Erneute Zuweisung in eine Arbeitsgelegenheit (AGH) ohne Absprache und Eingliederungsvereinbarung. Wie kann ich gegen eine weitere Sinnlosmaßnahme vorgehen?

Gannendorf10

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Hallo,

Wie im Titel schon steht habe ich vor ca 2 Tagen eine neue AGH ohne EGV von einer mir unbekannten SB zugewiesen bekommen.

Am Di den 2.6. 2020 soll das ganze beginnen und bis morgen muss ich mich beim MT melden. Meine Fragen an Euch sind:

Kann ich diese höchst wahrscheinlich sinnlose Maßnahme abwenden und wie gehe ich am besten dabei vor? Außerdem da ich Di sicher trotzdem vorerst hin muss, wie sollte ich mich dem MT gegenüber verhalten?

Bevor eventuell gefragt wird ob ich einfach nur zu faul oder zu fein bin für diese AGH (keine Unterstellung an die Mitglieder hier, aber ich hab mir im Laufe der Zeit schon einiges anhören müssen) kurze Anmerkung: Ich habe bereits vor ca einem Jahr beim selben MT eine Maßnahme gemacht, wo ich entgegen dem was auf der Zuweisung stand den ganzen Tag im Schichtsystem an einer Tür stand und Ausweise kontrolliert (nicht wirklich notwendig) hab bzw im Laden gelangweilt 5 Std im Kreis gelaufen bin. Eigentlich sollte es um Verkauf gehen, aber dem war nie so. Schlimmer noch war das mich der MT, bzw der damalige mir ebenfalls unbekannte SB gegen meinen Willen nach den 6 Monaten für ein Jahr zwangsverlängern und mir mit versteckten Drohungen bezüglich Sanktionen Angst machen wollten. Nur dank meinem SB, dem ich mit Zeugen die Zustände erklären konnte kam ich sehr zum Unmut des MT´s vorzeitig doch noch dort raus. Nur um nun schon wider dort zu landen....

Ich hoffe ihr könnt mir vll weiterhelfen und schon mal danke im Voraus^^

Zuweisung im Anhang
 

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TazD

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Hallo @Gannendorf10 und herzlich willkommen im Forum,

überlege dir bitte noch eine aussagekräftigere Überschrift. Du kannst deinen Thementitel noch gut 55 Minuten bearbeiten.

Ein ganzer Satz verbunden mit einer vollständigen Frage ist immer freundlich und soviel Zeit sollte auch sein - ergänzend führe ich die Forenregel #11 nochmal an:
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder "Zuweisung in eine AGH ohne EGV" sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt![/B]
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf 150! Zeichen erweitert. Da passen deutlich mehr als drei Worte rein ... und im Texteingabefeld bei der Überschrift findest du dazu auch den Hinweis.

Schau bitte in diesen Link, hier hat unser @Admin2 genau erklärt warum eine aussagekräftige Überschrift so wichtig ist:

Und bitte die erste Seite nochmal vollständig anonymisiert einstellen. Auch Dritte haben ein Recht auf Datenschutz.
 

abcabc

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Kann ich diese höchst wahrscheinlich sinnlose Maßnahme abwenden und wie gehe ich am besten dabei vor? Außerdem da ich Di sicher trotzdem vorerst hin muss, wie sollte ich mich dem MT gegenüber verhalten?

1. Liste der Optionskommunen – Wikipedia
Schauen ob du bei einem "echten" JC bist oder einer Optionskommune. Bei "echten" JCs gilt die fachliche Weisung, dass AGHs bis 30.06. freiwillig sind. Bei Optionskommunen herrscht willkür, ob die fachliche Weisungen umsetzen oder ignorieren.
Was ist bei dir der Fall?

2. Wenn du hingehst: Falls man dir irgendwas vorlegt zum unterschreiben, NICHT unterschreiben, sondern ALLES nehmen einstecken und dann sagen "Das werde ich erstmal in Ruhe zu Hause prüfen.". Egal was der MT sagt, NICHTS unterschreiben und die Unterlagen nicht wieder herausgeben!

