Erstattung von Bewerbungskosten

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Radi

Elo-User*in
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Hallo, kann mir jemand helfen ?
Ich möchte einem Nachbar helfen, der gerade Probleme mit dem Jobcenter hat.

Und zwar hat er im Dezember 2017 einen Antrag für die Übernahme von Bewerbungskosten gestellt, es waren 18 Bewerbungen. Dieser Antrag mit den Kopien der Bewerbungsscheiben wurde im Beisein von Zeugen in den Briefkasten vom Jobcenter gesteckt.

Eigentlich wie immer.
Nur ist dieser Brief im Haus nicht beim zuständigen Sachbearbeiter angekommen.

Im April wurde erneut ein Antrag gestellt für Bewerbungen des Jahres 2018 und zwar 26 Stück. Der Antrag wurde mit den Kopien der Bewerbungsschreiben, sowie Quittungen über Porto und Ablehnungsschreiben von Arbeitgebern und einer Kopie des Antrags von 2017 erneut in den Briefkasten vom Jobcenter gesteckt. Erneut ist dieser Antrag nicht angekommen.


Nun habe ich die Unterlagen ohne den Quittungen, weil ich diese nicht kopiert habe persönlich bei einem Gespräch mit dem Sachbearbeiter abgegeben.

Die Form der Bewerbungsschreiben war bisher nicht vorgegeben und Quittungen mussten eigentlich auch nie vorgelegt werden. Nun soll das alles mit eingereicht werden, damit der Erstattung entsprochen wird.

Quittungen liegen aber nun nicht mehr vor und auch Ablehungsschreiben nicht, denn diese sind im Jobcenter verschütt gegangen.

Wenn diese aber nicht vorgelegt werden, gibt es keine Erstattung.

Weiß jemand einen guten Rat ?

Viele Grüße,

Oliver
 

Sonne11

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Hallo!
Wenn in einer EGV vereinbart oder auferlegt wurde, was und wie nachzuweisen ist, um BK erstattet zu bekommen, reicht das, was in einer EGV(A) steht.

Wenn einem die Anforderungen und Bedingungen nicht passen, oder diese unsinnig sind, sollte man die EGV so verhandeln, damit man mit den Nachweisen leben kann und diese ohne große Mühe einreichen kann.

In einem EGVA also Verwaltungsakt, müssen die BK verbindlich den geforderten Bewerbungsbemühungen gegenüber stehen. Es muss also eine feste Zusage sein. Allein deshalb sind VA immer die bessere Wahl.

Wenn keine EGV(A) vorhanden ist, ist dafür das Vermittlungsbudget da. Dann muss man tatsächlich Rechnungen einreichen, da kein pauschaler Betrag erstattet wird.

Wenn so viele Dokumente oder Nachweise verloren gehen, sollte man nicht einfach nachgeben. Das kann nicht sein! Es sind persönliche und sensible Angaben und Anträge. Zudem Rechnungen.

Man sollte und man muss bedenken, dass so ein JC in Zukunft so weiter machen wird, wenn es was zahlen soll.

Erster Rat wäre, die Anträge viel öfter zu stellen und sie am Empfang bestätigen lassen.

Ich würde eine Eingabe in Nürnberg beim (KRM) Kundenreaktionsmanagement tätigen und fordern, mir mitzuteilen, wo die vielen Blätter geblieben sind.

Man kann den zuständigen Dateschutzbeauftragten eures Bundeslandes einschalten und fordern, dass geprüft wird, was mit den Unterlagen passiert ist.

Das JC selbst aufzufordern, mir schriftlich unter Fristsetzung mitzuteilen, was mit den Unterlagen passiert ist, ob der Datenschutz gegeben ist u.s.w. wäre auch sehr wichtig.

Es ist eine Masche des JC. Einfach behaupten, es wäre nichts angekommen. Das ist eine Behörde. Man kann da vielen Leuten, die zuständig sind, oder Behauptungen aufstellen, etwas die "Akte" beschmutzen. Denn selbst wenn die Geschäftsführung alles deckt, ist alles was schriftlich vom Betroffenen bezüglich der Sache eingereicht wurde Aktenkundig.

Den Verwahrungsbruch gibt es auch noch. Man muss sich aber Arbeit und Mühe machen. Wenn das jetzt einfach nur nach Arbeit klingt und Augenrollen verursacht, dann lieber alles sein lassen und weiterhin alles glauben.
 
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