Ergänzendes ALG II zu Rente. Pflichten? (1 Betrachter)

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b31runner

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Hallo,

eine Bekannte von mir bekommt nun als ehem. ALGIi Empfängerin eine Rente in voller Höhe, weil sie nur noch 3 - 6 Stunden arbeitsfähig ist.

Die Rente übersteigte den bisherige ALGII Bezug um 50 Euro.
Daraufhin erhielt sie von der Arge nichts mehr.

Nun steht ein Umzug bevor und die bislang billige Wohnung MUSS geräumt werden.
Es ist abzusehen, dass sie für diesen günstigen Mietpreis keine Wohnung mehr bekommen wird.

Ist die neue Wohnung nun teurer, stehen ihr wieder ALG II Zuzahlungen zu.

Sollte dies so geschehen, stellt sich die Frage:

Muss man, wenn man ca. 100 - 150 Euro ergänzendes ALGII zusätzlich zur Rente bekommt, auch wieder

01.: Für irgendwelche Lehrgänge parat stehen?

02.: Mit einer Arbeitsvermittlung rechnen?

Gruß
 

Linchen0307

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Rente und ALGII?
Ist bei Rente nicht eher das Sozialamt zuständig?
Wenn die Bekannte schon mit der Rente über dem ALGII Satz liegt, sollte sie bei höheren Wohnkosten, Wohngeld beantragen, immer noch besser als Grusi und ALGII....
Sicher werden sich noch einige User melden, die mehr Ahnung haben!
 
E

ExitUser

Gast
Hi,

falls Deine Bekannte "Grundsicherung zum Lebensunterhalt" beantragen würde ist sie natürlich in den Fängen der ARGE, weil sie kann ja zwischen 3 und 6 Std. täglich arbeiten. Somit kann sie auch vermittelt werden und untersteht in all den Rechten und Pflichten der Behörde.

Wohngeld beantragen wäre hier sicherlich besser. Dann ist man komplett weg von Hartz IV bzw. Grundsicherung.

Gruss
 

b31runner

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Hallo Muci,

Wohngeld ist bereits beantragt worden von ihr.
(Im Januar. Antwort: Vor Mai kann der Antrag nicht endgültig bearbeitet werden -- tztztz....)

Danke für die Info´s und die Links.

Aber wenn ich mir die Links so durchlese, dann kommt schon gleich wieder eine neue Frage auf:

Ich verstehe dieses Amtsdeutsch nie so richtig, denn ich kann nicht herauslesen, ob bei einem Sozialhilfeanspruch die Eltern und die Kinder einbezogen werden. (obwohl das hier gar nicht relevant ist, interessiert es mich mal)
 
E

ExitUser

Gast
Sie gibt es seit dem 1. Januar 2003. Seit dem 01. Januar 2005 sind die Vorschriften des Grundsicherungsgesetzes Bestandteil des Sozialgesetzbuch XII. Die Grundsicherung ist eine steuerfinanzierte, bedarfsorientierte Basisleistung im Alter und bei Erwerbsminderung auf der Grundlage des so genannten Grundsicherungsgesetzes. Die Leistung der Grundsicherung soll den grundlegenden Bedarf für den Lebensunterhalt von Menschen absichern, die wegen Alters oder auf Grund voller Erwerbsminderung endgültig aus dem Erwerbsleben ausgeschieden sind und deren Einkünfte für den notwendigen Lebensunterhalt nicht ausreichen. Dadurch soll die Zahlung von Sozialhilfe vermieden werden. Im Gegensatz zur Sozialhilfe wird auf Einkommen der Kinder oder Eltern nicht zurückgegriffen.
Siehe 1. Absatz vom Link zur "Grundsicherung"

Im Forum wird immer soviel dazu gefragt bezüglich EU-Rente, Grundsicherung und ALG II usw. und wegen Bedarfsgemeinschaften. Ich hab es so verstanden, daß bei der Grundsicherung alles genauso ist wie beim ALG II, nur eben darf man nicht soviel Erspartes haben und bezüglich KFZ ists auch schwierig.

Korrigiert mich bitte, wenn es nicht so ist bzw. wenn ich da was falsch verstanden habe.

(Ich persönlich habe zwar auch "Grundsicherung zum Lebensunterhalt" erhalten, aber ich lebe alleine und habe keine Kinder. Die Behörde wollte keinerlei Angaben bezüglich meiner Eltern oder so....)
 
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