3. Es kann nicht schaden, wenn du den MT einfach mal ganz direkt fragst, wie diese AGH auch nur ansatzweise mit den gesetzlichen Bestimmungen für eine AGH kompatibel sein kann, da solche Tätigkeiten arbeitsmarktneutral sein müssen, die Arbeit zusätzlich sein muss und sich problemlos um viele Wochen bis Monate aufschieben lassen muss, usw. usf.
Mit etwas Glück bekommt der MT dann kalte Füße, dass du dich auskennst und womöglich intensiver mit der Zulässigkeit der AGH beschäftigst und ggf. dagegen vorgehst.

4. Die Zuweisung ist mangelhaft. Unter Arbeitszeitform steht "Teilzeit - Vormittags" und der Schichtdienst geht bis 17 Uhr. Außerdem müssen die Arbeitszeiten eigentlich fest vom JC vorgegeben werden und der MT darf dich nicht als Sklaven einsetzen, wie es ihm passt. Und die 25h pro Woche dürfen nicht beliebig vom MT auf 100h pro Monat verteilt werden, wie es diesem passt - was aber laut Zuweisung im oberen Teil möglich wäre.
Und natürlich die große Frage, wie man diese Tätigkeiten als AGH überhaupt anbieten kann, so dass sie mit den gesetzlichen Bestimmungen auch nur ansatzweise vereinbar sind. Auf den 1. Blick vollkommen unmöglich....

5. Wenn es eindeutig rechtswidrig ist und du keine problematischen "Verträge" unterschrieben hast, kannst du hinterher ganz einfach den Mindestlohn für jede Stunde einklagen...... da freuen sich MTs immer sehr drüber, wenn der 2€ Sklave hinterher kompromisslos ein angemessenes Gehalt einklagt. Sofern es einen Branchenspezifischen Mindestlohn gibt, sind auch mehr als 9,35€ drin.

Bevor eventuell gefragt wird ob ich einfach nur zu faul oder zu fein bin für diese AGH (keine Unterstellung an die Mitglieder hier, aber ich hab mir im Laufe der Zeit schon einiges anhören müssen)
Keine Angst, hier sehen die meisten AGHs äußerst kritisch. Ist schließlich nichts anderes als Sklaverei, jemanden für 2€ pro Stunde hart schuften zu lassen (Möbeltransport,....), damit der Chef beim MT sich seinen Porsche finanzieren kann und der SB im JC die Arbeitslosenstatistik fälschen kann (wer in ner Maßnahme ist, fällt aus der Statistik raus).
 
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Gannendorf10

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@abcabc

Danke erstmal für deine schnelle Antwort^^
Was ist bei dir der Fall?
Da in der Liste meine Stadt nicht aufgeführt ist bin ich wohl beim "echten JC".

Wenn die AGH in dem Falle freiweilig ist und die Zuweisung außerdem noch mangelhaft, sollte ich dann in den Widerspruch gehen? Wenn ja, wie geht man da am besten vor?
Und muss ich dann am Di überhaupt noch hin?
 

abcabc

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Kommt drauf an, wie du so drauf bist....
Ich würde am Dienstag dort hingehen, um ALLE Unterlagen zu greifen, einzustecken und mitzunehmen. So zeigt man schonmal, dass man keine Hemmungen hat.....
Sofern es ein Gespräch unter 4 Augen (ohne Zeugen) ist, würde ich mich schon für Schichten einteilen lassen, falls man mich auch ohne Unterschriften nehmen will. Anschließend würde ich mich gegenüber dem MT komplett "tot stellen" und auf keinen Kontaktversuch reagieren (so lange nichts per Einschreiben kommt) und nicht hingehen (natürlich beim MT keine Telefonnummer oder Mailadresse angeben - dazu gibts keine Pflicht). So erreicht man, dass der MT einen wahrscheinlich auch ab dem 01.07. nicht mehr haben will. Wer will schon jemanden haben, der einen so veräppelt? ;)
Anschließend erstmal abwarten und Tee trinken. Falls das JC sich meldet, schriftlich und nachweisbar (per Fax mit qualifiziertem Sendebericht) eine Kopie der fachlichen Weisung schicken, mit einem kurzen Begleitschreiben, dass man von seinen Rechten Gebrauch macht, die AGH erst am 01.07. anzutreten. Dies habe man dem MT auch so mitgeteilt (ohne Zeugen kann der das Gegenteil nicht beweisen und wird doppelt Kochen vor Wut). Außerdem ist es eine Frechheit, dass bei der Zuweisung die fachliche Weisung nicht beachtet wurde und nicht auf die Freiwilligkeit hingewiesen wurde.;)

Hängt halt davon ab, ob du zu nett und schüchtern bist, oder dir dieses oder ein ähnliches Vorgehen zutrauen würdest....
 
