Ernsthafte Grundwasserprobleme beim Bau der Kölner U-Bahn schon länger bekannt (1 Betrachter)

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Martin Behrsing

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Köln (pr-sozial)– Nach Angaben des »Kölner Stadtanzeiger« wussten die Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) und die Baufirmen seit längerem von ernsten Problemen bei der Grundwasser-Ableitung an der U-Bahn-Baustelle vor dem eingestürzten Stadtarchiv in der Severinstraße. Demnach ließ sich in einem von drei für diesen Bauabschnitt angelegten Brunnen der Wasserspiegel trotz größter Bemühungen nicht senken. Es handelt sich um den Brunnen, der dem eingestürzten Gebäude am nächsten liegt
weiterlesen auf: PR-SOZIAL, das Presseportal...
 
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Ein Problem mit der Wasserhaltung war zu vemuten. Grundwasserabsenkung kostet viel Geld (Stromkosten).

M. E. wird es sich um grobe Fahrlässigkeit handeln. Der Untergrund hat sich vermutlich wie eine Flüssigkeit verhalten.
 

Clint

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Typischer Fall von Inkompetenz und kölschem Klüngel.
Köln steht auf Schwemmland, der Rhein hat sich im Laufe der Jahrmillionen ständig ein neues Bett gegraben.
Son Schwemmland ist kein besonders stabiler Baugrund und ziemlich wasserhaltig.
Aber so um 1800 irgendwas gabs nen pfiffigen irischen Kohlebaron, der es geschaft hat Kohleschächte im Emscher Sumpf abzutäufen.
Den Böden einfach einfrieren im Gefrorenen graben und ausmauern dann rutscht auch nix weg. Den Trick sollte jeder Bergbau Ing. kennen.
Aber bis zum hillige Kölle kommt son Westfalen Wissen ja nicht.
Und ausserdem kostet das Einfrieren auch noch Geld und das muß man dann besser für den Karneval, Bordellbesuche, oä ausgeben.

Gruß

Clint
 

Roadqueen

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Bin gebürtige Kölnerin und eins ist klar die KVB hat einen neuen Namen!!


Ursprünglich hieß die KVB Kölner Verkehrsbetriebe, aber nach der Zerstörung des Alten Historischen Kölner Archivgebäudes, wurde sie wegen dieses Vorfalls in Köln Vernichtungs-/Versenkungsbetriebe umbenannt. Da diese in den letzten Jahren durch U-Bahn-Bau Gebäude vernichtend arbeitet, z.B. der von ihnen verursachte Schiefe Turm von Köln an der Severinskirche oder Maria Kapitol Kirche, wo die Decke einzustürzen und die Absenkung des alten Kölner Rathausturms droht. So wie andere Gebäude der Stadt Köln, die sich in der Nähe des U-Bahn-Baus befinden, entstehen erhebliche Schäden durch Risse in Fassaden und Wänden. :icon_neutral::icon_eek:

Wer etwas über den Vorfall des Einsturzes des Alten Historischen Kölner Archivgebäudes wissen will, soll bei Wikipedia nachgucken unter "Historisches Kölner Archivgebäude":icon_daumen:
Hoffe das der Dom das Kölnversenken Spiel der KVB überlebt:confused:
mfg Roadqueen
 

Volker

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Das leigt doch nicht an der KVB alleine. Gesamt Köln ist ein Klüngelsumpf.
Da säuft immer mal was ab. Schaut euch nur die Skandale bei der Müllverbrennung an. Das reicht doch um zu wissen, das sowas irgendwann passiert. Oder halt anderes. Köln wird danach auch weiter so machen.

Volker
 

Paolo_Pinkel

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Hi,

was mich an dieser ganzen Sache schockiert, ist die Tatsache, dass die Medien viel intensiver über die beschädigten/verlorenen Kultürgüter berichten anstatt über die Tragik, dass Menschenleben dabei zu Schaden gekommen sind.

Das war die ganze Zeit der O-Ton der Berichterstattung, nämlich, dass es auch Vermisste gibt aber das der Verlust der Geschichte viel wichtiger sei. So hatte es zumindest für mich den Anschein.

Das erste Opfer, dass nun jetzt geborgen wurde, ist natürlich jetzt für die Medien ein gefundener Aufhänger, welcher Quote verspricht. Vor dem Fund des Opers waren Menschenleben nur eine Randnnotiz.

Viel wichtiger wäre es zu recherchieren was die KVB wirklich gewusst hat. Denn es gibt nicht wenige Stimmen die sagen, dass das Gutachten von 2004, was mit der Beschädigung des Kirchturms zusammenhängt, aus Auswirkungen auf das Stadtarchiv hatte.

