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Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

dwgobi

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#1
Hallo!

Ich bin total verzweifelt und weiß nicht, wie es bei mir weitergeht.

Ich habe vor 2,5 Jahren den Antrag auf Erwerbsminderungsrente eingereicht, bin durch mehrere Instanzen gegangen, war bei 4 Gutachtern (ich nenne sie inzwischen Bösachter) und habe gestern eine erneute Ablehnung erhalten. Meine Klage, die ich vor dem Sozialgericht eingereicht hatte, ist damit abgeschmettert, denn nach diesem erneuten orthopädischen Gutachten sieht das Gericht die Klage als unhaltbar.

In dem vom Gericht bestellten Gutachten (das eigentlich "unabhängig" sein sollte) stehen meiner Meinung nach völlig unvollständige bzw. sogar unwahre Angaben. Die Berichte meiner Ärzte werden unter den Tisch fallen gelassen, der Orthopäde hat sich mal kurz eine eigene Meinung gebildet, die meiner Meinung nach falsch ist.

Ganz kurz ein paar Infos:
Ich habe an der HWS 2 schwere Bandscheibenvorfälle, die die Nerven bedrängen, weiterhin eine Bandscheibenvorwölbung. An der LWS habe ich mehrere Bandscheibenvorfälle UND eine Stenose (der Nervenkanal ist nahezu vollständig zu, dadurch sind die Nerven bedrängt). Mein rechtes Bein ist von der Hüfte abwärts fast taub bzw. ich habe Gefühlsstörungen (heiß/kalt Empfinden ist gestört und Druck löst elektrisierende Schmerzwellen aus) und manchmal knickt mir beim Laufen das Bein weg, ich kann also nur sehr vorsichtig laufen, muss mich vor allem beim Treppensteigen immer festhalten.

Symptome: Stärkste Schmerzen im HWS- UND LWS-Bereich, Schwindelanfälle (mit dem Gefühl bewusstlos zu werden) Puls- und Herzgeräusche im Ohr, Hallen im Kopf. Morgens wache ich mit stärksten Kopfschmerzen auf, kann manchmal gar nicht aufstehen. Ich kann keine Lautstärke mehr ertragen, oftmals wird es mir sogar zu viel, wenn ich mit jemandem sprechen muss. Vermeide jedes Telefonat, das nicht unbedingt sein muss. Bei jeder Form der Konzentration bekomme ich umgehend starke Kopfschmerzen. Kein langes Stehen oder Gehen möglich (max. 10 Minuten).

Ich nehme als Medikation Targin (morphinhaltiges Medikament), Lyrica (Schmerzmittel), Amitriptylin (Schmerzmittel/Antidepressiva) und Novaminsulfon als Bedarfsmedikation, das ich 2-3x täglich einnehmen muss. Die Medikamente wirken nur unzureichend, ich komme damit eben so über die Runden . Als weitere Notfallmedikation habe ich Tavor, dies nehme ich ein, wenn ich seelisch kurz vor dem Zusammenbruch stehe (wie jetzt z.B. nach der erneuten Ablehnung).

Ein Neurochirurg, der sich gestern meine MRT-Aufnahmen angesehen hat, sagte mir (wie ALLE meine Ärzte), dass ich allein schon aufgrund der Bilder furchtbare Schmerzen haben müsse und dass sich an einem Wirbelgelenk eine Zyste gebildet hätte, die ebenfalls stärkste Schmerzen hervorruft.

Von alldem ist in dem Gutachten nichts zu lesen. Mein Tagesablauf liest sich, als würde ich mir einen faulen Lenz machen, dabei kann ich gar nicht mehr machen. Meinen Haushalt macht eine Freundin von mir, im Garten arbeitet meine Mutter (73 Jahre!!!!), die übrigen, schweren Arbeiten erledigt mein Mann. Ich kann nur noch solche Arbeiten erledigen, die leicht sind und die ich mir einteilen kann, wie z.B. Geschirrspülmaschine ein-/ausräumen, Waschmaschine bedienen, Wäsche aufhängen und bügeln (jeweils mit langen Unterbrechungen). Ich bin nicht mehr in der Lage eine längeres Telefonat zu führen (strengt zu sehr an, verursacht schlimme Kopfschmerzen), halte meine sozialen Kontakte zu meinen mir noch verbliebenen 3 Freundinnen per Email, da Treffen zu anstrengend sind. Ich treffe meine Freundinnen max. 1x im halben Jahr und dann auch nur für höchstens 2 Stunden, länger kann ich nicht mehr.

Alles, was ich an zusätzlichen Aktivitäten unternehme, z.B. mal ein Einkaufsbummel mit meinem Mann oder mit meiner Tochter und deren Sohn auf einen Spielplatz zu gehen, oder 1x im Jahr ins Kino... für all das brauche ich zusätzlich VOR und DANACH Schmerzmittel, weil alles viel zu anstrengend für mich ist.

Dies ist nur ein ganz kleiner Einblick in meinen Alltag.

Ich hatte hier im Forum die Informationen über "Gutachten" durchgelesen und vieles davon wusste ich schon. Z.B. dass man beobachtet wird, wie man sich verhält, wie man sich bewegt usw. Aus diesem Grunde und weil ich wusste, dass ich vor Nervosität keinen klaren Gedanken fassen würde können, habe ich ein stichwortartiges Tagebuch geführt und auch aufgelistet, wie mein Leben VOR und nun WÄHREND der Krankheit aussah. Dies alles wurde nicht berücksichtigt, wurde nur kurz im Text erwähnt (Patientin bringt ein Tagebuch mit) dies taucht in der Anlage auf. Mit keinem Wort steht in dem Gutachten, dass ich nicht in der Lage war, mich von alleine auf der Untersuchungsliege aufzurichten, ich brauchte die Hilfe des Gutachters dazu. Ich biss bei jeder Bewegung vor Schmerzen die Zähne zusammen. Im Gutachten steht, dass ich in der Lage war, mich ohne fremde Hilfe an- und auszuziehen.

Wenn ich doch wenigstens ein klein wenig Zeit bekommen hätte (die Erwerbsminderungsrente bekommt man ja sowieso nur vorläufig, aber das hätte mir für den Anfang schon gereicht), dann hätte ich die Möglichkeit, mir ohne Druck und in Ruhe einen Arzt zu suchen und mich operieren zu lassen. Dann hätte ich mir vielleicht - wenn die OPs erfolgreich wären - wenigstens einen kleinen Teilzeitjob suchen können. Doch nun stehe ich vor dem Nichts. Hartz IV kann ich nicht beantragen, da das Gehalt meines Mannes oberhalb der Bemessungsgrenze liegt. Ich muss selbst die Krankenversicherungsbeiträge selbst tragen, sonst wäre ich gar nicht versichert. Wir haben ein Haus, das wir abzahlen müssen, dies alles, unsere ganze Existenz steht nun auf dem Spiel und ich weiß nicht mehr weiter.

Ich werde von allen Instanzen im Stich gelassen, ich weiß nicht mehr weiter und am liebsten wäre ich tot, dann wäre ich keine Belastung mehr. Während ich dies schreibe, weine ich schon wieder, die Verzweiflung und die Ungerechtigkeit lässt mich völlig verzweifeln.

Was kann ich denn noch tun?????? Weiß mir jemand einen Rat??? Ich will doch nichts Unmögliches, ich will doch nur zu meinem Recht kommen. Es kann doch nicht sein, dass alle Ärzte, die mich kennen, sagen, dass es unfassbar ist, dass ich keine Rente bekomme und alle Bösachter kommen zu dem Schluss, dass ich ganz locker 6 Std. arbeiten gehen kann und dass sich in der Zeit (Vergleich jetzt und vor 3 Jahren, als ich den Antrag gestellt habe) nichts Wesentliches verändert hat. Das ist der blanke Hohn, denn es geht mir von Monat zu Monat schlechter. Inzwischen leide ich auch noch unter Bluthochdruck und Herzrasen, was natürlich auch psychisch bedingt sein kann.

In therapeutischer Behandlung war ich auch schon, aber das hat mir im Grunde genommen nichts gebracht, weil ich es ja nicht an der Psyche, sondern - verdammt noch mal - im Kreuz habe...

Entschuldigung, dass dies hier ein halber Roman geworden ist, aber ich habe das Gefühl, als würde ich um mein Leben schreiben.

Eure Gabi
 

Anna B.

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#2
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Hallo Gabi,

puhh...da macht man ja was mit dir.

Vielleicht ist es ein Trost für dich...mir gehts ähnlich...derzeit ist mein Rentenantrag in der Klage und wer weiß, wann es da weiter gehen wird...

Targin kenne ich, nehme ich auch regelmäßig ein..und bei besonderen Schmerzspitzen zusätzlich noch Oxigesic akut -Opiate - ein...
Schmerzen kann man nicht begutachten...das ist unmöglich...schau dir mal die Leitlinien zur Schmerzbegutachtung an...müßtest du bei Frau Guugel finden...

Dann stellt sich auch die Frage, ob der Orthopäde für dich der richtige Gutachter war....denn eigentlich gehören chron. Schmerzen von einem Neurologen/Psychiater begutachtet...
und da sehe ich einen Ansatz gegen das Gutachten vorzugehen...
dein Anwalt soll dem Gutachten widersprechen bzw. dem Ergebnis daraus und einen Fachmann für Schmerzerkrankung als Gutacher fordern...

ansonsten sehe ich nur eine Möglichkeit...wenn die Klage zurückgewiesen wird....in 6 Monaten einen neuen EM-Rentenantrag zu stellen....

vielleicht sieht die Entscheidung dann shcon ganz anders aus...

alles Gute

Gruß
Anna
 

Peter300

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#3
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Hallo
Da werden noch einige Tage ins Land gehen,denn beim mir sind es jetzt fast 5Jahre,ich habe mehrere Bandscheibenvorfälle in der HWS einen Herzinfakt eine Herz OP nehme Hydromorphon und einige Herzmittel und Antidepressiva(Mirtazapin),aber es heist ich kann 6Stunden und mehr in 3Schichten arbeiten,also könnt ihr euch vorstellen was noch alles kommen wird,da hilft nur durch halten und weiter klagen.
 

dwgobi

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#4
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Hallo Anna!

Danke für deine Antwort.

Bevor ich bei dem Ortho war, war ich bei einem Neurologen/Psychologen. Der war noch viel schlimmer. In seinem Gutachten war ja alles wunderbar... deshalb hatte ich so sehr gehofft, dass ein Orthopäde erkennt, wie schlimm alles ist.

Alle anderen Ärzte, die etwas von der Materie verstehen, sagen ja auch, es ist ein Unding, dass ich keine Rente bekomme. Aber nun das Beste, und das bestätigt leider, was ich im Grunde genommen befürchtet hatte.

Gestern war ich bei einem Arzt und mit dem habe ich heute kurz gemailt (ja, das ist ein Arzt, der mal ruckzuck und sofort für seine Patienten da ist) und der hat mir knallhart die Wahrheit ins Gesicht gesagt. Ich hatte ihn gefragt, ob er bereit sie, die zwei wichtigsten Seiten des Gutachtens kurz anzuschauen, wenn da etwas Falsches oder Unvollständiges drin steht, dass ich es dann anfechten kann. Und hier ist seine Antwort, ich kopier sie dir kurz rein:

"Klar, faxen Sie mir die beiden Seiten zu. Und dann? Es steht dem Gutachter frei zu schreiben, was er will. Ob es ein Schlechtachten war, interessiert keinen. Ein Gutachter ist letztlich gehalten i.S. des Kostenträgers zu urteilen (also BfA oder so). Urteilt er gegen seinen Auftraggeber, bekommt er keine Aufträge mehr. Können Sie nichts gegen machen. Und mit 50 bekommt man keine Rente. Das ist eben heute so. Die werden Sie aber fertig machen. Müssen sich noch bis 60 gedulden. Die Rentenkassen sind leer. Ist doch nichts Neues.
Gruß, xy"

Ich weiß ja nicht, wie alt du bist, aber da scheint was dran zu sein. Man hat als jüngerer Mensch von vornherein keine Chance, es sei denn, derjenige kassiert Hartz IV (will da aber niemanden auf die Füße treten), denn für diesen Menschen bezahlt ja eh schon der Staat, da ist es egal, von welcher Stelle das Geld abgezogen wird. In meinem Falle ist es so, dass wir ein Eigenheim haben und mein Mann verdient, so haben wir also keine Unterstützung zu erwarten. Hart aber ungerecht.

