Erneute Nahtlosigkeit bei EM Rente Weiterbewilligung

  • Starter*in Gelöschtes Mitglied 63191
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Gelöschtes Mitglied 63191

Gast
Hallo zusammen,

Die Eckdaten bei mir:

Krankheit mit LFZ, dann Krankengeld die übliche Zeit. Rentenantrag auf EM Rente gestellt zusammen mit ALG1 Antrag.

ALG 1 Nahtlosigkeit bewilligt.
Nach 4 Monaten Entscheidung vom Rententräger über volle EM Rente, jedoch rückwirkend ein Jahr zurück und insgesamt 3 Jahre.

ALG1 wurde vom Rententräger komplett zurück gezahlt ans Aamt, KRG teilerstattet.

Nun meine Frage, habe ich bei meinem Weiterbewilligungsantrag auf EM Rente erneut einen Anspruch auf die Zahlung ALG1 Nahtlosigkeit erworben, also für den Fall, dass der Rententräger nicht zeitnah entscheiden kann oder ein Widerspruch fällig wäre.

Im Internet steht, dass bei voller EM Rente Beiträge zur Alos Versicherung pauschal abgeführt werden und dadurch bei 3 Jahren ein neuer Anspruch entsteht. Wenn man vorher versicherungspflichtig war, das war dann das KRG bei mir, denke ich.

Oder ist der alte Anspruch durch die komplette Rückerstattung des Rententrägers noch vorhanden?

Neuer Anspruch auf ALG 1 oder nur WB oder gar kein Anspruch mehr?

Es ist etwas kompliziert, weil die EM Rente ein Jahr rückwirkend gezahlt wurde.

Vielen Dank
 

Bitas

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Ich bin in der selben Situation.
So wie ich es verstanden habe, haben wir Anspruch auf ALG1 aber keinen Anspruch Krankengeld.
Wie viele Monate ALG1 ist von Fall zu Fall verschieden.
 

Bamo75

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Hallo zusammen. Die gleiche Frage stellt sich mir aktuell auch. Meine EM-Rente wird noch bis 30.09.19 gezahlt. Heute flatterte die Ankündigung über den Wegfall Ende September ins Haus. Innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Schreibens soll ich einen Antrag stellen. Datiert ist das Schreiben vom 19.04.19. Das war zufälliger Weise Karfreitag. Wusste gar nicht dass die RV auch an heiligen Feiertagen arbeitet. ;-) Natürlich ist auf dem Umschlag auch kein Poststempel. Ich habe jetzt den Eingang auf dem Umschlag vermerkt. Und rein zufällig ist nun auch meine behandelnde Ärztin ab heute 3 Wochen im Urlaub. Es gibt schon manchmal sehr merkwürdige Zufälle.
Jedenfalls stellt sich mir nun auch die Frage ob und wann ich mich beim Arbeitsamt melden muss.
 

Doppeloma

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Hallo Bamo75, :welcome:

Die gleiche Frage stellt sich mir aktuell auch. Meine EM-Rente wird noch bis 30.09.19 gezahlt. Heute flatterte die Ankündigung über den Wegfall Ende September ins Haus.

Das ist doch der völlig normale Abstand für einen Antrag auf Weiterbewilligung der EM-Rente.

Innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Schreibens soll ich einen Antrag stellen. Datiert ist das Schreiben vom 19.04.19. Das war zufälliger Weise Karfreitag. Wusste gar nicht dass die RV auch an heiligen Feiertagen arbeitet. ;-)

Du kannst Sorgen haben, der DRV wäre es am Liebsten wenn du den Antrag gar nicht stellst und es gibt sicher keine Rechtsgrundlage, die da für diesen "Frist-Wunsch" genannt wird ...
Du brauchst dafür auch keinen "Zugangsnachweis", mach den Antrag fertig und dann sende den unbedingt per Übergabe-Einschreiben, damit du dann einen Zugangsnachweis hast (Eingangs-Datum bei der DRV) ...

Die müssen das auch in 8 oder 12 Wochen noch bearbeiten ...

Natürlich ist auf dem Umschlag auch kein Poststempel. Ich habe jetzt den Eingang auf dem Umschlag vermerkt.

Das ist kein "Beweis" für nichts, niemand weiß später noch was in diesem Umschlag wirklich mal drin gewesen ist ...