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Gannendorf10

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Kommt drauf an, wie du so drauf bist....

Hängt halt davon ab, ob du zu nett und schüchtern bist, oder dir dieses oder ein ähnliches Vorgehen zutrauen würdest....

Normalerweise bin ich eher der nette Kerl.^^ Da mich der ganze Mist aber so langsam so richtig ankotzt und ich den Laden samt Chefs wie oben erwähnt bereits zu gut kenne, werde ich wohl deine Methode anwenden.

In der Tätigkeitsbeschreibung steht was anderes.
Das meine abcabc auch schon. Also kann ich schonmal dagegen vorgehen.
 

abcabc

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Das mit der Zuweisung ist ein anderes Kapitel.... Ich würde erstmal beim MT alle Unterlagen einstecken und mitnehmen und mich danach um den Widerspruch kümmern. Ist nicht unwahrscheinlich, dass in den Verträgen/Unterlagen, die du eigentlich unterschreiben sollst, Dinge stehen, die du für den Widerspruch verwenden kannst oder direkt den Landesdatenschützer dem MT auf den Hals hetzen kannst. ;)

Hast du derzeit eine gültige EGV/VA? Falls ja: Gibt es laut dieser eine Bewerbungspflicht und ein Ziel der Integration im 1. Arbeitsmarkt als XY? Wenn das der Fall ist, hat die SB alles falsch gemacht. AGHs dürfen nur vergeben werden, wenn eine "normale" Integration auf dem Arbeitsmarkt nicht möglich ist.

Und natürlich kann es nicht schaden von der SB eine Bestätigung zu verlangen, dass die AGH arbeitsmarktneutral ist und mit den gesetzlichen Bestimmungen vereinbar ist. Und im nächsten Absatz darauf hinweisen, warum das deiner Meinung nach nicht der Fall ist (gibts bei deiner Zuweisung viele Gründe). Mit diesem Schreiben sei sie darüber informiert und ist verpflichtet die AGH zu überprüfen, sollte sie die Zuweisung nicht aufheben und eine spätere rechtliche Prüfung die Unzulässigkeit ergeben, werde man es als vorsätzliches rechtswidriges Handeln betrachten und entsprechend dagegen vorgehen. (Fachaufsichtsbeschwerde, KRM in Nürnberg,......)
 

Gannendorf10

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Das mit der Zuweisung ist ein anderes Kapitel.... Ich würde erstmal beim MT alle Unterlagen einstecken und mitnehmen und mich danach um den Widerspruch kümmern. Ist nicht unwahrscheinlich, dass in den Verträgen/Unterlagen, die du eigentlich unterschreiben sollst, Dinge stehen, die du für den Widerspruch verwenden kannst oder direkt den Landesdatenschützer dem MT auf den Hals hetzen kannst. ;)
Gut dann werd ich das am Di machen und meld mich danach hier wie das Ganze abgelaufen ist. Danke nochmal für die ganzen Hinweise^^
Hast du derzeit eine gültige EGV/VA? Falls ja: Gibt es laut dieser eine Bewerbungspflicht und ein Ziel der Integration im 1. Arbeitsmarkt als XY? Wenn das der Fall ist, hat die SB alles falsch gemacht. AGHs dürfen nur vergeben werden, wenn eine "normale" Integration auf dem Arbeitsmarkt nicht möglich ist.
Nein die letzte EGV ist gut 1 Jahr alt und soweit ich weiß gelten die max 6 Monate. Und wie geschrieben diese SB kenn ich nichtmal. Mein eigener SB hat sich seit Corona und auch schon davor nicht mehr gemeldet.
 