Ich bin nur noch am Weinen und dir drücke ich die Daumen, dass du mehr Erfolg hast.

Herzliche Grüße Gabi
 

dwgobi

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#5
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Hallo
Da werden noch einige Tage ins Land gehen,denn beim mir sind es jetzt fast 5Jahre,ich habe mehrere Bandscheibenvorfälle in der HWS einen Herzinfakt eine Herz OP nehme Hydromorphon und einige Herzmittel und Antidepressiva(Mirtazapin),aber es heist ich kann 6Stunden und mehr in 3Schichten arbeiten,also könnt ihr euch vorstellen was noch alles kommen wird,da hilft nur durch halten und weiter klagen.

Auch schlimm, verdammt noch mal. Aber irgendwann ist man ausgeblutet und bei uns ist es jetzt nach 2 1/2 Jahren soweit. Mir geht schlicht und ergreifend das Geld aus, obwohl ich mir meine Abfindung so sehr aufgespart habe. Über 5 Jahre werde ich nicht durchhalten, und dann?! Ich weiß es nicht, ich bin einfach nur noch leer und ausgebrannt...
 

nordlicht22

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#6
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

bei solchen Dingen bitte immer versuchen einen auf Medizinrecht spezialisierten Anwalt zu bekommen.

Ich bin nie in die Lage geraten die Rente einklagen zu müssen, aber aus dem was ich so mitlese und erzählt bekomme - Klagen die von einem Verband wie SoVD oder VDK betreut werden gehen meist besser durch. Ebenso Klagen die von einem Mezinrechtler - nicht Rentenrechtler! - vertreten werden.

Wahrscheinlich sind diese RA ebenso rar gesät wie RA für Sozialrecht :icon_sad:

Hast Du die Möglichkeit ein eigenes Gutachten erstellen zu lassen? Soweit mir bekannt ist, soll es da inzwischen §§ geben, das die Kosten dieser Gutachten auf Antrag übernommen werden.

Sicherlich sind da auch wieder ne Menge Unterlagen gefordert und auch die Aussicht auf Erfolg wird da mit reinspielen. Versuchen würde ich es allemal. Gerade wenn Du Fachärzte hast, die Dich unterstützen würden.

Vielleicht ist das jetzt die Möglichkeit aus dem bisher erlebten sich gut auf den nächsten Antrag vorzubereiten.

Übrigens sind Schmerzmittel, auch wenn das Opiate bzw. opiatähnliche Medikamente sind, kein Nachweis für die Erwerbsfähigkeit. Ich nehme selbst seit 6 Jahren opiatähnliche Medis ein und konnte aus diesem Grund weiter arbeiten. Die lapidare Angabe "ich nehme die und die Medis" sind ziemlich uninteressant für einen Mediziner. Da zählt nur welche Einschränkungen tatsächlich vorliegen. Da hat Anne ja bereits was zu geschrieben.

Da der Gutachter Orthopäde ist kannst Du mit eigenen Unterlagen vielleicht doch noch was ausrichten. Ich bin auch eher der Meinung, das Du von einem Neurologen begutachtet werden solltest.

Wer hat den Gutachter ausgesucht? Hast Du mal in die Gerichtsakte geschaut?

PS ich bin mit 38 in die Rente gesteckt worden. Am Alter dürfte es daher nicht liegen.
 

Marslicht

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#7
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Hallo,

bei mir hat das ganze Spiel 4,5 Jahre gedauert und mein Glück war das ich einen Arzt für mein Gegengutachten hatte der nicht umgekippt ist weil ein Schreibtischarzt der RV alles besser wußte und er stand voll hinter mir.
Diesen Ärzten der RV ist es egal ob es dabei um den Menschen geht und urteilen über Menschen die Sie nur vom Papier her kennen.
Aber um es auf den Punkt zu bringen, ein Anwalt für Sozialrecht der ein wenig fit ist recht da völlig aus wenn es um Rente geht, letztendlich müssen es die Ärzte so darlegen das es das Gericht versteht und ohne Rechtsschutzversicherung kann man das kaum finanziell durchstehen.
Alleine bei meinem Gegengutachten mußte meine Rechtsschutzversicherung 1500 Euro beim SG hinterlegen von dem die Kosten für das Gegengutachten gezahlt wurden.

Ich kann nur immer wieder betonen, man muß das beantragen was man eingentlich nicht will um das zu erhalten was man will.
In meinem Fall habe ich eine halbe EM-Rente beantragt die in der Verhandlung in eine volle EM-Rente wegen Arbeitsmarktlage umgewandelt wurde.

MfG
Marslicht
 

AsbachUralt

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#8
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

derjenige kassiert Hartz IV (will da aber niemanden auf die Füße treten), denn für diesen Menschen bezahlt ja eh schon der Staat, da ist es egal, von welcher Stelle das Geld abgezogen wird.
Das ist falsch,da Rente eine Versicherungsleistung ist(auch wenn der Staat jährlich 80 Milliarden dazubuttert),Hartz IV nicht.
Und die DRV wird einen Teufel tun und Hartz IV Empfänger bevorzugt zu berenten.

Das Problem ist,ausser dass natürlich jeder GA das Lied dessen singt,dessen Brot er isst,dass man subjektiv als Leidender natürlich der Meinung ist,die Rente steht mir zu.Die GA beurteilen das aus anderer Sicht,selbst eine Querschnittslähmung bedeutet nicht automatisch, dass eine Rente gewährt wird.
Hast Du Juristischen Beistand?Wenn nicht solltest Du eventuell einem Sozialverband beitreten um Dir Rat zu holen inwiefern Du noch gegen die Abweisung vorgehen kannst.
Ansonsten bleibt nur,bald wieder einen neuen Rentenantraag zu stellen unter dem Aspekt der Verschlimmerung Deiner Leiden.
Viel Glück.
 

nordlicht22

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#9
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Ich kann nur immer wieder betonen, man muß das beantragen was man eingentlich nicht will um das zu erhalten was man will.
In meinem Fall habe ich eine halbe EM-Rente beantragt die in der Verhandlung in eine volle EM-Rente wegen Arbeitsmarktlage umgewandelt wurde.

MfG
Marslicht
öhm - marslicht - Du hast keine volle EM Rente, sondern eine Teilzeitrente die Aufgrund des als verschlossen geltenden Arbeitsmarktes als volle EM Rente ausgezahlt wird. Du bist damit weiterhin 3 bis unter 6 Stunden arbeitsfähig und vermittelbar. Auch bist Du weiterhin im SGB II.

Du hast also das erhalten was Du beantragt hast - nicht mehr :icon_smile:
 

Marslicht

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#10
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

öhm - marslicht - Du hast keine volle EM Rente, sondern eine Teilzeitrente die Aufgrund des als verschlossen geltenden Arbeitsmarktes als volle EM Rente ausgezahlt wird. Du bist damit weiterhin 3 bis unter 6 Stunden arbeitsfähig und vermittelbar. Auch bist Du weiterhin im SGB II.
öhm lass mich mal nachlesen, denn ich denke schon das ich weiß was ich schreibe :icon_party:

1. Die Beklagte verpflichtet sich, an den Kläger Rente wegen voller Erwerbsminderung vom 01.11.2009 bis bla bla zu bezahlen.
Wenn die RV vor Gericht einen Vergleich anbietet in dem Sie eine volle EM Rente anbietet wegen der Arbeitsmarktlage bekomme ich keine halbe.
Desweiteren bekomme ich schon seit Mai 2009 kein ALG II mehr.
Du kannst mir schon glauben wenn ich die Schreiben in meiner Ablage hier neben dem Monitor liegen habe, was ich da schreibe. :icon_wink:

PS ich bin mit 38 in die Rente gesteckt worden. Am Alter dürfte es daher nicht liegen.
Das Alter spielt auch eine Rolle bei solchen Verhandlungen, je jünger umso schwieriger eine Einigung zu finden.
Der Richter meinte nur, das ich mit 41 sehr sehr jung bin, aber aufgrund der Befunde hier eigentlich kein Handlungspielraum möglich ist.
Mir war nach Verhandlungsbeginn und dem 2. Satz vom Richter klar das ich meine Rente bekomme in irgend einer Form.

Gruß vom Mars
 

nordlicht22

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#11
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

In meinem Fall habe ich eine halbe EM-Rente beantragt die in der Verhandlung in eine volle EM-Rente wegen Arbeitsmarktlage umgewandelt wurde.

MfG
Marslicht
hier hast Du angegeben eine volle EM-Rente wegen der Arbeitsmarktlage zu erhalten.

Das ist nun mal eine sog. Arbeitsmarktrente. Sorry, aber entweder Du bleibst mal bei einer Version oder erkundigst Dich mal selbst, was für eine Rente Du nun eigentlich hast.


Das wäre auch in Deinem Sinne interessant. Wenn Du nämlich eine sog. Arbeitsmarktrente hast, dann kannst Du (sollte es Dir mal wieder besser gehen) wesentlich mehr dazu verdienen. Du hast anderen Anspruch auf Förderungen usw.


Bekommst Du eine volle EM-Rente alleinig wg. der Erkrankung, dann darfst Du nur 400€ dazu verdienen.


öhm lass mich mal nachlesen, denn ich denke schon das ich weiß was ich schreibe :icon_party:

bezweifel ich gar nicht. Nur Du scheinst nicht zu wissen was eine Arbeitsmarktrente ist. Für Dich nicht weiter interessant - ausser das eine Arbeitsmarktrente immer nur befristet gewährt wird. Das könnte dann bei einer Weiterbewilligung mal interessant werden.

Wenn die RV vor Gericht einen Vergleich anbietet in dem Sie eine volle EM Rente anbietet wegen der Arbeitsmarktlage bekomme ich keine halbe.

Genau - Du erhälst eine volle Rente Aufgrund des verschlossen geltenden Arbeitsmarktes. Das ist eine sog. Arbeitsmarktrente. Lies Dir bitte mal genau alles durch. Irgendwo könnte was stehen von "die Rente wird wg. dem als verschlossen geltenden...". Bei einer vollen EM alleinig wg. der Erkrankung steht "volle Erwerbsminderungsrente Aufgrund der Erkrankung".
Unterschied ist eben der Zuverdienst und das die volle Rente eher in eine unbefristete umgewandelt wird. Auch ist die Verlängerung weniger schwer.


Ich weiß nicht wie ich Dir das anders erklären kann :icon_kinn:
Du bekommst zwar eine volle Rente ausgezahlt, aber die Feststellung Deiner Erwerbsfähigkeit ist nicht unter 3 Stunden, sondern 3 bis unter 6 Stunden.
Nur weil der Arbeitsmarkt im Allgemeinen für Teilzeit und Behinderte wenig anbietet wird eine volle Rente gewährt.

Dich sollte das weniger interessieren. Es sei denn das Arbeitsamt kommt irgendwann an und gibt der DRV Bescheid, das es ausreichend Teilzeitstellen gibt (eher unwahrscheinlich).

Für andere Leute die sich mit der Rente befassen sind das feine, aber sehr wichtige Unterschiede.
Bei einer Arbeitsmarktrente ist weiterhin ALG II zuständig. Bei voller Rente SGB XII. Arbeitsmarktrente kann man weiterhin vermitttelt werden. Bei der vollen Rente nicht.

Aber ist auch egal. Du hast ja das, was Du wolltest.