Und rein zufällig ist nun auch meine behandelnde Ärztin ab heute 3 Wochen im Urlaub. Es gibt schon manchmal sehr merkwürdige Zufälle.

Ist denn ein Befundbericht (Formular) dabei, den deine Ärztin ausfüllen soll ???
Ansonsten ist es doch egal ob sie gerade in Urlaub ist, ich glaube da siehst du "Gespenster" wenn du meinst das hätte die DRV so "geplant" ...

Jedenfalls stellt sich mir nun auch die Frage ob und wann ich mich beim Arbeitsamt melden muss.

Hast du denn zuletzt vor der EM-Rente noch ALGI (oder Krankengeld) bezogen, diese Frage ist dafür zunächst mal wichtig. Nur daraus ergibt sich (wahrscheinlich) ein Anspruch erneut ALGI zu bekommen falls die Entscheidung der DRV auf sich warten lässt oder gar negativ (Ablehnung der Verlängerung) ausfallen sollte.

Für die Antworten und weitere Fragen dazu solltest du bitte ein eigenes Thema eröffnen, es ist nicht besonders nett einfach ein Thema für sich "zu kapern" nur weil die Frage sehr ähnlich ist.
Da weiß dann bald Niemand mehr wessen Fragen da gerade beantwortet werden.

Vielen Dank für dein Verständnis und weiterhin einen angenehmen Aufenthalt bei uns ...

MfG Doppeloma
 
G

Gelöschtes Mitglied 63191

Gast
Ich nochmal...
Wenn durch die Rückdatierung der Rente und Rückerstattung eines Teilzeitraumes des Krankengeldes eigentlich noch ein Restanspruch auf KRG theoretisch bestehen würde, kommt KRG aber trotzdem nicht in Frage als "Lückenbüsser"?

Nur ALG 1 wäre möglich?
Als Neuanspruch oder der alte Restanspruch in meinem Fall eigentlich ja komplett zurück gezahlt durch RT?

Oder ergibt sich durch die 3 Jahre volle EM Rente immer ein neuer Anspruch auf Alg1 mit Einstufung ( da zu bemessene Einkünfte zu lange her sind).
Voraussetzung ist natürlich vorhergehende KRG Bezug.

Danke an alle
 

saurbier

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Hallo Waschbaer666,

solltest du deinen KG Anspruch nicht vollständig aufgebraucht haben, also aus dem KG-Bezug direkt in die volle EMR gewechselt sein, dann solltest du dich mit deiner KK mal schriftlich in Verbindung setzen (1. Monat vor Ablauf der EMR) um mögliche Restansprüche zu klären.

Ansonsten halt 14 Tage vor Alauf der EMR bei der AfA mit dem Schreiben der DRV melden.

Mir scheint dies nun zum ersten Mal nach bereits 2 erfolgreichen Weiterbewilligungsanträgen auch bevor zu stehen. Ich hab gestern ein Schreiben der DRV erhalten, in welchem man mir mitgeteilt hat, das meine jetzige (neue) Hausärztin bisher nicht auf die Anforderung ggf. neuer Befunde reagiert hat, Tenor:
Nach Aktenlage reichen die vorhandenen medizinischen Unterlagen nicht aus, um die von Ihnen geltend gemachten Ansprüche zu erfüllen. Zur medizinischen Sachaufklärung ist Ihr behandelnder Arzt daher gebeten worden, einen medizinischen Befundbericht zu erstellen.
Leider haben wir den Befundbericht bis zum heutigen Tag nicht erhalten.


Zur Beschleunigung des verfahren stellt man mir anheim, deshalb jetzt einmal persönlich beim Hausarzt vorsprechen.

Das scheint wohl derzeit ein standartschreiben zu sein, denn es haben hier schon mehrere davon berichtet.

Im Regelfall, so zumindest meine bisherige Erfahrung reicht die Zeit aus, nur wenn es eben zu Problemen mit den Befundberichten kommt, nun dann bleibt uns nichts anderes übrig entweder bei der KK bzw. AfA vorsorglich einen Antrag zwecks Überbrückung zu stellen, bis die DRV eine Entscheidung getroffen hat, gegen den man ggf. dann auch noch in Widerspruch gehen müßte.


Grüße saurbier
 
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