• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Ermittlungsverfahren Fallmanager lügt

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

doncamillo1973

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
16 Jan 2010
Beiträge
20
Gefällt mir
0
#1
Hallo,
ich habe ein Problem.
Ich habe am 14.10.09 eine Arbeit begonnen.
Am 13.10.09 habe ich deswegen meinen Fallmanager angerufen und bescheid gesagt.
Es wurde mir gesagt, dass ein Anruf genüge.
Nun habe ich ein Ermittlungsverfahren am Hals, weil ich angeblich erst am 26.10.09 die Arbeitsaufnahme gemeldet habe, was nicht stimmt!
Der Fallmanager stellt sich dumm und mir wird nun ein Bußgeld bis 5000 Euro angedroht.
Ich habe ihn von zuhause aus angerufen und er hat gesagt ich können da morgen, als 14.10.09 ruhig zu Arbeit gehen und nun das.
Ich habe keine Einzelverbindungsnachweise und weiss nicht wie ich beweisen kann, dass ich am 13.10.09 dort angerufen habe.
Wer weiss Rat ?
Mfg
 

Helga Ulla

Elo-User/in

Mitglied seit
21 Jan 2007
Beiträge
620
Gefällt mir
8
#2
Herzlich willkommen im Forum,
doncamillo1973, bei der Arge, egal was zu welchem Zweck immer schriftlich machen, mit einem Duplikat. Die Herrschaften leiden immer an Alzheimer wenn es zu Gunsten des Hilfeempfängers geht.

Die Erinnerungslücken dieses FM würde ich schriftlich nochmals mit genauem Inhalt des Gespäches wiedergeben und an ihn zusenden.

Eventuell hat die Arge, hier der FM einen Einzelverbindungsnachweis, das Du mit ihm, bzw. seinem Büro gesprochen hast. Dies könnte dann eventuell gerichtlich geklärt werden.

Hierzu warte weitere Stellungsnahmen anderer User ab.

Denk daran, alles schriftlich zu machen, damit Du etwas in den Händen hast.
 

lupe

Elo-User/in

Mitglied seit
5 Feb 2008
Beiträge
1.399
Gefällt mir
41
#3
Also, ich verstehe die Problematik der ARGE nicht. Dann sollen die doch die Leistungen ab Deinem Arbeitsantritt rückwirkend einstellen.

Der Fallmanager stellt sich dumm und mir wird nun ein Bußgeld bis 5000 Euro angedroht.
Einem nackten Mann greift man nicht in die Tasche. Da kannst mal sehen, wie der Staat und die Behörden rechtschaffende Bürger und die Leistungsträger ausbeuten:icon_twisted:

Die wollen Dir Angst machen...Wehr Dich!!!

Grüße
 
Mitglied seit
29 Jun 2008
Beiträge
393
Gefällt mir
4
#4
Auf welche Rechtsgrundlage bezieht sich Dein Fallmanager? Du hast eine telefonische, zunächst nicht belegbare, Veränderungemitteilung gemacht. Dennoch hat die Arge irgendwie von dieser Veränderung erfahren. Wie, wenn nicht durch Deinen Anruf?
 

doncamillo1973

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
16 Jan 2010
Beiträge
20
Gefällt mir
0
#5
In dem Schreiben steht schwarz auf Weiss, dass ich die Meldung am 26.10.09 bei meinem Fallmanager gemacht hätte.
Das ist wirklich frei erfunden, besser gesagt gelogen !
Ich habe am 26.10.09 nicht bei der Arge angerufen.
Das ist ja das Schlimme.
Mich würde mal interessieren was ich ihm da gesagt haben soll - etwa dass ich verspätet die Arbei melden wollte oder was ?!
Ich hab ihn wirklich vorher angerufen, er hatte ja noch gesagt: "Alles klar, Sie können da morgen ruhig hingehen".
Ich habe am 13.10.09 bescheidbekommen und am 14.10.09 angefangen.
Es war ein sehr kurzfristiger Arbeitsantritt.
Vor allem war das nur ein befristetes Arbeitsverhältnis, reich bin ich nicht geworden aber wenigstens hab ich nun Rückenschmerzen davon behalten :)
 

Volker

Elo-User/in

Mitglied seit
4 Jun 2006
Beiträge
1.571
Gefällt mir
39
#6
doncamillo1973, Hallo

wie sieht es denn mit den Geldleistungen aus?
Hat die ARGE die Leistungen eingestellt? Wann?