Desweiteren bekomme ich schon seit Mai 2009 kein ALG II mehr.
Du kannst mir schon glauben wenn ich die Schreiben in meiner Ablage hier neben dem Monitor liegen habe, was ich da schreibe. :icon_wink:


Gruß vom Mars
wie schon geschrieben - richtig abgeschrieben ja, aber ich vermute mal das Du den Unterschied einfach nicht kennst.
Würdest Du aufstocken müssen, würdest Du es ganz genau wissen :icon_wink:
 

dwgobi

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#12
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Okay, Ihr alle, die Ihr inzwischen mit 38 bzw. 41 Rente bezieht:

Was in aller Welt habt ihr für Leiden, dass ihr es geschafft habt?

Ich komme auf dem Zahnfleisch daher, kann rein gar nichts mehr machen und mir sagt man, ich könne doch arbeiten?! Ich verstehe die Welt nicht mehr. Klar, dass es den Bösachtern shitegal ist, wieviele Medikamente ich schlucke, aber nicht mal damit lässt sich meine Situation soweit verbessern, dass ich auch nur an eine Stunde regelmäßige Arbeit denken könnte.

Zu einem Neurologen möchte ich nicht mehr gehen, mit denen habe ich nur die allerschlechtesten Erfahrungen gemacht und meine Beschwerden sind ja eigentlich orthopädischer Natur. Vielleicht um es nochmal klarzustellen: HWS 3 Bandscheibenvorfälle, LWS 4 Bandscheibenvorfälle + Stenose (Wirbelkanal ist bereits verknöchert, so dass die Nerven gequetscht werden). Dadurch rechtes Bein von Hüfte abwärts taub und gefühlsgestört.

Ja, ich habe einen Anwalt. Der war eigentlich bisher guter Dinge. Aber nach dem Schreiben vom Gericht, dass für sie die Sache nun erstmal erledigt ist, denke ich, wird er mir raten, zu einem späteren Zeitpunkt erneut einen Antrag zu stellen. Bis dahin bin ich aber ausgehungert. Ich bin finanziell völlig ausgeblutet.

Ob es sich zum jetzigen Zeitpunkt für mich noch lohnt, einem Verband wie dem VDK beizutreten, ist fraglich, oder?

Ich hätte einen Orthopäden, der mir auch schon angeboten hat, ein Gutachten zu erstellen, aber dieser wird vom Gericht ja nicht anerkannt, da er von mir und nicht vom Gericht bestellt würde.

Ein Neurochirurg, bei dem ich gestern vorstellig war und der mich auch operieren würde (habe große Angst wegen der nicht geringen Risiken) hat sich zumindest bereit erklärt, sich das Gutachten mal anzusehen. Wenn er feststellt, dass Tatsachen verbogen wurden oder ganz unter den Tisch fallen gelassen wurden, könnte ich evtl. das Gutachten anfechten. Aber mit welchem Zeitaufwand und mit welchen Erfolgsaussichten???

Ich bin kurz davor, mich aus Not operieren zu lassen, in der Hoffnung, dass alles gut geht und ich dann wenigstens einen Teilzeitjob ausüben kann.

Tja, ihr seht... alles nicht so einfach und vor allem eine Zeit- und Geldfrage. Eine Rechtsschutzversicherung habe ich, sonst wäre ich nicht so weit gekommen. Ich stehe nun eben vor der Entscheidung: Weiterkämpfen oder aufgeben?!

Lieben Dank für eure Antworten!

Gabi
 

Muzel

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#13
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Du schreibst, dass du eineiige Instanzen beschritten hast. Welche sind das genau? Stehen dir noch Rechtmittel offen. Ein Scharzkittel auf dem Sozialgericht ist etwas anderes als ein Richter in einer höheren Instanz. Deine Kiste hätte ich voll durchgezogen
 

Muzel

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#14
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Hast du einen GdB, das ist nützlich für den Rentenbescheid, notwendig aber nicht.
 

Marslicht

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#15
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

öhm lass mich mal nachlesen, denn ich denke schon das ich weiß was ich schreibe :icon_party:

bezweifel ich gar nicht. Nur Du scheinst nicht zu wissen was eine Arbeitsmarktrente ist. Für Dich nicht weiter interessant - ausser das eine Arbeitsmarktrente immer nur befristet gewährt wird.
Das könnte dann bei einer Weiterbewilligung mal interessant werden.

Oh ich denke das kann man sehr gut im Wikipedia nachlesen und ich bin auch der deutschen Sprache in Wort und Bild ganz gut mächtig.
Ob Arbeitsmarktrente, Teil- EM-Rente oder eine volle EM-Rente, die erste wird immer befristet gemacht.
Kann man sich gerne beim zuständigen Rentenversicherer näher erklären lassen.

Wenn die RV vor Gericht einen Vergleich anbietet in dem Sie eine volle EM Rente anbietet wegen der Arbeitsmarktlage bekomme ich keine halbe.

Genau - Du erhälst eine volle Rente Aufgrund des verschlossen geltenden Arbeitsmarktes. Das ist eine sog. Arbeitsmarktrente. Lies Dir bitte mal genau alles durch. Irgendwo könnte was stehen von "die Rente wird wg. dem als verschlossen geltenden...". Bei einer vollen EM alleinig wg. der Erkrankung steht "volle Erwerbsminderungsrente Aufgrund der Erkrankung".
Unterschied ist eben der Zuverdienst und das die volle Rente eher in eine unbefristete umgewandelt wird. Auch ist die Verlängerung weniger schwer.


Wenn da was stehen würde, hätte ich es auch so geschrieben!

Hier steht weiter unter
2. Die Beklagte trägt 10 v.H. der außergerichtlichen Kosten des Klägers.
3. Die Beteiligten sind sich einig, dass damit der Rechtsstreit in der Sache erledigt ist.

Ich weiss schon was ich schreibe und hier poste!

Ich weiß nicht wie ich Dir das anders erklären kann :icon_kinn:
Du bekommst zwar eine volle Rente ausgezahlt, aber die Feststellung Deiner Erwerbsfähigkeit ist nicht unter 3 Stunden, sondern 3 bis unter 6 Stunden.
Nur weil der Arbeitsmarkt im Allgemeinen für Teilzeit und Behinderte wenig anbietet wird eine volle Rente gewährt.

Alles bekannt und 1000 mal im www nachgelesen und auch verstanden!

Dich sollte das weniger interessieren. Es sei denn das Arbeitsamt kommt irgendwann an und gibt der DRV Bescheid, das es ausreichend Teilzeitstellen gibt (eher unwahrscheinlich).

Wird wohl eher unwahrscheinlich sein, bei einer Restherzleistung von 30 %, Schwerbehinderung von 80 % mit Merkzeichen "g" und "aG" und einen 2008 implantierten Defibrilator.
Ich bin nie in die Lage geraten die Rente einklagen zu müssen, aber aus dem was ich so mitlese und erzählt bekomme - Klagen die von einem Verband wie SoVD oder VDK betreut werden gehen meist besser durch. Ebenso Klagen die von einem Mezinrechtler - nicht Rentenrechtler! - vertreten werden.
Ich denke das macht den Unterschied zwischen Theorie und Praxis bei uns beiden aus.
Du musstest es nicht einklagen und hast also auch nicht vor dem SG gesessen, was ich nicht nur bei der Rentengeschichte hinter mir habe.
Es wird immer Unterschiede geben zu dem was im Internet verbreitet wird zum Gegensatz zu dem was die einzelne Person wirklich erlebt hat.
Und ich war nie in einem Verband wie dem VDK, zu diesem Thema gibt es auch einen super Thread (den ich leider gerade nicht finde, aber nachreichen werde) der genau entgegengesetzt von Deiner Meinung ist, weil hier Leute Ihre wahren Erlebnisse niederschreiben und nicht was gelesenes.
 

nordlicht22

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#16
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

ich geb das auf :icon_party:

Du hast gewonnen. Was interessiert es mich überhaupt - ist doch Deine Rente :icon_knutsch:
 

nordlicht22

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#17
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Okay, Ihr alle, die Ihr inzwischen mit 38 bzw. 41 Rente bezieht:

Was in aller Welt habt ihr für Leiden, dass ihr es geschafft habt?

Möchte ich Dir nicht wünschen...

Ich komme auf dem Zahnfleisch daher, kann rein gar nichts mehr machen und mir sagt man, ich könne doch arbeiten?! Ich verstehe die Welt nicht mehr. Klar, dass es den Bösachtern shitegal ist, wieviele Medikamente ich schlucke, aber nicht mal damit lässt sich meine Situation soweit verbessern, dass ich auch nur an eine Stunde regelmäßige Arbeit denken könnte.

Zu einem Neurologen möchte ich nicht mehr gehen, mit denen habe ich nur die allerschlechtesten Erfahrungen gemacht und meine Beschwerden sind ja eigentlich orthopädischer Natur. Vielleicht um es nochmal klarzustellen: HWS 3 Bandscheibenvorfälle, LWS 4 Bandscheibenvorfälle + Stenose (Wirbelkanal ist bereits verknöchert, so dass die Nerven gequetscht werden). Dadurch rechtes Bein von Hüfte abwärts taub und gefühlsgestört.

Ich habe von HWS und LWS null Ahnung. Ich verstehe beinahe nichts von dem was Du hier angibst. Vielleicht ist das auch so bei den Richtern :confused:

Ja, ich habe einen Anwalt. Der war eigentlich bisher guter Dinge. Aber nach dem Schreiben vom Gericht, dass für sie die Sache nun erstmal erledigt ist, denke ich, wird er mir raten, zu einem späteren Zeitpunkt erneut einen Antrag zu stellen. Bis dahin bin ich aber ausgehungert. Ich bin finanziell völlig ausgeblutet.

Zur Not Sozialleistungen beantragen und zwar rechtzeitig. Schon vermögen liegt bei 2600€

Ob es sich zum jetzigen Zeitpunkt für mich noch lohnt, einem Verband wie dem VDK beizutreten, ist fraglich, oder?

Auf Dauer könnte sich das als Vorteil erweisen. Mit der Einklagung der Rente ist ja noch lange nicht Schluß. Bei mir fing der Ärger erst mit der Rente an. Ist wahrscheinlich auch von Fall zu Fall verschieden. Wenn Dein Kreisverband gut ist, sind die paar € gut angelegt.

Ich hätte einen Orthopäden, der mir auch schon angeboten hat, ein Gutachten zu erstellen, aber dieser wird vom Gericht ja nicht anerkannt, da er von mir und nicht vom Gericht bestellt würde.

Gegengutachten sind nicht erlaubt?¿

Ich hätte mir mehr Sorgen um die Kosten gemacht.

Ein Neurochirurg, bei dem ich gestern vorstellig war und der mich auch operieren würde (habe große Angst wegen der nicht geringen Risiken) hat sich zumindest bereit erklärt, sich das Gutachten mal anzusehen. Wenn er feststellt, dass Tatsachen verbogen wurden oder ganz unter den Tisch fallen gelassen wurden, könnte ich evtl. das Gutachten anfechten. Aber mit welchem Zeitaufwand und mit welchen Erfolgsaussichten???

Das kann Dir wohl Niemand genau sagen.
Was mir immer mal wieder auffällt: es wird oft von Diagnosen gesprochen, seltener von den tatsächlichen Einschränkungen. Das ist aber das, was die DRV interessiert. Diagnosen sagen meist nicht viel aus.


Ich bin kurz davor, mich aus Not operieren zu lassen, in der Hoffnung, dass alles gut geht und ich dann wenigstens einen Teilzeitjob ausüben kann.

Welche Prognose hast Du für diese OP?
Ich kenne mich da nicht mit aus, aber eine Op ist eine OP und sicher kein Spaziergang. Wenn die OP aber nicht schwer ist und gute Erfolgschancen da sind, dann wäre zumindest eine Beratung in die Richtung eine Idee. Die Entscheidung wird Dir Niemand abnehmen können.


Tja, ihr seht... alles nicht so einfach und vor allem eine Zeit- und Geldfrage. Eine Rechtsschutzversicherung habe ich, sonst wäre ich nicht so weit gekommen. Ich stehe nun eben vor der Entscheidung: Weiterkämpfen oder aufgeben?!

