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Erstattung der Bewerbungskosten optimal einsetzen

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E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#1
Hi,

brauche einen Rat von Euch. Ich habe jetzt so einen "Antrag auf Gewährung von Bewerbungskosten (UBV) bei pauschalierter Erstattung" vorliegen und möchte das Maximum von bis zu 260 Eumel Zuschuss optimal ausnutzen. Und zwar habe ich meine wichtigsten Bewerbungsunterlagen auf einer eigenen Webseite gespeichert und möchte möglichst viele Initiativbewerbungen zu 55 Cent Porto rausschicken, mit Angabe der Webadresse für den Fall von näherem Interesse an meinem Arbeitsangebot...
Jetzt habe ich meinen Vermittler aber so verstanden, dass maximal 52 Bewerbungen mit maximal 5 Eumel unterstützt werden = 260 Eumel. Wie muß ich vorgehen, damit ich mit dem Zuschuss möglichst viele Firmen erreiche?
Und stimmt es, dass ich den Antrag erst NACH den erfolgten Bewerbungen abschicken kann, also in Vorleistung gehen muss? Kann ich den Antrag mehrmals stellen, wenn ich noch nicht den maximalen Zuschuss ausgereizt habe? Bin da etwas verwirrt :kratz:

danke für jeden guten Tipp!

grüße
Sabine
 

DekaDent

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#2
Wie wäre es denn mit Klasse statt Masse?
So wie ich dich verstanden hab, willst du die 260 Euro für möglichst effektiv nutzen und etwa 400 Briefe schreiben, die alle auf deine Webseite verweisen.

Ehrlich: Lass es. Schreib lieber weniger Bewerbungen, aber investier mehr. Zunächst mal sollte jede Bewerbung anders sein, es fällt sehr sehr schnell auf wenn jemand eine Bewerbung 100* verwendet und nur die Adresse ändert. Lebensläufe kann man natürlich grundsätzlich mehrfach verwenden, sollten aber dem Profil des angeschriebenen Unternehmens angepasst werden (Prioritäten setzen und nicht alles noch so unwichtige in den Lebenslauf schreiben). Benutz gutes Papier und lass' gute Fotos beim Fotografen machen, nicht die komischen aus dem Automaten oder Passbilder aus dem Fotoladen. Am besten jede Bewerbung von irgendjemandem mit Ahnung gegenlesen lassen, vor allem Rechtschreibung, Formalitäten usw. können wichtig sein.
Eine Investition in ein Buch, das sich nur mit dem Verfassen von Bewerbungen beschäftigt, lohnt sich auch auf jeden Fall, am besten bei Amazon o.ä. nach gut bewerteten Büchern suchen.

Edit: Eine andere, mittlerweile auch bei Personalern sehr beliebte Bewerbungsmethode ist per Email oder Internet, allerdings auch hier gibt es viel zu beachten, daher empfiehlt sich ebenfalls ein gutes Buch.
 

gelibeh

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#3
Was ich dazu sagen kann ist, dass Du erstmal in Vorleistung gehen musst. Dann ist die Frage, wie Du Deine Bewerbungen nachweisen musst. Bei einigen werden nur die mit einer Absage bewiesenen Bewerbungen bezahlt, hat Dein Fallmanager dazu was gesagt? So pauschal, ohne Nachweis dürfte es keine 260€ geben.
 
E

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Gast
  Th.Starter/in  
#4
DekaDent sagte :
Wie wäre es denn mit Klasse statt Masse?
Sorry, aber das war nicht meine Frage! Ich habe die "Klasse" meiner Meinung nach genügend ausgereizt, jetzt kommt halt die "Masse" mal an die Reihe...
BITTE keine weiteren Diskussionen darüber 8)
grüße
Sabine
 

Martin Behrsing

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#5
Hallo Sabine,

wenn Du Masse einsetzen willst, dann mach es dir wirklich einfach und erstelle eine Art Werbebrief (der auch als solcher zu erkennen ist) und schreibe massig Firmen an. Gestalte ihn aber so, dass potentielle Interessenten bei Gefallen bei dir die kompletten Bewerbungsunterlagen anfordern können.
D.H. Du musst Dein Schreiben schon so verfassen, dass der Leser sofrt einen potentiellen Nutzen für sich erkennen kann.
Beschäftige vielleicht mal mit Engpass-Konzentrierte-Strategien E-K-S (Ein Marketingkonzept). Bei google findest du genügend dazu.
 
