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erst HartzIV dann ALGI, sehr lange Arbeitsunfähigkeit, total kompliziert

Koma47

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Hallo,
ich bin seit sehr vielen Jahren von Monat zu Monat arbeitsunfähig geschrieben und habe HartzIV bezoogen aber nebenbei immer etwas gearbeitet, also diesen Mindestsatz ohne Sozialversicherung und so.

Dann wollten die mich in die Sozialhilfe abschieben, dagegen habe ich geklagt,
Um Krankenkasse zu haben habe ich dann eine sozialversicherungspflichtige Tätigkeit auf Mindestsatz gemacht

Der AG hat nicht danach gefragt, auch nicht nach Behinderung, bin 60%, bin aber immer noch von Monat zu Monat krank geschrieben, das weiß das aber nicht oder meine wäre ihm egal, ich sollte nur arebeiten, der ist nett.

Dann habe ich den Prozess vor dem SG gewonnen gegen JC wegen HartzIV und von heute auf morgen hatte ich Geld auf dem Konto. Der Prozess war so lange das ich nicht mehr dachte das Geld kommt noch.

Dachte das wäre von meinen Eltern und habe mein Auto reparieren lassen. Ich habe da wegen den HarztIV Geld dann angerufen und zahle das jetzt mit Monatsraten zurück, die sind also zufrieden.

Jetzt .bin ich zwei Jahre und der könnte mich kündigen, wäre dann wohl wieder ALGI oder soll ich das wegen Berufsunfähigkeit oder Verrentung machen oder so, bin 54 Jahre alt und eigentlich schwer krank, 60% behindert?

Was soll ich bloß machen, vor allem weil ich von Monat zu Monat arbeitsunfähig bin und das Arbeiten mir sehr schwer fällt.

Ich blicke da nicht mehr duch. Ich hoffe ich habe da alles reingschrieben.

Gruss
 

Koma47

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Hallo,
verstehe das das alles kompliziert ist
nochmal wohl das wichtigste:


# bin länger als 24 Monate sozialversicherungspflichtig tätig, vorher lange HartzIV
# seit einigen Jahren von Monat zu Monat krankgeschrieben., AG weiß das aber nicht
# 60% schwerbehindert

Was am besten tun:
Erwerbsminderungsrente, Verrentung, oder wieder ALGI
oder z.B. Vollzeit arbeiten, wie viel Monat um dann dann wie viel EMR zu bekommen?

Ich bin mir sicher das man mich wegen Erwerbsunfähigkeit verrenten könnte, jetzt oder später
 

Doppeloma

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Hallo Koma47,

Wenn du seit Jahren AU geschrieben bist (der Schein geht auch zur Krankenkasse oder "rahmst du den ein" ?), wenn du schreibst, dass du trotzdem arbeitest, WARUM lässt du dir dann überhaupt eine AU ausstellen ???

Wer soll das bitte verstehen können :doh:
Bist du nun krank oder gehst du arbeiten (wie viele Stunden täglich / wöchentlich ???), bei jahrelang laufender AU bekommst du ja zumindest KEIN Krankengeld wenn du NICHT versicherungspflichtig gewesen bist zu Beginn der AU ...

Knapp über der Versicherungsgrenze KANN das Geld aber auch nicht zum Leben ausreichen, also bekommst du weiter Hartz 4 "aufstockend" oder wovon lebst du ???

Jetzt .bin ich zwei Jahre und der könnte mich kündigen, wäre dann wohl wieder ALGI oder soll ich das wegen Berufsunfähigkeit oder Verrentung machen oder so, bin 54 Jahre alt und eigentlich schwer krank, 60% behindert?
WAS bist du jetzt 2 Jahre, was bitte arbeitest du in dem "Verwirrungs-Zustand", wo man für bezahlt wird ??? :confused:

Mit GdB 60 (das sind keine Prozente) hast du Kündigungschutz, da kann dich kein AG mehr so einfach entlassen und welchen Anspruch auf ALG I soll es da groß geben können ... ???

Das ergibt sich doch aus deinem letzten Verdienst in diesen 24 Monaten ...

Was soll ich bloß machen, vor allem weil ich von Monat zu Monat arbeitsunfähig bin und das Arbeiten mir sehr schwer fällt.
Wenn man Arbeits-UNFÄHIG ist mit Bescheinigung vom Arzt, dann geht man auch NICHT arbeiten, deswegen bekommt man ja diesen Schein, also bleibe mit deinem Hintern zu Hause wenn du wegen Krankheit nicht arbeiten KANNST ... :sorry:

verstehe das das alles kompliziert ist
Das ist nicht nur kompliziert, das ist kompletter Unsinn, wenn du krank bist und trotzdem arbeitest brauchst du dich doch nicht wundern über deinen Zustand ... :icon_evil:

# bin länger als 24 Monate sozialversicherungspflichtig tätig, vorher lange HartzIV
Und was war DAVOR ???
Mit ein paar € im versicherungspflichtigen Bereich (ab 451 € = Midijob) bekommst du aber kein ALGI mit dem du irgendwas anfangen könntest ...

# seit einigen Jahren von Monat zu Monat krankgeschrieben., AG weiß das aber nicht
Zu welchem Zweck, wenn du arbeitest und in die Versicherungen einzahlst, zumindest minimal und warum sollte dich der AG entlassen wollen, wenn der noch nicht mal von deiner AU was weiß und du immer brav weiter dein "Fell zu Markte trägst" ... :icon_neutral:

# 60% schwerbehindert
Ich glaube das ist zu wenig, du solltest Verschlimmerung beantragen ... :sorry:

Erwerbsminderungsrente, Verrentung, oder wieder ALGI oder z.B. Vollzeit arbeiten, wie viel Monat um dann dann wie viel EMR zu bekommen?
Ob du die Bedingungen für eine EM-Rente überhaupt (noch) erfüllst steht doch gar nicht fest, wenn du meinst Vollzeit arbeiten zu können brauchst du ohnehin KEINE EM-Rente und dann wirst du auch KEINE bekommen ... :icon_evil:

Wie viel EM-Rente du bekommen könntest (wenn überhaupt) kann dir hier Niemand sagen, das wird aus deinem gesamten bisherigen Erwerbsleben berechnet und wenn du schon viele Jahre kein richtiges Erwerbseinkommen (möglichst aus Vollzeitarbeit) mehr hattest, sieht es damit wohl schlecht aus ...