Lieben Dank für eure Antworten!

Gabi
Das sollte erst nach Einsicht des Gutachten entschieden werden. Es ist schon mal gut das Du einen Arzt hast, der Dir das erklären kann.Mich würde das brennend interessieren was ein Facharzt zu dem Gutachten sagt. Nutze das Angebot ruhig und versuche seine Meinung zu bekommen.
 
E

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#18
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Hallo Gabi :icon_smile:

zunächst einmal, ich kann Dir leider keinen Praxistip geben. Da mir die Rente bewilligt wurde, kenne ich das offensichtlich zermürbende Procedere mit dem Sozialgericht nicht.
Ich kann Dir dem Grunde nach nur mein ehrlich empfundenes Mitgefühl aussprechen, da ich nur zu gut weiß,wie es um frau bestellt ist mit solcher Art Erkrankung.

Okay, Ihr alle, die Ihr inzwischen mit 38 bzw. 41 Rente bezieht:
Darf ich "mitreden", obwohl ich "schon" 46 Lenze zählte, als mir die EM-Rente bewilligt wurde :icon_wink: ?

Was in aller Welt habt ihr für Leiden, dass ihr es geschafft habt?

Ich komme auf dem Zahnfleisch daher, kann rein gar nichts mehr machen und mir sagt man, ich könne doch arbeiten?! Ich verstehe die Welt nicht mehr. Klar, dass es den Bösachtern shitegal ist, wieviele Medikamente ich schlucke, aber nicht mal damit lässt sich meine Situation soweit verbessern, dass ich auch nur an eine Stunde regelmäßige Arbeit denken könnte.
Wie geschrieben, ich weiß nicht, ob alle Rechtsmittel ausgeschöpft sind. Möglicherweise kann ein Gutachter aus einem anderen medizinischen Bereich noch ein anderslautendes Urteil abgeben, aber ob,wie und wann ein Gericht quasi einer "neuen Beweislage" Beachtung schenkt, dazu müsste Dir ein Fachanwalt Näheres sagen können.

Zu einem Neurologen möchte ich nicht mehr gehen, mit denen habe ich nur die allerschlechtesten Erfahrungen gemacht und meine Beschwerden sind ja eigentlich orthopädischer Natur. Vielleicht um es nochmal klarzustellen: HWS 3 Bandscheibenvorfälle, LWS 4 Bandscheibenvorfälle + Stenose (Wirbelkanal ist bereits verknöchert, so dass die Nerven gequetscht werden). Dadurch rechtes Bein von Hüfte abwärts taub und gefühlsgestört.
Ich habe eine fast identische Palette anzubieten.Die Verknöcherungen sind jeweils in der HWS (mit von Dir genanntem Einfluss auf den rechten Arm) und LWS (mit den Auswirkungen auf das linke Bein)
Dazu addieren sich noch eine Nervenlähmung im rechten Unterarm,Fibromyalgie und Asthma.
Als meinem Hausarzt seinerzeit sämtliche Unterlagen vorlagen, murmelte er mehrmals..."sche*sse".
Er wusste, wie sehr ich an meinem Job hing (war selbstständige Berufskraftfahrerin) und erklärte, dass weitere 2 Jahre auf dem Bock mich in den Rolli führen würden (Zwangshaltung und damit dauerhafte negative Beeinflussung), mit einem Unfall könnte es durchaus schneller gehen.
Ich hatte mich lange "zurechtspritzen" lassen, am WE auch gerne mal die volle Dröhnung, ansonsten kannte ich nur den Unterschied zwischen sehr heftigen und heftigen Schmerzen...
Lange Rede, er riet zur Rente :eek:
Auf meinen Einwand, dass es sicher schwer werden würde, man mich vielleicht auf "leichtere" Tätigkeiten verweisen könne, gab er mir unter der Hand einen Tip.
Ich solle meinen "Schwerpunkt" nicht auf die körperlichen Beschwerden legen, ich solle vielmehr die durch die Schmerzen hervorgerufene psychische Beeinträchtigung in den Vordergrund stellen.
Da ja auch Fibro bei mir anhängig ist (mangelnde Schmerzverarbeitung), die noch immer häufig als psychische Erkrankung gewertet wird :icon_neutral: hatte ich quasi Glück im Unglück.
Das "Kombipaket" aus psychischen und körperlichen Erkrankungen bescherte mir eine Neurologin/Psychiaterin als GA.
Wenngleich ich mit dem GA als solchem nicht einverstanden war -auch bei mir strotzte es vor Fehlern und Verdrehungen- befürwortete die Halbgöttin in weiß dennoch die EM-Rente.
Somit war das (niemals angestrebte, irgendwann aber akzeptierte) Ziel "Rente" erreicht.
Was Dir mein Roman sagen will:
Du leidest nicht nur körperlich, unter diesen Schmerzen, der kaum möglichen gesellschaftlichen Teilhabe u.v.a. leidet auch Deine Psyche.
Ein solch schmerzbehaftetes Leben macht u.U. sehr depressiv.
Vielleicht solltest Du versuchen, das "Pferd von dieser Seite her aufzuzäumen".
Bei mir hat es funktioniert, meinem alten HA bin ich noch heute dankbar für diesen,"unter der Hand" erteilten Rat.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du zu der Ruhe kommst, die Du und Dein Körper dringend brauchen.

lG
Christine
 

Anna B.

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#19
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Hallo Gabi,

ich hab jetzt noch nciht alle Antworten durchgelesen...werd ich morgen nachholen..
du hattest nach meinem Alter gefragt...ich bin 57 Jahre alt und lt. Gutachtern natürlich für die Arbeit noch recht knusprig....

obwohl BSV in HWS, BWS, LWS, chron. Schmerzsyndrom, fibromyalgie, Depressionen, und weiß der Geier....

aber arbeiten kann ich noch...klar...naja mein rentenantrag läuft, liegt jetzt beim Sozialgericht...und nun heißt es geduldig sein.

Dir viel Erfolg...
ich les mich morgen noch einmal ein...

Gruß
Anna
 

Marslicht

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#20
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Okay, Ihr alle, die Ihr inzwischen mit 38 bzw. 41 Rente bezieht:

Was in aller Welt habt ihr für Leiden, dass ihr es geschafft habt?

Ich komme auf dem Zahnfleisch daher, kann rein gar nichts mehr machen und mir sagt man, ich könne doch arbeiten?! Ich verstehe die Welt nicht mehr. Klar, dass es den Bösachtern shitegal ist, wieviele Medikamente ich schlucke, aber nicht mal damit lässt sich meine Situation soweit verbessern, dass ich auch nur an eine Stunde regelmäßige Arbeit denken könnte.

Das hat mit den Leiden weniger zu tun, das Grundproblem sind hier die leeren Kassen. Um es mal krass auf den Punkt zu bringen, vor 10 - 15 Jahren hat man Renten für Dauerschnupfen vergeben, egal bei welchen Alter. Aufgrund der hohen Einwandererzahlen wo zum Teil Opa und Oma mit rüber gebracht nach Deutschland wurden die nie was in die Rentenkassen eingezahlt hatten wurden diese Kassen immer leerer.


Zu einem Neurologen möchte ich nicht mehr gehen, mit denen habe ich nur die allerschlechtesten Erfahrungen gemacht und meine Beschwerden sind ja eigentlich orthopädischer Natur. Vielleicht um es nochmal klarzustellen: HWS 3 Bandscheibenvorfälle, LWS 4 Bandscheibenvorfälle + Stenose (Wirbelkanal ist bereits verknöchert, so dass die Nerven gequetscht werden). Dadurch rechtes Bein von Hüfte abwärts taub und gefühlsgestört.

Dann solltest Du schleunigst wechseln!
Ein guter Bekannter von mir hat dieses auch mit einem Kardiologen hinter sich. Der alte Kardiologe meinte, alles halb so wild mit Ihren Herzen, kaufen Sie sich ein paar Stöcke und machen sie Walking.
Mal abgesehen das dieser gleiche Arzt das auch zu meinen 80 Jahre alten Vater gesagt hatte ........
Der neue Kardiologe meinte nur, um gottes Willen kein Walking, sie sollten sich bewußt sein das Sie nur noch ein halbes Herz haben was funktioniert und ein sehr kranker Mensch sind.
Es ist sehr sehr wichtig das der Arzt voll hinter Dir steht und das er vielleicht noch unbefangen ist was Gutachten für Rentenversicherer angeht.


Ja, ich habe einen Anwalt. Der war eigentlich bisher guter Dinge. Aber nach dem Schreiben vom Gericht, dass für sie die Sache nun erstmal erledigt ist, denke ich, wird er mir raten, zu einem späteren Zeitpunkt erneut einen Antrag zu stellen. Bis dahin bin ich aber ausgehungert. Ich bin finanziell völlig ausgeblutet.

Ob es sich zum jetzigen Zeitpunkt für mich noch lohnt, einem Verband wie dem VDK beizutreten, ist fraglich, oder?

Wie gesagt, ich persönlich halte den Anwalt für die bessere Wahl im Gegensatz zum VDK, kommt aber auch auf den Anwalt an und wie Du und Deine Ärzte ihm zuspielen.

Guggst Du hier mal!!


Ich hätte einen Orthopäden, der mir auch schon angeboten hat, ein Gutachten zu erstellen, aber dieser wird vom Gericht ja nicht anerkannt, da er von mir und nicht vom Gericht bestellt würde.

Bei einem Gegengutachten kannst Du sehr wohl diesen Arzt angeben, aber der Arzt zum Erstgutachten wird vom Gericht benannt.
Aber ohne Rechtsschutzversicherung musst Du für so ein Gegengutachten zwischen 1500 - 2000 Euro beim SG hinterlegen.
Hat in meinem Fall die Rechtsschutzversicherung übernommen.


Ein Neurochirurg, bei dem ich gestern vorstellig war und der mich auch operieren würde (habe große Angst wegen der nicht geringen Risiken) hat sich zumindest bereit erklärt, sich das Gutachten mal anzusehen. Wenn er feststellt, dass Tatsachen verbogen wurden oder ganz unter den Tisch fallen gelassen wurden, könnte ich evtl. das Gutachten anfechten. Aber mit welchem Zeitaufwand und mit welchen Erfolgsaussichten???

Hast Du denn keine Abschrift vom Gutachten zugestellt bekommen vom Anwalt übers Gericht?
Da ist in der Regel auch die Arbeitszeitempfehlung zum Schluss mit dabei.
Wenn da was nicht passt, egal in welcher Hinsicht, dann solltest du dieses Gutachten anfechten lassen.


Ich bin kurz davor, mich aus Not operieren zu lassen, in der Hoffnung, dass alles gut geht und ich dann wenigstens einen Teilzeitjob ausüben kann.

Tja, ihr seht... alles nicht so einfach und vor allem eine Zeit- und Geldfrage. Eine Rechtsschutzversicherung habe ich, sonst wäre ich nicht so weit gekommen. Ich stehe nun eben vor der Entscheidung: Weiterkämpfen oder aufgeben?!

Jetzt bist Du soweit, dann solltest Du es durchziehen und es wird nicht besser, der Schreibtischarzt der RV wird zu jedem was gegenzuhalten haben, aber da solltest Du drüber stehen!
Dein Vorteil ist, Du hast eine Rechtsschutzversicherung und viele müssen dann den Klageweg abbrechen weil Sie keine haben und es sich auch nicht leisten können und davon wird ausgegangen.
Gabi, nur Du kennst Deinen Körper und nur Du weisst wie es Dir geht und nur Du kannst dem System zeigen wie weit Sie Dich versäckeln können.
Die Rentenversicherung bzw. die wo Deinen Widerspruch bearbeiten, mit denen wirst Du nie persönlich in Kontakt kommen, also woher will dann jemand wissen aufgrund von Papieren wie es innerlich in Dir aussieht?
 