Kam eine Überzahlung dadurch zustande?
Die Arbeit hast du ja September angefangen.


Volker
 

hellucifer

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
24 Dez 2005
Beiträge
1.768
Gefällt mir
456
#7
Hallo,

Nun habe ich ein Ermittlungsverfahren am Hals, weil ich angeblich erst am 26.10.09 die Arbeitsaufnahme gemeldet habe, was nicht stimmt!
Der Fallmanager stellt sich dumm und mir wird nun ein Bußgeld bis 5000 Euro angedroht.

Mfg
Lass Dich nicht verrückt machen! - Der Fallmanager hat bestätigt, dass Du die Arbeitsaufnahme gemeldet hast. Es ist also nicht etwa so, dass er von selbst darauf gekommen ist oder eine dritte Stelle ihm Meldung gemacht hat. Deshalb würde ich mich entspannt zurücklehnen. Und in Zukunft alles schriftlich machen.
 
Mitglied seit
1 Sep 2009
Beiträge
1.051
Gefällt mir
223
#8
Also als erstes schreib auf, wann Du genau angerufen hast und was Inhalt des Telefonats war. Dann würde ich noch folgende Argumentation auffahren:
Wann sollst Du laut Fallmanager am 26. angerufen haben? Er kann doch sicherlich seine Arbeitszeit und Anwesenheit in der Arge für diesen Tag belegen (wird ja schließlich heutzutage alles elektronisch gemacht). Und wenn Du in dieser Zeit gearbeitet hast, wie kannst Du dann von zu Hause anrufen? Selbst wenn man sagt, Du hättest vom Mobiltelefon angerufen, wird es dort einen Einzelnachweis geben, der Gegenteiliges beweist. Und wenn dort kein Kontakt verzeichnet ist und aufgrund Deiner Arbeitszeit klar ist, dass Du nicht zu Hause gewesen bist, wie willst Du dann angerufen haben? Damit wird auch gleichzeitig klar werden, dass der Fallmanager eine Falschaussage getätigt hat und das hat Konsequenzen für ihn (zu Recht).

Viel GLück
 

biddy

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
6 Mai 2007
Beiträge
13.368
Gefällt mir
4.579
#9
Wann hast Du denn den Arbeitsvertrag unterschrieben?

Nachtrag: Und wann wurde das erste Gehalt gezahlt?
 

doncamillo1973

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
16 Jan 2010
Beiträge
20
Gefällt mir
0
#10
Den Arbeitsvertrag habe ich offiziell am 13.10.09 unterschrieben.
Inoffiziell hab ich den erst am 15.10.09 bekommen.
Die Arbeit war befristet und ich habe den Lohn am 06.11.09 bekommen, das waren gerade mal 233 Euro.
Die Arge hat mir mit dem Ermittlungsverfahren zusammen die Rückforderung der Leistungen in Höhe von ca 95 Euro mitgeschickt.
Da sind die gut im zurückfordern.
 

doncamillo1973

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
16 Jan 2010
Beiträge
20
Gefällt mir
0
#11
Es geht darum, dass ich eine Arbeitsaufnahme angeblich zu spät gemeldet haben soll, nicht darum ob ich sie überhaupt gemeldet habe.
Der 26.10.09 ist frei erfunden, da habe ich gar nicht angerufen, an dem Tag hatte ich einen Termin beim Arzt und weiss noch was ich an dem Tag getan oder nicht getan habe.
 
E

ExitUser

Gast
#12
Auch wenn du keinen Einzelverbindungsnachweis in Händen hast, so hat dein Telefonprovider aber einen. Du weißt wann du den FM angerufen hast. Also würde ich schon jetzt den Provider um einen Ausdruck von diesem Tag bitten und direkt darauf hinweisen, daß dieser Ausdruck wichtig für einen bevorstehenden Rechtsstreit ist. Eventuell anfallende Kosten für den Aufwand des Providers würde ich direkt zur Erstattung beim Jobcenter beantragen.
 

biddy

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
6 Mai 2007
Beiträge
13.368
Gefällt mir
4.579
#13
Es geht darum, dass ich eine Arbeitsaufnahme angeblich zu spät gemeldet haben soll, nicht darum ob ich sie überhaupt gemeldet habe.
Das habe ich schon verstanden. Trotzdem kann man das Problem ja auch mal von einer anderen Seite angehen.