Aus Hartz 4 wurde seit 2011 NICHT mehr für die Rente eingezahlt, für KEINE Rente, auch nicht für EM-Rente. :icon_evil:

Ich bin mir sicher das man mich wegen Erwerbsunfähigkeit verrenten könnte, jetzt oder später
Ich nicht, eine Rente wegen "Erwerbs-Unfähigkeit" gibt es schon seit 2001 Gar nicht mehr ... und wer noch Vollzeit arbeiten könnte, ist auch NICHT Erwerbsgemindert wie das seit 2001 heißt ... :icon_evil:

Soweit mal meine unsortierte Meinung dazu ...

MfG Doppeloma
 

Koma47

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Hallo,
hier noch mal ein paar ergänzende Infos.

die Arbeitsunfähigkeitsscheine bleiben bei mir.
Zu Beginn meiner Krankheit war ich selbstständig.
Dann ging ich zum Jobcenter und habe da Geld bekommen und ein bisschen dazu verdient, nicht sozialversicherungspflichtig aber immer „krankgeschrieben“.
Das JC mich loswerden wollen, lange Klagezeit SG und wegen der Krankenkasse musste ich bei dem AG mit EUR 459 brutto sozialversicherungspflichtig angefangen. Da bin ich auch noch zur Zeit tätig.

Vollzeit arbeite will ich nicht und könnte das auch nicht. Wohnen tue ich quasi bei meinen „alten“ Eltern

Verschlimmerung habe ich schon einmal beantragt, wie lange muss man warten bis wieder Antragstellung möglich?

Die Frage ist was ich am besten machen soll?
Ziel ist Krankenversicherung, max. Beitag aus Rentenversicherung, egal welche EMR, Altersrente oder was es da gibt und max. Zuverdienst.

Meine „Bekannte“ bezieht Witwenrente, Vermögen was man ggbf in naher Zukunft noch erbt sollte durch Sachen wie EMR, etc. nicht angegriffen werden. Bafög scheint ja nicht das Problem zu sein, da lediglich Einkommen der Eltern und Einkommen aus solchen Werten herangezogen wird.

Ergänzung, das war nur Hinweis, ebenso wie ich, wir sind nicht verheiratet, auch meine Situation, alte Eltern um die ich mich kümmern muss und auch Immobilien was man mal erben wird.

Soll ich mal zur Rentenversicherung zur Beratung gehen?

Ich weiß das ist sehr kompliziert.
 

Doppeloma

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Hallo Koma47,

die Arbeitsunfähigkeitsscheine bleiben bei mir.
Zu Beginn meiner Krankheit war ich selbstständig.
Warst du da bei der KK auch für Krankengeld versichert (während deiner Selbsständigkeit meine ich), ansonsten weiß ich nicht, wozu du die Scheine brauchst wenn du sie nur "sammelst" und nicht mal die KK weiß, dass du AU geschrieben bist ...

Hast du während deiner Selbsständigkeit mal was für Rente eingezahlt bei der DRV ???

Du solltest dir mal eine Renten-Information anfordern bei der DRV.
Das kannst du schriftlich machen brauchst NUR deine Renten-Versicherungs-Nummer angeben ...

Dann wird man dir recht schnell was zuschicken, wo du erfahren kannst ob und welche Ansprüche auf irgendeine Rente du überhaupt hast.

Ich fürchte (aus den bisherigen Informationen), dass du wahrscheinlich gar keine Renten-Ansprüche erworben hast, vielleicht nicht mal für eine spätere Altersrente.

Jedenfalls nicht in ausreichender Höhe und ohne Beiträge die letzten 5 und mehr Jahre in die Rentenkasse, gibt es auch keinen Anspruch auf EM-Rente ... von allen sonstigen (gesundheitlichen ) Bedingungen schon mal ganz unabhängig.

In einer DRV-Beratungsstelle sollte man dir dazu natürlich auch Auskunft geben können, die sollen aber ziemlich lange Wartezeiten haben für solche Beratungstermine.
Das geht dann schriftlich sicher schneller.

Das JC mich loswerden wollen, lange Klagezeit SG und wegen der Krankenkasse musste ich bei dem AG mit EUR 459 brutto sozialversicherungspflichtig angefangen. Da bin ich auch noch zur Zeit tätig.
Wenn der AG das gemacht hat kannst du ja noch zufrieden sein, denn müssen muss das KEINER ... aber eine auskömmliche Rente kannst du dabei auch nicht erarbeiten. :icon_evil:

Verschlimmerung habe ich schon einmal beantragt, wie lange muss man warten bis wieder Antragstellung möglich?
Den Antrag kannst du immer wieder neu stellen, wenn sich zusätzliche (dauerhafte) Einschränkungen neu ergeben haben.

Die sollten aber schon wenigstens 6 Monate vorhanden sein und wahrscheinlich auf Dauer auch so bleiben ...muss man auch vom Arzt belegen können.

Geld bringt dir das aber auch nicht für deinen Lebensunterhalt und Renten-Ansprüche bekommst du dadurch auch nicht, es war einfach nur ein Hinweis. :icon_evil:

Ziel ist Krankenversicherung, max. Beitag aus Rentenversicherung, egal welche EMR, Altersrente oder was es da gibt und max. Zuverdienst.
Ich weiß nicht was du dir da so vorstellst, die Rentenversicherung zahlt nur Sozial-Beiträge (KK) für dich wenn du bereits eine Rente beziehst, bis dahin interessiert die das nicht.

Renten-Ansprüche gibt es nur wenn man bereits Beiträge (an die DRV) gezahlt hat über längere Zeit und dann das entsprechende Alter schon hat (ab 60 + X Monate /Jahre) oder die sonstigen Bedingungen (bei EM-Rente gelten NUR gesundheitliche Probleme) zusätzlich erfüllt.

Ohne genug Beiträge (für vorgeschriebene Versicherungsjahre) bekommt man GAR NICHTS aus der Rentenkasse ... wo nichts (oder zu wenig) eingezahlt wurde, kann man auch NICHTS herausbekommen wollen. :icon_evil:

Was für Bafög willst du bekommen können, das ist Ausbildungsförderung und keine Rente ... hast du vor eine Ausbildung zu machen ???