Peter300

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#21
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Auch schlimm, verdammt noch mal. Aber irgendwann ist man ausgeblutet und bei uns ist es jetzt nach 2 1/2 Jahren soweit. Mir geht schlicht und ergreifend das Geld aus, obwohl ich mir meine Abfindung so sehr aufgespart habe. Über 5 Jahre werde ich nicht durchhalten, und dann?! Ich weiß es nicht, ich bin einfach nur noch leer und ausgebrannt...
Hallo
Ich weis wie man sich füllt,aber da mußte durch,über Geld rede ich erst garnicht,das ist schon lange aus und da hat sich mein Frau noch im November verabschiedet,jetzt stehe ich mit den Kosten für Haus und Auto da (514€HarzIV):icon_dampf:
 

dwgobi

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#22
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Hast du einen GdB, das ist nützlich für den Rentenbescheid, notwendig aber nicht.
Ja, 50% GdB, die Erhöhung ist am laufen, interessiert aber kein Schwein.:icon_neutral:
 

Anna B.

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#23
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Hallo,

ich hab auch einen Gdb von 50...interssiert die DRV aber nicht im geringsten...EM-Rente abgelehnt und gut ist...mein Anwalt hat jetzt Klage eingereicht.

Gruß
Anna
 

nordlicht22

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#24
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

zur Erklärung:

GdB ist lediglich eine Feststellung der Höhe der Einschränkungen durch eine Behinderung/Krankheit.

Der GdB sagt NICHTS aus über die Arbeitsfähigkeit.

Um die Einschränkungen auszugleichen gibt es Hilfsmittel, Erleichterungen (angeblich), mehr Urlaub usw.

Das ist auf dem Papier alles Super, real gibt es das eher selten.

Trotzdem ist bei der DRV ausschließlich die tatsächliche Erwerbsunfähigkeit ausschlaggebend, die länger als 6 Monate andauert.
Wenn Einschränkungen vorliegen die behoben bzw. ausgeglichen werden könnten, dann liegt keine Erwerbsminderung vor. Diese Einschränkungen könnten ja behoben werden, wenn man sich einer Behandlung unterzieht oder Medis nimmt oder oder oder

Rein Aufgrund der Einnahme von Schmerzmitteln (die ja eine Arbeit erst möglich machten) war ich wieder arbeitsfähig. Selbst als ich die Medis abgesetzt habe und nicht mehr arbeiten konnte, bekam ich zur Antwort "sie können doch die Schmerzen lindern und dann wieder arbeiten". So ganz Unrecht hatte der Gutachter nicht, es ging ja wirklich irgendwie.
 

dwgobi

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#25
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

zur Erklärung:

GdB ist lediglich eine Feststellung der Höhe der Einschränkungen durch eine Behinderung/Krankheit.

Der GdB sagt NICHTS aus über die Arbeitsfähigkeit.

Ganz genau SO ist es. Habe kürzlich im TV einen Beitrag gesehen, da hatte eine Frau einen GdB von 100% und der Schlips- und Kragenmensch der Rentenvers. sagte: "... heißt noch lange nicht, dass Fr. XY nicht mehr arbeiten kann." Es ist einfach so: Die DRV dreht und wendet sich die Fälle so, dass sie für die DRV positiv da stehen. Punkt, aus, fertig. Sauerei, aber es ist so.


Rein Aufgrund der Einnahme von Schmerzmitteln (die ja eine Arbeit erst möglich machten) war ich wieder arbeitsfähig. Selbst als ich die Medis abgesetzt habe und nicht mehr arbeiten konnte, bekam ich zur Antwort "sie können doch die Schmerzen lindern und dann wieder arbeiten". So ganz Unrecht hatte der Gutachter nicht, es ging ja wirklich irgendwie.
Jou, darauf spekulieren sie. Dass die vermehrte Einnahme von Medis auf Dauer dann aber Folgeerkrankungen (z.B. Magen/Darm etc.) auslösen (können), ist denen auch wurschtegal (ich hatte bereits 2 Darmdurchbrüche + akute Bauchspeicheldrüsenentzündung), denn diese Krankheitsbilder haben dann ja mit der ursprünglichen Rentenbeantragung nichts zu tun. Bei mir ist es so, dass ich mit morphinhaltigen Medikamenten + 3 versch. Schmerzmittel + Psychopharmaka eben gerade so meinen Alltag schaffe. Wie in einem anderen Beitrag erwähnt: Ich unterscheide nur noch zwischen unerträglich und einigermaßen erträglichen Schmerzen.
 

dwgobi

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#26
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Bei einem Gegengutachten kannst Du sehr wohl diesen Arzt angeben, aber der Arzt zum Erstgutachten wird vom Gericht benannt.
Aber ohne Rechtsschutzversicherung musst Du für so ein Gegengutachten zwischen 1500 - 2000 Euro beim SG hinterlegen.
Hat in meinem Fall die Rechtsschutzversicherung übernommen.

Ich bin schon darüber hinaus. Die ersten beiden Gutachten (Psycho/Neuro + Ortho) wurden von der Rentenanstalt erstellt. Logo, dass die abgeschmettert haben. Die nächsten beiden Gutachter (wieder Neuro/Psycho + letzter GA: Ortho) wurden als "unabhängige" (Hohngelächter) Bösachter vom Gericht bestellt. Auch abgeschmettert.


Hast Du denn keine Abschrift vom Gutachten zugestellt bekommen vom Anwalt übers Gericht?
Da ist in der Regel auch die Arbeitszeitempfehlung zum Schluss mit dabei.
Wenn da was nicht passt, egal in welcher Hinsicht, dann solltest du dieses Gutachten anfechten lassen.

Doch, natürlich habe ich die Kopien erhalten (durch meinen Anwalt). Es stehen zwar (fast) alle Beeinträchtigungen drin, die ich angegeben habe (bis auf die Wichtigsten natürlich, da wird nur darauf verwiesen, dass ich ein Tagebuch mitgebracht habe, das in Kopie beigelegt ist, scheint aber niemanden zu interessieren, da hatte ich genau beschrieben, was ich noch machen kann und was nicht und wie ich mich fühlte), auf der letzten Seite des Bösachtens stand dann ganz einfach: "Kann 6 Std. arbeiten. Da sie nur noch kurze und ihr bekannte Strecken mit dem Auto fährt, ist es ihr zuzumuten, eine Arbeitsstelle mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzutreten." In diesem Bösachten passt meiner Ansicht nach überhaupt nichts, der Bösachter hat die relevanten Dinge weggelassen, andere Dinge wiederum heruntergespielt und mir wurde von einem anderen Arzt gesagt, so ein Bösachter kann die Dinge auslegen, wie es ihm passt. Punkt.


Jetzt bist Du soweit, dann solltest Du es durchziehen und es wird nicht besser, der Schreibtischarzt der RV wird zu jedem was gegenzuhalten haben, aber da solltest Du drüber stehen!
Dein Vorteil ist, Du hast eine Rechtsschutzversicherung und viele müssen dann den Klageweg abbrechen weil Sie keine haben und es sich auch nicht leisten können und davon wird ausgegangen.

Ja, stimmt schon, was du sagst. Ich muss abklären, ob meine RSV die Kosten für ein Gegengutachten übernehmen würde. Nur denke ich, wird dann von anderer Seite wieder Widerspruch eingelegt, dann kommt der nächste Bösachter und so weiter und so fort.
Mein Problem ist auch, ich kann nicht mal Hartz IV beantragen, da mein Mann über der Bemessungsgrenze verdient. Ich muss mich sogar auf eigene Kosten versichern, ich kann nicht in die Versicherung meines Mannes übernommen werden, da er privat versichert ist und aus dieser Versicherung auch nicht mehr rauskommt. Es ist einfach zum Auswachsen. Wie ich´s drehe und wende... es ist und bleibt SCH..SSE.

Ich habe im Moment noch nicht mal die Kraft, meinen Anwalt anzurufen, ich bin so fertig und down, dass ich - wenn ich mit jemandem drüber spreche - sofort in Tränen ausbreche.

Ich werde einen OP-Termin bei diesem Neurochirurgen vereinbaren, so schnell wie möglich und muss halt die Risiken in Kauf nehmen (er meinte, wenn ich mich nicht operieren lassen würde, würde ich früher oder später eh im Rolli landen, weil die Nerven bereits geschädigt sind). So ist mir die Entscheidung also abgenommen worden. Ich denke, ich werde allerdings parallel dazu das Bösachten prüfen lassen und - falls meine RSV mitspielt - evtl. anfechten. Ich weiß ja nicht, wie die beiden OPs (HWS: 2 Wirbelkörper aus Titan, LWS: Freifräsen des Wirbelkanals über 4 oder 5 Wirbel) verlaufen und ob danach die Symptome, die mir jetzt das Leben fast unerträglich machen, weg oder besser sind. Keine Ahnung. Puh!
 

dwgobi

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#27
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Hallo Anna!

Lieben Dank für deinen "Roman". Ja, ich denke, da bestehen einige Ähnlichkeiten bei uns Beiden. Mein Problem ist, dass ich Sekretärin war und das ist ja der easiest Job überhaupt. Im Gegensatz zu dir habe ich einen groben Fehler begangen, den ich im Nachhinein aber nicht wiedergutmachen kann. Ich habe mich strikt dagegen gewehrt, etwas an der Psyche zu haben. Ich höre oft von Menschen, dass ich eine unglaubliche starke und positive Ausstrahlung habe. Das wurde mir von Kindesbeinen an eingebleut: Sich nie etwas anmerken lassen und das habe ich mir so verinnerlicht, dass ich mir immer blöd vorkomme, wenn ich jammere. Ich berichte immer sehr sachlich und wie distanziert von meinen Schmerzen und deren Auswirkungen.

Ich habe zwar erzählt, dass ich nicht mal in der Lage bin, zu telefonieren, weil mich jedes Telefonat so sehr anstrengt, dass ich davon unerträgliche Kopfschmerzen bekomme und wenn ich mich überanstrenge (für Normale nicht nachvollziehbar), platzt mir beinah der Kopf und ich höre meinen eigenen Herzschlag wie ein lautes Rauschen in den Ohren. Ich halte mit meinen Freundinnen nur noch Kontakt per Email, weil ich mir dann aussuchen kann, WANN ich antworte. Mir sind nur noch 3 Freundinnen geblieben, die akzeptieren, dass sie mich nicht öfters als 2-3 x im Jahr sehen und dann auch nur für 2-3 Stunden, weil ich länger nicht kann. Und danach bin ich völlig fertig. Ich gehe nicht mehr aus, ertrage keinen Lärm mehr, keine längeren Gespräche, fühle mich nur noch zu Hause sicher und geborgen und es bedeutet für mich Stress ohne Ende, wenn mich jemand besuchen will oder wenn ich irgendwelchen Verpflichtungen nachgehen muss. Oft sage ich sogar ganz einfach Arzttermine ab, weil es mir zuviel wird. Tja... aber ich habe ja nichts an der Psyche... nein, mir geht es wunderbar... ;-(

Liebe Grüße Gabi
 

Anna B.

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#28
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Hallo Gabi,

...genau dieses "sachliche" erzählen, vortragen, sich erinnern können, drüber reden können...wurde mir von der letzten Gutachterin als Stolperstein in das Gutachten geschrieben.

ich wäre wenig emotional, könnte genau schildern, wann, wo und wie ich Schmerzen hätte und überhaupt würde ich sehr belastungsfähig erscheinen...zack, war mein Rentenantrag in Luft aufgelöst.

Ich habe mir geschworen, beim nächsten Gutachter (der sicherlich durch das Sozialgericht beauftragt wird)...werde ich schweigen, schweigen und weinen....anders wollen die das ja nicht.

