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Erst Zusage, dann Absage

inVivo

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#1
Hallo


eine Freundin von mir hat sich in Absprache mit dem Jobcenter auf einen Bildungsgang/Ausbildung beworben. Da es wenig Plätze an diese Schule gibt kam sie auf die Warteliste, nun, am Samstag erhielt sie eine schriftliche Zusage.

Aber als sie dann am Montag die Annahme des Platzes bestätigen wollte, erklärte man ihr, das sie ein Fehler gewesen und es gäbe keinen freien Platz :icon_neutral:

Vom Jobcenter Spandau-Berlin gibts für sie keine passende Massnahme, und dieser kurs ist ihr wichtig, kann sie mit einer solchen schriftlichen Zusage irgenein Rechtsweg nutzen?
 

inVivo

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#3
Ja scheinbar weiss keiner was...
Ohne diesen Kurs wird das JC ihr halt nur Bewerbungstrainigs und 1€ Jobs aufdrängen, das bringt aber einer Mutter von 2 kleinen Kindern nicht viel.
 

Seepferdchen

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#4
Ja scheinbar weiss keiner was...
Ohne diesen Kurs wird das JC ihr halt nur Bewerbungstrainigs und 1€ Jobs aufdrängen, das bringt aber einer Mutter von 2 kleinen Kindern nicht viel.
Na dann versuche ich mal etwas "Schwung" hier rein zu bringen!

Bildungsgang/Ausbildung welche und sie muß doch schriftlich
eine Anmeldung bekommen haben, mit samt der vertraglichen
Bestimmungen.

Jeder Bildungsträger hat solche "Vorschriften".

Auch in der Zusage muß doch dort was zu finden sein!

Gruss Seepferdchen:icon_pause:
 
E

ExitUser

Gast
#5
Wenn Deine Freundin,zuden Absprachen dazu eine EGV unterschrieben haben sollte;-dann hat Sie etwas schriftliches (rechtliches) in der Hand um diesen Kurs einklagen zu können!Dann könnte Deine Freundin nämlich ;-gegen diese EGV Widerspruch auf dieser Basis einreichen!
 

Rounddancer

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#6
Ich würde trotzdem am Ball bleiben. Das heißt, ich würde denen beim Kurs-Träger (mit Kopie an das Jobcenter natürlich)

in freundlichen, eindringlichen, schriftlichen Worten erklären, wie wichtig Dir die Teilnahme gerade an diesem, Dir ja eigentlich zugesagten Kurs ist. Und daß Du auch ganz gewiß teilnähmst, nur krank wärst, wenn Du sonst mit Kopf unterm Arm oder samt Krankenbett, an Tropf und Sauerstoff hängend in die Schule müßtest.
Und natürlich auch am Ende des Kurses brav und wohlwollend den Feedback-Fragebogen ausfülltest.

Dann bittest Du sie, Dich doch auf die Warteliste des Kurses zu setzen, und Dich unverzüglich zu benachrichtigen, wenn doch noch ein Plätzchen frei würde.

Warum? Ganz einfach: In praktisch jedem Kurs fehlen Teilnehmer, warum auch immer. Sofort, oder auch erst nach den ersten ein, zwei, drei Kurstagen. Bei uns stieg beispielsweise ein künstlerisch geprägter Teilnehmer nach den ersten ein, zwei Kurstagen aus, weil er erfahren hatte, daß er mit seinem Bildungsgutschein beim selben Träger statt unseres Kurses "Betriebs-Manager Qualität" einen Kurs aus dem kreativen Bereich machen konnte.
Und einer junge, intelligente Dame, eigentlich Fotolaborantin, schienen unsere Fächer QM, Marketing, Rhetorik, Kostenrechnung, etc. zu schwierig. Dabei hätte sie das ganz sicher gepackt.
Zur Strafe wurde ihr ein Job als Parkwächter angedroht. Sie flüchtete sich zum Flughafen in das Training als Luftsicherheitsmitarbeiterin und da verlor sich ihre Spur. Noch einer wollte in den Kurs, war ein paar Tage da, aber da er eine Alkoholvergangenheit hatte, und kaum noch Chancen, seinen Führerschein zurückzubekommen, bekam er statt des Bildungsgutscheines einen Arbeitsplatz im Callcenter des Jobcenters.

Darum gibt es durchaus die Chance, daß da jemand ausfällt,- und der eine oder andere Platz, der nicht über eine Warteliste gefüllt werden kann, leer bleibt.

Ich würde dies und meine Bereitschaft erklären, ggf. sofort einzuspringen. Meine Kontaktdaten hinterlassen, eben so nahe sein, wie das nächste Telefon.

Viel Erfolg!
 
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