Vermögen und Erbschaften sind nur wichtig bei Bezug von Sozial-Leistungen (SGB II = ALGII oder Sozial-HILFE des SGB XII) für eine Rente hätte das keine Bedeutung aber wo soll eine Rente für dich her kommen können ???

Fordere dir die Renten-Information schriftlich an, dann wirst du bald wissen was du (nach dem aktuellen Stand) zu erwarten hast, im Bezug auf irgendeine Rente von der DRV ...

Weitere Überlegungen dazu sind vorher völlig sinnlos ...

MfG Doppeloma
 

Koma47

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Hallo,
ich versuche es trotzdem noch mal.
Nein, bei der Selbstständigkeit habe ich nichts eingezahlt. Die musste ich machen weil meine Frau gesoffen hat und ich mich um die Kinder kümmern musste, so konnte ich zu Hause arbeiten.

Ich war vorher unselbstständig tätig und habe Ansprüche lt. diesem järlichen Zettel.
Ich werde einen Termin bei der RV machen.


Mein Vermögen sollte nur nicht durch EMR, Rente und duch notwendiges Bafög für Kinder!! angegriffen werden.

Ich brauche vor ALLEM die Krankenversicherung, falls der AG mal Pleite macht oder ich da für den nicht mehr arbeiten möchte.

Rente und EMR wird nicht reichen, Rest soll aus Vermögensauflösung kommen, genau wie bei meiner Frau(nicht verheiratet)

Und soll ich jetzt dem AG sagen das ich AU bin oder die Zettel der KK schicken? Der AG ist eine GbR, so 10 Leute
Was für Vorteile mit AU, spart er oder bekomme ich Lohnfortzahlung?

Gruss
 

Koma47

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Hallo,
so langsam bekomme ich da etwas Licht in diese Sache.
Am besten wäre doch für mich jetzt
folgender Ablauf;

# zur Zeit sozialversicherter Job gekündigt bis Ende des Jahres, evtl mit AG Verlängerung besprechen auf Zeitvertrag
# AU mit sechs Wochen Krankengeld vom AG
# Krankenkasse mit ca. 1,5 Jahren Krankengeld

# EMR teilweise oder voll oder nochmal ALGI wenn man nicht AU ist
# irgendwann Altersrente

wie schnell will einen die Krankenkasse abschieben und wie ist der Erfolg
wenn man versucht das zu verhindern?

wenn ich zum Hausartzt gehe bekomme ich auch AU und auch quasi unbefristet weiter wenn ich jeden Monat hingehen
Meinen Gesundheitszustand kann man auf die eine oder anderer Art auslegen. Ich bin nicht gesund, von daher kann man nicht sagen das ich hier irgendjemand "abzocke"
AU ist quasi für mich der Schalter bei dem ganzen.

Bitte keine Diskussionen ob das "böse" ist wenn ich mir ausrechne das ich ein paar Tsd. EUR mehr haben könnte und wie der für mich egoistisch optimale Weg ist.

Wenn ich mit dem ganzen durch bin schreibe ich ein Buch mit dem Titel "Wir können auch anderes"
Das hat die Sachbearbeiterin vom HartzIV Amt zu mir gesagt als ich deren Zettel nicht unterschreiben wollte und sie mir dann eine rechtswidrige EGV als VA ausdruckte.


PS: als ich vor eine paar Tagen als Behinderter auf Ämtern angerufen habe, siehe anderen Thread musste ich feststellen das man als Behinderter als Mensch "behandelt" wurde und als HartzIVer überwiegend als "A." und letzter "D."
Das ist keine Bewertung sondern eine Feststellung meinerseits!

Gruss
 

Kassalla

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# zur Zeit sozialversicherter Job gekündigt bis Ende des Jahres, evtl mit AG Verlängerung besprechen auf Zeitvertrag
# AU mit sechs Wochen Krankengeld vom AG
# Krankenkasse mit ca. 1,5 Jahren Krankengeld
Das wird nicht so einfach. Natürlich zahlt die Krankenkasse Krankengeld, aber Du wirst recht flott in eine REHA geschickt werden.

Eine gute Freundin von mir wollte das auch durchziehen. Nun ist sie in einer vierwöchige REHA. Und sofern sie danach als "geheilt" entlassen wird, ist das mit den Krankengeld dann auch vorbei.
 

Koma47

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Eine gute Freundin von mir wollte das auch durchziehen. Nun ist sie in einer vierwöchige REHA. Und sofern sie danach als "geheilt" entlassen wird, ist das mit den Krankengeld dann auch vorbei.
Ist doch nicht schlimm und wenn ich da wieder zu meiner Hausärtztin gehe und sage es geht mir wieder total "sch.."?
Dann probieren die dann erwerbsunfähig, machen Ärger bei der Hausärtztin oder medizinischer Dienst oder was die da noch?

Heißt, im Prinzip kann man die 1,5 Jahre Krankengeld nicht bekommen oder was muss ich tun?
 

Kerstin_K

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Es kann sein, dass die KK deine Hausärztin dann unter Druck setzt und das Krankengeld einstellt.

Das dürfen sie eigentlich erst nach persönlicher Untersuchung durch den MDK, aber oft versuchen sie es ohne.

Wichtig ist, dass man den Rehaabschlussbericht nicht direkt an die KK schicken laesst, ohne dass man ihn selber gesehen hat.
 

Doppeloma

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Hallo Koma47,

so langsam bekomme ich da etwas Licht in diese Sache.
Wirklich, was hast du im letzten halben Jahr nun gemacht, hast du dir endlich mal eine Renten-Auskunft eingefordert, wie ich es dir schon letztes Jahr angeraten hatte ???

# zur Zeit sozialversicherter Job gekündigt bis Ende des Jahres, evtl mit AG Verlängerung besprechen auf Zeitvertrag
WARUM verteilst du alles im ganzen Forum, da blickt doch keiner mehr durch, aber du erhoffst dir klare und eindeutige Hinweise ???

Die Kündigung deines AG war doch irgendwie gar nicht zulässig, weil der vom Schwerbehinderten-Status NIX weiß, ODER ???

# AU mit sechs Wochen Krankengeld vom AG
Soweit wohl korrekt, ich hinterfrage das zumindest nicht mehr denn angeblich bist du ja sowieso schon seit Jahren durchgehend AU, zu welchem Zweck auch immer.