Zur Verdeutlichung hier mal ein Auszug aus den fachlichen Hinweisen der BA zum § 63 SGB II - Bußgeldvorschriften auf PDF-Seite 17:
4) Die Entscheidung über die Frage, ob eine Mitteilung unverzüglich erfolgt ist, muss dem Zuflussprinzip Rechnung tragen. Die Mitteilungspflicht setzt deshalb in dem Augenblick ein, in dem ein Zufluss erfolgt ist oder nach menschlichem Ermessen feststeht, dass ein solcher Zufluss erfolgen wird, wenn die Mitteilung geeignet ist, eine (ggf. weitere) Überzahlung zu verhindern. Es ist – widerleglich – zu vermuten, dass mit dem Abschluss eines Arbeitsvertrages feststeht, wann erstmals ein Entgelt zufließen wird. Bei vorgesehenen zeitnahen Arbeitsaufnahmen setzt die Mitteilungspflicht daher grundsätzlich mit Abschluss des Arbeitsvertrages ein, es sei denn, die Vermutung kann widerlegt werden. Spätestens aber setzt die Mitteilungspflicht mit der Arbeitsaufnahme ein.

(5) Sofern ein pflichtwidriges Verhalten nicht die Ursache einer Überzahlung ist, also etwa auch eine rechtzeitige Mitteilung die Überzahlung nicht vermieden hätte, kommt mangels Kausalität in der Regel eine Ahndung mittels Bußgeld nicht in Betracht (z. B. erstmaliges Arbeitsangebot des Arbeitgebers 05.09., Arbeitsaufnahme 06.09., Mitteilung 22.09., die Überzahlung für September ist nicht durch die Pflichtwidrigkeit bedingt). Häufig wird die Ahndung mittels Verwarnung ohne oder mit Verwarnungsgeld in Betracht kommen. Entsprechendes gilt, sofern oder soweit eine Überzahlung zumindest teilweise aus Verschulden der ARGE oder AAgAw resultiert, weil sie eine verspätete Mitteilung des Betroffenen ihrerseits verspätet ausgewertet hat.
Quelle und mehr: http://www.harald-thome.de/media/files/SGB II DA/FH-63---20.11.2009.pdf

Wann hat die ARGE denn erstmals schriftlich (Vorlage Kontoauszug oder Gehaltsabrechnung oder Einkommensbescheinigung oder ...) etwas vom Einkommenszufluss und auch über die genaue Höhe erfahren, anhand dessen sie die Rückzahlung errechnet hat?
 

biddy

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
6 Mai 2007
Beiträge
13.368
Gefällt mir
4.579
#15
Diese Weisung entstammt den fachlichen Hinweisen der Bundesagentur für Arbeit zum SGB II, hier eben zu § 63, die für die ARGEn verbindlich sind. Die SB müssen sich daran orientieren, wie ein Anleitungsbuch quasi.
Die fachlichen Hinweise betreffen Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch, deren Träger gemäß § 6 Abs. 1 Nr. 1 SGB II die Bundesagentur für Arbeit ist. Sie stellen verbindliche Weisungen dar. Ergibt sich aufgrund von Rechtsänderungen, höchstrichterlicher Rechtsprechung oder sonstiger Erfordernisse zwingender Änderungsbedarf, sind die FH entsprechend anzupassen.
Quelle: Bundesagentur für Arbeit


Auf dieser Seite veröffentliche ich immer die aktuellen Dienstanweisungen der BA zum SGB II. Ich möchte klarstellen, dass ich mir diese nicht zu Eigen mache und auch der Auffassung bin, das einige Weisungen schlichtweg rechtswidrig sind und lediglich die Rechtsansicht der BA zu Ausdruck bringen und nicht unbedingt bei verständiger Würdigung der Gesetzeslage entsprechen. Trotzderm ist es wichtig zu wissen wie "die andere Seite" denkt und auf welcher Weisungsgrundlage sie handelt. Aus diesem Grund hat der Verein Tacheles und meine Person die BA erfolgreich zur Veröffentlichung der Dienstanweisungen verklagt. Gerne bin ich immer an der Übersendung aktuellen Verwaltungsanweisungen jeglicher Art interessiert.
Quelle: Harald Thomé von "Tacheles"