Der Kommentar, dass das Opfer laut Gerichtsmedizin nicht leiden musste und sofort beim Einsturz verstarb ist mehr als zynisch.

Gutachten sind so eine Sache. Man lässt eben so oft eins anfertigen bis man ein geeignetes hat.

Gruss

Paolo
 
G

Guevara

Gast
Ein Problem mit der Wasserhaltung war zu vemuten. Grundwasserabsenkung kostet viel Geld (Stromkosten).

M. E. wird es sich um grobe Fahrlässigkeit handeln. Der Untergrund hat sich vermutlich wie eine Flüssigkeit verhalten.
Richtig,aber der Grund bzw. der Obergrund ist abgesackt in den (rechte Seitenwand) Tunnel der warscheilich nie von innen Gestüzt und gesichert was üblich beim Tunnelbau !!

siehe hier Tunnelbau Dortmunder U-Bahn ..


Google-Ergebnis für https://www.emschertal.de/online/dortmund/dpo-32-tunnelbau-richtung-borsigplatz-1.jpg


Und es liegt doch wohl nahe,wenn eine Stadt so nah an einem Fluss wie dem Rhein. Das es mehr Grundwasser gibt als in anderen Gross Städten !!

Und das man wohl bewusst den Tunnelbau weiter verfolgt,um sein Ego so zu stärken und lieber Opfer in Kauf nimmt als diese Fars zu beenden !!

Den wären die Wänd mit Beton verkleidet bzw. Tunnel Beton Wände die man in einzelteile zusamen fügt (wie beim Gothard Tunnel) wär dies nicht so geschehen.Der Boden wär nicht nach unten seitlich verutscht sondern eher warscheinlich wie bei Bergbauschäden nach unten und kompremiert da er Verwassert ist.

Dann würden die Häuser noch stehen,zwar nicht im Ganzen aber nicht so !!


Warscheinlich haben die nie vorher ein Gutachten erstellt und dort Borhrungen gemacht ,ob der Boden überhaupt für solche vorhaben geeignet !!


Für mich ist die bewusste Fahlässige Tötung von Menschen !!


Hi,

was mich an dieser ganzen Sache schockiert, ist die Tatsache, dass die Medien viel intensiver über die beschädigten/verlorenen Kultürgüter berichten anstatt über die Tragik, dass Menschenleben dabei zu Schaden gekommen sind.

Das war die ganze Zeit der O-Ton der Berichterstattung, nämlich, dass es auch Vermisste gibt aber das der Verlust der Geschichte viel wichtiger sei. So hatte es zumindest für mich den Anschein.

Das erste Opfer, dass nun jetzt geborgen wurde, ist natürlich jetzt für die Medien ein gefundener Aufhänger, welcher Quote verspricht. Vor dem Fund des Opers waren Menschenleben nur eine Randnnotiz.

Viel wichtiger wäre es zu recherchieren was die KVB wirklich gewusst hat. Denn es gibt nicht wenige Stimmen die sagen, dass das Gutachten von 2004, was mit der Beschädigung des Kirchturms zusammenhängt, aus Auswirkungen auf das Stadtarchiv hatte.

Der Kommentar, dass das Opfer laut Gerichtsmedizin nicht leiden musste und sofort beim Einsturz verstarb ist mehr als zynisch.

Gutachten sind so eine Sache. Man lässt eben so oft eins anfertigen bis man ein geeignetes hat.

Gruss

Paolo
Ich habe vorhin die ganze Pressekonferenz in Köln gesehen und ganz,Zuspielung für den N24.Auf einen andeen Sat (Feed)

Da kahm auch nicht wiklich die betroffenheit des Bürgermeisters rüber.

Hier gehts doch nur darum,dies schnell zu vergessen und um die
beschädigten/verlorenen Kultürgüter zu sichern und vor allem den Tunnelbau weiter voran zu treiben .

guevara
 

Volker

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Sarkasmus:

Es trifft immer die falschen, hätt es doch
bloss eine der Kölner ARGEn erwischt...


Volker
 

M.aus.B

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Glück Auf,

GELBE SEITEN - man hätte sich jemanden suchen können, der sich damit auskennt. :icon_dampf:
So wurde aus Unfähigkeit Menschenleben vernichtet und auch ein bedeutender kulturhistorischer und zeitgeschichtlicher Wert.
WER wird dafür zur Rechenschaft gezogen. Wahrscheinlich wiedermal niemand.
 
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