Gannendorf10

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Habe ich nirgends gesehen in den Schreiben. Ist das nicht Pfingstmontag?
Dann sehe ich "allgemeine Lagerarbeiten". Machen sowas nicht Lagerlogistiker?
Oh mist ganz vergessen das Feiertag ist. Das Problem ist: Ich hab jetzt durch Corona ne Weile nicht in meinen Briefkasten geschaut und deswegen das Schreiben erst Do Abend raus gefischt. Fr gings mir dreckig und nun dachte ich Mo melden reicht völlig aus. Im Schreiben das mir ohnehin erst Do zugestellt werden konnte (weil versendet am 26.05.2020) steht umgehend melden. Drohen mir jetzt Konsequenzen, weil ich mich nun erst Di überhaupt melden kann? Denn da soll ich ja früh eigentlich mit der Maßnahme bereits beginnen und der SB bereits Rückmeldung geben.

Und ja eigentlich bin ich für die Arbeit nicht geeignet/ausgebildet
 

Gannendorf10

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Wer sagt denn, dass sas Schreiben nicht erst Freitag bei dir ankam? Imd dann hast du erst nachmittags in de Briefkasten geschaut.
Gute Idee^^ Die Frage ist nur wie nun Di vorgehe. Da ich im Vorfeld nun mit dem MT keinen Termin ausgemacht habe, bin ich nun unsicher, ob ich überhaupt dort hin soll oder ob ich erstmal anrufe und besagten Termin ausmache, wo ich dann so vorgehe wie abcabc vorgeschlagen hat.
 

noillusions

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ob ich überhaupt dort hin
Da fällt mir z.B. auch das Thema "die Massnahme würde nicht mit mir besprochen" ein. Das sollte doch auch für ein Euro job gelten?
Oder ist da Mal was besprochen worden?
Was ist mit der EGV? Ist die wirklich abgelaufen, Oder-wurde sie fortgeschrieben?
Bei den fachlichen Weisungen bin ich unsicher,es gibt bindende weisungen.ist diese das?
 

Gannendorf10

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Da fällt mir z.B. auch das Thema "die Massnahme würde nicht mit mir besprochen" ein. Das sollte doch auch für ein Euro job gelten?
Oder ist da Mal was besprochen worden?
Was ist mit der EGV? Ist die wirklich abgelaufen, Oder-wurde sie fortgeschrieben?
Bei den fachlichen Weisungen bin ich unsicher,es gibt bindende weisungen.ist diese das?

Nein diese Maßnahme wurde mit mir nie besprochen. Mein SB hat sich generell eher gegen neue Maßnahmen (nach Schilderung meiner Letzten) ausgesprochen. Das ist allerdings auch schon gut ein halbes Jahr her seit ich den letzten Termin bei ihm hatte. Der SB aus der Zuweisung ist mir wie erwähnt gar nicht bekannt.

Meine EGV ist seit September 2019 abgelaufen. Zumindest waren da die 6 Monate rum und eine neue musste ich beim Termin mit dem neuen SB (gab zwischendurch einen Wechsel) nicht unterschreiben.

Bei den fachlichen Weisungen bin ich unsicher,es gibt bindende weisungen.ist diese das?
Das weiß ich ehrlich gesagt leider auch nicht. Ich kann nur sagen das ich fachlich von den Bereichen in denen ich arbeiten soll nichts verstehe, da ich nie in Diesen ausgebildet wurde.
 

abcabc

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Nein diese Maßnahme wurde mit mir nie besprochen.
Reicht aber nicht um die zu kippen.... da braucht man "härtere" Argumente - die ja sogar schwarz auf weiß in der Zuweisung stehen: äußerst fraglich, ob die Tätigkeit als AGH zulässig ist und die Arbeitszeiten (Schichtdienst nach willkürlicher Einteilung des MTs und nicht durch JC vorgegeben). Sind jetzt nur die beiden größten Probleme.....

