Erstattung von Vorstellungskosten

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Seehase

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Guten Tag hier im Forum,

ich weiß nicht, ob ich hier im richtigem Forum poste, wenn nicht, bitte ich die Moderatoren um entsprechende Berichtigung bzw. Umschichtung.

Ich habe erst kürzlich, aber zum widerholtem male die Erfahrung machen müssen, das das AA meine beantragte Kostenerstattung für Vorstellungsgespräche nicht korrekt erstattet.

Nach Salamitaktik werden nach meinen Reklamationen dann wieder Teilbeträge Nachüberwiesen, bis der von mir geforderte Betrag beglichen ist, aber eine komplette Kostenabrechnung bekomme ich nicht.:icon_kinn:

Jetzt habe ich wieder Vorstellungskosten von 201,00 € beantragt und es wurden lediglich 130,00 € überwiesen.
Wieder gilt es den Restbetrag anzufordern, auf die Rechtsgrundlage hinzuweisen, eine Reisekostenabrechnung anzufordern mit dem Hinweis möglicherweise den Rechtsweg zu beschreiten.

Was soll das Ganze. Haben andere hier im Forum ähnliche Erfahrungen sammeln müssen?

Freue mich auf Eure Postings.

Gruß vom Seehasen
 
E

ExitUser

Gast
Ja, ohne Abrechnungen einfach einen Betrag x (Verwendungszwecke: "lt. Vereinbarung"). Ich blickte nie durch, was da bezahlt wurde. Anmahnungen wurden nicht oder nicht zufriedenstellend beantwortet. Eine schriftliche Beschwerde bei dem Vorgesetzten mit Androhung einer Beschwerde bei dem Landrat ergab, dass das alles ganz richtig war, was da überwiesen wurde. Und zwar zählten alle Internet-Bewerbungskosten wie 0 Geld, die Fahrtkosten wurden nach einem Bundesreisekostengesetz abgerechnet, das ein Kleckerchen vorsieht (0,20 € pro km mit PKW oder Belege für öffentliche Verkehrsmitte), und sonst wurden anstandslos nur alle Belege an Büromaterial erstattet. Da wurde gar nicht gefragt, von wem die denn sind.
 

meike.b

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wie ist das eigentlich mit bewerbungskleidung? ich bin leider ziemlich groß, und eine hose fällt mit 70 Euro ins Gewicht. musste mir neulich für mein erstes Bewerbungsgespräch seit Jahren 200 Euro von meinen Eltern leihen, und nun kleckerweise abbezahlen, denn ich brauchte Hose, Hemd und Schuhe.

gibt es eine chance, das geld wiederzubekommen?
 

katzenfreund

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Guten Tag hier im Forum,

ich weiß nicht, ob ich hier im richtigem Forum poste, wenn nicht, bitte ich die Moderatoren um entsprechende Berichtigung bzw. Umschichtung.

Ich habe erst kürzlich, aber zum widerholtem male die Erfahrung machen müssen, das das AA meine beantragte Kostenerstattung für Vorstellungsgespräche nicht korrekt erstattet.

Nach Salamitaktik werden nach meinen Reklamationen dann wieder Teilbeträge Nachüberwiesen, bis der von mir geforderte Betrag beglichen ist, aber eine komplette Kostenabrechnung bekomme ich nicht.:icon_kinn:

Jetzt habe ich wieder Vorstellungskosten von 201,00 € beantragt und es wurden lediglich 130,00 € überwiesen.
Wieder gilt es den Restbetrag anzufordern, auf die Rechtsgrundlage hinzuweisen, eine Reisekostenabrechnung anzufordern mit dem Hinweis möglicherweise den Rechtsweg zu beschreiten.

Was soll das Ganze. Haben andere hier im Forum ähnliche Erfahrungen sammeln müssen?

Freue mich auf Eure Postings.

Gruß vom Seehasen

Hallo Seehase,

die Arbeitsagenturen bzw. die ARGEN arbeiten sehr häufig mit Pauschbeträgen. Wenn Du höhere Kosten hattest, mache diese geltend, lege gegen die Entscheidung, Dir nur einen Teil der tatsächlich entstandenen Kosten zu erstatten, Widerspruch ein. Sollte der Widerspruch zurückgewiesen werden, dann Klage erheben.
 

gelibeh

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in der von Silvia verlinkten Broschüre stegt 130€ je Fahrt. Normalerweise habe ich ja 2Fahrten eine Hin und eine Rück. Also müssten das 260€ nach meinem Verständnis sein.
 

Musterfrau

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Warum machst Du die Reisekosten nicht beim potentiellen Arbeitgeber geltend? (selbstverständlich erst, wenn Du schon die Absage in der Tasche hast)

Der Dich einladende AG hat die Verpflichtung, die dadurch entstehenden Kosten zu übernehmen, es sei denn, er schließt eine solche Übernahmeregelung ausdrücklich aus. Aber daran denken selbst erfahrene Rechtsanwälte als AG nicht... Von manchen Firmen/Banken erhält man sogar ein Formular, in dem man bitte seine entstandenen Kosten eintragen soll, damit diese völlig unproblematisch überwiesen werden.

Pro km setze ich pauschal 0,30 € an, und zwar für Hin- und Rückfahrt. Wenn mir ein Arbeitgeber allzu blöde kommt (mich haben schon Pappnasen eingeladen, um im Gespräch zuzugeben, daß sie gerne Profile lesen oder mich ´mal sehen wollten (!!!), scheue ich mich auch nicht, diese Kosten bei Zahlungsunlust gerichtlich geltend zu machen.
 

Arania

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So ist es, es ist erstmal der AG verantwortlich, er ist verpflichtet die Kosten zu übernehmen, aber ANGEMESSENE Kosten, also keine Anreise First Class in einem Flugzeug, erst wenn er das ausschliesst ist die ARGE zuständig
 

dikus

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Ich verstehe euch nicht ,ich würde mich nie beim AG vorstellen wenn ich nicht vorher eine Kostenübernahme bei der ARGE schriftlich zugesichert bekomme ,oder noch besser sofort Vorschuss holen ,die wollen doch das ich aus den Leistungen raus soll ,und außerdem haben die mich auch darein gebracht dann sollen sie auch dafür zahlen.

Gruß dikus
 

Arania

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Was Du machen würdest ist rechtlich leider unerheblich, erstmal ist der AG der einlädt in der Pflicht, erst dann die ARGE, das ist die gesetzliche Reihenfolge
 

Silvia V

Redaktion
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gelibeh

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hab die Verordnung gelesen. Ist aber heftig. Die gilt für Dienstreisen. Und sowas machen Leute die die fehlenden 130€ auf Grund eines Erwerbseinkommens leichter verkraften können.
 
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