wird komplett eingestellt.
Ich würde gerne im Sommer eine Ausbildung ( das wäre meine erste, also eine Erstausbildung ) im Berufsförderungswerk beginnen. Das wäre mit Internatsunterbringung. Man würde dann von der Arbeitsagentur da es eine Ausbildung ist die über Reha Teilhabe am Arbeitsleben laufen würde ein Ausbildungsgeld bekommen. Dieses liegt bei Internatsunterbringung pauschal bei 104 Euro. Da das Internat aber sehr viele Zeiten hat in dem es komplett geschlossen ist wie Ferienzeiten, jedes zweite Wochenende, wenn man krank ist, wenns ins Praktikum geht usw. und man es auch nicht als Erstwohnsitz haben darf müsste meine Wohnung die ich jetzt hier im Heimatort habe weiterfinanziert werden.

Da stellt sich die Arbeitsagentur aber quer und sagt nein du lebst im Internat also gibt es pauschal nur die 104 Euro nicht mehr. Und das Jobcenter sagt, nein du kriegst 104 Euro von der Arbeitsagentur also bist du bei uns aus dem Bezug raus. Jetzt steh ich da und weiß überhaupt nicht mehr weiter. Ich möchte unbedingt diese Ausbildung machen, aber ich wäre dann in den Zeiten wo das Internat geschlossen ist obdachlos.

Weiß vielleicht jemand einen Rat , ich wäre für jede Hilfe dankbar !
 
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ExitUser

Gast
Hallo,

ich hoffe, Du kriegst noch bessere Antworten.
Hast Du mal im BFW nachgefragt? Die sollten Dich da beraten können.
Ich grübel nämlich, was bei Dir anders sein könnte als bei anderen Leuten, die ich kenne.
Ich selbst war auch schon mal an einem BFW und eigentlich lief es bei allen so, wie man Dir zuerst gesagt hatte. Man erhält das ALG II, zusätzlich den Mehrbedarf. Von den Leuten, die im Internat untergebracht waren, hatten die meisten eine eigene Wohnung. Und ich bin relativ sicher, dass einige davon auch ihre Erstausbildung dort gemacht haben. Und alle zwei Wochen die Fahrkosten bezahlen bekamen in ihren Heimatort.
Ich selber war zwar nicht im Internat, aber es war auch meine Erstausbildung und ich habe ganz normal das ALG II plus Mehrbedarf bekommen. Daher verstehe ich nicht, warum Du das Ausbildungsgeld beantragen musstest. Mir hatte man auch das Internat angeboten, ich wollte aber nicht und bin lieber etwas länger gependelt. Aber da war nie die Rede von, dass ich dann auch meine Wohnung aufgeben müsse.

Wie begründet man Dir das denn? Da ich, wie gesagt, Leute kenne, wo es definitiv nicht so gelaufen ist. Und ich erkenne auf den ersten Blick keinen gravierenden Unterschied zwischen deren Situation und Deiner.

Was genau ist denn "den beruflichen Teil einer RPK"? Wer bezahlt die Reha? Was ist das genau für eine Maßnahme? Damit kenne ich mich leider gar nicht aus.

Als Alternative bliebe natürlich noch, dass Du Dir ein BFW suchst, wo Du täglich hinpendeln kannst. Die Unterbringung im Internat ist ja kein Muss. BFW gibt es ja wie Sand am Meer, falls Du also keinen allzu ausgefallenen Berufswunsch hast, den nur 3 BFW in Deutschland anbieten, wär natürlich das auch eine Möglichkeit.

Aber ich würde beim BFW fragen, die geben vielleicht bessere Auskunft als die von den Ämtern.

Wenn auch nicht so wirklich, so hoffe ich, dass ich wenigstens ein bisschen helfen konnte.

LG
 
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