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Erstattung der Fahrtkosten. Was soll ich nur tun bei hohen Kosten bei Bewerbung?

Tobiasch

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#1
leider musste ich mich arbeitslos melden. Habe auch ganz tolle Leute dort bei der BA angetroffen. Etwas mürrisch aber sehr kompetent und erfahren. (Kein wunder bei so vielen Personen, die sie tagtäglich beraten)
ich habe ein super tolles Gespräch gehabt mit einer Dame

leider habe ich vergessen mit ihr die Problematik der Kostenerstattung bei Bewerbungen zu sprechen

Für mich brach die Welt zusammen, als ich erfahren habe am servicetelefon, dass meine Fahrtkosten und Bewerbungskosten nicht
erstattet werden müssen.

Ich habe jedoch in den nächsten Wochen mehrere Bewerbungsgespräche und teilweise bis zu 24 Euro hin und zurück kosten

Was tun?
 

Zeitkind

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#2
als ich erfahren habe :icon_laber: am servicetelefon
Das sind nicht wirklich Fakten, solange Du die Leistungen noch nicht einmal beantragt hast.
Schriftlich nachweisbar Antrag auf Erstattung von Bewerbungskosten nach § 44 SGB III stellen.
Die Beantragung sollte vor Entstehung der Kosten erfolgen. :icon_wink:
 

Regensburg

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#3
Moin :)

ich bin etwas irritiert...... wurde dir keine Eingliederungsvereinbarung (EGV) aufgezwungen?
Normaler weise ist das erste was man min einem bei AfA/JC macht..... - und dort sollen die Bewerbung/Fahrtkosten geregelt sein.
 

Nena

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#4
In der Regel übernimmt die Arbeitgeberin die Fahrtkosten. Sollte das bei der Einladung zum Gespräch nicht ausdrücklich ausgeschlossen worden sein, ist sie dazu sogar verpflichtet. Wenn es Dir peinlich ist, das anzusprechen, musst Du die Kosten selber tragen - weder AfA noch JC werden das dann tun (wenn Du nicht nachweist, dass AG nicht zahlt).
 

Tobiasch

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#6
Moin :)

ich bin etwas irritiert...... wurde dir keine Eingliederungsvereinbarung (EGV) aufgezwungen?
Normaler weise ist das erste was man min einem bei AfA/JC macht..... - und dort sollen die Bewerbung/Fahrtkosten geregelt sein.
muss man diese Eingliederungsvereinbarung unterschreiben ?

Gilt bei ALG I nicht eine gewisse Eigenleistungsfähigkeit?
das ist aber viel Geld
ich möchte wenn ich schon arbeitslos bin, auch etwas profitieren
 

martinpluto

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#7
Das sehe ich nicht so, betriebe wie Randstad schreiben da schon auf ihre vorladungen drauf dass keinerlei Fahrtkosten erstattet werden... also doch Antrag (nachweisbar) beim Jobcenter
 

Couchhartzer

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#9
wurde dir keine Eingliederungsvereinbarung (EGV) aufgezwungen?
Eine EGV kann gar nicht aufgezwungen werden, da es, wie allgemein bekannt ist, keine sanktionsbewehrte Unterschriftspflicht gibt.
Das einzige was aufgezwungen werden kann (aber dann auch regelmäßig vollumfänglich angreifbar ist), wäre ein Verwaltungsakt als Ersatz einer EGV als einseitige Anordnung.
 
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#10
The beauty of VA:
DER muß gesetzeskonform sein.

In der EGV hingegen kann vereinbart werden, daß sich eine der Vertragsparteien ins eigene Knie schießen wird,
indem sie - einvernehmlich - versteht sich :wink:- geltende Gesetze umgeht, unterwandert, aushöhlt, you name it.
 

Imaginaer

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#12
das ist aber viel Geld
ich möchte wenn ich schon arbeitslos bin, auch etwas profitieren
Das war darauf bezogen weil es im Gegensatz zu ALG II eine Eigenleistungsfähigkeit beim ALG I gibt. Je nach Höhe des ALG I halt. Bei ALG II ist kein Posten im Regelsatz vorgesehen, der darin genannte Betrag dient privaten Unternehmungen.
 

Tobiasch

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#13
Das sehe ich nicht so, betriebe wie Randstad schreiben da schon auf ihre vorladungen drauf dass keinerlei Fahrtkosten erstattet werden... also doch Antrag (nachweisbar) beim Jobcenter
ist eine Stelle im öffentlichen Dienst. Ich wundere mich gerade. Normalerweise steht in den Einladungen immer
,,Fahrtkosten werden nicht übernommen''
hier jedoch nicht. ich geh mal davon aus, dass es doch vom AG übernommen wird

hatte mal ein Gespräch vor vielen jahren in einer Bundesbehörde. die haben sogar hotelkosten übernommen am ende eine Rechnung von 154 euro die die übernommen haben
 

Tobiasch

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#14
Das war darauf bezogen weil es im Gegensatz zu ALG II eine Eigenleistungsfähigkeit beim ALG I gibt. Je nach Höhe des ALG I halt. Bei ALG II ist kein Posten im Regelsatz vorgesehen, der darin genannte Betrag dient privaten Unternehmungen.
ja das hab ich schon verstanden :)
naja ich habe mir das auch so gedacht, dass es eher nicht übernommen wird
werd es trotzdem versuchen.

habe wieder neue Einladungen bekommen zu gesprächen. hmm ich glaub ich werde nicht lange arbeitslos sein.

ich liebe dieses electric light orchestra forum dennoch sehr
 

Tobiasch

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#15
Eine EGV kann gar nicht aufgezwungen werden, da es, wie allgemein bekannt ist, keine sanktionsbewehrte Unterschriftspflicht gibt.
Das einzige was aufgezwungen werden kann (aber dann auch regelmäßig vollumfänglich angreifbar ist), wäre ein Verwaltungsakt als Ersatz einer EGV als einseitige Anordnung.
bisher noch nichts in dieser art passiert

meine Sachbearbeiterin und der eine andere Sachbearbeiter machten super Eindruck und jahrzehntelange Erfahrung. sie zeigten mir auch neue Möglichkeiten auf hatte mir umsonst Gedanken gemacht, dass sie mich schlecht behandeln würden
 

Kerstin_K

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#16
Vom Gesetz her ist es eben so, dass der Arbeitgeber das übernehmen muss, wenn er es nicht vorher ausschliesst.

Leider gaben viele Furmen hausbekomen, dass die AfAS und JCs einspringen, wenn sie zahlen und nutzen das aus umKosten zu sparen.

Aus meiner sicht ist es fast ein Qualitätskriterium, wenn eie Firma die Fathtkosten zahlt. Wenn da höhere Beträge anfallen, Flüge, Übernachtungen, würde ich das aber immer vorher mit der Firma abstimmen, schon deshalb, weil viele Firmen Verträge zu fgünstigen Konditionen mit Hotels haben oder ein Grosskundenabo bei der Bahn.

Und wenn man in eine Fremde Stadt Reisen muss für das Vorstellungsgespräch, wird es einem auch niemand negativ ankreiden, wenn mal mal nachfragt, ob sie ein bestimmtes Hotel empfehlen können.
 
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