Erstattungsbescheid

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redan

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Hi,

es ist mal wieder so weit. das jobcenter will von unserer BG rund 1600 Euro zurück haben, weil wir zu viel bekommen haben. Der Grund: ich habe aus einer erwerbstätigkeit geld verdient und ich habe vermögen angesammelt. Dass ich arbeite habe ich immer angegeben, selbst jeden zusatzverdienst habe ich denen gemeldet. zum vermögen: ich habe über nen darlehen ein auto gekauft und habe zu dem im weiterbewilligungsantrag angegeben, dass ich 500 Euro bargeld habe. wieso die meinen wir hätten grob fahrlässig etwas verschwiegen ist mir schleierhaft. Was können wir jetzt tun? Habt ihr ein paar tipps? wie sieht es aus mit freibeträgen zum dazu verdienen und schonvermögen? das erkenne ich aus deren schreiben gar nicht. bin für hilfe sehr dankbar!!

ReDan
 

Mario Nette

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War eine Überzahlung für dich - ganz ehrlich - erkennbar? Welchen Zeitraum betreffen die Forderungen?

Mario Nette
 

redan

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Hi,

eine Überzahlung war nicht erkennbar. woran soll ich das ausserdem erkennen. insgesamt ist das alg II höher geworden als meine frau schwanger wurde. als ich denen mitgeteilt habe, dass ich durch einen gelegenheitsjob etwas dazu verdient habe (nie mehr als 150 Euro) habe ich dazu geschrieben, dass sie es unter berücksichtigung unserer freibeträge anrechnen sollen. insgesamt waren das vier monate in denen ich zusätzlich was verdient habe. geändert haben die nichts. dachte, dass damit die grenze nicht überschritten wurde und deshalb nichts abgezogen wurde.
den zeitraum den sie nennen sind 7 monate - also ein monat vom alten und 6 vom neuen bewilligungszeitraum. warum die jetzt in jedem monat zuviel gezahlt haben wollen, obwohl sie über mein regelmäßiges einkommen bescheid wussten, verstehe ich nicht.

redan
 

Mario Nette

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Gut, also bei 150 € ist der Freibetrag 110 €, 40 € hätten angerechnet werden können. Das über vier Monate ergibt 160 €, die zu viel gezahlt worden sein könnten. Wenn die ARGE jetzt sechs oder sieben Monate berechnt, ist das natürlich nicht in Ordnung. Unabhängig also von der Erkennbarkeit der Überzahlung besteht trotzdem eine Diskrepanz, sodass sich ein Widerspruch anbietet. Wie man auf 1.600 € kommt, erschließt sich mir nicht. Vielleicht kannst du das noch genauer herausstellen.

Mario Nette
 

redan

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ich weiss nicht wie die auf 1.600 Euro kommen. vielleicht wegen dem pkw (wert 2.700 euro), den ich über nen darlehen finanziert habe. im erstattungsbescheid kann ich nichts raus lesen. nur dass sie für jeden monat zwischen 118 und 250 euro zuviel gezahlt haben sollen. werden die mir bei einem widerspruch alles aufschlüsseln oder wie läuft das?

ReDan
 

redan

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...und wie sieht es mit dem schonvermögen aus? das haben die scheinbar auch nicht berücksichtig.
 

redan

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Darf die Zahlung bis zur Klärung des Sachverhaltens vom Jobcenter eingestellt werden?

ReDan
 

biddy

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Wenn Du MarioNettes Rat befolgst und Widerspruch einreichst, sollte dieser aufschiebende Wirkung haben:

*klick* HEGA 05/08 - 20 - Aufschiebende Wirkung von Widerspruch und Anfechtungsklage gegen Rückforderungen (GA Nr. 16/2008) - www.arbeitsagentur.de

Bei mir hat's geklappt, ich hatte auch die Regionaldirektion (Forderungseinzugsstelle oder wie das heißt, von der Du wohl separat noch Post bekommen wirst) darüber informiert, dass ich Widerspruch eingereicht habe und seit über einem Jahr nichts mehr gehört zu Sache; Alg-II-Leistung wie immer. Hm ... :icon_kinn:
 

redan

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Hi,

kann das sein, dass der Grundfreibetrag bereits mit meinem Lohn den ich regelmäßig bekommen habe verrechnet wurde oder hat man danach nochmal einen Freibetrag von 100 Euro, nachdem der Bewilligungsbescheid gekommen ist?

ReDan
 

biddy

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Ich verstehe gerade nicht so richtig, was Du meinst mit "noch einmal". In der Rückforderung sind die Freibeträge berücksichtigt ... sollten sein. Oder wie meinst Du das?

Du hattest ja geschrieben, dass trotz Mitteilung über die Aufnahme des Jobs die Alg-II-Zahlung gleich hoch geblieben ist. Also wurde nichts angerechnet, somit auch kein Freibetrag.

Du müsstest einen Änderungsbescheid für die zurückliegenden Zeiträume unter Anrechnung des damals erzielten Einkommens (abzüglich Freibeträge) bekommen. Darauf solltest Du bestehen, damit Du die Höhe - wenigstens des angerechneten Erwerbseinkommens - nachvollziehen kannst.
 
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