Erstattung der Fahrtkosten zum MdK

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Frabbel

Elo-User*in
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Hallo, liebe Forenmitglieder,

habe mal eine kurze Frage, nachdem mein Widerspruch gegen die Nichtzahlung des Krankengeldes nun schon fast 6 Monate "bearbeitet" wird, durfte ich vor Kurzem zum MdK antreten, obwohl es bei meinem Widerspruch lediglich um die Berechnung der 3-Jahres-Zeiträume geht, da ich bereits 'ausgesteuert' bin.

Mittlerweile nimmt das Scharmützel mit der Sachbearbeiterin der Kasse schon leicht private Züge an und ich werde der Dame möglicherweise bald zu Ruhm durch entsprechende Presseauftritte verhelfen.

Da die Vorladung zum Mdk m.M. nach reinste Schikane war, weiter möchte ich dazu nicht ausholen, bietet man mir als Erstattung für die gefahrenen Kilometer einen Pauschbetrag von 10 Cent an, Parkgebühren werden überhaupt nicht erstattet.

Kann mir Jemand dazu die entsprechenden Regelungen nennen? Irgendwo muss dazu ja etwas geschrieben stehen, im Nachhinein ärgere ich mich, weil ich bei meinem Krankheitsbild durchaus einen Transport mit dem Taxi hätte beanspruchen können. Knapp 2 Wochen vorher wurde ich noch mit Arztbegleitung transportiert, aber es gibt gewisse Fehler, die mache ich nur einmal im Leben, garantiert.

Herzlichen Dank für alle hilfreichen Antworten und eine schöne Vorweihnachtszeit.
Frabbel
 

Seepferdchen 2010

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Hallo Frabbel,

Fahrkosten, die aus Veranlassung der Krankenkasse entstehen (z.B. Untersuchung beim MDK) werden von der Krankenkasse ohne Zuzahlung erstattet (§ 65a SGB I).

Pauschbetrag von 10 Cent an

Hier glaube ich ist es von KK zu Krankenkasse unterschiedlich.

Bestimmt meldet sich noch jemand zu deine Frage.




§ 65a
Aufwendungsersatz

(1) Wer einem Verlangen des zuständigen Leistungsträgers nach den §§ 61 oder 62 nachkommt, kann auf Antrag Ersatz seiner notwendigen Auslagen und seines Verdienstausfalles in angemessenem Umfang erhalten. Bei einem Verlangen des zuständigen Leistungsträgers nach § 61 sollen Aufwendungen nur in Härtefällen ersetzt werden.

(2) Absatz 1 gilt auch, wenn der zuständige Leistungsträger ein persönliches Erscheinen oder eine Untersuchung nachträglich als notwendig anerkennt.

Ja und gute Besserung und ein gesundes Weihnachtsfest für dich.


:icon_pause:
 

Ausgestossener

Elo-User*in
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"...bietet man mir als Erstattung für die gefahrenen Kilometer einen Pauschbetrag von 10 Cent an, Parkgebühren werden überhaupt nicht erstattet."

Frage bei der Krankenkasse schriftlich nach, auf welche Vorschriften hin Dir die "nette" Dame das ! Angebot ! für die Kostenerstattung unterbreitet.
 

Frabbel

Elo-User*in
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Vielen Dank Euch Beiden und speziell an 'Ausgestossener', Dein Nick hat was :)

Bin einen Schritt weitergegangen, habe die liebe SB heute per Mail in Anlehnung an die von Seepferdchen genannten Paragraphen aufgefordert, mir umgehend einen rechtsmittelfähigen Bescheid auszustellen, nachdem ich ihr gestern schon ein Interview in der Presse angeboten habe.
Nach über 3 Jahren Kampf um meine Erwerbsminderungsrente und 'Spießruten laufen' bei allen möglichen Ämtern, Institutionen und Allen, die überhaupt einen Schreibtisch Ihren Arbeitsplatz nennen, habe ich die Schnauze dermaßen gestrichen voll von dieser modernen Volksverdummung, die man mit älteren kranken Menschen, die immerhin ihr ganzes Leben geregelt gearbeitet haben, betreibt oder versucht zu betreiben, dass ich mittlerweile auch für einen Euro zum Gericht gehe.

Im Nachhinein ärgert mich schon, dass ich keine Untätigkeitsklage angestrebt habe, weil ich der Meinung war, dass die Herrschaften 6 Monate Zeit haben, allerdings habe ich gestern gelesen, dass es bei einem Widerspruch nur 3 Monate sind.
Schade, aber nicht mehr zu ändern, werde mir aber die besagte Dame etwas näher vornehmen, mal sehen, wer letztendlich die besseren Nerven hat. Ich mache sowas zwar nicht gerne, aber wenn man mich offensichtlich betrügen will, und nichts anderes ist diese Hinhaltetaktik bezgl. meines Krankengeldes, dann werde ich zur Wildsau.
Statt in Ruhe zu genesen und mein üppiges Krankengeld (Vorsicht-Ironie!) auf den Kopf zu hauen, darf ich mich seit Mitte des Jahres mit dem Jobcenter rumschlagen, nur weil man sich bei der Kasse querstellt.

Aber ich drifte stark vom eigentlichen Thema ab, liegt wohl an meiner Wut, die sich mittlerweile aufgebaut hat.

Nochmal vielen Dank für Eure Hilfe
Frabbel
 

Frabbel

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Für Alle, die es interessiert, inzwischen ein Ergebnis.

Habe per Post einen rechtsmittelfähigen Bescheid bekommen, in dem klammheimlich auf 20 Cent pro KM nachgebessert wurde.
Gezwungenermaßen würgt man sich dabei eine Art Entschuldigung heraus, es sei leider ein Fehler unterlaufen.

Jetzt warte ich nur noch darauf, dass mein Widerspruch hinsichtlich Krankengeldzahlung durchkommt, was bedeuten würde, ich war 'unschuldig' ein halbes Jahr im Hartz 4 Bezug.
Alle dadurch entstandenen Kosten, wie z.B. Fahrten zum Jobcenter, Porto usw. usw. werde ich der Brut dann in Rechnung stellen. Da man sich weigern wird, diese Kosten zu erstatten, habe ich an meiner Seite den Reporter einer Zeitung. Da sind so kleine Nebenkosten entstanden, wie Fahrten zum Facharzt, weil mir das JC die Miete kürzen will, weil sie angeblich zu hoch ist, all das werde ich von ihnen einfordern :)
Bei KG-Bezug wären solche Wege nicht nötig gewesen, spätestens in ein paar Wochen weiß ich mehr und dann gibts Lack.
Die Rache des kleinen Mannes eben....
 
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