Erstattung von Parkgebühren durch Krankenkasse?

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(k)einEinzelfall

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Hallo,

vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen:

Musste kürzlich notfallmäßig ins Klinikum. Wegen der akuten Beschwerden konnte ich alleine nicht mehr mit Zug und Bus dort hinfahren. Statt dessen wurde ich privat zum Klinikum gefahren. Vom Arzt wurde Notwendigkeit einer Begleitperson auf dem Fahrtkostenerstattungsantrag bescheinigt.

Meine Begleitung blieb bei mir, bis ich auf Station ein Bett zugewiesen bekam (was einige Stunden gedauert hatte) und ging auch mit zu den ersten Untersuchungen. Währenddessen mussten Parkgebühren bezahlt werden, da kein kostenloses Parken am Klinikum möglich.

Die Fahrtkosten selbst wurden in voller Höhe von der Krankenkasse übernommen; die Übernahme der Parkgebühren wurde jedoch abgelehnt. Muss die Krankenkasse tatsächlich keine unvermeidbaren Parkgebühren erstatten?

Danke schonmal!
 

Couchhartzer

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Meine Begleitung blieb bei mir, bis ich auf Station ein Bett zugewiesen bekam (was einige Stunden gedauert hatte) und ging auch mit zu den ersten Untersuchungen. Währenddessen mussten Parkgebühren bezahlt werden, da kein kostenloses Parken am Klinikum möglich.
Und genau diese Stunden Wartezeit hätte z.B. die Begleitung (oder auch in kurzer Absprache mit dem Personal im Klinikum du selber, wenn die Wartezeit so lang ist) durchaus ja dazu nutzen können, den Wagen eventuell mal umzuparken (auf eine kostenlose Stellmöglichkeit) und dann wieder zu dir zurückkommen können.

Oder hätte es eventuell sogar eine Möglichkeit gegeben eine Bescheinigung der Klinik zu bekommen, dass die Anreise mit eigenen KfZ wegen körperlicher Einschränkungen zwingend gegeben war und es auch keine andere Parkmöglichkeit gibt und deswegen diese Kosten daher ebenfalls unabwendbar notwendig waren?

Möglicherweise wäre dann sogar ein Taxischein die richtigere Wahl gewesen, denn den zahlen die Kassen bei entsprechender ärztlicher Bestätigung in der Regel.
 

(k)einEinzelfall

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Danke für Deine Antwort.

Ich selbst darf behinderungsbedingt selber kein Auto mehr fahren. Meine Begleitung hätte den Wagen auch nicht umparken können. Wie gesagt, kostenloses Parken gibt es meines Wissens nur für Mitarbeiter. Das Klinikum schreibt auf der Homepage:

Für Patienten und Besucher stehen vor dem Universitätsklinikum Parkplätze gegen Gebühr zur Verfügung. Die ersten 30 Minuten sind kostenlos, jede weitere angefangene Stunde kostet dann einen Euro. Der Tageshöchstsatz liegt bei sechs Euro. [...]

Vor der Notaufnahme steht ein Parkplatz für den Krankentransport zur Verfügung. Gehbehinderte Patienten können hier ein- und aussteigen. Parkberechtigungen erhalten Sie an der Leitstelle der Notaufnahme.

Möglicherweise wäre dann sogar ein Taxischein die richtigere Wahl gewesen, denn den zahlen die Kassen bei entsprechender ärztlicher Bestätigung in der Regel.
Für eine Genehmigung durch die KK war keine Zeit. Ich erhielt am späten Nachmittag den Einweisungsschein und musste schon am nächsten Morgen auf Station sein ("normale" Anmeldung, keine Notaufnahme).



Oder hätte es eventuell sogar eine Möglichkeit gegeben eine Bescheinigung der Klinik zu bekommen, dass die Anreise mit eigenen KfZ wegen körperlicher Einschränkungen zwingend gegeben war und es auch keine andere Parkmöglichkeit gibt und deswegen diese Kosten daher ebenfalls unabwendbar notwendig waren?
Oh, das habe ich vergessen. Auf dem Erstattungsantrag wurde bescheinigt, dass eine dauerhafte Einschränkung der Mobilität vorliegt, wg. der akuten Symptome eine Begleitperson notwendig ist und eben die Anreise im privaten PKW angezeigt ist.

Werde im Klinikum mal nachfragen wegen einer Bestätigung zu den Parkgebühren.
 

Couchhartzer

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