Ich selber weiß, dass ich nicht mehr arbeiten kann, dass ich Panikattacken bekomme, wenn ich ans Büro denke...wenn ich in die Nähe unserer Niederlassung komme, krieg ich das schwitzen...gehe schnell vorbei und schau nicht nach links oder rechts...

ich weiß, dass es nicht mehr geht...aber die DRV...tja..und die lieben Gutachter...

beim nächsten Gutachter werde ich weder eine Auflistung meiner Erkrankungen, noch eine Art Schmerztagebuch mitnehmen..nüscht werd ich machen..und wenn ich dann gefragt werde, dann ist mir alles entfallen..

dir viel Erfolg

LG
Anna
 

Muzel

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#29
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Du hast nach dem § 109 SGG einen Anspruch auf einen privaten Gutachter. Meine gegnerische Versicherung hat überhaupt keine Mätzchen gemacht, dessen Einschätzung anzuerkennen und das war alles noch im Rahmen des Vergleichs. Ich musste damals den Gutachter voll bezahlen, da ich keine Rechtsschutzversicherung hatte und auch bis heute nicht habe. Im Rahmen des Vergleichs habe ich aber alles wiederbekommen.
 

catwoman666666

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#30
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Ich werde einen OP-Termin bei diesem Neurochirurgen vereinbaren, so schnell wie möglich und muss halt die Risiken in Kauf nehmen (er meinte, wenn ich mich nicht operieren lassen würde, würde ich früher oder später eh im Rolli landen, weil die Nerven bereits geschädigt sind). So ist mir die Entscheidung also abgenommen worden. Ich denke, ich werde allerdings parallel dazu das Bösachten prüfen lassen und - falls meine RSV mitspielt - evtl. anfechten. Ich weiß ja nicht, wie die beiden OPs (HWS: 2 Wirbelkörper aus Titan, LWS: Freifräsen des Wirbelkanals über 4 oder 5 Wirbel) verlaufen und ob danach die Symptome, die mir jetzt das Leben fast unerträglich machen, weg oder besser sind. Keine Ahnung. Puh! [/COLOR][/I]
Bei einem Freund wurde letztes Jahr nach jahrelangen Leidensweg die Stenose von einem darauf spezialisierten Orthopäden operiert. Er ist zwar nicht gesund, hat einen grad der Behinderung von 70, aber der fürchterliche Schmerz, welche gequetschte Nerven verursachen war endlich weg, seine Gehfähigkeit hat sich von unter 50 m auf nunmehr 2 - 3 km verlängert. Er war in einem fürchterlichen Zustand, dachte, er springt irgendwann aus dem Fenster, so verzweifelt war er. Die OP war kein Spaziergang, aber er würde sie jederzeit wieder machen lassen, zumal der Arzt einfach klasse war.

Irgendwann ist es so schlimm, daß einem einfach keine andere Wahl als die OP bleibt. Ich hoffe, bei dir geht alles gut.
 

Muzel

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#31
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Bei einem GdB wird auch berücksichtigt von der DRV, ob die Krankheit, die einen GdB verursacht hat zur Kündigung führte, oder ob man eben ganz problemlos lebenslang mit dem GdB arbeiten konnte. Das ist eben so, dass ein Kind, was blind auf die Welt kommt, dass es sich eben mit seiner Behinderung arrangieren kann, was mit zunehmenden Alter einfach schwieriger geht.
 
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#32
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Geh doch mal zur VDK die haben mir sehr geholfen.
 
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#33
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Bei einem GdB wird auch berücksichtigt von der DRV, ob die Krankheit, die einen GdB verursacht hat zur Kündigung führte, oder ob man eben ganz problemlos lebenslang mit dem GdB arbeiten konnte. Das ist eben so, dass ein Kind, was blind auf die Welt kommt, dass es sich eben mit seiner Behinderung arrangieren kann, was mit zunehmenden Alter einfach schwieriger geht.

bei mir war es eine Krankheitsbedingte K[ndigung wegen WS und ich bin deswegen zusaetzlich mit einem GdB anerkannt worden und eine Kuendigungsschutzklage verlor ich durch ALLE Instanzen, weil es bewiesen ist, dass ich die geschuldete Arbeitsleistunge nicht mehr erbringen kann und mein Schbh Ausw. wurde mit dem Stempel unbefristet versehen, weil keine Besserung zu erwarten ist und dennoch wurde die EM Rente von der DRV angelehnt .
 
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#34
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

entschuldige wegen schlechter...

musst Dich nicht entschuldigen, hier das ist ein Erwerbslosenforum mit dem Ziel, anderen zu helfen ~ und kein Deutschkurs
Sei einfach Du selbst und schreibe so, wie Du es kannst:icon_daumen:
 

dwgobi

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#35
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Hallöchen!

Weißt du, bei welchem Arzt er sich operieren ließ? Wo war die Stenose (bei mir ist es an der LWS, an der HWS soll ich zwei Wirbelkörper aus Titan ersetzt bekommen)? Und du sagst, die OP war kein Spaziergang. Inwiefern? Hatte er danach große Schmerzen? Auf was muss ich mich einstellen? Denn der Arzt winkt ab und sagt "Ach, danach sind Sie fast wieder wie neu" und das ist mir ein bisschen arg suspekt...

Danke dir für deine Antwort!
 

dwgobi

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#36
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Du hast nach dem § 109 SGG einen Anspruch auf einen privaten Gutachter. Meine gegnerische Versicherung hat überhaupt keine Mätzchen gemacht, dessen Einschätzung anzuerkennen und das war alles noch im Rahmen des Vergleichs. Ich musste damals den Gutachter voll bezahlen, da ich keine Rechtsschutzversicherung hatte und auch bis heute nicht habe. Im Rahmen des Vergleichs habe ich aber alles wiederbekommen.
Oh! Ich werde das mal prüfen lassen und bei meiner Rechtsschutzversicherung anfragen, ob sie ein von mir in Auftrag gegebenes Gutachten bezahlen würden. Darüber werde ich mit meinem Rechtsanwalt auf jeden Fall sprechen. Das Bösachten kann ich leider erst am 11.11. meinem Ortho zur Prüfung vorlegen, vorher habe ich keinen Termin bekommen. Leider ist dann schon am 15.11. die erste OP (HWS) und gleich am 22.11. die zweite OP (LWS). Ich befürchte, dass ich da nicht den Kopf dazu haben werde. Aber mal sehen, was mir mein RA rät...
Danke dir für deine Hinweise!
 

Muzel

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#37
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Eigentlich sollte dein RA auf eine neues Gutachten bestehen. Bei mir war das so.
 

Anna B.

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#38
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Hallo,

im übrigen habe ich auch einen unbefristeten GdB von 50...was aber die DRV nicht daran hinderte, mir eine EM-Rente abzulehnen...

der GdB resultiert aus der gleichen Erkrankung, bzw. Erkrankungen...

Gruß
Anna
 

Al Bandy

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#39
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Wer eine Rente möchte,sollte dies über eine Reha in einer Reha-Klinik machen,da sind die Chancen besser.
Bandscheibenvorfälle gelten schon nahezu als Volkskrankeit.
Taubheit im Bein bis zu den Zehen,sind auch keine Seltenheit,ebenso wie starke Schmerzen wenn der Nerv im LWS-Bereich einwächst oder zeitweise nur eingeklemmt ist.
Die Chancen stehen also relativ Schlecht.
Bei Arbeitslosen ist es den Rentenversicherern bekannt,das die Afa ihre ständig Kranken gerne abschieben möchte.
Eine Rente bekommen meist nur noch psychisch Kranke.
In der Regel sind dies Erwerbsminderungs-Renten.

Eine EU-Rente bekommt man höchstens wenn man kurz vor dem eigentlichen Rentenalter steht oder,glaub jetzt 9 Jahre eine Erwerbsminderungsrente ohne Unterbrechung erhalten hat,jedoch nicht vor dem 60 Lebensjahr.
Hoffe die Zahlen stimmen,ist schon eine zeitlang her als ich Daten gelesen habe
 

wk2013

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#40
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Ich finde es erschreckend, wie manche ihr Halbwissen hier verbreiten. :icon_neutral:

EU Rente gibt es überhaupt nicht mehr, eine EM Rente hat rein gar nichts zu tun, ob man kurz vor dem 60. steht...
Aus einer befristeten EM Rente wird nach 9 jähriger Dauer eine unbefristete, da die DRV davon ausgehen kann und muß, das eine Besserung des gesundheitlichen Zustandes nicht mehr eintritt - eintreten wird.

Bitte kein vor Jahren mal irgendwo angelesenes Halbwissen publizieren, damit schadet man mehr, als man nützt.

Danke schön. :icon_pause:
 
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#41
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Wer eine Rente möchte,sollte dies über eine Reha in einer Reha-Klinik machen,da sind die Chancen besser.


So siehts aus, das wurde mir auch so von meiner RV-SB so gesagt.

Ich sollte eigentlich ne Umschulung machen (wurde schon genehmigt über RV) , aber aufgrund meiner WS-Beschwerden das langes sitzen und den Alltag sehr beschwerlich machen, schiebe ich ne
med. Reha davor, und wenn die sagen dass dass ich erwerbsgemindert bin, dann ist das nur noch ne Papierform ohne erneutes Gutachten.
Unterstützung dazu bekomme ich von meinem Facharzt.
 

Al Bandy

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#42
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Bitte kein vor Jahren mal irgendwo angelesenes Halbwissen publizieren, damit schadet man mehr, als man nützt.

Danke schön. :icon_pause:
ist schon eine zeitlang her als ich Daten gelesen habe
Sollte als Warnhinweis ausreichen.

Bis zum Absatz EU-Rente passt alles um das geht es hier im eigentlichen Sinne.
Erwerbsminderung EM-Rente,die muss man erstmal bekommen und das macht man besser mit und über eine Reha.
 

Anna B.

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#43
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Hallo Al Bandy,

.....ich hab innerhalb von 2 Jahren 2 REHA über die DRV gemacht, bei der letzten bin ich sogar arbeitsunfähig entlassen worden....
das war im Nov. 2009....aber glaub mal ja nicht, dass aufgrund dessen ein Rentenantrag schneller oder eher bewilligt wird.

Ich hab eine Ablehnung und eine Rückweisung meines Widerspruchs...aber die Klage ist erhoben worden...

so einfach ist das alles nicht, auch wenn man das immer meint: ich bin orthop.seits wegen mehrerer Bandscheibenvorfälle arbeitsunfähig, dazu gesellt sich ein chronisches Schmerzsyndrom...ich nehme täglich Opiate, 24 Std. am Tag habe ich Schmerzen, trotz der Opiate...
und Fibromyalgie nennt sich auch mein Eigen...dazu palindromes Rheuma...sowie Depressionen und Persönlichkeitsveränderung bei chron. Schmerzgeschehen...
ich habe im übrigen 40 Jahre durchgehend Vollzeit gearbeitet...
wie gesagt, Rente abgelehnt, Arbeitsamt verweigert mir den Nahtlosigkeits..§§ und behandeln mich, wie den letzten Verbrecher...aber inzwischen werden die von mir auch nicht besser behandelt...

Jetzt versuchen sie vom Arbeitsamt das 4.mal den Gesundheitsfragebogen und die Schweigepflichtentbindungen von mir zu erhalten.
Immer wieder mit einer anderen Strategie..
das 1. mal nur so mit den anderen Formularen untergejubelt, das 2. mal meinte man, mir eine EGV aufs Auge drücken zu müssen (Sie müssen die EGV unterschreiben!! jetzt sofort...natürlich nicht)...
das 3. mal mit der Drohung der Einstellung von ALG I...
und jetzt das 4. mal nach einer stat. Behandlung:
schickt man mir eine Einladung, um über mein Bewerberangebot zu sprechen...
und gleichzeitig gibt man mir die Gelegenheit den Gesundheitsfragebogen zu aktualisieren und die Schweigepflichtentbindungen zu unterschreiben!!

wie blöd sind die eigentlich?

na klar weiß ich, warum die die Unterlagen haben wollen und am liebsten die Gutachten der DRV - Ärzte...aber die Agentur für Arbeit soll sich ihr eigenes Bild machen...denn Gutachten abschreiben kann ich auch..

naja, sorry, dass ich meinen Kram hier in den Thread mit eingebracht habe...
aber ich hab mich grad so schön aufgeregt...:biggrin:

Gruß
Anna

wie ist das eigentlich, in dem Schreiben nach § was weiß ich, steht ja, dass Frau X über mein Bewerberangebot mit mir sprechen will..
hat dann das Zeugs Gesundheitsfragebogen und Schweigepflichtentbindungen überhaupt da was zu suchen?
Wenn sie über diese Dinge wieder anfängt, kann ich da einfach aufstehen und nach Hause gehen?
Sie will ja eigentlich mit mir über mein Bewerberangebot sprechen???
 

