Erst-EGV bei Beantragung ALGII

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miatha

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Hallo,

an anderer Stelle bereits geschrieben, musste ich vergangene Woche wieder ALG II beantragen. Heute hatte ich einen Termin beim pAP, zu dem ich dankenswerterweise von einem anderen Nutzer hier aus dem ELO-Forum begleitet wurde.

Nachfolgend ist die Erst-EGV angehängt. Würde mich über eine Prüfung freuen. Habe vor Ort zwar das brave Opfer gespielt, aber nichts unterschrieben. Beide EGV-Durchschläge liegen mir vor.

Der Sachbearbeiter wurde von mir informiert, dass ich derzeit noch in der Reha-Phase nach einer OP bin (bis vor. Jahresende) und auch noch Krank geschrieben. Zwar könnte ich sicher bereits jetzt Teilzeit arbeiten, aber sorry, das muss sich auch rechnen. Ich fahre keine 50km für 20h/Woche.

Dankeschön!
 

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Frank71

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Da du noch krank geschrieben bist,gut ich weiß ja nicht wie lange noch,hätte mit dir überhaupt keine egv abgeschlossen werden dürfen.

Paragraph 15 SGB 2 besagt das egv nur mit erwerbsfähigen Hilfebedürftigen abgeschlossen werden dürfen und das bist du durch deine Krankschreibung ja nicht.
 

Merse

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Das muss ein Scherz sein. Das ganze Ding dient einzig und allein dazu, eine Kurzbewerbung dem JC zuzukommen zu lassen. Und dadurch soll das Ziel erreicht werden, jemanden in eine versicherungspflichtige Beschäftigung zu bekommen? Durch eine Kurzbewerbung, die im Schreibtisch des SB landet? Ernsthaft? Und dafür braucht es auch noch einen unbefristet gültigen Vertrag mit einer Behörde? Und was soll überhaupt der Blödsinn mit der Maßnahme? 30%-Sanktion, wenn die genannte Maßnahme nicht angetreten wird, aber es wird keine Maßnahme genannt. Müll. Selbst wenn das JC in der Position wäre, hier einen VA erlassen zu können, wäre der wegen dem Inhalt sofort wieder vom Tisch.
 

Schmerzgrenze

Super-Moderation
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Habe vor Ort zwar das brave Opfer gespielt, aber nichts unterschrieben.
Gut gemacht. Verhandeln erübrigt sich und unterschreiben sollte man eine EGV sowieso nicht.
Eingliederungsvereinbarung (EGV) vs. Verwaltungsakt (VA)

Auch die Anmeldung bei der sog. Jobbörse sollte ELO sich gut überlegen,
denn eine dortige Stellensuche ist auch ohne Account möglich.
  • Die Veröffentlichung des Bewerberprofiles unterliegt nicht einer Freiwilligkeit,
    sondern erfolgt zur Erhöhung der Chancen auf dem Arbeitsmarkt als Vermittlungsleistung.
  • Zur Stellensuche bei der Jobbörse braucht es keinen Nutzeraccount.
  • Es gibt keine gesetzliche Verpflichtung, sich mit einem Nutzeraccount bei der Jobbörse zu registrieren.
  • Die Löschung eines bestehenden Accounts erfolgt durch Nichtnutzung automatisch nach 13 Monaten.
Mal in die EGV reingeluschert;
6. RFB zur Teilnahme an Maßnahmen meinte:
Zu Ihren Pflichten gehört die Teilnahme an der in dieser EGV genannten Maßnahme zur Eingliederung in Arbeit.
Ich sehe in dem Wisch keine "genannte Maßnahme".
Demgegenüber fehlt aber gänzlich eine Regelung zur Erstattung von Bewerbungskosten.
Wie richtig vermutet; ein Fall für die Ablage (nicht entsorgen).
 

Sonne11

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Anmerkung: falls weiterhin per Zwang oder freiwilligen Zwang eine Bewerbung gefordert wird, bedenke diese nicht einfach auszuhändigen, sondern nur in Deiner Anwesenheit anschauen zu lassen. Ich denke, dann könnten Ausflüchte Seitens SB folgen, warum diese doch einbehalten werden soll.

Die Erfahrung sagt mir, dass die Weitergabe irgendwie erfolgen soll, damit die Daten an den Arbeitgeber Service (AS) der AfA gehen können. :wink: Denn die Daten, die Du dem JC genannt hast (Arbeitsvermittlung), gehen nicht automatisch an den AS, nur weil das JC diese hat. :wink:

Und dann kommt die Flut! :wink: (VV :biggrin: )
 
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