Hier findest Du die restlichen zur Verfügung stehenden fachlichen Hinweise:
Auf der Seite der BA: Arbeitslosengeld II - www.arbeitsagentur.de
oder: Harald Thome - SGB II - Hinweise
 

doncamillo1973

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
16 Jan 2010
Beiträge
20
Gefällt mir
0
#16
Ich habe der Arge geschrieben, dass man das im Rahmen eines gerichtlichen Verfahrens herausfinden kann, dass ich angerufen habe.
Jetzt habe ich eine Verwarnung bekommen ohne Bußgeld.
Beim nächsten Mal gibts Ärger und die Anschuldigungen wurden wiederholt.
Die gehen gar nicht darauf ein, dass ich am 13.10.09 angerufen habe.
Das einfachste wäre jetzt alles so zu belassen, aber ich weiss nicht ob ich mich bis zuletzt wehren soll.
Die Verwarnung habe ich nicht verdient.
 

Missyuna

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Jan 2010
Beiträge
153
Gefällt mir
2
#17
Hallo

das Problem , denke ich is, wenn die Verwarnung drinnen bleibt und es passiert wieder was, wirst du aufgrund der Verwarnung sicher gleich Sanktioniert. So würdest du dann erst eine bekommen.

Allerdings befürchte ich, so oder so, wirst du am schwarzen Brett stehen, ob du weitergehst (was ich machen würde) oder nicht.

Mein Name hängt bei uns sicher auch schon ganz oben
 

doncamillo1973

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
16 Jan 2010
Beiträge
20
Gefällt mir
0
#18
Ich hatte heute einen Termin bei dem betreffenden Fallmanager.
Ich habe ihm meine Verwarnung mit der Begründung vorgelegt.
Er hat eingeräumt, dass ich tatsächlich am 13.10.09 angerufen habe, nur hat er es später in den Computer eingegeben.
Wenn ich das jetzt verfolgen würde würde er eine auf den Deckel bekommen.
Ich denke ich sollte alles so beruhen lassen, sonst wird der mich in Zukunft packen wo es nur geht, was meint Ihr ?!
 

Missyuna

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Jan 2010
Beiträge
153
Gefällt mir
2
#19
ja, ich wäre auch so, das des damit gut wäre

pass aber auf, das er deine verwarnung rausnimmt

soweit ich mitbekommen habe, kannste auch akteneinsicht verlangen...um das zu überprüfen
 
E

ExitUser

Gast
#20
Hallo,
ich habe ein Problem.
Ich habe am 14.10.09 eine Arbeit begonnen.
Am 13.10.09 habe ich deswegen meinen Fallmanager angerufen und bescheid gesagt.
Es wurde mir gesagt, dass ein Anruf genüge.
Nun habe ich ein Ermittlungsverfahren am Hals, weil ich angeblich erst am 26.10.09 die Arbeitsaufnahme gemeldet habe, was nicht stimmt!
Der Fallmanager stellt sich dumm und mir wird nun ein Bußgeld bis 5000 Euro angedroht.
Ich habe ihn von zuhause aus angerufen und er hat gesagt ich können da morgen, als 14.10.09 ruhig zu Arbeit gehen und nun das.
Ich habe keine Einzelverbindungsnachweise und weiss nicht wie ich beweisen kann, dass ich am 13.10.09 dort angerufen habe.
Wer weiss Rat ?
Mfg
Hallo denn einzelverbindungsnachweis kannst du bei deinen telefonanbieter anfordern.
 

Daisy666

Elo-User/in

Mitglied seit
3 Jul 2009
Beiträge
118
Gefällt mir
2
#21
Lass es dir schriftlich geben, dass du am 13. angerufen hast und dass er die Verwarnung aus deiner Akte nimmt.
 

Die Antwort

Elo-User/in

Mitglied seit
23 Apr 2009
Beiträge
1.141
Gefällt mir
44
#22
Und man sollte u.U. eine Strafanzeige wegen falscher Beschuldigung in Erwägung ziehen.

Hier zeigt sich wieder einmal mehr: Mit ARGEn und Behörden NIEMALS etwas mündlich vereinbaren ohne, daß es schriftlich bestätigt wird. Und schon gar nicht telefonisch.
 

desmona

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
17 Sep 2007
Beiträge
1.126
Gefällt mir
398
#23
Hallo denn einzelverbindungsnachweis kannst du bei deinen telefonanbieter anfordern.
Also diese leidige Angelegenheit mit den "Einzelverbindungsnachweisen" hatten wir hier schon öfter:

Hat man eine Flatrate bekommt man definitiv keine EVN...allenfalls sind Sondernummern notiert...auch bei expliziter Nachfrage (in meinem Fall leider Telekom)...ist die Info, dass spätestens nach drei Monaten gelöscht wird...