# Krankenkasse mit ca. 1,5 Jahren Krankengeld
Falsch, es gibt einen Anspruch auf 78 Wochen Krankengeld innerhalb von 3 Jahren (ab Erstausstellung einer AU mit Krankengeld-Anspruch aus einem Versicherungsverhältnis) und davon wird bereits die Lohnfortzahlung abgezogen, also verbleiben höchstens noch 72 Wochen ...

Existieren kannst du von deinem Krankengeld aber im Zweifel auch NICHT wenn du nur Teilzeit gearbeitet hast (während Dauer AU), trotzdem wird die KK alles daran setzen auch diesen Betrag schnell wieder sparen zu können.

# EMR teilweise oder voll oder nochmal ALGI wenn man nicht AU ist
Wovon träumst du sonst noch so, hast du deine Ansprüche (auch bezüglich EM-Rente ?) bei der DRV endlich mal abgefragt ???

Nach deinen bisherigen Schilderungen kann eine EM-Rente zumindest auch nicht ausreichend hoch sein ... genauer wüsstest du das wenn du eine Renten-Auskunft bekommen hast inzwischen ... Zeit genug war ja schon dafür.

ALGI geht auch nach dem letzten Erwerbs-Einkommen, kann also bei Teilzeit auch nicht sonderlich hoch werden ... es wird wohl immer ein "Finanzloch" bleiben, das nur durch zusätzliche Sozial-Leistungen (SGB II / SGB XII) aufgefüllt werden kann.

# irgendwann Altersrente
Wann ca. wird denn "irgendwann" bei dir sein ???

Auch eine halbwegs auskömmliche Altersrente "wächst nicht auf den Bäumen" sondern ergibt sich aus deiner Erwerbs-Biografie und den Beiträgen die daraus mal in die Rentenkasse geflossen sind ...

Ergo wenig Beiträge = wenig Altersrente ...

wie schnell will einen die Krankenkasse abschieben und wie ist der Erfolg wenn man versucht das zu verhindern?
Kannst du doch hier überall nachlesen (jedenfalls im richtigen Forenbereich), die Abschiebung beginnt oft schon während der Lohnfortzahlung vom AG ...
Wenn die deine Telefon-Nummer haben wird man dich bereits telefonisch "unter Druck" setzen, dass du schnell wieder gesund werden sollst ...

Dein Thema ist hier (im ALGI) völlig am falschen Platz, ich werde das (mal wieder) verschieben.

wenn ich zum Hausartzt gehe bekomme ich auch AU und auch quasi unbefristet weiter wenn ich jeden Monat hingehen
Meinen Gesundheitszustand kann man auf die eine oder anderer Art auslegen.
Dein Hausarzt schreibt dich auch nur so lange weiter AU bis ihm der MDK "auf die Pelle rückt" und dafür wird die KK schon sorgen, im besten Falle schickt man dich dann eilig in eine DRV-Reha, damit du dort als "gesund und Arbeits-FÄHIG" wieder entlassen wirst.

Dann kann dich dein Arzt gerne trotzdem weiter AU schreiben, die KK wird aber kein Krankengeld mehr zahlen ... und dich an die AfA (zur Arbeitsvermittlung) verweisen.

Deine Aussichten auf eine EM-Rente schwinden mit so einem Reha-Ergebnis auch direkt, denn die DRV will natürlich auch nicht zahlen müssen für dich und dafür sorgen (in der Regel) diese DRV-Reha-Kliniken.

Ich bin nicht gesund, von daher kann man nicht sagen das ich hier irgendjemand "abzocke"
AU ist quasi für mich der Schalter bei dem ganzen.
Niemand behauptet das hier und wirklich "gesund" kommst du mir schon hier im Forum nicht vor, leider ist das den Behörden die deswegen deinen Lebens-Unterhalt zahlen sollen / müssten ziemlich EGAL ... :sorry:

Bitte keine Diskussionen ob das "böse" ist wenn ich mir ausrechne das ich ein paar Tsd. EUR mehr haben könnte und wie der für mich egoistisch optimale Weg ist.
Diese Diskussionen kann man sich hier auch sparen, denn du hast es mit Behörden zu tun (in jedem Falle) denen dein persönliches Schicksal und deine persönlichen Motive schlicht komplett "am ARS** vorbei gehen", das solltest du doch eigentlich schon längst bemerkt haben ... :sorry:

Wenn ich mit dem ganzen durch bin schreibe ich ein Buch mit dem Titel "Wir können auch anderes"
Wenn das dann auch so chaotisch und zusammenhanglos ist, wie deine Texte hier im Forum wird es leider Niemand drucken, kaufen und lesen wollen ... aber manchmal hilft ja Schreiben seine eigene Situation irgendwie erst mal etwas übersichtlicher zu bekommen ... :icon_kratz:

Das hat die Sachbearbeiterin vom HartzIV Amt zu mir gesagt als ich deren Zettel nicht unterschreiben wollte und sie mir dann eine rechtswidrige EGV als VA ausdruckte.
Der Spruch ist ja nun auch nicht mehr besonders neu und was hast du mit dem rechtswidrigen VA dann gemacht ???

PS: als ich vor eine paar Tagen als Behinderter auf Ämtern angerufen habe, siehe anderen Thread musste ich feststellen das man als Behinderter als Mensch "behandelt" wurde und als HartzIVer überwiegend als "A." und letzter "D."
Du wirst nicht nur als Behinderter wie der "letzte Dre**" behandelt, zudem würde ich nun meine Behinderung / Schwerbehinderung auch nicht jedem am Telefon gleich "auf die Nase binden wollen", man hat auch rechtliche Ansprüche OHNE behindert zu sein ...

Telefonisch löst man in der Regel sowieso KEINE ernsthaften Probleme mit Behörden ...
In vielen Lebensbereichen ist es völlig überflüssig darauf hinzuweisen, dass man "auch" behindert ist, weil man diese Ansprüche auch als "Nicht-Behinderter" hat, was versprichst du dir also von solchen Hinweisen = Mitleid ... :sorry:

Das ist keine Bewertung sondern eine Feststellung meinerseits!
Das auch, ich bin auch behindert, das geht die Behörden allerdings fast nie was an (für die Entscheidungen) wenn ich Anträge stelle (schriftlich und nachweislich) und meine Rechte einfordere ... daraus ergeben sich auch nur ganz selten irgendwelche Sonder-Rechte ... ganz sicher nicht bei KK und Rentenversicherung .. :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Koma47

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Hallo,

aber Du hast schon Recht, ich muss das mehr untergliedern.