E

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  Th.Starter/in  
#6
Hallo Martin,

danke für die Auskunft, aber wie ich meinen Werbebrief gestalten will, weiss ich eigentlich schon :daumen:

Also nochmal: Wenn mich jetzt ein Brief 55 Cent Porto + Papier + Druck + Umschlag insgesamt ein Euro kosten würde und ich verschicke insgesamt 260 Briefe, bekomme ich dann - bei etwas Goodwill vom AA - auch 260 Euro erstattet?

Und muss ich alles auf einmal beantragen, also vollständig in Vorleistung gehen oder kann ich auch erst mal die Hälfte verschicken und den entsprechenden halben Zuschuss beantragen?

grüße
Sabine
 

Martin Behrsing

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#7
Hallo Sabine,

leider ist es so. Jetzt muss ich dir noch einschränkend sagen, dass die Erstattung der Bewerbungskosten eine Kannleistung ist. D.H. wenn der Haushalt dafür berbraucht ist, braucht überhaupt nichts bezahlt werden. Allerdings kann man dann kaum von dir die Obliegenheitspflichten verlangen, wenn du dadurch unangemessene Belastungen hättest. Ein Trost, solltest Du einen Job bekommen kannst du diese Kosten steuerlich wieder absetzen. Aber eventuell kann die Arbeitsagentur für dich ja die Portokosten übernehmen und versendet es selbt. Ob das allerdings bei Arbeitgebern so gut komm (Poststempel der Arbeitsagentur) wage ich zu bezweifeln.
Von daher kann ich dir auch nur zu effektiven Bewerbungen raten und lieber wenige schreiben aber dafür ausgewählt und gut vorbereitet. Denke hier bitte Marketing mäßig. In der freien Wirtschaft können sich eigentlich nur Aldi und Co. solche Strategien leisten, während alle anderen Zielgruppenorrientiert denken müssen und deswegen auch erfolgreich sind.
Ist schon wirklich kein leichtes Spiel mit den Bewerbungen.
 

Martin Behrsing

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#9
das du erstmal in Vorleistung gehen musst und keine Garantie hast, ob dieses übernommen wird. Also bevor Du eine Aktion startest beantrage bitte diese Sachen und warte den Bescheind ab. Damit gibst du auf jeden Fall kein Geld aus, was dir dann später an jeder Ecke fehlt.
 

egjowe

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#10
pauschalerstattung bewerbungskosten

auf meine anfrage bei meinem fm wurde mir erklärt, dass ich ab antragstellung für jede schriftliche bewerbung (eintrag in eine gesonderte liste) eine pauschale von 5,- euro bekommen würde, max. 260,- euro im jahr.
rückwirkend erfolgt keine anerkennung.
da ich alg2-empfänger bin, gilt es also nicht nur für alg1.

zusammen mit der liste "nachweis meiner gesamten bewerbungsbemühungen" solle ich diese alle 3 monate vorlegen bzw. einreichen.
also erst einmal in vorleistung treten.

typisch ist für mich wieder, dass von vielen arbeitslosen 3-8 nachweisbare bewerbungen pro woche verlangt werden (alg2), aber eigentlich nur 1 bewerbung erstattet wird, wenn ich das maximum auf die woche runterbreche.

gruss
egjowe
~~~~~~~~
 
E

ExitUser

Gast
  Th.Starter/in  
#11
Re: pauschalerstattung bewerbungskosten

egjowe sagte :
typisch ist für mich wieder, dass von vielen arbeitslosen 3-8 nachweisbare bewerbungen pro woche verlangt werden (alg2), aber eigentlich nur 1 bewerbung erstattet wird, wenn ich das maximum auf die woche runterbreche.
Daher sollte man bei der Eingliederungsvereinbarung drauf drängen, dass die gesamten Bewerbungskosten erstattet werden, weil der Überhang sonst vom Regelsatz abgeht.

LG
Luna
 

achim2

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#12
Re: pauschalerstattung bewerbungskosten

Luna sagte :
Daher sollte man bei der Eingliederungsvereinbarung drauf drängen, dass die gesamten Bewerbungskosten erstattet werden, weil der Überhang sonst vom Regelsatz abgeht.

LG
Luna
Inwieweit ist denn so etwas grundsätzlich möglich?
Ich bekomme derzeit auch nur meine 260,- Euro maximal erstattet.

Und mir wurde gesagt, es sei eine "Kann-Leistung" heißt, sie können mir die Bewerbungskosten erstatten, sie müssen es aber nicht.

Gruß Achim
 
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#13
Re: pauschalerstattung bewerbungskosten

achim2 sagte :
Und mir wurde gesagt, es sei eine "Kann-Leistung" heißt, sie können mir die Bewerbungskosten erstatten, sie müssen es aber nicht.
Gruß Achim
Genau, also kannst Du dich nur so oft bewerben, wie das Geld dafür in der Regelleistung vorgesehen ist. Alles andere ist unangemessen.
 

achim2

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#14
Re: pauschalerstattung bewerbungskosten

Ralf Hagelstein sagte :
Genau, also kannst Du dich nur so oft bewerben, wie das Geld dafür in der Regelleistung vorgesehen ist. Alles andere ist unangemessen.
Regelleistung = 260 Euro?

Sorry, muß noch mal nachfragen, heißt das dann 260 Euro : 5 Euro = 52 Bewerbungen?

Gruß Achim
 
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#15
Nein.
Übernahme=Kannleistung
Wenn Übernahmen, dann absprechen, was anerkannt wird, also schriftlich, telefonisch, E-Mail z.B.
Wenn keine Übernahme, dann beim Regelsatz ( € 345,-) gucken, wieviel dort für Bewerbungen vorgesehen ist.
 

achim2

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#16
Ralf Hagelstein sagte :
Übernahme=Kannleistung
Wenn Übernahmen, dann absprechen, was anerkannt wird, also schriftlich, telefonisch, E-Mail
Also bei mir ist's im Moment so:
Übernahme von 5 Euro pro Bewerbung und maximal 260 Euro, also nach 52 (in Kopie) abgegebenen Bewerbungen ist bei mir Schluß, was zusätzliche Bewerbungskostenerstattung angeht. Danach geht alles also vom Regelsatz ab.

So hab' ich Dich jetzt verstanden, oder?

Gruß Achim
 
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#17
Jup, und da im Regelsatz für Bewerbungen € 0,- vorgesehen sind, kannst Du dann nur noch kostenlose Bewerbungen angehen.
 

achim2

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#18
Ralf Hagelstein sagte :
Jup, und da im Regelsatz für Bewerbungen € 0,- vorgesehen sind, kannst Du dann nur noch kostenlose Bewerbungen angehen.
Wie sieht es dann mit dem Thema "Eigenbemühungen" aus, 52 Bewerbungen sind dann die Grenze oder was kann dann noch weiter von mir gefordert werden?

Kann ich mich denn auf den Standpunkt stellen, mehr geht nicht?

Kann ich mir ja fast nicht vorstellen?
 
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#19
Du solltest mit Deinem PaP oder FM eben dies klären.
Wird eine EGV abgeschlossen, gehört dies verbindlich geregelt herein.
 
E

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#20
Ralf Hagelstein sagte :
Du solltest mit Deinem PaP oder FM eben dies klären.
Wird eine EGV abgeschlossen, gehört dies verbindlich geregelt herein.
Achim2, das ist das, was ich meinte. Wenn Du den Inhalt Deiner Eingliederungsvereinbarung mit Deinem Fallmanager verhandelst, solltest Du drauf drängen, dass da drin steht, dass Deine vollständigen Bewerbungskosten (also nicht nur die 52 Stück oder 260,- €, wenn sich herausstellen sollte, dass es mehr ist, was Du ausgegeben hast) übernommen werden.

Denn soweit ich weiß, liegt auch das - wie so vieles - im Ermessen des Fallmanagers/SB.

LG
Luna
 

achim2

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#21
Ok, danke für die Info. Habe noch keine EGV im Moment. Noch ne Frage: was ist die Abkürzung Pap, kenn ich noch nicht.
 

achim2

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#23
Ah ja, danke, bei den vielen Kürzeln weiß man oft nicht mehr, was gemeint ist. Diese kannte ich bislang noch nicht.

Gruß Achim
 

DJL-HH

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#24