Muzel

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#44
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Das man durch eine Reha leichter an eine Rente kommt mag manchmal sein, ist aber ein zweischneidiges Schwert. Die Reha hat nämlich den Auftrag die betreffende Person fit für den Arbeitsmarkt zu machen und wenn sie das nicht leisten kann, wird sie wegrationalisiert. Rehas stehen damit auch gewaltig unter "Erfolgsdruck". Leuten denen eine befristete Rente gebilligt wurde, wird regelrecht von einer Reha abgeraten.
 

Al Bandy

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#45
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

wie ist das eigentlich, in dem Schreiben nach § was weiß ich, steht ja, dass Frau X über mein Bewerberangebot mit mir sprechen will..
hat dann das Zeugs Gesundheitsfragebogen und Schweigepflichtentbindungen überhaupt da was zu suchen?
Wenn sie über diese Dinge wieder anfängt, kann ich da einfach aufstehen und nach Hause gehen?
Sie will ja eigentlich mit mir über mein Bewerberangebot sprechen???
Du sprichst von der Agentur für Arbeit.
Schweigepflichtsentbindungen haben beim SB nichts zu suchen,wenn man die Ärzte von der Schweigepflicht entbindet dann nur direkt beim Medizinischen Dienst der Agentur oder direkt dort hinsenden.
Es kann niemand zu einer Schweigepflichtsentbindung gezwungen werden.
Der Medizinische Dienst darf dich untersuchen,einer Einladung muss man nachkommen.
Es wird dem Medizinischen-Dienst aber nichts bringen ohne Befunde,dazu rate ich die Befunde selbst zur Untersuchung mitzubringen aber auch das ist keine Pflicht,da es ja auch unter die ärztliche Schweigepflicht fällt.

Schweigepflichtsentbindungen sind freiwillig,das kannst du auch in der Rechtsfolgenbelehrung lesen,falls nicht dabei, wollen sie dich verschaukeln.
Dem oder der SB würde ich niemals Auskunft über den Gesundheitszustand geben.
Das darf der Medizinische Dienst auch nicht,da dieser selbst unter ärztlicher Schweigepflicht steht.
Der/die SB erhält nur eine Mitteilung darüber für welche Arbeiten du eingesetzt werden kannst und über die mögliche Arbeitszeit.
Diese Mitteilung würde ich mir bei vorliegen dann vom SB zeigen lassen,denn sonst erfährste nichts.

Ich unterschreibe selbst keine Schweigepflichtsentbindungen.

Die wollten eine ganze Stange davon haben. Arztliche,Krankenkasse ,Sozialgericht und Berufsgenossenschaft.
Vielleicht sollte man noch eine Hausdurchsuchunsentbindung erfinden.
 

Anna B.

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#46
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Hallo,

ja, ich weiß ja, dass die nichts direkt fordern dürfen...aberwasmach ich, wenn sie wieder sagt. sie muss das alles haben?

Ich möcht ihr am liebsten gar nichts dazu sagen...
oder eben: dann stellen sie mich ihrem med. Dienst vor...
die probieren das wirklich andauernd, die freiwilligen Unterlagen von mir zu bekommen...
langsam reicht es mir wirklich...

Aber Danke...

Gruß
Anna
 

Al Bandy

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#47
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Das man durch eine Reha leichter an eine Rente kommt mag manchmal sein, ist aber ein zweischneidiges Schwert. Die Reha hat nämlich den Auftrag die betreffende Person fit für den Arbeitsmarkt zu machen und wenn sie das nicht leisten kann, wird sie wegrationalisiert. Rehas stehen damit auch gewaltig unter "Erfolgsdruck". Leuten denen eine befristete Rente gebilligt wurde, wird regelrecht von einer Reha abgeraten.
Es gibt keinen sicheren Weg.
Jedoch über die Reha,die ja verpflichtet ist dich wieder fit zu machen,dafür finde ich diesen Weg nicht schlecht.
Gelingt dieses nicht und es wird bescheinigt,hat man bessere Karten,wenn die dann beim Antrag noch behilflich sind,was auch vorkommrt um so besser.
 

Al Bandy

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#48
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Hallo,

ja, ich weiß ja, dass die nichts direkt fordern dürfen...aberwasmach ich, wenn sie wieder sagt. sie muss das alles haben?

Ich möcht ihr am liebsten gar nichts dazu sagen...
oder eben: dann stellen sie mich ihrem med. Dienst vor...
die probieren das wirklich andauernd, die freiwilligen Unterlagen von mir zu bekommen...
langsam reicht es mir wirklich...

Aber Danke...

Gruß
Anna
Wenn du die Schweigepflichtsentbindungen nicht machen möchtest dann mach es nicht.
Ob die dich zum MD zitieren,bleibt dahingestellt.
Und wenn du hin musst,dürfen die nur Untersuchen.#
Befunde mitbringen sind keine Pflicht.
Wenn der MD ohne Befunde dasteht,dann kann dir nicht mehr passieren als dass du normal arbeitsfähig eingestuft wirst.

Man muss hier selbst entscheiden was man möchte.
 

Muzel

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#49
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Ich stamme noch aus der alten DDR und da wurden viele Witze gemacht. Ein Witz war (Teilnahme an der 1. Mai Demo war Arbeitspflicht) ein Spruch an der Friedhofsmauer: Zur 1. Mai-Demo alles heraustreten.
Nach so einer Reha-Maßnahme und unter diesem von mir beschriebenen Druck, werden da nicht auch viele kranke Menschen quotengesund?
 

Al Bandy

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#50
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

@Muzel Reha macht krank deshalb auch mein nochmaliger Vorschlag.
Meine Mutter war nach der Reha kränker als vorher.
Danach nochmals die selbe Operation auf der anderen Seite,dann keine Reha mehr gemacht und es ging ihr besser wie zuvor mit Reha.:biggrin:
Edit : Begründung vergessen,die ballerte soviele Anwendungen runter wie es nur ging.
Auch hier gilt die Device,Umsatz machen.

@Anna.B

Meinen Post #45 habe ich ausführlicher gehalten,damit andere auch Bescheid wissen.
Ich weiß dass du zum größten Teil schon wusstest wo es lang geht.
 

Muzel

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#51
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Man sollte an privater Arzt geraten und in dienen Uniklinik sich verlegen zu lassen. Ist der Bericht vermulmt, dann sollte man ihn in die Tonne klopfen. Er kann aber keinen Schaden anrichten. Ein Unibericht, wenn er den was taugt, ist mehr wert als ein reha-Bericht. Das Problem sind die Kosten.
 

Anna B.

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#52
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Hallo,

natürlich werden die meisten REHA-Patienten "quotengesund"...
die Kliniken müssen doch auch gewissen Zielzahlen erreichen.
Am Jahresanfang werden die Ziele (X% arbeitsfähige Entlassungen) festgelegt bzw. von der DRV aufgedrückt..und dann werden die Patienten, ob sie können oder nicht, als arbeitsfähig entlassen...
selber oft genug erlebt...

Gruß
Anna
 

Al Bandy

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#53
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Über die DRV eine Reha machen kannste eh vergessen.
Da kommste nie in Rente,außerdem kommste meistens in eine DRV wohlwollende Klinik.
Sollte von über die Krankenkasse laufen.
Die Reha-Kliniken schießen Behandlungsquoten desto mehr,desto höher der Umsatz und Konkurrenz gibts unter denen auch noch.
Es ist auch wichtig welche Reha-Klinik,nicht alle taugen was.
 

AsbachUralt

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#54
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Über die DRV eine Reha machen kannste eh vergessen.
Da kommste nie in Rente.
Sollte von über die Krankenkasse laufen.
Nahezu alle Träger der Sozialversicherung übernehmen unter bestimmten Voraussetzungen und nach ärztlicher Verordnung die Kosten für die Medizinische Reha. Wird eine Rehamaßnahme zur Wiederherstellung der Gesundheit durchgeführt, ist meist die Krankenkasse der Kostenträger, eine Rehamaßnahme zur Wiederherstellung oder zum Erhalt der Erwerbsfähigkeit wird meist vom Rentenversicherungsträger finanziert. http://www.betanet.de/betanet/soziales_recht/Rehabilitation-Zustaendigkeit-805.html
http://www.betanet.de/betanet/soziales_recht/Medizinische-Rehabilitation-264.html
 

Al Bandy

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#55
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Richtig ersteres sollte man machen.
Zur Wiederherstellung der Gesundheit.
 
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#56
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Hallo
Ich war Sebtember 4 Wochen in Reha. Habe COPD 4, Atrose in beiden Hüftgelenken, Knorpelschaden rechtes Knie, LWS, und Depri. Im Rehabericht steht 3-6 STD, AU entlassen, letzte Tätigkeit nicht mehr ausführbar. Letzte Tätigkeit war Pförtner. EM- Rentenantrag läuft im widerspruch. Der Reha Dock meinte ich könnte noch leichte Arbeiten machen.:icon_party:Die Ärztliche Direktorin der Klinik hatte 6 Monate zuvor mein Rentengutachten gemacht was natürlich nicht gut ausgefallen war.:icon_neutral: Die Rehabegutachtung war ein (schlechter) Witz.:icon_neutral:
 

Al Bandy

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#57
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Es gibt hier auch einen schlechten.
Witz,nämlich Post#40
Da macht einer meinen kompletten Beitrag mit gefährlichem Halbwissen nieder obwohl der kleine betreffende Abschnitt am Schluss schon selbst von mir in Frage gestellt wurde.
Bisher bekam er dafür auch noch 2 Mal den Danke Button gedrückt.
Da frage ich mich schon für was schreibste hier eigentlich wenn so manche Herrschaften nix bringen aber darauf lauern einem gefährliches Halbwissen aufs Auge zu drücken.
Aber sonst kommt da nichts mehr.

Reha über DRV und KK ?
Über KK,dann kommt es noch drauf an wer wie und wo daran beteiligt ist um ein postives Gutachten zu bekommen die auch der Rententräger anerkennt.
 

wk2013

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#58
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Liebes Frauchen, ich verspüre null Bock, auf dein Geschreibsel näher einzugehen. Hier ist niemandem geholfen, wenn man x beliebige sinnbefreite Posts losläßt. Da verkehrt die eigentlich gute Absicht,die dahinterstecken mag, schnell ins Gegenteil. Was jetzt das nachtreten bringen soll, entzieht sich meiner Kenntniss. Wer wann wo wieviel DANKES bekommt, ist doch schnurzpiepegal. Davon hat der betreffende User nicht mehr auf dem Teller. Desweiteren empfehle ich Ihnen mehr Gelassenheit an den Tag zu legen, das kommt nicht gesund rüber. Gute Besserung und nen schönen Tag. :icon_pause:
 

Al Bandy

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#59
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Ich hätte nichts dagegen wenn du deinen Wissensschatz hier mal aufzeigen würdest,freue mich schon darauf.
Nun wenn du meine Beiträge jetzt alle für sinnfrei hältst,dann
mag das deine Ansicht sein,werde glücklich damit.
Hier gibt es kein Patentrezept.
Und die Trickkiste und Schaustellerfähigkeiten die schon manchen in Rente gebracht haben ,werde ich hier nicht Beschreiben.

Ich finde es erschreckend, wie manche ihr Halbwissen hier verbreiten. :icon_neutral:

EU Rente gibt es überhaupt nicht mehr.
Das ist so auch nicht richtig.
Die Erwerbsunfähigkeitsrente (EU Rente) aus der Gesetzlichen Rentenversicherung wurde im Jahr 2000 abgeschafft. Wenn der Anspruch vor dem 01.01.2001 entstand, bleibt er erhalten.
 

catwoman666666

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#60
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Hallöchen!

