Erstattung hochwertiger Bewerbungsunterlagen? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Aras

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Hallo,

es gibt tatsächlich noch Stellen auf die man sich nur postalisch bewerben kann. Wenn sich das ganze lohnt würde ich auch zu hochwertigeren Materialien greifen (v.a. die Mappe). Ich habe heute die Auskunft bekommen, dass ungeprüft 5 EUR bezahlt werden, bei Nachweis höherer Kosten aber auch das. Jetzt ist meine Frage, ob man höhere Kosten alleine durch hochwertige Materialien rechtfertigen kann oder ob damit eher Fahrtkosten o.ä. gemeint sind?
 
G

gast_

Gast
Jede AfA/JC entscheidet selbst: Stell einen Antrag auf Auskunft und Beratung, wenn du es genau wissen willst.

Hier gibts neuerdings sogar 7 € pro schriftlicher Bewerbung pauschal.

Manchmal ändern die ihre Bestimmungen innerhalb eines Jahres sogar mehrmals: Schon erlebt.
 

HartzVerdient

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Wenn sich das ganze lohnt würde ich auch zu hochwertigeren Materialien greifen (v.a. die Mappe).
Bringt nicht wirklich viel. Das habe ich damals auch versucht, diese tollen super Mappen mit 3 Fach oder 4 Fach Ausklappung aus Pappe. Wo man das Deckblatt irgendwo einheftet, das Anschreiben woanders einheftet und dann den Lebenslauf irgendwo einheftet.

Nervmappen, die viel Geld kosten und letztendlich nicht wirklich ans Ziel führen. Sich von anderen Bewerbern abheben. Man müsste schon soweit abgehoben sein, dass man irgendwo zwischen Mars und Jupiter sich einreiht. Es gibt Personaler, auf die wirken diese Nervmappen schon kontraproduktiv. Wenn sie Bewerber einladen, dann wollen die den Lebenslauf schnell rausheften, durch den Kopierer hauen und dich dann zum Vorstellungsgespräch einladen. Da will man nicht erst mit solchen Mappen rumspielen.

Kauf die einfachen Klemmhefter beim Discounter (am Besten die mit Umschlägen) und gut ist. Achte darauf, dass die Mappen nicht kaputt sind (Beulen oder Knicke). Drucke deinen Lebenslauf sauber aus, klemm es ein und pack das Anschreiben lose in den Umschlag. Am Ende - und auf die desolate Arbeitsmarktsituation bezogen - wirds langfristig eh wirtschaftlicher.

Dann beten.

Sollte man Fritz, Meyer oder Adolph heissen, dann kannste Glück haben, dass du eingeladen wirst. Sollte man Mürat, Mülülü oder Gürütlü heissen, kannste von dem o.g. genannten Glück eh nochmals 30% Chancengleicheit abziehen (... und sich mit dem Gedanken des Dönerverkäufers, Baumschularbeiters oder sonstigen Helfertätigkeiten, anfreunden).
 

Aras

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Diese ausklappbaren Mappen find ich ganz gruselig. Naja ich versuch schon online zu bleiben.
 
R

Rounddancer

Gast
Ich hatte mehrere Fachgespräche mit Personalverantwortlichen. Und alle hassen diese dreiteiligen Mappen.

Ich muß ja, wenn wir mal wieder Stellen ausgeschrieben haben, und jemand kann nicht lesen, daß da steht, daß wir postalische Bewerbungen nicht bearbeiten und nicht zurückschicken können, Bewerbungen erfassen, die per Post kommen.
Genauer: Eigentlich müßte ich ja nicht,- denn ich hatte da ja stehen, daß ich keine postalischen Bewerbungen bearbeiten kann.
Aber dann stehe ich doch da, hole die Bewerbung aus dem Hfter, bzw. der Mappe raus, lebe sie in den Vorlageneinzug meines Scanners und scanne ein. Das geht bei diesen dreiteiligen Mappen echt umständlich, zudem klebt, oder, noch schlimmer, klemmt mit Büroklammer ein Bild dran,- das dann im Scanner alles verschiebt, oder klemmt.

Dies, während man beim Klemmhefter einfach die Klemme rauszieht, und dann hat man die ganzen Seiten der Bewerbung,- kann sie in den Scanner füttern... Und einfach wieder reinstecken.

Lieber eine Klemmmappe nehmen, und, wenn möglich, einen passenden Umschlag mit verstärktem Rücken. Das hindert den Postler oft daran, den großen Umschlag zusammenzurollen oder geknickt in den Briefkasten zu legen.

Zur Praxis der Kostenerstattung: Das entscheidet jedes Amt selbst, sowohl das "ob", als das "wieviel".
Wir müssen ja eh, bevor wir auch nur eine Bewerbung abschicken, die wir nachher abrechnen wollen, den -nötigenfalls formlosen- Antrag auf Bewerbungskostenerstattung stellen,- in der Reaktion des Amtes darauf kommt dann mit dem Formular zumeist auch ein Info, was es für welche Bewerbung gibt und welche Art Nachweis sie wollen.
 
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