Ich stell das mal hier rein, hat ja mit Bewerbungskosten zu tun.

Hatte gestern nun ein persönliches Gespräch mit meinem SB geführt, um meine berufliche Situation als Schwerbehinderter näher zu betrachten.

Bla bla bla... ja genau, das mache ich bereits... bla bla bla.
Ende vom Lied: Mein SB sagte, er hätte keine Stellenangebote für mich...

Am Ende des Gespräches fragte ich ihn, ob es denn Zuschüsse zur Übernahme von Bewerbungskosten gebe, er sagte ja, "ich tipp das hier mal ein (er tippte sogleich in seinem PC herum), dann ist Ihr Antrag ab heute vorstellig".
Ich fragte ihn, wie ich das machen solle, sich etwas unbedarf anzustellen ist nie verkehrt ;), ob ich Quittungen sammeln und diese dann einreichen solle... er sagte "Nein, machen Sie eine Übersicht von Ihren Bewerbungen und wenn Sie 10 voll haben, machen Sie einen Termin, kommen dann vorbei und geben Sie dann Ihre Übersicht dem SB ab, der Ihnen dann pro Bewerbung 5,-- € erstattet"
Überrascht fragte ich nach, was denn mit Quittungen sei, aber er wiederholte sein Gesagtes, ich bräuchte nur eine Bewerbungsübersicht erstellen und würde pro Bewerbung 5 € erstattet bekommen.
Keine Auflagen, kein Mindestmaß, keine Angebote...

Gibt es da eine neue Regelung, von der ich nichts weiß???

Zum Schluß verabschiedeten wir uns und ich fragte ihn, wie wir nun verblieben, denn schliesslich will ich so schnell wie möglich aus der frischen Beschäftigungslosigkeit heraus. Er sagte, "Sie werden von uns wieder eine Einladung erhalten" ich daraufhin, "hab ich mich alle 3 Monate bei Ihnen zu melden oder monatlich?" Nein, ich würde eine Einladung erhalten, der ich dann auch nachkommen müsste.

Ich werds nun so machen, ich werd, wenn ich mind. 10 Bewerbungen voll habe, mich monatlich dort melden, so kann nichts Unvorhergesehenes geschehen... sach ich mal so ;)

Gruß
DJL 8)
 

zulu

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#25
Ja, genauso:
Es gibt pauschal 5,00 Euro pro Bewerbung, maximal 260,00 Euro pro Jahr (also 52 = jede Woche eine), man muss den Antrag stellen, in Vorleistung gehen und bekommt das Geld nach Vorlage
a) Kopie der Antwortschreiben
ODER (weil ja nicht alle antworten)
b) Liste mit den Adressen, wo man sich beworben hat.

Ich weiss, dass viele sich nur noch per mail bewerben:
Bei 100 Bewerbungsmails kommen, wenn man Glück hat, 52 Absagen zurück, Absage-mails ausdrucken und dem PaP vorlegen, in ein paar Tagen sind die 260,00 auf dem Konto - und man kann davon ein paar wirklich gute Bewerbungen machen: Buch kaufen, gutes Papier, gutes Foto, sich über die Firmen informieren usw.
Eine ordentliche Bewerbung kostet min. 10,00 Euro und viele Mappen kommen nicht zurück (obwohl der Bewerber einen Rechtsanspruch auf Rücksendung hat).
Also ist dieser Weg, per mail erstmal vorzufühlen, wo Interesse besteht, sehr vernünftig. Viele Firmen bevorzugen das inzwischen auch, weil es auf kostenbewusstes Denken und routinierten Einsatz des PCs des Bewerbers hinweist, anstatt "Perlen vor die Säue" zu werfen (planlos Luxusbewerbungsmappen initiativ zu verschicken).

Zusatz: Ich weiss es nur von ALG2-Beziehern.
Ob es bei ALG1 genauso ist?
Nochmal: Quittungen sammeln (Porto, Papier, Fotos usw) ist für die ArGe nicht nötig. Sollte man aber trotzdem machen, denn, falls man einen Job bekommt und Steuern zahlen muss, kann man es davon absetzen.
 

DJL-HH

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#26
Das muss einem dummen Menschen ja gesagt werden, das rein rechnerisch 52x5=260 sind... :pfeiff:

Nein, Spass beiseite, aus dieser Warte hab ich das garnicht gesehen, ich dachte, mein SB kommt mir nun mit diesen 260 €.
Und ich hatte schon gehofft, sämtliche!! Bewerbungskosten die im Jahr anfallen, erstattet zu bekommen :|

Danke für Deinen sehr guten Tipp, vorab verstärkt E-Mail-Bewerbungen zu unternehmen, denn nicht die Quantität sondern die Qualität ist entscheident, und dieses ist ein guter Weg, postalische Bewerbungskosten gezielt an potentielle Arbeitgeber einzusetzen :daumen:

LG, DJL
 
E

ExitUser

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  Th.Starter/in  
#28
zulu sagte :
Ich weiss, dass viele sich nur noch per mail bewerben:
Bei 100 Bewerbungsmails kommen, wenn man Glück hat, 52 Absagen zurück, Absage-mails ausdrucken und dem PaP vorlegen, in ein paar Tagen sind die 260,00 auf dem Konto
Ich bin immer noch sehr skeptisch, ob das bei allen Argen so gilt. Viele wollen doch bestimmt nur dann das Geld erstatten, wenn es auch ausgegeben wurde, d.h., wenn schriftliche Bewerbungen verschickt wurden, oder?

LG
Luna
 
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