Weißt du, bei welchem Arzt er sich operieren ließ? Wo war die Stenose (bei mir ist es an der LWS, an der HWS soll ich zwei Wirbelkörper aus Titan ersetzt bekommen)? Und du sagst, die OP war kein Spaziergang. Inwiefern? Hatte er danach große Schmerzen? Auf was muss ich mich einstellen? Denn der Arzt winkt ab und sagt "Ach, danach sind Sie fast wieder wie neu" und das ist mir ein bisschen arg suspekt...

Danke dir für deine Antwort!
Hallo dwgobi,

das war ein Arzt aus Nürnberg, wenn du Interesse hast, kann ich dir gerne die Adresse/Telefonnummer raussuchen.

Bei Ihm war die Stenose an der LWS, dabei wurden auch noch zwei Wirbel an der mit Titanstäben verschraubt, weil er keine Bandscheiben mehr hat. Die OP war insofern kein Spaziergang, weil er noch lange Zeit Schmerzen hatte und auch heute noch hat. Die erste Woche durfte er nur auf dem Rücken liegen und nicht aufstehen. die Wundversorgung machte auch keine Schwester, sondern der operierende Arzt selbst. Die Nachsorge war wirklich sehr gut. Nach einer Woche durfte er das erste mal aufstehen und es war für ihn wie ein Wunder, er konnte gerade stehen und konnte auch einige Meter laufen ohne Schmerzen.

Nach der medizinischen Reha war er ganz zuversichtlich, Schmerzmittel nahm er nicht mehr regelmäßig. Das änderte sich jedoch, als er eine berufliche Wiedereingliederung machte, er bekam wieder starke Schmerzen, welche sich aber nicht mit den Schmerzen vor der OP vergleichen lassen. Er muss wieder regelmäßig starke Schmerzmittel nehmen,um den Tag rum zukriegen. Zwischenzeitlich ist er wegen Krankheit aus der "Teilhabe am Arbeitsleben geflogen".

Und nein, er ist nach der OP nicht wieder wie neu und wird es auch nie mehr werden, trotzdem würde er es wieder machen lassen.
 

Muzel

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#61
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Am besten wird man von einem Amtsarzt kaputt geschrieben oder man liest sich die Leitfäden durch. Der ist auch nicht immer hilfreich, weil die nicht Erkrankung gibt. Ich habe es so gemacht und habe den Vdk Menschen um Einschätzung des Gutachtens gebeten.
 

nordlicht22

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#62
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Über die DRV eine Reha machen kannste eh vergessen.
Da kommste nie in Rente,außerdem kommste meistens in eine DRV wohlwollende Klinik.
Sollte von über die Krankenkasse laufen.
Die Reha-Kliniken schießen Behandlungsquoten desto mehr,desto höher der Umsatz und Konkurrenz gibts unter denen auch noch.
Es ist auch wichtig welche Reha-Klinik,nicht alle taugen was.

Ich frage mich gerade, wem ich meine Rente zu "verdanken" habe :icon_kinn:

Mein Rehaantrag wurde nach der Reha in einen Rentenantrag gewandelt und ich war schneller in der Rente, als ich wollte.

Die Aussage trifft also nicht die Wahrheit.
 
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#63
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Hallo
Man ist auch vor allem auf Lust und Laune der Ärzte und Gutachter angewiesen.:icon_neutral: Da kann manch einer noch so krank sein.:icon_neutral:
 
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#64
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Hallo
Man ist auch vor allem auf Lust und Laune der Ärzte und Gutachter angewiesen.:icon_neutral: Da kann manch einer noch so krank sein.:icon_neutral:


Das ist wohl wahr, für meinen ersten Arzt war ich nen Simulant, für meinen 5. und letzten Arzt bin ich schon erwerbsgemindert.......
 

Al Bandy

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#65
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Ich frage mich gerade, wem ich meine Rente zu "verdanken" habe :icon_kinn:

Mein Rehaantrag wurde nach der Reha in einen Rentenantrag gewandelt und ich war schneller in der Rente, als ich wollte.

Die Aussage trifft also nicht die Wahrheit.
Es war ja keine Verallgemeinerung,meinte speziell
Jemanden bestimmten damit mal eine Reha über eine KK falls genehmigt versuchen.
Freilich über jeden Träger kann man in Rente kommen.
Hängt halt alles von vielen Faktoren ab.
Fängt schon dabei an wer ,wie wo,wann daran Beteiligt ist.
Soll ja auch Gutachter geben,bei denen man mit dem Kopf unterm Arm antanzen muss um arbeitsunfähig zu sein.
Wörtlich mal überzogen.

Edit: Noch 3-bis 6 Stunden täglich arbeitsfähig sind schon knallharte Vorgaben.

Mind.3 Stunden arbeitsfähig wie definiert sich das?
Der Gutachter frägt zbs. Waschen und hängen sie ihre Wäsche selbst auf,bereiten sie ihre Mahlzeiten selbst zu.
Wer erledigt ihre Einkäufe für den täglichen Bedarf usw.
Betätigen sie sich sportlich,gehen sie Schwimmen.
Die Liste ist fortführbar.
Die Fangfragen sind unendlich wenn es ein Gutachter darauf anlegt.
 

Muzel

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#66
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Nordlicht, jeder Mensch ist ein Einzelfall. Das erste Problem besteht doch schon einmal darin, dass man dem Arzt seine Beschwerden glaubhaft her überbringen muss. Das ist gewiss nicht jedem gegeben.
Mein letzter Rentengutachter wollte mich in Witten Herdecke noch therapieren. Da dies aber keine anerkannte DRV Klinik ist, hat er nur stat. reha vorgeschlagen. Er hat einfach versäumt, welche Art der Therapie ich nötig hätte, um mich wieder in Lohn und Brot zu kommen und er hatte noch viele Pläne, die ich alle völlig vergurkt fand, weil ich selbst diese Spielchen schon durch hatte. Wer nimmt denn schon jemanden, der länger psychisch krank war und noch dazu stationär in eine qualifizierten Beruf.
 
E

ExitUser

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#67
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

ich kann mich noch gut erinnern das mich der Gutachter gefragt hat was machen sie den den ganzen tag da habe ich gesagt Bier trinken und fernsehen kuken:icon_party:musste einfach sein sorry
 

Muzel

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#68
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Dies Frage hat mir der Gutachter auch gestellt und ich habe gesagt, dass es wechselhaft ist.
 

Al Bandy

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#70
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

ich kann mich noch gut erinnern das mich der Gutachter gefragt hat was machen sie den den ganzen tag
Ja Richtig

Das ist die gängiste Frage der Gutachter.
Schildern sie mir mal so ihren Tagesablauf.
Eine Frage mit der man sich selbst ans Messer liefern kann.

Alkoholprobleme sind eher fördernd als schädlich für ein Gutachten.
 
E

ExitUser

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#71
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Ja Richtig

Das ist die gängiste Frage der Gutachter.
Schildern sie mir mal so ihren Tagesablauf.
Eine Frage mit der man sich selbst ans Messer liefern kann.

Alkoholprobleme sind eher fördernd als schädlich für ein Gutachten.
wie meist du das Alkoholprobleme sind eher fördernd als schädlich für ein Gutachten.
 

Al Bandy

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#72
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

wie meist du das Alkoholprobleme sind eher fördernd als schädlich für ein Gutachten.
Alkohol setzt die Arbeitsfähigkeit herunter.

Mit Alk-Probleme meinte ich schon die Alkis die selbst aus diesem Grund eine spezielle Therapie/Reha machen können.
Gibt aber genug bei denen das nicht mehr hilft.
Reicht dann meistens schon allein für ein postives Gutachten,da die Gesundheit meist schon ruiniert ist.
Und andauernd besoffen zur Arbeit ,so etwas kann niemand gebrauchen.
 

Muzel

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#73
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Dein Alkoholproblem, kann dir den Führerscheinverlust eintragen und du kannst sogar einen Betreuer vor die Nase gesetzt benommen. Das ist unlustig finde ich. So ein Betreuer kann einen auch in die Klapper schicken.
 

Al Bandy

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#74
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Dein Alkoholproblem, kann dir den Führerscheinverlust eintragen.
Nur wenn er besoffen auffällig wird und die Führerscheinstelle vom Alk-Problem Wind bekommt.
Folge: Idiotentest. (MPU)
Alles was ärztlich festgestellt wird unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht und bei einer MPU,beim Tüv usw.muss von der Schweigepflicht gegebüber der Führerscheinstelle entbunden werden,sonst gibts überhaupt keinen Lappen mehr.
 

stefanr

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#75
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Ich finde es erschreckend, wie manche ihr Halbwissen hier verbreiten. :icon_neutral:

EU Rente gibt es überhaupt nicht mehr, eine EM Rente hat rein gar nichts zu tun, ob man kurz vor dem 60. steht...
Aus einer befristeten EM Rente wird nach 9 jähriger Dauer eine unbefristete, da die DRV davon ausgehen kann und muß, das eine Besserung des gesundheitlichen Zustandes nicht mehr eintritt - eintreten wird.

Bitte kein vor Jahren mal irgendwo angelesenes Halbwissen publizieren, damit schadet man mehr, als man nützt.

Danke schön. :icon_pause:
Wenn die EU Rente die alte Rente bis 2001 war, dann gibt es die natürlich noch. Aber nur für Leute die bis 1969 geboren wurden. Also für Menschen die vor 1969 geboren wurden gibt es dann die EU Rente ähnlich einer Berufsunfähigkeistversicherung und wesentlich besser ausgestattet und die EM Rente ist für die Jüngeren

Das ist ja auch der Sinn der Rentenreform um die Jungen mehr zu knechten und die Alten zu schonen:)
 

saurbier

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#76
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Na das wird aber viel halbwissen jetzt verbreitet.

Früher gab es die BU-Rente für alle vor 1960 geborenen (2/3-Rente eine vollen Erwerbsunfähigkeitsrente oder EU-rente), sowie die volle Erwerbsunfähigkeitsrente

Heute gibt es die Teil-EMR (50%-Rente der vollen EMR oder Erwerbsminderungsrente), sowie die volle Erwerbsminderungsrente

Prinzipell stehen sich die volle EU wie die volle EMR gleich.

Die BU-Rente als 2/3-Rente ist für alle nach 1960 geborenen weggefallen. Dafür gibt es nur noch die Teil-EMR für Leute welche noch zwischen 3-6 Std./tägl. arbeiten können.
Die volle EMR gibt es nur wenn man nur noch unter 3 Std./tägl. arbeiten kann.

Hinzu gekommen ist aber noch die Arbeitsmarktrente, welche Leute erhalten die eine Teil-EMR zuerkannt bekommen und für die es nachweislich keinen versicherungspflichtigen Teilzeitarbeitplatz (3-6Std./tägl.) gibt.

Vom Prinzip her dürfte es wohl so sein, das Bezieher einer Teil-EMR heute schneller denn je in die Arbeitsmarktrente und damit die volle EMR abgeschoben werden.

Ich selbst als ehemaliger Bezieher einer alten BU-Rente bekommen heute die volle EMR-Arbeitsmarktrente weil eben kein Arbeitplatz vorhanden. Das obwohl ich mich seit einem dreiviertel Jahr bereits selbst bei Zeitarbeitsfirmen bewerbe. Nichts als Absagen.

Es geht ja Aufwärts in D.


Gruß saurbier
 

Muzel

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#77
AW: HILFE!!! Erneute Ablehnung d. Erwerbsminderungsrente durch Gutachten

Der "klitzekleine" Unterschied ist, es damals noch einen einen Berufsschutz gab, der heute nur noch für die über 61 geborenen gilt. Ich weiß nicht wie lustig es ist für einen Professor nun Spargelstecher zu sein. Dieses Spielchen haben sie schon mit den Heimatvertreibenen in der ehemaligen "DDR veranstaltet.
 
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