Meine EGV ist seit September 2019 abgelaufen. Zumindest waren da die 6 Monate rum und eine neue musste ich beim Termin mit dem neuen SB (gab zwischendurch einen Wechsel) nicht unterschreiben.
Dann hast du keine EGV mehr, die gültig ist. Für die Zukunft: Du "musst" niemals eine EGV unterschreiben. Es ist zu 100% freiwillig eine EGV zu unterschreiben. Es kann höchstens passieren, dass du dann einen VA als EGV Ersatz bekommst. Daher: Niemals die Unterschrift "verweigern", sondern einstecken und sagen "Die werde ich erstmal in Ruhe zu Hause prüfen." Anschließend schriftlich und nachweisbar Änderungswünsche einreichen (eine EGV ist ein öffentlich-rechtlicher Vertrag zwischen zwei GLEICHBERECHTIGTEN Vertragsparteien). Und dann kompromisslos verhandeln bis ALLES zu 100% deinen Wünschen entspricht oder der SB die Verhandlungen irgendwann abbricht - aber du brichst die Verhandlungen niemals ab, sondern wärst bereit den Mist 10 Jahre kompromisslos zu verhandeln. Und falls der SB alles zu 100% an deine Wünsche anpasst, gehts in der nächsten Verhandlungsrunde um die Sanktionen fürs JC. Wenn in der EGV Sanktionen für den Kunden drinstehen, müssen ähnliche Sanktionen auch fürs JC enthalten sein - sind ja gleichberechtigte Vertragspartner). Das wird niemals klappen. Dann bekommst du vermutlich einen VA, bei dem du nach Formfehlern suchen kannst und (selbst wenn du keine findest) Widerspruch einlegen solltest. Ziel: Ein SB sollte lernen, dass es sehr viel Arbeitsaufwand bedeutet dir eine EGV anzudrehen und in Zukunft keine Lust mehr dazu hat....

Falls ein SB behauptet du müsstest eine EGV unterschreiben oder sogar mit Sanktionen droht, lass es ruhig scheppern. Also was sagen wie : "Schämen sie sich garnicht so dreist zu lügen?" Wenn der dann pöbelt, einfach sagen: "Dann geben sie mir das mal bitte schriftlich, was sie hier grad gesagt haben."..... Sofern du die Drohung schriftlich bekommst (also Sanktion wenn du nicht unterschreibst), kannst du den SB einen Kopf kürzer machen.....
Eine EGV hat in den meisten Fällen NUR Nachteile für den Kunden (Ausnahme: In der EGV sind kann-Leistungen verbindlich zugesagt, wie Umschulungen/Weiterbildungen/.... oder vorteilhafte Erstattungen von Bewerbungskosten, wie Pauschalen von 5€ schriftlich und 1-2€ für Mail/Online Bewerbungen). Ohne EGV ist es viel schwieriger die Kunden zu sanktionieren. Hinzu kommt, dass SBs von ihren Vorgesetzten die Order haben möglichst viele EGVs abzuschließen. Verhindern genug Kunden das, hat der SB ein Problem. Insofern auch ein gutes Mittel um dem SB viel Arbeit und Ärger zu bescheren. Bei einem SB der Zuweisungen zu AGHs schickt (ohne dass der Kunde es will), sollte man mit dem allerbesten Gewissen Ärger und Arbeit verursachen.
 
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Gannendorf10

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Reicht aber nicht um die zu kippen.... da braucht man "härtere" Argumente - die ja sogar schwarz auf weiß in der Zuweisung stehen: äußerst fraglich, ob die Tätigkeit als AGH zulässig ist und die Arbeitszeiten (Schichtdienst nach willkürlicher Einteilung des MTs und nicht durch JC vorgegeben). Sind jetzt nur die beiden größten Probleme.....
Alles klar. Ich werd Di erstmal hingehen oder doch erst anrufen (?) da ich nicht mal weiß, ob Die Leiterin der Maßnahme überhaupt am Einsatzort oder im Hauptsitz des MT ist. Wenn sie da ist, alles mitnehmen und dann hier anonym reinstellen. Mal schauen was rauskommt.

Das mit der EGV ist gut zu wissen, danke^^ Was passiert eigentlich wenn die EGV als VA kommt? Ist man dann gezwungen zu unterschrieben weil einem sonst Konsequenzen drohen?
 

abcabc

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Alles klar. Ich werd Di erstmal hingehen oder doch erst anrufen (?) da ich nicht mal weiß, ob Die Leiterin der Maßnahme überhaupt am Einsatzort oder im Hauptsitz des MT ist.
Sehr schwierige Frage. Entstehen den Fahrtkosten oder ist es ein weiter Weg?
Laut Zuweisung sollst du anrufen. Kannst du ja machen und bis zum Einstecken der Unterlagen so tun, als ob du ein pflichtbewusster ELO bist. ;)