Ich glaube aber dennoch, dass die Daten noch vorhanden sind...an die kommt aber wahrscheinlich nur Polizei oder Gericht auf Anordnung heran...

Das alles mal nur nebenbei...
 

desmona

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
17 Sep 2007
Beiträge
1.126
Gefällt mir
398
#24
Ich habe der Arge geschrieben, dass man das im Rahmen eines gerichtlichen Verfahrens herausfinden kann, dass ich angerufen habe.
Jetzt habe ich eine Verwarnung bekommen ohne Bußgeld.

Die Verwarnung habe ich nicht verdient.
Ich steh hier auf dem Schlauch...du hast eine Verwarnung bekommen...bitte von wem denn (nicht das ich das anzweifle)?...das hört sich ja an wie ein gerichtl. Verfahren...

Verwarnung wofür...wogegen?...du sollst nicht nochmal "lügen" oder wie:icon_neutral:...ich würde dagegen angehen...das kann doch nicht sein, dass dir was unterstellt wird und du dann auch noch verwarnt wirst (ich begreifs nicht)

Welche Instituion hat denn diese Verwarnungshoheit?...
 

doncamillo1973

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
16 Jan 2010
Beiträge
20
Gefällt mir
0
#25
Die Arge Würzburg hat ein internes Ermittlungverfahren gegen mich eröffnet und am Schluß die Verwarnung ausgesprochen, obwohl ich auf meinem Standpunkt bestanden habe.
WEnn ich jetzt Ärger mache und Recht bekomme, bin ich dort der *****.
Ich bin echt am Überlegen ob ich es so belassen sollte
 

Missyuna

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Jan 2010
Beiträge
153
Gefällt mir
2
#26
lass es dir wenigstens schriftlich geben, das das interne Ermittlungsverfahren und die Verwarnung zurückgenommen, bzw. eingestellt wurde.
nachher heißt es , wurde vergessen zu löschen.

und damit du das bekommst, in dem schreiben mit reinsetzen, das du, wenn obiges erhalten von weiteren Schritten gegen den SB bzw. die Arge absiehst. :icon_daumen:
 

doncamillo1973

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
16 Jan 2010
Beiträge
20
Gefällt mir
0
#27
Ich wurde von der Sachbearbeiterin angerufen und mir wurde gesagt, dass eine Verwarnung ohne Bußgeld ja gar nicht so schlimm sei.
Obwohl ich im Recht bin wurde mir geraten die Sache auf sich beruhen zu lassen.
Sie hat angeführt, dass es jedem mal passieren kann, dass etwas später in den Computer eingegeben würde.
So ist es dem Fallmanager eben passiert.
Die einfache Verwarnung hätte keine Folgen für mich, auch nicht in Zukunft und ich solle es so belassen.
Falls das ganze dann doch irgendwann Folgen für mich haben sollte, kann ich es dann nicht mehr nachweisen, dass ich angerufen hatte, weil dann auch bei der Bundesnetzagentur die Daten weg sein könnten.
Ich weiss nicht was ich jetzt tun soll.
Sollte ich das jetzt wirklich auf sich beruhen lassen ?!
Wenn ich jetzt zum Anwalt gehe oder so, dann bin ich bei der Arge abgestempelt und die würden alle möglichen Maßnahmen ausschöpfen um mich dann im Nachhinein mit allem zu schikanieren was möglich ist denke ich....
 
E

ExitUser

Gast
#28
Ich wurde von der Sachbearbeiterin angerufen und mir wurde gesagt, dass eine Verwarnung ohne Bußgeld ja gar nicht so schlimm sei.

sehr wohl, warum solltest Du für Fehler deiner SB gerade stehen?
Die hat nur schiss dass die ganze Sache aufgedeckt wird!
Und dann hängt sie am Haken.
Willst Du jemanden schützen der Dir vorsätzlich schaden wollte ??? Wenn ja, erübrigt sich jede weitere Aussage.
Wenn nicht dann lies weiter.