AU habe ich doch irgendwann mal aufgehört.
Der AG weiß das mit der Behinderung in ein paar Tagen, sein nächst möglicher Kündigungstermin wäre dann zu Ende QI nächsten Jahres.

RV Auskunft habe ich, was da in dem Feld so steht knapp unter 1000 EUR pro Monat.

OK, bei den Krankengeld ist wohl schwierig das viele Wochen zu bekommen..

Klar wenn ich das alles mal zusammenzustelle für eine Übersicht sitze ich erst mal ein paar Tage bei den Fakten, dicker und hoher Stapel Papier, schon allein die Akteneinsicht ist ein Haufen ca. 3 cm hoch ausgedruckt von denen
Gegen den Bescheid habe ich damals erfolgreich Widerspruch eingelegt, dann noch einmal, dann nochmal auch mit SG
Dann hatten die keinen Bock mehr einen mit mir abzuschließen

Deine Info ist wohl wichtig:
Dann kann dich dein Arzt gerne trotzdem weiter AU schreiben, die KK wird aber kein Krankengeld mehr zahlen ... und dich an die AfA (zur Arbeitsvermittlung) verweisen.


Bleibt aber immer noch die Frage, wie mache ich nun optimal "Kasse" von BfA, ALGI, HartzIV, RV, KK wenn man irgendwie den Schalter AU oder "erwerbsunfähig" hat/haben könnte und noch fast 8 Monate sozialversichert arbeiten kann/könnte?

Da sehe ich irgendwie noch keinen richtigen Weg.
 

Kerstin_K

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Die sozialsysteme sind nicht zum Kasse machen da.
 

FrauRossi

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Mir ist nicht ganz schlüssig, ob jetzt schon 36 Monate Sozialversicherungpflichtig gearbeitet wurde ( Krankengeld und Alg1 kann dazu gerechnet werden) Achte darauf, dass nicht ein einziger Monat fehlt.
Dann muss ich dir leider sagen, dass du dich „strafbar“ gemacht hast, weil du während der laufenden Arbeitsunfähigkeit gearbeitet hast. Auch wenn der AG davon nicht gewusst hat, ist es trotzdem nicht gestattet.
Auch darf man nicht Krankengeld und Lohnbezüge zugleich beziehen.
Erwerbsminderungsrente würde ich erst beantragen, wenn du wirklich 3 Jahre in den letzten 5 Jahren eingezahlt hast. Das rechne lieber 3 mal nach, damit kein Fehler passiert
 

Koma47

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Hallo,
ich sage ja das das kompliziert ist.
Bei HartzIV habe ich gemeldet! legal dazu verdient, aber trotzdem AU, den Zettel hat immer das HartzIV Amt bekommen. Da nie einer was gesagt.
Aber KEIN Krankengeld.


Dann Sozialversicherungspflichtig beschäftigt (auch OHNE Krankengeld), war aber immer AU da ich einmal im Monat zur Arzt Praxis musste und da haben die mir immer AU wie auch vorher ausgestellt. Ich habe da nicht drauf geachtet.
Habe da aber irgendwann mit der laufenden Ausstellung aufgehört.

Jetzt nur noch AU wenn wirklich krank den Zettel, den bekommt dann auch KK und Arbeitgeber.

Also zuviel habe ich da nirgens bekommen.

Gruss
 

Koma47

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Die sozialsysteme sind nicht zum Kasse machen da.
Hallo,
natürlich hast Du Recht, aber die Welt ist nicht schwarz/weiß sonders es sind Grautöne.

Du wirst nicht bestreiten das bei den ganzen KK, AfA, HartzIV, RV "versucht" wird mit Grautönen Geld zu sparen.
Und solange das so ist schaue ich nach meinen Grautönen, Ansprüchen und Recht und auch in den eigenen Geldbeutel

An dem ganzen Forum siehst Du doch das die Leute den da wo sie hinmüssen nicht vertrauen!

Und das Sozialsystem ist nicht da damit die Leiter von diesen Leuten denen nicht vertraut wird sich von der Politik loben lassen, viel Geld bekommen und sich ein Haus bauen.
 

FrauRossi

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Oh oh....
selbst wenn du kein Krankengeld bezogen hast, du hättest bei laufender AU trotzdem nicht arbeiten dürfen.
Das geht einfach nicht.
Das ist rechtlich nicht ganz ohne.
Sag es also niemanden und hoffe, dass es nie auffällt.

Du hast immer noch nicht beantwortet, ob du jetzt die 36 Monate eingezahlt hast oder nicht.
 

Koma47

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Oh oh....
selbst wenn du kein Krankengeld bezogen hast, du hättest bei laufender AU trotzdem nicht arbeiten dürfen.
Das geht einfach nicht.
Das ist rechtlich nicht ganz ohne.
Sag es also niemanden und hoffe, dass es nie auffällt.

Du hast immer noch nicht beantwortet, ob du jetzt die 36 Monate eingezahlt hast oder nicht.
Hallo,
wieso, ich habe AU-Bescheinigung und Lohnabrechnung/Kontoauszug zu den HartzIV Leuten geschickt. Woher soll ich wissen das es nicht geht? Die haben dann geprüft wie viel verdient und ich lag unter der Anrechnungsgrenze.
Da muss ich dann doch von ausgehen das das geht, auch der Sachbearbeiter wusste das ich das mache. Ich habe das also höchstens im guten Glauben gemacht. Und die AU hat verhindert das ich mir einen Job suchen musste weil eben AU. Aber Nebenverdienst möglich. Verstanden habe ich das auch nicht.

RV bekomme ich erst neue Abrechnung zugesendet. Ich sage dann Bescheid, die alten habe ich nicht hier Weil der AG hat evtl. ein paar Monate wohl keine RV bezahlt? Da haben die von der RV gesagt wir geben ihnen eine neue Abrechnung. Und die KK wollte dazu nichts sagen.
Ich habe mittlerweile aber gelesen das wenn man bei KK da richtig Druck macht wohl die Daten bekommt, irgendein Grundsatzurteil.
Aber das ist eine neue, andere Baustelle.
 

FrauRossi

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Hartz4 und AU geht ja auch.
Vom Jobcenter her war das in Ordnung
Was nicht geht: Arbeiten und Au.

Du hast dich quasi gegen deinen Arbeitgeber strafbar gemacht, in dem du ihn die AU verschwiegen hast.

Was du immer hast mit deinen Druck machen gegen die Krankenkasse usw. verstehe ich nicht.
Deine Beiträge sind nicht immer ganz schlüssig ausformuliert.

Wieviel Monate hast du Sozialversicherungspflichtig gearbeitet in den letzten 5 Jahren? Das wirst du ja wohl selber wissen. Was hat die Krankenkasse damit zu tun.

Einige sind schon ausgestiegen aus deinen Beiträgen.
Weißt du warum?
Es ist schwer zu verstehen, was du möchtest und du beantwortest unsere Fragen nicht.
Diese Antworten braucht man aber, um dir helfen zu können.
 

HermineL

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# zur Zeit sozialversicherter Job gekündigt bis Ende des Jahres, evtl mit AG Verlängerung besprechen auf Zeitvertrag
Der AG weiß das mit der Behinderung in ein paar Tagen, sein nächst möglicher Kündigungstermin wäre dann zu Ende QI nächsten Jahres.
Seit wann hast du denn die Kündigung ?
Du schreibst das er in ein paar Tagen eine Info von dir über die Behinderung bekommt. Ist die Zeitspanne zwischen
deiner Kündigung und der Info an den AG auch nur einen Tag länger als 3 Wochen ist dein Kündigungsschutz weg
und er muss das auch nicht mehr mit dem Amt abstimmen.
 

Koma47

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Hartz4 und AU geht ja auch.
Vom Jobcenter her war das in Ordnung
Was nicht geht: Arbeiten und Au.
Wieviel Monate hast du Sozialversicherungspflichtig gearbeitet in den letzten 5 Jahren? Das wirst du ja wohl selber wissen. Was hat die Krankenkasse damit zu tun.

Einige sind schon ausgestiegen aus deinen Beiträgen.
Weißt du warum?
Es ist schwer zu verstehen, was du möchtest und du beantwortest unsere Fragen nicht.
Diese Antworten braucht man aber, um dir helfen zu können.
Hallo,
sorry, aber ich blicke da leider selbst auch kaum durch. Ich habe einen neuen RV Auzug bekommen.
letzten fünf Jahre, ab 1.1.13 durchgängig HartzIV mit diesen möglichen kleinen "Nebeneinkünften", davor lasse ich mal raus.
dann ab 1.9.15 SV pflichtig beschäftigt
Kündigung ist zum 31.12.2018, also noch die 3 Monate vor Meldepflicht bei nde ALG1 Amt

Das mit den AU- Bescheinigungen war eben so, ich muss da einmal im Monat hin wegen Blutabnahme, da lag der Zettel immer schon.
Den habe ich zum HartzIV Amt geschickt.
Der AG meinte er bräucht den Zettel nicht, dann habe ich den da auch nicht hingeschickt.
Irgendwann habe ich in der Praxis gesagt ich arbeite doch wieder, dann haben die gesagt dann brauchen sie ja die AU Bescheinigung nicht mehr.

Gruss
 

FrauRossi

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Ok dann könntest du ab 1.10.18 den Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen, die Ansprüche hättest du ab dann erwirkt.
Da bei dir die Rente ja sehr hoch ist und alle anderen Bezüge niedrig, würde das auch gewissermaßen Sinn machen.

Ich würde dir empfehlen, Richtung Jahresende einen Antrag auf Reha zu stellen, nicht vorher, da das meist nachher der Rentenbeginn sein könnte.
Auch würde ich keine Krankmeldung mehr holen vor den 1.10, damit auf keinen Fall der Rentenbeginn davor gesetzt werden kann
 

saurbier

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Hallo Koma47,

also ich fasse mal zusammen, du bist jetzt 55 Jahre und hast die letzten Jahre regulär gearbeitet gleichwohl deine Hausärztin dir die ganze Jahre mtl. eine AU wegen deiner schweren Erkrankung ausgestellt hat. Hinzu kommt das du aktuell auch einen GDB von 60 hast und nun laut einer wohl aktuellen Rentenauskunft um die 1.000,-€ erhalten sollst.

Hast du denn in der Rentenauskunft die Zahl für eine mögliche volle EMR genommen ( nicht zu vergessen das die DRV auch nur auf eine Teil-EMR entscheiden könnte) oder wohlmöglich für die Regelaltersrente, denn das wäre die Falsche weil diese bis zum 67 Lebensjahr mit den ggf. jährlichen Rentenerhöhungen fiktiv errechnet wird.

Nun gut, du hast die letzten Jahre deine Angaben zur Folge ja voll gearbeitet und damit die Bedingungen für eine mögliche Teil-EMR bzw. volle EMR dann erfüllt.

Nur solltest du da nicht vergessen, die DRV ist kein Wünsch dir was Konzert, da wird man knallhart deine Leistungsfähigkeit auf den prüfstand stellen.

Da du ja schon mal 3 Jahre voll gearbeitet hast um überhaupt einen neuerlichen Rentenanspruch zu erhalten, liegt bei dir aktuell leider nicht mal eine annähernd in Betracht zu ziehenden Leistungsunfähigkeit für eine Erwerbsfähigkeit vor, oder wie willst du dies gegenüber der DRV begründen.

Wer voll arbeiten kann, der kann ja schlecht so krank sein das er gar nicht arbeiten kann!

Auch nicht vergessen solltes du lieber mal, daß du über Jahre hinweg von deiner(m) Ärztin/Arzt immer AU geschrieben wurdest und dennoch eine Tätigkeit nachgegangen bist. Wie bitte wird der/die Arzt/Ärztin wohl reagieren wenn die das erfährt, z.B. wenn die DRV mal einen tieferen Blick in deine Krankengeschichte werfen sollte.

Auch nicht vergessen solltest du, wenn du einen Rentenantrag stellst, daß da wohl als erstes (falls überhaupt) mal eine Reha in Betracht käme (Reha vor Rente). Da würde dann dein aktueller Gesundheitszustand von fremden Ärzten geprüft/überprüft werden.

Bei dem ganzen scheint mir eh sehr merkwürdig, warum bei dir trotz fortlaufender AU-Schreibung seitens des JC SB bisher niemals dein Gesundheitszustand geprüft wurde, noch viel weniger dort mal eine Aufforderung zur EMR ausgesprochen wurde.

Bisher kenn ich es so aus auch aus diesem Forum, daß die Leute bei JC bei längerer AU immer zum Gesundheitsamt geschickt wurden, denn mit Kranken darf ein JC SB bekanntlich keine EinV abschließen, die aber wird ja nach § 15 SGB II verlangt.

Also viele Merkwürdigkeiten, oder?


Grüße saurbier
 

Koma47

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Hallo,
vielen Dank für die Infos!

Das mit der Info Mitteilung an Arbeitgeber mit Einschreiben/Rückschein und Kündigungsschutzklage wegen Frist drei Wochen nach Erhalt Kündigung ist notiert!

Und es ist doch richtig das wenn der es wirklich schaffen sollte mich da miesen Tricks außerordentlich rauszuschmeissen mit Zustimmung von dem Integrationsamt das auch ALG1 zu diesen Jahren gerechnet werden könnte.

Das ist wirklich schlimmster Fall, aber nach sechs Wochen bekomme ich Krankengeld und er muss nix mehr zahlen, daher würde es keinen Sinn für ihn haben, da ich schon einen Brief vom Anwalt an ihn habe gechickt.

Und schon wieder blicke ich leider nicht durch,
also jetzt doch 1,5 Jahre kein Krankengeld weil sich das nicht rechnet oder ich es nicht durchbekommen?

Sorry, ich glaube ich bin einfach zu doof..


@FrauRossi
"Da bei dir die Rente ja sehr hoch ist und alle anderen Bezüge niedrig.."

Wieso meinst Du das, habe ich mich da falsch ausgedrückt, überleben werde ich wohl nur mit Vermögensauflösung
 

RobbiRob

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Und es ist doch richtig das wenn der es wirklich schaffen sollte mich da miesen Tricks außerordentlich rauszuschmeissen mit Zustimmung von dem Integrationsamt
Ich dachte es war so, dass Du - rechtlich zulässig, moralisch zumindest nachdenkenswert- bewusst die Behinderung verschwiegen und die Zeit ausgenutzt hast, um dadurch 3 Monate zusätzliche Beschäftigung rauszuschlagen?

Oder habe ich da was falsch verstanden?

Die Vorgehensweise der Integrationsämter wird von nicht kundigen Personen vollkommen falsch eingeschätzt.
Mir ist in meiner langjährigen Praxis nicht ein Fall bekannt, wo wir keine sofortige Zustimmung bekommen haben.

Da musste auch nichts getrickst werden.

Deine Sicht der Dinge kannst Du ja auch darlegen.

Der Begriff „außerordentlich“ im Zusammenhang mir einer Kündigung ist Dir überhaupt klar?

Zur Frage des Krankengeldbezug, wurde Dir ja schon erläutert, dass die Krankenkassen heutzutage alles versuchen, um Dich aus dem Bezug loszuwerden.

Trotzdem besteht bei entsprechender Diagnose und Feststellung natürlich ein Anspruch auf Krankengeld.
78 Wochen sind es aber sowieso nicht, da die 6 Wochen EFZ schon mal abgezogen werden.
Eine evtl. Reha auch.
 

Koma47

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Hallo Koma47,

Bei dem ganzen scheint mir eh sehr merkwürdig, warum bei dir trotz fortlaufender AU-Schreibung seitens des JC SB bisher niemals dein Gesundheitszustand geprüft wurde, noch viel weniger dort mal eine Aufforderung zur EMR ausgesprochen wurde.

Bisher kenn ich es so aus auch aus diesem Forum, daß die Leute bei JC bei längerer AU immer zum Gesundheitsamt geschickt wurden, denn mit Kranken darf ein JC SB bekanntlich keine EinV abschließen, die aber wird ja nach § 15 SGB II verlangt.

Also viele Merkwürdigkeiten, oder?

Grüße saurbier
Hallo,
ja, sage ich ja kompliziert ist es, aber nicht ausgedacht, höchstens mal falsch formuliert, deswegen nur zu ein paar Punkten. Ich glaube ich muss das mal als Ablaufdiagramm darstellen.

Wichtig ist meine Fachärtztin, Hausarzt ist ein neuer um die Ecke ein neuer.

Meine Krankheit ist nicht ja/nein sondern kann sich ändern besser oder schlechter und ist mal so oder so.

Das Jobcenter hat drei mal mit mir rechtswidrige EGVs wegen Festellung Gesundheit per VA abgeschlossen. 2 mal schon im VA Verfahren weg, einmal vorm Sozialgericht, dann hatten sie keine Lust mehr auf EGV.
Bei dem Ärtzlichen Dienst vom Jobcenter war ich zwei mal. Beim ersten Mal sollte ich einen Haufen Papier Schweigepflichtsentbindungen unterschreiben,habe ich nicht gemacht, Sanktion war dann kein Geld, wurde aber aufgehoben, dann wieder hin zum dem Arzt da der nicht mal Doktor war, ich mir vier Aktenordern, dann hat der immer gefragt und ich habe geantwortet, dann wollte er wohl nach Hause. Angeboten habe ich dann meine Fachätztin das machen soll, hatten die aber keine Lust zu bezahlen. Dann kamen die damit nicht mehr an.

Wichtig ist für mich jetzt rauszufinden was ich machen sollte, wie das geht und was zu machen soll ist eher der zweite Schritt sein und wenn es eben wohl sehr schwierig ist von der KK Krankengeld zu bekommen sollte man das so kalkulieren.
Übrigens was ich bei der Firma schon mal gewesen und die wissen das ich länger krank war, hätten sich das also denken können und danach fragen sollen.

Ferner sollte jeder wissen der Personal einstellt das es Standard ist das man am Ende eines BewerbungsGesprächs sich bestätigen lässt das der Bewerber schwerbehindert ja/nein ist, und das unter Zeugen.

Und bitte nicht mir sagen "rechtlich zulässig, moralisch zumindest nachdenkenswert"
Beim Jobcenter haben die mir rechtswidrig Leistungen zum Leben eingestellt, Bescheid eingestellt, macht nichts, schicken wir halt den gleichen nochmal raus, was der wollte Schweigepflichtsentbindungen nicht unterschreiben, Leistungen für den 0 EUR da Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen, Was das ist rechtswidrig? Das wussten wir aber nicht, tut uns so leid das der da ohne Geld rumgesessen ist, hätte ja auch zur Tafel gehen können. In Deutschland verhungert keiner!

Auf das Jobcenter bin ich nicht gut zu sprechen. und bei KK, RV BfA habe ich keine "Skrupel", natürlich nur im Rahmen geltender Gesetze.

außerordentliche Kündigung weiß ich, habe aber auch gelesen das auch hier das Integrationsamt zustimmen muss. Und außerordentlich ist vorm Arbeitsgericht schwierig durchzubekommen, deswegen kündigt man im zweiten Satz auch gleich immer ordentlich.


Anhang:
Zur Reha war ich schon zwei Mal, Frühstück war ganz gut.
Arbeit wurde damals auch von Fachärtztin empfohlen, aber wenns nicht geht dann gehts nicht
Wie gesagt nicht schwarz/weiß sondern grau die Bewertungen
Vor knallharten Bewertungen habe ich keine Angst, eher vor Inkompetenz oder "Gefälligkeitsgutachten"
 
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Koma47

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Die Vorgehensweise der Integrationsämter wird von nicht kundigen Personen vollkommen falsch eingeschätzt.
Mir ist in meiner langjährigen Praxis nicht ein Fall bekannt, wo wir keine sofortige Zustimmung bekommen haben.

Da musste auch nichts getrickst werden.
Hallo,
was haben die gekündigten Schwerbehinderten denn falsch gemacht das das Integrationsamt der Kündigung zugestimmt hat?

Das ist doch in einem solchen Forum interessant und wichtig:)

Gruss
 

RobbiRob

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Gar nichts haben die falsch gemacht. Verstehe die Fragestellung jetzt nicht.
Dein „außerordentlich“ solltest Du bitte auch nochmal präzisieren, sonst reden wir nämlich von völlig unterschiedlichen Sachverhalten.


„Ermessensspielraum: Das Integrationsamt hat über einen Antrag auf Zustimmung zur Kündigung grundsätzlich nach freiem pflichtgemäßen Ermessen zu entscheiden. Aufgehoben bzw. weitgehend eingeschränkt ist das Ermessen des Integrationsamtes in den Verfahren auf Zustimmung zur ordentlichen Kündigung hingegen in den folgenden Fällen:

bei Betriebseinstellung und wesentlicher Betriebseinschränkung, wenn nicht eine anderweitige Weiterbeschäftigungsmöglichkeit besteht
wenn ein anderer angemessener und zumutbarer Arbeitsplatz gesichert ist
wenn ein Insolvenzverfahren eröffnet ist und die Voraussetzungen nach § 89 Abs.3 Nr.1–4 SGB IX erfüllt sind
In den Verfahren auf Zustimmung zur außerordentlichen Kündigung ist das Integrationsamt in seinem Ermessen dahingehend eingeschränkt, dass es die Zustimmung erteilen soll, wenn kein Zusammenhang zwischen dem Kündigungsgrund und der anerkannten Behinderung besteht. Eine andere Entscheidung kommt nur ausnahmsweise bei Vorliegen besonderer atypischer Umstände vor.“
https://www.integrationsaemter.de/Fachlexikon/Kuendigungsschutzverfahren/77c424i/index.html

Deinen Frust und mangelnde Skrupel auf z.B. KK kann ich nachvollziehen ;-)
Trotzdem müssen wir den Sachverhalt verstehen können.

Ich persönlich habe nie gefragt, ob einer schwerbehindert oder schwanger ist, wenn es nicht offensichtlich war.
Ich bin da eher Oldschool und ein Arbeitsverhältnis war für mich immer auch ein Vertrauensverhältnis.

Leider gibt es das von beiden Seiten Ag/An anscheinend nicht mehr.

Es hat auch nie jemand versucht Schwerbehinderte loszuwerden.
Einzig wenn es in Richtung sinnentleerte Arbeitsverhältnisse ging.
Das gab es selten aber auch bei nichtbehinderten.
 
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Kerstin_K

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Das Problem mit den integrationsaemtern ist, dass die gar nicht ermitteln, ob es eine Weiterbeschäftigungsmoeglichkeit gibt. Selbst, wenn man ihnen die auf dem Silbertablett präsentiert, glauben die einfach alles, was der Arbeitgeber schreibt.

Letztes jahr selber erlebt.
 

Koma47

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Hallo,
wir kommen sehr in die "Theorie".
außerordentlich, fristlos weiß ich.
Erst mal gehe ich morgen zur Rechtsantragsstelle, das bringt ein paar Tsd. EUR da Integrationsamt nicht angehört wurde.
Was dann mit dem Integrationsamt kommt muss man mal sehen, ist wohl auch ein Verwaltungsakt. Und wenn das Jobcenter drei Mal hintereinander einen rechtswidrigen Verwaltungsakt schafft muss man erst mal sehen ob das bei denen besser ist.

Zu deiner Aussage ist meine Frage: Was kein ein Behinderter "besser "machen wenn er angehört wird das der Kündigung nicht zugestimmt wird.

Ich werde wohl nochmal alles durchrechnen ..
 

Kerstin_K

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Du kannst beim I-amt nicht viel machen. Wenn der AG nicht gerade raushaengen laesst, dass er wegen der Behinderung kündigt, stimmen die immer zu.

Und dann geht es gleich zum Verwaltungsgericht, Widerspruch gibt es da nicht. Und Verwaltungsgerichtsfrtfahren dauern sehr lange.
 

Koma47

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Hallo,
ich muss leider den Thread noch einmal aufgreifen da ich wieder nicht weiß was ich machen soll.
Ich habe mich jetzt mit dem AG vor Gericht geeinigt.
Arbeitsende 31.12. freigestellt, seit drei Tagen bekomme ich Krankengeld.

Am Fr. muss ich wieder zur Hausärtztin, die mich krank schreiben kann oder nicht.
Da ich freigestellt bin, bin ich entspannt und könnte auch NICHT-AU sein.
Was soll ich nur machen, wann/ob überhaupt EMR stellen, Krankenkasse mit ihrer Krankengeld-REHA, zur AfA laufen am 1. Okt weil drei Monate vor arbeitslosigkeit?
Am 1. Okt hätte ich auch wieder drei Jahre versicherungspflichtig garbeitet

Für Tips wäre ich dankbar, Ende Sept. habe ich auch einen Termin bei der RV.
Aber was ist am besten für mich?

Gruss
 
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