Was passiert eigentlich wenn die EGV als VA kommt? Ist man dann gezwungen zu unterschrieben weil einem sonst Konsequenzen drohen?
Unterschreiben musst du NIEMALS etwas. Ein VA ist auch ohne Unterschrift gültig. Wobei es auch bei VAs mehrere Optionen gibt. Wenn der SB so doof ist den VA per normaler Briefpost zu schicken, kann man den prinzipiell auch abheften und so tun, als ob man den nie erhalten hat und und niemals das Thema ansprechen. Erst wenn es zu einem Sanktionversuch kommt, sagt man dann einfach, dass man 0 Ahnung hat und nie einen VA bekommen hat. ---> 100% Erfolgschancen jede Sanktion zu kippen (spätestens vor dem SG). Wenn der VA "wasserdicht" ist (keine (Form)fehler enthält), ist das die beste Option um den zu "eliminieren".

Gegen einen VA kann man innerhalb von 4 Wochen Widerspruch einlegen. Sofern der per Einschreiben kam (oder Formfehler enthält), sollte man immer Widerspruch einlegen. Widersprüche werden offiziell in der Statistik der JC erfasst --> ist schlecht für die Statistik und macht natürlich Arbeit, da er bearbeitet werden muss. Je nach SB in der Widerspruchsabteilung und den Formfehlern sollte der wieder zurückgenommen werden. Ansonsten kannst du klagen, wenn der Widerspruch abgelehnt wird (oder parallel zum Widerspruch schon klagen).


PS: Ich habe meinen vorherigen Beitrag nochmal kompett überarbeitet...
 
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Gannendorf10

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Sehr schwierige Frage. Entstehen den Fahrtkosten oder ist es ein weiter Weg?
Laut Zuweisung sollst du anrufen. Kannst du ja machen und bis zum Einstecken der Unterlagen so tun, als ob du ein pflichtbewusster ELO bist. ;)
Ich sag mal so: Ich wohne direkt am anderen Ende der Stadt und selbst mit Zug brauch ich gut 50 oder mehr Minuten um hinzukommen. Zusätzliche Fahrtkosten entstehen mir auch noch, da ich keine Monatskarte (wegen Corona konnte ich bestimmte Dokumente nicht verlängern, weswegen mein Abo abgelaufen ist) mehr hab und auf neue Fahrkarten angewiesen bin.

Laut Zuweisung soll ich aber auch Di 7:30 am Einsatzort sein und mit der AGH direkt beginnen. Ich bezweifel das ich den MT vorher anrufen kann und würde somit nicht anwesend sein. Deswegen bin ich unsicher ob und wie ich nun vorgehen soll.

@Antihartzer19 und @noillusions
Danke gut zu wissen für vll später^^
 

abcabc

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Laut Zuweisung soll ich aber auch Di 7:30 am Einsatzort sein und mit der AGH direkt beginnen. Ich bezweifel das ich den MT vorher anrufen kann und würde somit nicht anwesend sein. Deswegen bin ich unsicher ob und wie ich nun vorgehen soll.
Oder einfach Dienstag gegen 11/12 Uhr anrufen und sagen, dass du gerade eben aus deinem Briefkasten ne Zuweisung gefischt hast... Schon kann dir niemand was vorwerfen. Und du erscheinst wie ein ultra pflichtbewusster Sklave, der wenige Minuten nach Erhalt der Zuweisung anruft. Wegen Corona ist die Post doch eh unzuverlässig und braucht teilweise deutlich länger...
Bei der Fahrstrecke ist mal eben vorbeifahren natürlich keine Lösung.
 

Gannendorf10

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Oder einfach Dienstag gegen 11/12 Uhr anrufen und sagen, dass du gerade eben aus deinem Briefkasten ne Zuweisung gefischt hast... Schon kann dir niemand was vorwerfen. Und du erscheinst wie ein ultra pflichtbewusster Sklave, der wenige Minuten nach Erhalt der Zuweisung anruft. Wegen Corona ist die Post doch eh unzuverlässig und braucht teilweise deutlich länger...
Bei der Fahrstrecke ist mal eben vorbeifahren natürlich keine Lösung.
Okay das ist natürlich auch ne Idee:icon_daumen: Die werden mich vll vorerst lieben, bevor der Sklave sich dann befreit und ein anderes Gesicht zeigt:icon_cool:

Sobald ich neue Infos habe, meld ich mich wieder. Danke nochmal an alle die mir vorerst geholfen haben und schönen Feiertag wünsch ich Euch^^
 
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