Obwohl ich im Recht bin wurde mir geraten die Sache auf sich beruhen zu lassen.

Warum wohl ??? Damit sie mit heiler Haut davon kommt.

Sie hat angeführt, dass es jedem mal passieren kann, dass etwas später in den Computer eingegeben würde.

Ich denke das ist eine Schutzbehauptung


So ist es dem Fallmanager eben passiert.
Die einfache Verwarnung hätte keine Folgen für mich, auch nicht in Zukunft und ich solle es so belassen.

Warum wird denn intern die Maschinerie in gang gesetzt ???

Falls das ganze dann doch irgendwann Folgen für mich haben sollte, kann ich es dann nicht mehr nachweisen, dass ich angerufen hatte, weil dann auch bei der Bundesnetzagentur die Daten weg sein könnten.

Genau, die wollen Zeit gewinnen, lass Dich nicht verar......

Ich weiss nicht was ich jetzt tun soll.

Schriftlich Deinen Anruf um den es ging bestätigen lassen.
Dann rechtliche schritte einleiten.


Sollte ich das jetzt wirklich auf sich beruhen lassen ?!

Nein !!! Nein !!!
Zeig ihnen dass es so nicht geht! Machst Du es nicht, wirst Du der Spielball der ARGE.


Wenn ich jetzt zum Anwalt gehe oder so, dann bin ich bei der Arge abgestempelt und die würden alle möglichen Maßnahmen ausschöpfen um mich dann im Nachhinein mit allem zu schikanieren was möglich ist denke ich....
Das bist Du sowieso schon, sonst hätte SB sowas nicht versucht.
Also, lass Dich nicht einwickeln!

F G MM
 

Eilig

Elo-User/in

Mitglied seit
7 Sep 2009
Beiträge
414
Gefällt mir
78
#29
Auch das, dass es nicht so schlimm sei, soll er dir schriftlich geben.
Ich würde ihm mal mitteilen, dass "zufällig" ein Zeuge dieses Gespräch mithören konnte.

Wenn das nicht so schlimm ist und wenn man das so locker sieht wie dein FM kann er es dir schriftlich geben. Das wäre auch eine Garantie für dich, dich zukünftig vor ihm zu schützen. Angelegentlich kann man doch sein "Versagen" in ein Gespräch einbauen, mit dem Hinweis, dass er wenigstens so viel Anstand besaß dir das noch schriftlich zu geben.
 
E

ExitUser

Gast
#30
Ich pflichte "die sonne geht wieder auf" bei!!

Zusätzlich würde ich mir trotzdem die Verbindungsdaten (wie oben schon von mir geraten) besorgen - Wer weiß wofür du die noch brauchst!
 

ela1953

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
16 Mrz 2008
Beiträge
6.293
Gefällt mir
1.455
#31
Ich würde mir auch schriftlich geben lassen, dass die Verwarnung ein Versehen war.
 

Ferry

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Okt 2006
Beiträge
112
Gefällt mir
2
#32
und damit du das bekommst, in dem schreiben mit reinsetzen, das du, wenn obiges erhalten von weiteren Schritten gegen den SB bzw. die Arge absiehst. :icon_daumen:
und vergiß nicht Deine Auslagen für Telefonate, Porti und sonstige Umtriebe bei der ARGE geltend zu machen. Falls sie darauf nicht eingehen sollten, würde ich es eskalieren lassen, zur Not übers SG. Empfehlenswert ist sicher auch mal Einsicht in Deine Akte und die EDVmäßig erfasstzen Daten zu nehmen (bzw. zu nehmen lassen).
 

Mario2002

Elo-User/in
Mitglied seit
28 Jan 2010
Beiträge
44
Gefällt mir
0
#33
Also ich an deiner Stelle würde der Arge eins reinwürgen.
So können die mit ihren "Schützlingen" nicht umgehen.
Ich hätte schon lange eine Strafanzeige gegen die SB und dem Fallmanager gestellt.
Hatte selber mit der Arge früher auch genug Ärger, nur haben die immer verloren. An deiner Stelle keine Angst gegenüber der Arge zeigen.
Was ich zu ARGE Zeiten gelernt habe ist, von nichts und niemanden was gefallen zu lassen, wenn man im Recht ist.
Also, nicht lange Fackeln, die sollen sehen, dass man mit Leuten nicht so umspringen kann, wie sie es gerne hätten.
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten